Zitate und
Merkwürdigkeiten (50)
1) „Der ‚Deutsche
Presserat’ hat bestätigt, daß man die Kirche heute in Deutschland mit Methoden
traktieren darf, welche schon die deutschen Nationalsozialisten mit gutem
Erfolg gegen die Juden angewendet haben.“
2) „Wie sieht dagegen die reale Berliner Politszene aus? Frank A. Meyer sagt es (in einem Aufsatz für das Magazin ‚Cicero’) ja selbst: Die dort zur Zeit versammelten ‚Akteure’ sind nicht einmal mehr in der Lage, einen richtigen deftigen Skandal anzurichten.“
„Pankraz“ (Prof. Dr. Günter Zehm) in JUNGE FREIHEIT vom 21. Mai 2010
3)
„Was
in Berlin abläuft, ist doch keine Komödie. Statt einer Heidi Kabel nehmen wir
eine strohtrockene Bauchrednerin wahr, die zur selben Zeit, da Sarkozy in
Brüssel die Europäische Zentralbank (EZB) beerdigt, in Moskau neben Putin
sitzt und an dem unsäglichen Sandkastenspiel ‚Stalin siegt über Hitler’
teilnimmt. Das ist nicht einmal mehr Schmierenkomödie, das ist nur noch ‚Im
Dunkeln ist gut munkeln’.“
„Pankraz“ (Prof. Dr. Günter Zehm) in JUNGE FREIHEIT vom 21. Mai 2010
4)
„Zuletzt
war es richtig ruhig um Stephan Kramer, Deutschlands bekanntesten Konvertiten
nächst dem Islam-Prediger Pierre Vogel. Ausgerechnet im sensiblen Amt als
Generalsekretär des Zentralrats der Juden hatte er seine hybriden
Allmachtsphantasien ausgelebt. Kramer fühlte sich als oberster Schirmherr der
Künste (Darf Hans Pfitzners Kantate ‚Von deutscher Seele’ heute noch aufgeführt
werden? - Nein!), er führte strenge Aufsicht über die deutsche
Vergnügungsindustrie (Kein Presseball am 9. November!), als politische
Autorität befand er über die Eignung gewählter Ministerpräsidenten (Günther
Oettinger), und als theologischer Sachverständiger erteilte er dem Papst
wegweisende Ratschläge (Keine Seligsprechung für Pius XII.!). Irgendwann wirkte
er so possierlich wie der Vogel, der stündlich mit Getöse der Kuckucksuhr
entfliegt.“
JUNGE FREIHEIT vom 21. Mai
2010 (Thorsten
Hinz: „Der schon wieder“)
5)
„Die
vermeintlich guten alten Zeiten, in denen man als jüdischer Vertreter in
Debatten vor Angriffen per Definition geschützt war, sind vorbei“, jammert (Stephan)
Kramer. Ersetzen wir mal den „Angriff“ durch „Kritik“, dann beschreibt das
doch eine erfreuliche Sachlage, die jüdische Funktionäre davor bewahren wird,
sich für unfehlbar zu halten und lächerlich zu machen. Bei Stephan Kramer
selbst aber dürften Hopfen und Malz für alle Zeiten verloren sein.“
JUNGE FREIHEIT vom 21. Mai
2010 (Thorsten
Hinz: „Der schon wieder“)
6)
„Die
Hamburger sehen steigenden Kita-Gebühren entgegen, während für die außer
Kontrolle geratene Baukunst (Elbphilharmonie) ständig neues Geld da
ist.“
JUNGE FREIHEIT vom 21. Mai
2010 (Sverre
Schacht: „Eine Vision auf Betonfüßen“)
7)
„Das
kulturpolitische Verewigungswerk für Ole von Beust (die Elbphilharmonie) taugt
zugleich als Grabstein für Schwarz-Grün.“
JUNGE FREIHEIT vom 21. Mai
2010 (Sverre
Schacht: „Eine Vision auf Betonfüßen“)
8)
„Die
CDU ist unter Angela Merkel zu einer bemerkenswerten Gruppe von Hofschranzen
und Claqueuren verkommen. Diese
feigen Politkarrieristen heißen Wulff, Böhmer,
Kauder, Pofalla, Koch, Rüttgers, von Beust, und die Liste läßt sich scheinbar
endlos erweitern. Der Möchtegern-Strauß-Nachfolger Seehofer ist als
vermeintlicher Tiger gestartet und direkt vor Merkel als
Bettvorleger gelandet, was niemand ernsthaft anders hätte erwarten können von
diesem Westentaschen-Strauß. Doch hat
die CDU eines noch immer nicht begriffen: Mit Angela Merkel kann man keine
einzige Wahl gewinnen. Man kann mit
Merkel Wahlen nur verlieren, das ist bewiesen.“
Daniel
Jung (JF-Leserbrief
vom 21.5.2010)
Anmerkung:
Man sollte nicht außer Acht lassen, daß Merkel und Seehofer beide Rotarier
sind. Es kann also nicht ausgeschlossen werden, daß „die Verschwörer der
Anständigkeit“ uns „bühnenreifes Theater“ vorspielen, wenn gelegentlich der
traditionelle Schwesternstreit zwischen CSU und CDU zur Beruhigung der
bajuwarischen Volksseele zelebriert wird.
9)
„Dieser
widerliche Kotau (Merkel zur Siegesfeier in Moskau) vor einer Nation, die wahrlich mehr als eine Leiche im Keller hat,
ist an Peinlichkeit und Widerwärtigkeit nicht zu überbieten.“
10) „Die Äußerung der
türkischstämmigen CDU-Ministerin Özkan, sie wolle die christlichen Kreuze aus
den Schulen verbannen, hat selbst die CDU/CSU-Oberen verschreckt. Als ob dies
das Entscheidende wäre. Entscheidend für das Schicksal unseres Volkes ist doch
die Tatsache, mit der sich die gleichen Leute längst abgefunden haben, an der
sie mitschuldig sind: daß die Zuwanderung von absolut nicht
integrationswilligen Menschen aus fremden Kulturkreisen mit einer gegenüber der
deutschen Bevölkerung doppelt so hohen Fertilität in wenigen Generationen die
Deutschen zur Minderheit im eigenen Land werden läßt. Was den Serben im Kosovo
passiert ist, wird mit uns auch geschehen. Was soll denn noch ein Kruzifix an
der Schulwand, wenn die Schulklasse mehrheitlich aus Türkenkindern besteht? -
Als im Mai 1919 der Versailler Vertragstext bekannt wurde, sagte Reichskanzler
Scheidemann (SPD!) im Auditorium Maximum der Berliner Universität: ‚Unser Volk
am Leben zu erhalten, das ist unsere Pflicht’! Die Pflichtvergessenheit der
heute ‚Staatstragenden’ ist unser Verhängnis.“
11) „Zwischen ‚Flucht und
Vertreibung’ lag die Annexion der deutschen Ostgebiete durch Polen. Eine Zeit
völliger Rechtlosigkeit für Deutsche, eine Zeit ständiger Todesangst,
Plünderungen, Vergewaltigungen, Folterungen, Morde, Selbstmorde und
Verschleppungen, kurz: eine Zeit der Hölle. Die Frage drängt sich auf: Wird die
Stiftung ‚Flucht, Vertreibung und Versöhnung’ den von Roman Herzog am 1. August
1994 in Warschau geforderten ‚Mut zur vollen Wahrheit’ aufbringen, so daß
dieser Eingang findet in die Ausstellung im Deutschlandhaus?“
12) „Europa ist ... in den fürchterlichsten Frieden
übergegangen.“
„The London Times“ vom
15. Oktober 1945
13) „Papst Benedikt XVI. hat als größte heutige
Herausforderung für den Glauben den Relativismus benannt.“
Anmerkung:
Relativismus und Beliebigkeit
sind wesentliche Elemente freimaurerischer Zersetzungsstrategien!
14) „Seit seiner Wiederwahl vor einem Jahr macht der
Bundespräsident (Horst Köhler) alles andere als eine gute Figur ...“
Express
(Köln) zitiert nach LN vom 29.5.2010
15) „Jetzt zeigt der Quereinsteiger Köhler die Grenzen
seines (politischen) Talents.“
16) „Kaum zu glauben! Da heißt
es aus der Landesregierung, Grundlage für den Sparbeschluss, Lübeck die Mediziner-Ausbildung
wegzunehmen, sei die gleichzeitige Ansiedlung eines Fraunhofer-Instituts in
der Hansestadt gewesen. Man mag seinen Ohren nicht trauen. Denn es klingt
argumentativ etwa wie: Wir schenken euch einen Elfmeter, wenn wir euch vorher
den Ball wegnehmen dürfen. Bei Fraunhofer sitzen offenbar klügere Köpfe. Man
will die Millioneninvestition an der Trave überdenken, wenn dort keine
Mediziner mehr studieren sollten - also das passende Umfeld fehlt.“
17) „Im Afghanistan-Krieg ist (mit Oberst Wayne
Shanks) der tausendste US-Soldat getötet worden.“
18) „Bereits Anfang der 1860er Jahre
waren nach etlichen schweren Schiffsunglücken an der Nordseeküste unabhängig
voneinander in Emden, Bremerhaven und Hamburg Rettungsvereine gegründet, die
ersten Rettungsstationen wurden auf Juist und Langeoog eingerichtet. Am 29. Mai
1865 vereinigten sich in Kiel diese Vereine zur Deutschen Gesellschaft zur
Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), heute ist ihr Sitz in Bremen. Bereits 1910
bestand an der gesamten Küste von Borkum bis Nimmersatt im Norden von Ostpreußen
ein Netz von 129 Rettungsstationen. (...) Von 1865 bis einschließlich 2008
wurden insgesamt 75.515 Menschen aus Seenot oder lebensbedrohlichen Situationen
gerettet.“
19) „Hier (in Lübeck) sitzen alle ständig eng im
Rathaus zusammen, wie in einer Legebatterie – da fangen die Hühner auch an,
sich gegenseitig zu hacken.“
Frank
Sauter –
Kreisvorsitzender der CDU in Lübeck (LN vom 29.5.2010)
20) „Legebatterie – dieser Begriff ist den Betroffenen (in
der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck) doch zu hart. Aber das
nervenzehrende Geeier in der Stadtvertretung bestreitet niemand.“
21) „Aus seinem kleinstaatlichen Denken sei die
Hansestadt bis heute nicht herausgekommen, klagt SPD-Politiker (Frank-Thomas)
Gaulin. ‚Einige denken immer noch, Lübeck sei der Nabel der Welt’, drückt
Andreas Zander (CDU) es drastischer aus.“
22) „Mir fehlen die Vision und der Grundkonsens, wohin Lübeck eigentlich will“, erklärt Nicolaus Lange von der Kaufmannschaft zu Lübeck. Sauters Vergleich mit der Legebatterie sei aber unzutreffend. Lange: „Hühner haben wenigstens das gleiche Ziel – nämlich Eier zu legen.“
Anmerkung:
In Ergänzung der Zitate 19 bis 22 wird dem geneigten Leser der Beitrag www.luebeck-kunterbunt.de/Favoriten/Luebeck_darnieder.htm
nahegelegt.
23) „Professoren, Huren und Tänzerinnen kann man überall für Geld haben; sie gehen dahin, wo man ihnen einige Groschen mehr gibt.“
König
Ernst August von Hannover (1771 – 1851)
24) Der
Ex-Freimaurer Burkhardt Gorissen (51) publizierte kürzlich im Augsburger ‘Sankt
Ulrich Verlag’ sein Buch „Ich war Freimaurer“. Gorissen war seit dem Jahr 2004
Vorsitzender des berüchtigten Alten und Angenommenen Schottischen Ritus. Im
Jahr 2006 wurde er zum deutschen Großredner – Propaganda-Chef –
dieser Sekte gewählt. Im April 2008 kehrte er den Freimaurern den Rücken. In
seinem Werk entlarvt er die angebliche Humanität der Freimaurer als eine
quasi-religiöse Sinnsuche jenseits der Religionen. Die Buchvorstellung des
Verlags erklärt, daß die Freimaurer auch heute noch „zweifelhafte Allianzen für
die Errichtung einer neuen Weltordnung unter dem Dach einer neuen Weltreligion“
schmieden.
25) „Die Wunsiedel-Entscheidung des Verfassungsgerichts ist nicht irgendeines der inflationären Signale gegen das Treiben von ‚Ewiggestrigen’, sie markiert eine Zäsur. Denn die ausdrückliche Rechtfertigung von Sonderrecht gegen rechtsradikale Ansichten ist der Sündenfall schlechthin, ist ein Bruch mit dem herkömmlichen Verständnis der Meinungsfreiheit; ja sie wendet sich gegen das Prinzip selbst. Zwar heißt es im zweiten der Leitsätze, den die Richter ihrer Entscheidung voranstellen, derartiges Sonderrecht nehme den ‚materiellen Gehalt der Meinungsfreiheit nicht zurück’. Aber diese Beschwichtigung speist sich aus dem schlechten Gewissen derjenigen, die sich erst auf die abschüssige Bahn begeben und dann unter allerlei Verrenkungen versuchen, eine gute Figur abzugeben.“
Horst
Meier in
„Sonderrecht gegen Neonazis“ („Merkur“ Juni 2010)
Anmerkung:
Die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts ist unvertretbar falsch und –
von Meier zutreffend bewertet – „der Sündenfall schlechthin“. Mein ehrenwerter
Vater, der Rechtsanwalt und Notar Dr. Bernhard Winter (1913 – 1988) pflegte
solche Fehlentscheidungen mit der lakonischen Bemerkung „ die Herren in
Schleswig/Karlsruhe kochen auch nur mit Wasser“ zu kommentieren. Hier geht es
aber offenkundig nicht um fehlende Fachkompetenz der „roten Roben“, sondern um
die schlichte und skandalöse Erhebung über das Gesetz. Es ist müßig, darüber zu
spekulieren, ob die Verfassungsrichter vor dem Zentralrat „die Hosen voll hatten“
oder bereits ganz allgemein in eine von professionellen Geschichtsfälschern
induzierte Demutsstarre verfallen waren. Zwei kürzlich ausgeschiedene
Bundesverfassungsrichter hatten dagegen mehr „Mumm in den Knochen“ und „Arsch
in der Hose“, als sie sich für eine Streichung des § 130 Absatz 3 StGB
aussprachen. Wer sich mit den zutreffenden juristischen Argumenten bzw. mit den
einschlägigen Fundstellen in der juristischen Fachliteratur ausrüsten möchte,
der lese www.luebeck-kunterbunt.de/Justizelend/Zuendels_Verteidigung.htm
.
26) „Manchmal wünsche ich mir, die Dänen hätten die Schlacht von Bornhöved 1226 gewonnen. Dann wäre Schleswig-Holstein heute dänisch bis zur Elbe, und wir hätten als Provinz wohl weniger finanzielle Probleme.“
Annika
Paysen im
LN-Leserbrief vom 29.5.2010
27) „Angela Merkel hat Strukturen geschaffen, die in
der Partei zwar Tradition haben, sie aber nicht weiterbringen. Es gibt eine
Menge Jasager und Abnicker und zu viele schweigsame kluge Köpfe im Umfeld der
Kanzlerin. Die Partei ist wieder ein Kanzlerwahlverein, wie zu Helmut Kohls
besten Zeiten.“
Frankfurter
Rundschau (zitiert
in LN vom 28.5.2010)
28) „Wegen des Verdachts auf
Untreue und Bilanzfälschung setzte die Hamburger Staatsanwaltschaft auch
gestern ihre am Mittwoch begonnene Durchsuchung der HSH Nordbank nach
Unterlagen und Dokumenten fort. Für (Dirk Jens) Nonnenmacher
interessieren sich die Ermittler, weil er als Finanzvorstand für den Quartalsbericht
zum 31. März 2008 verantwortlich war. In dem Bericht weist die HSH Nordbank
einen Konzernüberschuss von 81 Millionen Euro aus. Nach Berechnungen der Ermittlungsbehörde
ist aber tatsächlich ein Fehlbetrag von 31 Millionen Euro angefallen. Die Differenz
erkläre sich aus der fehlerhaften Bilanzierung eines Geschäfts mit dem
Codenamen ‚Omega 55’, hieß es. Die HSH Nordbank hatte auf die ‚Omega’-Geschäfte
52 und 55 im Jahr 2008 rund 500 Millionen Euro abschreiben müssen.“
Anmerkung: Ein großes
Porträt von Nonnenmacher ziert den Artikel, welches nach den von dem
katholischen Theologen Johannes Rothkranz publizierten Kriterien als
„Freimaurer-Signalfoto“ einzustufen ist. Diese Einstufung bedeutet nicht
unbedingt, daß die dargestellte Person Logenbruder sein muß; auch Personen, die
generell oder in einer bestimmten Situation die Interessen der Hintergrundmacht
wahrgenommen haben oder einer freimaurerischen Vorfeldorganisation angehören,
werden den Eingeweihten so angezeigt.
29) „Englands Gedeihen kann nur gesichert werden, wenn Deutschland vernichtet würde ... Nach getaner Arbeit könnten wir ohne Bedenken zu Frankreich und Rußland sagen: Sucht Kompensation! Nehmt in Deutschland, was ihr wollt! Ihr könnt es haben.“
„Saturday Review“ – in London erschienenes Wochenblatt (Nr. 11
aus 1897, S. 17)
30) „Pius XII. war
ein Held ... Beim gestrigen (30. Mai 2010) Angelusgebet würdigte Papst
Benedikt XVI. den Einsatz seines Vorgängers Pius XII. für Bedürftige im Zweiten
Weltkrieg. Der Heilige Stuhl habe ‚in jenen dramatischen Jahren eine immense
Arbeit geleistet, um den Frieden zu fördern’ – sagte der Papst.“
kreuz.net vom 31. Mai 2010
31) „Hinter den
aufgebauschten Mißbrauchs-Angriffen gegen die Kirche stehen ‚die Lobbys der globalen
Finanzwirtschaft’. Das erklärte der frühere Generaldirektor des italienischen
Fernsehsenders ‘RAI’, Ettore Bernabei, vor der Tageszeitung ‘Corriere della
Sera’. Der Grund für die Attacken sei das kirchliche Verbot, Homosexuelle zu
Priestern zu weihen. Es gehe auch um enorme finanzielle Interessen wie die
‚Jagd auf Entschädigungen’. Man wolle die Kirche ‚wirtschaftlich lähmen, weil
sie nicht den Lobbys der globalen Finanz gehorcht’ – erklärte Bernabei.
Den Rest besorgten die Medienkonzerne.“
kreuz.net vom 31. Mai 2010
32) „In der Absicht der modernen
Welt die Arme zu öffnen, öffnete die Kirche ihr die Beine.“
Nicolás Gómez Dávila († 1994) - kolumbianische Philosoph
33) „Wir (Israelis)
haben kein Recht auf dieses Land.“
Schlomo Sand - israelischer Historiker (SPIEGEL-ONLINE vom 30. Mai 2010
in der Besprechung des Buches „Die Erfindung des jüdischen Volkes. Israels
Gründungsmythos auf dem Prüfstand“)
Anmerkung: Schlomo Sand wird wegen seines Buches – wen würde es
verwundern! – von den allseits bekannten und gefürchteten Meinungs- und
Bedenkenträgern schwer angegangen. Die Wahrheit ist unter der Herrschaft der
Lüge eine revolutionäre Tat, sagte schon so oder so ähnlich der Verfasser von
„1984“. Der Titel des Sandschen Wachrüttlers hat mich spontan an den bei uns
leider verbotenen Titel eines französischen Kommunisten erinnert (Roger
Garaudy: „Les Mythes fondateur de la politique israélienne“, La Vielle Taupe,
Paris 1995).
34) „Der
Staat schützt die Täter, nicht die Opfer.“
Norbert Denef – Sprecher des „Netzwerks
Betroffener von sexualisierter Gewalt“ (LN vom 23./24. Mai 2010)
Anmerkung: Diese Feststellung gilt auch für den Bereich
der Justiz, die sich euphemistisch „Rechtspflege“ nennt, obwohl der Begriff
„Unrechtspflege“ in erstaunlich vielen Bereichen die tatsächlichen Zustände
viel treffender beschreiben würde. Die (alten und neuen) Justizverbrecher
werden von ihren Kollegen und Vorgesetzten beschützt und die Opfer werden mit
erneutem Rechtsbruch verhöhnt. Geht ihnen aus dem Weg! Von ihnen könnt ihr
alles mögliche erwarten, nur keine Gerechtigkeit.
35) „Die Kirche gibt immer erst etwas zu, wenn sie mit dem Rücken zur Wand
steht.“
Norbert Denef – Sprecher des „Netzwerks
Betroffener von sexualisierter Gewalt“ (LN vom 23./24. Mai 2010)
36) „Die BayernLB beharrt nach
dem Debakel um den Kauf der Kärntner Hypo Group Alpe Adria (HGAA) auf der
Zahlung von milliardenschwerem Schadenersatz von dem Österreichischen Land.
