Zitate und Merkwürdigkeiten (44)

 

1)     „Dass die Amerikaner seit Vietnam ihre Kriege zuallererst als Medien-Feldzüge führen, lag ... gerade daran, dass sie damals die wichtigste Schlacht – die um das Bild vom Krieg – gegen Menschen wie (den Pressefotografen Tim) Page so jämmerlich verloren.“

 

Zweitausendeins Merkheft 229 (Januar 2010) S. 30

 

 

2)     „Schweinereien gibt es in diesem Land reichlich und Jürgen Roth („einer der bedeutendsten investigativen Autoren zu Korruption in Deutschland“, Der Tagesspiegel) haut sie dem Leser um die Ohren, auf dass niemand je wird sagen können, er oder sie habe nichts davon gewusst.“

 

Zweitausendeins Merkheft 229 (Januar 2010) S. 32 in der Bewerbung von Jürgen Roth: „Anklage unerwünscht! Korruption und Willkür in der deutschen Justiz“

 

Anmerkung: Das oben genannte Buch von Jürgen Roth steht in einer langen Reihe justizkritischer Werke, die eine kleine Bibliographie ohne Anspruch auf Vollständigkeit unter

www.luebeck-kunterbunt.de/Justizelend/Justizkritische_Buecher.htm

zusammengetragen hat.

 

 

3)     „Von einer zukunftsorientierten Leistungsgesellschaft sind die Deutschen weit entfernt.“

 

Zweitausendeins Merkheft 229 (Januar 2010) S. 32 in der Bewerbung von Meinhard Miegel: „Die deformierte Gesellschaft.“

 

 

4)     „Keine Branche hat so sehr von der Globalisierung profitiert wie das organisierte Verbrechen.“

 

Zweitausendeins Merkheft 229 (Januar 2010) in der Bewerbung von David Southwell: „Geschichte des organisierten Verbrechens“

 

 

5)     „Freiheit ist ein Geisteszustand.“

 

Tom Hodgkinson

 

 

6)     „Agenten der US-Regierung steckten hinter dem Attentat auf (Martin Luther) King ...“

 

Zweitausendeins Merkheft 229 (Januar 2010) in der Bewerbung von William F. Pepper: „Die Hinrichtung des Martin Luther King. Wie die amerikanische Staatsgewalt ihren Gegner zum Schweigen brachte“

 

 

7)     „Er (Giuseppe Balsamo, alias Alessandro Graf von Cagliostro) wird in einem der Armenviertel von Palermo geboren und ins Kloster gesperrt. Als er im Speisesaal anstelle der Namen von Märtyrern jene stadtbekannter Prostituierter verliest, setzen ihn die Brüder vor die Tür.“

 

Zweitausendeins Merkheft 229 (Januar 2010) S. 93

 

 

8)     „Es gibt mehr Huren unter den Frauen, die nie etwas mit einem Mann gehabt haben als unter jenen, die daraus einen traurigen Broterwerb machen.“

 

Erich Maria Remarque in „Arc de Triomphe“

 

 

9)     „Jedenfalls wurde er (Giuseppe Balsamo, alias Alessandro Graf von Cagliostro) von den Freimaurern seiner Zeit allgemein als Br. (Bruder) betrachtet und hatte überall (auch in England) Zutritt zu den Logen.“

 

Eugen Lennhoff et alt. in „Internationales Freimaurerlexikon“, München 2000, S. 166

 

 

10)„Mit einer Anbaufläche von 250.000 Hektar ist Marokko der größte Cannabislieferant Europas.“

 

www.cannabislegal.de/

 

 

11)„Unser (Bundespräsident Johannes) Rau (Ehrenmitglied im Lions Club Wuppertal) - vor gut zwei Wochen erst beim Schwerst-Kriminellen Hassan II. (Mitglied im Rotary Club) in Marokko (das 'Hamburger Abendblatt' am 26.7.1999: 'angehäuft das größte Vermögen des Planeten' - 'viele Milliarden auf 20 Konten bei internationalen Banken' - 'einmal pro Woche eine Boing 747 von Casablanca nach Rio, um Grundstoffe zur Drogenherstellung...') ist in Tränen aufgelöst, in der Glotze gerade zu besichtigen.“

 

 Ritterkreuzträger Hennecke Kardel über Johannes Rau (Brief vom 15.8.1999)

 

 

12)„ ... radikale Muslime haben Rotarier und Lions ganz offen zu ihren Todfeinden erklärt.“

 

Udo Ulfkotte in „info.kopp-verlag.de“

 

 

13)„Muslime bereiten Terroranschläge auf Rotary und Lions Clubs vor.“

 

Udo Ulfkotte in „info.kopp-verlag.de“

 

 

14)Die (jüdischen) Feinde (der Palästinenser bzw. der Hamas) haben lange Zeit Ränke geschmiedet ... und riesigen, bedeutungsvollen, materiellen Reichtum angesammelt. Mit ihrem Reichtum haben sie weltweit die Kontrolle über die Medien übernommen, ... mit ihrem Geld haben sie in verschiedenen Teilen der Welt Revolutionen gesteuert ... Sie standen hinter der Französischen Revolution, der Russischen Revolution und den meisten anderen Revolutionen ... Mit ihrem Geld bildeten sie geheime Organisationen, z. B. die Freimaurer, die Rotary Clubs und die Lions Clubs, welche über die ganze Welt ausgebreitet sind, um Gesellschaftssysteme zu zerstören und zionistische Interessen wahrzunehmen ... Sie standen hinter dem I. Weltkrieg und bildeten den Völkerbund, mit welchem sie die Welt regierten. Sie standen hinter dem II. Weltkrieg, durch den sie riesige finanzielle Gewinne erzielten ... Sie sind die Drahtzieher eines jeden irgendwo in der Welt geführten Krieges.“

 

Artikel 22 der Charta der Hamas (Hervorhebung vom Bearbeiter)

 

 

15)„Sogar der zweifellos in seiner Auffassung immer sehr strenge Joschka Fischer (zwischenzeitlich zum Ehrenjuden von Saloniki avanciert) erklärte im November 1986 als hessischer Umweltminister, er wolle mit allen rechtlichen Mitteln an Schönberg festhalten, weil als Alternative nur ‚ökologisch weniger vertretbare Deponien’ in Frage kämen.“

 

Info-Papier der CDU-Fraktion des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern (8.4.1993)

 

 

16)„Bereits 1980 hat der heutige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein (Björn) Engholm, damals noch parlamentarischer Staatssekretär im Bundesbildungsministerium, zur Deponie Stellung bezogen. Er soll – vor Erteilung der ersten Transportgenehmigung – aus Lübecker Sicht sich ‚sehr daran interessiert’ gezeigt haben, die ‚Mülldeponie Schönberg benutzen zu können’. Engholm weiter: ‚Sollte die Firma die Beförderungsgenehmigung nicht erhalten, bestehe die Gefahr, daß die DDR-Behörden Müllverbringungsverträge mit anderen europäischen Staaten abschließen könne’.“

 

Info-Papier der CDU-Fraktion des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern (8.4.1993)

 

Anmerkung: Um das Hintergründige der Zitate 15 und 16 verstehen zu können, ist der Beitrag www.luebeck-kunterbunt.de/TOP100/Engholm_&_Konsorten.htm hilfreich.

 

 

17)„Die Hamburger Staatsanwaltschaft hat gegen den SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Bülent Ciftlik Anklage erhoben. Grund sei der Verdacht auf Anstiftung zu einer Scheinehe zwischen einem Türken und einer Deutschen ...“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 6. Januar 2010

 

Anmerkung: Zu recht weist die JUNGE FREIHEIT vom 15.1.2010 darauf hin, daß dieser Fall in Erinnerung ruft, wie Bülent Ciftlik bereits 2007 für Irritationen bei den Genossen sorgte, die damals durch interne Wahl ihren Bürgermeister-Kandidaten bestimmen wollten. Eine Wahlurne mit etwa 1.000 Stimmen ging verloren und dessen Verbleib blieb ebenso ungeklärt, wie Ciftliks Aufenthaltsort im Zeitpunkt des zu vermutenden Diebstahls. Der Politiker mit Migrationshintergrund machte sich durch widersprüchliche Angaben verdächtig.

 

 

18)„Die Landesverbände (der Linkspartei von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen) werfen (Dietmar) Bartsch vor, vor bekannt werden von dessen (Oskar Lafontaines) Krebserkrankung Gerüchte über eine angebliche Affäre Lafontaines mit der Bundestagsabgeordneten Sahra Wagenknecht lanciert zu haben und eine Nachfolgedebatte eröffnet zu haben.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 6. Januar 2010

 

 

19)„Die Deutschen sehen den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr immer kritischer. Im neuesten ARD-Deutschlandtrend sprachen sich 71 Prozent der Befragten für einen möglichst schnellen Abzug aus.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 8. Januar 2010

 

 

20)„Muslimische Fanatiker haben vor einer Kirche in Oberägypten sieben koptische Christen und einen muslimischen Wachmann erschossen.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 8. Januar 2010

 

 

21)„In die politische Symbolik ist das Pentagramm wahrscheinlich ähnlich wie eine Menge anderer Embleme durch die Freimaurerei eingedrungen. Das erklärt hinreichend die Bedeutung für die revolutionäre Allegorie des 18. Jahrhunderts im allgemeinen und die Gestaltung des Sternenbanners der Vereinigten Staaten im besonderen. Seine eigentliche Karriere als politisches Symbol begann für das Pentagramm allerdings in Gestalt des ‚Sowjetsterns’.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Karlheinz Weissmann: „Abwehrzauber“)

 

 

22)„Anderer Orten muß man das Bedeutende aufsuchen, hier (in Rom) werden wir davon überdrängt und überfüllt. Wie man geht und steht, zeigt sich ein landschaftliches Bild aller Art und Weise, Paläste und Ruinen, Gärten und Wildnis, Fernen und Engen, Häuschen, Ställe, Triumphbögen und Säulen, oft alles zusammen so nah, ... und dann ist man abends müde und erschöpft vom Schauen und Staunen.“

 

Johann Wolfgang von Goethe im Jahre 1786

 

 

23)„Das Leben verlieren ist keine große Sache, doch dabeisein zu müssen, wenn jeder Sinn des Lebens aufgelöst wird – das ist unerträglich.“

 

Albert Camus in „Die Pest“

 

 

24)„Zwar hielt (Albert) Camus das Untergehen, das Scheitern für die einzig denkbare Chiffre menschlicher Existenz, doch legte er Wert darauf, daß es ein Scheitern ohne Unterwerfung sein müsse, daß man sich bis zuletzt wehren müsse.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Pankraz = Günter Zehm: „Pankraz, Albert Camus und die Welt als Absurdistan“)

 

 

25)„Die deutlichste, und wohl angemessenste Form des Scheiterns ist der heroische Untergang. Kein Siegerglanz kann uns so rühren und bewegen wie der Untergang einer tapferen kleinen Schar, die gegen riesige Übermacht bis zur letzten Patrone kämpft und das Fähnlein aufgerichtet hält.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Pankraz = Günter Zehm: „Pankraz, Albert Camus und die Welt als Absurdistan“)

 

Anmerkung: Trotz der Verteufelung des Dritten Reichs, das in seinem „bolschewistischen Abwehrkampf“ befehlsgemäß viele Städte „bis zum letzten Mann“ verteidigen ließ, ist der alles überstrahlende Glanz des heroischen Untergangs wahrlich ein Phänomen. Es beginnt in der germanischen Mythologie, die jedem im Kampfe Gefallenen verheißt, der Ehre teilhaftig zu werden, mit Odin an der Tafel zu sitzen. Heute erleben wir bei den radikalen Muslimen ähnliches, die sich in der Gewissheit des Paradieses in die Luft sprengen. Andachtsvoll huldigten Generationen von Schülern der Erzählung über Leonidas, König von Sparta, der im Jahre 480 vor Christus bei der Verteidigung der Thermopylen den Tod fand. Er, seine 300 Spartaner und weitere Hilfstruppen opferten sich, um das riesige Perserheer aufzuhalten und dem griechischen Heer den Rückzug zu sichern. Der byzantinische Geschichtsschreiber Prokop berichtet uns vom heldenhaften Tod des letzten Gotenkönigs Teja am Vesuv. Die französische Fremdenlegion ehrt die Prothese ihres Hauptmanns, der mit seiner Kompanie in Mexiko bis zum letzten Mann aufgerieben wurde. Eines der wenigen Nationalheiligtümer, die in der kurzen Geschichte der Vereinigten Staaten angefallen sind, ist „Alamo“, die Kirchenfestung bei San Antonio, die bis zum letzten Mann gegen den mexikanischen General Santa Anna verteidigt wurde. In der Aufzählung darf der heldenhafte Kampf der Besatzung der „Bismarck“ im Zweiten Weltkrieg nicht fehlen.

 

 

26)„Nicht die Welt im Ganzen ist nach Ansicht von (Albert) Camus absurd, sie ist im Gegenteil schön, aber es gibt eine Instanz, die ihre Schönheit mit voller Absicht überschreit und zerstört, und diese Instanz ist sehr mächtig und schwer zu benennen.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Pankraz = Günter Zehm: „Pankraz, Albert Camus und die Welt als Absurdistan“)

 

 

27)„Seit alters her wurden die Juden von der christlichen Kirche mit dem Antichrist, dem Teufel, in Verbindung gebracht und ihnen unheimliche, verderbliche Kräfte zugeschrieben.“

 

Hellmuth Auerbach  in Wolfgang Benz (Hg.): „Legenden Lügen Vorurteile“, 3. Aufl., München 1993, S. 218

 

 

28)„Ich bin in meinem Leben sehr oft Prophet gewesen und wurde meistens ausgelacht. In der Zeit meines Kampfes um die Macht war es in erster Linie das jüdische Volk, das nur mit Gelächter meine Prophezeiungen hinnahm, ich würde einmal in Deutschland die Führung des Staates und damit des ganzen Volkes übernehmen und dann unter vielen anderen auch das jüdische Problem zur Lösung bringen. Ich glaube, dass dieses damals schallende Gelächter dem Judentum in Deutschland unterdes wohl schon in der Kehle erstickt ist. Ich will heute wieder ein Prophet sein: Wenn es dem internationalen Finanzjudentum in und außerhalb Europas gelingen sollte, die Völker noch einmal in einen Weltkrieg zu stürzen, dann wird das Ergebnis nicht die Bolschewisierung der Erde und damit der Sieg des Judentums sein, sondern die Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa.“

Reichstagsrede des „Führers“ Adolf Hitler vom 30.1.1939, der sich von englischen und amerikanischen Geldgebern an die Macht kaufen ließ, um zuerst den Nationalsozialismus, dann seine SA-Kameraden und „zu guter Letzt“ das deutsche Volk zu verraten

29)„Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit.“

Albert Camus in „Die Pest“ (dem Arzt Rieux in den Mund gelegt)

 

30)„Reif fürs Panthéon wäre Camus allemal, fragt sich nur, ob das Panthéon reif ist für Camus.“

JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Pankraz = Günter Zehm: „Pankraz, Albert Camus und die Welt als Absurdistan“ – zitiert namentlich nicht genannte französische Kommentatoren)

 

31)„Die neuen Herren (bei der Welt-Gruppe des Springer-Konzerns) entsprechen voll dem, was Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner von seinen leitenden Redakteuren erwartet. Es sind coole Typen weit unter Fünfzig, die ebenso gut ein Restaurant oder einen Waschsalon leiten könnten statt einer Zeitungsredaktion.“

JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Andreas Wild: „Ausgemustert“)

 

32)„Über Jahrtausende hinweg wurden etwa 3.000 verschie­dene Sorten Weizen, 5.000 Sorten Reis und 6.000 Sor­ten Mais gezüchtet. Heute werden nur noch wenige Dutzend so­genannter Hochleistungssorten ange­baut. Weltweit liefern nicht mehr als dreißig Arten 95 Prozent aller pflanzli­chen Nahrungsmittel; der Rest hat sich wieder verwildert und in abgelegene, oft schwer zugängliche Bergregionen zurückgezogen.

 

JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Robert Backhaus: „Ein Panorama des Schreckens“)

 

 

33)„Dreizehn Millionen Hektar Waldfläche gehen zur Zeit jährlich verloren, insbesondere durch Brandrodungen, mit denen man Platz für die neuartigen Ölpalmen-Plantagen gewinnt. Achtzig Prozent aller Korallen­riffe sind mittlerweile zerstört, dreißig Prozent aller im Jahr 2000 gezählten Mangrovensümpfe sind verschwun­den.“

 

 JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Robert Backhaus: „Ein Panorama des Schreckens“)

 

 

34)„Ironie und Sarkasmus beim Blick auf das ‚Jahr der Biodiversität 2010’ liegen nahe, bieten sich geradezu an. Und doch ist es schade um das Thema. Denn es ist ja wahr: Biodiversität, artliche, öko­logische und genetische Vielfalt, ist der Grund und die Voraussetzung allen Le­bens. Differenz geht vor Gleichförmig­keit, Differenzierung vor Gleichmache­rei, und das gilt selbstverständlich auch für die menschliche Gesellschaft, die ein machtvoller Zweig des Lebens hier auf Erden ist. Wer im Verkehr der Völker untereinander die Gleichmacherei über die Differenzierung stellt, der ist auch nicht in der Lage, die Vielfalt des Lebens insgesamt zu erhalten.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Robert Backhaus: „Ein Panorama des Schreckens“)

 

 

35)„Kontrafaktische Geschichtsspekulation, wie sie Sebastian Haffner liebte: Wäre Adolf Hitler zwei Monate nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges ermordet worden – ein Platz in den Annalen neben dem alten Fritz und Bismarck als unvergleichlicher Mehrer des Reiches wäre ihm sicher gewesen.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010

 

Anmerkung: Haffner stellt diese Spekulation in „Anmerkungen zu Hitler“ auf.

