Zitate und Merkwürdigkeiten
(42)
1) „Udo Ulfkotte. Vorsicht
Bürgerkrieg! In diesem Buch lesen Sie, in welchen Gemeinden, Städten und
Stadtteilen Deutschlands die Bundesregierung zukünftig innere Unruhen erwartet.
Die Gründe dafür sind unterschiedlich: Finanzcrash, Massenarbeitslosigkeit,
Werteverfall, zunehmende Kriminalität, Islamisierung, ständig steigende Steuern
und Abgaben. Probleme werden sich entladen ...!“
Germania
Verlag –
Katalog November 2009
2) „Wenn wir uns weiterhin
einer Steuerung des Asylproblems versagen, dann werden wir eines Tages von den
Wählern, auch unseren eigenen, weggefegt. Dann werden wir zu Prügelknaben
gemacht werden. Ich sage Euch - wir sind am Ende mitschuldig, wenn
faschistische Organisationen aktiv werden. Es ist nicht genug, vor
Ausländerfeindlichkeit zu warnen - wir müssen die Ursachen angehen, weil uns
sonst die Bevölkerung die Absicht, den Willen und die Kraft abspricht, das
Problem in den Griff zu bekommen.“
der frühere
SPD-Fraktionsvorsitzende im Deutschen Bundestag, Herbert Wehner, in
einer Sitzung des SPD-Parteivorstandes am 15. Februar 1982
Anmerkung: Was der „Prophet“ Herbert Wehner speziell für das Asylproblem vorhersagte, gilt allgemein für die Ausländerproblematik. Auch insoweit haben die Systempolitiker versagt und – wie fast allgemein – am Willen der Mehrheit des deutschen Volkes vorbeiregiert.
3) „Politiker betrügen, lügen, mauscheln, vertuschen, sind korrupt, bedienen sich am allgemeinen System und sind laufend in Skandale verwickelt: Spenden- und Korruptionsaffären, Rotlichtskandale, Lustreisen, Steuerhinterziehung, Bestechung Schmiergeldaffären, Untreue, Kinderpornografie, ...“
Germania
Verlag –
Katalog November 2009 in der Bewerbung von Guido Grandt: „Aktenzeichen Politiker.
Die kriminellen Machenschaften deutscher Politiker“
4) „Kein
Schriftsteller, so sehr er auch an Gesinnung Weltbürger sein mag, wird in der Vorstellungsart seinem Vaterland entfliehen. Wäre es auch nur
die Sprache, die ihn stempelt, so wäre
diese allein genug, ihn in eine gewisse
Form einzuschränken und seinem Produkt eine nationelle Eigentümlichkeit zu geben. Wählte er aber nun einen auswärtigen
Gegenstand, so würde der Stoff mit der Darstellung immer in einem gewissen Widerspruche stehen, da im Gegenteil bei einem vaterländischen Stoffe
Inhalt und Form schon in einer natürlichen Verwandschaft stehen.“
Friedrich
von Schiller 1791 in einem Brief an seinen Freund Gottfried Körner
5) „Abgesondert von dem
politischen hat der Deutsche sich seinen
eigenen Wert gegründet, und wenn auch das Imperium unterginge, so bliebe die deutsche Würde unangefochten.“
Friedrich
von Schiller in dem Gedichtfragment „Deutsche Größe“
6) „Heute
drängt sich die
Frage auf, ob die deutsche Klein- bzw. Teilstaaterei 1989/90 wirklich
überwunden wurde oder ob sich nicht bloß die Deformationen des größeren Teilstaats über die des kleineren gewälzt haben, mit dem Ergebnis, daß das heutige
Deutschland sich nicht als ‚Fragment’ einer
höheren Ordnung, sondern als deren Treibsand versteht.“
7) „Die
zu grüßenden Gessler-Hüte, gegen die Schillers Tell einst aufbegehrte, ... sind in neuer Aufmachung
zurückgekehrt und vermehren sich im atemberaubenden
Tempo. Unter diesen Umständen
schrumpft die ‚Gedankenfreiheit’, die Schiller im ‚Don Karlos’ weltberühmt und zitatfähig forderte, zur privaten Konfession bzw. zum Privileg gesellschaftlicher Parias. Ahnungslose Landeskinder werden nach Afghanistan verschickt,
jetzt nicht mehr aus willkürlicher
Fürstenlaune heraus, sondern parlamentarisch legitimiert und unter dem
Zwang einer unhinterfragbaren Bündnisräson.
Und der Intrigant Wurm (aus ‚Kabale und Liebe’) - verkörpert er nicht die Essenz des modernen Journalisten und Intellektuellen
überhaupt: immer bereit zum Fallenlegen und zur Rudeljagd?“
JUNGE FREIHEIT vom 6. November 2009 (Thorsten Hinz: „Kein Schriftsteller entflieht seinem Vaterland“)
8) „Die Handlungen unserer Politiker mögen unsinnig, ja
idiotisch erscheinen, aber Politiker sind weder dumm noch unwissend ... – Ganz
im Gegenteil, die Politiker wissen genau, was sie tun, und sie tun das mit
voller Absicht. Sie stellen wissentlich die Tatsachen falsch dar und erlangen
dadurch Vorteile zum Schaden von uns Bürgern.“
Germania Verlag –
Katalog November 2009 in der Bewerbung von Michael Winkler: „Betrüger Republik
Deutschland“
9)
„Nicht alles, was ich den Leuten
erzähle, ist gelogen.“
Konrad Adenauer – Katholik, Rotarier und erster Bundeskanzler der
BRD; nach der im Bundestag öffentlich geäußerten Einschätzung des
SPD-Fraktionsvorsitzenden Kurt Schumacher „der Kanzler der Alliierten“
10)
„Wie Henry Morgenthau, Theodore Kaufman, Louis
Nizer und Earnest Hooton sich zum Massenmord am deutschen Volk verschworen.“
Germania Verlag – Katalog November 2009 in der Bewerbung von
Ulrich Bäcker: „Roosevelts Mordquartett“
11)
„Fundamentale Ablehnung erfuhr der hoffnungsvolle Autor (Hans Magnus
Enzensberger) indes allein durch den nachmaligen ‚Entlarver’ der
‚Kriminalgeschichte des Christentums’, Karlheinz Deschner, der eine noch heute
lesenswerte De-Luxe-Hinrichtung des von Alfred Andersch, Walter Jens
und Martin Walser gleichermaßen protegierten ‚zornigen jungen Mannes’ wagte
(‚Talente, Dichter, Dilettanten’, 1964). Deschner deutete aber viele Schwachstellen
im Frühwerk nur an, und er vermied es, die Frage zu stellen, warum ein von ihm
als Schaumschläger und Dilettant eingestufter Skribent sofort von seiner Feder
auskömmlich leben konnte; warum ihm 1963, allein aufgrund von zwei
Gedichtkladden und ein paar ‚aufklärerischen’ Essays, etwa über ‚Die Sprache
des SPIEGEL’ oder einer die FAZ aufs Korn nehmenden Analyse
(‚Beschreibung einer Allgemeinen Zeitung für Deutschland’), der Büchner-Preis
verliehen wurde; warum ihn die Rundfunkhäuser landauf, landab mit Aufträgen
überschütteten und ihm alle relevanten Zeitungen und Zeitschriften
offenstanden.“
JUNGE
FREIHEIT vom 6. November 2009 (Ulrich Schneider: „Dich gibt’s zu oft“)
Anmerkung:
Karlheinz Deschner ist nicht nur ein begnadeter Literaturkritiker und ein
furchtloser Aufklärer über die „Kriminalgeschichte des Christentums“, er hat
auch in „Der Moloch“ eine kritische Geschichte der vielerorts satanischen USA
geschrieben.
12)
„Das Gefühlsleben ist nicht, wie man noch weithin glaubt, dem Verstande
und der Vernunft untergeordnet oder gleichsam eine niedere Vorstufe höherer Seelentätigkeit. Vom Leben aus gesehen,
also von dessen Durchsetzung und Erhaltung aus, ist das Gefühlsleben
die andere und die bedeutsamere Ordnungsfunktion des menschlichen
Bewusstseins.“
Erwin Guido Kolbenheyer (1879 – 1962) – Romanautor,
Dramatiker, Lyriker (Vorträge, 117)
13)
„Mit diesem Buch (Norbert Bolz: ‚Diskurs über die
Ungleichheit. Ein Anti-Rousseau’) wird der kleine Klub deutscher
Professoren, die bei der Benennung und
Analyse brennender Zeitfragen aufrecht und nicht in gebückter Haltung
die Arena betreten, ein wenig größer. Der Medienwissenschaftler Norbert Bolz
unternimmt einen Sturmlauf gegen die
politische Korrektheit und eine Tiefenanalyse unserer kranken Gesellschaft.