(...) Die Landesbank soll im Auftrag der bayerischen Regierung die durch den
spektakulären Fehlkauf verlorenen 3,7 Milliarden Euro zurückholen.“
37) „Professor Norman
Finkelstein, das Kind von Holocaustüberlebenden, darf in Deutschland keinen
Vortrag halten, weil eine antidemokratische, rechtszionistische Lobby dies
nicht will, und die gesamte politische Klasse, angefangen von der Kanzlerin bis
zu Knobloch schweigen dazu. So sieht es
nun mal aus in diesem unserem demokratischen Deutschland, in dem eine Gruppe aggressiver
und paranoider Juden und nichtjüdischer Philosemiten in der Lage ist, das Grundgesetz
zu beugen und einem amerikanischen Juden das Reden verbieten, nur weil er
Israels brutale Unterdrückungspolitik kritisiert. Die Heinrich Böll- Stiftung hat den Schwanz
eingezogen und Räume, die sie für einen Vortrag zur Verfügung gestellt hat
wieder gekündigt, ebenso die Rosa-Luxemburg Stiftung, wobei in Berlin sicher
ganz laut das Rumoren von Rosa Luxemburg in ihrem Grab zu hören war, die sich
nicht nur dreht, sondern regelrecht rotiert angesichts der Schande, die naive,
ängstliche und vollkommen uncouragierte Linke ihrem Namen angetan haben.“
DER SEMIT 2 / 2010 / 4 (herausgegeben von Abraham
Melzer, laut „Globalfire“ ein „anständiger Jude“)
|
38) „Noch nie hat
ein so ranghoher Freimaurer hinter die Kulissen des weltweit organisierten
Geheimbundes blicken lassen: Burkhardt Gorissen, früher Vorsitzender des
berüchtigten Schottischen Hochgradritus und als ‚Großredner’ Propagandachef
der deutschen Freimaurerei, erzählt von seiner Logenvergangenheit und
entlarvt, was hinter der angeblichen Humanität der Freimaurer steckt: eine
quasi-religiöse Sinnsuche jenseits der Religionen. Die Freimaurer kleben
nicht nur an ihren Ämtern und pflegen nicht nur ihre dunklen Rituale, sondern
schmieden auch heute noch zweifelhafte Allianzen für die Errichtung einer
neuen Weltordnung unter dem Dach einer neuen ‚Weltreligion’. Ein Buch voller
brisanter Enthüllungen über eine dunkle Welt.“ kath.net
vom 18.9.2009 39) „Kein Zweifel, 9/11 (die
Vorgänge am 11. September 2001) war eine Mossad-Tat.“ Ex-BBC-Reporter
Alan Hart am 25. Mai 2010 40) „Aus israelischer
Darstellung des ehemaligen Mossad-Mannes Ari Ben-Menashe ist zu entnehmen,
daß die zu den radikalsten Terroreinheiten der achtziger Jahre zählende
Abu-Nidal-Gruppe letztlich vom israelischen Geheimdienst gesteuert wurde.“ Andreas
von Bülow in
„Im Namen des Staates. CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der
Geheimdienste“, München 2000, S. 268 41) „Der israelische
Geheimdienstmann (Ari Ben-Menashe) berichtet von mindestens 18 Morden
in ganz Europa, die durch israelisch angeleitete Palästinenser durchgeführt
wurden.“ Andreas
von Bülow in
„Im Namen des Staates. CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der
Geheimdienste“, München 2000, S. 268 42) „Die frühere
CDU-Bundestagsabgeordnete Anke Eymer bleibt Vorsitzende der Deutsch-Israelischen
Gesellschaft (DIG) in Schleswig-Holstein. Eymer wurde jetzt einstimmig
wiedergewählt. In der DIG finden sich Freunde Israels zusammen. Eymer ist
gleichzeitig Vizepräsidentin des DIG-Bundesverbandes.“ „Lübecker Nachrichten“ vom
23./24. Mai 2010 43) „Seit Jahrzehnten saugt
die Pharmaindustrie aus unserem Gesundheitssystem astronomische
Milliardengewinne ab. Die einzige Chance, diesen Augiasstall auszumisten,
liegt in einer scharfen, unabhängigen staatlichen Überwachung, Bewertung und
Begrenzung aller Pharmaaktivitäten.“ Dr. med. Wolfgang Kolb im SPIEGEL-Leserbrief 22 /
2010 / 11 Anmerkung: Sollte sich
unsere – nicht nur in diesem Bereich korrupte – Gesetzgebung erwartungsgemäß
nicht zu diesen Restriktionen gegenüber der Pharmaindustrie durchringen,
bliebe noch eine kostenbewusste und restriktive Verschreibungspraxis durch
die Ärzteschaft und die Aufklärung der Patienten, daß in vielen Fällen der
Arzt, dessen Praxis man ohne Rezept verlässt, möglicherweise der bessere
Mediziner ist. 44) „Seit Monaten denkt Ole
von Beust (CDU) an Rücktritt. Hauptgrund für seine Amtsmüdigkeit: Ein von der
Kanzlerin offeriertes Ministeramt in Berlin blieb ihm verwehrt.“ DER SPIEGEL 22 / 2010 / 22
(„Frust
an der Elbe“) Anmerkung: Daß die
Rotarierin Merkel dem Rotarier von Beust nicht nur im Fall des ehemaligen
Innensenators Schill aus der Patsche hilft, sondern ihm sogar ein Ministeramt
in Aussicht stellt, gehört bei den „Verschwörern der Anständigkeit“ nicht nur
zum guten Ton, man kann das fast schon aus ihren Statuten herleiten. Daß
Merkel sich dann doch anders entschieden hat, mag an der Überlegung liegen,
daß ein Schwuler genug ist im Kabinett und ein zweiter nur die Gefahr in sich
bergen könnte, daß die warmen Brüder sich nur noch mit ihrem Triebleben beschäftigen
und der Regierungsarbeit nicht mehr die nötige Aufmerksamkeit widmen.
(Vorsicht Satire!) 45) „Zum ersten Mal seit seinem
Amtsantritt 2001 fährt der Medienliebling Beust ohne Geleitschutz in schwerer
See. Die Redakteure der ‚Bild’ jedenfalls scheinen ihrem ehemaligen
Schützling die Freundschaft gekündigt zu haben. Als das Blatt vorigen
Dienstag über Innensenator Christoph Ahlhaus als baldigen Nachfolger im
Bürgermeisteramt spekulierte, brachte es seinen Lesern auch dessen private
Vorzüge nahe: ‚Mit Ahlhaus im Rathaus bekäme Hamburg wieder eine First Lady,
eine ausgesprochen gut aussehende’.“ DER SPIEGEL 22 / 2010 / 22
(„Frust
an der Elbe“) 46)
„Der Prozess gegen Markus E. (33) - es wird immer verrückter. Ihm wird
vorgeworfen, im Homo-Treff "Haralds Hotel" den erst 15jährigen M.
an einen Kanadier vermittelt zu haben. Bei den Ermittlungen erfuhr die
Polizei Namen von sieben Prominenten, die angeblich in dem Hotel verkehren. Gestern
wurden zwei Ermittler verhört, die zu den in Akten geschwärzten Namen
Auskunft geben sollten. Taten sie aber nicht. Zeuge B. (48): "Ich darf
nichts sagen. Willig bin ich schon, fürchte aber Konsequenzen". Die
Richterin drohte: "Ich kann Sie auch in Beugehaft nehmen, wenn Sie nicht
endlich reden." In der Mittagspause erhielten die Beamten schriftliche
Erklärungen vom LKA (Landeskriminalamt, d.V.): Sie dürfen die Aussage
verweigern, da sonst das Wohl des Landes gefährdet sei. Rechtsanwalt Uwe
Maeffert (59) kennt die Promi-Namen inzwischen: "Bei diesem Fall wird meine schwärzeste Phantasie
übertroffen." Fortsetzung Freitag.“ BILD-Zeitung vom 8.2.2003
47) „Vorm Wind segelt auch
ein Bündel Stroh.“ Seemannsspruch 48) „Möglicherweise war der SPIEGEL-Artikel 22 / 2010 / 24 mit ursächlich für die Entscheidung des Bundespräsidenten, von seinem Amt zurückzutreten. Wie bereits anderweitig nachgewiesen, hat sich DER SPIEGEL fast in jeder Hinsicht katastrophal verschlechtert. In dem genannten Artikel wird wieder einmal versucht, mangelnde Substanz durch aggressive Schreibe zu ersetzen. Absolut unverständlich bleibt auch, warum der im Volk weitgehend beliebte Köhler, der auch von seinem Amt her Respekt und Nachsicht erwarten darf, wegen einer Lappalie dermaßen frontal angegangen wird, während die Bundeskanzlerin mit ihren unzähligen Leichen im Keller zur Siegesparade der Roten (Vergewaltigungs-) Armee nach Moskau reist, während ihr Finanzminister sich ins Krankenhaus legt und ihr Rotary Club Freund der Republik finanziell den Todesstoß versetzt.“ Detlef Winter 49) SPIEGEL: Es ist Ihnen auch gar
nicht peinlich, Präsidiumsmitglied einer der chaotischsten Parteien
Deutschlands zu sein? Leutheusser-Schnarrenberger: Peinlich ist mir
gar nichts. DER SPIEGEL 22 / 2010 / 26 50) „Finanzprodukte, die keinerlei Bezug zur Realwirtschaft mehr haben, gehören verboten.“ Bundesjustizministerin
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger im SPIEGEL-GESPRÄCH 22 / 2010 / 27 51) „Die FDP wirkte eher wie
der Schutzpatron von Zockern und Finanzhaien.“ DER
SPIEGEL 22 / 2010 / 27 im Gespräch mit Bundesjustizministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberger 52) „Wir können nicht so
lange wählen, bis uns das Ergebnis passt.“ Sylvia
Löhrmann –
Spitzenkandidatin der Grünen in NRW (DER SPIEGEL 22 / 2010 / 29) 53) „Das ist Guido
Westerwelle, das ist der, den keiner mag, lass ihn einfach nur noch labern,
denk am besten gar nicht nach...!“ Hit
auf YouTube (zitiert
nach DER SPIEGEL 22 / 2010 / 30) 54) „In der Rolle des
Brechmittels ist Guido Westerwelle groß geworden.“ DER SPIEGEL 22 / 2010 / 30 55) „Westerwelle ist drauf und dran, die tragischste politische Figur der deutschen Nachkriegsgeschichte zu werden.“ DER SPIEGEL 22 / 2010 / 30 56) „Es muss immer Leute geben, die der Gegenwart etwas vorauseilen, damit eine Truppe für die Zukunft gebildet wird.“ Friedrich
Naumann –
von Guido Westerwelle für seine Doktorarbeit gewählter Vorspruch 57) „ ... die Ermittlungen
gegen den Abgeordneten (Karl Nolle) weisen Merkwürdigkeiten auf. Sie
seien, befindet sein Anwalt Stefan Strewe, ‚ein Akt der Willkür’.
Angestrengt, um Nolle ‚in seinem Ansehen zu beschädigen und in seiner Arbeit
als Abgeordneter zu behindern’.“ DER SPIEGEL 22 / 2010 / 36 58) „Der Sozialdemokrat (MdL
Karl Nolle) war erneut bei den (in Sachsen) Regierenden unangenehm
aufgefallen. Er hatte in den Wochen zuvor CDU-Justizminister Geert Mackenroth
mehrfach zum Rücktritt aufgefordert.“ DER SPIEGEL 22 / 2010 / 38 Anmerkung:
Lest den Artikel von Steffen Winter „Akt der Willkür“ (DER SPIEGEL 22 / 2010
/ 36 u. 38) und ihr werdet begreifen, daß die sich landläufig für große Teile
der Justiz durchsetzende Bezeichnung als „Rechtsbeugermafia“ keine böswillige
Unterstellung, sondern eine tatsachen- und wertungsadäquate Einordnung ist. 59) „Der Haufen an Junk-Bonds, also an Schrottanleihen, in der EZB-Bilanz wird immer größer.“ DER SPIEGEL 22 / 2010 / 76 60) „Einige der Notenbanker hegen jedoch einen schlimmen Verdacht: Sie wittern ein französisches Komplott.“ DER SPIEGEL 22 / 2010 / 75 Anmerkung:
Man würde die Hintergründe dieser trüben Machenschaften klarer sehen, wenn
man wüsste, ob Nicolas Sarkozy und Jean-Claude Trichet Freimaurer sind.
Allein schon die Tatsache, daß solche entscheidenden Umstände vor dem breiten
Publikum verdeckt (okkult) bleiben, zeigt, wie wenig ernst das dümmliche
Geschwafel von Demokratie und Transparenz der Politiker ist. 61) „Strafrecht erzieht zum
Zynismus.“ Gerhard
Strate –
Rechtsanwalt in Hamburg (LN vom 30./31. Mai 2010) 62) „Vertrauen zu schenken,
wo es verweigert wird. Mitgefühl zu entfalten, wo die Gefühle erstorben sind,
Zweifel zu säen, wo sie keiner mehr hat, und Hoffnung zu pflanzen, wo sie
längst verflogen ist.“ Gerhard
Strate –
Rechtsanwalt in Hamburg über die Aufgaben eines Strafverteidigers (LN vom
30./31. Mai 2010) 63) „Das Rentenalter sollte
in der ganzen EU bis 2060 stufenweise auf 70 erhöht werden. Das schlägt die
EU-Kommission vor...“ „Lübecker Nachrichten“ vom 30./31. Mai 2010 Anmerkung:
Aus dem Brüsseler Freimaurerstall kommt in der Regel nur dummes Zeug.
Allerdings müssen sich Renten- und Pensionsalter aus Gründen der
Finanzierbarkeit der Entwicklung der Lebenserwartung anpassen. Im
Versorgungswerk für Rechtsanwälte in Schleswig-Holstein haben wir ein ganz
vernünftiges System. Wir haben zwischen dem 60. und 68. Lebensjahr jeden
Monat die Wahl der Verrentung. Abschläge bzw. Zuschläge sorgen versicherungsmathematisch
für Gerechtigkeit. 64) „Hessens scheidender Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat seine Partei beschuldigt, ihn in die CDU-Spendenaffäre vor zehn Jahren hineingezerrt zu haben. Das habe sein Image verändert und seine Gestaltungsmacht reduziert, sagte Koch. Dieser Verlust sei Grund für seinen Rückzug aus der Politik.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 30./31. Mai 2010 Anmerkung:
Da hat Herr Koch aber lange gebraucht, um seiner Partei die Quittung
auszustellen. 65) „Was Brüssel jetzt plant,
ist nicht weniger als eine politische Revolution, die tief in die
Souveränität der Länder einschneidet. Die nationalen Budgets sollen vorab
von der EU geprüft, die Etatpolitik verschuldeter Staaten unter europäische
Kuratel gestellt werden. Europas Zentralbank soll helfen, Staatsdefizite
mitzufinanzieren. Damit würde die Hüterin der Währungsstabilität den Rubikon
überschreiten, die EU zu einer Transferunion mutieren. Dass Präsident Sarkozy
gegenüber Kanzlerin Merkel gar mit dem Austritt seines Landes aus der
Euro-Zone gedroht haben soll, zeigt vor allem eines: den tiefen Riss
zwischen deutscher Stabilitätskultur und französischem Staatsinterventionismus
.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 15.
Mai 2010
66) „Es darf nicht sein, dass über Nacht Milliarden für den Schutz des Euro, in Wirklichkeit wieder für die Rettung der Banken, lockergemacht werden, die Kosten jedoch bei Arbeitslosen und Rentnern abgeladen werden.“ Oskar
Lafontaine im
LN-Interview vom 15. Mai 2010 67) „ ... die Partei die
Linke ist im Gegensatz zu den Grünen sozial und ökologisch, weil sie für
Krieg, Hartz IV und die umweltzerstörende Deregulierung der Finanzmärkte
nicht verantwortlich ist.“ Oskar
Lafontaine im
LN-Interview vom 15. Mai 2010 68) „ ... das Gerede, ob
Banken verstaatlicht werden dürften, ist geradezu töricht. Die
Bundesregierung hat mit der HRE, der IKB und der Commerzbank drei Banken
praktisch verstaatlicht.“ Oskar
Lafontaine im
LN-Interview vom 15. Mai 2010 69) „Die Linke darf niemals
so pragmatisch werden, wie es die Grünen geworden sind. Die haben ihre
Prinzipien wie Basisdemokratie, Pazifismus oder Gerechtigkeit über Bord
geworfen.“ Oskar
Lafontaine im
LN-Interview vom 15. Mai 2010 70) „Sicherlich war die DDR
kein Rechtsstaat. Aber was ist die Bundesrepublik Deutschland, in der Manager,
die Milliarden veruntreut haben, einen goldenen Fallschirm bekommen, Arbeitnehmer
dagegen, die Pfandbons für 1,30 Euro veruntreut haben sollen, gekündigt
werden? Ist das ein Rechtsstaat?“ Oskar Lafontaine im LN-Interview vom 15.
Mai 2010 71) „Ich habe seinerzeit alles
versucht, Wechselkursstabilität und Kapitalverkehrskontrollen durchzusetzen.
Aber der Widerstand, besonders aus den USA und Großbritannien, aber auch in
Deutschland war zu stark. Die internationale Finanzindustrie hat die Politik
mehr oder weniger in der Tasche. Der Krebsschaden besteht darin, dass die so
genannten Massenvernichtungswaffen der Finanzwirtschaft, etwa Leerverkäufe,
Kreditausfall Versicherung usw. nicht verboten wurden.“ Oskar
Lafontaine im
LN-Interview vom 15. Mai 2010 72) „Die neoliberale
Wirtschaftspolitik und die von CDU/CSU, SPD und FDP und Grünen zu verantwortende
Deregulierung der Finanzwirtschaft haben viele Menschen ins Unglück
gestürzt.“ Oskar Lafontaine im LN-Interview vom 15.
Mai 2010 73) „Kanzlerin Merkels Tage
sind gezählt.“ t-online.de vom 1.6.2010 (Artikelüberschrift) 74) „Pazifikinseln werden
trotz Meeresspiegel-Anstieg größer.“ SPIEGEL-ONLINE vom
3.6.2010 (Artikelüberschrift) 75) „Früher haben Familien
besser zusammengehalten.“ Schauspieler Robert De
Niro – Vater von fünf Kindern (LN vom 15.5.2010) 76) „Was das Kieler
Umweltministerium den Hausbesitzern seines Landes jetzt aber mit Verweis auf
eine angebliche EU-Order aufbürdet, das ist blanker Unsinn. Selbst nagelneue
Abwasserrohre von Neubauten sollen von Fachleuten unter die Lupe genommen werden. Alte Rohre werden ungeprüft für
marode erklärt. Nebenbei gefragt: Welcher Bürger bitteschön hat denn mal
eben ein paar tausend Euro auf der hohen Kante liegen? Kritiker sprechen von
bürokratischem Irrsinn. Erste Kommunen scheuen sich, ihren Bürgern die böse
Botschaft überbringen zu müssen. Sie scheuen sich auch vor dem eigenen
Verwaltungsaufwand. Der Blick in andere Bundesländer zeigt, dass der Protest
berechtigt ist. Vielerorts wird defensiver mit der EU-Aufforderung umgegangen,
den Grundwasserschutz zu gewährleisten. Nein, Kiel! Teure Dichtigkeitsprüfungen
für alle privaten Abwasserrohre? Ihr seid wohl nicht ganz dicht!“ „Lübecker Nachrichten“ vom
16./17. Mai 2010
77) „Das ist ein Schock: Für Überprüfungen ihrer Abwasserleitungen sollen schleswig-holsteinische Hausbesitzer insgesamt fünf Milliarden Euro locker machen.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 16./17. Mai 2010 78) „Das ist ein
Konjunkturprogramm, eingefädelt von der Abwasser-Lobby.“ Horst
Heuberger von
der Bürgerinitiative „Bürokratie-Irrsinn“ zur kostenintensiven, aber
weitgehend unnötigen Überprüfung des Abwasserleitungen 79) „Koch hat die Depression
in der Union nach der NRW-Wahl eiskalt genutzt, um sich (mit seinen
Sparvorschlägen) an die Spitze einer Bewegung zu setzen, die Merkel
unter Duck setzen will, wenn nicht sogar mittelfristig ihre Ablösung
betreibt. Für ein geplantes und koordiniertes Vorgehen Kochs spricht die
sofortige Unterstützung durch mehrere CDU-Landesfürsten ...“ „Frankfurter Neue Presse“ zitiert nach LN vom 16./17.
Mai 2010 Anmerkung: Koch und Merkel
sind uns gleichermaßen unsympathisch. Koch hat dann erst einmal den Kürzeren
gezogen. Merkel bröckelt allerdings. Zuerst Koch, dann Köhler und dann mußte
sie auch noch Wulff statt von der Leyen akzeptieren. Es ist ja nicht nur so,
daß die CDU auf Landesebene unter Merkel eine Klatsche nach der anderen
bekommt, die Ex-FDJ-Sekretärin für Propaganda und Agitation macht auch noch
eine Scheißpolitik. Dagegen können nicht einmal die Auftragsschreiber aus den
von Friede Springer und Liz Mohn kontrollierten Häusern gegen an kritzeln. 80) „Einem Millionenpublikum
wurde die Hansestadt (Lübeck) ... als Stadt der Verschwendung vorgeführt.
Das ‚Heute Journal’ im ZDF berichtete von der desolaten Haushaltslage an der
Trave (123 Millionen Euro Haushaltsdefizit, 1,3 Milliarden Euro Schulden).