 

 

36)In den USA gilt das Buch („Lehrjahre der Demokratie – Wahlen und politische Kultur im Deutschen Kaiserreich“) als akade­misches Standardwerk, was angesichts (Margaret Lavinia) Andersons Quintessenz erstaunt: Das allgemeine, gleiche und geheime Wahl­recht für Männer (Frauen hatten es welt­weit noch nicht) wurde im Norddeut­schen Bund 1867, im Reich 1871 ein­geführt. Nur Griechenland (1844) und Frankreich (1852) führten dieses früher ein. England erhielt erst 1949, die USA erst 1965 ein gleiches Wahlrecht. Im Reich wurde bis 1893 alle drei, dann alle fünf Jahre gewählt, in England norma­lerweise nur alle sieben Jahre. Die Macht des Reichstags war de facto so groß wie die anderer Parlamente, auch wenn er nicht die Regierung wählte. Wahlen und politische Praxis waren um einiges kultivierter als in anderen Ländern.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Manfred Backerra: „Von wegen vordemokratisch“)

 

Anmerkung: Margaret Lavinia Anderson ist Professorin für europäische Geschichte in Berkeley.

 

 

37)„Selbst während des Kulturkampfes und der Sozialistengesetze waren die Regeln der Demokratie nicht ausgehoben, was das Erstarken der Basisstrukturen der Bekämpften, Zentrum und Sozialdemokraten, möglich machte. Denn der ‚Obrigkeitsstaat’ war in erster Linie Rechtsstaat.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Manfred Backerra: „Von wegen vordemokratisch“)

 

 

38)(Margaret Lavinia) Anderson führt implizit die Kom­plexe vom ‚langen Weg nach Westen’ (Heinrich August Winkler) und dem ‚deutschen Sonderweg’ (Hans-Ulrich Wehler) ad absurdum. Das Kaiserreich stand schon in seinen Lehrjahren der Demokratie wie auch sonst bald mit an der Spitze des Fortschritts. Nicht nur der offiziellen deutschen Geschichtsbetrach­tung, die den Empfang demokratischer Weihen meist erst durch die siegreichen Alliierten nach 1945 propagiert und al­les andere als ‚vordemokratische’ Pha­sen interpretiert, die unweigerlich auf Hitler zulaufen mußten, erteilt Anderson damit eine Lehre, sondern vermittelt sogar noch ein historisches Vorbild für die heutige politische Praxis, in der ‚die Parteien sich den Staat zur Beute gemacht haben’ (Hans-Herbert von Arnim).“

 

JUNGE FREIHEIT vom 1. Januar 2010 (Manfred Backerra: „Von wegen vordemokratisch“)

 

 

39)Niedersachsens Verkehrsminister Jörg Bode (FDP) hat das Streusalzverbot in der Stadt Hannover kritisiert: Ein solches Verbot halte ich für völligen Unsinn“, sagte Bode in Hannover. (...) „Die Sicherheit der Menschen muss man höher einschätzen.“

 

„Hannoversche Allgemeine“ vom 8. Januar 2010

 

Anmerkung: Es gibt Glatteissituationen, denen man weder mit Asche (die man außerdem nicht oder schwerlich kaufen kann und wer betreibt heute noch einen Kohleofen?) noch mit Split hinreichend beikommen kann. Da hilft nur Salz! Sofern kommunale Satzungen diese Ausnahmen vom Salzverbot nicht vorsehen, begegnet dies rechtlichen Bedenken. In der Tat ist die körperliche Unversehrtheit und Sicherheit der Bürger höher einzuschätzen als der Fundamentalismus einiger durchgeknallter grüner Mützen. Ich möchte jedenfalls nicht, daß ein älterer Mitbürger wegen eines absoluten Salzverbotes zu Fall kommt, sich beispielsweise einen Oberschenkelhalsbruch zuzieht und dadurch zum Pflegefall wird. Die Idiotie des absoluten Salzverbotes in ortsrechtlichen Bestimmungen über die Reinigungspflicht der Anlieger wird dadurch offenkundig, daß die öffentliche Hand Tausende von Tonnen Viehsalz auf die Straßen bringt, dem Bürger aber verwehren will, ein Paar Gramm sinnvoll, knapp dosiert und gezielt in Handarbeit einzusetzen. Auch dieser Themenkreis bestärkt mich in meiner Annahme, in einem überdimensionalen Irrenhaus zu leben.

 

 

40)„Die Zeit für Reden ist vorbei. Wir wissen aus der Geschichte, dass das Programm für eine globale Regierung sehr schwer zu ... trotz bester Absichten, ist es sehr schwer, ein solches Programm zu verwirklichen.“

 

Baron David De Mayer Rothschild – jüngster Sohn von Sir Evelyn Rothschild aus dem britischen Zweig der jüdischen Bankiersdynastie im Vorfeld des Kopenhagener Klimagipfels (Lügengipfels?) nach einem Filmmitschnitt auf infowars.net vom 16.12.2009

 

 

41)„Kapitalismus ist der Weg zur Hölle.“

 

Hugo Chávez – Präsident von Venezuela

 

 

42)„Die Stasi war eine Organisation wie Google.“

 

US-Soziologe Richard Sennett im Interview mit SPIEGEL-ONLINE vom 15.1.2010. Sennett ist Hochschullehrer an der Universität von New York und der London School of Economics

 

 

43)Wie haben uns alle Medien (wegen der Schweinegrippe) mit unverantwortlichen Mel­dungen (30 Millionen Tote!) in Angst und Schrecken ver­setzt, um jetzt den ach so un­geliebten Politikern Schnell­schüsse vorzuwerfen. Ich erin­nere an die Hysterie als der Impfstoff drohte, nicht recht­zeitig zur Verfügung zu ste­hen. Hätte auch nur ein Be­sonnener von Ausschreibung und Tests gesprochen, wäre er wohl in der Luft zerrissen worden. Hier tragen die Me­dien eine große Mitschuld und müssten sich eigentlich an den entstandenen Kosten beteiligen.“

 

Ingolf Behm im LN-Leserbrief vom 10./11. Januar 2010

 

44)„Haben Sie schon vergessen, wer die Panik zur Grippe H1N1 geschürt hat? Es waren die Medien! Entweder war es reißerischer Journalismus, oder die Pharmaindustrie hat die Kampagne gesponsert. Auf jeden Fall sind Politiker und Beamte von den Medien zu übereilten Schritten gera­dezu gedrängt worden. Jetzt, wo das Kind in den Brunnen gefallen ist, kann man sich ja ganz scheinheilig davon dis­tanzieren.“

Waldemar Möller im LN-Leserbrief vom 10./11. Januar 2010

 

 

45)„James Ellroy ist ein Autor, dessen Bücher von Blut und Bösartigkeit triefen. Sie sind ein Spiegel der US-Gesellschaft.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 10./11. Januar 2010 (Jürgen Feldhoff: „Die bösen Geister Amerikas“)

 

 

46)„Die Jahre von 1968 bis 1972 sind es, die (James) Ellroy beschreibt. Wahlkampf zwischen Hubert Humphrey und Richard Nixon, zwischen einem Liberalen und einem Macht-Junkie, dessen Verbindungen zur Cosa Nostra und zum (kriminellen) FBI-Chef J. Edgar Hoover überaus eng sind. Die Akteure in Ellroys Roman („Blut will fließen“) haben alle Dreck am Stecken.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 10./11. Januar 2010 (Jürgen Feldhoff: „Die bösen Geister Amerikas“)

 

 

47)„Ein zunehmender Zerfall der Gesellschaft (folgt aus der Zuname von Armut und Reichtum und aus der Polarisierung innerhalb der Gesellschaft). In den Großstädten bilden sich teilweise Parallelgesellschaften heraus: Reiche verschanzen sich in Luxusquartieren, die von privaten Sicherheitsdiensten geschützt werden, während sich Arme in die traurige Welt der Suppenküchen, Kleiderkammern und Sozialkaufhäuser zurückziehen.“

 

Christoph Butterwegge im LN-Interview vom 10./11. Januar 2010

 

 

48)„Zwar entlädt sich der Unmut (der Armen oder Unterprivilegierten) nicht oder noch nicht in Krawallen, militanten Aktionen oder sozialen Unruhen. Aber es braut sich in unserer Gesellschaft etwas zusammen...“

 

Christoph Butterwegge im LN-Interview vom 10./11. Januar 2010

 

 

49)„Zirka sieben Millionen Menschen sind ... immer noch von Hartz IV betroffen.“

 

Christoph Butterwegge im LN-Interview vom 10./11. Januar 2010

 

 

50)„Viele Menschen wenden sich offenbar vom politischen System ab. Die Wahlbeteiligung sinkt. Man hat das Gefühl, für welche Partei auch immer ich mich entscheide, meine Lebenssituation wird sich dadurch nicht verbessern.“

 

Christoph Butterwegge im LN-Interview vom 10./11. Januar 2010

 

 

51)„Die große Mehrheit der Menschen stellt den persönlichen, kurzfristigen Profit hintan und übt Verzicht. Dennoch hält die FDP mit einer elefantösen Sturheit an ihrem Mantra (Steuersenkungen) fest.“

 

„Darmstädter Echo“ zitiert nach LN vom 10./11. Januar 2010

 

 

52)„Die Mehrheit, selbst die Mehrheit der FDP-Wähler, ist gegen eine Politik, in der Steuersenkung zum Dogma wird. Die Leute wollen keine Geschenke, die sie später teuer bezahlen müssen. Die Koalition Merkel setzt die Grundrechenarten, die Vernunft und die politische Urteilskraft auf einmal außer Kraft.“

 

„Abendzeitung“ (München) zitiert nach LN vom 10./11. Januar 2010

 

 

53)„Den Leuten wird bewusst: Wer heute Steuern senkt, wird sie morgen kräftig erhöhen müssen, sonst bricht irgendwann das öffentliche Leben zusammen.“

 

„Mittelbayerische Zeitung“ (Regensburg) zitiert nach LN vom 10./11. Januar 2010

 

 

54)„Die heutigen Steuergeschenke fallen dieser, spätestens aber der nächsten Generation auf die Füße.“

 

„Eßlinger Zeitung“ zitiert nach LN vom 10./11. Januar 2010

 

 

55)„Die unendliche, leidige Diskussion und Berichterstattung über den Flug­hafen (Lübeck-Blankensee) beweist mittlerweile eines: offen­sichtlich leiden bereits auch die verant­wortlichen, fast täglich zitierten Herren Kommunalpolitiker des bürgerlichen La­gers an Realitätsverlust und leisten lang­sam aber sicher ihren Beitrag zur Politik­verdrossenheit. Wie sonst kann wiederholt behauptet werden, die Lübecker würden den Flug­hafen wollen, obwohl mehrere Zehntau­send bewusst nicht unterschrieben ha­ben? Laut Sonntagsinterview können Touristen nur mit dem Flugzeug nach Lübeck kommen. Solch eine engstirnige (treffender: hirnrissige) Argumentation kann doch von uns Wäh­lern nicht mehr ernst genommen wer­den, Herr Zander. So disqualifiziert man sich selbst!“

 

Wolfram Schmidt im LN-Leserbrief vom 12.1.2010

 

 

56)„Hollywoodstar Leonardo DiCaprio (35) ist stolz auf seine deutschen Wurzeln. Einige seiner Meinung nach typisch deutschen Eigenschaften verdanke er seiner verstorbenen Oma Helene, sagte der Schauspieler der Zeitschrift ‚Glamour’. ‚Sie und meine Mutter haben mir beigebracht, was es heißt, offen und ehrlich zu sein. Diese Haltung empfinde ich als sehr deutsch, und die werde ich hoffentlich behalten’.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 12.1.2010

 

 

57)„Der Einmarsch der USA und ihrer Verbündeten 2003 im Irak war nach Ansicht eines niederländischen Untersuchungsausschusses nicht durch internationales Recht gedeckt.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 13.1.2010

 

Anmerkung: Demgegenüber können es die Siegermächte des Zweiten Weltkrieges nebst ihrer hündischen Vasallen und deutschen Speichellecker nicht lassen, Hitlers Einmarsch in Polen im September 1939 als „Überfall“ zu deklarieren und auf dem völlig nebensächlichen – in der Tat fingierten – Überfall auf den Sender Gleiwitz herumzureiten. Richtig ist, daß seinerzeit etwa 740.000 Volksdeutsche im polnischem Hoheitsgebiet lebten, wovon laut Ploetz etwa 12.000 von Polen umgebracht worden waren, wobei nach dem Eingeständnis des damaligen britischen Geheimdienstchefs englische Agenten eine wesentliche Rolle bei der Aufstachelung polnischer Mörder spielten. Die deutsche Regierung mußte weitere bestialische Massaker an Volksdeutschen befürchten und hatte die höllischen Zustände vor Augen, die Polen in Weißrußland und der Ukraine angerichtet hatten. Wenn man die völkerrechtliche Einschätzung zu Grunde legt, die den Krieg der Nato gegen Serbien wegen der Maßnahmen gegen albanische Kosovaren ebenso rechtfertigte wie die russische Hilfe für die von dem georgischen Militär überfallenen Südosseten, fällt es schwer, Hitlers Einmarsch in Polen zu verurteilen. Dies um so mehr, als die deutsche Regierung alles erdenkliche versucht hatte, eine kriegerische Auseinandersetzung mit Polen zu vermeiden, wobei durchaus akzeptable Vorschläge unterbreitet wurden. Bedauerlicherweise gibt es mehr amerikanische und britische Wissenschaftler als deutsche Historiker, die diese Tatsachen beim Namen nennen. Soweit die Alliierten versucht haben, eine andere Sichtweise für das Nachkriegsdeutschland verbindlich festzuschreiben, ist dies völkerrechtlich unzulässig und damit nichtig.

 

 

58)„Ich mag deutsche Weißweine. Riesling schmeckt mir besonders gut am Morgen.“

 

Schauspieler und Hobby-Winzer Gérard Depardieu (LN vom 14.1.2010)

 

 

59)„Kein Bier vor Vier!“

 

Merkreim von der Waterkant (der all zu frühe Griff zu Alkoholika führt erfahrungsgemäß häufig zu ausgedehnten Zügen durch die Gemeinde, vernachlässigter Arbeit, heftigen Kopfschmerzen und Taubstummenfrühstück mit der lieben Gattin)

 

 

1)     „Deutsche lieben Quickies“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 14.1.2010

 

 

2)     „Nach Meldungen, dass (Bundesgesundheits-) Minister Philipp Rösler (FDP) den stellvertretenden Leiter des Verbandes der Privaten Krankenkassen, Christian Weber, zum Leiter einer Grundsatzabteilung seiner Behörde machen wolle, sprach die SPD gestern von ‚typischer Klientelpolitik’ der FDP. (...) Auch die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Biggi Bender, verurteilte die Entscheidung des Ministers. ‚Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht’, sagte sie.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 14.1.2010

 

 

3)     „Ruheständler sollen offenbar jetzt der überlasteten Justiz aus der Klemme helfen. Wie die ‚Saarbrücker Zeitung’ berichtet, planen die Länder pensionierte Staatsanwälte, Amtanwälte und Rechtspfleger für die Gerichte zu reaktivieren. Der Bundesrat wolle dies am 12. Februar (2010) beschließen.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 14.1.2010

 

 

4)     „Landesregierung und Landtag (in Schleswig-Holstein) lehnen Zuschüsse für den Betrieb und neue Linien am Airport (Lübeck-) Blankensee ab. Nur für Investitionen gibt es Geld – eine Basis von Ryanair vorausgesetzt. ... Der Kieler Wirtschaftsminister Jost de Jager (CDU) hat gestern finanzielle Begehrlichkeiten der Hansestadt und ihres Flughafens klar zurückgewiesen.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 14.1.2010

 

 

5)     „Wir haben schlechte Erfahrungen mit dem Flughafen Holtenau gemacht.“

 

Lars Harms – Abgeordneter des schleswig-holsteinischen Landtages (SSW)

 

 

6)     „In nur einem Jahr hat die FDP über eine Millionen Euro von einer Firma erhalten, die zum Imperium der Familie Finck mit etlichen Hotels gehört. Die schwarz-gelbe Koalition hat Hoteliers mit großzügigen Steuerrabatten bedacht. Die FDP-Politikerin Hamm-Brücher wirft ihrer Partei ‚reine Klientelpolitik’ vor.“

 

SPIEGEL-ONLINE vom 16.1.2010

 

 

7)     Als Vergeltung für die Ermordung von Reinhard Heydrich wurden im Juni 1942 in Lidice alle 172 Männer, die älter als 15 Jahre waren, erschossen.

 

frei nach WIKIPEDIA

 

 

8)     Am 16. März 1968 hatten US-Soldaten die vietnamesische Ortschaft My Lai nach Vietcong zu durchsuchen. Die US-Soldaten vergewaltigten Frauen und ermordeten mit 503 Zivilisten fast die gesamte Einwohnerschaft des Dorfes. Der befehlshabende Offizier William Calley wurde von einem Militärgericht zu lebenslanger Haft verurteilt, die aber bereits am folgenden Tag von Präsident Nixon in Hausarrest umgewandelt wurde, ehe er Calley 1974 vollends begnadigte.