Seinen ‚Diskurs über die Ungleichheit’
nennt er einen ‚Anti-Rousseau’,
weil er in dem französischen Aufklärer das ‚Idol des Egalitarismus’ erkennt, jener mächtigen Strömung, die der
Freiheit im Namen der Gleichheit und sozialen Gerechtigkeit sukzessive den
Garaus macht.“
JUNGE FREIHEIT vom 6.
November 2009 (Thorsten
Hinz: „Das Soziale wird zum Gottesersatz“)
Anmerkung: Obwohl selber mit radikalen
und fundamentalen Positionen in elementaren Fragen ausgestattet, kommt man
nicht umhin, in diesem Konflikt die extremen Positionen beider Seiten zu
kritisieren. Die Egalitarismus-Anhänger, weil sie auch unverhältnismäßige
Einschränkungen der Freiheitsrechte zumindest billigend in kauf nehmen und aus
der Geschichte des 20. Jahrhunderts nicht die notwendigen Schlüsse gezogen
haben, was das Abgleiten in totalitäre Systeme anbetrifft. Die Neoliberalen,
weil diese im Sozialdarwinismus einer unsolidarischen Haltung frönen, die den
Mitmenschen oft in unwürdigen Umständen und im Extremfall sogar sehenden Auges
verhungern läßt. Die Idee der sozialen Marktwirtschaft ist ein Versuch, die
fatalen Folgen beider Extreme zu vermeiden. Unsere Bundeskanzlerin aus dem
Rotary Club gehört leider nicht zu dem Menschenschlag, der zu der Optimierung
dieser pragmatischen Lösung beitragen möchte.
14)
„Europa ist deswegen so leistungsfähig, weil die hier gelebte Kultur die
künstlerischen, wirtschaftlichen und sozialen Leistungen als Werte in ihrem
Wertekanon enthalten hat. Die Immigranten kommen nach Europa, weil die hiesige
Kultur gerade diese Werte verfügbar macht. Jene Immigranten, die den
Wertekanon des Gastlandes anerkennen und leben, sind ein Gewinn für das
Gastland. Ein neuer, fremder Wertekanon
wäre dann ein Gewinn, wenn er sich als leistungsfähiger, als überlegen
erwiese. Die einzige, langfristig aber entscheidende Überlegenheit des
türkischen (islamischen) Wertekanons besteht in der hohen Geburtenrate, was
letztendlich zur Eroberung des bewohnten Gebietes führt. Hans Bergl läßt in
seinem Roman ‚Die Wiederkehr der Wölfe’ einen Rumänen sagen: ‚Die wirksamste
Waffe zur Eroberung eines Landes ist der Penis’.“
Prof. Em. Dr.
Gernot Staudinger im JF-Leserbrief vom 6.11.2009
15)
„Die Forderung des (NRW-) Ministers Armin Laschet (CDU),
man müsse den Immigranten dieselbe
Solidarität entgegenbringen wie einst den Vertriebenen, ist ein
Rohrkrepierer. Die Vertriebenen haben keine Solidarität erfahren. Im Gegenteil.
Gegen sie wurde gehetzt, sie wurden
diffamiert und schließlich als Zahlungsmittel benutzt, mit dem man
seine Kriegsschulden bezahlte. Das Gezerre um Erika Steinbach führt uns immer
noch jeden Tag vor Augen, was die Politiker-Kaste unter Solidarität versteht.
Und was den vielgelobten Lastenausgleich anbetrifft: Für einen Bauernhof bekam
man einen Bauplatz und für einen Wald einen Baum.“
Bernhard
Kaiser im
JF-Leserbrief vom 6.11.2009
Anmerkung: Es
sollte eine Selbstverständlichkeit sein, einem vertriebenen Deutschen ein
größeres Maß an Solidarität entgegenzubringen als einem abgelehnten
Asylbewerber, der sich im Anerkennungsverfahren heillos in nachgewiesene
Lügengespinste über seine angebliche Verfolgung verstrickt hat. Es liegt
weiterhin auf der Hand, insoweit eine Analogie zum Grundgesetz zu bilden, das
ja auch zwischen allgemeinen Menschenrechten und sog. Deutschenrechten sehr
wohl qualitativ unterscheidet, auch wenn die ehemalige Bundesjustizministerin
Zypries dies liebend gerne geändert hätte. So sind halt die Gutmenschen. Wenn
es die Allgemeinheit bezahlen oder ertragen muß, ist man gerne altruistisch,
weil JENEN all das bestens gefällt, was Deutschland klein hält und nie wieder
zu Glanz und Größe alter Zeiten kommen läßt.
16)
„Bemerkenswert
im Gesamtzusammenhang erscheint doch das Ungleichgewicht bei Definition und
Bewertung von ‚Leben’ zu sein. Auf der einen Seite herrscht ein durch einen
geradezu hysterisch ausgelebten Aktionismus vorangetriebener
gesellschaftlicher Konsens, pflanzliches Leben sei um jeden Preis zu schützen.
Der ‚Baummord’ ist zum Inbegriff der Versündigung des Menschen gegen die Natur,
der medienwirksam angekettete ‚Baumschützer’ zum lebensrettenden Helden unserer
Zeit geworden. Grünflächenämter erteilen Fällgenehmigungen konsequenterweise
nur noch unter der Auflage von Ersatzpflanzungen: Genommenes Baumleben muß
stets neu gegeben werden. Von
einer analogen Auflage - oder auch nur der Idee - der ‚Ersatzzeugung’ getöteten
menschlichen Lebens (im Falle der Abtreibung) hat man allerdings noch
nie gehört, was, wenn schon das Leben einer Pflanze vorgeblich so hoch bewertet
wird, doch folgerichtig um so mehr auf die höher entwickelte Spezies Mensch
zutreffen müßte. Die Absurdität dieses Gedankenspiels stellt eine völlig aus
der Balance geratene Gesellschaft bloß, der Vernunft und Urteilskraft längst abhanden gekommen sind.“
17)
„Der
Versuch, Thilo Sarrazin zu disziplinieren, macht schlagartig klar, daß bei
unserer Negativ-Elite zwischen Schein und Wirklichkeit Welten liegen. Schwören
sie beim Amtseid noch, das Wohl des deutschen Volkes zu mehren, werden anschließend
Menschen, die das in die Tat umsetzen wollen, schlicht als Verbrecher
bezeichnet. An Sarrazin scheiden sich die
Geister. Zumal er offen ausspricht, was Millionen Deutsche nur noch leise zu denken wagen: Auf der einen Seite die
Mutigen, die sehen, daß eine stringente Tabuisierung elementarer
Überlebensfragen unseres Volkes die bereits stark defizitäre Demokratie endgültig
erdrosseln würde. Auf der anderen Seite die
machtgeilen Wissensverweigerer, denen ein prosperierendes Deutschland
schon immer suspekt war.“
18) „Zur Regierungserklärung in Kiel (...) Carstensen: Ohne Pep referierte er noch mal den CDU-FDP-Koalitionsvertrag. (...) Stegner: Giftig und beleidigend drosch er wieder mal Phrasen vom schlimmen Marktradikalismus. (...) Und dann deckt der ... junge Grünen-Fraktionschef Robert Habeck in einem kurzen, aber fulminanten Rede-Feuerwerk mal eben so schonungslos die Schwachstellen der Carstensen-Rede auf, wie es einem echten Oppositionsführer angestanden hätte. Hört, hört: Offenbar ist nicht nur die Große Koalition vorbei, sondern auch die große Zeit ihrer führenden Köpfe.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 19.11.2009 (Wolfram Hammer: „Neue Köpfe“)
19)
„Herr Westerwelle versucht, sich hier auf Kosten der Vertriebenen zu
profilieren.“
20)
„SED-Generalsekretär Erich Honecker erklärt (am 19. Januar 1989),
daß die Mauer so lange stehen bleiben werde, ‚wie die Bedingungen nicht
geändert werden, die zu ihrer Errichtung geführt haben. Sie wird in fünfzig und
auch in hundert Jahren noch bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Gründe
nicht beseitigt sind’.“
JUNGE
FREIHEIT – Sonderbeilage zum 20. Jahrestag des Mauerfalls (Seite 2)
21)
„Tausend Meilen im Quadrat, nur Minenfelder, Stacheldraht, dann weißt
