Zitate und
Merkwürdigkeiten (44)
1) „Dass die Amerikaner seit
Vietnam ihre Kriege zuallererst als Medien-Feldzüge führen, lag ... gerade
daran, dass sie damals die wichtigste Schlacht – die um das Bild vom Krieg –
gegen Menschen wie (den Pressefotografen Tim) Page so jämmerlich
verloren.“
Zweitausendeins Merkheft 229 (Januar 2010) S. 30
2) „Schweinereien gibt es in
diesem Land reichlich und Jürgen Roth („einer der bedeutendsten investigativen
Autoren zu Korruption in Deutschland“, Der Tagesspiegel) haut sie dem Leser um
die Ohren, auf dass niemand je wird sagen können, er oder sie habe nichts davon
gewusst.“
Zweitausendeins
Merkheft
229 (Januar 2010) S. 32 in der Bewerbung von Jürgen Roth: „Anklage unerwünscht!
Korruption und Willkür in der deutschen Justiz“
Anmerkung: Das oben genannte Buch von Jürgen Roth steht in einer langen Reihe justizkritischer Werke, die eine kleine Bibliographie ohne Anspruch auf Vollständigkeit unter
www.luebeck-kunterbunt.de/Justizelend/Justizkritische_Buecher.htm
zusammengetragen hat.
3) „Von einer zukunftsorientierten Leistungsgesellschaft sind die Deutschen weit entfernt.“
Zweitausendeins
Merkheft
229 (Januar 2010) S. 32 in der Bewerbung von Meinhard Miegel: „Die deformierte
Gesellschaft.“
4) „Keine Branche hat so sehr
von der Globalisierung profitiert wie das organisierte Verbrechen.“
Zweitausendeins
Merkheft
229 (Januar 2010) in der Bewerbung von David Southwell: „Geschichte des
organisierten Verbrechens“
5) „Freiheit ist ein
Geisteszustand.“
Tom Hodgkinson
6) „Agenten der US-Regierung
steckten hinter dem Attentat auf (Martin Luther) King ...“
Zweitausendeins
Merkheft 229
(Januar 2010) in der Bewerbung von William F. Pepper: „Die Hinrichtung des
Martin Luther King. Wie die amerikanische Staatsgewalt ihren Gegner zum
Schweigen brachte“
7) „Er (Giuseppe Balsamo,
alias Alessandro Graf von Cagliostro) wird in einem der Armenviertel von
Palermo geboren und ins Kloster gesperrt. Als er im Speisesaal anstelle der
Namen von Märtyrern jene stadtbekannter Prostituierter verliest, setzen ihn die
Brüder vor die Tür.“
Zweitausendeins Merkheft 229 (Januar 2010) S. 93
8) „Es gibt mehr Huren unter
den Frauen, die nie etwas mit einem Mann gehabt haben als unter jenen, die
daraus einen traurigen Broterwerb machen.“
Erich
Maria Remarque in „Arc de Triomphe“
9) „Jedenfalls wurde er (Giuseppe
Balsamo, alias Alessandro Graf von Cagliostro) von den Freimaurern seiner
Zeit allgemein als Br. (Bruder) betrachtet und hatte überall (auch in
England) Zutritt zu den Logen.“
Eugen
Lennhoff et alt. in „Internationales Freimaurerlexikon“, München 2000, S. 166
10)„Mit einer Anbaufläche von
250.000 Hektar ist Marokko der größte Cannabislieferant Europas.“
11)„Unser (Bundespräsident
Johannes) Rau (Ehrenmitglied im Lions Club Wuppertal) - vor gut zwei
Wochen erst beim Schwerst-Kriminellen Hassan II. (Mitglied im Rotary Club)
in Marokko (das 'Hamburger Abendblatt' am 26.7.1999: 'angehäuft das größte
Vermögen des Planeten' - 'viele Milliarden auf 20 Konten bei internationalen
Banken' - 'einmal pro Woche eine Boing 747 von Casablanca nach Rio, um
Grundstoffe zur Drogenherstellung...') ist in Tränen aufgelöst, in der Glotze
gerade zu besichtigen.“
Ritterkreuzträger Hennecke Kardel über
Johannes Rau (Brief vom 15.8.1999)
12)„ ... radikale Muslime haben
Rotarier und Lions ganz offen zu ihren Todfeinden erklärt.“
Udo Ulfkotte in
„info.kopp-verlag.de“
13)„Muslime bereiten
Terroranschläge auf Rotary und Lions Clubs vor.“
Udo Ulfkotte in
„info.kopp-verlag.de“
14)„Die (jüdischen) Feinde
(der Palästinenser bzw. der Hamas) haben lange Zeit Ränke geschmiedet
... und riesigen, bedeutungsvollen, materiellen Reichtum angesammelt. Mit ihrem
Reichtum haben sie weltweit die Kontrolle über die Medien übernommen, ... mit
ihrem Geld haben sie in verschiedenen Teilen der Welt Revolutionen gesteuert
... Sie standen hinter der Französischen Revolution, der Russischen Revolution
und den meisten anderen Revolutionen ... Mit ihrem Geld bildeten sie geheime
Organisationen, z. B. die Freimaurer, die Rotary Clubs und die Lions Clubs,
welche über die ganze Welt ausgebreitet sind, um Gesellschaftssysteme zu
zerstören und zionistische Interessen wahrzunehmen ... Sie standen hinter dem
I. Weltkrieg und bildeten den Völkerbund, mit welchem sie die Welt regierten.
Sie standen hinter dem II. Weltkrieg, durch den sie riesige finanzielle Gewinne
erzielten ... Sie sind die Drahtzieher eines jeden irgendwo in der Welt
geführten Krieges.“
Artikel 22 der Charta der
Hamas (Hervorhebung vom Bearbeiter)
15)„Sogar der zweifellos in
seiner Auffassung immer sehr strenge Joschka Fischer (zwischenzeitlich zum
Ehrenjuden von Saloniki avanciert) erklärte im November 1986 als hessischer
Umweltminister, er wolle mit allen rechtlichen Mitteln an Schönberg festhalten,
weil als Alternative nur ‚ökologisch weniger vertretbare Deponien’ in Frage
kämen.“
Info-Papier der CDU-Fraktion des Landtages von
Mecklenburg-Vorpommern (8.4.1993)
16)„Bereits 1980 hat der
heutige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (Björn) Engholm, damals
noch parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, zur Deponie
Stellung bezogen. Er soll – vor Erteilung der ersten Transportgenehmigung – aus
Lübecker Sicht sich ‚sehr daran interessiert’ gezeigt haben, die ‚Mülldeponie
Schönberg benutzen zu können’. Engholm weiter: ‚Sollte die Firma die
Beförderungsgenehmigung nicht erhalten, bestehe die Gefahr, daß die
DDR-Behörden Müllverbringungsverträge mit anderen europäischen Staaten
abschließen könne’.“
Info-Papier der CDU-Fraktion des Landtages von
Mecklenburg-Vorpommern (8.4.1993)
Anmerkung: Um das
Hintergründige der Zitate 15 und 16 verstehen zu können, ist der Beitrag www.luebeck-kunterbunt.de/TOP100/Engholm_&_Konsorten.htm
hilfreich.
17)„Die Hamburger
Staatsanwaltschaft hat gegen den SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Bülent Ciftlik
Anklage erhoben. Grund sei der Verdacht auf Anstiftung zu einer Scheinehe
zwischen einem Türken und einer Deutschen ...“
Anmerkung:
Zu recht weist die JUNGE FREIHEIT vom 15.1.2010 darauf hin, daß dieser Fall in
Erinnerung ruft, wie Bülent Ciftlik bereits 2007 für Irritationen bei den
Genossen sorgte, die damals durch interne Wahl ihren Bürgermeister-Kandidaten
bestimmen wollten. Eine Wahlurne mit etwa 1.000 Stimmen ging verloren und
dessen Verbleib blieb ebenso ungeklärt, wie Ciftliks Aufenthaltsort im
Zeitpunkt des zu vermutenden Diebstahls. Der Politiker mit
Migrationshintergrund machte sich durch widersprüchliche Angaben verdächtig.
18)„Die Landesverbände (der
Linkspartei von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen) werfen (Dietmar)
Bartsch vor, vor bekannt werden von dessen (Oskar Lafontaines) Krebserkrankung
Gerüchte über eine angebliche Affäre Lafontaines mit der Bundestagsabgeordneten
Sahra Wagenknecht lanciert zu haben und eine Nachfolgedebatte eröffnet zu
haben.“
19)„Die Deutschen sehen den
Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr immer kritischer. Im neuesten
ARD-Deutschlandtrend sprachen sich 71 Prozent der Befragten für einen möglichst
schnellen Abzug aus.“
20)„Muslimische Fanatiker haben
vor einer Kirche in Oberägypten sieben koptische Christen und einen
muslimischen Wachmann erschossen.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 8. Januar 2010
21)„In die politische Symbolik
ist das Pentagramm wahrscheinlich ähnlich wie eine Menge anderer Embleme durch
die Freimaurerei eingedrungen. Das erklärt hinreichend die Bedeutung für die
revolutionäre Allegorie des 18. Jahrhunderts im allgemeinen und die Gestaltung
des Sternenbanners der Vereinigten Staaten im besonderen. Seine eigentliche
Karriere als politisches Symbol begann für das Pentagramm allerdings in Gestalt
des ‚Sowjetsterns’.“
JUNGE
FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Karlheinz Weissmann: „Abwehrzauber“)
22)„Anderer Orten muß man das
Bedeutende aufsuchen, hier (in Rom) werden wir davon überdrängt und
überfüllt. Wie man geht und steht, zeigt sich ein landschaftliches Bild aller
Art und Weise, Paläste und Ruinen, Gärten und Wildnis, Fernen und Engen,
Häuschen, Ställe, Triumphbögen und Säulen, oft alles zusammen so nah, ... und
dann ist man abends müde und erschöpft vom Schauen und Staunen.“
Johann
Wolfgang von Goethe im Jahre 1786
23)„Das Leben verlieren ist
keine große Sache, doch dabeisein zu müssen, wenn jeder Sinn des Lebens
aufgelöst wird – das ist unerträglich.“
Albert
Camus in
„Die Pest“
24)„Zwar hielt (Albert) Camus
das Untergehen, das Scheitern für die einzig denkbare Chiffre menschlicher
Existenz, doch legte er Wert darauf, daß es ein Scheitern ohne Unterwerfung
sein müsse, daß man sich bis zuletzt wehren müsse.“
JUNGE
FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Pankraz = Günter Zehm: „Pankraz, Albert Camus und die
Welt als Absurdistan“)
25)„Die deutlichste, und wohl
angemessenste Form des Scheiterns ist der heroische Untergang. Kein Siegerglanz
kann uns so rühren und bewegen wie der Untergang einer tapferen kleinen Schar,
die gegen riesige Übermacht bis zur letzten Patrone kämpft und das Fähnlein
aufgerichtet hält.“
JUNGE
FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Pankraz = Günter Zehm: „Pankraz, Albert Camus und
die Welt als Absurdistan“)
Anmerkung:
Trotz der Verteufelung des Dritten Reichs, das in seinem „bolschewistischen Abwehrkampf“
befehlsgemäß viele Städte „bis zum letzten Mann“ verteidigen ließ, ist der
alles überstrahlende Glanz des heroischen Untergangs wahrlich ein Phänomen. Es
beginnt in der germanischen Mythologie, die jedem im Kampfe Gefallenen
verheißt, der Ehre teilhaftig zu werden, mit Odin an der Tafel zu sitzen. Heute
erleben wir bei den radikalen Muslimen ähnliches, die sich in der Gewissheit
des Paradieses in die Luft sprengen. Andachtsvoll huldigten Generationen von
Schülern der Erzählung über Leonidas, König von Sparta, der im Jahre 480 vor
Christus bei der Verteidigung der Thermopylen den Tod fand. Er, seine 300
Spartaner und weitere Hilfstruppen opferten sich, um das riesige Perserheer
aufzuhalten und dem griechischen Heer den Rückzug zu sichern. Der byzantinische
Geschichtsschreiber Prokop berichtet uns vom heldenhaften Tod des letzten
Gotenkönigs Teja am Vesuv. Die französische Fremdenlegion ehrt die Prothese
ihres Hauptmanns, der mit seiner Kompanie in Mexiko bis zum letzten Mann
aufgerieben wurde. Eines der wenigen Nationalheiligtümer, die in der kurzen
Geschichte der Vereinigten Staaten angefallen sind, ist „Alamo“, die
Kirchenfestung bei San Antonio, die bis zum letzten Mann gegen den
mexikanischen General Santa Anna verteidigt wurde. In der Aufzählung darf der
heldenhafte Kampf der Besatzung der „Bismarck“ im Zweiten Weltkrieg nicht
fehlen.
26)„Nicht die Welt im Ganzen
ist nach Ansicht von (Albert) Camus absurd, sie ist im Gegenteil schön,
aber es gibt eine Instanz, die ihre Schönheit mit voller Absicht überschreit
und zerstört, und diese Instanz ist sehr mächtig und schwer zu benennen.“
JUNGE
FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Pankraz = Günter Zehm: „Pankraz, Albert Camus und
die Welt als Absurdistan“)
27)„Seit alters her wurden die
Juden von der christlichen Kirche mit dem Antichrist, dem Teufel, in Verbindung
gebracht und ihnen unheimliche, verderbliche Kräfte zugeschrieben.“
Hellmuth
Auerbach in Wolfgang Benz (Hg.):
„Legenden Lügen Vorurteile“, 3. Aufl., München 1993, S. 218
28)„Ich bin in meinem Leben sehr
oft Prophet gewesen und wurde meistens ausgelacht. In der Zeit meines Kampfes
um die Macht war es in erster Linie das jüdische Volk, das nur mit Gelächter
meine Prophezeiungen hinnahm, ich würde einmal in Deutschland die Führung des
Staates und damit des ganzen Volkes übernehmen und dann unter vielen anderen
auch das jüdische Problem zur Lösung bringen. Ich glaube, dass dieses damals
schallende Gelächter dem Judentum in Deutschland unterdes wohl schon in der
Kehle erstickt ist. Ich will heute wieder ein Prophet sein: Wenn es dem
internationalen Finanzjudentum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die
Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht
die Bolschewisierung der Erde und damit der Sieg des Judentums sein, sondern
die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa.“
Reichstagsrede des
„Führers“ Adolf Hitler vom 30.1.1939, der sich von englischen und
amerikanischen Geldgebern an die Macht kaufen ließ, um zuerst den
Nationalsozialismus, dann seine SA-Kameraden und „zu guter Letzt“ das deutsche
Volk zu verraten
29)„Die einzige Art, gegen die
Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit.“
Albert Camus in „Die Pest“ (dem Arzt
Rieux in den Mund gelegt)
30)„Reif fürs Panthéon wäre
Camus allemal, fragt sich nur, ob das Panthéon reif ist für Camus.“
JUNGE FREIHEIT
vom 1. Januar 2010 (Pankraz = Günter Zehm: „Pankraz, Albert Camus und die Welt als
Absurdistan“ – zitiert namentlich nicht genannte französische Kommentatoren)
31)„Die neuen Herren (bei
der Welt-Gruppe des Springer-Konzerns) entsprechen voll dem, was
Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner von seinen leitenden Redakteuren
erwartet. Es sind coole Typen weit unter Fünfzig, die ebenso gut ein Restaurant
oder einen Waschsalon leiten könnten statt einer Zeitungsredaktion.“
JUNGE FREIHEIT
vom 1. Januar 2010 (Andreas Wild: „Ausgemustert“)
32)„Über Jahrtausende hinweg wurden etwa 3.000 verschiedene Sorten
Weizen, 5.000 Sorten Reis und 6.000 Sorten Mais gezüchtet. Heute werden nur
noch wenige Dutzend sogenannter Hochleistungssorten angebaut. Weltweit
liefern nicht mehr als dreißig Arten 95
Prozent aller pflanzlichen
Nahrungsmittel; der Rest hat sich wieder verwildert und in abgelegene,
oft schwer zugängliche Bergregionen zurückgezogen.
JUNGE
FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Robert Backhaus: „Ein Panorama des Schreckens“)
33)„Dreizehn Millionen Hektar
Waldfläche gehen zur Zeit jährlich verloren, insbesondere durch Brandrodungen,
mit denen man Platz für die neuartigen
Ölpalmen-Plantagen gewinnt. Achtzig
Prozent aller Korallenriffe sind mittlerweile zerstört, dreißig Prozent
aller im Jahr 2000 gezählten Mangrovensümpfe sind verschwunden.“
JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Robert
Backhaus: „Ein Panorama des Schreckens“)
34)„Ironie
und Sarkasmus beim Blick auf das ‚Jahr der Biodiversität 2010’ liegen nahe,
bieten sich geradezu an. Und doch ist es schade um das Thema. Denn es ist ja wahr: Biodiversität, artliche, ökologische und genetische Vielfalt, ist der Grund
und die Voraussetzung allen Lebens.