 

frei nach WIKIPEDIA

 

 

9)     Schon 2006 schätzten amerikanische Forscher in der medizinischen Fachzeitschrift „“The Lancet“, daß es in der Zeit zweiten Irak-Krieges, also binnen nicht einmal vier Jahren ( von März 2003 bis Ende 2006) etwa 600.000 zusätzliche Todesopfer unter der Bevölkerung des Irak auf Grund von Gewalt gegeben habe.

 

frei nach www.hyperwriting.de/

 

Anmerkung: Auf das obige Zitat Nr. 57 wird in diesem Zusammenhang besonders hingewiesen.

 

 

10)„Die EKD (Evangelische Kirche in Deutschland) selbst überlegt ..., mit welcher Handhabe sie nicht näher definierte ‚Rechtsextremisten’ ausschließen und vom Altar verstoßen könnte, als wäre sie eine Partei und nicht die Gemeinschaft der Gläubigen.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Michael Paulwitz: „Beliebig und angepasst“)

 

Anmerkung: Martin Luther dreht sich im Grabe um. Aber aus der von ihm gegründeten Glaubensgemeinschaft tritt man nicht so leicht aus, wie man eine politische Partei verlässt, die sich von ihrem Grundsatzprogramm entfernt.

 

 

11)Die Abstimmung des von der geistigen Eng­führung vergraulten (evangelischen) Kirchenvolks mit den Füßen wurde lange durch das komfortable Kirchensteu­ersystem und die Trägheit der vielen aufgefan­gen, die dem innerlichen Austritt den formellen zunächst nicht folgen ließen. Inzwischen ist sie zur unübersehbaren Massenflucht geworden. Um die leeren Kirchen sterben die Gemeinden in umgekippten Wohnbezirken, deren Bevölkerung durch amtskirchlich begrüßte Masseneinwande­rung ausgewechselt wurde. Fusionierte Groß­gemeinden organisieren den gesellschaftlichen Notdienst für die vereinsamte Restbevölkerung aus Armen und Alten.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Michael Paulwitz: „Beliebig und angepasst“)


12)„Die einstige (evangelische) Volkskirche mutiert zur Ka­derpartei, die atheistische und säkulare Ideologien umarmt und vor ihrer ureigenen Kernaufgabe, der geistigen und sittlichen Werteorientierung auf der Basis der christlichen Botschaft, kapituliert.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Michael Paulwitz: „Beliebig und angepasst“)

 

 

13)„Zu den Christenverfolgungen in islamischen Ländern schweigt die evangelische Amtskirche
verlegen wie weiland zu denen im Ostblock. Die islamistische Herausforderung durch die Landnahme in Europa wird ebenso beharrlich ignoriert oder beschönigt wie der linksextreme Terror. An­dere Religionen werden unter Verwischung der Unterschiede synkretistisch umarmt, statt die eigene Offenbarung zu bekennen. Von Mission will man nichts hören; in den noch verbliebenen Gotteshäusern grassieren Infantilismus, oberfläch­liches Wellness-Christentum und rituelle Belie­bigkeit. Fast ein halbes Jahrtausend nach Luther hat seine Kirche eine zweite Reformation selbst am bittersten nötig.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Michael Paulwitz: „Beliebig und angepasst“)

 

Anmerkung: Es gab Zeiten, in denen ich glaubte, unsere drei Bischöfinnen würden ihre Sache gut machen. Ich habe mich getäuscht. Eine beteiligte sich an der Bibel in gerechter Sprache und muß sich deshalb von einem emeritierten Bischof und vormaligen Hochschullehrer öffentlich zu recht der Ketzerei bezichtigen lassen. Die andere weiß von ungeheuerlichen Verbrechen an Kindern in ihrem Sprengel und begnügt sich damit, für die Opfer zu beten. Daß auch die Generalstaatsanwältin ihres Bischofsitzes den Kopf in den Sand steckt, rechtfertigt nicht und entschuldigt nur mäßig. Die dritte im Bunde fühlt sich – so scheint es jedenfalls – in den Tempeln der Freimaurerei genauso wohl wie in ihrer Kirche, dabei ist es doch so leicht, JENE an ihren Früchten zu erkennen!

 

 

14)„Die deutsch-türkischen Beziehungen waren lange von gegenseitiger Wertschätzung getragen. Ehrlichkeit festigt Freundschaften. Deswegen müssen wir den Türken sagen, daß ihre Kultur unsere Integrationsfähigkeit überfordert.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Detlef Kühn: „Mangelnder Realitätssinn“)

 

 

15)„Soeben verkündete Israel fest entschlossen, es werde sich rundum lückenlos mit Mauern und Zäunen sichern; nur so könne man sich wirksam gegen illegale Massenzuwanderung schützen. Selbsthilfe dort – Hilflosigkeit hier (in der EU).“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Rolf Dressler: „Ratloses Rotieren“)

 

 

16)„Am Streit um Erika Steinbach und das Zentrum gegen Vertreibungen läßt sich die Bedeutung des Wortes ‚Pressemeute’ ausgezeichnet studieren. Die Berichterstattung und Kommentierung der Medien sind gleichgerichtet wie die Bewegungen einer Hetz- und Jagdmeute. Ihr Instinkt richtet sich auf ein vereinzeltes Zielobjekt. Angestrebt wird dessen Erlegung und nicht etwa die Prüfung seiner Argumente.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Moralisches Gewaber“)

 

Anmerkung: Auch wenn wir Joschka Fischer nicht leiden können, hat er mit voller Schärfe einige typische Journalisten treffend als „Fünfmarksnutten“ bezeichnet. Aber was will man von einer Branche erwarten, die heutzutage schon auf der Journalistenschule nicht zu Objektivität, Wahrheit und vollständiger Berichterstattung ausgebildet wird, sondern zum Lügen und Manipulieren.

 

 

17)„Wieder einmal symbolisiert die überzeugungsfreie Merkel die Fortschritte, die bei der politischen und geistigen Neutralisierung Deutschlands erreicht worden sind.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Moralisches Gewaber“)

 

 

18)„Ohne historische Wahrheit ist keine ‚Versöhnung’ zu haben.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Moralisches Gewaber“)

 

Anmerkung: Mein verstorbener Freund Gerhard Willers - Heimatvertriebener aus Danzig - ging noch einen Schritt weiter. Er bemühte ein Beispiel aus dem täglichen Leben: Auch der Handtaschenräuber muß erst die Beute herausgeben, bevor man über Amnestie, Gnade, Vergebung und Versöhnung sprechen kann.

 

 

19)„Nur wer die Geschichte der Ostgebiete und der Vertreibung kennt, kann beispielsweise die Anmaßung der polnischen Regierung erfassen und überzeugend zurückweisen, für ihre – freiwillig zugewanderten! – Landsleute in Deutschland Minderheitenrechte einzufordern und eine Parallele zur autochthonen (zu den Ureinwohnern gehörend) deutschen Restbevölkerung in Schlesien herzustellen.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Moralisches Gewaber“)

 

 

20)„Die Medienmeute, die Erika Steinbach jagt, ist der Transmissionsriemen eines Zivilisationsbruchs.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Moralisches Gewaber“)

 

 

21)„Wer den Afghanistan-Einsatz (der Bundeswehr) wei­ter für notwendig hält, muß diesen Zusammenhang mit der Sicherheit Deutschlands herstellen und dartun, wie er sie ausgerechnet in diesem Land militärisch zu gewinnen hofft. Ob darüber hinaus Brücken gebaut werden, Mohn durch Hirse ersetzt wird und Mädchen zur Schule ge­hen können, mag ein angenehmer menschlicher Nebeneffekt sein. Den Grund dafür, daß deutsche Solda­ten Gewalt anwenden, kann er nicht abgeben.“

 

Alexander Gauland - Publizist, im „Tagesspiegel“ vom 11. Januar 2010 (zit. n. JF vom 15.1.2010)

 

22)„Die EU muß die Bürgernähe nicht nur im Munde führen, sondern auch umsetzen. Etwa der aussichtslose Beitritt der Türkei, der die EU wirt­schaftlich und kulturell sprengen würde und der von der Mehrzahl der Europäer eindeutig abgelehnt wird, muß gestoppt werden.“

Wolfram Gott - Ressortleiter Deutsch­land im „Bayernkurier“ 1/10 vom 9. Januar 2010 (zit. n. JF vom 15.1.2010)

 

23)„De facto wird der klassische Nationalstaat bereits von einem komplexen System von ‚governance’ abgelöst. Die Europäische Zentralbank, die Welthandelsorga­nisation, der Internationale Wäh­rungsfonds, die Europäische Union, die NGOs, alle regieren uns mit.“

Gunter Hofmann – Buchautor,  im Politischen Feuilleton des Deutsch­landradios vom 9. Januar 2010 (zit. n. JF vom 15.1.2010)

 

24)„Ich fühle mich mit Deutschland im­mer noch sehr verbunden, und auf diese Wurzeln bin ich auch stolz.“

Leonardo DiCaprio - US-Schauspie­ler, in „Glamour” 2/2010 (zit. n. JF vom 15.1.2010)

 

25)„Wer wissen will, wie (Bischöfin) Margot Käßmann über die Deutschen und den Krieg denkt, dem sei in diesem Zusammenhang ein Interview zur Lektüre empfohlen, das die ‚Berliner Zeitung’ unlängst mit der EKD-Vorsitzenden geführt hat und das bislang keineswegs die Beachtung gefunden hat, die es verdient. In diesem Interview wiederholt Käßmann nicht nur ihre Position, dass Krieg für sie nicht zu legitimieren sei; auf konkrete Beispiele angesprochen, bezieht sie den Einsatz der Alliierten zur Beendigung der Nazi-Herrschaft in Europa in ihr Verdikt ausdrücklich mit ein.“

 

SPIEGEL-ONLINE vom 17.1.2010

 

 

26)„Der Linksextremismus ist erfüllt vom Geist der Lüge und des Terrorismus.“

 

Dr. Theo Lehmann – erfolgreichster lutherischer Jugendpfarrer der DDR im JF-Gespräch vom 15.1.2010

 

 

27)„Eine Kirche aber, die sich selbst aufgibt, nur weil sie den Mächtigen oder der öffentlichen Meinung gefallen will, verliert sich am Ende selbst. Sie ist schließlich nicht mehr die Kirche Gottes, sondern Diener der Mächtigen.“

 

Dr. Theo Lehmann – erfolgreichster lutherischer Jugendpfarrer der DDR im JF-Gespräch vom 15.1.2010

 

 

28)„Das Christentum ist weder links noch rechts, sondern christlich.“

 

Dr. Theo Lehmann – erfolgreichster lutherischer Jugendpfarrer der DDR im JF-Gespräch vom 15.1.2010

 

 

29)„Die CDU, schon zu Helmut Kohls Zeiten in Verwandlung in eine amor­phe Masse begriffen, schien auch die jüngste Umwandlung in eine präsidial von Merkel geleitete halblinke Partei zu schlucken. Für moderne Großstadtbe­wohner, für junge alleinstehende Müt­ter, für Schwule und für Muslime soll die CDU wählbar werden, die schwin­dende Zahl konservativer Kirchgänger interessiert Merkels Strategen wie den Generalsekretär Hermann Gröhe nicht mehr.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Paul Rosen: „Fehler im schwarz-gelben Betriebssystem“)

 

 

30)„Ein Pfarrer kann nach meinem Verständnis weder NPD- noch PDS-Mitglied sein. Die NPD ist totalitär, fremdenfeindlich, zum Teil antisemitisch, die PDS hat kein Verständnis für Religion und freie Religionsausübung.“

 

Bischof Wolfgang Huber – damals Ratsvorsitzender der EKD im Jahre 2004

 

 

31)52,5 Prozent meinen, die evangelische Amtskirche sei nicht mehr zu retten.

 

Ergebnis eine Umfrage von JF im Netz, an der 3017 Stimmen abgegeben wurden

 

 

32)„Magdeburger feiern die Zerstörung ihrer Stadt“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Artikelüberschrift)

 

Anmerkung: Anläßlich eines der vielen völkerrechtswidrigen alliierten Terrorangriffe auf eindeutig zivile Ziele im Deutschen Reich starben in Magdeburg am 16. Januar 1945 etwa 16.000 Menschen. Die von geisteskranken Gutmenschen oder geschichtsungebildeten Mitläufern aufgewiegelte Menge nimmt dies zum Anlaß, den Gedenktag mit fröhlichen Veranstaltungen in der Innenstadt zu begehen.

 

 

33)„Auf Initiative des (sachsen-anhaltinischen) Landesinnenministers Holger Hövelmann (SPD), eines ehemaligen SED-Mitglieds und angehenden NVA-Politoffiziers, wurde am 3. Dezember 2009 ein Landesversammlungsgesetz erlassen, welches nach Ansicht von Kritikern das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit deutlich einschränkt. Im Paragraph 14 sind ‚Erinnerungsorte und Erinnerungstage’ festgelegt, an denen rechtsextreme Gruppierungen kein Demonstrationsrecht besitzen.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Clemens Taeschner: „Magdeburger feiern die Zerstörung ihrer Stadt“)

 

Anmerkung: Wir können uns nicht vorstellen, daß diese Bestimmung eine verfassungsgerichtliche Überprüfung überlebt.

 

 

34)„Waffen schaffen offensichtlich auch keinen Frieden in Afghanistan.“

 

Bischöfin und EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann in ihrer in Dresden gehaltenen Neujahrspredigt 2010

 

 

35)„Wir sind auch der drittgrößte Rüstungsexporteur. Wir verdienen auch noch an den Kriegen, die wir dann beklagen.“

 

Bischöfin und EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann

 

 

36)„Israel will seine 266 Kilometer lange Grenze zu Ägypten mit modernen Zäunen und Radartechnik aufrüsten, um so die verstärkte illegale Einwanderung und das Eindringen von Terroristen zu unterbinden. (...) Nach Angaben des Innenministeriums leben derzeit etwa 300.000 Ausländer, meist aus Afrika, illegal in Israel.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010

 

 

37)„Durch die ab 2016 geltende Schuldenbremse haben Bund und Länder einen grotesken Anreiz, sich jetzt noch einmal besinnungslos zu verschulden – diesem Anreiz ist die Bundesregierung erlegen.“

 

Christian Dreger – Konjunkturexperte des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung)

 

 

38)„Nicht allein ihre moralische Integrität und Legitimität, nicht allein die Unterstützung all derjenigen, die heraus wollen aus dem Käfig der herrschenden Weiter-so-Katastrophenpolitik, haben die Grünen auf diesem Weg (der letzten 30 Jahre) verloren – auch ganze Wählergruppen sind ihnen verlorengegangen.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Rolf Stolz: „Mit Dreißig schon ergraut“)

 

 

39)„Sollen wir die eigene Lebensweise nach dem Stirnrunzeln (‚den Gefühlen’) von Fanatikern ausrichten?“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Flucht in den mentalen Panikraum“) zu der merkwürdigen Haltung vieler Systemjournalisten zu Problemen, die aus dem Widerstreit von Kunst-, Meinungs- und Pressefreiheit einerseits und religiösen Gefühlen insbesondere von Muslimen andererseits entstanden sind

 

Anmerkung: Für den Geltungsbereich deutschen Rechts sind die Problemlösungen in den einschlägigen Kommentaren zu Art. 4 und 5 GG einerseits und § 166 StGB andererseits nachzulesen. Das wird leider weitgehend in den Systemmedien ignoriert, um aus dem Bauch heraus irgendwelchen Manipulationsbrei abzusondern.

 

 

40)„Die deutschen Journalisten haben – um ein Wort der Soziologin Necla Kelek aufzugreifen – vor dem Islamismus die Flucht in den ‚mentalen Panikraum’ angetreten.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Flucht in den mentalen Panikraum“)

 

 

41) „Es handelt sich um Ausläufer einer modernen Priesterherrschaft, die sich etwa ab 1970 in Medien, Bildungsein­richtungen, Gewerkschaften, Kirchen und schließlich im Staat etablierte. Ih­re Vertreter sind vornehmlich Sozio­logen, Politologen, Psychologen, Frie­densforscher, später kamen Armutsfor­scher sowie Multikulti- und Gender-Experten hinzu. Sie gerieren sich als Erben der Aufklärung, die permanent gegen ‚verkrustete Strukturen’ kämp­fen, doch in Wahrheit sind sie selber als Heils- und Sinnvermittler tätig, die Herrschaft durch soziale Wertsetzung ausüben und eigene soziale Interessen damit verbinden. Ihr wichtigstes Herrschaftsinstrument war und ist die Spra­che, die sich an Leitbegriffen wie ‚Re­volution’, ‚Emanzipation’, ‚Befreiung vom Leistungsdruck’, ‚Gerechtigkeit’, ‚Systemüberwindung’ orientierte und ins Allgemeingültige erhoben wurde. Der Zusammenbruch des Ostblocks ver­setzte ihnen einen Schock, der durch den Rückgriff auf den Multikulturalismus und die Menschenrechtsideologie jedoch schnell überwunden wurde. In der ideologischen Wahnwelt dieses Humanitarismus waren und sind grund­legende historische, anthropologische, kulturelle und politische Gesetze außer Kraft gesetzt.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Flucht in den mentalen Panikraum“)

 

 

42)„Der Karikaturist Kurt Westergaard (der knapp einem Axtmord durch einen Somali entgangene Schöpfer der Mohamed-Karikaturen), ein linker Querkopf, sieht sich von den eigenen Gesinnungsgenossen in Däne­mark im Stich gelassen. Um sich eine Vorstellung davon zu machen, wo bei den deutschen Meinungspriestern die Grenzen ihrer intellektuellen und mo­ralischen Flexibilität liegen, sollte man einen Blick auf die totalitären Sünden­fälle unter dem Kommunismus und dem Nationalsozialismus werfen.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Thorsten Hinz: „Flucht in den mentalen Panikraum“)

 

 

43)„Verdis ‚La Traviata’ ist zur schönsten Oper aller Zeiten gewählt worden.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 „Markus Stölzel: „Die alte Geschichte von der heiligen Hure“)

 

Anmerkung: Auf „La Traviata’ entfielen bei der Abstimmung 14,5%, gefolgt von Mozarts „Zauberflöte“ (13,9%), Beethovens „Fidelio“ (13,2%), Puccinis „La Bohème“ (12,5%) und Wagners „Lohengrin“ (9,4%).