du, wo ich wohne: ich wohne in der Zone. Doch einmal wird es anders sein, dann
knasten wir die Bonzen ein, dann schmeißen wir Russen und Amis raus und bau’n
ein eig’nes Deutschland auf!“
DDR-Untergrundlied
zu singen
nach der Melodie von „Lady in Black“ von Uriah Heep
22)
„Der ungarische Grenztruppen-Oberst Balázs Nováky gibt auf einer
Pressekonferenz (am 2. Mai 1989) in der Grenzgemeinde Strasssommerein
(Hegyeshalom) den Abbruch des ‚Eisernen Vorhangs’ Richtung Österreich offziell
bekannt. Die Nachricht kommt über ARD und ZDF auch in der DDR an.“
JUNGE
FREIHEIT – Sonderbeilage zum 20. Jahrestag des Mauerfalls (Seite 4)
23)
„Die Volkskammer bezeichnet (am 8. Juni 1989) das Massaker auf dem
Platz des Himmlischen Friedens in Peking als ‚Niederschlagung einer
Konterrevolution’ in China.“
JUNGE
FREIHEIT – Sonderbeilage zum 20. Jahrestag des Mauerfalls (Seite 6)
24)
„Helmut Kohl und Michail Gorbatschow unterzeichnen (am 13. Juni
1989) eine Gemeinsame Erklärung, die unter anderem das ‚Recht aller Völker
und Staaten, ihr Schicksal frei zu bestimmen und ihre Beziehungen zueinander
auf der Grundlage des Völkerrechts souverän zu gestalten’ betont.“
JUNGE
FREIHEIT – Sonderbeilage zum 20. Jahrestag des Mauerfalls (Seite 7)
25)
Hinter dem
Rücken der DDR-Führung, die völlig von ihren eigenen Problemen absorbiert war,
formierte sich 1987 unter Gorbatschow eine alte Anti-DDR-Fronde neu, die
„Germanistenfraktion“, wie sie sich nannte - im sowjetischen Außenministerium
um Professor Wjatscheslaw Daschitschew, ansatzweise auch im Apparat des ZK
unter Valentin Falin, einem alten Geheimdienstmann, zeitweilig sowjetischer
Botschafter in Bonn, und in der Berliner sowjetischen Botschaft um Igor
Maximytschew -, von Gorbatschows „Beratern“ Wadim Medwedew und Alexander
Jakowlew weitgehend gedeckt. Mit ihrem wachsenden Einfluß begann das „neue
Denken“ über eine „veränderte Deutschlandpolitik“ der UdSSR als „geheime
Stabsarbeit“. Nicht alle waren eingeweiht. Der damalige sowjetische Botschafter
in Bonn, Juli Kwizinski, wunderte sich darüber, daß Daschitschew, seit April
1987 Vorsitzender des „Wissenschaftlichen Beirates für die sozialistischen
Länder Europas“ beim sowjetischen Außenamt, als Berater Gorbatschows auftreten
und gleichzeitig die Öffnung der Grenzen der DDR fordern konnte. In der Tat
wurde Daschitschew zum Vorreiter einer Änderung der sowjetischen Deutschlandpolitik. Er hatte als
„Deutschlandexperte“ bereits im Sommer 1987 ein Memorandum zur Wiedervereinigung
Deutschlands ausgearbeitet, das zunächst auf den Widerspruch Falins gestoßen
war. Doch zwei Jahre später hatte sich die Zusammensetzung des ZK der KPdSU
und damit das Kräfteverhältnis geändert. Jetzt ging es offener zur Sache.
Gorbatschow hatte darüber Klarheit gewonnen, daß in dem von ihm angestrebten
„gesamteuropäischen Haus“ nur Platz für ein einziges, ein wiedervereinigtes
Deutschland war. Daraufhin
hatten politische Kreise aus dem Umfeld Gorbatschows im Jahr 1988 unter anderem
die Literaturzeitschrift „Literaturnaja Gazeta“ und ihren
Deutschlandkorrespondenten Anatolij Frenkin den Kontakt zu Persönlichkeiten
aufnehmen lassen, in deren Denken - anders als im offiziellen Bonn - die
Wiederherstellung der Einheit Deutschlands eine größere Rolle spielte als die
fixe Idee einer unantastbaren, niemals wandelbaren Bindung an die USA und den
„Westen“, auch um den Preis der fortgesetzten Teilung. Einer der Ansprechpartner
der Russen war der vom offiziellen Bonn wegen seiner nationalen Haltung schräg
angesehene Erlanger Historiker Hellmut Diwald, der seinerseits weitere deutsche
Persönlichkeiten - Verleger, Journalisten, Unternehmer und Wissenschaftler -
informierte. Sie wurden in die sich entwickelnden Gespräche mit einbezogen.
Andere Gesprächskanäle waren zwischen dem Deutschlandexperten Daschitschew und
dem Experten für Internationales Wirtschafts- und Völkerrecht Wolfgang Seiffert
geöffnet worden, der als Professor an Universitäten in Deutschland und in
Rußland lehrte. Schnell zeigte sich, daß es außerhalb der Bundestagsparteien
einflußreiche Kräfte gab, die die neuen Chancen sehr wohl sahen, so etwa der
Chef der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen, der damals erklärte: „Wenn ich
Politiker wäre, würde ich jetzt die Wiedervereinigung machen“.
JUNGE FREIHEIT – Sonderbeilage zum 20. Jahrestag des
Mauerfalls (Seite 8)
Anmerkung: Der Mord an Alfred Herrhausen am 30.11.1989 ist bis heute nicht aufgeklärt. Vieles deutet auf eine Geheimdienstbeteiligung hin. Bezüglich der Motive wird auf sein für die Weltenlenker unbequemes Eintreten für eine Teilentschuldung der Entwicklungsländer ebenso hingewiesen wie auf eine insbesondere von Henry Kissinger heftig bekämpfte deutsch-russische Annäherung. Herrhausens Eintreten für die deutsche Einheit liegt auf einer ähnlichen Wellenlänge. Die Untätigkeit seiner Personenschützer, die den Verblutenden möglicherweise hätten retten können, deutet fatalerweise daraufhin, daß deutsche Kreise zumindest informiert gewesen sein könnten. WIKIPEDIA weist auf eine Spur bzw. einen Verdacht gegen die Stasi hin. Das kennen wir vom Mord an Barschel. Zu den üblichen Verdächtigen zählen in erster Linie der MOSSAD oder die Stasi. Wenn der Papst dran glauben sollte, tut es dann auch mal der bulgarische Geheimdienst. Und wenn die Sache zu stinken anfängt, wird auch schnell einmal eine in typisch deutscher Bürokratiesucht abgelegte Akte durch den Reißwolf geschickt, wie es der Verfassungsschutz im Fall Barschel nach eigenem Bekunden gegenüber dem Leitenden Oberstaatsanwalt Heinrich Wille eingeräumt hat. In einem „feinen“ Staat leben wir und die Regierung ist einfach „toll“.
26)
Selbst die Idee einer teilweisen Einbeziehung der in praxi von Polen und
der Sowjetunion annektierten deutschen
Ostgebiete wurde von russischen
(nicht von deutschen!) Gesprächspartnern in den Gesprächskorb
eingebracht. Eines der in dieser Hinsicht
am weitesten gehenden Gespräche könnte
das gewesen sein, das - nach einigen Vorrunden - im Sommer 1989 im
Politischen Club des sowjetischen
Außenministeriums in Moskau stattfand und an dem ich (Günther Deschner)
als Journalist und enger Mitarbeiter
eines von Anatolij Frenkin hinzugezogenen
deutschen Verlegers teilnahm. Im Verlauf dieses langen Nachmittags und
Abends wurde von russischer Seite immer wieder das Thema „Königsberg“ aufgegriffen.
Zu den russischen Teilnehmern gehörten unter
anderem neben dem erwähnten Frenkin auch der Direktor des dem Ministerium gehörenden Verlags „Meshdunarodnye
Otnoshenja“ (Internationale Beziehungen), Boris
Lichatschow, sowie der Direktor der „Akademie der Wissenschaften“, der
Gorbatschows Beraterkreis angehörende Deutschlandkenner Wladimir
Mschwenieradse. Zur Überraschung von uns
Deutschen stand nicht die „kleine Wiedervereinigung“ auf dem Programm.