Differenz geht vor Gleichförmigkeit,
Differenzierung vor Gleichmacherei, und das gilt selbstverständlich auch für die menschliche Gesellschaft, die ein machtvoller Zweig des Lebens hier auf Erden
ist. Wer im Verkehr der Völker untereinander
die Gleichmacherei über die Differenzierung stellt, der ist auch nicht in der Lage, die Vielfalt des Lebens insgesamt
zu erhalten.“
JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar
2010 (Robert
Backhaus: „Ein Panorama des Schreckens“)
35)„Kontrafaktische
Geschichtsspekulation, wie sie Sebastian Haffner liebte: Wäre Adolf Hitler zwei
Monate nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ermordet worden – ein Platz in den
Annalen neben dem alten Fritz und Bismarck als unvergleichlicher Mehrer des
Reiches wäre ihm sicher gewesen.“
JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar
2010
Anmerkung: Haffner stellt
diese Spekulation in „Anmerkungen zu Hitler“ auf.
36)
„In den USA gilt das Buch („Lehrjahre der Demokratie – Wahlen und
politische Kultur im Deutschen Kaiserreich“) als akademisches Standardwerk, was angesichts (Margaret
Lavinia) Andersons Quintessenz erstaunt: Das allgemeine, gleiche und geheime Wahlrecht für Männer (Frauen hatten es weltweit noch nicht) wurde
im Norddeutschen Bund 1867, im Reich 1871 eingeführt. Nur Griechenland (1844)
und Frankreich (1852) führten dieses früher
ein. England erhielt erst 1949, die USA erst 1965 ein gleiches
Wahlrecht. Im Reich wurde bis 1893 alle
drei, dann alle fünf Jahre gewählt,
in England normalerweise nur alle
sieben Jahre. Die Macht des
Reichstags war de facto so groß wie die anderer Parlamente, auch wenn er
nicht die Regierung wählte. Wahlen und
politische Praxis waren um einiges kultivierter als in anderen Ländern.“
JUNGE
FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Manfred Backerra: „Von wegen vordemokratisch“)
Anmerkung:
Margaret Lavinia Anderson ist Professorin für europäische Geschichte in
Berkeley.
37)„Selbst während des
Kulturkampfes und der Sozialistengesetze waren die Regeln der Demokratie nicht
ausgehoben, was das Erstarken der Basisstrukturen der Bekämpften, Zentrum und
Sozialdemokraten, möglich machte. Denn der ‚Obrigkeitsstaat’ war in erster
Linie Rechtsstaat.“
JUNGE
FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Manfred Backerra: „Von wegen vordemokratisch“)
38)„(Margaret Lavinia) Anderson
führt implizit die Komplexe vom ‚langen
Weg nach Westen’ (Heinrich August Winkler) und dem ‚deutschen Sonderweg’
(Hans-Ulrich Wehler) ad absurdum. Das
Kaiserreich stand schon in seinen Lehrjahren der Demokratie wie auch sonst bald mit an der Spitze des Fortschritts. Nicht nur der offiziellen deutschen Geschichtsbetrachtung,
die den Empfang demokratischer Weihen meist
erst durch die siegreichen Alliierten
nach 1945 propagiert und alles andere als ‚vordemokratische’ Phasen
interpretiert, die unweigerlich auf Hitler zulaufen mußten, erteilt Anderson
damit eine Lehre, sondern vermittelt sogar
noch ein historisches Vorbild für
die heutige politische Praxis, in der ‚die Parteien sich den Staat zur
Beute gemacht haben’ (Hans-Herbert von Arnim).“
JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar
2010 (Manfred
Backerra: „Von wegen vordemokratisch“)
39)Niedersachsens
Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) hat das Streusalzverbot in der Stadt Hannover
kritisiert: Ein solches Verbot halte ich für völligen Unsinn“, sagte Bode in
Hannover. (...) „Die Sicherheit der Menschen muss man höher einschätzen.“
Anmerkung: Es gibt
Glatteissituationen, denen man weder mit Asche (die man außerdem nicht oder
schwerlich kaufen kann und wer betreibt heute noch einen Kohleofen?) noch mit
Split hinreichend beikommen kann. Da hilft nur Salz! Sofern kommunale Satzungen
diese Ausnahmen vom Salzverbot nicht vorsehen, begegnet dies rechtlichen
Bedenken. In der Tat ist die körperliche Unversehrtheit und Sicherheit der
Bürger höher einzuschätzen als der Fundamentalismus einiger durchgeknallter
grüner Mützen. Ich möchte jedenfalls nicht, daß ein älterer Mitbürger wegen
eines absoluten Salzverbotes zu Fall kommt, sich beispielsweise einen
Oberschenkelhalsbruch zuzieht und dadurch zum Pflegefall wird. Die Idiotie des
absoluten Salzverbotes in ortsrechtlichen Bestimmungen über die
Reinigungspflicht der Anlieger wird dadurch offenkundig, daß die öffentliche
Hand Tausende von Tonnen Viehsalz auf die Straßen bringt, dem Bürger aber
verwehren will, ein Paar Gramm sinnvoll, knapp dosiert und gezielt in
Handarbeit einzusetzen. Auch dieser Themenkreis bestärkt mich in meiner
Annahme, in einem überdimensionalen Irrenhaus zu leben.
40)„Die Zeit für Reden ist
vorbei. Wir wissen aus der Geschichte, dass das Programm für eine globale
Regierung sehr schwer zu ... trotz bester Absichten, ist es sehr schwer, ein
solches Programm zu verwirklichen.“
Baron David De Mayer
Rothschild –
jüngster Sohn von Sir Evelyn Rothschild aus dem britischen Zweig der jüdischen
Bankiersdynastie im Vorfeld des Kopenhagener Klimagipfels (Lügengipfels?) nach
einem Filmmitschnitt auf infowars.net vom 16.12.2009
41)„Kapitalismus ist der Weg zur
Hölle.“
Hugo Chávez – Präsident von Venezuela
42)„Die Stasi war eine
Organisation wie Google.“
US-Soziologe Richard
Sennett im Interview mit SPIEGEL-ONLINE vom 15.1.2010. Sennett ist
Hochschullehrer an der Universität von New York und der London School of
Economics
43)„Wie haben uns alle Medien (wegen
der Schweinegrippe) mit unverantwortlichen Meldungen (30 Millionen Tote!)
in Angst und Schrecken versetzt, um jetzt den ach so ungeliebten Politikern
Schnellschüsse vorzuwerfen. Ich erinnere an die Hysterie als der Impfstoff
drohte, nicht rechtzeitig zur Verfügung zu stehen. Hätte auch nur ein Besonnener
von Ausschreibung und Tests gesprochen, wäre er wohl in der Luft zerrissen
worden. Hier tragen die Medien eine große Mitschuld und müssten sich
eigentlich an den entstandenen Kosten beteiligen.“
Ingolf Behm im LN-Leserbrief vom 10./11.
Januar 2010
44)„Haben Sie schon vergessen,
wer die Panik zur Grippe H1N1 geschürt hat? Es waren die Medien! Entweder war
es reißerischer Journalismus, oder die Pharmaindustrie hat die Kampagne
gesponsert. Auf jeden Fall sind Politiker und Beamte von den Medien zu
übereilten Schritten geradezu gedrängt worden. Jetzt, wo das Kind in den
Brunnen gefallen ist, kann man sich ja ganz scheinheilig davon distanzieren.“
45)„James Ellroy ist ein Autor,
dessen Bücher von Blut und Bösartigkeit triefen. Sie sind ein Spiegel der
US-Gesellschaft.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 10./11. Januar 2010 (Jürgen Feldhoff: „Die bösen Geister Amerikas“)
46)„Die Jahre von 1968 bis 1972
sind es, die (James) Ellroy beschreibt. Wahlkampf zwischen Hubert
Humphrey und Richard Nixon, zwischen einem Liberalen und einem Macht-Junkie,
dessen Verbindungen zur Cosa Nostra und zum (kriminellen) FBI-Chef J.
Edgar Hoover überaus eng sind. Die Akteure in Ellroys Roman („Blut will
fließen“) haben alle Dreck am Stecken.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 10./11. Januar 2010 (Jürgen Feldhoff: „Die bösen Geister Amerikas“)
47)„Ein zunehmender Zerfall der
Gesellschaft (folgt aus der Zuname von Armut und Reichtum und aus der
Polarisierung innerhalb der Gesellschaft). In den Großstädten bilden sich
teilweise Parallelgesellschaften heraus: Reiche verschanzen sich in
Luxusquartieren, die von privaten Sicherheitsdiensten geschützt werden, während
sich Arme in die traurige Welt der Suppenküchen, Kleiderkammern und
Sozialkaufhäuser zurückziehen.“
Christoph
Butterwegge im
LN-Interview vom 10./11. Januar 2010
48)„Zwar entlädt sich der Unmut
(der Armen oder Unterprivilegierten) nicht oder noch nicht in Krawallen,
militanten Aktionen oder sozialen Unruhen. Aber es braut sich in unserer
Gesellschaft etwas zusammen...“
Christoph
Butterwegge im
LN-Interview vom 10./11. Januar 2010
49)„Zirka sieben Millionen
Menschen sind ... immer noch von Hartz IV betroffen.“
Christoph
Butterwegge im
LN-Interview vom 10./11. Januar 2010
50)„Viele Menschen wenden sich
offenbar vom politischen System ab. Die Wahlbeteiligung sinkt. Man hat das
Gefühl, für welche Partei auch immer ich mich entscheide, meine Lebenssituation
wird sich dadurch nicht verbessern.“
Christoph
Butterwegge im
LN-Interview vom 10./11. Januar 2010
51)„Die große Mehrheit der
Menschen stellt den persönlichen, kurzfristigen Profit hintan und übt Verzicht.
Dennoch hält die FDP mit einer elefantösen Sturheit an ihrem Mantra (Steuersenkungen)
fest.“
„Darmstädter
Echo“ zitiert
nach LN vom 10./11. Januar 2010
52)„Die Mehrheit, selbst die
Mehrheit der FDP-Wähler, ist gegen eine Politik, in der Steuersenkung zum Dogma
wird. Die Leute wollen keine Geschenke, die sie später teuer bezahlen müssen.
Die Koalition Merkel setzt die Grundrechenarten, die Vernunft und die politische
Urteilskraft auf einmal außer Kraft.“
„Abendzeitung“
(München)
zitiert nach LN vom 10./11. Januar 2010
53)„Den Leuten wird bewusst:
Wer heute Steuern senkt, wird sie morgen kräftig erhöhen müssen, sonst bricht
irgendwann das öffentliche Leben zusammen.“
„Mittelbayerische
Zeitung“ (Regensburg)
zitiert nach LN vom 10./11. Januar 2010
54)„Die heutigen
Steuergeschenke fallen dieser, spätestens aber der nächsten Generation auf die
Füße.“
|
55)„Die unendliche, leidige Diskussion und Berichterstattung über den
Flughafen (Lübeck-Blankensee) beweist mittlerweile eines: offensichtlich
leiden bereits auch die verantwortlichen, fast täglich zitierten Herren
Kommunalpolitiker des bürgerlichen Lagers an Realitätsverlust und leisten
langsam aber sicher ihren Beitrag zur Politikverdrossenheit. Wie sonst kann
wiederholt behauptet werden, die Lübecker würden den Flughafen wollen,
obwohl mehrere Zehntausend bewusst nicht unterschrieben haben? Laut Sonntagsinterview
können Touristen nur mit dem Flugzeug nach Lübeck kommen. Solch eine
engstirnige (treffender: hirnrissige) Argumentation kann doch von uns
Wählern nicht mehr ernst genommen werden, Herr Zander. So disqualifiziert
man sich selbst!“ |
|
Wolfram Schmidt im LN-Leserbrief vom
12.1.2010 |
|
56)„Hollywoodstar Leonardo DiCaprio (35) ist stolz auf seine deutschen
Wurzeln. Einige seiner Meinung nach typisch deutschen Eigenschaften verdanke
er seiner verstorbenen Oma Helene, sagte der Schauspieler der Zeitschrift
‚Glamour’. ‚Sie und meine Mutter haben mir beigebracht, was es heißt, offen
und ehrlich zu sein. Diese Haltung empfinde ich als sehr deutsch, und die
werde ich hoffentlich behalten’.“ |
|
„Lübecker
Nachrichten“ vom 12.1.2010 |
57)„Der Einmarsch der USA und
ihrer Verbündeten 2003 im Irak war nach Ansicht eines niederländischen
Untersuchungsausschusses nicht durch internationales Recht gedeckt.“
Anmerkung:
Demgegenüber können es die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges nebst ihrer
hündischen Vasallen und deutschen Speichellecker nicht lassen, Hitlers
Einmarsch in Polen im September 1939 als „Überfall“ zu deklarieren und auf dem
völlig nebensächlichen – in der Tat fingierten – Überfall auf den Sender
Gleiwitz herumzureiten. Richtig ist, daß seinerzeit etwa 740.000 Volksdeutsche
im polnischem Hoheitsgebiet lebten, wovon laut Ploetz etwa 12.000 von Polen
umgebracht worden waren, wobei nach dem Eingeständnis des damaligen britischen
Geheimdienstchefs englische Agenten eine wesentliche Rolle bei der
Aufstachelung polnischer Mörder spielten. Die deutsche Regierung mußte weitere
bestialische Massaker an Volksdeutschen befürchten und hatte die höllischen
Zustände vor Augen, die Polen in Weißrußland und der Ukraine angerichtet
hatten. Wenn man die völkerrechtliche Einschätzung zu Grunde legt, die den
Krieg der Nato gegen Serbien wegen der Maßnahmen gegen albanische Kosovaren
ebenso rechtfertigte wie die russische Hilfe für die von dem georgischen
Militär überfallenen Südosseten, fällt es schwer, Hitlers Einmarsch in Polen zu
verurteilen. Dies um so mehr, als die deutsche Regierung alles erdenkliche
versucht hatte, eine kriegerische Auseinandersetzung mit Polen zu vermeiden,
wobei durchaus akzeptable Vorschläge unterbreitet wurden. Bedauerlicherweise
gibt es mehr amerikanische und britische Wissenschaftler als deutsche
Historiker, die diese Tatsachen beim Namen nennen. Soweit die Alliierten
versucht haben, eine andere Sichtweise für das Nachkriegsdeutschland verbindlich
festzuschreiben, ist dies völkerrechtlich unzulässig und damit nichtig.
58)„Ich mag deutsche Weißweine.
Riesling schmeckt mir besonders gut am Morgen.“
Schauspieler
und Hobby-Winzer Gérard Depardieu (LN vom 14.1.2010)
59)„Kein Bier vor Vier!“
Merkreim
von der
Waterkant (der all zu frühe Griff zu Alkoholika führt erfahrungsgemäß häufig zu
ausgedehnten Zügen durch die Gemeinde, vernachlässigter Arbeit, heftigen
Kopfschmerzen und Taubstummenfrühstück mit der lieben Gattin)
1) „Deutsche lieben Quickies“
2) „Nach Meldungen, dass (Bundesgesundheits-)
Minister Philipp Rösler (FDP) den stellvertretenden Leiter des Verbandes
der Privaten Krankenkassen, Christian Weber, zum Leiter einer
Grundsatzabteilung seiner Behörde machen wolle, sprach die SPD gestern von
‚typischer Klientelpolitik’ der FDP. (...) Auch die gesundheitspolitische
Sprecherin der Grünen, Biggi Bender, verurteilte die Entscheidung des
Ministers. ‚Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht’, sagte sie.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 14.1.2010
3) „Ruheständler sollen
offenbar jetzt der überlasteten Justiz aus der Klemme helfen. Wie die
‚Saarbrücker Zeitung’ berichtet, planen die Länder pensionierte Staatsanwälte,
Amtanwälte und Rechtspfleger für die Gerichte zu reaktivieren. Der Bundesrat
wolle dies am 12. Februar (2010) beschließen.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 14.1.2010
4) „Landesregierung und Landtag
(in Schleswig-Holstein) lehnen Zuschüsse für den Betrieb und neue Linien
am Airport (Lübeck-) Blankensee ab. Nur für Investitionen gibt es Geld –
eine Basis von Ryanair vorausgesetzt. ... Der Kieler Wirtschaftsminister Jost
de Jager (CDU) hat gestern finanzielle Begehrlichkeiten der Hansestadt und
ihres Flughafens klar zurückgewiesen.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 14.1.2010
5) „Wir haben schlechte
Erfahrungen mit dem Flughafen Holtenau gemacht.“
Lars
Harms –
Abgeordneter des schleswig-holsteinischen Landtages (SSW)
6) „In nur einem Jahr hat die
FDP über eine Millionen Euro von einer Firma erhalten, die zum Imperium der
Familie Finck mit etlichen Hotels gehört. Die schwarz-gelbe Koalition hat
Hoteliers mit großzügigen Steuerrabatten bedacht. Die FDP-Politikerin
Hamm-Brücher wirft ihrer Partei ‚reine Klientelpolitik’ vor.“
7) Als Vergeltung für die
Ermordung von Reinhard Heydrich wurden im Juni 1942 in Lidice alle 172 Männer,
die älter als 15 Jahre waren, erschossen.
frei
nach WIKIPEDIA
8) Am 16. März 1968 hatten
US-Soldaten die vietnamesische Ortschaft My Lai nach Vietcong zu durchsuchen.
Die US-Soldaten vergewaltigten Frauen und ermordeten mit 503 Zivilisten fast
die gesamte Einwohnerschaft des Dorfes. Der befehlshabende Offizier William
Calley wurde von einem Militärgericht zu lebenslanger Haft verurteilt, die aber
bereits am folgenden Tag von Präsident Nixon in Hausarrest umgewandelt wurde,
ehe er Calley 1974 vollends begnadigte.
frei
nach WIKIPEDIA
9) Schon 2006 schätzten
amerikanische Forscher in der medizinischen Fachzeitschrift „“The Lancet“, daß
es in der Zeit zweiten Irak-Krieges, also binnen nicht einmal vier Jahren ( von
März 2003 bis Ende 2006) etwa 600.000 zusätzliche Todesopfer unter der
Bevölkerung des Irak auf Grund von Gewalt gegeben habe.
frei
nach www.hyperwriting.de/
Anmerkung:
Auf das obige Zitat Nr. 57 wird in diesem Zusammenhang besonders hingewiesen.