 

 

44)„Die Bedeutung der Architektur für die Verfaßtheit des Gemein­wesens wird gerade in konser­vativen Kreisen oft unterschätzt. Man führt gerne die Worte ‚Heimat’ oder ‚Vaterland’ im Mund, ignoriert aber weitgehend, daß sich diese Begriffe land­schaftlich oder architektonisch verbild­lichen müssen, um sinnlich erfahrbar zu sein. Diese Heimaterfahrung ist je­doch durch faktisch planlose Zersiedelung, durch austauschbare moderne Investorenarchitektur, durch lärmende Verkehrsschneisen seit dem 20. Jahr­hundert in ihren Grundfesten erschüttert — und zwar nicht nur in Deutsch­land, sondern weltweit. Ignoranz ange­sichts dieser Entwicklung mag teils auf Unkenntnis fußen, teils auf einer Un­terschätzung des ästhetischen Wirkens politischer Ideologien.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Claus-M. Wolfschlag: „Linkes und rechtes Bauen“

 

Anmerkung: In einem etwas weiteren Zusammenhang wird auf

www.luebeck-kunterbunt.de/Feuilleton/Diktatur_des_Haesslichen.doc

hingewiesen. In der hintergründig von Freimaurern regierten Hansestadt Lübeck erleben wir seit Jahren auch eine ästhetische Verwilderung nach der anderen. Einen der schönsten Marktplätze Deutschlands hat man mit einer „Klamottenburg mit Micky-Maus-Ohren“ verschandelt. Die Bebauung des Innenstadtquartiers des ehemaligen Haerder-Kaufhauses tut regelrecht in den Augen weh. Das Eckgrundstück Beckergrube / Breite Straße (in unmittelbarer Nähe zum Telekom-Glaskasten) wurde augenscheinlich von dem aus dem Asterix-Heft bekannten „Stararchitekten“ Numerobix „verwüstet“ und die Krönung ist der Entwurf des neuen Hansemuseums an der Untertrave, für den ein schäbiger Weltkriegsbunker weichen soll, der gleichwohl das Planungsergebnis an „schlichter Schönheit“ in den Schatten stellt. Auch dies alles subsumieren wir unter die Rubrik „überdimensionales Irrenhaus“.

 

 

45)„ ... der Niedergang ist längst noch nicht gestoppt – die Gutmenschen und Zocker setzen unsere Zukunft aufs Spiel.“

 

JF-Buchdienst.de in der Bewerbung von Hans-Olaf Henkel: „Die Abwracker“

 

 

46)„In der Sache kann (Thilo) Sarrazin niemand widerlegen.“

 

Prof. Dr. Arnulf Baring

 

 

47)„Sarrazins Menschenverachtung ist untragbar.”

 

Grünen-Frontfrau Renate Künast

 

Anmerkung: Wenn irgend etwas untragbar ist, ist es die Diffamierung eines um das Gemeinwesen aus guten Gründen besorgten alten Sozialdemokraten durch eine Politikerin, die sich durch ihre Sprechblasen und Phrasendrescherei um nichts – aber auch gar nichts – von der großen Mehrheit der Systempolitiker unterscheidet.

 

 

48)„Der Kollaps der Finanzmärkte war ein gigantischer Informationscrash.“

 

JF-Buchdienst.de in der Bewerbung von Max Otte: „Der Informations Crash“

 

 

49)„Wenn es in jedem Stadtbezirk Ausländerbeauftragte gibt und keine Inländerbeauftragten, dann bin ich eben der Inländerbeauftragte.“

 

Jörg Schönbohm – Generalleutnant a.D. und zuletzt Innenminister von Brandenburg in „Wilde Schwermut“

 

 

50)„Dabei geht (Jens) Schöne von der These aus, daß die SED bei diesen Vorgängen (Besetzung der Bezirks- und Kreisdienststellen des MfS) ihre Hand im Spiel hatte und das Geschehen wesentlich nach den eigenen Vorstellungen gelenkt habe.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Ekkehard Schultz: „Eine Initiative in eigener Sache“)

 

 

51) „Zu laut waren die Rufe der Bürger nach Abschaffung der Behörde (MfS), ein Neuanfang daher unmöglich. Daher habe sich in der Par­tei (SED) schnell die Auffassung durchgesetzt, daß es sinnvoll sei, das ehemalige MfS zu ‚opfern’, um sich auf diese Weise im Gegenzug von einem großen Teil der ei­genen Verantwortung zu befreien. Auf dieser Grundlage sei es dann wahrscheinlich, daß die bereits vor zwei Jahren vom ehemaligen Dresdener Oberbürgermeister Wolfgang Berghofer geäu­ßerte Behauptung, die Vorbereitungen zur Besetzungen der MfS-Zentralen sei­en bereits am 3. Dezember 1989 durch Modrow gesteuert worden, der Wahrheit entspreche.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Ekkehard Schultz: „Eine Initiative in eigener Sache“)

 

 

52)„Die CDU/CSU ist und bleibt für Katholiken unwählbar.“

 

Thomas Waibel im JF-Leserbrief vom 15.1.2010

 

 

53)„Wir haben wiederholt die Frage aufgeworfen, warum man es der CDU nicht schon vor Jahrzehnten hätte gerichtlich verbieten können, den Namen des Erlösers in ihrer Firma zu führen. Zwischenzeitlich hat allerdings auch die andere ‚Volkspartei’ in Sachen Etikettenschwindel maßgeblich aufgeholt. Was ist den heute noch sozialdemokratisch an der SPD?“

 

Redaktion von „luebeck-kunterbunt“ im Anmerkungsanhang in Zitate (15)

 

 

54) „Unter Grund­versorgung ist demnach nicht nur eine Mindestversorgung mit politischer oder wissenschaftlicher Berichterstattung zu verstehen, sondern auch Kultur- und Unterhaltungsprogramme. ‚Rote Rosen’ und ‚Wetten daß’ sind also verfassungsrechtlich zulässig, ob es dem Zuschauer gefällt oder nicht. Ge­nauso dürfen die öffentlich-rechtlichen ‚Rundfunk’-Anstalten neben dem Fern­sehen nun auch die neuen Medien In­ternet und Mobilfunk nach Grundver­sorgungsbelieben nutzen. Der Gesetzgeber hat offensichtlich gewollt, daß ein Medienmonopolist ge­schützt ist, der Volumen und Preis sei­nes Angebots nach Belieben festlegen kann. Im privatwirtschaftlichen Bereich würde schon die Macht, entweder den Preis oder Handelsmengen festsetzen zu können, von der staatlichen Mono­polkommission verboten. Die öffent­lich-rechtlichen Sender dürfen beides zusammen und nahezu unabhängig von einer politischen Kontrolle. Wenn in der verbliebenen Einflußzone die politisch besetzten Rundfunkräte einmal gegen den Willen der Anstalten entscheiden, wie zuletzt bei der Abwahl des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender, ist die mediale Empörung groß - bemer­kenswerterweise auch die der sonst so klagesüchtigen privaten Medienunter­nehmen. Ja wie denn nun? Sollen die öffent­lich-rechtlichen Sender zu einem (Medien-)Staat im Staate mutieren, der sich bar jeglicher politischer Kontrolle immer weiter ausbreiten darf? Wer das nicht will, muß auf eine prinzipielle Änderung des Gesetzes drängen.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 15. Januar 2010 (Bernd-Thomas Ramb: „Schäden in Millionenhöhe“)

 

 

55) „CDU sucht neue Wähler“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 15.1.2010 (Artikelüberschrift)

 

 

56) „Lübeck vor der Pleite“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 15.1.2010 (Schlagzeile)

 

 

57) „Premiere: Westerwelle mit Lebenspartner auf Staatsbesuch. ... Außenminister Guido Westerwelle (48) ist erstmals auf einer längeren Dienstreise mit seinem Lebensgefährten Michael Mronz (42) unterwegs.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 15.1.2010

 

 

58) „Der ehemalige Generalsekretär der CDU, Heiner Geißler, 79, wollte ursprünglich Mönch werden, gab nach zwei Jahren Noviziat aber auf, weil er nicht ohne eine Frau leben konnte.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 15.1.2010

 

 

59) „Die gesetzliche Sozialversicherung rutschte in den ersten drei Quartalen 2009 tief ins Minus. Wie das statistische Bundesamt mitteilte, betrug das Minus 16,6 Milliarden (Euro) und lag um 11,6 Milliarden über dem des Vorjahreszeitraums.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 15.1.2010

 

 

60) „Googles Drohung (sich aus dem China-Geschäft zurückzuziehen) ist auf den zweiten Blick nicht so mutig, wie sie zunächst wirken mag. Mit gerade mal 30 Prozent Marktanteil unter den Suchmaschinen und einem verschwindend geringen Anteil an Werbeeinnahmen aus China geht der Konzern kein wirtschaftliches Risiko mit einem Rückzug ein.“

 

„Handelsblatt“ (Düsseldorf) zitiert nach „Lübecker Nachrichten“ vom 15.1.2010

 

 

61) „Indem Google droht, die – seit langem massiv in der Kritik stehende – Selbstzensur der Seite google.cn zu beenden, kann sich der Konzern als Märtyrer für die Meinungsfreiheit inszenieren.“

 

„Leipziger Volkszeitung“ zitiert nach „Lübecker Nachrichten“ vom 15.1.2010

 

 

62)„Die US-Regie­rung unterstützt Google aktiv in der Konfrontation mit China. Wohin aber wird sich die politische Macht des Kon­zerns entwickeln? Wird Google ein Indi­kator für Freiheit und Wohlstand, wie Coca Cola und McDonalds? Oder ein sinistrer (finsterer, unheilvoller) Global Player wie einst die Uni­ted Fruit Company, zu deren Gunsten die CIA zentralamerikanische Staats­streiche lancierte?“

 

„Süddeutsche Zeitung“ zitiert nach „Lübecker Nachrichten“ vom 15.1.2010

 

Anmerkung: Woher bei GOOGLE der Wind weht, wurde uns erstmalig bewußt, als wir im Internet eine Nachricht lasen, wonach sich führende Leute von GOOGLE zu Konsultationen nach Israel begeben hatten. Alles deutet darauf hin, daß es intensive „Querverbindungen“ zwischen GOOGLE und „USrael“ gibt. Deshalb nehmen wir GOOGLE auch nicht die selbstinszenierte Märtyrerrolle ab; in der Wolle gefärbte Menschenrechtler hätten sich generell auf keinen Deal über freiwillige Zensurmaßnahmen eingelassen. Natürlich sind wir gegen jede Form von Zensur; das Schlimmste ist aber die widerliche Heuchelei der „westlichen Wertegemeinschaft“, gleich, ob es um „Demokratie“ oder „Zensur“ geht. Die Bundesrepublik ist nach Feststellungen des Freedom Index eine Halbdiktatur, ihre führenden Phrasendrescher reißen aber bei jeder Gelegenheit das Maul auf, um Entwicklungs- oder Schwellenländern, die vor ganz anderen Problemen stehen und nicht unseren Wohlstand haben, Lektionen zu erteilen. Gleiches gilt in Sachen Zensur. Was nützt einem Deutschen das verfassungsrechtliche Zensurverbot, wenn er wegen einer Tatsachen- oder Meinungsäußerung auf Grund eines verfassungswidrigen Gesetzes (§ 130 III StGB) ins Gefängnis gesteckt wird oder wenn ein Rechtsanwalt, der unerträgliche Zustände in der Justiz wahrheitsgemäß kritisiert, von Staats wegen um seine berufliche Existenz gebracht wird. Die Ex-FDJ-Propagandasekretärin aus dem Rotary Club sollte erst einmal ihren „heimischen Saustall“ ausmisten, bevor sie mit existenziellen Problemen kämpfenden Nationen peinliche Nachhilfe zu erteilen sich anmaßt.

 

 

63)„Jeder dritte Schüler leidet unter Stress ... Besonders betroffen seien Mädchen. 40 Prozent von ihnen haben ... mehrmals in der Woche körperliche oder psychische Beschwerden.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 15.1.2010 berichten von einer im Auftrag der DAK erstellten Studie der Leuphana Universität Lüneburg

 

 

64)„Anti-Terror-Krieg der USA. Achse der Arroganten“

 

SPIEGEL-ONLINE vom 20.1.2010 (Artikelüberschriften)

 

 

65)„Der Westen steht (in Pakistan) vor einem historischen Scheitern.“

 

SPIEGEL-ONLINE vom 20.1.2010

 

 

66)„Ganz offenkundig hat AIG die dümmste, nachlässigste Derivatenabteilung überhaupt gehabt, und das müssen Goldman, Deutsche Bank etc. auch gewußt haben. Hier liegt der eigentliche Skandal begraben. Sie müssen gewußt haben, dass die Bedingungen, zu denen AIG in seiner Arroganz Kreditausfallgarantien verkauft hat, vollkommen unrealistisch waren. AIG hätte bei fallenden Immobilienpreisen schon viel früher ungleich höhere Preise für die Derivate nehmen und die Bedingungen ändern, sowie sich selbst wiederum - Rendite mindernd - absichern müssen, wie das Goldman ohne Zweifel bei eigenen Emissionen schon längst gemacht hat. Gleichzeitig wußte man auch, daß AIG so groß war, dass man sie im Falle der Pleite - die ja auch eintrat - nicht würde fallen lassen. Ein abgekartetes Spiel gewiss ...“

auratico am 17.8.2009 in www.goldseiten-forum.de

 

67)„Allein das Informationsmonopol (von Google) ist globale Bedrohung: Jede missliebige Information kann zensiert und ausgeblendet werden. Oder missliebige Information wird zwar nicht zensiert, doch für die Darstellung so gering bewertet, dass sie niemand mehr wahrnimmt: ein noch gefährlicheres, da viel unauffälligeres Instrument, die Richtung unseres Denkens zu lenken, Kaufverhalten zu steuern, Wahlen zu beeinflussen, Politik zu machen und so weiter.“

Dr. Wolfgang Sander-Beuermann im SPIEGEL-Leserbrief  3 / 2010 / 8

Anmerkung: Auf den Anhang zu dem obigen Zitat 121 wird hingewiesen. Dass in diesem Bereich entweder manipuliert oder aber mit völlig unterschiedlichen Maßstäben gearbeitet wird, erhellt der Umstand, daß bei Eingabe von „site:luebeck-kunterbunt.de“ bei Yahoo etwa 1.000 Beiträge aufgeführt werden, während es bei Google nur ca. 145 sind.

 

68)„Am Flughafen Ben Gurion entstehen den Reisenden mit Abstand die meisten Unannehmlichkeiten. Da lasse ich mich lieber durchleuchten als mich Belästigungen durch Möchtegern-Profiler auszusetzen.“

Dr. Thorsten Adams im SPIEGEL-Leserbrief  3 / 2010 / 8

 

69) Das Problem sind keinesfalls Substituierte (mit Methadon therapierte Patienten) und Ärzte, die Süchtige als Menschen im Ganzen akzeptieren. Das Problem ist vielmehr ein Betäubungsmittelgesetz, das mit längst überholten Ansätzen Kranke und ihre Ärzte zu kriminalisieren versucht.“

 

Lutz-A. Pfeifer im SPIEGEL-Leserbrief 3 / 2010 / 10

 

 

70) Wenn der Zutritt zum Flugzeug durch Scanner und wahrscheinlich weitere technische Aufrüstung zum Nadelöhr wird, werden Terroristen ihre Bomben in der Abflughalle zünden. Hier herrscht aufgrund des freien Zugangs für jedermann eine unverständliche Unbekümmertheit.“

 

Prof. Jürgen Bruns im SPIEGEL-Leserbrief 3 / 2010 / 10

 

 

71) „Die Forderung der Integrationsbeauftragten Maria Böhmer (CDU), deutlich mehr Migranten im Öffentlichen Dienst zu beschäftigen, stößt bei den Ländern auf Unverständnis.“

 

DER SPIEGEL 3 / 2010 / 15 („Akt der Hilfslosigkeit“)

 

 

72)„Immer wenn einem nichts einfällt, fordert man eine Quote.“

 

Heinz Buschkowsky (SPD) – Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln (DER SPIEGEL 3 / 2010 / 15)

 

 

73)„Laut Statistischem Bundesamt haben rund vier Prozent der Beamten in Deutschland einen Migrationshintergrund.“

 

DER SPIEGEL 3 / 2010 / 15 („Akt der Hilflosigkeit“)

 

 

74)„Einst wollten sie (die FDP) den Ruf als ‚Partei der Besserverdienenden’ loswerden, jene Selbstbezeichnung, die dem unglückliche Parteichef Klaus Kinkel (der philosemitische „Schattenkrieger“ aus dem Rotary Club) 1994 in einen Programmentwurf gerutscht war. Der Begriff wurde schnell wieder aus den Papieren getilgt, in den Köpfen der Menschen aber blieb er haften. Guido Westerwelle wusste um die Brisanz des Ausdrucks, er war gewillt, einen anderen Eindruck zu erzeugen. Doch seit seine Partei im Herbst an die Macht zurückgekehrt ist, ist die Botschaft des Klaus Kinkel doch noch zum Leitfaden der Liberalen geworden. Seither vergeht kaum eine Woche ohne ein neues Geschenk an die liberale Stammkundschaft. In deutschen Steuerberaterbüros, Apotheken, Hotelzentralen und Vermögensver­waltungen herrscht seither Champagnerlaune.“

 

DER SPIEGEL 3 / 2010 / 22 („Ein Herz für Reiche“)

 

 

75)„Das Versprechen (der FDP) von der neuen Volkspartei hat sich als Täuschung erwiesen, die FDP ist zu sich selbst zurückgekehrt. Sie ist wieder die konsequenteste Klientelpartei Deutschlands.“

 

DER SPIEGEL 3 / 2010 / 22 („Ein Herz für Reiche“)

 

Anmerkung: Man kann nur hoffen, daß die FDP bei der nächsten Bundestagswahl an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert.