Vielmehr schien die Russen brennend zu interessieren, welche Vorstellungen ihre deutschen Gäste hinsichtlich der territorialen und politischen
Zukunft „Kaliningrads“ hegten. Auszüge aus dem Dialog sprechen Bände ...
Verlagsdirektor Lichatschow fand eine neue Lösung.
„Ich weiß, daß es im Deutschen möglich ist, eine Stadt auch nur mit dem
Namen einer Persönlichkeit zu benennen. In
Oberschlesien gibt es die Stadt
Hindenburg!“ „Gab es“, warf ich ein. „Die
Polen würden das alles, was wir hier bereden, nicht gerne hören!“ Eine wie wegwischende Handbewegung aller Russen: „Die Polen, bah!“ Ein
deutscher Teilnehmer, Historiker, warf ein: „Sie denken doch nicht an eine neue
polnische Teilung?“ Die Russen erhoben sich.
Wodka: „Auf die fünfte polnische Teilung!“ „Die fünfte? Es gab doch bisher nur drei!“ Mschwenieradse erhob sich. Wodka. „Vergessen wir nicht 1939!“ Wie gesagt,
vor zwanzig Jahren! Das Gespräch wurde anschließend wieder sachlicher. Doch
wie man weiß, klopften Moskauer
Emissäre wegen Ostpreußen 1989 auch
im offiziellen Bonn an. Angeblich soll Rußland bereit gewesen sein, der
Kohl-Regierung die Oblast Kaliningrad (das Königsberger Gebiet) als
Tausch gegen die Streichung der russischen Schulden gegenüber der
Bundesrepublik angeboten haben. Als Antwort wird immer wieder ein Kommentar
des damaligen Bundesaußenministers (und Rotariers) Genscher zitiert:
„Um Gottes Willen! Das wäre das Schlimmste, was uns passieren kann!“ Ob er das wirklich so gesagt hat, ist nicht
aktenkundig. So gemeint hat er's wohl doch.
JUNGE
FREIHEIT – Sonderbeilage zum 20. Jahrestag des Mauerfalls (Seite 9)
27)
Der offizielle russische Übersetzer Ernst
Albrecht Nagorny ist 1990 mit Gorbatschow in Dresden zusammengetroffen und hat
ihn gefragt, ob bei der anstehenden Wiedervereinigung von West‑ und Mitteldeutschland
auch die unter fremder Verwaltung stehenden ostdeutschen Gebiete mit einbezogen
werden sollten. Darauf antwortete Gorbatschow freimütig: „Ja,
das wollte ich. Wir hatten die Universität in Moskau beauftragt, Pläne für die Wiedervereinigung
von Deutschland mit seinen polnisch besetzten Teilen auszuarbeiten. Aber bei
den 2‑plus‑4‑Verhandlungen mußte ich zu meinem Erstaunen feststellen, daß Bundeskanzler Kohl und sein
Außenminister Genscher die deutschen Ostgebiete Ostpreußen, Pommern und
Schlesien ‑ gar nicht wollten. Die Polen waren bereit gewesen, die
deutschen Provinzen an Deutschland zurückzugeben. Aber der deutsche
Außenminister Genscher hat die polnische Regierung in Warschau bekniet, an der
Oder-Neiße‑Linie festzuhalten. Die Deutschen akzeptieren diese Grenze“,
waren seine Worte. „Nur die DDR sollte angegliedert werden.“
www.luebeck-kunterbunt.de (in
der alten Fassung)
28)
„Scientology ist keine religiöse, sondern eine
kriminelle Organisation, die sich hinter ihren sogenannten religiösen
Überzeugungen versteckt.“
Senator Nick Xenophone aus
Adelaide / Australien (SPIEGEL-ONLINE vom 20.11.2009)
29)
„Hunderttausende Esten, Letten und Litauer
demonstrieren (am 23. August 1989) mit einer Menschenkette in den
baltischen Sowjetrepubliken für die Unabhängigkeit. Vier Monate später erklärt
dann der Oberste Sowjet in Moskau die geheimen Zusatzprotokolle zum
Molotow-Ribbentrop-Pakt für ‚juristisch unbegründet und ungültig’.“
JUNGE FREIHEIT – Sonderbeilage zum 20. Jahrestag des
Mauerfalls (Seite
10)
30)
„Der Befehlshaber der sowjetischen Truppen in der DDR wurde (1989
während der Massendemonstrationen) angewiesen, die Soldaten in den Kasernen
zu halten. Ohne Befehl aus Moskau durften die Nationale Volksarmee der DDR
sowie die Volkspolizei nichts unternehmen. Deswegen war eine ‚chinesische
Lösung’ ausgeschlossen.“
Prof. Dr. Wjatscheslaw Daschitschew – 1989 außenpolitischer
Berater von Michail Gorbatschow in JUNGE FREIHEIT – Sonderbeilage zum
20. Jahrestag des Mauerfalls (Seite 10)
31)
„Ich wusste auch, daß die Beseitigung der Klausel über die deutsche
Einheit aus der DDR-Verfassung unter Honecker großen Unmut bei vielen
DDR-Bürgern hervorgerufen hatte. Sie wurde durch den Unsinn ersetzt, auf
deutschem Boden gebe es zwei Nationen – eine bourgeoise und eine
sozialistische. Das war Ausdruck der ideologischen Verwilderung.“
Prof. Dr. Wjatscheslaw Daschitschew – 1989 außenpolitischer
Berater von Michail Gorbatschow in JUNGE FREIHEIT – Sonderbeilage zum
20. Jahrestag des Mauerfalls (Seite 10)
32)
„Die Vernunft und die Menschlichkeit forderten, die deutsche Tragödie
in der Nachkriegszeit zu mildern.“
Prof. Dr. Wjatscheslaw Daschitschew – 1989 außenpolitischer
Berater von Michail Gorbatschow in JUNGE FREIHEIT – Sonderbeilage zum
20. Jahrestag des Mauerfalls (Seite 11)
Anmerkung: Der Umkehrschluß aus dieser überzeugenden
Einschätzung besagt, daß unsere angeblichen „westlichen Freunde und
Bündnispartner“ unvernünftig und unmenschlich waren in der Aufrechterhaltung
des status quo, allen voran Madam Thatcher und Monsieur Mitterand.
33)
„In unseren damaligen Vorstellungen
mußte Deutschland als friedliches, demokratisches, voll souveränes Land seinen Platz in der neuen
europäischen Ordnung finden, die in der von
allen europäischen Staaten im November 1990
unterschriebenen Pariser Charta festgelegt wurde. Die gegenwärtigen
Realitäten in Europa haben mit den Prinzipien der Pariser Charta nichts
gemeinsam. Die Mauer wurde an die Grenzen
Rußlands vorgeschoben. Europa bleibt gespalten. Entgegen den Prinzipien der
Pariser Charta geht von Europa wieder Krieg aus. Aus der Verteidigungsallianz Nato wurde ein offensives Bündnis. Die
Soldaten der Nato-Länder kämpfen in
Afghanistan und in anderen Regionen für die amerikanischen Interessen.
Auf deutschem Boden sind amerikanische und englische Truppen mit Atomwaffen
stationiert. Rußland fühlt sich wieder stark bedroht. Gegen Moskau wird ein Informationskrieg geführt. Im Vergleich zum Kalten
Krieg haben die Hochrüstung und Militärausgaben
der USA zugenommen. All das ist die Folge
der US-Herrschaftspolitik. Sie beeinflußt sehr stark die reale
Entwicklung Deutschlands. Dieser Umstand
ist sozusagen zur Binsenwahrheit
geworden. Selbst Altkanzler Helmut Schmidt hat in seinem Buch ‚Die
Mächte der Zukunft’ geschrieben, daß die
Deutschen nicht zu willfährigen
Jasagern des sichtbar gewordenen amerikanischen Imperialismus
degenerieren dürfen.“
Prof. Dr. Wjatscheslaw
Daschitschew –
1989 außenpolitischer Berater von Michail Gorbatschow in JUNGE FREIHEIT – Sonderbeilage
zum 20. Jahrestag des Mauerfalls (Seite 11)
34)
„Es ist im US-Interesse, das
Nationalbewußtsein der Völker und damit die staatstragenden Nationen zu schwächen und sogar zu zerstören.