Als Beispiele führte das ZDF den Flughafen, den Herrentunnel, die Toiletten
am Markt sowie den aktuellen Innenstadt-Umbau an. Rainer Kersten vom
Steuerzahlerbund kritisierte, dass die Stadt seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse
lebe. Politik und Verwaltung seien nicht in der Lage, den Schalter
umzulegen. Kersten forderte einen Sparkommissar der Landesregierung.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 16./17. Mai 2010 81) „Der Wähler hat den Gong geschlagen. Und dieser Gong ist auch in Berlin gehört worden.“ Guido
Westerwelle nach
dem für die Bundesregierung katastrophalen Ausgang der Landtagswahl vom
9.5.2010 in NRW, wo die CDU 10,2 % verlor (LN vom 11.5.2010) 82) „Die SPD hat wieder Tritt
gefasst.“ SPD-Vorsitzender
Sigmar Gabriel bewertet das Ergebnis der Landtagswahl vom 9.5.2010 in
NRW (LN vom 11.5.2010) 83) „Gestern (bei der Wahl
in NRW am 9.5.2010) ist Maximerkel zu einer Minimerkel geschrumpft.“ „Basler
Zeitung“ zitiert
von LN vom 11.5.2010 84) „Seit ihrer Bildung
sammelt diese Koalition (aus Union und FDP) Misserfolge. Zwischen den
Bayern der CSU und den Liberalen kommt es fast täglich zu Differenzen. Es
gibt keinen Konsensus über die Finanzpolitik, die Energiepolitik und die
Reform des Gesundheitswesens. Und die FDP-Minister erreichen Spitzenwerte der
Unbeliebtheit, an erster Stelle ihr Chef Guido Westerwelle, der sehr blasse
Außenminister.“ „Dernières Nouvelles d’Alsace“ (Straßburg) zitiert von LN vom 11.5.2010 85) „Kritiker blasen zur
Attacke … Angela Merkel sieht stürmischen Zeiten entgegen.“ „Lübecker
Nachrichten“ vom 13./14. Mai 2010 Anmerkung:
Meistens geht es mit dem Blasen ja andersrum ... 86) „Ein Elefant ... muss 18 Stunden am Tag futtern, um satt zu werden, Wochenende inklusive.“ „Lübecker
Nachrichten“ vom 12. Mai 2010 87) „Bei all seinen Irrtümern hat Karl Marx in einem Punkt Recht: Geld an sich hat keinen Wert. Deshalb werden, etwa bei einem Börsencrash, keine Werte vernichtet. Weil eben an einer Börse auch niemals Werte geschaffen werden.“ Felix
Kösters im
LN-Leserbrief vom 13./14. Mai 2010 88) „Die Kriminalität im
Internet steigt weiter. 2009 wurden rund 50.000 Fälle von
Computerkriminalität in Deutschland erfasst. Gegenüber 2008 ist das ein
Anstieg um 33 Prozent ...“ „Lübecker
Nachrichten“ vom 13./14. Mai 2010 89) „Abstimmung mit den Füßen, wie damals in der DDR: 734.000 Menschen sind 2009 aus Deutschland ausgewandert.“ http://www.sueddeutsche.de/politik/migration-auswanderungsland-deutschland-1.950011 90) „Italienische
Konkubinen von Priestern haben sich in einem infamen Offenen Brief an den
Papst gewandt. In dem Text fordern sie die Priesterehe. Damit Priester Zeugen
der Liebe sein könnten, müßten sie ihren Begattungstrieb voll leben –
verkündigten die Kebsen.“ kreuz.net vom 5. Juni 2010 91) „Es ist lange her, dass sich eine Landesregierung so gründlich blamiert hat wie an diesem ersten Juni-Freitag (4.6.2010). Schwach war die Begründung für die geplante Demontage des Medizinstudiengangs in Lübeck ja schon immer. Dass das schwarz-gelbe Argumentationskonstrukt aber derart krachend zusammenstürzt, hatten wohl selbst die vielen engagierten Kämpfer für den Uni-Standort Lübeck nicht zu hoffen gewagt. Da weisen hochrangige Koalitionsvertreter die Proteste seit Tagen mit aller Vehemenz zurück - wohl wissend, dass die Bedenken von den Experten im Wissenschaftsministerium Punkt für Punkt geteilt werden. Dass die aufgebrachten Studenten da von Lüge sprechen, muss niemanden wundern. Die gesamte Öffentlichkeit darf sich hinters Licht geführt fühlen. (...) Unmöglich, dass diese Schmierenkomödie ohne Konsequenzen bleibt. Für den Minister (Jost de Jager / CDU) wird es ungemütlich.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 5. Juni 2010 (Christian Longardt: „Auf frischer Tat ertappt“) Anmerkung: Es wäre zu billig und an der historischen
Wahrheit vorbei, eine Parallele zur Vorgeschichte der Barschel-Affäre zu ziehen,
denn Barschel wurde durch den zweiten Parlamentarischen
Untersuchungsausschuss weitgehend entlastet und rehabilitiert. Berechtigt
bleibt jedoch der Hinweis, daß ein leichtfertiger Umgang sowohl mit
Bürgerinteressen, als auch mit der Wahrheit offenbar zum „guten Ton“ in dem
„großen Schweinestall zwischen Nord- und Ostsee“ (Originalton Björn Engholm)
gehört. Die Großkopferten in Kiel hätten gewarnt sein müssen. Das
verschlafene Hansestädtchen an der Trave kann auch anders. Es lag auf der
Hand, daß die Fischköppe die Messer rausholen und an allen Strippen ziehen
würden, um ihre medizinische Universität zu behalten. Da war das krachend
zusammenstürzende Argumentationskonstrukt des Wirtschaftsministers natürlich
eine geradezu geniale Steilvorlage. 92) „Das Krisenmanagement der Kanzlerin funktioniert nicht.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 5. Juni 2010 93) „ ... in der vom CDU-Politiker Frank Sauter als Legebatterie beschriebenen Bürgerschaft (der Hansestadt Lübeck) wird der Platz immer knapper. Das Chaos im Hohen Haus – allein in der letzten Bürgerschaft wurden 58 Personalwechsel für die Ausschüsse verabschiedet – wird selbst von den Profis aus dem Büro der Bürgerschaft nicht mehr durchblickt. Zwei Ausschüsse sind falsch zusammengesetzt, wie jetzt erst bemerkt wurde.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 5. Juni 2010 94) „Mehr als die Hälfte der deutschen Kriegstoten der Zeit vom 1.9.1939 bis 8.5.1945 verlor ihr Leben nach dem 6. Juni 1944 (Invasion in der Normandie).“ „Hermann Ludwig“ am 16.5.2010 (altermedia.info) Anmerkung: In einem früheren – noch nicht wieder
aktivierten – Beitrag hatten wir einige kabbalistisch brisante Daten der
neueren Geschichte zusammengetragen. Nicht nur bei dem 11.9.2001 sticht dies
ins Auge, sondern auch beim 6.6.1944. Über die Bedeutung der „6“ kann der
interessierte Leser sich in dem Beitrag www.luebeck-kunterbunt.de/TOP100/Kabbala-Wahnsinn.htm
kundig machen. Auch in der Quersumme der Jahreszahl
1944 ist die „6“ dreimal enthalten. 95) „Lieber eine Horde Hells Angels, als eine Hells Angie mit ihrer Horde.“ „rabenaas“ am 16.5.2010 (altermedia.info) 96) „Arrest Netanyahu for Piracy and
Morder“ Transparent auf einer pro-palästinensischen Demonstration in New York (Foto in DER SPIEGEL 23 / 2010 / 82) bezüglich der blutigen Militäraktion gegen den Schiffskonvoi nach Gaza Anmerkung: Israels Tage sind gezählt! 97) „Homosexuelle begehen vier- bis siebenmal häufiger einen Selbstmordversuch als psychisch gesunde Menschen.“ kreuz.net vom 7.5.2010 98) „Juden und Moslems kämpfen Seite an Seite gegen das Kreuz“ kreuz.net vom 1.6.2010 (Artikelüberschrift) 99) „Rechtsbeugungen sind in der deutschen Justiz nicht ungewöhnlich.“ Dr. Edmund Haferbeck 100) „(Dieter) Bohlen ist geradezu kriminell blöde.“ Kabarettist Dieter Hildebrandt im Interview mit „sueddeutsche.de“ Juni 2010 101)
„Dieter Bohlen ist eine verwundete Seele, die nach Absolution
schreit.“ Joachim Kardinal Meisner - Erzbischof von Köln (LN vom 23.10.2003) Anmerkung: Was denn nun? „Kriminell blöde“ oder
„verwundete Seele“ oder eventuell beides? Vielleicht spiegelt Bohlen aber
auch nur im quotenverliebten Glotzenprogramm den Primitivgeschmack eines
erstaunlich großen Teils der Bevölkerung wieder. Vielleicht reitet er nur auf
einer Welle des schlechten Geschmacks. Eins steht jedenfalls betonhart fest:
Das Fernsehprogramm ist seit vielen Jahren die horrenden GEZ-Gebühren auch
nicht mehr annähernd wert. Eigentlich müsste das gequälte TV-Publikum – quasi
als Schmerzensgeld – noch Geld dazu bekommen. Die Zulassung des
Privatfernsehens war der Untergang des Abendlands. Das hat der
Kulturredakteur schon damals gesagt, aber auf ihn hört ja keiner. 102) „Gewalt kostet Weltwirtschaft pro Jahr sieben Billionen Dollar“ SPIEGEL-ONLINE vom 8.6.2010 (Artikelüberschrift) 103) „Unsere Gesellschaft ist völlig krank.“ Franz Meurer – leitet als katholischer Pfarrer die Gemeinde Höhenberg-Vingst in Köln (www.domradio.de vom 8.6.2010) 104) Durch die Währungsreform vom 21. Juni 1948 gab es für 100 RM Sparguthaben 6,50 DM. Da sich auf den Sparbüchern in der Regel hart erarbeiteter Lohn befand, wurde die Arbeitsleistung einer ganzen Generation – seit der letzten Währungsreform 1923 – um 93,5 % entwertet. Michael Winkler – inhaltsgetreue Zusammenfassung eines Beitrags auf altermedia.info vom 9.6.2010 105)
„Laut den Statistiken haben in den Jahren seit der offiziellen
Euro-Einführung 1998 nur die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung einen
Vermögenszuwachs erlebt, während 90% ärmer geworden sind.“ Michael
Winkler (altermedia.info
vom 9.6.2010) 106)
„Unsere Regierung besteht aus Parteifunktionären, die bisher nicht
durch Fachwissen aufgefallen sind. Politik ist der letzte Ausweg für
Menschen, die nicht in der Lage sind, Herausragendes zu leisten. Um in der
Politik nach oben zu kommen, ist Charakter so hinderlich wie Rückgrat. Was
sich heute Spitzenpolitiker nennt, ist das drittklassige Personal einer
bankrotten Firma.“ Michael
Winkler (altermedia.info
vom 9.6.2010) 107)
„ … von unserer Bundeskanzlerin brauchen wir wagemutige
Entscheidungen nicht zu erwarten.“ Michael
Winkler (altermedia.info
vom 9.6.2010) 108)
„Der Beschluss des Kieler Kabinetts (den Medizinstudiengang aus
Lübeck abzuziehen) ist eine absolute Katastrophe. Angesichts der
Tatsache, dass wir einen Ärztemangel haben und zu wenig Medizin-Studienplätze
in Deutschland zur Verfügung stehen und deshalb neue medizinische
Fakultäten gegründet werden sollen (Augsburg, Bielefeld), soll hier eine
bestens funktionierende medizinische Fakultät geschlossen werden. Zudem
sind die Examensnoten der Lübecker Studenten bundesweit in allen Belangen
an oberster Stelle. Nirgendwo in Deutschland wird eine bessere Medizin-Ausbildung
geboten als in Lübeck. Die Entscheidung des Kieler Kabinetts ist im
Hinblick auf die Kosteneinsparung kurzfristig gedacht, wird aber langfristig
schwere Schäden und Folgekosten haben, müssen doch anderenorts neue
Kapazitäten der medizinischen Forschung und Ausbildung aufgebaut werden.“ Prof. Dr. med. Johannes Otte – Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Ev.
Krankenhaus Bielefeld im LN-Leserbrief vom 4. Juni 2010 109)
„Ich bin deutscher Staatsbürger, über 40 Jahre alt, habe unser Land
bereits würdig international vertreten ... Ich koste nicht viel. Wir brauchen
keinen neuen Visitenkarten zu drucken, kein neues Briefpapier.“ Horst Köhler = Guildo Horn
in einer
Spaßbewerbung für das Amt des Bundespräsidenten nach dem Amtsverzicht seines
Namensvetters (LN vom 4.6.2010) 110)
„Das ukrainische Parlament hat mit einem neuen Gesetz einen möglichen
Beitritt des Landes zur Nato blockiert. Die Abgeordneten nahmen eine
entsprechende von Präsident Viktor Janukowitsch eingereichte Gesetzesvorlage
in erster Lesung an. Danach kann die Ukraine keinem militärischem Block
beitreten.“ „Lübecker Nachrichten“ vom
4.6.2010 111)
„Im Vergleich zum Boulevardjournalismus, der ein ‚wahnsinnig enges
autoritäres Korsett darstellt’, empfinde er (Simon Spengler) die
katholische Kirche als ‚Hort des Liberalismus’.“ kreuz.net vom 9.6.2010 Anmerkung: Simon Spengler
ist ein ehemaliger Novize und Frater des Zisterzienserklosters Hauterive im
Kanton Freiburg, der verheiratet ist und Erfahrungen sowohl in der
Boulevardpresse, als auch in katholischen Medien gesammelt hat. Es ist schon
eine verdrehte Welt: Die freimaurerisch inspirierte Presse, die sich doch
soviel auf ihre angebliche Liberalität einbildet und eine üble Kampagne nach
der anderen gegen die vorgeblich antiquierte katholische Kirche fabriziert,
wird für die Journalisten als „enges autoritäres Korsett“ beschrieben und die
katholische Kirche als das, was die sich als Liberale tarnenden
Quasifaschisten gerne sein möchten, aber bei weitem nicht sind. 112)
„Heiraten macht dick ... Von den verheirateten Männern in Deutschland
sind ... 69 Prozent zu dick, von den Ledigen nur 43 Prozent.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 3.
Juni 2010 nach
Erhebungen des Statistischen Bundesamtes
Anmerkung:
Über die Gründe kann man nur spekulieren. Vielleicht liegt es an den
exzellenten, aber oft wenig kalorienbewussten Kochkünsten der Ehefrauen.
Vielleicht liegt es daran, daß Ehemänner sich in Bezug auf ihre Figur einfach
nur gehen lassen, weil sie ja „versorgt“ sind und nicht mehr den
durchtrainierten Liebeskasper abgeben müssen. Die beste Charakteristik stammt
immer noch von Hägar dem Schrecklichen, der seine Mannschaft für einen
erneuten Kriegs- und Raubzug anwirbt: „Ich brauche harte Männer, ich brauche
kampferprobte Männer ... ich brauche Ehemänner!“ 113)
„Das schwarz-gelbe Sparpaket (der schleswig-holsteinischen
Landesregierung), als großer Wurf gepriesen, erweist sich ... leider
immer mehr als Sammelsurium unausgegorener, unabgestimmter Vorschläge.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 3. Juni 2010 114)
„Ich möchte (wie Horst Köhler) ebenfalls zurücktreten ob
dieser Politik. Aber das kann ich nicht. Ich muss diese entsetzliche Politik
ertragen und zahlen, zahlen, zahlen. Ein solider Präsident geht, wir alle
anderen müssen bleiben.“ Jürgen
Münnich im
LN-Leserbrief vom 3. Juni 2010 115)
„Lübeck braucht die medizinische Hochschule, weil hier seit Jahren
auf höchstem Niveau gelehrt wird. Diese Qualität kann nicht herausgerissen
und in Kiel implantiert werden. Außerdem kann es nicht sein, dass die
Hochschule in Lübeck abgeschafft wird, wenn bundesweit diskutiert wird, dass
es an guten Ärzten mangelt. Das ist skandalös und verantwortungslos.“ Medizinstudent
Georg Engelbart im LN-Leserbrief vom 1. Juni 2010 116)
„Deutschlands erste Frau an der Spitze eines Kernkraftwerks darf in
Krümmel noch nicht ans Ruder. Die Atomaufsicht im Kieler Justizministerium
besteht darauf, dass die 55-jährige Ulrike Welte zunächst den Nachweis für
ihre fachliche Qualifikation erbringt.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 3. Juni 2010 Anmerkung: Remember Tschernobyl and
Three-Mile-Island! 117) „Es macht überhaupt keinen Sinn, das renommierte Medizinstudium in Lübeck zu beenden.” Andreas Ellendt – stellvertretender Vorsitzender des CDA-Landesverbandes Schleswig-Holstein (LN vom 1.6.2010) 118) „Ich bringe nur Dinge gerne auf den Punkt.“ Thilo Sarrazin 119) „Der friesisch-heidnische Kult war identisch mit dem hyper-boreischen Kult der Griechen.“ Jürgen Spanuth in seiner theologischen Dissertation (DER SPIEGEL 39 / 1950) Anmerkung: Jürgen Spanuth hat durch seine Forschungen
erstaunliche Fakten und Argumente dafür zusammengetragen, daß Helgoland der
letzte Rest des sagenumwobenen Atlantis sein dürfte. 120) „Weil Thilo Sarrazin sagt, was eh jeder weiß, sogar der kluge Spiegelschreiber (mit Migrationshintergrund), wird er von letzterem fertiggemacht.“ www.pi-news.net/ vom 11.6.2010 Anmerkung: Thilo Sarrazin hatte klugerweise
festgestellt, daß Deutschland durch viele Migranten im Durchschnitt immer
dümmer werde. Dahinter steht die durchaus nachweisbare Feststellung, daß das
durchschnittlich schlechte Niveau der Migranten den Gesamtdurchschnitt nach
unter zieht. Der „geistige Dünnschiss“ der politisch korrekten
Gesinnungspolizei ließ nicht lange auf sich warten. Angela Merkel wähnte sich
befugt, diese sachgerechte Äußerung eines ehemaligen Berliner Finanzsenators
und amtierenden Bundesbankvorstandes als „dumm“ zu bezeichnen. Insoweit rufen
wir in Erinnerung, daß „das Merkel“ einst das Multi-Kulti-Projekt für
gescheitert erklärte. Hat man ihr zwischenzeitlich im Rotary Club die Flötentöne
beigebracht? Und wenn man die Qualität der Politik dieser Ex-FDJ-Sekretärin
für Propaganda und Agitation nur hinsichtlich der ersten Monate des Jahres
2010 kritisch betrachtet, käme sie mit dem Prädikat „dumm“ noch viel zu gut
weg. Claudia Roth - abgebrochene Theaterwissenschaftlerin, fast schon
pathologische Türkenfreundin und „Alphatierchen der Hetzmeute“ – erdreistete
sich, Sarrazin als „Brandstifter“ und „Rechtspopulisten“ zu bezeichnen. Und
der SPIEGEL-ONLINE-Redakteur Yassin Musharbash gönnt sich die inhaltsschweren
Attacken, Sarrazin „schwadroniere“ und seine polemischen Meinungsäußerungen
seien „Pöbeleien“. Damit der geneigte Leser sich ein kritisches Bild
über die Urheber dieser Schimpfkanonaden verschaffen kann, empfehlen wir die
Beiträge www.luebeck-kunterbunt.de/Favoriten/Merkels_Strippen.htm www.luebeck-kunterbunt.de/BRD-System/Claudia_Roth.htm www.luebeck-kunterbunt.de/Favoriten/Desinformator.htm
121) „Revolte in der BRD????? Mit einer Bevölkerung, die seit Jahren die gleichen Idioten in Amt und Würde wählt und gegen keine noch so offensichtliche Ungerechtigkeit aufmuckt? Kaum vorstellbar ...“ „BuergeJoerg“ am 20.3.2010 (fact-fiction.net) Anmerkung: Wenn man beispielsweise für Frankreich und
Griechenland fast schon typische Ausschreitungen schwerster Art oder die
jüngsten Vorkommnisse in Thailand betrachtet, wundert man sich über die
Friedhofsruhe in Deutschland, obwohl es bereits Aufrufe, auf die Barrikaden
zu gehen, von durchaus seriösen Zeitgenossen gibt. Liegt es vielleicht daran,
daß die Bauernkriege vor fast 500 Jahren in Strömen von Blut erstickt wurden,
während die französische Revolution von Erfolg gekrönt war? Muß man so weit
in der Geschichte zurückgehen? Gibt es so etwas wie einen Volkscharakter?
Wenn ja, sind die Deutschen sanftmütiger oder obrigkeitshöriger als andere
Völker? Der Ruf, den sich deutsche Soldaten nicht zuletzt in zwei Weltkriegen
erworben haben, spricht gegen Ersteres und nicht unbedingt für Letzteres.
Haben die beiden verlorenen Weltkriege den Deutschen das Rückgrat gebrochen?