 

 

76)„Knapp 90 Prozent der Deutschen sind gesetzlich (kranken-) versichert, nur 10 Prozent genießen das Privileg einer privaten Versicherung.“

 

DER SPIEGEL 3 / 2010 / 23

 

 

77)„Die FDP muss sich endlich ihrer gesamtstaatlichen Verantwortung bewusst werden. Sie kann nicht nur Lobbypolitik für ihre Kernkundschaft machen.“

 

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt (DER SPIEGEL 3 / 2010 / 24)

 

 

78)„ ... irgendwann muss sich die Partei (FDP) doch mal fragen, ob die Wahlversprechen mit der Wirklichkeit übereinstimmen.“

 

Wolfgang Bosbach – Rechtsanwalt, CDU-MdB, Vorsitzender des Innenausschusses des Bundestages und einer der profiliertesten Abgeordneten der Union, der 2009 von Merkel bei der Aufstellung der Kabinettsliste möglicherweise nur deshalb übergangen wurde, weil sie keine Persönlichkeiten in der Regierung duldet, denen sie nicht gewachsen ist.

 

 

79)„Wir haben uns große Mühe gegeben, den Stalinismus zu überwinden. Aber doch nicht, um ihn wieder durch die Hintertür einzuführen.“

 

Lothar Bisky – Parteichef der Linken (DER SPIEGEL 3 / 2010 / 32)

 

Anmerkung: Zum Thema „Überwindung des Stalinismus“ wird hingewiesen auf Chruschtschows Rede 1956 auf dem XX. Parteitag der KPdSU, die unter

www.luebeck-kunterbunt.de/TOP100/Abrechnung_mit_Stalin.htm

nachgelesen werden kann.

 

 

80)„Von den ‚Führern des Weltproletariats’ hat er (Lothar Bisky) genug.“

 

DER SPIEGEL 3 / 2010 / 32

 

 

81)„Tief enttäuscht“ sei er (Dietmar Bartsch), sagen Vertraute. Jahrelang habe er für Gysi in der Parteizentrale im Karl-Liebknecht-Haus „alle Leichen weggeräumt“, kein Wort der Kritik sei je über seine Lippen gekommen. Auch 2002 nicht, als Gysi kurz vor der Bundestagswahl als Berliner Wirtschaftsenator hinschmiss und die PDS beim anschließenden Urnengang durchfiel, was überwiegend Bartsch angelastet wurde. Das Ende einer engen politischen Freundschaft scheint besiegelt ...

 

DER SPIEGEL 3 / 2010 / 33

 

Anmerkung: Ohne hinreichenden Grund öffentlich heruntergeputzt und der Illoyalität geziehen zu werden, ist nicht leicht zu ertragen. Gysis Schelte war ein schwerer Fehler. Gegenüber einem Freund, dem man viel verdankt, um so mehr. Bei der ganzen Geschichte kam mir wieder Oskars Rotlichtgeschichte aus Saarbrücken in den Sinn. Sollte etwa an dem Gerücht über eine Affäre zwischen ihm und Sarah –beide anderweitig verheiratet – etwas dran sein. Hat eventuell Oskars Angetraute einen Schreikrampf bekommen, als sie die diesbezügliche Passage im SPIEGEL las? Hat sie eventuell Oskar zur Schnecke gemacht und mit naheliegenden Konsequenzen gedroht? Folgte dem möglicherweise eine Kettenreaktion, die sich in der öffentlichen Bloßstellung von Dietmar Bartsch entlud? Es wäre ja nicht das erste mal in der Menschheitsgeschichte, daß großes Unheil angerichtet wird, wenn der Schwanz die Herrschaft über den Kopf gewinnt.

 

 

82)„Über mich wurden Lügen verbreitet, gegen mich wurden inakzeptable Vorwürfe in zum Teil extrem kulturloser Weise erhoben.“

 

Dietmar Bartsch (DER SPIEGEL 3 / 2010 / 33)

 

 

83)„Der Ministerpräsident (des Saarlandes) heißt nicht (Peter) Müller, sondern der heimliche Ministerpräsident des Landes heißt (Hartmut) Ostermann.“

 

Oskar Lafontaine im saarländischen Landtag (DER SPIEGEL 3 / 2010 / 46)

 

 

84)„An der Saar wurde (Hartmut) Ostermann bislang vor allem als schillernde Figur wahrgenommen. 2002 saß er infolge einer Steuersache für ein paar Tage in Untersuchungshaft. Das Landgericht Saarbrücken eröffnete jedoch kein Hauptverfahren, weil es keine Gewerbsmäßigkeit der Steuerhinterziehung sah. Nach einer Selbstanzeige über nicht abgeführte Lohnsteuer in Höhe von 17 Millionen Euro blieb er straffrei.“

 

DER SPIEGEL 3 / 2010 / 46 („Der Pate von der Saar“)

 

 

85)„Wir postulieren, dass man Blasen (des Finanzmarktes) nicht an einer hohen Wachstumsrate erkennt, sondern daran, dass die Wachstumsrate selber wächst.“

 

Prof. Didier Sornette – Physiker, der über die Frage Forscht, ob Spekulationsblasen irgendwelchen Gesetzmäßigkeiten unterliegen (DER SPIEGEL 3 / 2010 / 108)

 

 

86)„WHO POSES THE GREATER NUCLEAT THREAT?” / “Wer stellt die größere atomare Bedrohung dar?” (Obama oder Ahmadinedschad)

 

Russia Today – russischer Staatssender in einer internationalen Werbekampagne (DER SPIEGEL 3/2010/144)

 

 

87)„Mutti“ Merkel und „Tunte“ Guido fahren in der Straßenbahn. Guido: „Wenn die bisschen Vaseline nehmen würden, sollte es nicht so erbärmlich quietschen“. Angela: „Davon verstehst du was, du alter Arschf...“

 

letzte Amtshandlung unseres jetzt endgültig gefeuerten Spam-Beraters

 

 

88)„Die Habgier und Korruption der Juden haben das Finanzsystem und die Wirtschaft Amerikas erniedrigt.“

 

www.portfolio.com (zitiert nach www.cicero.de in einem Artikel über Bernard Madoff)

 

 

89)„Ein jüdischer Dieb (Bernard Madoff) raubt einen anderen Pulk von jüdischen Dieben aus – ich nehme an, das würde man ein Verbrechen ohne Opfer nennen. Ich vermute, wenn er nicht seine jüdischen Artgenossen reingelegt, sondern uns arme Nichtjuden ausgeraubt hätte, wäre alles absolut koscher?“

 

www.nymag.com (zitiert nach www.cicero.de in einem Artikel über Bernard Madoff)

 

Anmerkung: Wenn man die einschlägigen Talmudstellen zu Rate zieht, ist die Schlussfolgerung („wäre alles absolut koscher“) durchaus angemessen.

 

 

90)„Chinesische Delegation lernt Demokratie bei Senator (Thorsten) Geißler“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 15.1.2010

 

 

91)„Die Brände in Griechenland sind nur deshalb eskaliert, weil es dort keine Freiwillige Feuerwehr gab.“

 

Thorsten Geißler – Innen- und Umweltsenator der Hansestadt Lübeck (LN vom 15.1.2001)

 

 

92)„Im Kieler Untersuchungsausschuss (betreffend die angeschlagene HSH Nordbank) beklagt man sich, dass das von Vorstandschef Dirk Jens Nonnenmacher geführte Institut angeforderte Akten bisher nicht oder unvollständig geliefert habe – die HSH spiele bei Anfragen ‚toter Mann’.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 16.1.2010

 

 

93)„Die Suche nach einem sicheren Endlager muss von vorne anfangen. Gorleben scheidet aus. Wenn nicht aus geologisch-technischen Gründen, dann aus politischen: Ein Endlager für hochradioaktiven Müll, der für eine Million Jahre sicher Verwahr werden muss, in einem Salzstock ist nach den Erfahrungen mit Asse nicht durchzusetzen.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 16.1.2010 (Rüdiger Wenzel: „Das Asse-Desaster“)

 

 

94)„Nachdem schon parteifreie unabhängige Geschichtswissenschaftler wie Viktor Suworow (Resun), Johannes Hoffmann, Walter Post, Werner Maser u.a., völkerrechtskonform den Nachweis führten, daß das deutsche ‚Barbarossa’ Präventive vom 22. Juli 1941 kein völkerrechtswidriger Überfall auf eine angeblich friedliche Sowjetunion, sondern ein deutscheuropäischer Opfergang gegen die damals größte Armee der Welt, die waffenstarrende Rote Armee gewesen ist, hat nun Erkki Hautamäki, mit seinem historischen Befund, mutig, entschlossen und nur der geschichtlichen Wahrheit verpflichtet, den Beweis der antieuropäischen Kriegsplanung gegen Europas Mitte erbracht, wobei seinem finnischen Vaterland SUOMI, die Rolle eines Bauernopfers zugedacht war, als die sowjetische Rote Armee das kleine Land des europäischen Nordens, am 30. November 1939, den Absprachen mit Churchill vom 15 Oktober 1939 folgend, grundlos und aus reinem Machtkalkül überfiel. Hitler und Ribbentrops energischem ultimativem Einschreiten, entgegen dem bereits deutlich sichtbaren Vertragsbruch durch die Sowjets ist es zu danken gewesen, daß die Rote Armee am 13. März 1940 diesen völkerrechtswidrigen Finnlandfeldzug abbrechen mußte.“

altermedia vom 22.1.2010

95)„Eine 61-jährige Mitarbeiterin (Volker) Kauders (Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag) wurde (in Berlin) auf dem Weg zur Arbeit von Jugendlichen aus Zuwanderungsfamilien (also nach dem verqueren Weltbild der Integrationsbeauftragten aus Familien, die eine Bereicherung für Deutschland darstellen) grundlos zu Boden geschlagen. (...) Kauder reagierte empört. Gegenüber BILD forderte er, es müsse endlich Schluss gemacht werden ‚mit der Verharmlosung der Gewaltbereitschaft von Migranten’.“

bild.de vom 23.1.2010

96)„Fast jeden Fehler, den die UdSSR damals (in Afghanistan) machte, hat die internationale Gemeinschaft bisher wiederholt.“

Christian Neef in DER SPIEGEL 4 / 2010 / 3

 

97)„Die aus Afrika (nach Haiti) zwangsverschiffte Bevölke­rung hatte die Sklaverei abgeschüttelt und eine Republik gegründet, die 1804 end­gültig zur souveränen Unabhängigkeit gelangte. 1825 erschienen französische Kriegsschiffe, und die französische Mon­archie verlangte eine ungeheure Summe der Entschädigung für den Verlust der Sklaverei. Diese kriminelle Tat mag man der Bourbonen-Monarchie zutrauen, nicht jedoch einer Republik. Bis 1947 musste Haiti zahlen. Verschiedene französische Republiken waren sich also nicht zu scha­de, das schändliche Spiel der postkolonia­len Erpressung fortzusetzen.“

 

Prof. Dr. Bernhard H. F. Taureck im SPIEGEL-Leserbrief 4 / 2010 / 8

 

98) „Klitzekleine Klientelgruppen innerhalb der CDU, die sich im fundamentalen Gegensatz zur
christdemokratischen Programmatik be­finden, wie die LSU (Lesben und Schwule in der Union) oder das DTF (Deutsch-Tür­kisches Forum der CDU), werden gehät­schelt; rechte, konservative Initiativen und Bereiche, die die Substanz der Partei dar­stellen, werden verleugnet, schikaniert, be­schimpft und vernichtet.“

Axel Raisch  im SPIEGEL-Leserbrief 4 / 2010 / 8

 

99)„Frau Merkel will einfach nur Kanzlerin sein. Da ihr überzeugende Ideen fehlen, versucht sie, sich eine Mehrheit zusammenzutaktieren nach dem Motto: Wer nichts tut, verprellt keine Wähler.“

Rolf Hohenleitner im SPIEGEL-Leserbrief 4 / 2010 / 10

 

100)                                                      „Die EU-Kommission sorgt sich um den Fortbestand der Währungsunion.“

DER SPIEGEL 4 / 2010 / 15 („Gefahr für den Euro“)  

 

101)                                                      „Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) muss sich scharfer Kritik aus dem eigenen Haus erwehren. In einem Schreiben vom 11. Januar (2010) beanstandet der Personalrat, dass Schlüsselpositionen im Ministerium von der Leitung ‚zunehmend handverlesen extern besetzt werden’ ... Niebel und sein Staatssekretär Hans-Jürgen Beerfeltz (FDP) hätten bislang ... auf eigene Faust Parteileute ins Ministerium geholt ...“

DER SPIEGEL 4 / 2010 / 16

 

102)                                                      „ ... immer kam (Erika) Steinbach dazwischen und zerdepperte Merkels Träume.“

DER SPIEGEL 4 / 2010 / 32 („Der Quälgeist“)

Anmerkung: Der Artikel geht bei der Schuldzuweisung fehl, wenn er diese nur auf die Personen Steinbach/Merkel reduziert und dann auch noch Steinbach den schwarzen Peter zuschiebt. Merkel besitzt die Richtlinienkompetenz. Sie hätte Westerwelles Unterwürfigkeitsgeste verhindern müssen und entsprechenden polnischen Wünschen mit dem schlichten Hinweis begegnen können, daß sie sich in Dinge einmischen, über die sie nicht zu befinden haben. Im übrigen sollte sich die Bundeskanzlerin hinsichtlich des Verhältnisses zu Polen – aber auch gegenüber den Juden – nicht von den Geschichtsbüchern der Siegermächte leiten lassen, weil darin viele Lügen, Halbwahrheiten und Auslassungen vorkommen.

 

103)                                                      „Steinbach findet nicht, dass es an der CDU viel zu modernisieren gibt. Sie war gegen die Homo-Ehe, sie verhinderte eine Frauenquote in ihrer Partei, sie wehrte sich, als die CDU die Hand reichte, um den Abtreibungsparagrafen 218 zu liberalisieren.“

DER SPIEGEL 4 / 2010 / 32 („Der Quälgeist“)

Anmerkung: Die Aufzählung des „Witzblattes für Juden und Freimaurer“ ist um den Hinweis auf die Ablehnung der Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze zu ergänzen. DER SPIEGEL vergisst zu erwähnen, daß es bei diesen Fragen insgesamt nicht (nur) um die diskriminierenden Floskeln von „unmodern“ oder „verzopft“ geht, sondern alle diese Streitpunkte verfassungsrechtlich höchst problematisch waren, so daß auch heute noch „moderne“ und aufgeklärte Bürger aus Respekt vor einer naheliegenden Interpretation des Grundgesetzes die Auffassungen von Frau Steinbach teilen können.

Seinem Ruf als „Witzblatt für Juden und Freimaurer“ ist DER SPIEGEL im Heft Nr. 4 / 2010 auch sonst voll auf gerecht geworden: Drei der vier Nachrufe auf Seite 142 betreffen Juden.

 

104)                                                      „Es frieren selbst im wärmsten Rock / der Säufer und der Hurenbock!“

Volksweisheit mit besonderer Relevanz, wenn in Lübeck in den frühen Morgenstunden des 26.1.2010 Temperaturen bis minus 19° gemessen werden

 

105)                                                      „Da hilft kein Schütteln und kein Klopfen / in der Hose bleibt der letzte Tropfen!“

Volksweisheit zur Erklärung leichter Gelbfärbung der Unterhosen meist älterer Männer

Anmerkung: Eine naheliegende wissenschaftliche Methode zur Vorbeugung und/oder Behandlung von Krankheiten ist die Suche nach Völkern oder Gruppen, die diese nicht kennen. So kannten die Hunzas seit Menschengedenken keinen Krebs. Lag es an der sauberen Höhenluft, an dem arbeitsreichen aber stressfreien Leben, an der Ernährung oder an was sonst? Wenn es an der Ernährung liegen sollte, mag das Vitamin B17 eine Rolle spielen, welches in dem weichen Kern der Aprikose enthalten ist. Es gibt noch andere Volkgruppen, die keinen Krebs kennen. Ähnliches ist bei der Erkrankung der Prostata festzustellen. Bei vielen Mittelmeervölkern tritt die Erkrankung relativ selten auf. Liegt es an dem fast täglichen Verzehr von Kürbiskernen oder der fleischarmen Ernährung? Auch das Geheimnis, ein hohes Alter zu erreichen, gilt es zu ergründen. Hier sticht die Bevölkerung im Osten Sardiniens und der japanischen Insel Okinawa hervor (vgl. DER SPIEGEL 4 / 2010 / 46).