10)„Die EKD (Evangelische
Kirche in Deutschland) selbst überlegt ..., mit welcher Handhabe sie nicht
näher definierte ‚Rechtsextremisten’ ausschließen und vom Altar verstoßen
könnte, als wäre sie eine Partei und nicht die Gemeinschaft der Gläubigen.“
JUNGE
FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Michael Paulwitz: „Beliebig und angepasst“)
Anmerkung:
Martin Luther dreht sich im Grabe um. Aber aus der von ihm gegründeten
Glaubensgemeinschaft tritt man nicht so leicht aus, wie man eine politische
Partei verlässt, die sich von ihrem Grundsatzprogramm entfernt.
11)„Die Abstimmung des von der geistigen Engführung vergraulten (evangelischen) Kirchenvolks mit den Füßen wurde lange durch das komfortable Kirchensteuersystem und die Trägheit der vielen aufgefangen, die dem innerlichen Austritt den formellen zunächst nicht folgen ließen. Inzwischen ist sie zur unübersehbaren Massenflucht geworden. Um die leeren Kirchen sterben die Gemeinden in umgekippten Wohnbezirken, deren Bevölkerung durch amtskirchlich begrüßte Masseneinwanderung ausgewechselt wurde. Fusionierte Großgemeinden organisieren den gesellschaftlichen Notdienst für die vereinsamte Restbevölkerung aus Armen und Alten.“
JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Michael Paulwitz: „Beliebig und angepasst“)
12)„Die einstige (evangelische)
Volkskirche mutiert zur Kaderpartei, die atheistische und säkulare Ideologien
umarmt und vor ihrer ureigenen Kernaufgabe, der geistigen und sittlichen
Werteorientierung auf der Basis der christlichen Botschaft, kapituliert.“
JUNGE FREIHEIT vom 15.
Januar 2010 (Michael
Paulwitz: „Beliebig und angepasst“)
13)„Zu den Christenverfolgungen
in islamischen Ländern schweigt die evangelische Amtskirche
verlegen wie weiland zu denen im Ostblock. Die islamistische Herausforderung
durch die Landnahme in Europa wird ebenso beharrlich ignoriert oder beschönigt
wie der linksextreme Terror. Andere Religionen werden unter Verwischung der
Unterschiede synkretistisch umarmt, statt die eigene Offenbarung zu bekennen.
Von Mission will man nichts hören; in den noch verbliebenen Gotteshäusern
grassieren Infantilismus, oberflächliches Wellness-Christentum und rituelle
Beliebigkeit. Fast ein halbes Jahrtausend nach Luther hat seine Kirche eine
zweite Reformation selbst am bittersten nötig.“
JUNGE
FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Michael Paulwitz: „Beliebig und angepasst“)
Anmerkung:
Es gab Zeiten, in denen ich glaubte, unsere drei Bischöfinnen würden ihre Sache
gut machen. Ich habe mich getäuscht. Eine beteiligte sich an der Bibel in
gerechter Sprache und muß sich deshalb von einem emeritierten Bischof und
vormaligen Hochschullehrer öffentlich zu recht der Ketzerei bezichtigen lassen.
Die andere weiß von ungeheuerlichen Verbrechen an Kindern in ihrem Sprengel und
begnügt sich damit, für die Opfer zu beten. Daß auch die Generalstaatsanwältin
ihres Bischofsitzes den Kopf in den Sand steckt, rechtfertigt nicht und
entschuldigt nur mäßig. Die dritte im Bunde fühlt sich – so scheint es
jedenfalls – in den Tempeln der Freimaurerei genauso wohl wie in ihrer Kirche,
dabei ist es doch so leicht, JENE an ihren Früchten zu erkennen!
14)„Die deutsch-türkischen
Beziehungen waren lange von gegenseitiger Wertschätzung getragen. Ehrlichkeit
festigt Freundschaften. Deswegen müssen wir den Türken sagen, daß ihre Kultur
unsere Integrationsfähigkeit überfordert.“
JUNGE
FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Detlef Kühn: „Mangelnder Realitätssinn“)
15)„Soeben verkündete Israel
fest entschlossen, es werde sich rundum lückenlos mit Mauern und Zäunen
sichern; nur so könne man sich wirksam gegen illegale Massenzuwanderung
schützen. Selbsthilfe dort – Hilflosigkeit hier (in der EU).“
JUNGE
FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Rolf Dressler: „Ratloses Rotieren“)
16)„Am Streit um Erika
Steinbach und das Zentrum gegen Vertreibungen läßt sich die Bedeutung des
Wortes ‚Pressemeute’ ausgezeichnet studieren. Die Berichterstattung und
Kommentierung der Medien sind gleichgerichtet wie die Bewegungen einer Hetz-
und Jagdmeute. Ihr Instinkt richtet sich auf ein vereinzeltes Zielobjekt.
Angestrebt wird dessen Erlegung und nicht etwa die Prüfung seiner Argumente.“
JUNGE
FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Moralisches Gewaber“)
Anmerkung:
Auch wenn wir Joschka Fischer nicht leiden können, hat er mit voller Schärfe
einige typische Journalisten treffend als „Fünfmarksnutten“ bezeichnet. Aber
was will man von einer Branche erwarten, die heutzutage schon auf der
Journalistenschule nicht zu Objektivität, Wahrheit und vollständiger
Berichterstattung ausgebildet wird, sondern zum Lügen und Manipulieren.
17)„Wieder einmal symbolisiert
die überzeugungsfreie Merkel die Fortschritte, die bei der politischen und
geistigen Neutralisierung Deutschlands erreicht worden sind.“
JUNGE
FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Moralisches Gewaber“)
18)„Ohne historische Wahrheit
ist keine ‚Versöhnung’ zu haben.“
JUNGE
FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Moralisches Gewaber“)
Anmerkung:
Mein verstorbener Freund Gerhard Willers - Heimatvertriebener aus Danzig - ging
noch einen Schritt weiter. Er bemühte ein Beispiel aus dem täglichen Leben:
Auch der Handtaschenräuber muß erst die Beute herausgeben, bevor man über
Amnestie, Gnade, Vergebung und Versöhnung sprechen kann.
19)„Nur wer die Geschichte der
Ostgebiete und der Vertreibung kennt, kann beispielsweise die Anmaßung der
polnischen Regierung erfassen und überzeugend zurückweisen, für ihre –
freiwillig zugewanderten! – Landsleute in Deutschland Minderheitenrechte
einzufordern und eine Parallele zur autochthonen (zu den Ureinwohnern
gehörend) deutschen Restbevölkerung in Schlesien herzustellen.“
JUNGE
FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Moralisches Gewaber“)
20)„Die Medienmeute, die Erika
Steinbach jagt, ist der Transmissionsriemen eines Zivilisationsbruchs.“
JUNGE
FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Moralisches Gewaber“)
21)„Wer den Afghanistan-Einsatz (der
Bundeswehr) weiter für notwendig hält, muß diesen Zusammenhang mit der
Sicherheit Deutschlands herstellen und dartun, wie er sie ausgerechnet in
diesem Land militärisch zu gewinnen hofft. Ob darüber hinaus Brücken gebaut
werden, Mohn durch Hirse ersetzt wird und Mädchen zur Schule gehen können, mag
ein angenehmer menschlicher Nebeneffekt sein. Den Grund dafür, daß deutsche
Soldaten Gewalt anwenden, kann er nicht abgeben.“
Alexander Gauland - Publizist, im „Tagesspiegel“ vom 11. Januar 2010 (zit. n. JF
vom 15.1.2010)
22)„Die EU muß die Bürgernähe
nicht nur im Munde führen, sondern auch umsetzen. Etwa der aussichtslose
Beitritt der Türkei, der die EU wirtschaftlich und kulturell sprengen würde
und der von der Mehrzahl der Europäer eindeutig abgelehnt wird, muß gestoppt
werden.“
Wolfram
Gott - Ressortleiter Deutschland im „Bayernkurier“ 1/10 vom 9. Januar 2010
(zit. n. JF vom 15.1.2010)
23)„De facto wird der klassische
Nationalstaat bereits von einem komplexen System von ‚governance’ abgelöst. Die
Europäische Zentralbank, die Welthandelsorganisation, der Internationale Währungsfonds,
die Europäische Union, die NGOs, alle regieren uns mit.“
Gunter Hofmann –
Buchautor, im Politischen Feuilleton des
Deutschlandradios vom 9. Januar 2010 (zit.
n. JF vom 15.1.2010)
24)„Ich
fühle mich mit Deutschland immer noch sehr verbunden, und auf diese Wurzeln bin ich auch stolz.“
Leonardo DiCaprio - US-Schauspieler, in
„Glamour” 2/2010 (zit. n. JF vom 15.1.2010)
25)„Wer wissen will,
wie (Bischöfin) Margot Käßmann über die Deutschen und den Krieg denkt,
dem sei in diesem Zusammenhang ein Interview zur Lektüre empfohlen, das die
‚Berliner Zeitung’ unlängst mit der EKD-Vorsitzenden geführt hat und das
bislang keineswegs die Beachtung gefunden hat, die es verdient. In diesem
Interview wiederholt Käßmann nicht nur ihre Position, dass Krieg für sie nicht
zu legitimieren sei; auf konkrete Beispiele angesprochen, bezieht sie den
Einsatz der Alliierten zur Beendigung der Nazi-Herrschaft in Europa in ihr
Verdikt ausdrücklich mit ein.“
26)„Der Linksextremismus ist
erfüllt vom Geist der Lüge und des Terrorismus.“
Dr.
Theo Lehmann –
erfolgreichster lutherischer Jugendpfarrer der DDR im JF-Gespräch vom 15.1.2010
27)„Eine Kirche aber, die sich
selbst aufgibt, nur weil sie den Mächtigen oder der öffentlichen Meinung
gefallen will, verliert sich am Ende selbst. Sie ist schließlich nicht mehr die
Kirche Gottes, sondern Diener der Mächtigen.“
Dr.
Theo Lehmann –
erfolgreichster lutherischer Jugendpfarrer der DDR im JF-Gespräch vom 15.1.2010
28)„Das Christentum ist weder
links noch rechts, sondern christlich.“
Dr.
Theo Lehmann –
erfolgreichster lutherischer Jugendpfarrer der DDR im JF-Gespräch vom 15.1.2010
29)„Die CDU, schon zu Helmut Kohls Zeiten in
Verwandlung in eine amorphe Masse begriffen, schien auch die jüngste
Umwandlung in eine präsidial von Merkel
geleitete halblinke Partei zu schlucken. Für moderne Großstadtbewohner,
für junge alleinstehende Mütter, für Schwule und für Muslime soll die CDU
wählbar werden, die schwindende Zahl
konservativer Kirchgänger interessiert Merkels Strategen wie den Generalsekretär
Hermann Gröhe nicht mehr.“
JUNGE
FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Paul Rosen: „Fehler im
schwarz-gelben Betriebssystem“)
30)„Ein Pfarrer kann nach meinem
Verständnis weder NPD- noch PDS-Mitglied sein. Die NPD ist totalitär,
fremdenfeindlich, zum Teil antisemitisch, die PDS hat kein Verständnis für
Religion und freie Religionsausübung.“
Bischof
Wolfgang Huber – damals Ratsvorsitzender der EKD im Jahre 2004
31)52,5 Prozent meinen, die
evangelische Amtskirche sei nicht mehr zu retten.
Ergebnis
eine Umfrage von JF im Netz, an der 3017 Stimmen abgegeben wurden
32)„Magdeburger feiern die
Zerstörung ihrer Stadt“
JUNGE FREIHEIT
vom 15. Januar 2010 (Artikelüberschrift)
Anmerkung:
Anläßlich eines der vielen völkerrechtswidrigen alliierten Terrorangriffe auf
eindeutig zivile Ziele im Deutschen Reich starben in Magdeburg am 16. Januar
1945 etwa 16.000 Menschen. Die von geisteskranken Gutmenschen oder
geschichtsungebildeten Mitläufern aufgewiegelte Menge nimmt dies zum Anlaß, den
Gedenktag mit fröhlichen Veranstaltungen in der Innenstadt zu begehen.
33)„Auf Initiative des (sachsen-anhaltinischen)
Landesinnenministers Holger Hövelmann (SPD), eines ehemaligen SED-Mitglieds
und angehenden NVA-Politoffiziers, wurde am 3. Dezember 2009 ein
Landesversammlungsgesetz erlassen, welches nach Ansicht von Kritikern das
Grundrecht auf Versammlungsfreiheit deutlich einschränkt. Im Paragraph 14 sind
‚Erinnerungsorte und Erinnerungstage’ festgelegt, an denen rechtsextreme
Gruppierungen kein Demonstrationsrecht besitzen.“
JUNGE FREIHEIT vom 15.
Januar 2010 (Clemens
Taeschner: „Magdeburger feiern die Zerstörung ihrer Stadt“)
Anmerkung: Wir können uns
nicht vorstellen, daß diese Bestimmung eine verfassungsgerichtliche Überprüfung
überlebt.
34)„Waffen schaffen
offensichtlich auch keinen Frieden in Afghanistan.“
Bischöfin und
EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann in ihrer in Dresden gehaltenen Neujahrspredigt
2010
35)„Wir sind auch der
drittgrößte Rüstungsexporteur. Wir verdienen auch noch an den Kriegen, die wir
dann beklagen.“
Bischöfin und
EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann
36)„Israel will seine 266
Kilometer lange Grenze zu Ägypten mit modernen Zäunen und Radartechnik
aufrüsten, um so die verstärkte illegale Einwanderung und das Eindringen von
Terroristen zu unterbinden. (...) Nach Angaben des Innenministeriums leben
derzeit etwa 300.000 Ausländer, meist aus Afrika, illegal in Israel.“
JUNGE FREIHEIT vom 15.
Januar 2010
37)„Durch die ab 2016 geltende
Schuldenbremse haben Bund und Länder einen grotesken Anreiz, sich jetzt noch
einmal besinnungslos zu verschulden – diesem Anreiz ist die Bundesregierung
erlegen.“
Christian Dreger – Konjunkturexperte des DIW
(Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung)
38)„Nicht allein ihre
moralische Integrität und Legitimität, nicht allein die Unterstützung all
derjenigen, die heraus wollen aus dem Käfig der herrschenden
Weiter-so-Katastrophenpolitik, haben die Grünen auf diesem Weg (der letzten
30 Jahre) verloren – auch ganze Wählergruppen sind ihnen verlorengegangen.“
JUNGE FREIHEIT vom 15.
Januar 2010 (Rolf
Stolz: „Mit Dreißig schon ergraut“)
39)„Sollen wir die eigene
Lebensweise nach dem Stirnrunzeln (‚den Gefühlen’) von Fanatikern ausrichten?“
JUNGE FREIHEIT vom 15.
Januar 2010 (Thorsten
Hinz: „Flucht in den mentalen Panikraum“) zu der merkwürdigen Haltung vieler
Systemjournalisten zu Problemen, die aus dem Widerstreit von Kunst-, Meinungs-
und Pressefreiheit einerseits und religiösen Gefühlen insbesondere von Muslimen
andererseits entstanden sind
Anmerkung: Für den
Geltungsbereich deutschen Rechts sind die Problemlösungen in den einschlägigen
Kommentaren zu Art. 4 und 5 GG einerseits und § 166 StGB andererseits
nachzulesen. Das wird leider weitgehend in den Systemmedien ignoriert, um aus
dem Bauch heraus irgendwelchen Manipulationsbrei abzusondern.
40)„Die deutschen Journalisten
haben – um ein Wort der Soziologin Necla Kelek aufzugreifen – vor dem
Islamismus die Flucht in den ‚mentalen Panikraum’ angetreten.“
JUNGE FREIHEIT vom 15.
Januar 2010 (Thorsten
Hinz: „Flucht in den mentalen Panikraum“)
41) „Es handelt sich um Ausläufer einer modernen
Priesterherrschaft, die sich etwa ab 1970 in Medien, Bildungseinrichtungen,
Gewerkschaften, Kirchen und schließlich im Staat etablierte. Ihre Vertreter
sind vornehmlich Soziologen, Politologen,
Psychologen, Friedensforscher,
später kamen Armutsforscher sowie Multikulti- und Gender-Experten
hinzu. Sie gerieren sich als Erben der Aufklärung, die permanent gegen
‚verkrustete Strukturen’ kämpfen, doch in Wahrheit sind sie selber als Heils-
und Sinnvermittler tätig, die Herrschaft durch soziale Wertsetzung ausüben und
eigene soziale Interessen damit verbinden. Ihr wichtigstes Herrschaftsinstrument war und ist die Sprache, die
sich an Leitbegriffen wie ‚Revolution’,
‚Emanzipation’, ‚Befreiung vom
Leistungsdruck’, ‚Gerechtigkeit’, ‚Systemüberwindung’ orientierte und
ins Allgemeingültige erhoben wurde. Der
Zusammenbruch des Ostblocks versetzte ihnen einen Schock, der durch den Rückgriff
auf den Multikulturalismus und die
Menschenrechtsideologie jedoch schnell überwunden wurde. In der ideologischen Wahnwelt dieses Humanitarismus waren und sind grundlegende
historische, anthropologische, kulturelle
und politische Gesetze außer Kraft
gesetzt.“
JUNGE FREIHEIT vom 15.