Sind den Deutschen heute materielle Dinge wichtiger als Ideale, sind sie
derzeit etwa bereit, Ungerechtigkeit zu ertragen, solange die Versorgung
gewährleistet und die wirtschaftliche Situation zumindest befriedigend und im
internationalen Vergleich sogar gut ist? Sind die Wertungen einiger
Politologen zutreffend, wonach sich in der BRD der Rechtsstaat zu Gunsten des
Sozialstaats auflöst? Oder ist das auch wieder nur so ein Trick; erst den
Rechtsstaat zu Gunsten des Sozialstaats zu schleifen, um dann den Sozialstaat
abzubauen, die Mittelschicht zu eliminieren und den Planet der Sklaven durch
eine selbsternannte „Elite“ faschistisch regieren zu lassen? Eins hat uns beeindruckt! Es war die Prophezeiung des
großen deutschen Dichters Heinrich Heine, ein getaufter Jude und großer
Bewunderer von Martin Luther: „Lächelt
nicht über meinen Rat, den Rat eines Träumers, der euch vor Kantianern,
Fichteanern und Naturphilosophen warnt. Lächelt nicht über den Phantasten,
der im Reiche der Erscheinungen dieselbe Revolution erwartet, die im Gebiete
des Geistes stattgefunden. Der Gedanke geht der Tat voraus wie der Blitz dem
Donner. Der deutsche Donner ist freilich auch ein Deutscher und ist nicht
sehr gelenkig und kommt etwas langsam herangerollt; aber kommen wird er, und
wenn ihr es einst krachen hört, wie es noch niemals in der Weltgeschichte
gekracht hat, so wißt: der deutsche Donner hat endlich sein Ziel erreicht.
Bei diesem Geräusche werden die Adler aus der Luft tot niederfallen, und die
Löwen in der fernsten Wüste Afrikas werden die Schwänze einkneifen und sich
in ihren königlichen Höhlen verkriechen. Es wird ein Stück aufgeführt werden
in Deutschland, wogegen die Französische Revolution nur wie eine harmlose
Idylle erscheinen möchte. Jetzt ist es freilich ziemlich still; und gebärdet
sich auch dort der eine oder andere etwas lebhaft, so glaubt nur nicht, diese
würden einst als wirkliche Akteure auftreten. Es sind nur die kleinen Hunde,
die in der leeren Arena herumlaufen und einander anbellen und beißen, ehe die
Stunde erscheint, wo dort die Schar der Gladiatoren anlangt, die auf Tod und
Leben kämpfen sollen. Und die Stunde wird kommen.“ (1852) 122)
„Als Signal für
die Notwendigkeit einer breiten, gemeinsamen Anstrengung in unserer
Gesellschaft hätte ich mir gewünscht, dass auch die Spitzeneinkünfte einen
besonderen Beitrag zu leisten haben.“ Bundestagspräsident Norbert
Lammert (CDU) zur „Mogelpackung“ des Sparpakets der Merkel-Regierung (LN
10.6.2010) 123)
„Nicht umsonst
werden Callcenter-Mitarbeiter laut Studie der Psychotherapeutenkammer am
häufigsten psychisch krank (vor Altenpflegern). 1000 Euro brutto (für
Juristen und Hauptschüler) sind prekäre Ausbeutung.“ Christian Peters im LN-Leserbrief vom 10.6.2010 124)
„Die Erosion der
schwarz-gelben Koalition hat ein neues Stadium erreicht: das offene
Gegeneinander im Kabinett. Eine Regierung, die es nicht schafft, wie jetzt im
Fall Opel nach außen eine gemeinsame Position zu vertreten, ist gelähmt. Ja,
sie ist eigentlich am Ende.“ „Lübecker
Nachrichten“ vom 11.6.2010 Anmerkung: Die
öffentlich ausgetragene konträre Position zwischen Wirtschaftsminister
Brüderle und Bundeskanzlerin Merkel in der Frage von Bundesbürgschaften für
Opel überrascht um so mehr, als beide „Clubfreunde“ bei Rotary International
sind. Bei Frau Merkel hapert es also nicht nur in punkto Kabinettsdisziplin,
sondern auch hinsichtlich der „Rücksichtnahme“ im Serviceclub. 125)
„Kein Mensch muss
müssen ...“ Gotthold Ephraim
Lessing in „Nathan der Weise“
(dem Derwisch Al-Hafi in den Mund gelegt) 126)
„Man sieht nur
mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ Antoine de
Saint-Exupéry in „Der Kleine
Prinz“ (der Fuchs zum Prinzen) 127)
„Vor den
Verdienst setzten den Schweiß die Götter, die unsterblichen, lang aber und
steil ist der Weg zu ihm hin.“ Hesiod in seinem Lehrgedicht „Werke und Tage“ 128)
„Es ist nicht
alles Gold was glänzt.“ William
Shakespeare in „Der Kaufmann
von Venedig“ 129)
„Die Zahl der
50.000 Medikamentenvariationen könnte ohne Qualitätsverlust vielleicht auf
ein Zehntel sinken, auf jeden Fall auf unter 10.000.“ Jürgen Windeler – Mediziner und künftiger Leiter des Instituts
für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen im Juni 2010
gegenüber FOCUS 130)
„Offenbar ist der
Großteil der in Deutschland erhältlichen Medikamente überflüssig.“ t-online.de vom
13.6.2010 131)
„Euro-Rettungsschirm:
Bundesverfassungsgericht knickt ein.“ www.mmnews.de/ vom 10.6.2010 Anmerkung: Nicht
nur die Herrschaften in Schleswig, auch die in Karlsruhe „kochen nur mit Wasser“.
Den Satz habe ich von meinem Vater wohl ebenso oft gehört wie „Staatsanwälte
sind Juristen, die nicht einmal ihr eng begrenztes Rechtsgebiet beherrschen.“
Die vorläufige „Rettung des Rettungsschirms“ dürfte als Nothilfe zu Gunsten
der Politik zu verstehen sein. Die Entscheidung dürfte falsch sein. Auf die
Abwägung der Nachteile der Prozessparteien kommt es nicht an, wenn das
angegriffene Gesetz – wie hier – offenkundig verfassungswidrig ist. 132)
„Niemals zuvor
ist so deutlich geworden, wie wenig sich die politische Nomenklatura um die
Bedürfnisse und Wünsche des Volkes schert. Statt mit Gauck der grassierenden
Politikverdrossenheit entgegenzuwirken, wird diese weiter verschärft durch
den farblosesten Polit-Funktionär, den Merkel finden konnte.“ Holger Arppe im SPIEGEL-Leserbrief 24 / 2010 / 8 133)
„Ein farbloser,
spießiger und opportunistischer Ehrgeizling und Schwiegermutterliebling von
perfekter Mittelmäßigkeit – fataler geht es nicht mehr.“ Manfred
Kleehammer im
SPIEGEL-Leserbrief 24 / 2010 / 8 (über den Kandidaten Christian Wulff) 134)
„Das ‚System
Merkel’ entspricht fast genau dem ‚System Kohl’ ...“ Dagmar Schön im SPIEGEL-Leserbrief 24 / 2010 / 8 135)
„Wenn das
Rechtssystem nicht in der Lage ist, das tief in uns verwurzelte Rechtsgefühl
zu befriedigen, wird es von den Menschen nicht getragen werden. Selbstjustiz
würde an seine Stelle treten, und das kann niemand wollen.“ Dr. Almut
Hochstädter im
SPIEGEL-Leserbrief 24 / 2010 / 10 zum Fall Gäfgen / Daschner Anmerkung: Meine
– weiß Gott nicht auf Einzelfälle beschränkten – Erfahrungen besagen, daß die
große Mehrheit im Volk längst das Vertrauen in die Justiz verloren hat und
dies mir Recht. Wer keiner effektiven Dienstaufsicht unterliegt und schon
nach weitgehend unmaßgeblichen Kriterien ins Amt gehievt wurde, neigt zu
Allmachtsphantasien und Machtmißbrauch. Die faschistischen Tendenzen sind in
der deutschen Justiz nach wie vor allgegenwärtig. Die „furchtbaren Juristen“
gibt es nach wie vor zuhauf. Die vom Bazillus des vermeintlichen
Gutmenschentums Infizierten beschäftigen sich – auch in Alibifunktion –
bevorzugt mit den Verbrechen der Nazijustiz, anstatt in erster Linie den
heutigen Saustall konsequent auszumisten. Daß Selbstjustiz gleichwohl noch
nicht überhand genommen hat, ist verwunderlich, beruht aber wohl unter
anderem darauf, daß in der Bevölkerung ein gesundes Gerechtigkeitsgefühl
(Selbstjustiz ist Unrecht) weit aus eher anzutreffen ist als in der Justiz. 136)
„Aufgetaucht ist
nun das Protokoll des Präsidialamts über die wohl wichtigste und zugleich
umstrittenste Entscheidung Köhlers als Staatsoberhaupt: Es handelt sich um
die Bitte des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder, Neuwahlen
herbeiführen zu dürfen. Am 23. Mai 2005, einen Tag nach der NRW-Wahl, suchte
Schröder den Bundespräsidenten auf. Wie sich aus dem Dokument ergibt, nannte
der Sozialdemokrat im Präsidialamt andere Gründe für Neuwahlen als in der
Öffentlichkeit.“ DER SPIEGEL 24 /
2010 / 18 Anmerkung: Das
Protokoll des Präsidialamts vom 23.5.2005 ist daselbst abgedruckt. 137)
„Von Anfang an, seit
den Verhandlungen zum Koalitionsvertrag, hat sich Schwarz-Gelb (Union und
FDP = Merkel und Westerwelle) als unfähig erwiesen, Deutschland zu
regieren.“ DER SPIEGEL 24 /
2010 / 21 („Die Trümmerfrau“) Anmerkung: Es hat
ziemlich lange gedauert und der Karren mußte schon ziemlich tief im Dreck
stecken, bevor sich DER SPIEGEL zu dieser schon längst offenkundigen Aussage
durchringen konnte. 138)
„In Thüringen
haben Parteilose erstmals drei Viertel aller Bürgermeisterposten besetzt.
Nicht nur hier bricht den etablierten Parteien die Basis weg.“ DER SPIEGEL 24 /
2010 / 37 139)
„ ... alles, was
wir (die von der Telekom-Bespitzelungsaffäre betroffenen Gewerkschafter) bislang
wissen und lesen, bestärkt den Verdacht, den wir von Anfang an in dem Fall
hatten: Die Kleinen hängt man, und die Großen lässt man laufen. Das ist
bitter und wird nicht dazu führen, das vertrauen in den Rechtsstaat zu
stärken. Aufarbeitung ohne Rücksicht auf Hierarchieebenen sähe jedenfalls
anders aus.“ Ver.di-Vorstand und
Telekom-Aufsichtsratsvize Lothar Schröder im SPIEGEL-INTERVIEW 24 /
2010 / 75 140)
„Es gehört zu den
vielen Ungereimtheiten des Verfahrens (um die strafrechtliche Aufarbeitung
der Bespitzelung von Arbeitnehmervertretern bei der Telekom), dass die
Justiz uns als Opfer der Bespitzelung bis jetzt die Akteneinsicht verwehrt.
(...) Es wurde uns gesagt, dass die Persönlichkeitsrechte der Beschuldigten
zu schützen seien. Das ist besonders in diesem Fall völlig grotesk, weil
unsere eigenen Persönlichkeitsrechte aufs Gröbste verletzt wurden.“ Ver.di-Vorstand und
Telekom-Aufsichtsratsvize Lothar Schröder im SPIEGEL-INTERVIEW 24 /
2010 / 75 Anmerkung: Wie
gehabt, Klassenjustiz par excellence. Wer dieses pseudostaatliche Gebilde
namens BRD als „Rechtsstaat“ bezeichnet, sollte auf seinen Geisteszustand
untersucht werden. Nach einer alten Bauernregel sollen Staatsanwälte
angeblich schneidig, aber dumm sein. Viele sind wohl auch korrupt oder in dem
Irrglauben, ihre Weisungsgebundenheit beziehe sich auch auf
Strafvereitelungen im Amt. Wenn Staatsanwälte ihre Rechtsbruchbude als die
objektivste Behörde der Welt bezeichnen, ist Heuchelei und/oder Irrsinn nicht
mehr zu überbieten. 141)
„Europa hat viel
unter Fundamentalismus und verschiedenen Ideologien gelitten. Wir sollten
nicht wieder mit so etwas anfangen.“ Thorbjörn Jagland
– Generalsekretär des
Europarats und ehemaliger Außenminister von Norwegen im SPIEGEL-INTERVIEW 24
/ 2010 / 89 über die Verbote von Kruzifix, Burka und anderen religiösen
Symbolen 142)
„Die militärische
Intervention in Afghanistan war ein schwerer Fehler und bleibt es.“ Walther Stützle – ehemals Staatssekretär im
Bundesverteidigungsministerium (DER SPIEGEL 24 / 2010 / 91) 143)
„Deutschlands
Sicherheit wird am Hindukusch verteidigt? Diese Begründung ist falsch und
gefährlich! (...) die Taliban haben eine regionale Agenda. Wie übel sie auch
sind: Sie wollen nicht Hamburg und New York angreifen.“ Volker Rühe – ehemals Bundesverteidigungsminister (DER
SPIEGEL 24 / 2010 / 91) 144)
„86 Prozent der
Deutschen sind unzufrieden mit der Arbeit von Schwarz-Gelb (von Union und
FDP gestellte Bundesregierung = Merkel, Westerwelle usw.).“ nachrichten.t-online.de
vom 16.6.2010 (Ergebnis einer
ARD-Umfrage) 145)
„Eine Reform der
Sexualmoral braucht meiner Meinung die Gesellschaft (und nicht die Kirche).
Fragen Sie die Scheidungsrichter!“ Marian Eleganti – Weihbischof des Bistums Chur in einem
Interview der Züricher Regionalzeitung „Der Landbote“ (zitiert nach kreuz.net
vom 14.6.2010) 146)
„Die Kirche hat
nie solchen Unsinn (Sexualität = Sünde) gelehrt.“ Marian Eleganti – Weihbischof des Bistums Chur in einem
Interview der Züricher Regionalzeitung „Der Landbote“ (zitiert nach kreuz.net
vom 14.6.2010) 147)
„Wirtschaftssenator
Sven Schindler (SPD) legt Berechnungen vor, nach denen Lübeck in den
kommenden acht Jahren 20.000 Einwohner (derzeit 211.716) verliert, wenn die
Uni schließt.“ „Lübecker
Nachrichten“ vom 13./14. Juni 2010 148)
„Berlin, nun
freue dich.“ Walter Momper als die Mauer fiel 149)
„Immerhin rund
412 Millionen Euro jährlich könnte der Bund sparen, wenn die allgemeine
Wehrpflicht der Vergangenheit angehörte.“ Westfälischer
Anzeiger (zitiert nach LN vom
13./14. Juni 2010) 150)
„Auf einen
Autoparkplatz passen 20 (Fahr-) Räder.“ Bettina Cibulski – Sprecherin des Allgemeinen Deutschen
Fahrrad-Clubs (ADFC) im LN-Interview vom 13./14.6.2010 151)
„Satte 62 Prozent
(der Deutschen) wollen ... ein Direktwahl (des Bundespräsidenten).“ „Lübecker
Nachrichten“ vom 13./14. Juni 2010 152)
„Niemand, der
sich ein wenig in der Hochschullandschaft auskennt, versteht die Entscheidung
der Kieler Landesregierung (die Medizinische Fakultät der Universität
Lübeck abzuschaffen).“ Ex-Bundesforschungsministerin
Edelgard Bulmahn (LN vom 13./14. Juni 2010) 153)
„(Ex-Bundesforschungsministerin
Edelgard) Bulmahn hält der Kieler Landesregierung vor, dass sie die
Rechnung ohne den Wirt gemacht hat. Schleswig-Holstein werde die
Hochschulbaufördermittel, die es vom Bund für die Medizin erhalten hat,
zurückzahlen müssen.“ „Lübecker
Nachrichten“ vom 13./14. Juni 2010 Anmerkung: Dabei
soll es um etwa die Hälfte von 35 Millionen, mithin ca. 17,5 Millionen Euro
gehen. 154)
„Die CAU-Seilschaft (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)
um Frontmann Jobst de Jager hat nicht nur der Uni Lübeck und dem Ansehen von
Schleswig-Holstein geschadet, sondern auch ihrer Alma Mater einen
Bärendienst erwiesen. Die Entscheidung für das Aus der Uni Lübeck wirft
zwangsweise die Frage auf: Ist das der Sachverstand, den man in Kiel durch
ein Studium vermittelt bekommt?“ Wolf-Dieter Bärsch im LN-Leserbrief vom
13./14. Juni 2010 Anmerkung: Man kann es
nicht hinwegdiskutieren; vieles liegt in Lübeck im Argen, aber die Uni-Klinik
genießt zu recht einen guten Ruf. Seit der Gründung des Bundeslandes
Schleswig-Holstein wird Lübeck, welches durch Hitlers Groß-Hamburg-Gesetz
seine Reichsfreiheit verlor, von Kiel benachteiligt. Wir gehören zwar nicht
zu den Leuten, die sich auf den Ruhmestaten der Altvorderen ausruhen, aber es
verdient der Erwähnung, daß es Zeiten gab, in denen in Dänemark, Schweden und
Norwegen keiner ohne das Plazet aus Lübeck König werden konnte. Damals war
Kiel ein Kuhdorf mit ein Paar windschiefen Fischerhütten. Großgeworden durch
den wilhelminischen maritimen Imperialismus regiert seit dem in Kiel
gesetzlose Gutsherrenart, wie sie sich u.a. in Barschel, Schleifer, Engholm,
Simonis und Gärtner manifestierte. Wenn jetzt ohne Sinn und Verstand ein
Kahlschlag ohne gleichen stattfindet, sollte nicht aus dem Blickwinkel
verschwinden, wer uns dieses finanzielle Desaster eingebrockt hat. Es sind
solche Gestalten wie Nonnenmacher, Simonis und Konsorten! Unser Landesvater
Käptn Iglo, dem Kubicki jedes Volksfest gönnt, macht Gestalten wie Schleifer
aus dem Lions Club zum Chefsanierer des UKSH und Brock aus dem Rotary Club
zum Verfassungsrichter. Dieser Schweinestall (O-Ton Engholm) ist weder zu
retten, noch auszumisten; man kann nur noch den großen Nato-Arsch kommen und
alles zuscheißen lassen. Pardon, aber diese drastische Wortwahl mußte einfach
mal sein. 155)
„Prominente Sozialdemokraten haben für die Lübecker Uni unterschrieben.
Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier, Generalsekretärin Andrea Nahles und
die frühere Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn sind ebenso gegen die
Abschaffung der Medizinerausbildung in Lübeck wie Ottmar Schreiner und Prof.
Karl Lauterbach. Die Lübecker SPD-Abgeordnete Gabriele Hiller-Ohm sammelt
die prominenten Unterstützungen ein.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 13./14. Juni 2010 156) „Ich wusste frühzeitig, dass ich weder Fernsehmann noch –profi sein werde. Das Medium ist mir nach wie vor sehr suspekt. Der Grund ist ganz einfach: Viele mutieren vor der Kamera auf Knopfdruck zu völlig anderen Menschen, die spielen dem Zuschauer Rollen vor. Ich bin da exakt wie im normalen Leben.“ Günter
Netzer im
LN-Interview vom 6./7. Juni 2010 157)
„Der Bürger wundert sich: Woher nehmen all die Kommentatoren in den
Medien die Meinung, Horst Köhler wäre allein wegen der Reaktionen auf
seinen Bundeswehr-Kommentar ‚beleidigt’ zurückgetreten? Das passt
wahrscheinlich nur allzu gut in das Raster der voreingenommenen (hämischen)
Meinungen unserer Meinungsmacher von Presse, Funk und Fernsehen. Was, wenn
die Bundeswehr-‚Affäre’ nur ein Fass zum Überlaufen gebracht hat? Dass das
Klima zwischen Horst Köhler und Angela Merkel eisig war? Bemerkenswert, wie
unsere Bundeskanzlerin nicht wirklich schockiert erscheint und schnellstmöglich
die Nachfolge aus dem Hut zaubert. Misstrauische Zeitgenossen könnten nicht
erst seit dem Abgang von Roland Koch glauben, dass CDU-intern nach dem
NRW-Desaster im Verborgenen längst die Karten neu gemischt worden sind.
Solche Hintergründe erfahren wir dann - wie so oft im Laufe der Geschichte -
erst nach zehn, zwanzig Jahren, wenn die Fakten um politische Intrigen und
Ränkespiele ‚öffentlichkeitsreif’ sind.“ Michael
Figula im
LN-Leserbrief vom 6./7. Juni 2010 Anmerkung:
Genauso ist es! Köhlers Äußerung auf der Rückreise aus Afghanistan erregte
tagelang keine Beachtung, bis die Journaille – wohl eher zufällig und mit dem
politisch korrekten Vorverständnis – das Statement hervorkramte und die
übliche üble Medienkampagne startete. Daß man Köhlers Worte problemlos unter
den Schutz deutscher Handelsschiffe in ostafrikanischen Gewässern subsumieren
konnte, interessierte die einmal Blut geleckte Hetzmeute nicht mehr. Damit
ist für Köhler das – schon randvolle – Fass übergelaufen. Köhler war – trotz
seiner vermutlichen Insidereinbindungen – nicht der rundgeschliffene
Kieselstein in der Hand der Kanzlerin, deren Sozialisation in der DDR
offenbar tiefere Spuren hinterlassen hat, als allgemein angenommen wird. Nach
dem Köhler bereits zweimal – übrigens mit guten Gründen – von einem
(umstrittenen) materiellen Prüfungsrecht Gebrauch gemacht hatte und so
Parlament und Regierung blamierte (was bisher eher das Vorrecht des
Bundesverfassungsgerichts war), erscheint es nicht ausgeschlossen, daß Merkel
den Bundespräsidenten bezüglich der Gesetze zur Griechenlandhilfe und zum
großen Rettungsschirm in einer vielleicht nicht angemessenen Form zu einem
systemkonformen Verhalten aufgefordert haben könnte. Daß diese von der
FDJ-Sekretärin für Agitation und Propaganda zur Bundeskanzlerin und
Rotarierin („wir sind die Besten“) gewendete Landpomeranze gelegentlich der
bösen Hybris unterliegt, zeigte sie bereits, als sie sich erdreistete, den
Papst zurechtzuweisen und zwar dann auch noch in einer Angelegenheit, in der
sie (wieder einmal) total schief lag. Großer Gott, warum hast Du sie nicht
Sonderschullehrerin werden lassen. 158)
„Licht senden in die Tiefen des menschlichen Herzens ist des
Künstlers Beruf.“ Robert
Schumann (1810
– 1856) 159)
„Von einem Wissenschaftsminister (Jost de Jager) - der
gleichzeitig Wirtschaftsminister ist - erwartet man, dass er rechnen kann.