 

106)                                                      „Vielen ist noch gut in Erinnerung, wie sie (Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach) den Polen vorwarf, Hitler habe nur als Vorwand gedient, den lange gehegten Plan zu erfüllen, die Deutschen zu vertreiben.“

DER SPIEGEL 4 / 2010 / 33 („Der Quälgeist“)

Anmerkung: Entweder werden die Geschichtskenntnisse der SPIEGEL-Redakteure immer mangelhafter oder aber es handelt sich wieder einmal um einen Anfall von Schuldsüchtigkeit. Das „Sturmgeschütz der Demokratie“ mag zur Kenntnis nehmen, daß bereits auf dem Prager Panslawistenkongress des Jahres 1848 die Zurückdrängung des Germanentums zu Gunsten der slawischen Völker auf die Linie Stettin / Triest beschlossene Sache war. In der Umsetzung dieses Planes konnten die Panslawisten spätestens seit der letzten Dekade des 19. Jahrhunderts auf die Unterstützung der (britischen) Freimaurerei zählen. Solche historisch gesicherten Erkenntnisse kommen allerdings einem SPIEGEL-Redakteur nicht über die Lippen bzw. aus dem Stift.

 

107)                                                      „Bei Merkel basiert Führung auf dem Prinzip Schweigen.“

DER SPIEGEL 4 / 2010 / 33 („Der Quälgeist“)

Anmerkung: Bei der Mafia nennt man es „Omertà“, im Rotary Club „Rücksichtnahme“!

 

108)                                                      „Steinbach dagegen ruiniert den Ruf ihres Verbands, wenn sie nicht erkennt, dass es auch Aufgabe des BdV (Bund der Vertriebenen) ist, die Wunden des Krieges zu schließen.“

DER SPIEGEL 4 / 2010 / 33 („Der Quälgeist“)

Anmerkung: Was für ein Schmarren! Erst wenn die volle Wahrheit über die Entstehung beider Weltkriege auf dem Tisch liegt und auch von den Siegermächten akzeptiert wird, können sich die Wunden beider Kriege schließen. Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit sind gegenüber dem Harmoniebedürfnis der Siegermächte und einiger erfolgreich umerzogener Deutscher eindeutig die vorgeordneten Prinzipien. Schlösse man die Wunden vorher – beispielsweise auf Grund eines manipulierten Geschichtsbildes – bestünde die ständige Gefahr des Aufbrechens und erneuten Eiterns der Narbe.

 

109)                                                      „Peinliche Panne beim Weltklimarat: Die Vorhersage, wonach schon 2035 fast alle Himalaja-Gletscher verschwunden sein sollen, ist wissenschaftlicher Unsinn. Auch andere Prognosen beruhen auf fragwürdigen Quellen.“

DER SPIEGEL 4 / 2010 / 124 („Schmelzendes Vertrauen“)

 

110)                     „Ihr (der illuminierten Weltenlenker) Ziel ist die Weltregierung. Bis vor zwei Jahren war dies die ‚New World Order’. Dies wurde ziemlich klar herausgestellt in dem ‚Project for a New American Century’. Nach dem Debakel im Irak wechselte die geheime Regierung des Westens jedoch zu einem neuen Plan, und dies ist eine Weltregierung basierend auf der EU. Um dies zu erreichen, werden sie die amerikanische Wirtschaft sabotieren.  Jedoch gibt es ein großes Schisma (Spaltung) in dieser Geheimregierung. Jay Rockefeller und Philip Rothschild unterstützen die eine Fraktion – die Fraktion der Globalen Erwärmung. Dazu in Opposition steht die War on Terrorism – Fraktion, unterstützt von David Rockefeller und den Abkömmlingen von JP Morgan (Bush, Harriman, Walker etc.) Die ‚Warming’-Leute wollen China 500 AKWs (Atomkraftwerke) verkaufen, und für den Rest der Welt nochmal soviele. Die ‚Terror’-Leute wollen die US-Dominanz aufrechterhalten durch die Kontrolle des Öls. Putin war ein herber Rückschlag für sie.“

Auszug aus einer Zusammenfassung eines Berichts von Benjamin Fulford – einem in Japan lebenden Kanadier und ehemaligem journalistischem Mitarbeiter von „Forbes“

Anmerkung: Dieses Zitat aus der Sammlung Nr. 43 wird im Hinblick auf die vorstehende lfd. Nr. 168 wiederholt. In den vergangenen Jahren war man oft versucht, an der Überlegenheit der „geheimen Weltenlenker“ zu verzweifeln. Man denke dabei beispielsweise an die gebündelten - aber ungesühnten - Schandtaten eines Henry Kissinger. In letzter Zeit keimt allerdings die Hoffnung, der Widerstand sei stark genug, um den Strippenziehern Paroli zu bieten oder ihren seit über 200 Jahren betriebenen Plan gänzlich zu durchkreuzen. Die Klima-Konferenz in Kopenhagen ist grandios gescheitert. Russische Hacker haben die E-Mail-Korrespondenz einer britischen Hochschule geknackt, der deutliche Hinweise darüber lieferte, daß bei der Begründung der Klimahysterie gemogelt wurde. Rußland, China, Indien und große Teile Südamerikas scheinen sich offenbar den „geheimen Weltenlenkern“ nicht beugen zu wollen. Das Bundesverfassungsgericht hat zwar den Vertrag von Lissabon passieren lassen, aber mit einigen gewichtigen Einschränkungen; diese Bastionen werden wir zu verteidigen haben.

 

111)                                                      „Wann immer sich Menschen mit einem starken gemeinsamen Glaubenssystem zusammenschließen, tritt meistens das Schlechteste zutage.“

Computerpionier Jaron Lanier im SPIEGEL-INTERVIEW 4 / 2010 / 128

 

112)                                                      „Das Internet ist zu einem singulären, antiindividualistischen Apparat geworden, der mit einer Art kollektivem Verstand arbeitet – ähnlich wie ein Bienenstaat.“

Computerpionier Jaron Lanier im SPIEGEL-INTERVIEW 4 / 2010 / 128

 

113)                                                      „ ... die Dynamik der Internet-Meute bedingt, dass man am Ende mitmachen muss, um nicht selbst Opfer zu werden.“

Computerpionier Jaron Lanier im SPIEGEL-INTERVIEW 4 / 2010 / 128

 

114)                                                      „ ... das Netz lässt nur Konformismus zu. Es belohnt Leute, die in soziale Normen passen. Wer sich außerhalb der Norm bewegt, kann schnell zum Opfer werden. Wir haben inzwischen ein riesiges Problem mit Cyber-Mobbing.“

Computerpionier Jaron Lanier im SPIEGEL-INTERVIEW 4 / 2010 / 128

 

115)                                                      „ ... für geschichtliche und humanistische Themen ist Wikipedia untauglich.“

Computerpionier Jaron Lanier im SPIEGEL-INTERVIEW 4 / 2010 / 129  

 

116)                                                      Wilhelm II., Deutscher Kaiser ... , der im Gegensatz zu seinem Vater und Großvater, nicht Freimaurer war, erklärte in seinen 1922 erschienenen Erinnerungen ‚Ereignisse und Gestalten aus den Jahren 1878 – 1918’, ‚die deutschen Großlogen seien mit zwei Ausnahmen, in denen die nichtdeutsche Finanz herrschte und die im geheimen mit dem Grand Orient in Paris in Verbindung stehen, durchaus loyal und treu gewesen.“

Eugen Lennhoff et alt. in „Internationales Freimaurer Lexikon“, München 2000, S. 906

Anmerkung: Dreimal dürfen Sie raten, wer mit „nichtdeutsche Finanz“ gemeint ist.

 

117)                                                      „In den USA hat ein deutsches Paar, das mit seinen Kindern wegen der allgemeinen Schulpflicht in Deutschland in die USA geflohen ist, politisches Asyl erhalten.“

nachrichten.t-online vom 27.1.2010

Anmerkung: Die Formulierung der Nachricht ist insoweit schief, als die Flucht der Eltern mit ihren Kindern nicht durch die deutsche Schulpflicht generell begründet ist, sondern mit einigen wenigen zwingenden Lehrinhalten, die fundamental christlichen Anschauungen widerstreiten. Daß Gesetzgebung und Verwaltung nicht Rücksicht nimmt auf die Gewissensnot dieser Familien und sie ins Ausland zwingt, zeigt, wie mächtig immer noch Rudimente faschistischer Geisteshaltung in Deutschland verwurzelt sind.

Es unterliegt im übrigen keinem ernsthaften Zweifel, daß der Kulturredakteur von „luebeck-kunterbunt“ in Dänemark oder Schweden Asyl erhalten hätte, wenn er dort darum nachgesucht und die Dinge berichtet hätte, die gegen ihn und seine Familie in Lübeck und Schleswig-Holstein so alles angestellt wurden.

 

118)                                                      „Weltwirtschaftsforum in Davos. Weltenlenker treffen sich zum Katastrophengipfel im Schnee.“

SPIEGEL-ONLINE vom 27.1.2010 (Überschriften)

 

119)                                                      „Krise kostet weltweit 34 Millionen Jobs.“

SPIEGEL-ONLINE vom 27.1.2010 (Überschrift)

 

120)                                                      „Deutschland ist der Geldesel für die Holocaust-Religion.“

kreuz.net vom 22.7.2008

 

121)                                                      „Meiner Meinung nach ist Laetril die einzig verfügbare Methode, den Krebs wirklich in den Griff zu bekommen.“

Dr. Hans Nieper (1928 – 1998) – weiland Präsident der Deutschen Gesellschaft für Onkologie (1983 – 1987)

Anmerkung: Laetril – in der alternativen Medizin auch „Vitamin B17“ genannt – kommt in vielen Nahrungsmitteln vor, wobei die höchsten Konzentrationen in der Bittermandel und dem weichen Inhalt des Aprikosenkerns angetroffen wird.

 

122)                                                      „Als ich in Gabun ankam, gab es zu meinem Erstaunen nicht einen einzigen Fall von Krebs.“

Dr. Albert Schweitzer im Jahre 1913

 

123)                     „Ein anderer ehemaliger hochrangiger Freimaurer, ein Meister vom Stuhl des Grand Orient, »Delegierter am Konvent«, Mitglied der »Bruderschaft der hohen Funktionäre« und der Rosenkreuzer des AMORC, Maurice Caillet, gab in einem Interview an, dass Freimaurer maßgeblich daran beteiligt gewesen wären, dass die Abtreibung in Frankreich 1974 freigegeben worden sei. Unter Präsident Francois Mitterand hätte es sogar zwölf Logenbrüder in der Regierung gegeben, unter dem jetzigen Nicolas Sarkozy immerhin noch zwei. Der Aussteiger bezeichnete die Loge als »Lobbyorganisation, die sich in einem tiefgreifenden Verfall befindet«, die zur Korruption beitragen würde, da Freimaurer untereinander Aufträge für öffentliche Bauten verteilten. Caillet erklärte weiter, dass die Freimaurerei für das Christentum besonders gefährlich sei, weil sie nicht als »Sekte« auftrete, sondern als »philosophische Wohlfahrtsorganisation«. Seit 250 Jahren würde sie »Geist und Gesetzgebung vieler westlicher Länder« »vergiften«.“

 

Kopp-Verlag in der Bewerbung von Guido Grandt: „Der mächtigste Mann Europas und seine drei >Freimaurer-Punkte<“

 

Anmerkung: Nicolas Sarkozy ist jüdischer Abkunft und – wie Angela Merkel und George Walker Bush – Mitglied im Rotary Club, einer freimaurerischen Vorfeldorganisation, die auf Initiative der exklusiv jüdischen Großloge B’nai B’rith gegründet wurde.

 

 

124)                   „Ich gehe nicht gern ins Theater, weil dort meistens jedes größere Problem zum Dialog verkleinert wird. Es wird zum Subtext und darf kein Gedanke mehr sein.“

 

René Pollesch in Kultur SPIEGEL 2 / 2010 / 5

 

 

125)                   „Altersdiskriminierung gab es in Hollywood schon immer, nur die Opfer sind neu: Männer.“

 

Kultur SPIEGEL 2 / 2010 / 14 (Artikelüberschrift)

 

 

126)                   „Die Betätigung der Sachsen LB (Landesbank) auf den Kapitalmärkten war von ihren gesetzlichen Aufgaben nicht mehr gedeckt.“

 

Sächsischer Verfassungsgerichtshof am 28.8.2009

 

 

127)                   „Die Vorstände der öffentlichen Banken haben mithin gegen das Gesetz verstoßen, und schon deswegen schulden sie ihrer Bank Schadensersatz.“

 

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Marcus Lutter (“Süddeutsche Zeitung” vom 28.12.2009)

 

 

128)                   „Den Gerichten muß die Möglichkeit gegeben werden, über die Pflichtverletzungen dieser (für gigantische Spekulationsschäden verantwortlichen) Vorstände zu befinden.“

 

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Marcus Lutter (“Süddeutsche Zeitung” vom 28.12.2009)

 

 

129)                   „Vom Bürger verlangt man irrsinnige Summen, um die Schäden zu beseitigen, die diese Bankiers angerichtet haben. Diese aber läßt man laufen.“

 

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Marcus Lutter (“Süddeutsche Zeitung” vom 28.12.2009)

 

 

130)                   „Das kriselnde Münchner Kreditinstitut HRE will laut SPIEGEL die Errichtung einer riesigen ‚Bad Bank’ beantragen. In diese Abwicklungsanstalt sollen Schrottpapiere mit einem Volumen von 180 bis 200 Milliarden Euro ausgelagert werden.“

 

WAZ vom 11.1.2010

 

 

131)                   „Eine Zusammenstellung der Abermilliarden von Euro, die der Bund, die Länder und die Sparkassen für die Zockerverluste der staatlichen und öffentlich-rechtlichen Bankster zu tragen haben, wird der Öffentlichkeit vorenthalten.“

 

UNABHÄNGIGE NACHRICHTEN 1 / 2010 / 4

 

 

132)                   „Eine Handvoll Menschen kontrolliert die Medien der Welt. Derzeit sind es noch sechs solcher Menschen, bald werden es nur vier sein, und es wird dann alles erfassen: alle Zeitungen, alle Magazine, alle Filme, alles Fernsehen. Es gab einmal eine Zeit, da gab es verschiedene Meinungen und Haltungen in den Medien. Heute gibt es nur eine Meinung, die zu formen vier bis fünf Tage dauert, dann ist sie jedermanns Meinung.“

 

Mike Nichols – US-Starregisseur und Oscar-Preisträger

 

 

133)                   „Das Minarett ist ein politisches Symbol für eine Rechtsordnung, in der Frauenrechte nicht vorkommen, und somit ein Zeichen für staatliche Akzeptanz der Unterdrückung der Frau.“

 

Julia Onken – schweizerische Psychologin, Autorin und Frauenrechtlerin

 

 

134)                   „Es sind nicht die ‚Eliten’, die besser wissen, was gut ist für uns und was nicht, und die das Volk leiten müßten. Die vergangenen 150 Jahre direkte Demokratie in der Schweiz zeigen, daß das Volk immer sehr genau gewußt hat, was Recht und was Unrecht ist. (...) Die echte Elite des Landes, Männer und Frauen mit Mut und Weitblick und immer fest auf den Fundamenten unseres Staates stehend, wußte sicherlich vieles besser, aber im Unterschied zu heute verstand sie sich immer als Teil des Volkes und hörte auf dessen Stimme. Heute will die selbsternannte ‚Elite’ nach immer Höherem stre­ben, sich vom Volk abheben und sich über dieses stellen.“

 

Leserbrief von Rechtsanwalt und Notar Rolf Rüegg in den „Obersee Nachrichten“ (Schweiz) vom 10.12.2009

 

 

135)                   „Der Welt in ihrem jetzigen Zu­stand stehen fundamentale Än­derungen bevor. Die Konstellationen der Macht sind sehr fragil geworden. Die Säulen, auf denen die Tyrannen der Welt ihren Machtapparat aufgebaut haben, brechen zusammen. Die politischen und wirtschaftlichen Makro-Strukturen haben keinen Bestand mehr. Die Krisen in Po­litik und Sicherheit vertiefen sich und die expandierende Weltwirt­schaftskrise, für deren Beseiti­gung es keinen Hoffnungsschimmer mehr gibt, unterstreicht die qualitativen und quantitativen Di­mensionen der bevorstehenden Entwicklungen. Ich habe mehrmals betont, daß die falsche Richtung der gegen­wärtigen Machthaber in der Welt revidiert werden muß. (...) Ich möchte Ihnen (...) mitteilen, daß die Herrschaft des ungerech­ten Managements seinem Ende entgegen schreitet. Die Logik die­ses Zwangsmanagements führt unabwendbar zu einer Sackgas­se, weil sie auf Ungerechtigkeit aufgebaut ist. (...) Der Sieg des Rechts gegen Un­recht und damit eine verheißungs­volle Zukunft der Menschheit so­wie der Aufbau eines gerechten und umfassenden Systems in der Welt sind (...) die gemeinsame historische Hoffnung aller Gesell­schaften und Generationen.“

 

Mahmoud Ahmadinedschad – Präsident des Iran in seiner Rede auf der Konferenz gegen Rassismus am 20.4.2009 in Genf

 

 

136)                   „Die Geschichte urteilt nach Erfolg und Misserfolg, das ist alles. Niemand fragt den Sieger, ob er im Recht war oder nicht.“

 

Freimaurer und Kriegsverbrecher Winston Churchill im Februar 1940 (zitiert nach David Irving: „Churchill. Kampf um die Macht“, München – Berlin 1990, S. 183

 

 

137)                   „Die Entscheidung über die zur Zeit unter polnischer Verwaltung stehenden deutschen Ostgebiete kann und wird erst in einem mit Gesamtdeutschland abzuschließenden Friedensvertrag erfolgen. Die deutsche Bundesregierung wird sich niemals mit der allen Grundsätzen des Rechts und der Menschlichkeit widersprechenden Wegnahme dieser rein deutschen Gebiete abfinden.“

 

Regierungserklärung unter dem Beifall aller Bundestagsparteien am 9. Juni 1950

 

Anmerkung: Gleichwohl werfen einige geistig Minderbemittelte der Präsidentin des Bundes der Vertriebenen Erika Steinbach 2009/10 vor, im Bundestag gegen die Anerkennung der Oder-Neiße-Linie gestimmt zu haben. Den erfolgreich Umerzogenen und Geschichtsungebildeten fällt dann auch nichts besseres als Denunzierung ein, wobei bevorzugt das „inhaltsschwere“ Vokabular „ewiggestrig“ und „rechtsradikal“ eingesetzt wird. Von der Methode her erinnert dies frappant an den Jargon von „Sudel-Ede“ aus dem „Schwarzen Kanal“ des DDR-Fernsehens, der sich immer wieder der Totschlagsbegriffe „revisionistisch“ und „revanchistisch“ bediente.