Januar 2010 (Thorsten
Hinz: „Flucht in den mentalen Panikraum“)
42)„Der Karikaturist Kurt Westergaard (der knapp
einem Axtmord durch einen Somali entgangene Schöpfer der Mohamed-Karikaturen),
ein linker Querkopf, sieht sich von den
eigenen Gesinnungsgenossen in Dänemark im Stich gelassen. Um sich eine
Vorstellung davon zu machen, wo bei den deutschen Meinungspriestern die Grenzen
ihrer intellektuellen und moralischen
Flexibilität liegen, sollte man einen
Blick auf die totalitären Sündenfälle
unter dem Kommunismus und dem Nationalsozialismus
werfen.“
JUNGE FREIHEIT vom 15.
Januar 2010 (Thorsten
Hinz: „Flucht in den mentalen Panikraum“)
43)„Verdis ‚La Traviata’ ist
zur schönsten Oper aller Zeiten gewählt worden.“
JUNGE FREIHEIT vom 15.
Januar 2010 „Markus
Stölzel: „Die alte Geschichte von der heiligen Hure“)
Anmerkung: Auf „La Traviata’
entfielen bei der Abstimmung 14,5%, gefolgt von Mozarts „Zauberflöte“ (13,9%),
Beethovens „Fidelio“ (13,2%), Puccinis „La Bohème“ (12,5%) und Wagners
„Lohengrin“ (9,4%).
44)„Die Bedeutung der
Architektur für die Verfaßtheit des Gemeinwesens wird gerade in konservativen
Kreisen oft unterschätzt. Man führt gerne die Worte ‚Heimat’ oder ‚Vaterland’
im Mund, ignoriert aber weitgehend, daß sich
diese Begriffe landschaftlich oder
architektonisch verbildlichen müssen, um sinnlich erfahrbar zu sein.
Diese Heimaterfahrung ist jedoch durch
faktisch planlose Zersiedelung, durch
austauschbare moderne Investorenarchitektur, durch lärmende
Verkehrsschneisen seit dem 20. Jahrhundert in ihren Grundfesten erschüttert —
und zwar nicht nur in Deutschland, sondern
weltweit. Ignoranz angesichts
dieser Entwicklung mag teils auf Unkenntnis fußen, teils auf einer Unterschätzung des ästhetischen Wirkens politischer
Ideologien.“
JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Claus-M. Wolfschlag: „Linkes und rechtes Bauen“
www.luebeck-kunterbunt.de/Feuilleton/Diktatur_des_Haesslichen.doc
hingewiesen.
In der hintergründig von Freimaurern regierten Hansestadt Lübeck erleben wir
seit Jahren auch eine ästhetische Verwilderung nach der anderen. Einen der
schönsten Marktplätze Deutschlands hat man mit einer „Klamottenburg mit
Micky-Maus-Ohren“ verschandelt. Die Bebauung des Innenstadtquartiers des
ehemaligen Haerder-Kaufhauses tut regelrecht in den Augen weh. Das
Eckgrundstück Beckergrube / Breite Straße (in unmittelbarer Nähe zum
Telekom-Glaskasten) wurde augenscheinlich von dem aus dem Asterix-Heft
bekannten „Stararchitekten“ Numerobix „verwüstet“ und die Krönung ist der
Entwurf des neuen Hansemuseums an der Untertrave, für den ein schäbiger
Weltkriegsbunker weichen soll, der gleichwohl das Planungsergebnis an
„schlichter Schönheit“ in den Schatten stellt. Auch dies alles subsumieren wir
unter die Rubrik „überdimensionales Irrenhaus“.
45)„ ... der Niedergang ist
längst noch nicht gestoppt – die Gutmenschen und Zocker setzen unsere Zukunft
aufs Spiel.“
JF-Buchdienst.de
in der
Bewerbung von Hans-Olaf Henkel: „Die Abwracker“
46)„In der Sache kann (Thilo)
Sarrazin niemand widerlegen.“
47)„Sarrazins
Menschenverachtung ist untragbar.”
Grünen-Frontfrau Renate Künast
Anmerkung: Wenn irgend etwas untragbar ist, ist es die
Diffamierung eines um das Gemeinwesen aus guten Gründen besorgten alten
Sozialdemokraten durch eine Politikerin, die sich durch ihre Sprechblasen und
Phrasendrescherei um nichts – aber auch gar nichts – von der großen Mehrheit
der Systempolitiker unterscheidet.
48)„Der Kollaps der
Finanzmärkte war ein gigantischer Informationscrash.“
JF-Buchdienst.de in der Bewerbung von Max Otte: „Der
Informations Crash“
49)„Wenn es in jedem
Stadtbezirk Ausländerbeauftragte gibt und keine Inländerbeauftragten, dann bin ich
eben der Inländerbeauftragte.“
Jörg Schönbohm – Generalleutnant a.D. und zuletzt
Innenminister von Brandenburg in „Wilde Schwermut“
50)„Dabei geht (Jens) Schöne
von der These aus, daß die SED bei diesen Vorgängen (Besetzung der Bezirks-
und Kreisdienststellen des MfS) ihre Hand im Spiel hatte und das Geschehen
wesentlich nach den eigenen Vorstellungen gelenkt habe.“
JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Ekkehard Schultz: „Eine
Initiative in eigener Sache“)
51) „Zu laut waren die Rufe der
Bürger nach Abschaffung der Behörde (MfS), ein Neuanfang daher
unmöglich. Daher habe sich in der Partei (SED) schnell die Auffassung
durchgesetzt, daß es sinnvoll sei, das ehemalige MfS zu ‚opfern’, um sich auf diese
Weise im Gegenzug von einem großen Teil der eigenen Verantwortung zu befreien.
Auf dieser Grundlage sei es dann wahrscheinlich, daß die bereits vor zwei
Jahren vom ehemaligen Dresdener Oberbürgermeister Wolfgang Berghofer geäußerte
Behauptung, die Vorbereitungen zur Besetzungen der MfS-Zentralen seien bereits
am 3. Dezember 1989 durch Modrow gesteuert worden, der Wahrheit entspreche.“
JUNGE FREIHEIT vom 15.
Januar 2010 (Ekkehard
Schultz: „Eine Initiative in eigener Sache“)
52)„Die CDU/CSU ist und bleibt
für Katholiken unwählbar.“
Thomas Waibel im JF-Leserbrief vom
15.1.2010
53)„Wir haben wiederholt die
Frage aufgeworfen, warum man es der CDU nicht schon vor Jahrzehnten hätte
gerichtlich verbieten können, den Namen des Erlösers in ihrer Firma zu führen.
Zwischenzeitlich hat allerdings auch die andere ‚Volkspartei’ in Sachen
Etikettenschwindel maßgeblich aufgeholt. Was ist den heute noch
sozialdemokratisch an der SPD?“
Redaktion von
„luebeck-kunterbunt“ im Anmerkungsanhang in Zitate (15)
54) „Unter Grundversorgung ist demnach nicht
nur eine Mindestversorgung mit politischer
oder wissenschaftlicher
Berichterstattung zu verstehen, sondern auch Kultur- und
Unterhaltungsprogramme. ‚Rote Rosen’ und
‚Wetten daß’ sind also verfassungsrechtlich zulässig, ob es dem
Zuschauer gefällt oder nicht. Genauso
dürfen die öffentlich-rechtlichen ‚Rundfunk’-Anstalten
neben dem Fernsehen nun auch die neuen Medien Internet und Mobilfunk
nach Grundversorgungsbelieben nutzen. Der Gesetzgeber hat offensichtlich gewollt, daß ein Medienmonopolist geschützt ist, der Volumen und Preis seines
Angebots nach Belieben festlegen kann. Im
privatwirtschaftlichen Bereich würde schon die Macht, entweder den Preis
oder Handelsmengen festsetzen zu können, von der staatlichen Monopolkommission
verboten. Die öffentlich-rechtlichen Sender dürfen beides zusammen und nahezu unabhängig von einer politischen Kontrolle. Wenn in der verbliebenen Einflußzone die politisch besetzten
Rundfunkräte einmal gegen den Willen der Anstalten entscheiden, wie zuletzt bei
der Abwahl des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender, ist die mediale Empörung
groß - bemerkenswerterweise auch die der sonst so klagesüchtigen privaten
Medienunternehmen. Ja wie denn nun? Sollen die öffentlich-rechtlichen Sender zu einem (Medien-)Staat im Staate mutieren, der sich bar jeglicher politischer Kontrolle immer weiter ausbreiten darf?
Wer das nicht will, muß auf eine
prinzipielle Änderung des Gesetzes
drängen.“
JUNGE
FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Bernd-Thomas Ramb: „Schäden in
Millionenhöhe“)
55) „CDU sucht neue Wähler“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 15.1.2010 (Artikelüberschrift)
56) „Lübeck vor der Pleite“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 15.1.2010 (Schlagzeile)
57) „Premiere: Westerwelle mit
Lebenspartner auf Staatsbesuch. ... Außenminister Guido Westerwelle (48) ist
erstmals auf einer längeren Dienstreise mit seinem Lebensgefährten Michael
Mronz (42) unterwegs.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 15.1.2010
58) „Der ehemalige Generalsekretär
der CDU, Heiner Geißler, 79, wollte ursprünglich Mönch werden, gab nach zwei
Jahren Noviziat aber auf, weil er nicht ohne eine Frau leben konnte.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 15.1.2010
59) „Die gesetzliche
Sozialversicherung rutschte in den ersten drei Quartalen 2009 tief ins Minus.
Wie das statistische Bundesamt mitteilte, betrug das Minus 16,6 Milliarden (Euro)
und lag um 11,6 Milliarden über dem des Vorjahreszeitraums.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 15.1.2010
60) „Googles Drohung (sich aus
dem China-Geschäft zurückzuziehen) ist auf den zweiten Blick nicht so
mutig, wie sie zunächst wirken mag. Mit gerade mal 30 Prozent Marktanteil unter
den Suchmaschinen und einem verschwindend geringen Anteil an Werbeeinnahmen aus
China geht der Konzern kein wirtschaftliches Risiko mit einem Rückzug ein.“
„Handelsblatt“
(Düsseldorf) zitiert nach „Lübecker Nachrichten“ vom 15.1.2010
61) „Indem Google droht, die –
seit langem massiv in der Kritik stehende – Selbstzensur der Seite google.cn zu
beenden, kann sich der Konzern als Märtyrer für die Meinungsfreiheit
inszenieren.“
62)„Die
US-Regierung
unterstützt Google aktiv in der Konfrontation mit China. Wohin aber wird sich
die politische Macht des Konzerns
entwickeln? Wird Google ein Indikator für Freiheit und Wohlstand, wie Coca Cola und McDonalds? Oder ein sinistrer
(finsterer, unheilvoller) Global Player wie einst die United Fruit
Company, zu deren Gunsten die CIA zentralamerikanische Staatsstreiche
lancierte?“
Anmerkung:
Woher bei GOOGLE der Wind weht, wurde uns erstmalig bewußt, als wir im Internet
eine Nachricht lasen, wonach sich führende Leute von GOOGLE zu Konsultationen
nach Israel begeben hatten. Alles deutet darauf hin, daß es intensive
„Querverbindungen“ zwischen GOOGLE und „USrael“ gibt. Deshalb nehmen wir GOOGLE
auch nicht die selbstinszenierte Märtyrerrolle ab; in der Wolle gefärbte
Menschenrechtler hätten sich generell auf keinen Deal über freiwillige
Zensurmaßnahmen eingelassen. Natürlich sind wir gegen jede Form von Zensur; das
Schlimmste ist aber die widerliche Heuchelei der „westlichen Wertegemeinschaft“,
gleich, ob es um „Demokratie“ oder „Zensur“ geht. Die Bundesrepublik ist nach
Feststellungen des Freedom Index eine Halbdiktatur, ihre führenden
Phrasendrescher reißen aber bei jeder Gelegenheit das Maul auf, um
Entwicklungs- oder Schwellenländern, die vor ganz anderen Problemen stehen und
nicht unseren Wohlstand haben, Lektionen zu erteilen. Gleiches gilt in Sachen
Zensur. Was nützt einem Deutschen das verfassungsrechtliche Zensurverbot, wenn
er wegen einer Tatsachen- oder Meinungsäußerung auf Grund eines verfassungswidrigen
Gesetzes (§ 130 III StGB) ins Gefängnis gesteckt wird oder wenn ein
Rechtsanwalt, der unerträgliche Zustände in der Justiz wahrheitsgemäß
kritisiert, von Staats wegen um seine berufliche Existenz gebracht wird. Die
Ex-FDJ-Propagandasekretärin aus dem Rotary Club sollte erst einmal ihren
„heimischen Saustall“ ausmisten, bevor sie mit existenziellen Problemen
kämpfenden Nationen peinliche Nachhilfe zu erteilen sich anmaßt.
63)„Jeder dritte Schüler leidet
unter Stress ... Besonders betroffen seien Mädchen. 40 Prozent von ihnen haben
... mehrmals in der Woche körperliche oder psychische Beschwerden.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 15.1.2010 berichten von einer im Auftrag der DAK erstellten Studie der Leuphana
Universität Lüneburg
64)„Anti-Terror-Krieg der USA.
Achse der Arroganten“
SPIEGEL-ONLINE
vom 20.1.2010 (Artikelüberschriften)
65)„Der Westen steht (in
Pakistan) vor einem historischen Scheitern.“
SPIEGEL-ONLINE
vom 20.1.2010
66)„Ganz offenkundig hat AIG
die dümmste, nachlässigste Derivatenabteilung überhaupt gehabt, und das müssen
Goldman, Deutsche Bank etc. auch gewußt haben. Hier liegt der eigentliche
Skandal begraben. Sie müssen gewußt haben, dass die Bedingungen, zu denen AIG
in seiner Arroganz Kreditausfallgarantien verkauft hat, vollkommen
unrealistisch waren. AIG hätte bei fallenden Immobilienpreisen schon viel
früher ungleich höhere Preise für die Derivate nehmen und die Bedingungen
ändern, sowie sich selbst wiederum - Rendite mindernd - absichern müssen, wie
das Goldman ohne Zweifel bei eigenen Emissionen schon längst gemacht hat.
Gleichzeitig wußte man auch, daß AIG so groß war, dass man sie im Falle der
Pleite - die ja auch eintrat - nicht würde fallen lassen. Ein abgekartetes
Spiel gewiss ...“
auratico am 17.8.2009 in www.goldseiten-forum.de
67)„Allein das
Informationsmonopol (von Google) ist globale Bedrohung: Jede missliebige
Information kann zensiert und ausgeblendet werden. Oder missliebige Information
wird zwar nicht zensiert, doch für die Darstellung so gering bewertet, dass sie
niemand mehr wahrnimmt: ein noch gefährlicheres, da viel unauffälligeres
Instrument, die Richtung unseres Denkens zu lenken, Kaufverhalten zu steuern,
Wahlen zu beeinflussen, Politik zu machen und so weiter.“
Dr. Wolfgang Sander-Beuermann im SPIEGEL-Leserbrief 3 / 2010 / 8
Anmerkung: Auf den Anhang zu dem obigen Zitat 121
wird hingewiesen. Dass in diesem Bereich entweder manipuliert oder aber mit
völlig unterschiedlichen Maßstäben gearbeitet wird, erhellt der Umstand, daß
bei Eingabe von „site:luebeck-kunterbunt.de“ bei Yahoo etwa 1.000 Beiträge
aufgeführt werden, während es bei Google nur ca. 145 sind.
68)„Am Flughafen Ben Gurion
entstehen den Reisenden mit Abstand die meisten Unannehmlichkeiten. Da lasse
ich mich lieber durchleuchten als mich Belästigungen durch Möchtegern-Profiler
auszusetzen.“
69) „Das
Problem sind keinesfalls Substituierte (mit Methadon therapierte Patienten) und
Ärzte, die Süchtige als Menschen im Ganzen akzeptieren. Das Problem ist
vielmehr ein Betäubungsmittelgesetz, das mit längst überholten Ansätzen Kranke
und ihre Ärzte zu kriminalisieren versucht.“
Lutz-A.
Pfeifer im SPIEGEL-Leserbrief 3 / 2010 / 10
70) „Wenn der
Zutritt zum Flugzeug durch Scanner und wahrscheinlich weitere technische Aufrüstung
zum Nadelöhr wird, werden Terroristen ihre Bomben in der Abflughalle zünden.
Hier herrscht aufgrund des freien Zugangs für jedermann eine unverständliche
Unbekümmertheit.“
Prof.
Jürgen Bruns im SPIEGEL-Leserbrief 3 / 2010 / 10
71) „Die Forderung der
Integrationsbeauftragten Maria Böhmer (CDU), deutlich mehr Migranten im
Öffentlichen Dienst zu beschäftigen, stößt bei den Ländern auf Unverständnis.“
72)„Immer wenn einem nichts
einfällt, fordert man eine Quote.“
Heinz
Buschkowsky (SPD)
– Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln (DER SPIEGEL 3 / 2010 / 15)
73)„Laut Statistischem
Bundesamt haben rund vier Prozent der Beamten in Deutschland einen
Migrationshintergrund.“
DER SPIEGEL 3 / 2010 / 15 („Akt
der Hilflosigkeit“)
74)
„Einst wollten sie (die FDP) den Ruf als
‚Partei der Besserverdienenden’ loswerden,
jene Selbstbezeichnung, die dem
unglückliche Parteichef Klaus Kinkel
(der philosemitische „Schattenkrieger“ aus dem Rotary Club) 1994 in
einen Programmentwurf gerutscht war.