Dass er unpopuläre Entscheidungen wie das Aus der Medizin in Lübeck mit
Zahlen hinterlegt. Was kosten Forschung und Lehre? Was nimmt die Uni ein?
Diese Berechnungen bleibt de Jager schuldig. Es liegt der Verdacht nahe,
dass es keine rationale, sondern eine emotionale Entscheidung ist, die der
Herr Minister getroffen hat. Unbestritten ist ihm die Kieler Uni näher -
sowohl geografisch als auch emotional. De Jager hat dort Geschichte, Englisch
und Politik studiert. Rechnen hat er dort offensichtlich nicht gelernt.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 6./7.
Juni 2010
160)
„In Schleswig-Holstein gibt es keine erfolgreiche Medizintechnik
mehr, wenn die medizinische Fakultät Lübeck zerstört wird.“ Cor de Wit – Professor für
Physiologie (LN vom 8.6.2010) 161)
„1379 als religiöse Bruderschaft mit Kapelle und
Altar in der Katharinenkirche gegründet, vereinigte die Zirkelgesellschaft
(seit 1450 auch Junkerkompanie genannt) die wohlhabendsten und
einflussreichsten Kaufleute Lübecks und stellte im 15. Jahrhundert die
überwiegende Zahl der Ratsherren und Bürgermeister. Ein offener Zirkel (Sinnbild
der Dreieinigkeit) im Kreis mit Kette war ihr Zeichen.“ Lübecker Nachrichten“ vom
8. Juni 2010 zitieren aus dem „Lübeck-Lexikon“ 162)
„Methodik und Zustandekommen der Ratings sind völlig undurchsichtig.“ Jens-Peter Gieschen – Fachanwalt für Bank- und
Kapitalmarktrecht (LN vom 8.6.2010) Anmerkung: Kollege
Gieschen klagt für einen Anleger, der 30.000 Euro in Lehman-Zertifikate
versenkt hat, die Standard & Poors mit dem Rating „A+“ ausgestattet
hatte, was auch im Verkaufsprospekt stand. Die Klage wurde vor dem
Landgericht Frankfurt erhoben. Daß die drei großen Rating-Agenturen, die
zufällig alle in den USA angesiedelt sind, in dem Verdacht stehen, ein ganz
trübes Süppchen zu kochen, pfeifen die Spatzen von den Dächern. Da zwischen
dem Geschädigten und der Rating-Agentur keine Vertragsbeziehungen bestehen,
dürfte nur noch § 826 BGB (vorsätzliche sittenwidrige Schädigung) als
denkbare Anspruchgrundlage zur Verfügung stehen, wobei teilweise bedingter
Vorsatz genügt. Wenn allerdings Herr Nobbe im Bankensenat des
Bundesgerichtshofs über eine Revision zu entscheiden haben wird, besteht die
akute Wiederholungsgefahr eines ideologieverdächtigen Urteils. Herr Nobbe
steht nämlich auf dem Standpunkt, daß gesunde volkswirtschaftliche
Bedingungen sehr wichtig für unser Gemeinwesen sein sollen, was dann in der
Praxis möglicherweise bedeuten kann, daß Finanzinstitute geschont werden,
auch wenn sie tonnenweise Dreck am Stecken haben und sich betuppte Anleger
reihenweise verzweifelt das Leben nehmen. Auch deshalb habe ich nie
verstanden, warum die Schwarzkittel und Rotkittel sich anmaßen, ihren Sermon
„im Namen des Volkes“ zu verkünden. Herr Nobbe hat den Ruf des
Bundesgerichtshofs für Jahrzehnte ruiniert (so oder so ähnlich schon unser
großes Vorbild Dr. Egon Schneider). 163)
„Beim Sparen (durch die Politik) muss es gerecht zugehen,
sonst spaltet man die Gesellschaft.“ Rober Habeck – Fraktionsvorsitzender
der Grünen im Schleswig-Holsteinischen Landtag (LN vom 8.6.2010) 164)
„Die Schizophrenie des Einsparplanes (der CDU/FDP-Landesregierung)
wird bei der Betrachtung des Universitätsrankings besonders deutlich.
Lübeck hat einen Spitzenplatz, Kiel ist höchstens Mittelmaß. Für jeden mit
gesundem Menschenverstand und Intelligenz muss dann der Kieler Standort
aufgegeben und Lübeck zugeschlagen werden.“ Siegfried Petter im LN-Leserbrief vom
8.6.2010 165)
„Vom Sparen im Wortsinn kann beim Kürzungspaket der Bundesregierung
keine Rede sein. Merkel und Co. legen nicht etwa Geld auf die hohe Kante,
sondern verständigten sich auf eine Kürzungsliste, die vor allem sozial Schwachen
weh tun wird und außerdem eine Reihe von Luftbuchungen enthält.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 8.
Juni 2010
166)
„Die CSU ist als Wildsau aufgetreten.“ Staatssekretär im
Bundesgesundheitsministerium Daniel Bahr (FDP) zur Ablehnung der sog.
Kopfpauschale durch die CSU (LN vom 9.6.2010) Anmerkung: Als Mitglied
der Bundesregierung sollte man sich einer gesitteten Ausdrucksweise
befleißigen. 167)
„Die (maßgeblichen FDP-Politiker) entwickeln sich zur
gesundheitspolitischen Gurkentruppe: Erst schlecht spielen, dann auch noch
rummaulen.“ CSU-Generalsekretär Alexander
Dobrindt (CSU) als Retourkutsche zum „Wildsau“-Vergleich (LN vom
9.6.2010) 168)
„Ich kann gar nichts.“ Karl Lagerfeld – deutscher Modezar (LN
vom 9.6.2010) 169)
„Ein Wissenschaftsminister (Jost de Jager) setzt sich mit
aller Kraft dafür ein, Universitäten an der Bewerbung als Elite-Uni zu
hindern. Mit noch mehr Schwung und Tücke betreibt der Minister des Ausverkauf
der Wissenschaft in Lübeck.“ Rolf Sintram im LN-Leserbrief vom
12.6.2010 170)
„Im Mittelalter war Lübeck nicht nur die Königin der Hanse, sondern
auch Deutschlands Bierhauptstadt. Anstatt verschmutzten Wassers bevorzugten
die Lübecker den Gerstensaft aus zeitweise 180 Brauereien.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 12.
Juni 2010
171)
„In keiner anderen Stadt Schleswig-Holsteins ist die Anzahl von
Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss so hoch wie in Lübeck.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 9.
Juni 2010
Anmerkung: In der
„Rechtsbeugermafia“ hatten wir auf den vom Lokalkolorit geprägten Begriff der
„Senatskrankheit“ hingewiesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg und zu Zeiten des
„großen“ Senats mit hauptamtlichen und ehrenamtlichen Senatoren gab es
Perioden, in denen mehr als die Hälfte der Mitglieder der lübschen Regierung
ihre Fahrerlaubnis wegen Trunkenheitsfahrten entbehrte. 172)
„Die Kadetrinne ist mit 60.000 Schiffsbewegungen im Jahr eine der
meistbefahrenen Schifffahrtsstraßen der Welt.“ „Lübecker Nachrichten“ vom
12. Juni 2010 173)
„Wenn wir einem Menschen für die Freiheit Indiens zu danken haben,
dann ist es Adolf Hitler.“ Rakesh Ranjan Kumar – indischer Regisseur
(Times Online vom 9.6.2010), dessen Filmprojekt über Hitlers letzten Tage
vorläufig gestoppt erscheint; die üblichen Bedenkenträger und Alarmschläger
meldeten sich machtvoll zu Worte und der für die Hauptrolle vorgesehene
Darsteller trat den Rückzug an Anmerkung: Indien hat etwa
1,2 Milliarden Einwohner. Die jüdische Gemeinde wird auf 5.000 bis 6.000
geschätzt.
174)
Der ehemalige malaysische
Ministerpräsident Mahathir Mohamed sagte öffentlich, „die Juden regieren die
Welt über Stellvertreter. Sie lassen andere für sich kämpfen und sterben.“ „The
Australian“ vom 11.02.2009 (zitiert nach Globalfire Juni 2010) 175)
„Zur Zeit der Kriegswirtschaft
... lag die Produktion 1944 (im Deutschen Reich) trotz Bombenkrieg und
Rohstoffmangel höher als 1939. Diese Zahlen, die im Rest der Welt keine
Entsprechung hatten, sind so aufregend, dass ihre Gründe aufgedeckt werden
sollten ... Können wir auf Erfolgsrezepte nur deshalb verzichten, weil Adolf
Hitler sie angewandt hat?“ WirtschaftsWoche
- Nr. 29/1991, S. 110 (zitiert nach Globalfire Juni 2010) 176)
„Die neue Wunderwelt der elektronischen Gesundheitskarte verspricht:
Mehr Qualität, Sicherheit und Praxistauglichkeit, eine sichere
Telematik-lnfrastruktur, Schnelligkeit und Effizienz. Keines dieser Ziele
wurde in den bisherigen Testregionen auch nur annähernd erreicht. Fast
überall wurden die Pilotprojekte abgebrochen. Aber unbeirrt setzt die
Politik (jetzt Schwarz-Gelb) die Einführung der Karte fort, obwohl gerade die
FDP vor der Wahl mit einem Stopp geworben hatte.“ „Die elektronische
Gesundheitskarte“ – Eine Information des Bürger-Schulterschluss-Kiel Anmerkung: Auch wir
protestieren gegen diesen Mißbrauch unserer Sozialversicherungsbeiträge! 177)
Anfrage an Radio Eriwan: „Stimmt es, daß Angela Merkel ihren Schneider aus
der DDR mitgebracht hat?“ Radio Eriwan: „Die einen sagen so, die
anderen so; aber auch wir haben gehört, daß ihr Genosse Nadelöhr früher
Pionierhemden, NVA-Uniformen und rote Socken gebastelt haben soll.“ 178)
„Mit Sicherheit haben Sie (DER SPIEGEL) mit diesem infamen
Artikel (in Heft 22/2010) zur Demontage dieses auch weltweit
geschätzten Politikers beigetragen. Mag Köhler manchmal auch etwas unbeholfen
auftreten, so ist er dennoch einer der engagiertesten und aufrichtigsten Politiker, ein Mann, der nicht
Ihre Häme, sondern unser aller Hochachtung verdient.“ Marion Kraus im SPIEGEL-Leserbrief 23 / 2010 / 6 179)
„Ihre (des SPIEGELS) völlig überzogene Kritik an unserem
Bundespräsidenten war wohl das i-Tüpfelchen zu seinem Rücktritt.
Köhler in die Nähe des höchst unglücklich agierenden Bundespräsidenten
Heinrich Lübke zu rücken ist schlicht eine Unverschämtheit.“ Hans-Jürgen Jakobs im SPIEGEL-Leserbrief
23 / 2010 / 6
180)
In dem als Geheimsache eingestuften Abschlussbericht vom 16. April (2010)
entlastet die Bundesanwaltschaft den Oberst vom strafrechtlichen Vorwurf des
Mordes an Zivilisten vor allem mit dem Argument, für ihn sei „angesichts der
ihm bekannten Umstände“ und „der Angaben des Informanten die Anwesenheit geschützter
Zivilisten fernliegend“ gewesen; deshalb musste er die Menschen in der
Umgebung der Tanklaster nicht warnen. Selbst wenn „mit der Tötung mehrerer
Dutzend geschützter Zivilisten hätte gerechnet werden müssen“, führen die
Juristen „hilfsweise“ an, hätte dies „bei taktisch-militärischer Betrachtung
nicht außerhalb jeden Verhältnisses zu den erwarteten militärischen Vorteilen
gestanden“. Sowohl „die Vernichtung der Tanklastzüge als auch die
Ausschaltung ranghoher Taliban“ hätten eine „nicht zu unterschätzende
militärische Bedeutung“ gehabt; ein völkerrechtswidriger „Exzess“ Kleins
scheide somit aus. DER SPIEGEL 23 / 2010 / 15
181) „Seit einigen Wochen kursiert in einschlägigen Kreisen eine 80-seitige Broschüre („prisma“), die Tipps für Anschläge und Sabotageaktionen enthält. Die anonymen Verfasser beschreiben darin unter anderem mehrere Brandsätze mit Zeitzündern, Hakenkrallen, mit denen Züge der Bahn zum Halten gebracht werden, und Techniken zum Umsägen von Strommasten. In mehreren Kapiteln widmen sich die Autoren zudem den Ermittlungsmethoden der Polizei und listen detailliert auf, wie man Spuren vermeidet und Observanten abschüttelt.“ DER SPIEGEL 23 / 2010 / 16 („Anleitung aus dem
Untergrund“)
Anmerkung: Beim Lesen dieses SPIEGEL-Artikels
mußte ich unwillkürlich an den „Augenöffner“ des ehemaligen
SPD-Bundesministers Dr. Andreas von Bülow „Im Namen des Staates“ über die
kriminellen Machenschaften der Schlapphüte und an den bekannt oberkriminellen
ausländischen Geheimdienst denken, der die „Roten Brigaden“ in Italien ebenso
geführt hat wie die RAF der ersten Generation. 182) „Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl linksradikaler Gewalttaten 2009 um 53 Prozent gestiegen.“ DER SPIEGEL 23 / 2010 / 16 („Anleitung aus dem
Untergrund“) 183)
„Der Ex-Kommunist aus dem Westen (Jürgen Trittin) fragt
Joachim Gauck, den Kommunistenfresser aus dem Osten (ob er sich vorstellen
könne, für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren). Gauck kann sich
kaum halten vor Lachen. Köstlich ist das alles.“ DER SPIEGEL 23 / 2010 / 19 („Herzbube gegen
Kraftmensch“) 184)
„FDP-Chef Guido Westerwelle muss sich fragen, wie lange ihn seine
Partei noch trägt.“ DER SPIEGEL 23 / 2010 / 20 185) „Kanzlerin Merkel ist einmal mehr als reine Machtpolitikerin entlarvt, die einen Bundespräsidenten, den Mann für alle Bürger, nach innerparteilichen Gesichtspunkten aussucht.“ DER SPIEGEL 23 / 2010 / 20 186) „Herr Gauck ist eine hervorragende Idee. Er ist politisch im Pulverdampf erprobt, kommt aber nicht aus der Parteikiste. Wenn ich Wahlfrau wäre, würde ich auf jeden Fall für Herrn Gauck stimmen.“ Hildegard Hamm-Brücher die große alte Dame der
FDP (DER SPIEGEL 23 / 2010 / 20) 187)
„Ich frage mich, warum es nicht möglich war, sich im bürgerlichen
Lager mit der SPD auf Gauck zu einigen.“ Jörg Schönbohm – Generalleutnant a.D., brandenburgischer
Ex-Innenminister, konservativer CDU-Mann und Rotarier (DER SPIEGEL 23 / 2010
/ 20) 188)
„Köhler ist gescheitert, weil er die beiden Hauptsätze des
politischen Geschäfts nicht beherrscht hat: Hüte deine Worte. Sei nicht
empfindlich.“ DER SPIEGEL 23 / 2010 / 20 Anmerkung: Man könnte meinen, DER SPIEGEL wolle
damit ein wenig von seinem eigenen Beitrag am Amtsverzicht Köhlers
relativieren. Dem kann man mit guten Gründen entgegentreten. Das „politische
Geschäft“ hat keine normative Funktion und die oben zitierten „Hauptsätze“
sind eher Überlebensstrategien oder Karrierehilfen. Ein Großteil von Köhlers
großer Beliebtheit im Volk ging eben auf das Konto seiner Missachtung dieser
Prinzipien aus den Krokodilssümpfen des Politbetriebes. In einer sich
christlich nennenden Partei kann man ohne Scham dem „Hüte deine Worte“ das
„Macht aus eurem Herzen keine Mördergrube“ des Erlösers entgegensetzen. Und
empfindlich zu reagieren und vielleicht auch überzureagieren ist ein
menschlich sympathischer Zug in einem weitgehend entmenschlichten Zirkus aus
Dummheit, Egoismus und Heuchelei. 189)
„Die Politiker, die in diesem System durchkommen, erscheinen ihnen (vielen
Bürgern) als seltsame Züchtungen eines exotischen Treibhauses: gepanzert,
aggressiv, ein bisschen krokodilhaft.“ DER SPIEGEL 23 / 2010 / 20 190) „Gauck hat sich gegen das SED-Regime aufgelehnt, er hat sich durch den Stasi-Sumpf gewühlt, Journalistenworte wird er kaum fürchten.“ DER SPIEGEL 23 / 2010 / 21 191)
Seine (Gaucks) beste Rede war jene zum zehnten Jahrestag des
Mauerfalls. „Sie hatten vom Paradies geträumt und wachten in
Nordrhein-Westfalen auf“, hat er im November 1999 im Bundestag über die
Hoffnungen der DDR-Bürger des Herbstes 1989 gesagt. Gerhard Schröder bog sich
vor Lachen. DER SPIEGEL 23 / 2010 / 21 192)
„(Christian) Wulff wusste seinen Ehrgeiz unter dem Mantel
einer ewig lächelnden Bescheidenheit zu verbergen, aber gerade das machte ihn
für Merkel so unheimlich.“ DER SPIEGEL 23 / 2010 / 21 193)
„Der Clown Grock behauptete in seinen Memoiren ..., dass er 1926 in
Buenos Aires (Henri-Désiré) Landru (der angeblich am 25.2.1922 als
mehrfacher Frauenmörder hingerichtet worden sein soll) getroffen habe.