 

 

138)                   „Die Geschichte darf kein Sklave der Aktualität sein noch unter dem Diktat konkurrierender Erin­nerung geschrieben werden. In einem freien Staat steht es keiner politischen Autorität zu, die histori­sche Wahrheit zu definieren und die Freiheit der Historiker unter der Androhung von Strafen einzu­schränken. Wir rufen alle Historiker auf, ihre Kräfte in ihren jeweiligen Ländern zu sammeln und unseren Struk­turen vergleichbar aufzubauen. Jeder soll unverzüg­lich diesen Appell unterzeichnen, um die Pläne für Gesetze zum historischen Erinnern aufzuhalten. Die verantwortlichen Politiker, die für den Erhalt der kollektiven Erinnerung eintreten, rufen wir dazu auf, sich bewußt zu machen, nicht durch das Gesetz und für die Vergangenheit staatliche Wahrheiten aufzustellen, deren juristische Anwendung schwer­wiegende Folgen für die Historiker und die intellek­tuelle Freiheit im Allgemeinen haben. In einer Demokratie ist die Freiheit der Geschich­te die Freiheit aller.“

 

Appell von Blois („Die Welt“ vom 20.10.2008, S. 7)

 

 

139)                   „Jeder, der diesen Appell (von Blois; vgl. Nr. 197) liest, weiß, wer und was gemeint ist: Die Forschungsfreiheit für Ursachen und Ergebnisse des Zweiten Weltkrieges! Denn mit Hilfe von Sonder­gesetzen in verschiedenen europäischen Ländern werden für bestimmte Minderheiten nicht nur deren ‚Erinne­rungen’ und die Ergebnisse ihrer hilfswilligen ‚Zeithistoriker’ und Juristen zu Dogmen, also verpflichtenden Glaubenssätzen, erhoben, sondern auch die Verwendung spezifischer Dokumente, technische und naturwis­senschaftliche Analysen zu kriminellen Delikten erklärt, freilich auch die Erinnerungen Anderer. Auch sehen diese Sondergesetze den Schutz des Andenkens der Verstorbenen dieser Minderheiten vor, während es für die anderen, die Mehrheitsbevölkerungen einen solchen Schutz nicht gibt. Dieses zweierlei Recht ist es, das die Demokratie und die mit ihr verbürgten Freiheitsrechte zunichte macht. Wer Historiker,  die sich  der normalen Forschungsgrundlagen bedienen,  mit Gesetzen,  Richtersprüchen oder überhaupt mit staatlichen Sanktionen kriminalisiert, handelt selbst kriminell!“

 

„Historische Tatsachen“ Nr. 107 – S. 3 („Gegen die Geschichtspolizei“)

 

 

140)                   „Nach Schätzungen des Paul-Ehrlich-Institus wurden bis Anfang Dezember 4,6 bis 6,7 Millionen Dosen Pandemrix (gegen die sog. Schweinegrippe) verimpft. Das heißt, nicht einmal jeder Zehnte hat sich die Spritze geben lassen. Unter Ärzten sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums 15 Prozent geimpft. Insgesamt hat Deutschland 50 Millionen Impfdosen bestellt.“

 

www.sueddeutsche.de vom 25.12.2009

 

 

141)                   „Der letzte Krieg (1914 - 1918) war nur die erste Runde eines Entscheidungskampfes, für welche die historische Parallele der generationenlange Kampf zwischen  Rom  und Karthago  ist.“

 

Londoner „Morning Post“ am 19.1.1935

 

 

142)                   „Was aber war bis zu diesem Zeitpunkt (1935) — noch nicht ganz zwei Jahre nach der Machtübernahme Hitlers — Fürchterliches geschehen, daß ein »Entscheidungskampf« mit dem Ziele seiner völligen Vernichtung und Auslöschung wie mit Kart­hago fällig gewesen wäre? Erweist sich daraufhin nicht jeder Hinweis auf deutsches Fehlverhalten als verlogenes Ge­schwätz?“

 

Emil Maier Dorn in „Anmerkungen zu Sebastian Haffner“, Großaiting 1981, S. 133

 

 

143)                   „Bullitt ist in Paris eingetroffen, das bedeutet Krieg (Bul­litt à Paris, c'est la guerre). ... Diese unter den gegenwärtigen Umständen erfolgte Ernennung (des neuen US-Botschafters) bedeutet für Frankreich eine unmittelbare Kriegsgefahr mit Deutschland, denn William Bullitt ist Sonderbeauftragter der großen jüdisch-amerikanischen Bank Kuhn Loeb & Co, die den Krieg gegen Hitler so schnell wie möglich for­dert. ... Der Augenblick ist nunmehr gekommen, der das Schicksal Israels bestimmen wird. ... Bullitt, der Mann der Sowjets und der jüdischen Finanzwelt, nimmt nun das Steuer unseres Landes in die Hand. Er wird über das Blut der Franzosen bestimmen. Seinem Glaubensgenossen Leon Blum (auch Jude) gewährt er einen Kredit von 15 Millionen Franken unter der Bedingung, daß es zu einem Krieg mit Deutschland kommt ...   Und Bullitt requiriert nun seine Söldner.“

 

Pariser Zeitung „Réveil du Peuple“ vom 1.10.1936

 

 

144)                   „Fadenscheiniger (als nach dem 8.5.1945) ist nie eine Geschichtsfälschung mit blutigen Bajonetten geschrieben worden. Durch das Rakowski-Protokoll von 1938, dessen Echtheit durch Archivalien aus Wischinsky-Besitz (gemeint ist Stefan Kardinal Wischinski, weiland Primas von Polen, von dem der für das deutsch-polnische Verhältnis denkwürdige Satz stammt: „Wir vergeben und bitten um Vergebung“) gesichert ist, wissen wir heute in allen Einzelheiten, wie Stalin, teils schon im Geheimbund mit den Westmächten, die Danzig-Krise und die polnischen Pogrome gegen deutsche Minderheiten als Auslöser zum Zweiten Weltkrieg benutzte. Bewiesen ist heute, dass Stalins Nichtangriffspakt mit Deutschland eine bolschewistische Vertragfalle sein sollte. Lord Vansittard, Staatssekretär im Londoner Foreign-Office, offenbarte den Geheimplan, Deutschland durch Auslieferung an den Bolschewismus zu vernichten!
(Az.: PRP FO C 19495/15/18).”

 

"Huttenbriefe", für Volkstum, Kultur, Wahrheit und Recht, 10. Jahrgang, Oktober-November 1992, Folge 5

 

Anmerkung: Das erwähnte Rakowski-Protokoll – eines der brisantesten Dokumente des 20. Jahrhunderts – findet der interessierte Leser unter www.luebeck-kunterbunt.de/Geschi/Rakowski-Protokoll.htm .

Im Weltnetz wird von sich selbst entlarvenden Nebelkerzenwerfern ohne den Hauch einer Begründung behauptet, bei dem Rakowski-Protokoll handele es sich um eine Fälschung. Das kennen wir ja; alles, was den Eingeweihten und Mainstreammitläufern nicht in den Kram passt, wird zur Fälschung erklärt. Auch den „Protokollen der Weisen von Zion“ wird man mit dem Einordnung als „Fälschung“ nicht oder nur höchst unpräzise gerecht; die Problematik ist viel komplexer und komplizierter.  Diesen Plappermäulern wird empfohlen, sich auf die Spurensuche in Spanien, in den GPU/KGB-Archiven oder in den oben erwähnten Aufzeichnungen des Kardinals Wischinski zu begeben, bevor solche haltlosen Behauptungen in die Welt gesetzt werden. Die Vernehmung des Sowjet­botschafters Kristjan Jurjewitsch

Rakowskij durch den Beamten der GPU Gabriel G. Kuzmin hat am 26. Januar 1938 in Moskau stattgefunden. Fragen Sie doch die führenden Historiker in Moskau!

 

 

145)                   „Bereits im Frühjahr 1933 habe man gesehen, wie Hitler unmittelbar reagierte, als der Berliner Korre­spondent eines New Yorker Blattes an einem au­ßergewöhnlich ruhigen Abend gekabelt hatte, daß die Spree angefüllt sei mit treibenden Leichen von durch die Nazis ermordeten Juden (was frech gelogen war). Sofort habe Goebbels ‚spontane Ausschreitungen’ der SA gegen jüdische Geschäfte entwickeln lassen; er drohte damals mit schärferen Maßnahmen, falls sich solche Propagandaberichte wiederholten.“

 

Reichskanzler a.D. Heinrich Brüning von der katholischen Zentrumspartei (Claire Nix (Hg.): „Heinrich Brüning – Briefe und Gespräche 1934 – 1945“, Stuttgart 1974, S. 162 ff)

 

 

146)                   „Seit Monaten wird der Kampf gegen Deutschland von jeder jüdischen Gemeinde und jeder Konferenz, auf jedem Kongreß, von allen Gewerk­schaften und von jedem einzelnen Juden auf der Welt geführt. Es liegen Gründe vor zu der Annah­me, daß unser Anteil an diesem Kampf von allge­meiner Bedeutung ist. Wir werden einen geistigen und materiellen Krieg der ganzen Welt gegen Deutschland entfachen. Deutschland hat das Ziel, wieder eine große Nation zu werden und seine verlorenen Gebiete sowie auch seine Kolonien zurückzugewinnen. Unsere jüdischen Interessen aber verlangen die vollständige Vernichtung Deutschlands, Das deut­sche Volk ist kollektiv und individuell eine Gefahr für uns Juden.“

 

Wladimir Jabotinsky in dem im Januar 1934 in „Mascha Rjetsch“ veröffentlichten Kampfaufruf

 

Anmerkung: Wladimir Jabotinsky war nicht „irgendwer“; er war immerhin der Präsident der „Neuen Zionistischen Organisation“.

 

 

147)                   „In diesen Tagen (Ende März 1933) ist jeder deutsche Jude ver­pflichtet, seine Kenntnis von den wahren Vorgän­gen in Deutschland, die ihm diese Zeitung vermit­telt, nicht für sich zu behalten, sondern soweit er nur kann, im Freundes- und Bekanntenkreis, be­sonders ausländischen, weiterzugeben. In Gesprä­chen, Briefen, Telefonaten bitten wir, auf die Dar­stellung Bezug zu nehmen, die wir über eine ver­logene Greuelpropaganda und über deutschfeind­liche Boykottaktionen geben. Jeder, der das tut, erhöht das deutsche Ansehen. Wir 565.000 deutsche Juden legen feierliche Verwahrung ein. Eine zügellose Greuelpropagan­da gegen Deutschland tobt in der Welt. Durch jedes Wort, das gegen unser Vaterland gespro­chen und geschrieben wird, durch jeden Boykott­aufruf, der gegen Deutschland verbreitet wird, sind wir deutschen Juden genau so tief getroffen wie jeder andere Deutsche. ... Vor dem Inland und dem Ausland haben wir die Lügenmeldungen über Deutschland und die neue Regierung gebrandmarkt. ... Die deutschen Juden haben, soweit sie es ver­mochten, dagegen sofort das Äußerste getan, um jede Beleidigung des Heimatlandes, jede Be­schimpfung der Regierung, jede Schädigung der deutschen Volkswirtschaft unmöglich zu machen.“

 

C.-V. Zeitung – Organ des Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens am 30. März 1933

 

 

148)                   Er schuf eine glückliche Nation: ... Auch ich sage das, weil er (Adolf Hitler) wahrhaftig ein großer Mann ist. Mit Recht hat er in Nürnberg erklärt, seine Bewegung habe in vier Jahren ein neues Deutschland geschaffen. Es ist nicht mehr das Deutschland des ersten Jahr­zehnts nach dem Krieg, vor den Siegern zu Füßen liegend, mutlos und tief gebeugt vor Schmerz und Ohnmacht. Das jetzige Deutschland ist erfüllt von Hoffnung und Vertrau­en. Es ist erfüllt von einem neuen Selbstbewußtsein und ist entschlossen, sein eigenes Leben ohne fremde Einmi­schung zu gestalten. Zum ersten Mal seit dem Krieg hat sich ein allgemeines Gefühl der Sicherheit und des Friedens durchgesetzt. Die Menschen sind glücklicher. Im ganzen Land trifft man auf ein zufriedenes, lebensfrohes Volk. Es ist ein viel glücklicheres Deutschland. Ich beobachtete das überall. Und Engländer, die ich auf meiner Reise durch Deutsch­land traf, die mit Land und Leuten vertraut sind, waren ebenso stark beeindruckt von diesen großen Veränderun­gen. Dieses wunderbare Phänomen wurde von einem ein­zigen Mann geschaffen. Das ist der Geist der jungen Deutschen. Mit nahezu religiöser Inbrunst glauben sie an ihre Bewegung und an ihren Führer. Mehr als alles andere hat mich die erfrischende Atmo­sphäre auf meiner kurzen Reise durch dieses neue Deutsch­land beeindruckt. Eine Atmosphäre des Erwachens ist in der gesamten Nation auf einmalige Weise lebendig gewor­den. Katholiken und Protestanten, Preußen und Bayern, Arbeitgeber und Arbeiter, Reiche und Arme sind zu einem einzigen Volk verschmolzen. Religionsrichtungen, Grup­pen oder Klassengesellschaft können die Nation nicht mehr spalten. Eine Leidenschaft wurde lebendig, ein heiliges Feuer, der Wille nach Einheit, geboren aus einer bitteren Notwendigkeit.“

 

David Lloyd George in „Daily Express“ (London) vom 17.9.1936

 

Anmerkung: David Lloyd George ( Earl Lloyd George of Dwyfor) hatte von 1908 bis 1916 verschiedene Ministerämter inne. Von Ende 1916 bis 1922 war er britischer Premierminister.

 

 

149)                   „Das deutsche Volk muß ausgerottet werden.“

 

Henri de Kérillis – französischer Politiker und Publizist jüdischer Abkunft am 18. Juli 1939 in der Pariser Zeitung „Epoque“ (zitiert nach Conrad Rooster: „Der Lügenkreis um die deutsche Kriegsschuld“, S. 18)

 

 

150)                   „Ich (Léon Blum) denke wie er (Henri de Kérillis), und er denkt wie ich! Die jüdischen Kammerabgeordneten Pertinax und Bloch bekennen das gleiche: Am Tage nach dem Siege muß das deutsche Volk vernichtet werden!“

 

Léon Blum am 19. Juli 1939 im „Populaire“

 

Anmerkung: Léon Blum - jüdischer Abkunft - war von 1936 bis 1938 französischer Ministerpräsident der Volksfrontbewegung. Von 1943 bis 1945 war er in Deutschland interniert. Er überlebte trotz seiner aus dem obigen Zitat ersichtlichen Völkermord-Gesinnung als europäischer Jude und war 1946 erneut französischer Ministerpräsident.

 

 

151)                   „Er (Lionel de Rothschild – langjähriger Präsident der britischen Zionisten) empfahl als Kriegsziel, Deutschland den Juden zu überlassen und die Deutschen unter die anderen Völker zu verteilen.“

 

Sir John Rupert Colville in „Downing Street Tagebücher 1939 – 1945“, Berlin 1988, S. 31 über ein Gespräch mit Lionel de Rothschild am 22. Oktober 1939

 

Anmerkung: John Colville (1915 – 1987) war Privatsekretär verschiedener britischer Premierminister unter anderem des Freimaurers und Kriegsverbrechers Winston Churchill. Wenn man wissen will, was von diesem zu halten ist, lasse man sich nicht vom Nobelpreis und dem Karlspreis blenden, sondern lese

www.luebeck-kunterbunt.de/Geschi/Winston_Churchill.htm .