Der Begriff wurde schnell wieder aus den Papieren getilgt, in den Köpfen der Menschen aber blieb
er haften. Guido Westerwelle wusste um die
Brisanz des Ausdrucks, er war gewillt, einen anderen Eindruck zu erzeugen. Doch seit seine Partei im Herbst
an die Macht zurückgekehrt ist, ist die Botschaft des Klaus Kinkel doch noch
zum Leitfaden der Liberalen geworden. Seither vergeht kaum eine Woche ohne ein
neues Geschenk an die liberale
Stammkundschaft. In deutschen Steuerberaterbüros,
Apotheken, Hotelzentralen und Vermögensverwaltungen herrscht seither Champagnerlaune.“
DER
SPIEGEL 3 / 2010 / 22 („Ein Herz für Reiche“)
75)„Das Versprechen (der
FDP) von der neuen Volkspartei hat sich als Täuschung erwiesen, die FDP ist
zu sich selbst zurückgekehrt. Sie ist wieder die konsequenteste Klientelpartei
Deutschlands.“
DER SPIEGEL
3 / 2010 / 22
(„Ein Herz für Reiche“)
Anmerkung:
Man kann nur hoffen, daß die FDP bei der nächsten Bundestagswahl an der
Fünf-Prozent-Hürde scheitert.
76)„Knapp 90 Prozent der
Deutschen sind gesetzlich (kranken-) versichert, nur 10 Prozent genießen
das Privileg einer privaten Versicherung.“
DER SPIEGEL
3 / 2010 / 23
77)„Die FDP muss sich endlich
ihrer gesamtstaatlichen Verantwortung bewusst werden. Sie kann nicht nur
Lobbypolitik für ihre Kernkundschaft machen.“
CSU-Generalsekretär
Alexander Dobrindt (DER SPIEGEL 3 / 2010 / 24)
78)„ ... irgendwann muss sich
die Partei (FDP) doch mal fragen, ob die Wahlversprechen mit der Wirklichkeit
übereinstimmen.“
Wolfgang
Bosbach –
Rechtsanwalt, CDU-MdB, Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestages und
einer der profiliertesten Abgeordneten der Union, der 2009 von Merkel bei der
Aufstellung der Kabinettsliste möglicherweise nur deshalb übergangen wurde,
weil sie keine Persönlichkeiten in der Regierung duldet, denen sie nicht
gewachsen ist.
79)„Wir haben uns große Mühe
gegeben, den Stalinismus zu überwinden. Aber doch nicht, um ihn wieder durch
die Hintertür einzuführen.“
Lothar Bisky
–
Parteichef der Linken (DER SPIEGEL 3 / 2010 / 32)
Anmerkung:
Zum Thema „Überwindung des Stalinismus“ wird hingewiesen auf Chruschtschows
Rede 1956 auf dem XX. Parteitag der KPdSU, die unter
www.luebeck-kunterbunt.de/TOP100/Abrechnung_mit_Stalin.htm
nachgelesen werden kann.
80)„Von den ‚Führern des
Weltproletariats’ hat er (Lothar Bisky) genug.“
DER
SPIEGEL 3 / 2010 / 32
81)„Tief enttäuscht“ sei er (Dietmar
Bartsch), sagen Vertraute. Jahrelang habe er für Gysi in der Parteizentrale
im Karl-Liebknecht-Haus „alle Leichen weggeräumt“, kein Wort der Kritik sei je
über seine Lippen gekommen. Auch 2002 nicht, als Gysi kurz vor der
Bundestagswahl als Berliner Wirtschaftsenator hinschmiss und die PDS beim
anschließenden Urnengang durchfiel, was überwiegend Bartsch angelastet wurde.
Das Ende einer engen politischen Freundschaft scheint besiegelt ...
DER
SPIEGEL 3 / 2010 / 33
Anmerkung: Ohne hinreichenden
Grund öffentlich heruntergeputzt und der Illoyalität geziehen zu werden, ist
nicht leicht zu ertragen. Gysis Schelte war ein schwerer Fehler. Gegenüber
einem Freund, dem man viel verdankt, um so mehr. Bei der ganzen Geschichte kam
mir wieder Oskars Rotlichtgeschichte aus Saarbrücken in den Sinn. Sollte etwa
an dem Gerücht über eine Affäre zwischen ihm und Sarah –beide anderweitig
verheiratet – etwas dran sein. Hat eventuell Oskars Angetraute einen
Schreikrampf bekommen, als sie die diesbezügliche Passage im SPIEGEL las? Hat
sie eventuell Oskar zur Schnecke gemacht und mit naheliegenden Konsequenzen
gedroht? Folgte dem möglicherweise eine Kettenreaktion, die sich in der
öffentlichen Bloßstellung von Dietmar Bartsch entlud? Es wäre ja nicht das erste
mal in der Menschheitsgeschichte, daß großes Unheil angerichtet wird, wenn der
Schwanz die Herrschaft über den Kopf gewinnt.
82)„Über mich wurden Lügen
verbreitet, gegen mich wurden inakzeptable Vorwürfe in zum Teil extrem
kulturloser Weise erhoben.“
Dietmar Bartsch (DER SPIEGEL 3 / 2010 / 33)
83)„Der Ministerpräsident (des
Saarlandes) heißt nicht (Peter) Müller, sondern der heimliche
Ministerpräsident des Landes heißt (Hartmut) Ostermann.“
Oskar Lafontaine im saarländischen Landtag
(DER SPIEGEL 3 / 2010 / 46)
84)„An der Saar wurde (Hartmut)
Ostermann bislang vor allem als schillernde Figur wahrgenommen. 2002 saß er
infolge einer Steuersache für ein paar Tage in Untersuchungshaft. Das
Landgericht Saarbrücken eröffnete jedoch kein Hauptverfahren, weil es keine
Gewerbsmäßigkeit der Steuerhinterziehung sah. Nach einer Selbstanzeige über
nicht abgeführte Lohnsteuer in Höhe von 17 Millionen Euro blieb er straffrei.“
DER SPIEGEL 3 / 2010 / 46 („Der Pate von der Saar“)
85)„Wir postulieren, dass man
Blasen (des Finanzmarktes) nicht an einer hohen Wachstumsrate erkennt,
sondern daran, dass die Wachstumsrate selber wächst.“
Prof. Didier Sornette – Physiker, der über die
Frage Forscht, ob Spekulationsblasen irgendwelchen Gesetzmäßigkeiten
unterliegen (DER SPIEGEL 3 / 2010 / 108)
86)„WHO POSES THE GREATER
NUCLEAT THREAT?” / “Wer stellt die größere atomare Bedrohung dar?” (Obama
oder Ahmadinedschad)
Russia Today – russischer Staatssender in
einer internationalen Werbekampagne (DER SPIEGEL 3/2010/144)
87)„Mutti“ Merkel und „Tunte“
Guido fahren in der Straßenbahn. Guido: „Wenn die bisschen Vaseline nehmen
würden, sollte es nicht so erbärmlich quietschen“. Angela: „Davon verstehst du
was, du alter Arschf...“
letzte Amtshandlung unseres
jetzt endgültig gefeuerten Spam-Beraters
88)„Die Habgier und Korruption
der Juden haben das Finanzsystem und die Wirtschaft Amerikas erniedrigt.“
www.portfolio.com (zitiert nach www.cicero.de in einem Artikel über Bernard
Madoff)
89)„Ein jüdischer Dieb (Bernard
Madoff) raubt einen anderen Pulk von jüdischen Dieben aus – ich nehme an,
das würde man ein Verbrechen ohne Opfer nennen. Ich vermute, wenn er nicht
seine jüdischen Artgenossen reingelegt, sondern uns arme Nichtjuden ausgeraubt
hätte, wäre alles absolut koscher?“
www.nymag.com (zitiert nach www.cicero.de in einem Artikel über Bernard
Madoff)
Anmerkung: Wenn man die einschlägigen
Talmudstellen zu Rate zieht, ist die Schlussfolgerung („wäre alles absolut
koscher“) durchaus angemessen.
90)„Chinesische Delegation
lernt Demokratie bei Senator (Thorsten) Geißler“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 15.1.2010
91)„Die Brände in Griechenland
sind nur deshalb eskaliert, weil es dort keine Freiwillige Feuerwehr gab.“
Thorsten
Geißler –
Innen- und Umweltsenator der Hansestadt Lübeck (LN vom 15.1.2001)
92)„Im Kieler
Untersuchungsausschuss (betreffend die angeschlagene HSH Nordbank) beklagt
man sich, dass das von Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher geführte Institut
angeforderte Akten bisher nicht oder unvollständig geliefert habe – die HSH
spiele bei Anfragen ‚toter Mann’.“
93)„Die Suche nach einem
sicheren Endlager muss von vorne anfangen. Gorleben scheidet aus. Wenn nicht
aus geologisch-technischen Gründen, dann aus politischen: Ein Endlager für
hochradioaktiven Müll, der für eine Million Jahre sicher Verwahr werden muss,
in einem Salzstock ist nach den Erfahrungen mit Asse nicht durchzusetzen.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 16.1.2010 (Rüdiger Wenzel: „Das Asse-Desaster“)
94)„Nachdem schon parteifreie
unabhängige Geschichtswissenschaftler wie Viktor Suworow (Resun), Johannes
Hoffmann, Walter Post, Werner Maser u.a., völkerrechtskonform den Nachweis
führten, daß das deutsche ‚Barbarossa’ Präventive vom 22. Juli 1941 kein
völkerrechtswidriger Überfall auf eine angeblich friedliche Sowjetunion,
sondern ein deutscheuropäischer Opfergang gegen die damals größte Armee der
Welt, die waffenstarrende Rote Armee gewesen ist, hat nun Erkki Hautamäki, mit
seinem historischen Befund, mutig, entschlossen und nur der geschichtlichen
Wahrheit verpflichtet, den Beweis der antieuropäischen Kriegsplanung gegen
Europas Mitte erbracht, wobei seinem finnischen Vaterland SUOMI, die Rolle
eines Bauernopfers zugedacht war, als die sowjetische Rote Armee das kleine
Land des europäischen Nordens, am 30. November 1939, den Absprachen mit
Churchill vom 15 Oktober 1939 folgend, grundlos und aus reinem Machtkalkül
überfiel. Hitler und Ribbentrops energischem ultimativem Einschreiten, entgegen
dem bereits deutlich sichtbaren Vertragsbruch durch die Sowjets ist es zu
danken gewesen, daß die Rote Armee am 13. März 1940 diesen völkerrechtswidrigen
Finnlandfeldzug abbrechen mußte.“
altermedia vom
22.1.2010
95)„Eine 61-jährige
Mitarbeiterin (Volker) Kauders (Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im
Deutschen Bundestag) wurde (in Berlin) auf dem Weg zur Arbeit von
Jugendlichen aus Zuwanderungsfamilien (also nach dem verqueren Weltbild der
Integrationsbeauftragten aus Familien, die eine Bereicherung für Deutschland
darstellen) grundlos zu Boden geschlagen. (...) Kauder reagierte empört.
Gegenüber BILD forderte er, es müsse endlich Schluss gemacht werden ‚mit der
Verharmlosung der Gewaltbereitschaft von Migranten’.“
bild.de vom
23.1.2010
96)„Fast jeden Fehler, den die
UdSSR damals (in Afghanistan) machte, hat die internationale
Gemeinschaft bisher wiederholt.“
Christian Neef in DER SPIEGEL 4 / 2010 / 3
97)„Die
aus Afrika (nach Haiti) zwangsverschiffte Bevölkerung
hatte die Sklaverei abgeschüttelt und eine Republik gegründet, die 1804 endgültig zur
souveränen Unabhängigkeit gelangte. 1825 erschienen französische Kriegsschiffe, und die französische Monarchie
verlangte eine ungeheure Summe der Entschädigung für den Verlust der Sklaverei. Diese kriminelle Tat mag man der
Bourbonen-Monarchie zutrauen, nicht jedoch einer Republik. Bis 1947
musste Haiti zahlen. Verschiedene französische Republiken waren sich also nicht zu schade, das schändliche Spiel der postkolonialen Erpressung
fortzusetzen.“
Prof. Dr. Bernhard H. F.
Taureck im
SPIEGEL-Leserbrief 4 / 2010 / 8
98)
„Klitzekleine Klientelgruppen
innerhalb der CDU, die sich im fundamentalen Gegensatz zur
christdemokratischen Programmatik befinden,
wie die LSU (Lesben und Schwule in
der Union) oder das DTF (Deutsch-Türkisches
Forum der CDU), werden gehätschelt;
rechte, konservative Initiativen und Bereiche,
die die Substanz der Partei darstellen,
werden verleugnet, schikaniert, beschimpft
und vernichtet.“
Axel Raisch im SPIEGEL-Leserbrief 4 / 2010 / 8
99)„Frau Merkel will einfach
nur Kanzlerin sein. Da ihr überzeugende Ideen fehlen, versucht sie, sich eine
Mehrheit zusammenzutaktieren nach dem Motto: Wer nichts tut, verprellt keine
Wähler.“
Rolf
Hohenleitner im
SPIEGEL-Leserbrief 4 / 2010 / 10
100)
„Die EU-Kommission sorgt sich um den Fortbestand der Währungsunion.“
DER
SPIEGEL 4 / 2010 / 15 („Gefahr für den Euro“)
101)
„Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) muss sich scharfer Kritik
aus dem eigenen Haus erwehren. In einem Schreiben vom 11. Januar (2010) beanstandet
der Personalrat, dass Schlüsselpositionen im Ministerium von der Leitung
‚zunehmend handverlesen extern besetzt werden’ ... Niebel und sein
Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz (FDP) hätten bislang ... auf eigene Faust
Parteileute ins Ministerium geholt ...“
DER
SPIEGEL 4 / 2010 / 16
102)
„ ... immer kam (Erika) Steinbach dazwischen und zerdepperte
Merkels Träume.“
DER
SPIEGEL 4 / 2010 / 32 („Der Quälgeist“)
Anmerkung:
Der Artikel geht bei der Schuldzuweisung fehl, wenn er diese nur auf die
Personen Steinbach/Merkel reduziert und dann auch noch Steinbach den schwarzen
Peter zuschiebt. Merkel besitzt die Richtlinienkompetenz. Sie hätte
Westerwelles Unterwürfigkeitsgeste verhindern müssen und entsprechenden
polnischen Wünschen mit dem schlichten Hinweis begegnen können, daß sie sich in
Dinge einmischen, über die sie nicht zu befinden haben. Im übrigen sollte sich
die Bundeskanzlerin hinsichtlich des Verhältnisses zu Polen – aber auch
gegenüber den Juden – nicht von den Geschichtsbüchern der Siegermächte leiten
lassen, weil darin viele Lügen, Halbwahrheiten und Auslassungen vorkommen.
103)
„Steinbach findet nicht, dass es an der CDU viel zu modernisieren gibt.
Sie war gegen die Homo-Ehe, sie verhinderte eine Frauenquote in ihrer Partei,
sie wehrte sich, als die CDU die Hand reichte, um den Abtreibungsparagrafen 218
zu liberalisieren.“
DER
SPIEGEL 4 / 2010 / 32 („Der Quälgeist“)
Anmerkung:
Die Aufzählung des „Witzblattes für Juden und Freimaurer“ ist um den Hinweis
auf die Ablehnung der Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze zu ergänzen. DER
SPIEGEL vergisst zu erwähnen, daß es bei diesen Fragen insgesamt nicht (nur) um
die diskriminierenden Floskeln von „unmodern“ oder „verzopft“ geht, sondern alle
diese Streitpunkte verfassungsrechtlich höchst problematisch waren, so daß auch
heute noch „moderne“ und aufgeklärte Bürger aus Respekt vor einer naheliegenden
Interpretation des Grundgesetzes die Auffassungen von Frau Steinbach teilen
können.
Seinem
Ruf als „Witzblatt für Juden und Freimaurer“ ist DER SPIEGEL im Heft Nr. 4 /
2010 auch sonst voll auf gerecht geworden: Drei der vier Nachrufe auf Seite 142
betreffen Juden.
104)
„Es frieren selbst im wärmsten Rock / der Säufer und der Hurenbock!“
Volksweisheit
mit
besonderer Relevanz, wenn in Lübeck in den frühen Morgenstunden des 26.1.2010
Temperaturen bis minus 19° gemessen werden
105)
„Da hilft kein Schütteln und kein Klopfen / in der Hose bleibt der
letzte Tropfen!“
Volksweisheit
zur Erklärung leichter Gelbfärbung der Unterhosen meist älterer Männer
Anmerkung:
Eine naheliegende wissenschaftliche Methode zur Vorbeugung und/oder Behandlung
von Krankheiten ist die Suche nach Völkern oder Gruppen, die diese nicht
kennen. So kannten die Hunzas seit Menschengedenken keinen Krebs. Lag es an der
sauberen Höhenluft, an dem arbeitsreichen aber stressfreien Leben, an der
Ernährung oder an was sonst? Wenn es an der Ernährung liegen sollte, mag das
Vitamin B17 eine Rolle spielen, welches in dem weichen Kern der Aprikose
enthalten ist. Es gibt noch andere Volkgruppen, die keinen Krebs kennen.