Der dortige Polizeichef habe ihm erzählt, dass die (Landru
zugeschriebenen) Morde von der französischen Regierung vorgetäuscht
worden seien, um von politischen Problemen abzulenken.“ WIKIPEDIA zum Stichwort „Henri-Désiré Landru“ 194)
„Natürlich müssen wir auf die soziale Balance achten. Aber da bin ich
ohnehin sehr wachsam, darauf können Sie sich verlassen. (...) Ich kämpfe für
meine Grundüberzeugungen, und zwar sehr konsequent. Ich jedenfalls habe keine
Sozialstaatsdebatte geführt, ich habe keine Kopfpauschalendebatte geführt,
ich habe keine Steuerentlastungsdebatte ohne Rücksicht auf die finanziellen
Möglichkeiten geführt.“ Horst Seehofer – bayerischer Ministerpräsident und
CSU-Vorsitzender im SPIEGEL-GESPRÄCH 23 / 2010 / 38 195)
„Der Duogynon-Skandal und der Contergan-Skandal sind durchaus
vergleichbar. In beiden Fällen ist der Zusammenhang zwischen Einnahme und
Schädigung offensichtlich.“ Rechtsanwalt Jörg Heynemann (DER SPIEGEL 23
/ 2010 / 45) Anmerkung: Auf www.luebeck-kunterbunt.de/Favoriten/Contergan-Prozess.htm
weisen wir hin! 196)
„Hier wurde ein Unschuldiger zum Vergewaltiger gestempelt.“ Rechtsanwalt Dr. Reinhard Birkenstock –
Verteidiger in dem Ermittlungsverfahren gegen Jörg Kachelmann 197)
„Vergangene Woche (Anfang Juni 2010) traf nun das
Greuel-Gutachten (von der Staatsanwaltschaft bestelltes Gutachten der
Bremer Psychologin Luise Greuel über die Glaubwürdigkeit des vorgeblichen
Vergewaltigungsopfers in Sachen Jörg Kachelmann) ein, 126 Seiten dick,
und für die Mannheimer Ankläger ist es ein Desaster. Das Fazit: Die Aussage
der Frau enthalte zu viele Mängel, als dass sich die vorgeworfene
Vergewaltigung als echtes Erlebnis belegen lasse. Zumindest nicht mit
aussagepsychologischen Methoden.“ DER SPIEGEL 23 / 2010 / 64
Anmerkung: Wäre Lars-Torben Oltrogge nicht Staatsanwalt
sondern angestellter Rechtsanwalt in einer um ihren Ruf besorgten Kanzlei
geworden, hätte er wohl mit einer fristlosen, zumindest aber fristgerechten
verhaltensbedingten Kündigung rechnen müssen. Als Beamter wird er (leider)
derlei Ungemach keinesfalls zu gegenwärtigen haben, obwohl seine Fehlleistung
nur als skandalös bezeichnet werden kann. Kachelmanns Verteidigung hatte die
Aussage des vorgeblichen Vergewaltigungsopfers durch drei Sachverständige
untersuchen lassen, die anhand der Vernehmungsprotokolle zu dem Schluß kamen,
die Darstellung des Opfers sei nicht plausibel, ihre Wahrnehmung verzerrt und
der Vorwurf der Vergewaltigung mit einiger Wahrscheinlichkeit falsch. Erst
als diese Gutachten vorgelegt wurden, bestellte der Staatsanwalt entgegen
seiner ursprünglichen Haltung ein eigenes Gutachten, dessen Ergebnis er
jedoch nicht abwartete, sondern Anklage erhob. Jetzt sitzt der Staatsanwalt
vor einem Scherbenhaufen und alle Beteiligten können nur hoffen, daß das
Landgericht die Eröffnung des Hauptverfahrens (wegen der vier Gutachten)
ablehnt. Zumindest ein solides Grundwissen aus dem Bereich der
Aussagepsychologie sollte bereits in der Juristenausbildung vermittelt
werden, dann ließen sich solche (u.U. existenzvernichtenden) Patzer
vermeiden. 198)
„So mancher Politiker und Professor sieht Moody’s & Co (Rating-Agenturen
Moody’s, Standard & Poors und Fitch Ratings) als Machtinstrument der
USA. Sie seien in das ‚Interessensystem’ des dortigen Finanzsektors
eingebunden, glaubt etwa der Bremer Wirtschaftsprofessor Rudolf Hickel.“ DER SPIEGEL 23 / 2010 / 74
Anmerkung: Auf diesen naheliegenden Gedanken
hätten unsere schlafmützigen Politiker in EU und BRD schon vor Jahrzehnten
kommen können und gegensteuern müssen. Das hätte uns viel Geld und Sorgen
erspart. Eine analoge Problematik besteht hinsichtlich der kulturellen
Verwüstung durch Hollywood. 199)
„Der Auftritt von Obamas Vertrauten (Rahm Emanuel – jüdischer
Stabschef im Weißen Haus) vor Gericht (im Prozeß gegen Rod Blagojevich
–Ex-Gouverneur von Illinois) könnte ein ‚größeres Spektakel als das
Verfahren gegen Al Capone’ werden ...“ DER SPIEGEL 23 / 2010 / 81 zitiert den Medienexperten
Mike Conklin von der DePaul Universität in Chicago 200)
„Vom heutigen Tag an ist nichts mehr, wie es war.“ Recep Tayyip Erdogan – türkischer
Ministerpräsident kündigt die türkisch-israelische Allianz wegen der blutigen
Militäraktion des Judenstaates gegen den Schiffskonvoi nach Gaza auf 201)
„Ich wusste nicht, wohin sie mich brachten. Die Soldaten standen
rechts und links in Reihen, und wir mussten Spießruten laufen, Fotografen des
Militärs filmten uns dabei. Sie machten uns zu Objekten einer Show, das werde
ich den Israelis nie verzeihen. Und dann haben sie uns alles weggenommen:
Telefon, Geld, Kleidung, Kreditkarten. So erging es jedem von uns. Sie sind
Diebe.“ Henning Mankell – schwedischer Schriftsteller im
SPIEGEL-GESPRÄCH 23 / 2010 / 127 über seine Konfrontation mit der
israelischen Armee anlässlich des Gaza-Hilfs-Konvois Anmerkung: Es gibt Beteiligte, die die in dieser Angelegenheit
verantwortlichen Juden nicht nur als Diebe, sondern auch als Piraten und
Mörder bezeichnen. Aber wenn es um Israel geht, sieht die global zionistisch
infizierte Systempresse alles in milderem Licht. Wenn aber die Machthaber in
Rußland, China, Iran oder Burma einen Regimekritiker mal vor Gericht stellen,
jaulen diese korrupten Schmierfinken wie ein geprügelter Köter. 202)
„Ich habe mit einem Schweden gesprochen, der auf der ‚Mavi Marmara’
war. Er erzählte, einem Palästinenser hätten sie (die israelischen
Soldaten) mitten in den Kopf geschossen. Dafür muss man genau zielen, das
muss man wollen.“ Henning Mankell – schwedischer Schriftsteller im
SPIEGEL-GESPRÄCH 23 / 2010 / 127 über seine Konfrontation mit der
israelischen Armee anlässlich des Gaza-Hilfs-Konvois Anmerkung: Im weiteren Verlauf des
SPIEGEL-GESPRÄCHS weist Mankell daraufhin, daß ein Zweig seiner Familie
jüdisch ist. 203) „Die renommierte ‚Washington Post’ zitierte unlängst den Boss des amerikanischen Geheimdienstes CIA, Hayden, mit den Worten, dass Deutschland spätestens im Jahre 2020 nicht mehr regierbar sei. Der Werteverfall, die Islamisierung, die Massenarbeitslosigkeit und der fehlende Integrationswille einiger Zuwanderer, die sich ‚rechtsfreie ethnisch weitgehend homogene Räume’ selbst mit Waffengewalt erkämpfen würden, sowie viele andere deutsche Probleme werden sich nach dieser Studie in einem Bürgerkrieg entladen.“ READERS EDITION vom 18.6.2010 204) „Wer ein warmes Herz hat, hat auch warme Fööt.” Heidi Kabel 205) „Ick sluder nich.“ Henry Vahl 206)
„Wann spinnt man den Gedanken (GEZ-Gebühr ohne Geräte im Haushalt)
weiter? Wann kommt die Kfz-Steuer für Nichtautobesitzer oder die Tabaksteuer
für Nichtraucher? Nach diesem Beschluß erscheint wohl in diesem Lande alles
möglich.” altermedia/info
207) „Der Zufall ist die Maske des Schicksals, wenn es nicht erkannt werden will.“ Dr.
Wendelin Winter (Fritz Wepper) in „Mord in bester Gesellschaft – Alles Böse zum
Hochzeitstag“ (BR am 22.6.2010) 208)
„Etwas besseres als den Tod findest du überall auf der Welt.“ Märchen
von den „Bremer Stadtmusikanten“ (Brüder Grimm) 209)
„Die akademische Theologie ist am Ende.“ kreuz.net
vom 24.6.2010 (Artikelüberschrift) 210)
„Bei den (an die Suchmaschine GOOGLE gerichteten) Löschanträgen
liegt Brasilien mit 291 im genannten Zeitraum (zweites Halbjahr 2009) vorn,
gefolgt von Deutschland mit 188 Löschanträgen ...“ Google Government Request Tool 211) „ … da der Angeklagte durch einen Verteidiger seiner Wahl verteidigt wird, erhebe ich zusätzlich Anklage wegen krimineller Vereinigung …” Sprechblase
aus einem Cartoon von Gerhard Seyfrieds (einem von heftiger
Staatsautorität durchdrungenen Staatsanwalt in den Mund gelegt) 212)
„Wir dürfen uns nicht darüber täuschen, dass die meisten führenden
Zionisten hemmungslose Imperialisten sind.“ Martin
Buber im
Jahre 1918 213)
„In Ihrem (SPIEGEL-) Online-Forum, aber auch in der gesamten
deutschen Presse wird angemahnt, dass es nicht mehr beim Nörgeln bleiben
kann, es müssen Aktionen folgen.“ Boris
Schmidt im
SPIEGEL-Leserbrief 25 / 2010 / 8 zum 24 / 2010 Titel „Aufhören!“ „Traumpaar (Merkel
und Westerwelle“) im Desaster“ 214)
„Jahrelang wurde Frau Merkel wahlweise als mächtigste Frau der Welt,
Europas oder Deutschlands bezeichnet, und alle Journalisten haben
mitgeschwärmt, auch der SPIEGEL. Jetzt, am vermeintlichen Ende ihrer
Kanzlerschaft, sind die Magie der schönen Bilder und die ‚gute Figur’, die
sie angeblich gemacht hat, nichts mehr wert. Aus der quasi vergöttlichten
Ikone ist eine tragische Figur geworden: gescheitert als Klima- und
Bildungskanzlerin, inkompetent und hilflos als Krisenmanagerin. Aus dem
bürgerlichen Traumpaar Merkel/Westerwelle sind Masters of Desaster
geworden.“ Rolf Dechmann im SPIEGEL-Leserbrief 25 /
2010 / 8 215)
„Selbst Kindergartenkinder gehen zivilisierter und respektvoller
miteinander um als die Mitglieder der aktuellen Koalition (aus Union und
FDP).“ Gerhard Dirr im SPIEGEL-Leserbrief 25 /
2010 / 8
Anmerkung:
Soviel zum Thema „Wildsau“ und „Gurkentruppe“. 216) „Der Beichtvater der deutschen Bischöfe ist bekanntlich das Magazin ‚Spiegel’.“ Alexander
Kissler –
Kulturjournalist der „Süddeutschen Zeitung“ am 6.6.2010 in Altötting Anmerkung:
Dieser polemische Spruch zeigt, wie weit die freimaurerische Unterwanderung
des deutschen katholischen Klerus unter dem Deckmantel der Liberalität und
angeblicher Modernisierung gediehen ist. Die Spitzen der katholischen
Hierarchie laden ihren Seelenmüll, ihre Ängste und Neurosen bei dem
„Witzblatt für Juden und Freimaurer“ ab. Herrgott, sende uns einen zweiten
Luther, der diese Brut geißelt bis sie quieken. 217)
„Bereits vor Jahrzehnten hat die Bundesregierung eine Dokumentation
veröffentlicht, in der von 27.000 Toten
in zehn Tagen (im Mai 1945) die Rede ist - allein in Prag.
Schwer verletzt war ich am 8. Mai 1945 in
einem Verwundetenzug in russische Gefangenschaft geraten. Eine
Panzerbesatzung hat mich in die Stadt gebracht, um ein Lazarett zu finden.
So wurde ich Zeuge der Massaker und musste mit ansehen, wie
Rot-Kreuz-Schwestern nackend und mit durchschnittenen
Fesselsehnen über Glasscherben robben mussten, von Minderjährigen mit Kardätschen geprügelt, unter dem
anfeuernden Gejohle einer Beifall klatschenden Masse.“ Erich Ruczinski im SPIEGEL-Leserbrief 25 /
2010 13 218)
„Joachim Gauck muss der Kanzlerin manchmal vorkommen wie die
Vogelgrippe. Die Begeisterung für ihn breitet sich schneller aus, als man
schauen kann. Das Einzige, was gegen die Ansteckungsgefahr hilft, ist
schnelles Impfen. Keulen ist keine Option.“ DER SPIEGEL 25 / 2010 / 26
219)
„Ist es wirklich wahr, dass Sie (Herr Bundespräsident a.D. Horst
Köhler) keine verfassungsrechtlichen Bedenken gegen diese Prozedur (beim
Zustandekommen des Gesetzes zur Euro-Stabilisierung) hatten? Haben Sie
aus freien Stücken in so ungewöhnlicher Eile das Gesetz unterschrieben und
ausfertigen lassen? Das wäre völlig unverständlich, und auch das müssten
Sie jetzt als freier Mann Ihrem Volk erklären; schließlich kann diese
Unterschrift unser Land die Summe der Lohn- und Einkommensteuereinnahmen
eines Jahres kosten. Wenn Druck ausgeübt wurde - was die Bundesregierung
bestreitet -, warum haben Sie sich das gefallen lassen? Ist es nicht so, dass
sich die gesamte Propaganda der Bundesregierung zur gemeinsamen Währung seit
1991 – ‚der Euro wird so stabil wie die D-Mark’ - auf diese von Ihnen als
früherem Ministerialdirektor und dann beamtetem Staatssekretär ausgearbeiteten
und verantworteten Bestimmungen stützt? Die Stabilitätsgesetze mit den
Maastricht Kriterien, dem Bail-out-Verbot, dem Verbot der Staatsfinanzierung,
den Vorschriften über die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank und
deren Direktoriums - alles, was jetzt in kurzer Folge verletzt und missachtet
wird - waren doch Ihre Gesetze! Der Bundespräsident ist auch der staatliche
Hüter der Verfassung. Konnten Sie eine solche Aushöhlung des Stabilitäts-
und Wachstumspaktes wirklich zwischen Freitagnacht und Samstagmorgen auf ihre
Unbedenklichkeit ausreichend prüfen, wie es das Grundgesetz verlangt?“ Peter Gauweiler – Bundestagsabgeordneter der CSU in einem
offenen Brief an den Bundespräsidenten a.D. Horst Köhler (DER SPIEGEL 25 /
2010 / 27) 220)
„Viele Menschen spüren die Antwort auf ihre spirituellen Sehnsüchte
nicht mehr beim klassischen Kirchgang.“ Ex-Bischöfin Margot Käßmann im
SPIEGEL-GESPRÄCH 25 / 2010 / 72 221)
„Die Ermittlungen (über die Praktiken des Mossad im Zusammenhang
mit dem am 19.1.2010 in Dubai verübten Mord und die bei dieser Aktion
verwendeten Reisepässe) haben die Büchse der Pandora geöffnet.“ DER SPIEGEL 25 / 2010 / 109 zitiert einen hochrangigen
deutschen Regierungsbeamten 222)
„Übervater (Hans) Dichand ... war der Kulissenschieber der
Zweiten Republik und schien plötzliche Kehrtwendungen seiner Aussagen
nachgerade zu genießen. Er warb für den EU-Beitritt in den Neunzigern und
forderte später die Abkehr von einer ‚EU, die so völlig gegen das Volk
agiert’. In der ‚Krone’ (‚Kronen-Zeitung’) durfte gegen Asylanten,
‚Sozialschmarotzer’ und farbige Drogendealer gewettert werden, aber auch
gegen Wasser- und Kernkraftwerke.“ DER SPIEGEL 25 / 2010 / 166 (Nachruf) 223)
„Drei (der sechs Bewerber um das Amt des Generalstaatsanwalts in
Schleswig)stammen aus Schleswig-Holstein, eine aus Hamburg, eine aus
Sachsen-Anhalt. Als Favorit gilt angeblich der Leiter der Staatsanwaltschaft
Hildesheim (Niedersachsen). Er heißt Thomas Pfleiderer und ist Mitglied im
FDP-Ortsverein Isernhagen. Die Entscheidung über die Nachfolge von Rex
trifft allein Justizminister Emil Schmalfuß. Der ist zwar parteilos, wurde
aber von den Liberalen ins Ministeramt gehievt. Und: Justiz-Staatssekretär
Michael Dölp, zugleich FDP-Mitglied, dürfte Pfleiderer persönlich kennen.
Anfang der 80er Jahre arbeitete Dölp als Richter am Landgericht Hannover,
Pfleiderer bei der dortigen Anklagebehörde. Pikant ist das vor dem Hintergrund, dass der
Generalstaatsanwalt nach dem vor einem Jahr in Kraft getretenen
Landesbeamtengesetz kein politischer Beamter mehr ist - und damit die
Interessen des Staates vertreten soll, nicht die einer Partei oder
Regierung.“ „Lübecker Nachrichten“ vom
22.6.2010 Anmerkung: War nicht die
FDP (ehemals auch mit „drei Punkten“ geschrieben) die Freimaurerpartei
in der Bananenrepublik? 224)
„So viel Ausblendung eigener Verantwortung hatten wir bisher noch
nicht.“ Jürgen Weber – SPD-Obmann im
Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Kieler Landtages zur Schieflage
der HSH Nordbank über die Aussage des CDU-Finanzministers Rainer Wiegard (LN
vom 22.6.2010) 225)
„Obwohl die HSH (Nordbank) seit 2008 Verluste in Höhe von 1,97
Milliarden Euro für das Land (Schleswig-Holstein) realisiert hat,
vermittelt der Minister (Rainer Wiegard) den Eindruck, mit der Bank
sei alles in bester Ordnung.“ Uli Schippels – MdL der Linkspartei im
Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Kieler Landtages zur Schieflage
der HSH Nordbank über die Aussage des CDU-Finanzministers Rainer Wiegard (LN
vom 22.6.2010) 226)
„Die Internationale Walfangtagung hat gestern mit einem Schock
begonnen: Der Verhandlungsführer soll von der Walfangnation Japan bestochen
worden sein.“ „Lübecker Nachrichten“ vom
22.6.2010 227)
„So entpuppt sich die am Beginn der Krise einstimmig empörte Union (EU)
als ein Haufen zerstrittener und uneiniger Einzelkämpfer. Das einzige Signal,
das die Finanzmärkte aus diesem Erscheinungsbild ablesen können, lautet: EU
beziehungsweise Euro-Zone sind eben doch kein starker Block, der Gewicht hat
und hinter seiner Währung steht. Das ist ein düsteres Bild, das auch die
schon vorher absehbare Einigung auf eine Verschärfung des Euro-Paktes nicht
aufhellen kann.“ Straubinger
Tagblatt/Landshuter Zeitung zitiert nach LN vom 19.6.2010 228)
„Ich treffe mich (an meinem 70. Geburtstag) mit meinen vier
Freundinnen in meinem Harem.“ Alt-Hippie Rainer
Langhans (LN vom 19.6.2010) 229)
„Warum greifen die LN (Lübecker Nachrichten) nicht die
Lieferungen von Waffen an Israel auf, mit denen Morde an dem wehrlosen
palästinensischen Volk verübt werden? Deutschland sollte jegliche
Waffenlieferungen an Israel einstellen. Diese tragen zum Völkermord bei!“ Klasse BM 108 der
Emil-Possehl-Schule in Lübeck (LN-Leserbrief vom 20./21. Juni 2010) Anmerkung: Es macht
Hoffnung, wenn junge Menschen sich trotz der medialen pro-israelischen
Dauerberieselung zu solchen Solidaritätsbekundungen mit dem geschundenen
palästinensischen Volk aufraffen. Auch das dumme Zeug der Bundeskanzlerin,
die kürzlich in gründlicher Verkennung ihrer Kompetenzen den Schutz
israelischer Interessen zur deutschen Staatsräson erkor, haben die Schüler
offenbar nicht beeindruckt – Gott sei Dank, kann man nur sagen. 230)
„Die katholische Kirche kann man nicht reformieren.“ Eugen Drewermann – der zu seinem 65.
Geburtstag aus der katholischen Kirche austrat 231)
„Keine Kirche kann Gott sein. Gott ist unendlich viel größer als alle
religiösen Organisationsformen.“ Eugen Drewermann (LN vom 20./21. Juni 2010) 232)
„Germanische Schöpfungsgeschichte ... Allvater heißt er, der
älteste und mächtigste der Götter. Er lebt und herrscht überall und allzeit,
und alles, was ist, Himmel und Erde wurde aus seiner Macht.“ „Germanische Göttersagen“ von Severin Rüttgers, Bielefeld und Leipzig
1943, S. 5 233) „Der größte Unfug aber ist der Kulturföderalismus, der Abermillionen verschlingt und einen Wirrwarr produziert, den die Kinder ausbaden müssen. Hier sind in jedem Bundesland die Bürokraten am Werk, die ständig ihre Berechtigung mit neuen Versuchen nachweisen müssen. Bevor die Zukunft durch Abbau bei Forschung und Lehre verspielt wird, sollte man den Wasserkopf beseitigen, der dieses Land lähmt.“ Henning Steinberg im LN-Leserbrief vom 20./21. Juni 2010 234) „Höchste Zeit, dass Parteien lernen, mit der Fünf-Parteien-Arithmetik umzugehen und auch mal den Mut zu neuen Koalitionen zu haben.“ „Nordbayerischer Kurier“ (Bayreuth) zitiert nach LN vom 16.6.2010 235)
Vor 25 Jahren stand in den LN: Es
sind massive
Vorwürfe, die Lübecks SPD gegen den CDU-Senator Helmut Wendelborn erhebt.
Der Kreisvorsitzende Rüdiger Möbusz spricht gar von „schwarzem Filz“. Weil
Wendelborn Grund in Travemünde besitze, habe er ein privates Interesse
daran, dass das innere Kurgebiet mit lukrativen Planungen überzogen werde.
Der so Angegriffene reagierte empört auf die Vorwürfe. Helmut Wendelborn
sitzt für die CDU in der Bürgerschaft. Außerdem ist er
Fremdenverkehrssenator und Vorsitzender des Gemeinnützigen Vereins
Travemünde. „Lübecker Nachrichten“ vom
18.6.2010
236) „Wegen antisemitischer Hetze ist der Fraktionschef der rechtsextremen NPD im sächsischen Landtag; Holger Apfel, von den nächsten zehn Parlamentssitzungen ausgeschlossen worden. (...) Er hatte in einer von der NPD beantragten Debatte Israel als ‚Schurkenstaat’ und ‚jüdischen Terrorstaat’ bezeichnet.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 18.6.2010 Anmerkung: Wer sich anhand der Bibliographie inwww.luebeck-kunterbunt.de/TOP100/Kritische_Buecher_zum_Judentum.htm auch
nur einen groben Überblick verschafft, wird möglicherweise zu der Erkenntnis
gelangen, dass die Äußerung von Holger Apfel durchaus als tatsachen- und
wertungsadäquate Meinungskundgabe angesehen werden könnte. Artikel 19 Absatz
4 des Grundgesetzes bestimmt, daß jedem der Rechtsweg offen steht, der durch
die öffentliche Gewalt in seinen rechten verletzt wird. Holger Apfel sollte
also den Rechtsweg beschreiten, auch wenn die Chance gering ist, in diesem
sensiblen Bereich Richter zu finden, die der Erwartungshaltung des
Zentralrats und ihrer nichtjüdischen Speichellecker trotzen. 237)
„Die parlamentarischen Meinungsführer vor dem (Kieler) Landeshaus
wirkten (anlässlich der Lübecker Rekord-Demonstration zur Erhaltung der
Medizinischen Fakultät) kraft- und ideenlos wie die Kreml-Garde um 1980.