Dann ist es leicht, auf dem globalen
Schachbrett zu schalten und zu walten. Es wird verkündet, die
Nationalstaaten und ihre Souveränität seien
überholt und gehörten der
Vergangenheit an. Das ist eine Vergewaltigung der Realität, gegen die sich der menschliche Verstand und das
Gewissen auflehnen.“
Prof. Dr. Wjatscheslaw Daschitschew
– 1989
außenpolitischer Berater von Michail Gorbatschow in JUNGE FREIHEIT – Sonderbeilage
zum 20. Jahrestag des Mauerfalls (Seite 11)
35)
„Die Volkskammer streicht (am 1. Dezember 1989) die ‚führende
Rolle der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei’ aus der
Verfassung der DDR.“
JUNGE FREIHEIT –
Sonderbeilage zum 20. Jahrestag des Mauerfalls (Seite 22)
36)
„Eine zweite Weltfinanzkrise wie die derzeit noch nicht ausgestandene kann
sich kein Land mehr leisten. Es wäre wohl das Ende der westlichen Dominanz.“
JUNGE FREIHEIT vom 14.8.2009
(Prof. Dr.
Wilhelm Hankel: „Guttenbergs Fehler)
37)
„Tigersprünge mit Bettvorlegerlandung bleiben das CSU-Markenzeichen.“
JUNGE FREIHEIT vom 14.8.2009
(Michael
Paulwitz: „Verlogenes Verhalten“) im Hinblick auf die Rücknahme der
Verfassungsbeschwerde gegen die Zulassung der Stiefkindadoption bei
homosexuellen Paaren
38)
„Als christlich-konservative Gegenkraft ist die CSU ein Totalausfall.“
JUNGE FREIHEIT vom 14.8.2009
(Michael
Paulwitz: „Verlogenes Verhalten“) im Hinblick auf die Rücknahme der
Verfassungsbeschwerde gegen die Zulassung der Stiefkindadoption bei
homosexuellen Paaren
39)
„Das Gremium (Schäubles Antisemitismus-Expertenkreis) ist
unsinnig, denn der klassische Antisemitismus spielt
in Deutschland gottlob keine Rolle. Das Problem sind islamische Zuwanderer, die sich aggressiv gegen die
Mehrheitsgesellschaft und gegen Juden verhalten. Zweitens gibt es die
Zivil- oder Holocaust-Religion, die den Widerstand des gesunden
Menschenverstandes provoziert. Drittens
existieren Scharen mietbarer Intellektueller, die von staatsfinanzierten
Phantomjagden leben. Zivilreligion, falsche
Zuwanderung und Judenfeindschaft stehen in engem Zusammenhang. Den wird
der Expertenkreis natürlich nicht benennen, denn das hieße, die eigene
jahrzehntelange Inkompetenz zuzugeben.“
JUNGE FREIHEIT vom 14.8.2009
(Thorsten
Hinz: „Unsinniges Gremium“)
40) „Es gibt kein Land in
Europa, das nicht in irgendeinem Winkel eine oder mehrere Völkerruinen besitzt... Diese Reste einer von dem
Gang der Geschichte, wie Hegel sagt,
unbarmherzig zertretenen Nation,
diese Völkerabfälle werden jedesmal
und bleiben bis zu ihrer gänzlichen Vertilgung oder Entnationalisierung die fanatischen Träger der Konterrevolution, wie ihre ganze Existenz
überhaupt schon ein Protest gegen
eine große geschichtliche Revolution ist. So in Schottland die Gälen ...
So in Frankreich die Bretonen ... So in Spanien die Basken.“
Karl Marx und Friedrich Engels (Prof.
Dr. Klaus Motschmann: „Die ‚Völkerabfälle’ des Marxismus“) im Hinblick auf den
fünfzigsten Jahrestag der baskischen Untergrundbewegung Eta
Anmerkung: Wohl als Folge
antinationaler Gesinnung und masochistischer Tendenzen wird – soweit
ersichtlich – nie erörtert, daß die Deutschen nicht nur weltweit das
beliebteste Volk sind (was sagt der Zentralrat der Juden in Deutschland
eigentlich dazu, wo sie doch nicht so richtig dazugehören wollen?!), sondern
auch zu ihren völkischen Minderheiten – jedenfalls solange keine globalen
Kriegserklärungen vorliegen – bestes Einvernehmen hergestellt haben. Die Basken
legen Bomben, in Korsika kracht es auch gelegentlich, was haben sich die
Italiener in Südtirol geleistet und wie viele Kurden haben die Türken
massakriert? Wie harmonisch leben die Sorben und wie glücklich waren die
Kaschuben, als noch der Kaiser regierte und Pommern/Westpreußen noch zum Reich
gehörte? Gibt es etwas bezeichnenderes als das kaschubische Sprichwort: „Selbst
der Regen war besser unter den Deutschen!“
40)
„Heute würde ich mir manchmal wünschen, daß wir in Europa die politische Freiheit wieder lautstärker vertreten.
Wir sollten zum Beispiel widersprechen,
wenn ein ägyptischer Botschafter beim Menschenrechtsrat beantragt, die
Meinungsfreiheit gegenüber Journalisten zu überdenken, falls sie etwas
Negatives über den Islam schreiben.“
Günter Nooke (CDU) - Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, im
„Rheinischen Merkur“ vom 6. August 2009
41)
„Ich hasse den Begriff Generation. Aber:
Die Toleranz, die wir 1968 erkämpft haben, geht jetzt soweit, daß kein
einziges Tabu mehr gilt. Mein Spruch aus dieser Zeit ist ohnehin ein anderer:
‚Macht kaputt, was euch kaputtmacht’. Damals waren es die Alt-Nazis, heute versuche ich, die kaputtzumachen, die
die Gesellschaft kaputt machen.“
Michael Jürgs - Journalist und
Autor im „Kölner Stadtanzeiger“ vom 8. August 2009
42)
„Schließlich haben Staat und Steuerzahler verhindert, daß der Karren gegen
die Wand und das Finanzsystem in den Abgrund gerollt ist. Jetzt zeigt sich,
daß die Hoffnung auf Einsicht und Besserung eine Schimäre ist, ja schlimmer
noch, daß die staatliche Garantie für systemrelevante Finanzinstitute geradezu
das Gegenteil bewirkt hat, nämlich die Erfahrung: Uns kann keiner.“
Alexander Gauland – Kolumnist -
im „ Tagesspiegel“ vom 10. August 2009
43)
„Die Trennung zwischen Prognosen und meßbaren Tatsachen existiert nicht mehr.
Um des dramatischen Effekts wird beides vermischt. Aktivisten erklären das
soziale Elend in Afrika zur Folge der Klimaerwärmung und bekommen dafür mehr
Gehör als Wirtschaftsexperten, die sehr gut belegen können, daß die Armut
ökonomische und politische Ursachen hat.“
Michael Miersch – Kolumnist - in der
„Welt“ vom 10. August 2009
44)
„Wir haben in Deutschland schmerzlich genügend unabhängige Experten
vermißt, die ausreichend Kenntnisse der Weltfinanzmärkte haben, deren Wort
Gewicht hat und die nicht Teil des Systems waren.“
Thomas de Maizière (CDU) – damals Chef des Kanzleramts, in der „Rheinischen Post“
vom 10. August 2009
Anmerkung: Es fällt schwer,
den Worten des Rotariers de Maizière Glauben zu schenken, ist er durch seinen
Club doch all zu sehr Teil des „Systems“. Außerdem ist Steinbrück und sein
Ministerium gewarnt gewesen, was man im SPIEGEL nachlesen kann; er hat jedoch
nicht reagiert. Peer Steinbrück ist - natürlich rein zufällig - Urgroßneffe des
Deutsche-Bank-Gründers Adelbert Delbrück und hat nach dem SPD-Wahldebakel 2009
einen Spitzenjob bei einem Stahlkocher bekommen. Da macht man sich so seine
Gedanken.
45)
„Konservativ sei er nicht, sagte Alfred Mechtersheimer einmal über sich
selbst. Denn der Kampf gegen Unrecht lasse sich schlecht mit der Mentalität des
Bewahrens führen, so seine Begründung.“
46)
„Nur die Toten erleben das Ende des Krieges.“
47)
„Wie Margaret Mead, die bekannteste Anthropologin aller Zeiten einmal
geschrieben hat, verliert eine Unternehmung, bei der zu viele Frauen beteiligt
sind, am Ende an Prestige – und zwar bei Männern und bei Frauen!“
Prof.
Dr. Martin van Creveld – israelischer Militärhistoriker im JF-Interview vom 14. August 2009
48)
„Seit 1945 haben fast alle entwickelten
Länder, die asymmetrische Kriege geführt haben, diese verloren. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben eine Handvoll Juden 1947 das Britische
Empire zum Rückzug aus Palästina
gezwungen. Das war der Anfang.