Ähnliches ist bei der Erkrankung der Prostata festzustellen. Bei vielen
Mittelmeervölkern tritt die Erkrankung relativ selten auf. Liegt es an dem fast
täglichen Verzehr von Kürbiskernen oder der fleischarmen Ernährung? Auch das
Geheimnis, ein hohes Alter zu erreichen, gilt es zu ergründen. Hier sticht die
Bevölkerung im Osten Sardiniens und der japanischen Insel Okinawa hervor (vgl.
DER SPIEGEL 4 / 2010 / 46).
106)
„Vielen ist noch gut in Erinnerung, wie sie (Vertriebenenpräsidentin
Erika Steinbach) den Polen vorwarf, Hitler habe nur als Vorwand gedient,
den lange gehegten Plan zu erfüllen, die Deutschen zu vertreiben.“
DER
SPIEGEL 4 / 2010 / 33 („Der Quälgeist“)
Anmerkung:
Entweder werden die Geschichtskenntnisse der SPIEGEL-Redakteure immer
mangelhafter oder aber es handelt sich wieder einmal um einen Anfall von
Schuldsüchtigkeit. Das „Sturmgeschütz der Demokratie“ mag zur Kenntnis nehmen,
daß bereits auf dem Prager Panslawistenkongress des Jahres 1848 die
Zurückdrängung des Germanentums zu Gunsten der slawischen Völker auf die Linie
Stettin / Triest beschlossene Sache war. In der Umsetzung dieses Planes konnten
die Panslawisten spätestens seit der letzten Dekade des 19. Jahrhunderts auf
die Unterstützung der (britischen) Freimaurerei zählen. Solche historisch
gesicherten Erkenntnisse kommen allerdings einem SPIEGEL-Redakteur nicht über
die Lippen bzw. aus dem Stift.
107)
„Bei Merkel basiert Führung auf dem Prinzip Schweigen.“
DER
SPIEGEL 4 / 2010 / 33 („Der Quälgeist“)
Anmerkung:
Bei der Mafia nennt man es „Omertà“, im Rotary Club „Rücksichtnahme“!
108)
„Steinbach dagegen ruiniert den Ruf ihres Verbands, wenn sie nicht
erkennt, dass es auch Aufgabe des BdV (Bund der Vertriebenen) ist, die
Wunden des Krieges zu schließen.“
DER
SPIEGEL 4 / 2010 / 33 („Der Quälgeist“)
Anmerkung:
Was für ein Schmarren! Erst wenn die volle Wahrheit über die Entstehung beider
Weltkriege auf dem Tisch liegt und auch von den Siegermächten akzeptiert wird,
können sich die Wunden beider Kriege schließen. Gerechtigkeit und
Wahrhaftigkeit sind gegenüber dem Harmoniebedürfnis der Siegermächte und
einiger erfolgreich umerzogener Deutscher eindeutig die vorgeordneten
Prinzipien. Schlösse man die Wunden vorher – beispielsweise auf Grund eines
manipulierten Geschichtsbildes – bestünde die ständige Gefahr des Aufbrechens
und erneuten Eiterns der Narbe.
109)
„Peinliche Panne beim Weltklimarat: Die Vorhersage, wonach schon 2035
fast alle Himalaja-Gletscher verschwunden sein sollen, ist wissenschaftlicher
Unsinn. Auch andere Prognosen beruhen auf fragwürdigen Quellen.“
DER
SPIEGEL 4 / 2010 / 124 („Schmelzendes Vertrauen“)
110)
„Ihr (der
illuminierten Weltenlenker) Ziel ist die Weltregierung. Bis vor zwei Jahren
war dies die ‚New World Order’. Dies wurde ziemlich klar herausgestellt in dem
‚Project for a New American Century’. Nach dem Debakel im Irak wechselte die geheime
Regierung des Westens jedoch zu einem neuen Plan, und dies ist eine
Weltregierung basierend auf der EU. Um dies zu erreichen, werden sie die
amerikanische Wirtschaft sabotieren.
Jedoch gibt es ein großes Schisma (Spaltung) in dieser Geheimregierung.
Jay Rockefeller und Philip Rothschild unterstützen die eine Fraktion – die
Fraktion der Globalen Erwärmung. Dazu in Opposition steht die War on Terrorism
– Fraktion, unterstützt von David Rockefeller und den Abkömmlingen von JP
Morgan (Bush, Harriman, Walker etc.) Die ‚Warming’-Leute wollen China 500 AKWs (Atomkraftwerke)
verkaufen, und für den Rest der Welt nochmal soviele. Die ‚Terror’-Leute wollen
die US-Dominanz aufrechterhalten durch die Kontrolle des Öls. Putin war ein
herber Rückschlag für sie.“
Auszug aus einer Zusammenfassung eines
Berichts von Benjamin Fulford
– einem in Japan lebenden Kanadier und ehemaligem journalistischem Mitarbeiter
von „Forbes“
Anmerkung: Dieses Zitat aus der Sammlung Nr. 43 wird im
Hinblick auf die vorstehende lfd. Nr. 168 wiederholt. In den vergangenen Jahren
war man oft versucht, an der Überlegenheit der „geheimen Weltenlenker“ zu
verzweifeln. Man denke dabei beispielsweise an die gebündelten - aber
ungesühnten - Schandtaten eines Henry Kissinger. In letzter Zeit keimt allerdings
die Hoffnung, der Widerstand sei stark genug, um den Strippenziehern Paroli zu
bieten oder ihren seit über 200 Jahren betriebenen Plan gänzlich zu
durchkreuzen. Die Klima-Konferenz in Kopenhagen ist grandios gescheitert.
Russische Hacker haben die E-Mail-Korrespondenz einer britischen Hochschule
geknackt, der deutliche Hinweise darüber lieferte, daß bei der Begründung der
Klimahysterie gemogelt wurde. Rußland, China, Indien und große Teile
Südamerikas scheinen sich offenbar den „geheimen Weltenlenkern“ nicht beugen zu
wollen. Das Bundesverfassungsgericht hat zwar den Vertrag von Lissabon
passieren lassen, aber mit einigen gewichtigen Einschränkungen; diese Bastionen
werden wir zu verteidigen haben.
111)
„Wann immer sich
Menschen mit einem starken gemeinsamen Glaubenssystem zusammenschließen, tritt
meistens das Schlechteste zutage.“
Computerpionier Jaron Lanier im
SPIEGEL-INTERVIEW 4 / 2010 / 128
112)
„Das Internet ist zu
einem singulären, antiindividualistischen Apparat geworden, der mit einer Art
kollektivem Verstand arbeitet – ähnlich wie ein Bienenstaat.“
Computerpionier Jaron Lanier im
SPIEGEL-INTERVIEW 4 / 2010 / 128
113)
„ ... die Dynamik der
Internet-Meute bedingt, dass man am Ende mitmachen muss, um nicht selbst Opfer
zu werden.“
Computerpionier Jaron Lanier im
SPIEGEL-INTERVIEW 4 / 2010 / 128
114)
„ ... das Netz lässt
nur Konformismus zu. Es belohnt Leute, die in soziale Normen passen. Wer sich
außerhalb der Norm bewegt, kann schnell zum Opfer werden. Wir haben inzwischen
ein riesiges Problem mit Cyber-Mobbing.“
Computerpionier Jaron Lanier im
SPIEGEL-INTERVIEW 4 / 2010 / 128
115)
„ ... für
geschichtliche und humanistische Themen ist Wikipedia untauglich.“
Computerpionier Jaron Lanier im
SPIEGEL-INTERVIEW 4 / 2010 / 129
116)
„Wilhelm II.,
Deutscher Kaiser ... , der im Gegensatz zu seinem Vater und Großvater, nicht
Freimaurer war, erklärte in seinen 1922 erschienenen Erinnerungen ‚Ereignisse
und Gestalten aus den Jahren 1878 – 1918’, ‚die deutschen Großlogen seien mit
zwei Ausnahmen, in denen die nichtdeutsche Finanz herrschte und die im geheimen
mit dem Grand Orient in Paris in Verbindung stehen, durchaus loyal und treu
gewesen.“
Eugen Lennhoff et alt. in
„Internationales Freimaurer Lexikon“, München 2000, S. 906
Anmerkung: Dreimal dürfen Sie raten, wer mit „nichtdeutsche
Finanz“ gemeint ist.
117)
„In den USA hat ein
deutsches Paar, das mit seinen Kindern wegen der allgemeinen Schulpflicht in
Deutschland in die USA geflohen ist, politisches Asyl erhalten.“
nachrichten.t-online vom 27.1.2010
Anmerkung: Die Formulierung der Nachricht ist insoweit
schief, als die Flucht der Eltern mit ihren Kindern nicht durch die deutsche
Schulpflicht generell begründet ist, sondern mit einigen wenigen zwingenden
Lehrinhalten, die fundamental christlichen Anschauungen widerstreiten. Daß
Gesetzgebung und Verwaltung nicht Rücksicht nimmt auf die Gewissensnot dieser
Familien und sie ins Ausland zwingt, zeigt, wie mächtig immer noch Rudimente
faschistischer Geisteshaltung in Deutschland verwurzelt sind.
Es unterliegt im übrigen keinem ernsthaften Zweifel, daß
der Kulturredakteur von „luebeck-kunterbunt“ in Dänemark oder Schweden Asyl
erhalten hätte, wenn er dort darum nachgesucht und die Dinge berichtet hätte,
die gegen ihn und seine Familie in Lübeck und Schleswig-Holstein so alles
angestellt wurden.
118)
„Weltwirtschaftsforum
in Davos. Weltenlenker treffen sich zum Katastrophengipfel im Schnee.“
SPIEGEL-ONLINE vom 27.1.2010 (Überschriften)
119)
„Krise kostet
weltweit 34 Millionen Jobs.“
SPIEGEL-ONLINE vom 27.1.2010 (Überschrift)
120)
„Deutschland ist der
Geldesel für die Holocaust-Religion.“
kreuz.net vom 22.7.2008
121)
„Meiner Meinung nach
ist Laetril die einzig verfügbare Methode, den Krebs wirklich in den Griff zu
bekommen.“
Dr. Hans Nieper (1928 – 1998) –
weiland Präsident der Deutschen Gesellschaft für Onkologie (1983 – 1987)
Anmerkung: Laetril – in der alternativen Medizin auch
„Vitamin B17“ genannt – kommt in vielen Nahrungsmitteln vor, wobei die höchsten
Konzentrationen in der Bittermandel und dem weichen Inhalt des Aprikosenkerns
angetroffen wird.
122)
„Als ich in Gabun
ankam, gab es zu meinem Erstaunen nicht einen einzigen Fall von Krebs.“
Dr. Albert Schweitzer im
Jahre 1913
123)
„Ein anderer ehemaliger hochrangiger Freimaurer, ein Meister
vom Stuhl des Grand Orient, »Delegierter am Konvent«, Mitglied der
»Bruderschaft der hohen Funktionäre« und der Rosenkreuzer des AMORC, Maurice
Caillet, gab in einem Interview an, dass Freimaurer maßgeblich daran beteiligt
gewesen wären, dass die Abtreibung in Frankreich 1974 freigegeben worden sei.
Unter Präsident Francois Mitterand hätte es sogar zwölf Logenbrüder in der
Regierung gegeben, unter dem jetzigen Nicolas Sarkozy immerhin noch zwei. Der
Aussteiger bezeichnete die Loge als »Lobbyorganisation, die sich in einem
tiefgreifenden Verfall befindet«, die zur Korruption beitragen würde, da
Freimaurer untereinander Aufträge für öffentliche Bauten verteilten. Caillet
erklärte weiter, dass die Freimaurerei für das Christentum besonders gefährlich
sei, weil sie nicht als »Sekte« auftrete, sondern als »philosophische
Wohlfahrtsorganisation«. Seit 250 Jahren würde sie »Geist und Gesetzgebung
vieler westlicher Länder« »vergiften«.“
Kopp-Verlag in der
Bewerbung von Guido Grandt: „Der mächtigste Mann Europas und seine drei
>Freimaurer-Punkte<“
Anmerkung: Nicolas Sarkozy ist jüdischer Abkunft und – wie Angela Merkel und George Walker Bush – Mitglied im Rotary Club, einer freimaurerischen Vorfeldorganisation, die auf Initiative der exklusiv jüdischen Großloge B’nai B’rith gegründet wurde.
124)
„Ich gehe nicht
gern ins Theater, weil dort meistens jedes größere Problem zum Dialog
verkleinert wird. Es wird zum Subtext und darf kein Gedanke mehr sein.“
René Pollesch in Kultur
SPIEGEL 2 / 2010 / 5
125)
„Altersdiskriminierung
gab es in Hollywood schon immer, nur die Opfer sind neu: Männer.“
Kultur SPIEGEL 2 / 2010 / 14 (Artikelüberschrift)
126)
„Die Betätigung
der Sachsen LB (Landesbank) auf den Kapitalmärkten war von ihren
gesetzlichen Aufgaben nicht mehr gedeckt.“
Sächsischer Verfassungsgerichtshof am 28.8.2009
127)
„Die Vorstände
der öffentlichen Banken haben mithin gegen das Gesetz verstoßen, und schon
deswegen schulden sie ihrer Bank Schadensersatz.“
Prof. Dr.
Dr. h.c. mult. Marcus Lutter (“Süddeutsche
Zeitung” vom 28.12.2009)
128)
„Den Gerichten
muß die Möglichkeit gegeben werden, über die Pflichtverletzungen dieser (für
gigantische Spekulationsschäden verantwortlichen) Vorstände zu befinden.“
Prof. Dr.
Dr. h.c. mult. Marcus Lutter (“Süddeutsche
Zeitung” vom 28.12.2009)
129)
„Vom Bürger
verlangt man irrsinnige Summen, um die Schäden zu beseitigen, die diese
Bankiers angerichtet haben. Diese aber läßt man laufen.“
Prof. Dr.
Dr. h.c. mult. Marcus Lutter (“Süddeutsche
Zeitung” vom 28.12.2009)
130)
„Das kriselnde
Münchner Kreditinstitut HRE will laut SPIEGEL die Errichtung einer riesigen
‚Bad Bank’ beantragen. In diese Abwicklungsanstalt sollen Schrottpapiere mit
einem Volumen von 180 bis 200 Milliarden Euro ausgelagert werden.“
WAZ vom 11.1.2010
131)
„Eine Zusammenstellung
der Abermilliarden von Euro, die der Bund, die Länder und die Sparkassen für
die Zockerverluste der staatlichen und öffentlich-rechtlichen Bankster zu
tragen haben, wird der Öffentlichkeit vorenthalten.“
UNABHÄNGIGE NACHRICHTEN 1 / 2010 / 4
132)
„Eine Handvoll
Menschen kontrolliert die Medien der Welt. Derzeit sind es noch sechs solcher
Menschen, bald werden es nur vier sein, und es wird dann alles erfassen: alle
Zeitungen, alle Magazine, alle Filme, alles Fernsehen. Es gab einmal eine Zeit,
da gab es verschiedene Meinungen und Haltungen in den Medien. Heute gibt es nur
eine Meinung, die zu formen vier bis fünf Tage dauert, dann ist sie jedermanns
Meinung.“
Mike Nichols –
US-Starregisseur und Oscar-Preisträger
133)
„Das Minarett ist
ein politisches Symbol für eine Rechtsordnung, in der Frauenrechte nicht
vorkommen, und somit ein Zeichen für staatliche Akzeptanz der Unterdrückung der
Frau.“
Julia Onken –
schweizerische Psychologin, Autorin und Frauenrechtlerin
134)
„Es sind nicht die ‚Eliten’, die besser wissen, was gut ist für uns und was nicht, und die das Volk leiten müßten.
Die vergangenen 150 Jahre direkte
Demokratie in der Schweiz zeigen, daß das Volk immer sehr genau gewußt
hat, was Recht und was Unrecht ist. (...) Die echte Elite des Landes, Männer
und Frauen mit Mut und Weitblick und immer
fest auf den Fundamenten unseres Staates stehend, wußte sicherlich
vieles besser, aber im Unterschied zu heute
verstand sie sich immer als Teil des Volkes und hörte auf dessen Stimme.