Eine verheerende Außenwirkung in Krisenzeiten!“ Rolf
Sintram im
LN-Leserbrief vom 18. Juni 2010 238)
„Heidi Kabel gehörte zu Hamburg wie der Michel. Sie war eine echte
Hamburger Deern.“ Bürgermeister
Ole von Beust (LN vom 16. Juni 2010) 239)
„Das Kieler Innenministerium zieht die Notbremse – und lehnt den
Lübecker Haushalt 2010 ab. (...) Zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren
lehnt das Innenministerium den Lübecker Haushalt ab. Eine satte Klatsche für
die Hansestadt – und eine schallende Ohrfeige für die neue rot-rot-grüne
Mehrheit.“ „Lübecker
Nachrichten“ vom 16. Juni 2010 240)
„Münsterland ist Monsterland.“ „Vaddern“
– der
taxifahrende und Zopf tragende Vater des Kriminalhauptkommissars Thiel aus
dem Tatort „Mörderspiele“ (2004/2010) 241)
„Stoppt Tierversuche, nehmt Zeitungsschmierfinken.“ „Dr.
Alopecius“ –
altermedia/info vom 28.6.2010 im Hinblick auf die Berichterstattung der
„Hamburger Morgenpost“ zum Thema „Abschaum mit Migrationshintergrund“ 242)
„Wie lange wollen die Deutschen die Verantwortungslosigkeit der
Amtsträger eigentlich noch tolerieren?“ SPIEGEL-ONLINE
vom 28.6.2010 243)
Schwarz-Gelb regiere (in Schleswig-Holstein) noch viel
schlechter, als er (Ralf Stegner – Landes- und Fraktionsvorsitzender der
SPD) befürchtet habe. „Man bringt Chaos in die Schulen, man will das
Universitätsklinikum privatisieren, man will die Sparkassen kaputt machen.
Das ist das Bündnis aus Tunix und Tunichtgut, Carstensen und Kubicki“. „Lübecker Nachrichten“ vom 7. Mai 2010 244)
„Kommsse vonne Schicht, wat Schön’ret gibt et nicht, als wie
Currywurst.“ Herbert
Grönemeyer sang
1982 diese Hymne an das Leibgericht vieler Deutscher 245)
„Mehr als ein Viertel der deutschen Braunkohle wird im Tagebau
Garzweiler (NRW) gefördert.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 7. Mai 2010 246)
„Als der heutige Bundesfinanzwart Wolfgang Schäuble zu rot-grünen
Zeiten in der Opposition saß, da kanzelte er die unklare Haushalts- und
Finanzpolitik von SPD-Vorgängern und SPD-Kanzler mit dem schönen Vergleich
ab: Nageln Sie mal einen Pudding an die Wand! Nun ist Wolfgang Schäuble der
Pudding.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 7. Mai 2010 247) „Alternativlos. Diese Wort hat bei Kanzlerin Merkel Konjunktur. Bezeichnete sie unlängst den Afghanistan-Einsatz als alternativlos, sind es nun auch die milliardenschweren Kredithilfen für Griechenland. Doch Vorsicht! Wenn Politiker Entscheidungen als alternativlos anpreisen, ist Gefahr im Verzug.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 7. Mai 2010 248)
„Wirklich enttäuschend ist der Prozessausgang für die politische
Hygiene im Land. Man hätte schon gern gewusst, was (Karlheinz) Schreiber
mit den schwarzen Kassen der Union tatsächlich zu schaffen hatte und wer
wann von wem für die CDU Geld bekam. So aber endete die vermeintliche
Schreiber-Show in einem fast geräuschlosen Verfahren wegen
Steuerhinterziehung ...“ „Saarbrücker Zeitung“ zitiert nach LN vom 7.
Mai 2010
249) „Die Aussagen von Merkel und Westerwelle, sie könnten nichts tun und müssten auf die Ergebnisse der Steuerschätzung warten, sind eine faule Ausrede.“ Klaus-Peter
Fox –
Steuerschätzer und Vertreter des saarländischen Finanzministeriums (LN vom 5.
Mai 2010) Anmerkung:
Das sind wir ja zwischenzeitlich zur genüge gewohnt, von „Mutti“ Merkel und
„Tunte“ Guido veräppelt zu werden. Westerwelle ist übrigens keine Comicfigur,
den gibt es wirklich und wer sich über „Mutti“ kundig machen will, der lese www.luebeck-kunterbunt.de/Favoriten/Merkels_Strippen.htm
. 250) „Schleswig-Holstein bleibt auf fast einer Million Impfdosen gegen das Schweinegrippe-Virus sitzen. Den Landeshaushalt belastet die Fehlkalkulation mit acht Millionen Euro.“ „Lübecker Nachrichten“ vom 5. Mai 2010 251) „Die Deutschen haben mich sehr gut aufgenommen, sind meine zweite Familie geworden.“ Winnetou-Darsteller
Pierre Brice (LN vom 5. Mai 2010) 252)
„(Thomas) Schalies ist der profilierteste und zuverlässigste
Politiker der FDP und stand zu seinem Wort.“ Peter
Reinhardt –
Vorsitzender der SPD-Fraktion in der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck (LN
vom 4. Mai 2010) 253)
„(Thomas) Schalies ist ein Politiker mit Weitblick, davon
haben wir nicht so viele.“ Peter
Sünnenwold (CDU,
Loge und LIONS Club) – stellvertretender Stadtpräsident der Hansestadt Lübeck
(LN vom 4.5.2010) 254)
„Dieser Vorgang (drei von fünf FDP-Bürgerschaftsabgeordneten
verweigerten dem Parteifreund die Stimme bei der Senatorenwahl) hat mich
menschlich sehr getroffen“, so (Thomas) Schalies. Das Verhalten seiner
drei anderen Fraktionskollegen zeuge von „wenig Rückgrat“ und einer
„absoluten Charakterlosigkeit“. „Lübecker Nachrichten“ vom 4. Mai 2010 Anmerkung:
Typisch lübsch! Selber intellektuell minderbegabt, gönnen sie dem
intelligenten, eloquenten und integeren Parteifreund nicht die Butter auf dem
Brot, schmieden irgendwelche Hinterzimmerscharaden und lassen sich
möglicherweise auch noch erpressen. Schalies hat das einzig vernünftige getan
und sein Bürgerschaftsmandat niedergelegt, wohl auch als ein Akt sozialer
Hygiene. Um die FDP ist es allerdings im Land (z.B. wegen Kubicki) und im
Bund (z.B. wegen Westerwelle) auch nicht besser bestellt. Ende Juni 2010
gingen Ergebnisse aktueller demoskopischer Erhebungen über den Ticker. Danach
bekommt die FDP im Bund nur noch vier Prozent. Dort – unterhalb der Fünfprozenthürde
– gehört sie auch hin (obwohl wir generell für deren Abschaffung plädieren). 255)
„Im Kampf um den Bürgermeistersessel (der Hansestadt Lübeck) verschliss
die Union (CDU) drei Kandidaten gegen (Bernd) Saxe (Achim Roll,
Wulf Brocke, Michael Koch).“ „Lübecker Nachrichten“ vom 1./2. Mai 2010 Anmerkung:
Wenn wir uns richtig erinnern, war Roll Ministerialdirektor im Kanzleramt des
mit höchstkarätigen jüdischen Orden behängten „Dicken aus Oggersheim“ und
wurde angeblich von den Kohl-Vasallen der Familie Eymer zur Kandidatur an die
Trave geholt. Brocke war lange Zeit CDU-Funktionär in Hamburg und wurde
blitzartig aus der Kandidatur genommen, als er über die Regionalpresse
ankündigte, mit den lübschen Mafia aufräumen zu wollen. Das war einigen, die
sich angesprochen fühlten, dann doch zu forsch und ungemütlich. Saxe soll der
„faulste“ Landtagsabgeordnete der SPD gewesen sein. Das prädestiniert
natürlich für den Chefsessel in Lübeck, weil dann die wirklichen Machthaber
um so ungestörter ihr trübes Süppchen kochen können. Außerdem publizierte die
Regionalpresse bereits in einem engen zeitlichen Zusammenhang mit seiner
ersten Wahl (2000), Saxe (SPD) könne eben so gut in der CDU sein. Die LN
wussten also schon damals sehr genau, was mit Saxe los ist! 256)
„Der Tunnel (unter der Trave – Trasse der B 75) gehört Lübeck,
aber wir haben keinen Pfennig dazubezahlt“, jubelte (Bürgermeister Bernd) Saxe
im Oktober 2001 beim Spatenstich. Für die Lübecker nördlich der Trave hört
sich das heute an wie Hohn. Die Hansestadt muss inzwischen tief in die Tasche
greifen, um ihren Busverkehr durch den Tunnel zu lenken. Und die Maut steigt
und steigt. „Lübecker Nachrichten“ vom 1./2. Mai 2010 Anmerkung:
Die Maut hat zwischenzeitlich für PKW 1,30 Euro pro Durchfahrt erreicht. Wenn
der Kulturredakteur den Friedhof in Waldhusen aufsucht, ist er 2,60 Euro los.
Wer etwas lustiges und satirisches über diesen Schildbürgerstreich lesen
möchte, klicke www.luebeck-kunterbunt.de/Favoriten/Travequerung.htm
an. 257)
„(Christian) Wulff stolpert ins Amt.“ SPIEGEL-ONLINE vom 1. Juli 2010 Anmerkung:
SPD und Grüne einerseits und die Linke andererseits haben eine einmalige
Gelegenheit verpasst, „Mutti“ Merkel jetzt schon abzusägen und dem deutschen
Volk weiteres Unglück zu ersparen. Es war (von Gabriel und Trittin)
kurzsichtig und falsch, die Linke nicht in die Auswahl eines Gegenkandidaten
mit einzubeziehen. Dann die beleidigte Leberwurst zu spielen, war von der
Linken nicht professionell und nährte erneut Zweifel an der Politikfähigkeit
der SED-Nachfolgepartei. Gauck hätte im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit
erreicht, wenn die Stimmen der Opposition gebündelt gewesen wären. Man möchte
in den Teppich beißen! In gewisser Weise hat sich die Linke auch mit ihrer
Haltung gegenüber Gauck ins Knie geschossen. Viele Bürger denken doch jetzt,
die Linken aus der ehemaligen DDR tragen ihm nach, dass er gemäß der
Gesetzeslage die Sauereien der Stasi aufgedeckt hat. Gauck ist aus einem
anderen Holz geschnitzt als der Vater von Merkel. 258) „Was solls: Erdogan-FreundIn Schwesterwelle und DAS FERKEL haben eh fertig.“ abderit
am
12.6.2010 – Kommentar auf www.pi-news.net
259) „Irgendwann wird das System – quasi als Krönung der immer wieder beschworenen ‚Demokratie’ – auch zu regelrechten Wahlfälschungen übergehen. Wenn so etwas in Afghanistan gegenüber Verbündeten toleriert, im verfeindeten Iran zum Anlass fremdgesteuerter Aufstände genommen wird, zeigt das System sein wahres Gesicht. George ‚Whisky’ Bush hat es doch in ‚Gods own country’ erfolgreich vorgemacht und die von seinem Vater ins Amt gehievten Richter haben es gehorsam abgesegnet. Da Bush und Merkel beide Rotarier sind (Sarkozy übrigens auch), bleibt auch ideologisch alles in der Familie der ‚Verschwörer der Anständigkeit’.“ Detlef
Winter 260)
„Die Altliberalen (in der katholischen Kirche) unterwerfen
sich den (freimaurerisch inspirierten) Wortführern der
gesellschaftlichen Meinung. Anschließend lassen sie sich von ihnen feiern.“ kreuz.net
vom 1. Juli 2010 Anmerkung:
In der evangelischen Kirche sieht es leider nicht besser aus. 261)
„Wir werden eine Ordnung der Freiheit nur bewahren können, wenn der
Staat den Kampf gegen das große Geld aufnimmt - und gewinnt.“ Bundespräsident
Horst Köhler 262)
„Die Regeln dürfen nicht diejenigen setzen, die soviel Geld haben,
daß sie meinen, sich alles kaufen zu können. Die Welt darf nicht vom Geld
regiert werden.“ Bundespräsident Horst Köhler 263)
„Daß auf einseitige Gewinnmaximierung gepolte Finanzakteure jetzt das
Wohl und Wehe ganzer Völker bestimmen können, liegt eindeutig auch und sogar
zuerst an politischen Versäumnissen.“ Bundespräsident Horst Köhler 264) „Der eigentliche Daseinskampf des modernen Menschen ist der nichtmaterielle, sondern sittliche Kampf gegen das Geld: Er soll es sich, aber nicht sich ihm unterjochen; der moderne Siegfried – der wiedergeborene Deutsche- soll diesen gleißenden Drachen töten.“ Bundespräsident Horst Köhler 265)
„Im Prinzip ist es vollkommen gleich, ob die Fesselung unseres (deutschen)
Volkes an die ungerechten, unsozialen und unfreien Gesellschaftsordnungen
westlicher, großkapitalistischer oder östlicher, staatskapitalistischer Art
sind. Es gilt, die Ketten der modernen Sklaverei beider Machtblöcke zu
brechen.“ aus den Leitlinien der UNABHÄNGIGEN NACHRICHTEN vom
14. Juni 1970 266)
„Meine Einschätzung ist aber, daß insgesamt wir auf dem Wege sind,
doch auch in der Breite der Gesellschaft zu verstehen, daß ein Land unserer
Größe mit dieser Außenhandelsorientierung und damit auch Außenhandelsabhängigkeit
auch wissen muß, daß im Zweifel, im Notfall auch militärischer Einsatz
notwendig ist, um unsere Interessen zu wahren, zum Beispiel freie Handelswege,
zum Beispiel ganze regionale Instabilitäten zu verhindern, die mit
Sicherheit dann auch auf unsere Chancen zurückschlagen negativ durch Handel,
Arbeitsplätze und Einkommen. Alles
das soll diskutiert werden und ich glaube, wir sind auf einem nicht so
schlechten Weg.“ Bundespräsident
Horst Köhler am 22.5.2010
im Pressegespräch mit Christopher Ricke, Redakteur beim Deutschlandradio Anmerkung der UNABHÄNGIGEN NACHRICHTEN: Bezeichnend
für die Volksverdummungsmethoden mancher Polit-Ideologen und Medien war es,
daß sie den Schlußsatz Köhlers mit der Aufforderung, diese Zusammenhänge
einmal zu diskutieren, einfach wegließen und ihm statt dessen grundgesetzwidrige
Absichten unterstellten. Der „Spiegel“ schoß dabei den Vogel ab: In
Anspielung auf den demenzkranken ehemaligen Bundespräsidenten Heinrich
Lübke titelte er: „Horst Lübke“. Ein weiteres Opfer auf dem Altar der
wirklich Mächtigen, meint Ihre Sabine Möller Anmerkung
„luebeck-kunterbunt“: Was will man von einem „Witzblatt für Juden und
Freimaurer“ auch anderes erwarten, als Speichelleckerei gegenüber den
wirklich Mächtigen, auch wenn es durch schäbige Diskreditierung eines
integeren und im Volk beliebten Bundespräsidenten erfolgt. Aus dem
„Sturmgeschütz der Demokratie“ kommen nur noch Rohrkrepierer und die
unerträgliche Hofierung der unfähigen und unmöglichen Merkel durch wohlfeile
Propagandabilder. Hoffentlich ist die Zeit bald vorbei, in der Deutschland
von „Mutti“ Merkel, „Tunte“ Guido, Friede Springer, Liz Mohn, Burda und den
„Fünfmarksnutten“ der korrupten Systemmedien regiert wird. Womit hat
Deutschland das verdient? Erst 16 Jahre Kohl. Dann machen die Sozis die
Drecksarbeit für die Kapitalisten. Und zum vorläufigen Höhepunkt die Fahrt in
der ultimativen Geisterbahn mit Merkel und Westerwelle am Steuer. 267)
„Es war mir eine
Ehre, Deutschland als Bundespräsident zu dienen.“ Horst Köhler 268)
„Er kennt sich gut
aus mit der Finanzbranche - umso mehr Wucht hat seine Kritik: Bundespräsident
Köhler wirft Bankern und Börsenhändlern katastrophales Versagen in der
Kreditkrise vor. Die Märkte seien zu einem ‚Monster’ geworden, die
Geldmanager hätten sich ‚mächtig blamiert’.“ SPIEGEL-ONLINE vom 14. Mai 2008
269)
„Bundespräsident Horst Köhler wirft den Banken vor, die
Weltfinanzmärkte zu einem ‚Monster’ entwickelt zu haben. ‚Wir waren nahe dran
an einem Zusammenbruch der Weltfinanzmärkte’, sagte Köhler dem ‚Stern’. Er
fügte hinzu: ‚Jetzt muss jedem verantwortlich Denkenden in der Branche selbst
klar geworden sein, dass sich die internationalen Finanzmärkte zu einem
Monster entwickelt haben, das in die Schranken gewiesen werden muss.’ Ganz
offensichtlich hätten die Banker so viele Derivate geschaffen, dass sie am
Ende selbst nicht mehr verstanden hätten, wie die wirkten.“ WELT-ONLINE vom 14. Mai 2008 270)
„Bundespräsident Horst Köhler hat mit Blick auf die
Finanzkrise einen bemerkenswerten Satz wiederholt. ‚Ich sehe das Monster noch
nicht auf dem Weg der Zähmung’, sagte er beim Deutschen Gewerkschaftsbund.
Das Staatsoberhaupt benutzte das Bild nicht zum ersten Mal. Nach Ausbruch der
Krise hat er das Monster bereits identifiziert und verlangt, es müsse ‚in die
Schranken gewiesen werden’.“ WELT-ONLINE vom 6.10.2009 271)
„Bundespräsident Horst Köhler hat ein hartes und
rasches Eingreifen der Politik auf den internationalen Finanzmärkten
gefordert. ‚Die Politik muss ihr Primat über die Finanzmärkte
zurückgewinnen’, sagte Köhler beim 9. Economic Summit in München am
Donnerstag laut Redetext. Er forderte unter anderem ein völliges Verbot
sogenannter Leergeschäfte an den Börsen. Zugleich warnte der frühere Chef des
Internationalen Währungsfonds (IWF) davor, dass sich ohne eine straffe
internationale Regulierung eine Finanzkrise jederzeit wiederholen könne.“ www.stern.de vom 29.4.2010 Anmerkung:
Wer glaubt, Köhlers Amtsverzicht beruhe auf der unberechtigten bzw.
überzogenen Kritik an seinen Worten zum Einsatz der Bundeswehr für
wirtschaftliche Interessen, dürfte einem von den Systemmedien induzierten
Irrtum erliegen. Die obigen Zitate und der offene Brief des CSU-MdB Peter Gauweiler
legen eine ganz andere Version nahe. Wegen seiner wiederholten und
ungewöhnlich scharfen – gleichwohl berechtigten – Kritik an dem sich in dem
globalen Finanzsystem etablierten „Monster“ war er in das Visier JENER
geraten, die begannen, an ihren Strippen zu ziehen und so wurde Köhler von
einigen seiner eigenen Untergebenen im Bundespräsidialamt nicht nur hängen
gelassen, sondern
teilweise auch gemobbt. Berichte darüber drangen nach Außen, bzw. wurden
bewußt lanciert und dieser dem Amt absolut unwürdige Zustand wurde –
fälschlicherweise – Köhler in die Schuhe geschoben. Genauso, wie die
Bundesregierung bei der HRE durch geschickt eingefädelten Zeitdruck über den
Tisch gezogen wurde, verlief es bei der Griechenland-Rettung und dem
Euro-Rettungs-Schirm; wobei sowohl Köhler, als auch das
Bundesverfassungsgericht vor kaum lösbare Probleme gestellt wurden. Schuld
sind natürlich JENE, die es eingefädelt haben und in zweiter Linie die
Bundesregierung(en), die für solche absehbaren Fälle keine effektive Vorsorge
getroffen, bzw. nicht rechtzeitig gegengesteuert hatten. Es wäre die Aufgabe
der Medien, diese Zusammenhänge auszurecherchieren und darüber flächendeckend
zu berichten. Aber die Systemmedien versagen erneut, und dreschen lieber mit
nebulösen Andeutungen auf den „fahnenflüchtigen“ Köhler ein. Wir rufen in
Erinnerung, das selbst ein Mann wie Rudolf Seiters wegen des Skandals von Bad
Kleinen (polizeiliche Hinrichtung von Wolfgang Grams) seinen Hut nahm und vom
Amt des Bundesinnenministers zurücktrat! Wie kaum anders zu erwarten, hatten
die von JENEN inspirierten Auftragsschreiber Köhlers berechtigte Kritik an
dem „Monster“ beanstandet. Es wurde ihm unterstellt, mit dem „Monster“ meine
Köhler nichts anderes als die „jüdische Weltverschwörung“. Da haben sich wohl
gewisse Leute einen arglos herumliegenden Schuh angezogen, der ihnen offenbar
trefflich passt. 272)
„Lässt der Westen Israel fallen? Der jüdische Staat wird von
seinen Feinden in die Enge getrieben, selbst die Partner gehen auf Distanz.