Danach verloren die Briten Malaysien, Kenia, Zypern und Aden, die
Niederlande Indonesien, die Franzosen
Indochina und Algerien. Danach kamen die Amerikaner in Vietnam an die
Reihe und die Russen in Afghanistan.
Außerdem verlor Portugal in Angola, Südafrika in Namibia, Äthiopien in Eritrea,
Indien in Sri Lanka und schließlich
erneut die USA in Somalia. Die
Geschichte des jüngeren asymmetrischen Krieges ist eine Chronologie des Scheiterns für die beteiligten entwickelten
Mächte.“
Prof. Dr. Martin van Creveld
–
israelischer Militärhistoriker im JF-Interview vom 14. August 2009
Anmerkung: Als Ausnahmen nennt van Creveld die Briten in Nordirland (wegen ungewöhnlicher Bereitschaft, mehr eigene Opfer zu ertragen, als der IRA zugefügt wurden) und Hafis al-Assad 1982 im Hinblick auf den vernichtenden Schlag gegen die Muslimbruderschaft in Hama/Syrien mit geschätzten 30.000 Toten.
49)
„Im Grunde bedeutet das Fehlen einer funktionsfähigen, demokratischen
Rechten ein gravierendes Demokratiedefizit. (André) Freudenberg geht
davon aus, daß etwa fünf bis 20 Prozent des Volkssouveräns keine wirkliche
politische Repräsentation haben. (...) Ungeachtet dessen läßt der Autor (André
Freudenberg) keinen Zweifel daran, daß aus seiner Sicht eine
freiheitlich-konservative Partei in der Art der FPÖ oder der schweizerischen
SVP ein großer Zugewinn für die Demokratie in der Bundesrepublik wäre.“
50)
„Niemand kann von Ihnen erwarten, Assimilation zu tolerieren. Niemand kann von Ihnen erwarten, daß Sie sich
einer Assimilation unterwerfen. Denn
Assimilation ist ein Verbrechen
gegen die Menschlichkeit, Sie sollten
sich dessen bewußt sein.“ Sätze, die
in seinem eigenen Land hart bestraft worden wären, kamen dem türkischen
Ministerpräsidenten Recep Erdogan über die
Lippen. Allerdings richtete er seine legendäre Rede im vergangenen
Frühjahr (2008) nicht an eine tatsächlich verfolgte Minderheit in der
Türkei, sondern an die türkischen Einwanderer in Deutschland, denen er
ebendieses Gefühl einzuhämmern trachtete.
JUNGE FREIHEIT vom 14.
August 2009 (Fabian
Schmidt-Ahmad: „Das türkische Klassenzimmer“)
Anmerkung: Vgl. dazu auch
noch www.luebeck-kunterbunt.de/Auslaenderproblem/Erdogans_Schizophrenie.htm
51)
„Nach Angaben der Londoner Zeitung ‚Times’ hat die Zahl der Christen (in
China) inzwischen die der 74 Millionen Mitglieder der Kommunistischen
Partei weit übertroffen. Funktionäre gingen in privaten Schätzungen von 130
Millionen Christen aus.“
JUNGE FREIHEIT vom 14.
August 2009
52)
„Ich halte unsere Familienpolitik für den Morgenthauplan mit anderen
Mitteln.“
Herbert Danz im JF-Leserbrief vom
14.8.2009
53)
„Polen lag seit 1918 im Streit mit allen seinen Nachbarn.“
Richard Gatti im JF-Leserbrief vom
14.8.2009
54)
„Der Mord von Dresden (Russlanddeutscher tötet vor dem Landgericht
Dresden Ägypterin) ist natürlich zu verurteilen. Aber wer regt sich in
Deutschland auf, wenn Christen in der Türkei oder erst kürzlich im Jemen
ermordet werden?“
Prof. h.c. Dr. Wolfgang
Klatt im
JF-Leserbrief vom 14.8.2009
Anmerkung: Es gibt kaum ein Thema, bei dem die Systemmedien ihre Schmierigkeit, ihre Verlogenheit, ihre mangelnde Objektivität und ihren unheilvollen Drang zur Manipulation exzessiver ausleben als bei (angeblichen) Straftaten unter Beteiligung von Rechten und/oder Migranten.
55)
„Früher hatten wir einen obersten Diener des Staates als Herren, heute
einen obersten Feigling als Despoten.“
JF-Leserbrief vom 14.8.2009
56)
„Der Tod von Robert Enke ist traurig, die Umstände sind gewiss
tragisch. Das Medienecho jedoch und die öffentliche Reaktion sind absolut
unverhältnismäßig. Enke ist am Leben gescheitert.“
57) „Plötzlich gibt es nichts Wichtigeres, als eines Sportlers zu gedenken, der gerade mal 32 Jahre alt wurde. Ein guter Torwart, ohne Frage, aber nun gewiss kein Held, bei allem Respekt.“
Adrian
Koerfer im
SPIEGEL-Leserbrief 48 / 2009 / 10
58)
„Und auch eine Affäre mit Frau Wagenknecht wird ihm (Oskar
Lafontaine) angedichtet. Ja und? Privatsache! Wenn jeder in Berlin, der
eine Affäre mit Kollegen hat, sich outen würde, wäre wahrscheinlich der halbe
Bundestag leer.“
Dieter
Hog im
SPIEGEL-Leserbrief 48 / 2009 / 14
59)
„Lafontaine habe also die Wähler der Linken getäuscht,
weil er nicht Fraktionschef im Bundestag werden will. Da staune ich aber. Mit
meiner Erststimme wähle ich einen Direktkandidaten im Wahlkreis,
mit der Zweitstimme eine Partei, die im Bundestag stärker vertreten
sein sollte. Wer jeweils Fraktionsvorsitzender wird, bestimmen
allein die Fraktionen und die Abgeordneten, die für dieses Amt
kandidieren oder auch nicht.“
Thomas
Arnold im SPIEGEL-Leserbrief 48 / 2009 / 14
60)
„Lafontaine soll eine Affäre mit Wagenknecht
gehabt haben, weswegen ihn seine Frau nach Saarbrücken
zurückgepfiffen haben soll. Nein, alles erfunden, dieser Mann, auf den
ein Attentat verübt worden ist, muss wegen Krebs operiert werden,
was jeden bedrücken
würde. Und dann hat er dem SPIEGEL keinen
Zugang zur Patientenkartei seines
Hausarztes gewährt. War ‚Gysi genervt
vom Hin und Her des Saarländers’, wie
Sie schreiben oder einfach zu Recht besorgt
um die Gesundheit von Oskar?“
Dietram
Hoffmann im SPIEGEL-Leserbrief 48 / 2009 / 14
61)
„Welch freudige Erregung muss Ihre Redakteure
erfüllt haben, als sich in einer geistigen Abfallgrube ein ‚Indiz’ fand,
dass Lafontaine seine Wähler getäuscht haben könnte. Nachdem
nun mit seiner Erkrankung die tatsächlichen Hintergründe für sein Verhalten
bekannt wurden, wäre eine Entschuldigung überfällig.“
Dr. Horst Friedrich im SPIEGEL-Leserbrief 48 /
2009 / 14
Anmerkung: Mit der
parteipolitischen Unabhängigkeit des SPIEGEL ist es nicht mehr weit her.
Bereits aus dem Beitrag www.luebeck-kunterbunt.de/BRD-System/Oskar_Lafontaine.htm
lassen sich deutliche Tendenzen herauslesen. Die vorstehenden Leserbriefe geben
beredtes Zeugnis, wie weit DER SPIEGEL sich jetzt vergaloppiert hat. Die
„Berichterstattung“ über eine angebliche Affäre zwischen Sarah und Oskar war
der Yellowpress würdig und selbst wenn die Dame abends mit der Taxe zur Wohnung
Lafontaines gefahren ist, müssen sie ja nicht unbedingt zusammen im Bett
gewesen sein und selbst wenn, wer würde sie von der Bettkante schubsen?
Abgesehen von dem
SPIEGEL-ONLINE Bericht vom 23.9.2009 (Anselm Waldermann: „Atomlobby plante
Wahlkampf minutiös“) habe ich nichts über diesen ungeheuerlichen Skandal
gelesen. Dagegen wurde und wird DER SPIEGEL mit wohlfeilen Bildern der Merkel
zugekleistert. Dabei ist diese Frau genauso ein Unglück für Deutschland wie es
Helmut Kohl war.