Heute will die selbsternannte ‚Elite’ nach immer Höherem streben, sich vom
Volk abheben und sich über dieses stellen.“
Leserbrief von Rechtsanwalt und Notar Rolf Rüegg in den „Obersee
Nachrichten“ (Schweiz) vom 10.12.2009
135)
„Der Welt in ihrem jetzigen Zustand stehen
fundamentale Änderungen bevor. Die Konstellationen der Macht sind sehr fragil geworden. Die Säulen, auf denen die Tyrannen der Welt ihren Machtapparat aufgebaut haben,
brechen zusammen. Die politischen und wirtschaftlichen Makro-Strukturen haben keinen Bestand mehr. Die Krisen in Politik und
Sicherheit vertiefen sich und die expandierende Weltwirtschaftskrise,
für deren Beseitigung es keinen
Hoffnungsschimmer mehr gibt, unterstreicht die qualitativen und quantitativen
Dimensionen der bevorstehenden Entwicklungen. Ich habe mehrmals betont,
daß die falsche Richtung der gegenwärtigen
Machthaber in der Welt revidiert werden muß. (...) Ich möchte Ihnen
(...) mitteilen, daß die Herrschaft des
ungerechten Managements seinem Ende
entgegen schreitet. Die Logik dieses Zwangsmanagements führt unabwendbar zu einer
Sackgasse, weil sie auf Ungerechtigkeit aufgebaut ist. (...) Der Sieg des Rechts gegen Unrecht und damit eine verheißungsvolle Zukunft der Menschheit sowie der Aufbau eines
gerechten und umfassenden Systems in
der Welt sind (...) die gemeinsame historische Hoffnung aller Gesellschaften und Generationen.“
Mahmoud
Ahmadinedschad – Präsident des Iran in seiner Rede auf der
Konferenz gegen Rassismus am 20.4.2009 in Genf
136)
„Die Geschichte urteilt nach Erfolg und
Misserfolg, das ist alles. Niemand fragt den Sieger, ob er im Recht war oder
nicht.“
Freimaurer
und Kriegsverbrecher Winston Churchill im Februar 1940 (zitiert nach
David Irving: „Churchill. Kampf um die Macht“, München – Berlin 1990, S. 183
137)
„Die Entscheidung über die zur Zeit unter
polnischer Verwaltung stehenden deutschen Ostgebiete kann und wird erst in
einem mit Gesamtdeutschland abzuschließenden Friedensvertrag erfolgen. Die
deutsche Bundesregierung wird sich niemals mit der allen Grundsätzen des Rechts
und der Menschlichkeit widersprechenden Wegnahme dieser rein deutschen Gebiete
abfinden.“
Regierungserklärung
unter dem Beifall aller Bundestagsparteien am 9. Juni 1950
Anmerkung:
Gleichwohl werfen einige geistig Minderbemittelte der Präsidentin des Bundes
der Vertriebenen Erika Steinbach 2009/10 vor, im Bundestag gegen die
Anerkennung der Oder-Neiße-Linie gestimmt zu haben. Den erfolgreich Umerzogenen
und Geschichtsungebildeten fällt dann auch nichts besseres als Denunzierung
ein, wobei bevorzugt das „inhaltsschwere“ Vokabular „ewiggestrig“ und
„rechtsradikal“ eingesetzt wird. Von der Methode her erinnert dies frappant an
den Jargon von „Sudel-Ede“ aus dem „Schwarzen Kanal“ des DDR-Fernsehens, der
sich immer wieder der Totschlagsbegriffe „revisionistisch“ und „revanchistisch“
bediente.
138)
„Die Geschichte darf kein Sklave der Aktualität sein noch unter dem
Diktat konkurrierender Erinnerung geschrieben werden. In einem freien Staat
steht es keiner politischen Autorität zu, die historische Wahrheit zu
definieren und die Freiheit der Historiker unter der Androhung von Strafen
einzuschränken. Wir rufen alle Historiker auf, ihre Kräfte in ihren jeweiligen
Ländern zu sammeln und unseren Strukturen vergleichbar aufzubauen. Jeder soll
unverzüglich diesen Appell unterzeichnen, um die Pläne für Gesetze zum
historischen Erinnern aufzuhalten. Die verantwortlichen Politiker, die für den
Erhalt der kollektiven Erinnerung eintreten, rufen wir dazu auf, sich bewußt zu
machen, nicht durch das Gesetz und für die Vergangenheit staatliche Wahrheiten
aufzustellen, deren juristische Anwendung schwerwiegende Folgen für die
Historiker und die intellektuelle Freiheit im Allgemeinen haben. In einer
Demokratie ist die Freiheit der Geschichte die Freiheit aller.“
Appell von Blois („Die Welt“ vom 20.10.2008,
S. 7)
139)
„Jeder, der diesen Appell (von Blois; vgl. Nr. 197) liest, weiß,
wer und was gemeint ist: Die Forschungsfreiheit für Ursachen und Ergebnisse des
Zweiten Weltkrieges! Denn mit Hilfe von Sondergesetzen in verschiedenen
europäischen Ländern werden für bestimmte Minderheiten nicht nur deren ‚Erinnerungen’
und die Ergebnisse ihrer hilfswilligen ‚Zeithistoriker’ und Juristen zu Dogmen,
also verpflichtenden Glaubenssätzen, erhoben, sondern auch die Verwendung
spezifischer Dokumente, technische und naturwissenschaftliche Analysen zu
kriminellen Delikten erklärt, freilich auch die Erinnerungen Anderer. Auch
sehen diese Sondergesetze den Schutz des Andenkens der Verstorbenen dieser
Minderheiten vor, während es für die anderen, die Mehrheitsbevölkerungen einen
solchen Schutz nicht gibt. Dieses zweierlei Recht ist es, das die Demokratie
und die mit ihr verbürgten Freiheitsrechte zunichte macht. Wer Historiker, die sich
der normalen Forschungsgrundlagen bedienen, mit Gesetzen,
Richtersprüchen oder überhaupt mit staatlichen Sanktionen
kriminalisiert, handelt selbst kriminell!“
„Historische Tatsachen“ Nr. 107 – S. 3 („Gegen die
Geschichtspolizei“)
140)
„Nach Schätzungen des Paul-Ehrlich-Institus wurden bis
Anfang Dezember 4,6 bis 6,7 Millionen Dosen Pandemrix (gegen die sog.
Schweinegrippe) verimpft. Das heißt, nicht einmal jeder Zehnte hat sich die
Spritze geben lassen. Unter Ärzten sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums
15 Prozent geimpft. Insgesamt hat Deutschland 50 Millionen Impfdosen bestellt.“
www.sueddeutsche.de vom
25.12.2009
141) „Der letzte Krieg (1914 - 1918) war nur die erste Runde eines Entscheidungskampfes, für welche die historische Parallele der generationenlange Kampf zwischen Rom und Karthago ist.“
Londoner
„Morning Post“ am 19.1.1935
142)
„Was aber war bis zu diesem Zeitpunkt (1935) — noch nicht ganz zwei Jahre nach der Machtübernahme Hitlers —
Fürchterliches geschehen, daß ein »Entscheidungskampf« mit dem Ziele
seiner völligen Vernichtung und Auslöschung wie mit Karthago fällig gewesen wäre? Erweist sich daraufhin
nicht jeder Hinweis auf deutsches Fehlverhalten als verlogenes Geschwätz?“
Emil Maier
Dorn in
„Anmerkungen zu Sebastian Haffner“, Großaiting 1981, S. 133
143)
„Bullitt ist in Paris eingetroffen, das bedeutet Krieg (Bullitt à Paris, c'est la guerre). ... Diese unter
den gegenwärtigen Umständen erfolgte Ernennung (des neuen US-Botschafters)
bedeutet für Frankreich eine
unmittelbare Kriegsgefahr mit Deutschland, denn William Bullitt ist
Sonderbeauftragter der großen jüdisch-amerikanischen Bank Kuhn Loeb & Co,
die den Krieg gegen Hitler so schnell wie möglich fordert. ... Der Augenblick
ist nunmehr gekommen, der das Schicksal Israels bestimmen wird. ... Bullitt,
der Mann der Sowjets und der jüdischen Finanzwelt, nimmt nun das Steuer unseres
Landes in die Hand. Er wird über das Blut der Franzosen bestimmen. Seinem Glaubensgenossen
Leon Blum (auch Jude) gewährt er einen Kredit von 15 Millionen Franken unter der Bedingung, daß es zu einem Krieg mit
Deutschland kommt ... Und
Bullitt requiriert nun seine Söldner.“
Pariser Zeitung „Réveil du Peuple“ vom 1.10.1936
144)
„Fadenscheiniger (als nach dem 8.5.1945) ist nie eine
Geschichtsfälschung mit blutigen Bajonetten geschrieben worden. Durch das
Rakowski-Protokoll von 1938, dessen Echtheit durch Archivalien aus
Wischinsky-Besitz (gemeint ist Stefan Kardinal Wischinski, weiland Primas
von Polen, von dem der für das deutsch-polnische Verhältnis denkwürdige Satz
stammt: „Wir vergeben und bitten um Vergebung“) gesichert ist, wissen wir
heute in allen Einzelheiten, wie Stalin, teils schon im Geheimbund mit den
Westmächten, die Danzig-Krise und die polnischen Pogrome gegen deutsche
Minderheiten als Auslöser zum Zweiten Weltkrieg benutzte. Bewiesen ist heute,
dass Stalins Nichtangriffspakt mit Deutschland eine bolschewistische
Vertragfalle sein sollte. Lord Vansittard, Staatssekretär im Londoner
Foreign-Office, offenbarte den Geheimplan, Deutschland durch Auslieferung an
den Bolschewismus zu vernichten!
(Az.: PRP FO C 19495/15/18).”
"Huttenbriefe",
für Volkstum, Kultur, Wahrheit und Recht, 10. Jahrgang, Oktober-November 1992,
Folge 5
Anmerkung: Das erwähnte
Rakowski-Protokoll – eines der brisantesten Dokumente des 20. Jahrhunderts –
findet der interessierte Leser unter www.luebeck-kunterbunt.de/Geschi/Rakowski-Protokoll.htm
.
Im Weltnetz wird von sich
selbst entlarvenden Nebelkerzenwerfern ohne den Hauch einer Begründung
behauptet, bei dem Rakowski-Protokoll handele es sich um eine Fälschung. Das
kennen wir ja; alles, was den Eingeweihten und Mainstreammitläufern nicht in
den Kram passt, wird zur Fälschung erklärt. Auch den „Protokollen der Weisen
von Zion“ wird man mit dem Einordnung als „Fälschung“ nicht oder nur höchst
unpräzise gerecht; die Problematik ist viel komplexer und komplizierter. Diesen Plappermäulern wird empfohlen, sich
auf die Spurensuche in Spanien, in den GPU/KGB-Archiven oder in den oben
erwähnten Aufzeichnungen des Kardinals Wischinski zu begeben, bevor solche
haltlosen Behauptungen in die Welt gesetzt werden. Die Vernehmung des Sowjetbotschafters Kristjan Jurjewitsch
145)
„Bereits im Frühjahr 1933 habe man gesehen, wie Hitler
unmittelbar reagierte, als der Berliner Korrespondent eines New
Yorker Blattes an einem außergewöhnlich ruhigen Abend gekabelt hatte, daß
die Spree angefüllt sei mit treibenden Leichen von durch die Nazis ermordeten
Juden (was frech gelogen war). Sofort habe Goebbels ‚spontane Ausschreitungen’ der SA
gegen jüdische Geschäfte entwickeln lassen; er drohte damals mit
schärferen Maßnahmen, falls sich solche Propagandaberichte wiederholten.“
Reichskanzler a.D. Heinrich
Brüning von der katholischen Zentrumspartei (Claire Nix (Hg.): „Heinrich
Brüning – Briefe und Gespräche 1934 – 1945“, Stuttgart 1974, S. 162 ff)
146)
„Seit Monaten wird der Kampf gegen Deutschland von jeder jüdischen
Gemeinde und jeder Konferenz, auf jedem Kongreß, von allen Gewerkschaften und
von jedem einzelnen Juden auf der Welt geführt. Es liegen Gründe vor zu der
Annahme, daß unser Anteil an diesem Kampf von allgemeiner Bedeutung ist. Wir
werden einen geistigen und materiellen Krieg der ganzen Welt gegen Deutschland
entfachen. Deutschland hat das Ziel, wieder eine große Nation zu werden und
seine verlorenen Gebiete sowie auch seine Kolonien zurückzugewinnen. Unsere jüdischen Interessen
aber verlangen die vollständige Vernichtung Deutschlands, Das deutsche Volk
ist kollektiv und individuell eine Gefahr für uns Juden.“
Wladimir Jabotinsky in dem im Januar 1934 in
„Mascha Rjetsch“ veröffentlichten Kampfaufruf
Anmerkung: Wladimir
Jabotinsky war nicht „irgendwer“; er war immerhin der Präsident der „Neuen
Zionistischen Organisation“.
147)
„In diesen Tagen (Ende März 1933) ist jeder deutsche Jude verpflichtet,
seine Kenntnis von den wahren Vorgängen in Deutschland, die ihm diese Zeitung
vermittelt, nicht für sich zu behalten, sondern soweit er nur kann, im
Freundes- und Bekanntenkreis, besonders ausländischen, weiterzugeben. In
Gesprächen, Briefen, Telefonaten bitten wir, auf die Darstellung Bezug zu
nehmen, die wir über eine verlogene Greuelpropaganda und über deutschfeindliche
Boykottaktionen geben. Jeder, der das tut, erhöht das deutsche Ansehen. Wir 565.000 deutsche Juden
legen feierliche Verwahrung ein. Eine zügellose Greuelpropaganda gegen
Deutschland tobt in der Welt. Durch jedes Wort, das gegen unser Vaterland
gesprochen und geschrieben wird, durch jeden Boykottaufruf, der gegen
Deutschland verbreitet wird, sind wir deutschen Juden genau so tief getroffen
wie jeder andere Deutsche. ... Vor
dem Inland und dem Ausland haben wir die Lügenmeldungen über Deutschland und
die neue Regierung gebrandmarkt. ... Die deutschen Juden haben, soweit sie es vermochten, dagegen sofort
das Äußerste getan, um jede Beleidigung des Heimatlandes, jede Beschimpfung
der Regierung, jede Schädigung der deutschen Volkswirtschaft unmöglich zu
machen.“
C.-V. Zeitung – Organ des Central-Vereins
deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens am 30. März 1933
148)
„
Er schuf eine glückliche
Nation: ... Auch ich sage das, weil er (Adolf Hitler) wahrhaftig ein
großer Mann ist. Mit Recht hat er in Nürnberg erklärt, seine Bewegung habe in vier
Jahren ein neues Deutschland geschaffen. Es ist nicht mehr das Deutschland des
ersten Jahrzehnts nach dem Krieg, vor den
Siegern zu Füßen liegend, mutlos und tief gebeugt vor Schmerz und
Ohnmacht. Das jetzige Deutschland ist erfüllt von Hoffnung und Vertrauen. Es
ist erfüllt von einem neuen Selbstbewußtsein und ist entschlossen, sein eigenes
Leben ohne fremde Einmischung zu gestalten. Zum
ersten Mal seit dem Krieg hat sich ein allgemeines Gefühl der Sicherheit und
des Friedens durchgesetzt. Die Menschen sind glücklicher. Im ganzen Land
trifft man auf ein zufriedenes, lebensfrohes Volk. Es ist ein viel
glücklicheres Deutschland. Ich beobachtete das überall. Und Engländer, die ich
auf meiner Reise durch Deutschland traf, die mit Land und Leuten vertraut
sind, waren ebenso stark beeindruckt von diesen großen Veränderungen. Dieses
wunderbare Phänomen wurde von einem einzigen Mann geschaffen. Das ist der
Geist der jungen Deutschen. Mit nahezu religiöser Inbrunst glauben sie an ihre
Bewegung und an ihren Führer. Mehr als
alles andere hat mich die erfrischende Atmosphäre auf meiner kurzen Reise durch dieses neue Deutschland
beeindruckt. Eine Atmosphäre des Erwachens ist in der gesamten Nation auf
einmalige Weise lebendig geworden. Katholiken und Protestanten, Preußen und
Bayern, Arbeitgeber und Arbeiter, Reiche und
Arme sind zu einem einzigen Volk verschmolzen. Religionsrichtungen, Gruppen oder Klassengesellschaft können die Nation
nicht mehr spalten. Eine Leidenschaft wurde lebendig, ein heiliges Feuer, der Wille nach Einheit, geboren aus einer
bitteren Notwendigkeit.“
David
Lloyd George in „Daily Express“ (London) vom 17.9.1936
Anmerkung: David Lloyd George ( Earl Lloyd George of
Dwyfor) hatte von 1908 bis 1916 verschiedene Ministerämter inne. Von Ende 1916
bis 1922 war er britischer Premierminister.
149)
„Das deutsche Volk muß ausgerottet werden.“
Henri de Kérillis – französischer Politiker und Publizist
jüdischer Abkunft am 18. Juli 1939 in der Pariser Zeitung „Epoque“ (zitiert nach
Conrad Rooster: „Der Lügenkreis um die deutsche Kriegsschuld“, S. 18)
150)
„Ich (Léon Blum) denke wie er (Henri de Kérillis), und er
denkt wie ich! Die jüdischen Kammerabgeordneten Pertinax und Bloch bekennen das
gleiche: Am Tage nach dem Siege muß das deutsche Volk vernichtet werden!“
Léon Blum am 19. Juli 1939 im „Populaire“
Anmerkung: Léon Blum - jüdischer Abkunft - war von
1936 bis 1938 französischer Ministerpräsident der Volksfrontbewegung. Von 1943
bis 1945 war er in Deutschland interniert. Er überlebte trotz seiner aus dem
obigen Zitat ersichtlichen Völkermord-Gesinnung als europäischer Jude und war
1946 erneut französischer Ministerpräsident.
151)
„Er (Lionel de Rothschild – langjähriger Präsident der britischen
Zionisten) empfahl als Kriegsziel, Deutschland den Juden zu überlassen und
die Deutschen unter die anderen Völker zu verteilen.“
Sir John Rupert Colville in „Downing Street
Tagebücher 1939 – 1945“, Berlin 1988, S. 31 über ein Gespräch mit Lionel de
Rothschild am 22. Oktober 1939
Anmerkung: John Colville (1915 – 1987) war
Privatsekretär verschiedener britischer Premierminister unter anderem des
Freimaurers und Kriegsverbrechers Winston Churchill. Wenn man wissen will, was
von diesem zu halten ist, lasse man sich nicht vom Nobelpreis und dem Karlspreis
blenden, sondern lese
www.luebeck-kunterbunt.de/Geschi/Winston_Churchill.htm
.