(...) Zudem schwindet im Westen die Wahrnehmung des Holocaust als Bezugspunkt
eines absoluten moralischen Imperativs ...“ WELT-ONLINE vom 2. Juli 2010 273) „Die Slowakei blockiert weiterhin den Euro-Rettungsschirm und beteiligt sich auch nicht am internationalen Hilfspaket für Griechenland.“ IRIB
vom 2. Juli 2010 274)
Dabei (in der vom Bundesverfassungsgericht angeforderten
Stellungnahme zu der von dem CSU-Bundestagsabgeordneten Peter Gauweiler
eingelegten Verfassungsbeschwerde gegen das Gesetz zum „Euro-Rettungsschirm“)
ließ die Bundesregierung alle Masken fallen: Ein Grundrecht auf
Geldwertstabilität gebe es nicht. Das Eigentumsrecht nach Artikel 14 des
Grundgesetzes schütze zwar das „Geldeigentum“, nicht aber den „Geldwert“. UNABHÄNGIGE
NACHRICHTEN 6 / 2010 / 3 275)
„ ... im Gedenken an die vielen Millionen gefallener und in
jahrelanger Gefangenschaft umgekommener deutscher Soldaten des Zweiten Weltkrieges
und in Erinnerung an die millionenfachen Opfer von Bombenterror, Flucht und
Vertreibung finde ich Ihre Teilnahme als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik
Deutschland an der gestrigen Siegesparade der Alliierten des Zweiten
Weltkrieges in Moskau - anläßlich des 65. Jahrestages der bedingungslosen
Kapitulation der deutschen Wehrmacht - zutiefst beschämend. Ich finde Ihre Haltung
würdelos! Prof. Dr. Wilhelm Lutz in einem offenen Brief an
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel vom 10.5.2010 Anmerkung: Prof. Dr. Lutz
war Verantwortlicher des „Manifests der Deutschen 2008“. 276)
„Dass 27 deutsche Kardinäle ihre monatlichen Bezüge von jeweils
11.300 Euro (Bischöfe etwa 8.000 Euro) ebenso wie rund 20 Chefs der evangelischen
Kirchengliederungen vom deutschen Steuerzahler, gleich ob in der Kirche oder
nicht, finanziert bekommen, ist im Jahr 2010 mit nichts zu rechtfertigen.
Die selbstgefälligen Verkündiger des Heils, der Werte und der Normen mit
ihren gigantischen Verwaltungen dürfen nicht länger von der öffentlichen
Hand bezahlt werden. Und dass nur etwa zwei Prozent (!) der Kosten bei
Caritas und Diakonie von den Kirchen selbst getragen werden, während der
deutsche Steuerzahler hier mit 20 Milliarden Euro jährlich Träger
finanziert, wo nur die Glaubensgemeinschaften das Sagen haben, ist ein
skandalöser Etikettenschwindel. Er suggeriert, dass die Kirchen aus eigener
Kraft unglaubliche Summen für sozialen Leistungen aufbringen, was eindeutig
nicht stimmt.“ Peter Thiesen im LN-Leserbrief vom 3. Juli 2010 Anmerkung: Die Verknüpfung von „Thron und Altar“
aus vorkonstitutioneller Zeit hat sich in gewisser Weise und in modifizierter
Form fortgesetzt. Auch die Amtskirchen gehören zum „System“. Fundamentale
Abweichler werden analog der Hysterie gegen angebliche Neonazis ausgegrenzt
und belächelt. Wer etwas über die wahre reine christliche Lehre im Verhältnis
zur katholischen Amtskirche erfahren möchte, lese www.luebeck-kunterbunt.de/Rangfolge/Jesus_war_anders.htm
. Die evangelische Kirche ist noch stärker
freimaurerisch unterwandert als die katholische. Leider! 277)
„So entschlossen sich die Römer, diese (christliche) Religion
anzunehmen, säuberten sie, machten aus Christus einen Juden und aus Maria
eine Jungfrau, und arbeiteten ein Abkommen zwischen Staat und Kirche aus, um
die Menschen im Namen Gottes und des Staates zu betrügen, was seit diesen
Zeiten funktioniert.“ The Gemstone File 278)
Der hessische CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Brand hat
der Parteivorsitzenden, Bundeskanzlerin Angela
Merkel, mangelnde Einbindung von Partei und Fraktion vorgeworfen.
„Es kann nicht sein, dass alle das übergroße Misstrauen von Angela Merkel
ausbaden müssen. Es muss sich einiges ändern“, sagte er der „Leipziger
Volkszeitung“. nachrichten-t.online
vom 6. Juli 2010 Anmerkung:
Hallo! Da ist einer aufgewacht! Dem einen oder anderen dämmert es. Man fühlt
sich plötzlich als „nützlicher Idiot“, missbraucht und bestenfalls als
„Stimmvieh“. Dabei müsste es jedem, der Augen hat zu sehen, Ohren hat zu
sehen und sich nicht nur aus dem manipulativen Brei der Systemmedien
informiert, schon vor Jahren ein Seifensieder aufgegangen sein. Merkel ist
womöglich selber nur Marionette der Israel-Lobby, von Rotary International,
von Friede Springer, Liz Mohn, Burda usw. und vielleicht verknüpft ihr
Ehemann sie mit gewissen amerikanischen Kreisen. Warum ruft keiner den
Nervenarzt, wenn die Ex-Propagandasekretärin der FDJ von „Demokratie“,
„Rechtsstaat“, zionistischen Maximen als deutsche „Staatsräson“ und
„Gestaltung der Globalisiersung“ brabbelt? Wie schon in der DDR üblich,
definiert Merkel „Demokratie“ als ein politisches System, in dem mit schöner
Regelmäßigkeit am tatsächlichen Willen des Volkes vorbeiregiert wird. 279)
„Laut jüngsten
internationalen Statistiken steht das zionistische Regime hinsichtlich des
Frauenhandels an dritter Stelle weltweit. Wie
Farsnews unter Berufung auf das palästinensische Informationszentrum
berichtete, gestand der israelische Kriminologe Professor Menachem Amir ein,
dass Israel in Bezug auf die ‚weiße Sklaverei’, d.h. das Geschäft mit Frauen
und deren sexueller Missbrauch den dritten Platz weltweit einnimmt. Hinter
diesem Handel, welcher jährlich über eine Milliarde Dollar einbringt, stecken
zionistische Konzerne. Auch einige israelische Kabinettsmitglieder und
ranghohe Mossad-Verantwortliche seien in diesem Handel verwickelt, was ein
gesetzliches Vorgehen unmöglich gemacht hat.“ IRIB vom 6. Juli 2010 280)
„Seit dem Zweiten
Vatikanum ist die katholische Wahrheit von der katholischen Hierarchie
getrennt.“ Bischof
Richard Williamson in einem per E-Mail verbreiteten Kommentar vom 26.
Juni 2010 281)
„Bis zum heutigen Tag benützt die Hierarchie ihre katholische
Amtsgewalt, um die Katholiken die neue und falsche Konzilsreligion des
Menschen aufzunötigen.“ Bischof
Richard Williamson in einem per E-Mail verbreiteten Kommentar vom 26.
Juni 2010 282)
In einer von „kabel eins“ am 5. Juli 2010 durchgeführten
Telefonumfrage ging es um das von Christian Wulff zum Thema gemachte
Integration und das Publikum wurde um ein Votum gebeten, ob mehr Migranten in
die Politik sollten. Eine nicht nur signifikante, sondern auch überdeutliche
Mehrheit von 93,9 Prozent stimmte mit „Nein“. Faksimile
des „kabel eins“ Abstimmungsergebnisses bei Altermedia/info 283)
„(Christian) Wulff hat das Gefühl, stellvertretend für
sämtliche Defizite des Parteienstaats kritisiert zu werden.“ SPIEGEL-Redakteur
René Pfister (DER SPIEGEL 26 / 2010 / 3) 284)
„Der medizinische Nutzen des Wissens um die gene sei ‚fast gleich
null’, sagte (der US-Wissenschaftler Craig) Venter, und ‚Wir wissen
das Genom immer noch nicht richtig zu lesen’.“ DER
SPIEGEL 26 / 2010 / 3 285)
„Die Medien haben nie den eigentlichen Skandal in der Käßmann-Geschichte thematisiert, nämlich warum eine Bischöfin und Bewahrerin der Schöpfung einen VW Phaeton
fährt, eine Luxuslimousine, die 70.000
Euro und mehr kostet. Und warum eine
Landeskirche ihrer Bischöfin ein solches Auto als Dienstwagen zur Verfügung stellt, der dann auch für Privatfahrten benutzt wird. Hier wird Wein beziehungsweise Sekt getrunken und Wasser gepredigt.“ Michael
Düllmann im SPIEGEL-Leserbrief 26 / 2010 / 8 Anmerkung:
Wir haben nicht verstanden, warum um die Trunkenheitsfahrt und den
Amtsverzicht der Frau Käßmann so ein Gewese gemacht wurde. Gleiches gilt
übrigens – mit umgekehrten Vorzeichen – hinsichtlich Bischof Mixa. Frau
Käßmann bekommt im „Witzblatt für Juden und Freimaurer“ ein neunseitiges
Interview, weil die Dame Mitglied im Rotary Club ist und auch gelegentlich
Vortrag im örtlichen Logenhaus gehalten hat. Bischof Mixa wurde durch den
Wolf gedreht, weil er – wie Benedikt XVI. – den wesentlichen freimaurerischen
Zersetzungsstrategien, nämlich Relativismus und Beliebigkeit, energisch
entgegengetreten war. Zu welchen Mitteln dabei nicht nur die Systempresse,
sondern auch einige seiner Priesterkollegen innerhalb und außerhalb seiner
Diözese gegriffen haben, ist mit dem Begriff „schäbig“ nur höchst
unvollständig zu umschreiben. 286)
„Mit seinem Gefasel von Freiheit und
Verantwortung ist (Joachim) Gauck so weit vom Volk entfernt wie die
Regierung.“ Atti
Griebel im SPIEGEL-Leserbrief 26 / 2010 / 12 287)
„Wenn sich die Aufmerksamkeit des SPIEGEL der
katholischen Kirche zuwendet, dann höchstens im Zusammenhang mit
Sexualstraftaten und Finanzen.“ Manfred
Glombik im SPIEGEL-Leserbrief 26 / 2010 / 12 Anmerkung:
Nun ja, was soll man auch von einem „Witzblatt für Juden und Freimaurer“
anderes erwarten?! 288)
„Im (SPIEGEL-) Artikel (über die
staatliche Alimentierung der katholischen Kirche in Heft 24/2010) bleibt
unerwähnt, dass die Kirche 1803 im Zuge des Reichsdeputationshauptschlusses
von Grundeigentum in einer Größenordnung der Flächen der heutigen Länder
Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland enteignet wurde und
daher die Staatsleistungen an die Kirche nicht unbegründet sind.“ Bastian
Schneider im SPIEGEL-Leserbrief 26 / 2010 / 15 289)
„Wer ausgerechnet der Wirtschaft die Freiheit
nehmen will, wird immer mehr verlieren als gewinnen.“ Joachim
Gauck im Juni 2010 Anmerkung:
Solche Gemeinplätze helfen nicht weiter. Die verfassungsmäßige Ordnung hat im
Interesse der Mehrheit der Bürger einen gerechten Ausgleich zu schaffen
zwischen einer entwicklungsfähigen und erfolgreichen Wirtschaft und den
wohlverstandenen Ansprüchen und Bedürfnissen der Arbeitnehmer. Daß gleichwohl
eine Mehrheit solche die Grundsätze zugunsten der Wirtschaft missachtende
Politiker wie Merkel und Westerwelle an die Macht gewählt haben, beruht wohl
weniger auf der Unbedarftheit dieser Wähler, soweit sie aus dem
Arbeitnehmerlager kommen, sondern auf der Verlogenheit des Systems, das in
den Wahlkämpfen Versprechungen macht, die sie nach der Wahl weitgehend wieder
einsammeln. Die Zustände sind unerträglich und die Systemmedien versagen völlig. 290)
Es gebe Viertel in deutschen Städten mit „allzu
vielen Zugewanderten und allzu wenigen Altdeutschen“, sagt (Joachim) Gauck. DER
SPIEGEL 26 / 2010 / 21 („Tag des Verbiegens“) Anmerkung:
Obwohl auch viele aus der sog. politischen Klasse das multikulturelle Modell
für gescheitert erklärt haben, wird nicht gegengesteuert. Wir haben zu viele
Ausländer, zu viele kriminelle Ausländer, zu viele integrationsunfähige bzw.
integrationsunwillige Ausländer. 291)
Die
Bundesregierung informiert: 40 Prozent der Hartz-IV-Empfänger sind Ausländer UNABHÄNGIGE
NACHRICHTEN (Sonderdruck D310) aus 2010 292)
„Es ist mal wieder Maskenball in Berlin. Kaum
einer zeigt sein wahres Gesicht, die Schminke ist dick aufgetragen, das
Gesagte und das Gedachte fallen weit auseinander. Nichts ist so richtig
stimmig, der Schein regiert. Das gibt es häufiger in der Politik, aber
diesmal geht es so wild und so unverfroren zu wie noch nie.“ DER
SPIEGEL 26 / 2010 / 21 („Tag des Verbiegens“) über eine erneute
Demaskierung des politischen Systems der Lügner und Heuchler im Vorfeld der
Bundespräsidentenwahl 293)
„Die Bildungsoffensive scheitert bei den
Migranten.“ „Berliner
Morgenpost“ vom 6. Juli 2010 (Artikelüberschrift) 294)
„Auch bei früheren Präsidentenwahlen wurde kühl
kalkuliert, aber nicht ganz so ruchlos wie jetzt.“ DER
SPIEGEL 26 / 2010 / 24 („Tag des Verbiegens“) Anmerkung:
Wer glaubte, nach 16 Jahren Kohl sei das Tal politischer und moralischer
Verwilderung durchschritten, wird bitter enttäuscht. Merkel stellt alles in
den Schatten, was Stillstand und volksfeindliche Klientelpolitik anbetrifft. 295)
„(Christian) Wulffs Erfolg beruht
darauf, dass er die Regeln des Systems verinnerlicht hat.“ DER
SPIEGEL 26 / 2010 / 31 („Der Systemmensch“) 296)
„(Christian) Wulff
hasst Schnaps ...“ DER
SPIEGEL 26 / 2010 / 31 („Der Systemmensch“) Anmerkung:
Einen hat die Mutter erlaubt ... und auf einem Bein kann man nicht stehen;
aber nie vergessen, „der Teufel hat den Schnaps gemacht ...“ Christian Wulff
hat während der Kandidatenpräsentation zur Wahl des Bundespräsidenten viel
Spott und Häme einstecken müssen und Streber, CDU-Leute und
Schwiegermütterlieblinge sind uns grundsätzlich suspekt, aber die Fürsorge,
Disziplin und Verantwortung, die er gegenüber seiner kranken Mutter und
kleinen Schwester offenbar gezeigt hat, nötigt Respekt ab. Da kann sich
offenbar der eine oder andere Egomane aus der Politszene eine gehörige
Scheibe abschneiden. 297)
„Es stellt sich
die Frage, welcher Spross der westdeutschen Wohlstandsgesellschaft überhaupt
noch das Recht hat, für das Amt des Staatsoberhaupts zu kandidieren. Es ist
schwer, in der Bundesrepublik zum Helden zu werden.“ DER
SPIEGEL 26 / 2010 / 31 („Der Systemmensch“) 298)
„Die DDR hat unverzeihliches Unrecht begangen,
aber sie war kein Unrechtsstaat, juristisch gesehen.“ Lukrezia
(„Luc“) Jochimsen (DER SPIEGEL 26 / 2010 / 34) 299)
„Auch ein Unrechtsstaat nennt sich
Rechtsstaat.“ Gerhard
Willers – Heimatvertriebener aus Danzig 300)
„Ich hatte zehn Jahre lang praktisch
Schreibverbot.“ Professor
Wilhelm Hankel – Wirtschaftswissenschaftler und
Währungsspezialist (DER SPIEGEL 26 / 2010 / 80) 301)
„Wie einst vor Ausbruch der Französischen
Revolution haben Europas Politiker derzeit jedes Gefühl für die Rechte,
Sorgen und Erwartungen ihrer Bürger verloren.“ Anzeigentext
aus der FAZ – finanziert vom ehemaligen Thyssen-Chef
Dieter Spethmann, der sich den eurokritischen Professoren Wilhelm Hankel,
Karl Albrecht Schachtschneider, Joachim Starbatty und Wilhelm Nölling
angeschlossen hat (DER SPIEGEL 26/2010/80) 302)
„Wir werden gegen alle Gesetze gezwungen, eine
Währung zu retten, die nicht zu retten ist.“ Professor
Dr. Wilhelm Nölling (DER SPIEGEL 26 / 2010 / 81) Anmerkung:
Helmut Kohl und Angela Merkel verbindet nicht nur ihr CDU-Parteibuch und die
jeweilige Kanzlerschaft, sondern auch die Anmaßung, die Politik könne und
dürfe sich über die Rechtsordnung und volkswirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten
erheben. Früher hat man so was gelegentlich als Landesverrat bestraft. 303)
„MGM ist nahezu
pleite. Das 1924 gegründete Studio Metro-Goldwyn-Mayer ... hat 3,7 Milliarden
Dollar Schulden. (...) Hollywood macht sich große Sorgen um die Zukunft
seiner Studios, denn MGM ist kein Einzelfall.“ DER
SPIEGEL 26 / 2010 / 114 („Glamour zum Schleuderpreis“) 304)
„Einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung
zufolge findet jeder dritte Deutsche, unsere Demokratie funktioniere nicht
gut. Im Osten des Landes meinen dies sogar 61 Prozent.“ Richard
David Precht „Die entfremdete Republik“ in DER SPIEGEL 26 /
2010 / 116 Anmerkung:
Wieder einmal wird offenbar, die Ossis sind durchschnittlich schlauer als die
Wessis. Liegt es etwa daran, daß jahrzehntelanger Wohlstand verblödet? 305)
„Wenn alle in die
falsche Richtung laufen, irritiert der Mahner als Geisterfahrer.“ Richard
David Precht „Die entfremdete Republik“ in DER SPIEGEL 26 /
2010 / 116 306)
„Nach (John Stuart) Mill braucht eine
Demokratie auf der obersten Führungsebene ausgewiesene und unbestechliche
Experten. Nur wenn die Besten der Besten regieren, sei vertretbar, dass nicht
das Volk selbst das Zepter der Macht schwinge. Die Experten in der Realität
bundesdeutscher Demokratie aber finden sich gut getarnt und verschüttet
hinter Stapeln ungelesener Expertisen, predigen in Büchern, die kein
Politiker liest, oder versinken im Arbeitsalltag unserer Universitäten.
Unsere Politiker dagegen gleichen herumirrenden Wanderern.“ Richard
David Precht „Die entfremdete Republik“ in DER SPIEGEL 26 /
2010 / 117 307)
„Angela Merkel wurde bei der
Bundespräsidentenwahl wie nie zuvor politisch gedemütigt.“ Corriere
della Sera (Mailand) zitiert nach LN vom 2. Juli 2010 308)
„Mit Journalisten hat (Diego Armando) Maradona
es nicht so: 1994 schoss er mit einem Luftgewehr auf einen Reporter und
erhielt dafür eine zweijährige Bewährungsstrafe. Während es früher schon mal
vorkam, dass er Medienvertreter verprügelte, belässt er es mittlerweile bei
verbalen Attacken. ‚Ihr könnt mir einen blasen’, ließ er Journalisten nach
der nur knapp geschafften WM-Qualifikation wissen.“ „Lübecker
Nachrichten“ vom 2. Juli 2010 309)
„Die Präsidentenwahl geriet für Kanzlerin Angela
Merkel zur Blamage, der Koalitionsstreit hört nicht auf, die
Gesundheitsreform wird zur Farce. Vergangene Woche (26. Kalenderwoche
2010) zeigte die Bundesregierung das ganze Spektrum ihres Unvermögens.
Doch Merkel will an ihrem Führungsstil nichts ändern.“ DER SPIEGEL 27 / 2010 / 4
Anmerkung:
Die Dame klebt an ihrem Sessel. Jeder Tag an der Macht, an dem sie Politik
gegen die wahren Interessen des deutschen Volks machen kann, ist ein
wichtiger Gewinn für die Leute, an deren Strippen sie zappelt. 310)
„Bislang
unbeachtete Dokumente legen nahe, dass die Stasi die Ostpolitik Willy Brandts
verhindern wollte. Der KGB brachte die Genossen auf Linie.“ DER SPIEGEL 27 / 2010 / 34
311)
„Die große Mehrheit der Deutschen, 61 Prozent, will laut einer
Allensbach-Umfrage von März (2010) die Schulen nicht länger den
Ländern anvertraut sehen. Der Bund soll die Kontrolle über die Schulen
übernehmen.“ DER SPIEGEL 27 / 2010 / 59 312)
„An Berlins Hauptschulen findet Bildung praktisch nicht mehr statt.“ DER
SPIEGEL 27 / 2010 / 59
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