62)
„Die jüngste Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts zum Verbot von Demonstrationsmärschen (Verfassungsbeschwerde
des kürzlich verstorbenen Rechtsanwalts Jürgen Rieger) wie dem zu Ehren des
Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß in Wunsiedel hat womöglich
weitreichende Folgen für das Versammlungsrecht. Vorige Woche hatten die
Karlsruher Richter einen Absatz des Volksverhetzungsparagrafen bestätigt,
wonach zu bestrafen ist, wer die nationalsozialistische Gewaltherrschaft
‚billigt, verherrlicht oder rechtfertigt’. Ihre Begründung:
Das Grundgesetz sei ein ‚Gegenentwurf’ zum Nationalsozialismus - und gestatte
deshalb ausnahmsweise ein Sonderrecht, das die Meinungsfreiheit insoweit
einschränke. Für den Freiburger Staatsrechtsprofessor Ralf Poscher, der
‚diese Begründung für ziemlich kühn’ hält, hat
das Bundesverfassungsgericht damit aber zugleich ‚weiteren Versuchen
des Gesetzgebers, Meinungsäußerungen und Demonstrationen noch weiter
einzuschränken, klare Grenzen gesetzt’.“
DER SPIEGEL 48 / 2009 / 20 (Hervorhebung
vom Bearbeiter)
Anmerkung: Die Begründung mit
dem Grundgesetz als Gegenentwurf zum Nationalsozialismus trägt nicht einmal
ansatzweise. Das Grundgesetz weist weitgehende Übereinstimmung bzw. Ähnlichkeit
zur Weimarer Reichsverfassung auf, die auch während des Dritten Reiches galt,
auch wenn diese durch die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk
und Staat vom 28.2.1933 und das sog. Ermächtigungsgesetz vom 23.3.1933 (für das
übrigens auch der spätere Bundespräsident aus dem Lions Club Theodor Heuss
gestimmt hatte) erheblich eingeschränkt wurde. Diese Einschränkungen dürften
aber in der Gewichtung nicht über das
hinausgehen, was uns unter Anwendung der Notstandsgesetze erwartet. Es bleibt
dabei, daß § 130 III StGB verfassungswidrig ist. Die Entscheidung des
Bundesverfassungsgerichts wird man als politische Justiz und nicht als
handwerksgerechte Juristerei anzusehen haben. Die kürzlich in den Ruhestand
getretenen Richter am Bundesverfassungsgericht Hassemer (Vizepräsident) und
Hoffmann-Riehm haben deutlich ihr Unbehagen bezüglich dieser Bestimmung zum
Ausdruck gebracht, was natürlich postwendend den Zentralrat mit seiner üblichen
Rabulistik und Sophistik auf den Plan rief. Die maßgeblichen juristischen
Abhandlungen, die bis heute unwiderlegt die Verfassungswidrigkeit dieses Teils
des Volksverhetzungsparagraphen nachgewiesen haben, sind in
www.luebeck-kunterbunt.de/Justizelend/Zuendels_Verteidigung.htm
zitiert.
1)
„Ein unmoralisches Angebot. Die Kanzlerin
wollte die Vertriebenenpräsidentin Erika Steinbach mit dem Posten einer Staatssekretärin
ruhigstellen. Der Versuch misslang gründlich. Nun steckt Merkel in einer
Sackgasse.“
DER SPIEGEL 48 / 2009 / 26 (Überschriften)
Anmerkung: Da kann man doch
einmal mehr sehen, wes Geistes Kind die ehemalige FDJ-Sekretärin aus dem Rotary
Club ist!
2)
„Die Reaktion mancher polnischer Politiker auf (Erika)
Steinbach sind hysterisch und ungerecht ...“
3) „Sie (Otto Schily) hatten
stetes ein offenes Ohr für die Schicksale der Menschen und die Anliegen unseres
Verbands.”
Erika
Steinbach –
MdB und BdV-Präsidentin Ende August 2009 auf dem „Tag der Heimat“ anlässlich
der Verleihung der Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen an den ehemaligen
Bundesinnenminister Otto Schily
4) „Die Zukunft der Nation, die
Köpfe ihrer Kinder, vom Grundgesetz dem Staat anvertraut, wird von den Ländern
veruntreut. Ein Viertel der Schüler, so rechnen Experten, verlässt die
deutschen Lehranstalten lebensuntüchtig.“
DER
SPIEGEL 48 / 2009 / 29 (Thomas Darnstädt: „Die veruntreute Zukunft“)
5) „Rückblickend muss ich
sagen, dass wir den Aufbau Israels zu einem großen Teil der deutschen Hilfe
verdanken.“
Reuven
Rivlin –
Präsident der Knesset (DER SPIEGEL 48 / 2009 / 39)
6) „Die Israelis begehen
schrittweise politischen Selbstmord.“
Ruprecht
Polenz –
Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag (DER SPIEGEL 48 / 2009 /
42)
7) „Russlands Präsident
Medwedew wirft dem Westen Wortbruch vor. Die Nato-Osterweiterung verstoße gegen
Zusagen, die 1990 in den Verhandlungen zur deutschen Einheit gegeben worden
seien. Dokumente aus westlichen Archiven stützen den russischen Verdacht.“
8) „Die protestierenden Studenten können sich vor Solidaritätsbekundungen kaum retten – auch von denen, die das Chaos der Hochschulreform zu verantworten haben.“
Anmerkung:
Neues aus der Anstalt!
9) „Ich bin bloß ein Banker,
der Gottes Werk verrichtet.“
Goldman-Sachs-Chef
Lloyd Blankfein in einem Interview mit der „Sunday Times“ (DER SPIEGEL
48 / 2009 / 73)
Anmerkung:
Wie nicht anders zu erwarten, haben sich im Internet diverse Mitbürger über
diese blasphemisch erscheinende Äußerung erregt. Die Erregung erscheint sehr
wohl berechtigt, nur der Hintergrund ist ein anderer.
„Suchen wir das Geheimnis des Juden nicht in seiner Religion, sondern suchen wir das Geheimnis der Religion im wirklichen Juden. Welches ist der weltliche Grund des Judentums ? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus des Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld.“ Das sagte nicht etwa Adolf Hitler oder Joseph Goebbels oder Alfred Rosenberg oder Julius Schleicher, nein, es sagte Karl Marx, Spross zweier alter Rabbinerfamilien. Prompt wurde Blankfein im Internet sein Judentum vorgehalten und die allgegenwärtigen philosemitischen Schmeißfliegen konterten mit dem omnipotenten Antisemitismusvorwurf. Um die Deutungsversuche des Blankfein-Zitates in die richtigen Bahnen zu lenken, mag der wissbegierige Leser sich mit dem dreibändigen Klassiker von Wolfgang Eggert „Im Namen Gottes. Israels Geheimvatikan als Vollstrecker biblischer Prophetie“ beschäftigen oder mit der Quellensammlung in www.luebeck-kunterbunt.de/Imperialismus_Weltherrschaft.pdf oder mit den vom Machtjudentum heftig als „Fälschung“ deklarierten „Protokollen der Weisen von Zion“, die man in Deutschland nur besitzen, aber nicht verbreiten darf. Der „freiheitlichste Staat“, den es je auf deutschem Boden gab, gestattet es allerdings so eben gerade noch, sich mit der Entstehung der „Protokolle“ zu beschäftigen. Wer dazu einen Einstieg finden möchte, lese www.luebeck-kunterbunt.de/TOP100/Zion-Protokolle.htm
10)
„Auch die
Deutsche Bank erzielt wieder Milliardengewinne, auch (Josef) Ackermann
lässt keinen Fettnapf aus. (...) Die Gesellschaft, so der Chef der Deutschen
Bank, werde möglicherweise akzeptieren müssen, ‚dass der Staat in systemischen
Bankenkrisen der Aktionär der letzten Instanz bleibt’. Wenn’s gutläuft, hat
dieser Aktionär allerdings nichts zu sagen, dann werden die Gewinne an die
Investmentbanker verteilt und der Rest an die echten Aktionäre. Aber wenn’s
schiefläuft, soll wieder der Staat zahlen.“
DER SPIEGEL 48 / 2009 / 73 f („Wahnsinn 2.0“)
11) „Auch die Frage der Zusatzleistungen (Boni) beschäftigt den geschäftlichen Sektor in Deutschland, aber hier, im Gegensatz zu anderen Ländern, ist bereits eine Entscheidung gefallen. So haben z.B. der Deutsche Bank Chef Josef Ackermann, einer der herausragendsten Juden auf dem deutschen Finanzsektor, sowie das gesamte Management der Bank bekannt gegeben, sie verzichteten auf ihre Prämien für das Jahr 2008. Stellen in der Branche erklären, Ackermann müsse sich nun mit seinem Jahresgehalt von 1,2 Millionen Euro ‚begnügen’.“
Medienspiegel der Deutschen
Botschaft Tel Aviv vom 28.10.2008
(Hervorhebungen vom Bearbeiter)
12)
„Wir werden
nicht zu jenen Tagen rücksichtslosen Verhaltens und unkontrollierter Exzesse
zurückkehren, an denen diese Krise ihren Anfang fand. Zu jenen Tagen, an denen
viele bloß auf schnelle Beute und aufgeblähte Boni aus waren. Deshalb brauchen
wir strenge Regeln. Das alte Verhalten, das zur Krise geführt hat, darf keinen
bestand haben. Wir dürfen der Geschichte nicht erlauben, dass sie sich
wiederholt.“
Barack
Obama in
der Federal Hall, Wall Street 26, New York
13)
„Der Countdown
zur nächsten Krise hat begonnen.”