152)
„Der Bolschewismus jüdischen Ursprungs, der danach trachtet, seine
Barbarei über den gesamten Erdkreis auszudehnen, war über dies das gewaltigste
Unternehmen jüdischen Hasses gegen die Christenheit. (...) Mit ihren Siegen
haben die deutschen Armeen den bolschewistischen Alptraum, der über der ganzen
Welt lastete, vertrieben. (...) Wir sollten den großartigen Dienst zu schätzen
wissen, den auf diese Weise das nationalsozialistische Deutschland – dessen
wirkliches Antlitz uns aufgrund der Lügen Moskaus, Londons und Israels so lange
verborgen blieb – dem christlichen Okzident erweist.“
Lucien Rebatet (1903 – 1972) – französischer Autor und
Journalist in „Le Bolchevisme contre la civilisation“, Paris 1941, S. 46 f
153)
„Die Franzosen lehnten die Juden ebenfalls energisch ab und sahen in
uns (deutschen Besatzern) ein Mittel, sie loszuwerden, ... indem man sie
deportierte. Dann entstand der Industriekomplex Auschwitz, und man brauchte
dringend Arbeitskräfte für die Raffinerien und die Gummifabriken sowie all die
kleinen Fabriken, die nach dorthin verlagert werden sollten. Es bestand ein
großer Bedarf an Arbeitskräften, glauben Sie mir (Gestapo-Chef Heinrich
Müller), und dies setzte das Ganze in Bewegung. Unerwünschte Juden wurden
nach Osten verbracht, um dort zu arbeiten. Wir warben aber auch eine große
Anzahl Franzosen, Belgier usw. an, die dort ebenfalls arbeiten sollten. Oh ja,
es stand ihnen frei zu gehen, wenn der Arbeitsvertrag ausgelaufen war, und sie
wurden für ihre Arbeit zudem gut bezahlt. Als die ordnungsgemäße Deportation (der
Juden) erörtert wurde, trat im Juli (1942) die antijüdische Polizei auf
den Plan. Kurz zuvor erlag Reinhard Heydrich in Prag einem von den Briten
organisierten Attentat. Es stellte sich heraus, daß am 16. Juli (1942)
die Franzosen, und ich betone nochmals die Franzosen, von sich aus die Juden in
Paris zusammengetrieben und dabei öffentliche Barbareien begangen haben. Rund
15.000 Juden wurden von der französischen Polizei ohne viel Federlesens
geschnappt und in einer Fahrradrennbahn ohne Nahrung, ohne Wasser und ohne
sanitäre Einrichtungen zusammengepfercht. Das Schreckliche dabei war, daß auch
kleine Kinder dabei waren. Dazu kam noch, daß es der französischen Seite
offensichtlich ein sadistisches Vergnügen bereitete, wahllos gebrechliche
Kinder und alte Leute zu schlagen. Dann wurde unsere Polizei davon
unterrichtet, und wir konnten nun die Juden übernehmen. Es gab keine
finanzielle Unterstützung für dieses Programm, keine Transportmöglichkeiten,
und die ganze Angelegenheit war furchtbar. Was mich jedoch am meisten in Wut
versetzte, war die Tatsache, daß der Franzose, ein Schwein namens Darquier de
Pellepoix, an der Spitze der antijüdischen Polizei von Paris, behauptete, er
führe nur meine Befehle aus. Ich ließ Adolf Eichmann in mein Büro kommen und
setzte ihn eine Weile unter Druck. Er klagte Heydrich an, der tot war, und
sagte, Heydrich habe ihm befohlen, den Franzosen bei der Deportation der Juden
nach Osten zu helfen. Er schwor, er hätte keine Kenntnis von dem französischen
Vorgehen gehabt und erinnerte mich an unsere Politik, einheimische Behörden zu
benutzen, um uns zu helfen. Dies war richtig. Aber ich hatte dies weder
persönlich angeordnet noch stillschweigend geduldet. Ich rief also Theodor
Dannecker, meinen Mann in Paris, an und setzte ihn unter Druck. Er drehte und
wandte sich. Ich hätte im Januar gesagt, die Juden seien zu deportieren. ...
Ich habe Aufzeichnungen von der dortigen Besprechung im Januar. Und da steht
nichts davon, daß die Franzosen jüdische Häftlinge quälen oder daß sie kleine
Kinder inhaftieren sollten. Eichmann hatte in der Tat damit nichts zu tun,
sieht man von der Tatsache ab, daß er eine Forderung nach Arbeitskräften
vorgebracht hatte.“
Auszug aus dem Protokoll der
Befragung des Chefs der Gestapo Heinrich Müller durch Vernehmungsbeamte
der USA nach den Primärquellen lt. Gregory Douglas: „Geheimakte Gestapo-Müller
– Dokumente und Zeugnisse aus den US-Geheimarchiven“, 1995, S. 135 ff (der Text
ist gerafft, was nicht immer kenntlich ist!)
154)
„Keine Bundesregierung hat bisher einen das deutsche Volk vor Verunglimpfung
schützenden Paragraphen im BRD-Strafgesetzbuch für nötig befunden!“
Anmerkung: Dies sollte
ansich verwunderlich sein, da § 130 III StGB bereits die Verharmlosung
nationalsozialistischer Gewaltverbrechen unter Strafe stellt, wenn dies
öffentlich geschieht und den öffentlichen Frieden zu stören geeignet ist. Auch
wird bestraft (§ 90a StGB), wer die Bundesrepublik Deutschland (also den Staat)
beschimpft oder böswillig verächtlich macht. Aber über das deutsche Volk,
einschließlich unserer Eltern, Großeltern und Altvorderen dürfen straflos Kübel
von Unrat und Lügen ausgeschüttet werden. Eine feine politische Klasse haben
wir und die Regierung ist toll!
155)
„Geschützt wird durch das Verbot der sogenannten Auschwitz-Lüge ein
Rechtsgut, das in der Rechtsgeschichte demokratischer Staaten bis dahin aus
guten Gründen unbekannt war. Das staatlich verfügte Geschichtsbild. (...) Doch
der Wahrheit des Holocaust ist nicht gedient, wenn sie im Strafgesetzbuch
steht. (...) Es dient ihr nicht, wenn sie geglaubt werden muß, nicht weil sie
unwiderleglich, sondern weil sie befohlen ist.“
Christian Bommarius in der „Berliner Zeitung“
vom 27.4.2004
Anmerkung: Beachtenswert ist
auch, daß Wissenschaftler oder Hobbyforscher mit dem diskriminierenden Begriff
„Holocaust-Leugner“ belegt werden, obwohl sie lediglich in bester
wissenschaftlicher Tradition Zweifel an gewissen Dingen anmelden, die nicht
durch objektive Beweismittel, sondern „nur“ durch Zeugen überliefert sind.
Insoweit ist eine für die Menschheitsgeschichte bemerkenswerte Bestimmung aus
dem Code Napoleon in Erinnerung zu rufen, wonach in einem Zivilprozeß von einem
bestimmten Wert des Streitgegenstandes an (ich meine, es waren 20 Louisdor) der
Zeugenbeweis kein taugliches Beweismittel mehr war. Um Vorurteile gegenüber
jenen Personen abzubauen, empfehlen wir zur Lektüre
www.luebeck-kunterbunt.de/Favoriten/Holocaust-Revisionismus.htm
156)
„Sie (von der CDU/CSU) haben sich gewunden. Sie haben
geschummelt und geschwindelt, und Sie haben sich nicht eines Besseren besonnen,
obwohl Sie häufig beim Schwindeln ertappt wurden. Wenn Lügen eine olympische
Sportart wäre, hätte die Bundesregierung Goldmedaillen im Abonnement.“
Otto Schily als SPD-MdB am 22.3.1991 im
Bundestag
157)
„Der zur traditionalistischen katholischen Piusbruderschaft
zählende Bischof Richard Williamson leugnet einem SPIEGEL-Bericht zufolge
weiter den Holocaust.
Aus internen E-Mails der Bruderschaft gehe hervor, dass Williamson ‚die sechs
Millionen Vergasten’ für ‚eine Riesenlüge’ halte, berichtete DER SPIEGEL am
Samstag vorab. Auf dieser ‚Tatsache’ sei ‚eine ganz neue Weltordnung aufgebaut
worden.’ Die Juden, seien ‚dank der KZs Ersatzerlöser geworden’, so der
Geistliche, der außerdem die Zulassung von Frauen und Mädchen an Universitäten
ablehnt und noch 2008 öffentlich warnte, der Vatikan sei unter satanischer
Kontrolle. Williamson behauptet dem Bericht zufolge zudem, dass ‚1,3 Millionen
Deportierte’ aus den Lagern Treblinka, Majdanek, Belzec und Sobibór keineswegs
vergast, sondern in den von Deutschland besetzten Teil der damaligen
Sowjetunion verbracht worden seien. Der Brite hatte in einem Priesterseminar
der Piusbruderschaft bei Regensburg in einem Interview des schwedischen
Fernsehens den Holocaust geleugnet. In dem vor einem Jahr ausgestrahlten
Interview sagte er, er denke, dass ‚200.000 bis 300.000 Juden in den
Konzentrationslagern gestorben seien’, aber ‚nicht ein einziger von ihnen in Gaskammern’.“
nachrichten.t-online vom 30.
Januar 2010
Anmerkung: Die Behauptung,
der Vatikan befinde sich unter satanischer Kontrolle, dürfte sich auf die von
Erzbischof Marcel Lefebvre begründete Kritik beziehen, viele der im Vatikan
versammelten Würdenträger hätten sich freiwillig der Sekte der Freimaurer
angeschlossen. Paul VI., mütterlicherseits angeblich jüdischer Abkunft, fühlte
sich zu schwach, dem Missstand abzuhelfen. Sein Nachfolger wollte durchgreifen
und den Vatikan von den Logenbrüdern säubern, was dazu führte, daß er nach
einem Pontifikat von nur 33 (!) Tagen (oder etwas mehr) das zeitliche segnete,
wobei viel dafür spricht, daß er umgebracht wurde.
158)
Bischof Tadeusz Pieronek ist einer der prominentesten polnischen Kirchenmänner.
Von 1993 bis 1998 war er Generalsekretär der polnischen Bischofskonferenz. Er
ist also kein ‚Radikaler’ und schon gar kein ‚verwirrter Geist’, sondern
emeritierter Weihbischof. Und doch wird er auf der katholischen Internetseite
‚Pontifex.Roma’, eine Stimme des Vatikans, mit dem entscheidenden Satz zitiert:
„Der Holocaust
als solcher ist eine jüdische Erfindung (invenzione ebraica) und wird oftmals
als Propagandawaffe von Israel genutzt.“
159)
„Wie man mit Wortassoziationen sich in den Köpfen der Menschen
‚unsichtbar’ machen kann, erläuterte Prof. Lackoff von der Berkeley University
of California – auch nachlesbar in seinem Buch: ‚Don’t think of an elephant’ –
wer sich also des Wortes ‚Verschwörungstheoretiker’ bedient, zeigt nur, daß er
minderer Intelligenz ist.“
www.secret.tv/forum/ (Viking 78 am
4.6.2009)
Anmerkung:
Die Verwendung des Begriffes „Verschwörungstheoretiker“ erfolgt nicht nur von
Personen „minderer Intelligenz“, sondern auch von solchen minderer
charakterlicher Integrität, welche die Offenbarung gewisser Sachverhalte
dadurch verhindern wollen, daß die sie verbreitenden Menschen als Deppen,
Spinner, Idioten, etc. denunzieren.
160)
Frank Stern verweist in seinem Buch „Im Anfang war Auschwitz“ (S. 15)
auf „100.000 jüdische KZ-Überlebende aus allen europäischen Ländern, davon
53.000 im besetzten Deutschland und Österreich.“
„Historische Tatsachen“ Nr. 107 / S. 17 (inhaltsgetreue Wiedergabe)
161)
Der langjährige Präsident des Jüdischen Weltkongresses Nahum Goldmann
bestätigt in seinem Buch „Das jüdische Paradox“ (S. 263 + 170) „600.000
jüdische KZ-Überlebende, die kein Land aufnehmen wollte.“
„Historische Tatsachen“ Nr. 107 / S. 17 (inhaltsgetreue Wiedergabe)
162)
„Hohe Offiziere der US-Army gaben im Juni 1946 der Öffentlichkeit
gegenüber ihrer Befürchtung Ausdruck, daß sie sich – da täglich 10.000 Juden
aus dem Osten in die US-Besatzungszone einströmen – auf ein Problem mit drei
Millionen jüdischen Immigranten gefaßt machen müssen.“
„Historische Tatsachen“ Nr. 107 / S. 17 zitieren AP-Pressedienst vom
23. Juni 1946
163)
„Allein aus den Auschwitzer Lagern gab es 223.000 (nicht nur jüdische)
Überlebende ...“
„Historische Tatsachen“ Nr. 107 / S. 17 zitieren Franciszek Piper
(1992)
164)
„The bombing of Dresden was
the greatest single holocaust by war.“
Sir Harold Nicholson – britischer Diplomat und
Publizist am 6. Mai 1963 im Londoner „Observer“
165)
„Fast sechseinhalb Millionen (6,48 Mio.) Menschen in Deutschland
beziehen Grundsicherung für Arbeitslose nach Hartz IV.“
„Lübecker Nachrichten“ vom 29. Januar 2010
166)
„Wegen seiner ausdrücklichen
Befürwortung nationalsozialistischer Kriegsziele ist der Vorsitzende der
NPD-Fraktion im Schweriner Landtag, Udo Pastörs, von der laufenden Sitzung
ausgeschlossen worden. Einen Tag nach einer Holocaust-Gedenkfeier des
Parlaments, der die sechs NPD-Abgeordneten ferngeblieben waren, hatte die
Partei in einem Antrag die Errichtung eines Denkmals für die Opfer des untergegangenen
Flüchtlingsschiffes ‚Wilhelm Gustloff’ gefordert. In der Debatte sorgte
Pastors für den Eklat. Hitlers Kriegsziel ‚Vernichtung des jüdischen
Bolschewismus’ bezeichnete er in einem Zwischenruf als ‚eine gute Idee’.“
„Lübecker Nachrichten“ vom
29. Januar 2010
167)
„Eine masochistische Ader muß man schon haben, um als Konservativer
immer noch in der CDU auszuharren. Mit methodischer Grausamkeit hat das
Spitzenpersonal der Union in den letzten Jahren reihum die einstige
Kernklientel verprellt und konservative Leitfiguren abgemeiert. Im Parteivolk
wächst der Unmut ...“
JUNGE FREIHEIT vom 29.
Januar 2010 (Michael
Paulwitz: „Das schwarze Loch“)
168)
„Wir (die Führung der Union) erklären diesen begriffsstutzigen
Hinterwäldlern noch mal ganz langsam zum Mitschreiben, daß sie gefälligst
weiterhin brav CDU wählen sollen – auch wenn die Vorsitzende das Oberhaupt der
Katholiken beleidigt und ungerührt zusieht, wie ihr Vizekanzler die
Integrationsfigur der unionstreuen Vertriebenen ankläfft und besudelt; auch
wenn CDU-Ministerinnen es für Familienpolitik halten, wenn Kinder in die
Krippen und Frauen in die Produktion gesteckt werden; auch wenn eine
‚bürgerliche’ Regierung Schulden und Abgaben weiter in schwindelnde Höhen
treibt, Abtreibungen subventioniert und Linksextremisten mit Staatsknete
füttert.“
JUNGE FREIHEIT vom 29.
Januar 2010 (Michael
Paulwitz: „Das schwarze Loch“)
Anmerkung: Paulwitz
persifliert die „Berliner Erklärung“.
169)
„Auch wenn die von CDU-Familienministerin Kristina Köhler in Aussicht
gestellten zwei Millionen Euro zur Bekämpfung des Linksextremismus und Islamismus verglichen mit den 24 Millionen Euro
im ‚Kampf gegen Rechts’ verschwindend wenig erscheinen, sind sie als politisches Zeichen doch unmißverständlich: Das Gewalt- und Gefährdungspotential des Linksextremismus
soll künftig ernster genommen werden.“
JUNGE FREIHEIT vom 29.
Januar 2010 (Felix
Krautkrämer: „Kampf-Millionen“)
Anmerkung: Unabhängig von dem geringen politikwissenschaftlichen Aussagegehalt von „links“ und „rechts“ (es sind Worte, um einem Ortsfremden zu erklären, auf welchem Weg er zum Bahnhof findet) ist es grundsätzlich ein Skandal, wenn Steuergelder ausgegeben werden, um eine Ideologie oder politische Richtung zu bekämpfen. Das Maß aller Dinge ist das – im Lichte des Grundgesetzes ausgelegte – Strafgesetzbuch, aus dem allerdings flugs der § 130 (jedenfalls der verfassungswidrige § 130 III) zu streichen wäre. Deshalb bleibt es auch bei Grundforderungen der 68er und der GRÜNEN aus ihrer Gründungszeit: Abschaffung der Verfassungsschutzämter und raus aus der Nato, dann brauchen wir auch kein schlechtes Gewissen bei einem sofortigen Abzug deutscher Soldaten aus Afghanistan zu haben.<