 

 

152)                   „Der Bolschewismus jüdischen Ursprungs, der danach trachtet, seine Barbarei über den gesamten Erdkreis auszudehnen, war über dies das gewaltigste Unternehmen jüdischen Hasses gegen die Christenheit. (...) Mit ihren Siegen haben die deutschen Armeen den bolschewistischen Alptraum, der über der ganzen Welt lastete, vertrieben. (...) Wir sollten den großartigen Dienst zu schätzen wissen, den auf diese Weise das nationalsozialistische Deutschland – dessen wirkliches Antlitz uns aufgrund der Lügen Moskaus, Londons und Israels so lange verborgen blieb – dem christlichen Okzident erweist.“

 

Lucien Rebatet (1903 – 1972) – französischer Autor und Journalist in „Le Bolchevisme contre la civilisation“, Paris 1941, S. 46 f

 

 

 

153)                   „Die Franzosen lehnten die Juden ebenfalls energisch ab und sahen in uns (deutschen Besatzern) ein Mittel, sie loszuwerden, ... indem man sie deportierte. Dann entstand der Industriekomplex Auschwitz, und man brauchte dringend Arbeitskräfte für die Raffinerien und die Gummifabri­ken sowie all die kleinen Fabriken, die nach dorthin verlagert werden sollten. Es bestand ein großer Bedarf an Arbeitskräften, glauben Sie mir (Gestapo-Chef Heinrich Müller), und dies setzte das Ganze in Bewe­gung. Unerwünschte Juden wurden nach Osten verbracht, um dort zu arbeiten. Wir warben aber auch eine große Anzahl Franzo­sen, Belgier usw. an, die dort ebenfalls arbeiten sollten. Oh ja, es stand ihnen frei zu gehen, wenn der Arbeits­vertrag ausgelaufen war, und sie wurden für ihre Arbeit zudem gut bezahlt. Als die ordnungsgemäße Deportation (der Juden) erörtert wurde, trat im Juli (1942) die antijüdi­sche Polizei auf den Plan. Kurz zuvor erlag Reinhard Heydrich in Prag ei­nem von den Briten organisierten Attentat. Es stellte sich heraus, daß am 16. Juli (1942) die Franzosen, und ich betone nochmals die Franzosen, von sich aus die Juden in Paris zusammengetrieben und dabei öffentliche Barbareien begangen haben. Rund 15.000 Juden wurden von der französischen Polizei ohne viel Federlesens geschnappt und in einer Fahrradrennbahn ohne Nahrung, ohne Wasser und ohne sanitäre Einrich­tungen zusammengepfercht. Das Schreckliche dabei war, daß auch kleine Kinder dabei waren. Dazu kam noch, daß es der französischen Seite offensichtlich ein sadisti­sches Vergnügen bereitete, wahllos gebrechliche Kinder und alte Leute zu schlagen. Dann wurde unsere Polizei davon unterrichtet, und wir konnten nun die Juden übernehmen. Es gab keine finanzielle Unterstützung für dieses Programm, keine Transportmöglichkeiten, und die gan­ze Angelegenheit war furchtbar. Was mich jedoch am meisten in Wut versetzte, war die Tatsache, daß der Franzose, ein Schwein namens Darquier de Pellepoix, an der Spitze der antijüdischen Polizei von Paris, behauptete, er führe nur meine Befehle aus. Ich ließ Adolf Eichmann in mein Büro kommen und setzte ihn eine Weile unter Druck. Er klagte Heydrich an, der tot war, und sagte, Heydrich habe ihm befohlen, den Franzosen bei der Deportation der Juden nach Osten zu helfen. Er schwor, er hätte keine Kenntnis von dem französischen Vorgehen gehabt und erinnerte mich an unsere Politik, einheimische Behörden zu benutzen, um uns zu helfen. Dies war richtig. Aber ich hatte dies weder persönlich angeordnet noch stillschweigend geduldet. Ich rief also Theodor Dannecker, meinen Mann in Paris, an und setzte ihn unter Druck. Er drehte und wandte sich. Ich hätte im Januar gesagt, die Juden seien zu deportieren. ... Ich habe Aufzeichnungen von der dortigen Besprechung im Januar. Und da steht nichts davon, daß die Franzosen jüdische Häftlinge quälen oder daß sie kleine Kinder inhaftieren sollten. Eichmann hatte in der Tat damit nichts zu tun, sieht man von der Tatsache ab, daß er eine Forderung nach Arbeitskräften vorgebracht hatte.“

Auszug aus dem Protokoll der Befragung des Chefs der Gestapo Heinrich Müller durch Vernehmungsbeamte der USA nach den Primärquellen lt. Gregory Douglas: „Geheimakte Gestapo-Müller – Dokumente und Zeugnisse aus den US-Geheimarchiven“, 1995, S. 135 ff (der Text ist gerafft, was nicht immer kenntlich ist!)

 

154)                   „Keine Bundesregierung hat bisher einen das deutsche Volk vor Verunglimpfung schützenden Paragraphen im BRD-Strafgesetzbuch für nötig befunden!“

„Historische Tatsachen“ Nr. 107 / S. 9

Anmerkung: Dies sollte ansich verwunderlich sein, da § 130 III StGB bereits die Verharmlosung nationalsozialistischer Gewaltverbrechen unter Strafe stellt, wenn dies öffentlich geschieht und den öffentlichen Frieden zu stören geeignet ist. Auch wird bestraft (§ 90a StGB), wer die Bundesrepublik Deutschland (also den Staat) beschimpft oder böswillig verächtlich macht. Aber über das deutsche Volk, einschließlich unserer Eltern, Großeltern und Altvorderen dürfen straflos Kübel von Unrat und Lügen ausgeschüttet werden. Eine feine politische Klasse haben wir und die Regierung ist toll!

 

155)                   „Geschützt wird durch das Verbot der sogenannten Auschwitz-Lüge ein Rechtsgut, das in der Rechtsgeschichte demokratischer Staaten bis dahin aus guten Gründen unbekannt war. Das staatlich verfügte Geschichtsbild. (...) Doch der Wahrheit des Holocaust ist nicht gedient, wenn sie im Strafgesetzbuch steht. (...) Es dient ihr nicht, wenn sie geglaubt werden muß, nicht weil sie unwiderleglich, sondern weil sie befohlen ist.“

Christian Bommarius in der „Berliner Zeitung“ vom 27.4.2004

Anmerkung: Beachtenswert ist auch, daß Wissenschaftler oder Hobbyforscher mit dem diskriminierenden Begriff „Holocaust-Leugner“ belegt werden, obwohl sie lediglich in bester wissenschaftlicher Tradition Zweifel an gewissen Dingen anmelden, die nicht durch objektive Beweismittel, sondern „nur“ durch Zeugen überliefert sind. Insoweit ist eine für die Menschheitsgeschichte bemerkenswerte Bestimmung aus dem Code Napoleon in Erinnerung zu rufen, wonach in einem Zivilprozeß von einem bestimmten Wert des Streitgegenstandes an (ich meine, es waren 20 Louisdor) der Zeugenbeweis kein taugliches Beweismittel mehr war. Um Vorurteile gegenüber jenen Personen abzubauen, empfehlen wir zur Lektüre

www.luebeck-kunterbunt.de/Favoriten/Holocaust-Revisionismus.htm

 

156)                   „Sie (von der CDU/CSU) haben sich gewunden. Sie haben geschummelt und geschwindelt, und Sie haben sich nicht eines Besseren besonnen, obwohl Sie häufig beim Schwindeln ertappt wurden. Wenn Lügen eine olympische Sportart wäre, hätte die Bundesregierung Goldmedaillen im Abonnement.“

Otto Schily als SPD-MdB am 22.3.1991 im Bundestag

 

157)                   „Der zur traditionalistischen katholischen Piusbruderschaft zählende Bischof Richard Williamson leugnet einem SPIEGEL-Bericht zufolge weiter den Holocaust. Aus internen E-Mails der Bruderschaft gehe hervor, dass Williamson ‚die sechs Millionen Vergasten’ für ‚eine Riesenlüge’ halte, berichtete DER SPIEGEL am Samstag vorab. Auf dieser ‚Tatsache’ sei ‚eine ganz neue Weltordnung aufgebaut worden.’ Die Juden, seien ‚dank der KZs Ersatzerlöser geworden’, so der Geistliche, der außerdem die Zulassung von Frauen und Mädchen an Universitäten ablehnt und noch 2008 öffentlich warnte, der Vatikan sei unter satanischer Kontrolle. Williamson behauptet dem Bericht zufolge zudem, dass ‚1,3 Millionen Deportierte’ aus den Lagern Treblinka, Majdanek, Belzec und Sobibór keineswegs vergast, sondern in den von Deutschland besetzten Teil der damaligen Sowjetunion verbracht worden seien. Der Brite hatte in einem Priesterseminar der Piusbruderschaft bei Regensburg in einem Interview des schwedischen Fernsehens den Holocaust geleugnet. In dem vor einem Jahr ausgestrahlten Interview sagte er, er denke, dass ‚200.000 bis 300.000 Juden in den Konzentrationslagern gestorben seien’, aber ‚nicht ein einziger von ihnen in Gaskammern’.“

nachrichten.t-online vom 30. Januar 2010

Anmerkung: Die Behauptung, der Vatikan befinde sich unter satanischer Kontrolle, dürfte sich auf die von Erzbischof Marcel Lefebvre begründete Kritik beziehen, viele der im Vatikan versammelten Würdenträger hätten sich freiwillig der Sekte der Freimaurer angeschlossen. Paul VI., mütterlicherseits angeblich jüdischer Abkunft, fühlte sich zu schwach, dem Missstand abzuhelfen. Sein Nachfolger wollte durchgreifen und den Vatikan von den Logenbrüdern säubern, was dazu führte, daß er nach einem Pontifikat von nur 33 (!) Tagen (oder etwas mehr) das zeitliche segnete, wobei viel dafür spricht, daß er umgebracht wurde.

 

158)                   Bischof Tadeusz Pieronek ist einer der prominentesten polnischen Kirchenmänner. Von 1993 bis 1998 war er Generalsekretär der polnischen Bischofskonferenz. Er ist also kein ‚Radikaler’ und schon gar kein ‚verwirrter Geist’, sondern emeritierter Weihbischof. Und doch wird er auf der katholischen Internetseite ‚Pontifex.Roma’, eine Stimme des Vatikans, mit dem entscheidenden Satz zitiert: „Der Holocaust als solcher ist eine jüdische Erfindung (invenzione ebraica) und wird oftmals als Propagandawaffe von Israel genutzt.“

 

Globalfire vom 26.1.2010

 

 

159)                   „Wie man mit Wortassoziationen sich in den Köpfen der Menschen ‚unsichtbar’ machen kann, erläuterte Prof. Lackoff von der Berkeley University of California – auch nachlesbar in seinem Buch: ‚Don’t think of an elephant’ – wer sich also des Wortes ‚Verschwörungstheoretiker’ bedient, zeigt nur, daß er minderer Intelligenz ist.“

 

www.secret.tv/forum/ (Viking 78 am 4.6.2009)

 

Anmerkung: Die Verwendung des Begriffes „Verschwörungstheoretiker“ erfolgt nicht nur von Personen „minderer Intelligenz“, sondern auch von solchen minderer charakterlicher Integrität, welche die Offenbarung gewisser Sachverhalte dadurch verhindern wollen, daß die sie verbreitenden Menschen als Deppen, Spinner, Idioten, etc. denunzieren.

 

 

160)                   Frank Stern verweist in seinem Buch „Im Anfang war Auschwitz“ (S. 15) auf „100.000 jüdische KZ-Überlebende aus allen europäischen Ländern, davon 53.000 im besetzten Deutschland und Österreich.“

 

„Historische Tatsachen“ Nr. 107 / S. 17 (inhaltsgetreue Wiedergabe)

 

 

161)                   Der langjährige Präsident des Jüdischen Weltkongresses Nahum Goldmann bestätigt in seinem Buch „Das jüdische Paradox“ (S. 263 + 170) „600.000 jüdische KZ-Überlebende, die kein Land aufnehmen wollte.“

 

„Historische Tatsachen“ Nr. 107 / S. 17 (inhaltsgetreue Wiedergabe)

 

 

162)                   „Hohe Offiziere der US-Army gaben im Juni 1946 der Öffentlichkeit gegenüber ihrer Befürchtung Ausdruck, daß sie sich – da täglich 10.000 Juden aus dem Osten in die US-Besatzungszone einströmen – auf ein Problem mit drei Millionen jüdischen Immigranten gefaßt machen müssen.“

 

„Historische Tatsachen“ Nr. 107 / S. 17 zitieren AP-Pressedienst vom 23. Juni 1946

 

 

163)                   „Allein aus den Auschwitzer Lagern gab es 223.000 (nicht nur jüdische) Überlebende ...“

 

„Historische Tatsachen“ Nr. 107 / S. 17 zitieren Franciszek Piper (1992)

 

 

164)                   „The bombing of Dresden was the greatest single holocaust by war.“

 

Sir Harold Nicholson – britischer Diplomat und Publizist am 6. Mai 1963 im Londoner „Observer“

 

 

165)                   „Fast sechseinhalb Millionen (6,48 Mio.) Menschen in Deutschland beziehen Grundsicherung für Arbeitslose nach Hartz IV.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 29. Januar 2010

 

 

166)                   Wegen sei­ner ausdrücklichen Befürwortung natio­nalsozialistischer Kriegsziele ist der Vorsitzende der NPD-Fraktion im Schweri­ner Landtag, Udo Pastörs, von der laufen­den Sitzung ausgeschlossen worden. Ei­nen Tag nach einer Holocaust-Gedenkfei­er des Parlaments, der die sechs NPD-Ab­geordneten ferngeblieben waren, hatte die Partei in einem Antrag die Errich­tung eines Denkmals für die Opfer des un­tergegangenen Flüchtlingsschiffes ‚Wil­helm Gustloff’ gefordert. In der Debatte sorgte Pastors für den Eklat. Hitlers Kriegsziel ‚Vernichtung des jüdischen Bolschewismus’ bezeichnete er in einem Zwischenruf als ‚eine gute Idee’.“

 

„Lübecker Nachrichten“ vom 29. Januar 2010

 

 

167)                   „Eine masochistische Ader muß man schon haben, um als Konservativer immer noch in der CDU auszuharren. Mit methodischer Grausamkeit hat das Spitzenpersonal der Union in den letzten Jahren reihum die einstige Kernklientel verprellt und konservative Leitfiguren abgemeiert. Im Parteivolk wächst der Unmut ...“

 

JUNGE FREIHEIT vom 29. Januar 2010 (Michael Paulwitz: „Das schwarze Loch“)

 

 

168)                   „Wir (die Führung der Union) erklären diesen begriffsstutzigen Hinterwäldlern noch mal ganz langsam zum Mitschreiben, daß sie gefälligst weiterhin brav CDU wählen sollen – auch wenn die Vorsitzende das Oberhaupt der Katholiken beleidigt und ungerührt zusieht, wie ihr Vizekanzler die Integrationsfigur der unionstreuen Vertriebenen ankläfft und besudelt; auch wenn CDU-Ministerinnen es für Familienpolitik halten, wenn Kinder in die Krippen und Frauen in die Produktion gesteckt werden; auch wenn eine ‚bürgerliche’ Regierung Schulden und Abgaben weiter in schwindelnde Höhen treibt, Abtreibungen subventioniert und Linksextremisten mit Staatsknete füttert.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 29. Januar 2010 (Michael Paulwitz: „Das schwarze Loch“)

 

Anmerkung: Paulwitz persifliert die „Berliner Erklärung“.

 

 

169)                   „Auch wenn die von CDU-Familienministerin Kristina Köhler in Aussicht gestellten zwei Millionen Euro zur Bekämpfung des Linksextremismus und Islamismus verglichen mit den 24 Millionen Euro im ‚Kampf gegen Rechts’ verschwindend wenig erscheinen, sind sie als politisches Zeichen doch unmißverständlich: Das Gewalt- und Gefährdungspotential des Linksextremismus soll künftig ernster genommen werden.“

 

JUNGE FREIHEIT vom 29. Januar 2010 (Felix Krautkrämer: „Kampf-Millionen“)

 

Anmerkung: Unabhängig von dem geringen politikwissenschaftlichen Aussagegehalt von „links“ und „rechts“ (es sind Worte, um einem Ortsfremden zu erklären, auf welchem Weg er zum Bahnhof findet) ist es grundsätzlich ein Skandal, wenn Steuergelder ausgegeben werden, um eine Ideologie oder politische Richtung zu bekämpfen. Das Maß aller Dinge ist das – im Lichte des Grundgesetzes ausgelegte – Strafgesetzbuch, aus dem allerdings flugs der § 130 (jedenfalls der verfassungswidrige § 130 III) zu streichen wäre. Deshalb bleibt es auch bei Grundforderungen der 68er und der GRÜNEN aus ihrer Gründungszeit: Abschaffung der Verfassungsschutzämter und raus aus der Nato, dann brauchen wir auch kein schlechtes Gewissen bei einem sofortigen Abzug deutscher Soldaten aus Afghanistan zu haben.<