„Financial Times“ in
einer Schlagzeile (zitiert nach DER SPIEGEL 48 / 2009 / 75)
14)
„Der Judaismus
ist eine Religion; aber der Zionismus ist eine politische Bewegung, die
hauptsächlich von osteuropäischen (aschkenasischen) Juden ausging, die
für Jahrhunderte die treibende Kraft hinter dem Kommunismus/Sozialismus gewesen
sind. Das Endziel der Zionisten ist eine Eine-Welt-Regierung unter der
Kontrolle der Zionisten und der zionistisch ausgerichteten jüdischen
internationalen Bankiers.“
Jack Bernstein –
antizionistischer Jude in seinem Buch „Das Leben eines amerikanischen Juden im
rassistischen, marxistischen Israel“, Steinkirchen 1985, S. 17 f
15)
„Alles, was wir
benötigen, ist die eine, richtig große Krise, und die Nationen werden die Neue
Weltordnung akzeptieren.“
David
Rockefeller – am 23.9.1994 vor dem US Business Council
16)
„Die von allen
Industriestaaten gestarteten (Konjunktur-) Programme, die sich von der Abwrackprämie
bis zum Straßenneubau erstrecken, helfen, das derzeitige Börsenwunder nach
Kräften zu befeuern. Sie stützen die geschrumpfte private Nachfrage und
erzeugen Wachstumsraten auf Pump. Die wiederum werden von den Börsianern als
Aufschwungsignale gedeutet.“
DER SPIEGEL 48 / 2009 / 80
17)
„Wenn die
Zinsen wieder steigen, sitzen die westlichen Regierungen in der Schuldenfalle.“
DER SPIEGEL 48 / 2009 / 80
18)
„Auch die
Europäische Zentralbank ist kein unbedingter Hort der Stabilität mehr.“
DER SPIEGEL 48 / 2009 / 81
19)
„Anfang 2002
waren Euro-Geldscheine im Wert von 225 Milliarden im Umlauf. Am 6. November
dieses Jahres (2009) zirkulieren nach einer aktuellen EZB-Statistik
Euro-Scheine im Wert von 773 Milliarden.“
DER SPIEGEL 48 / 2009 / 81
20)
„Wenn man die USA mit der gleichen analytischen
Kühle wie Russland betrachten würde, sagt James Galbraith, Sohn des legendären
Kennedy-Beraters John Kenneth Galbraith, würde man nicht umhinkommen,
von der Herrschaft eines Oligopols aus Politikern und Bankern zu sprechen.
Die Mächtigen an der Wall Street und in Washington seien nicht
weniger eng verflochten
als Premier Wladimir Putin und die Magnaten
des russischen Rohstoffimperiums.“
DER SPIEGEL 48 / 2009 / 83
21)
„Ausgerechnet die simple Tatsache, dass Zinsen für riskante Anlagen
höher sind als für sichere Anlagen, dieser Abstand aber je nach Wirtschaftslage
massiv schwanken kann, war für den Risikocomputer der HSH (Nordbank) ein
blinder Fleck.“
DER SPIEGEL 48 / 2009 / 106
22)
„(Jens Dirk) Nonnenmacher ist immer in die fragwürdigen
Geschäftsoperationen eingebunden gewesen, der Freibrief von Freshfields taugt
nicht zur Entlastung.“
Joachim Bischoff – für die Linken im
Hamburger HSH-Untersuchungsausschuss
23)
„Mussolini war vom Sex so besessen wie von der eigenen Macht. Bis zum
Tag seiner Absetzung, am 25. Juli 1943, ließ er sich ‚täglich eine Frau, jeden
Nachmittag’ liefern, so erinnerte sich sein Kammerdiener Quinto Navarra. Im
Gästebuch wurden sie als ‚faschistische Besucherinnen’ geführt.“
24)
„Schweizer Ärzten ist nicht unbekannt, daß M. (Mussolini) in den
Jahren anfangs des Jahrhunderts, da er in Lausanne und Genf weilte, sich
syphilitisch angesteckt hat und an beiden Orten ärztlich behandelt wurde, aber
vor Beendigung der Behandlung davongelaufen ist.“
25) „Diese ekelhaften Juden, man muss sie alle vernichten. Ich werde ein Blutbad anrichten wie einst die Türken. Ich werde sie isolieren und einsperren. Sie werden die stählerne Faust von Mussolini kennenlernen. Es ist an der Zeit, dass die Italiener merken, dass sie nicht mehr von diesen Schlangen ausgebeutet werden dürfen.“
Benito
Mussolini (angeblich)
nach den Tagebuchaufzeichnungen seiner Lebensgeliebten Clara „Claretta“ Petacci
(DER SPIEGEL 48 / 2009 / 121)
26)
„Vor 12.800 Jahren wurde Europa von einem kurzen Rückfall in die
Eiszeit heimgesucht – offenbar binnen weniger Monate froren große Teile des
Kontinents ein.“
27)
„Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG garantiert die Rundfunkfreiheit. Sie
ist eine wichtige Säule unseres demokratischen
Staatswesens. An dieser Säule wird gerade
gesägt, und zwar von einigen Mitgliedern des Verwaltungsrats beim ZDF.
Nikolaus Brender soll keine oder eine
unüblich kurze Vertragsverlängerung als Chefredakteur erhalten, angeblich weil die Quoten im Informationssegment nicht stimmen.
Um diese Frage aber geht es in Wahrheit nicht. Es geht schlicht darum, wer das Sagen,
wer die Macht hat beim ZDF. Es handelt sich
um den offenkundigen Versuch, einen
unabhängigen Journalisten zu verdrängen
und den Einfluss der Parteipolitik
zu stärken. Damit wird die Angelegenheit
zum Verfassungsrechtsfall, und deshalb mischen wir uns ein.“
Offener Brief von 35
deutschen Staatsrechtlern zur Causa Brender – Auszug (DER SPIEGEL 48 / 2009 / 171)
28)
„Die Parteien hieven gern Leute, die dafür ungeeignet sind, in hohe
Positionen der öffentlich-rechtlichen Sender, weil die ihnen dann dafür ganz
besonders dankbar sein müssen.“
Dagobert Lindlau (DER SPIEGEL 48 / 2009 /
172)
Anmerkung: Da die Systemparteien sich generell „den Staat zur Beute“ gemacht haben, ist diese „Beförderungspraxis“ leider nicht auf den Bereich Rundfunk/Fernesehen beschränkt. Sie wird überall praktiziert, wo die Systemparteien direkt oder indirekt Zugriff haben und oft werden parteipolitische Differenzen durch widerliche Tauschgeschäfte (sog. „Paketlösungen“) überwunden. Dieser Missstand gilt selbstredend auch für die Justiz, wo der Output von Charakterschweinen und/oder Deppen ganz besonders gefährlich ist. Allerdings sind an dem Geschiebe außerhalb des rechtlich gebotenen Leistungsprinzips nicht nur Parteifunktionäre und Parteipolitiker beteiligt, sondern hintergründig auch die Clubs, Logen und studentischen Korporationen.
29)
„Eins hat die Causa Brender schon jetzt gezeigt. Nichts schadet dem
Machtgehabe der Politik mehr, als wenn ihr Gekungel ans Licht der
Öffentlichkeit gezerrt wird.“
30)
„Vielleicht ist es ja ein Wink des Schicksals, daß Thilo Sarrazin (Mitglied
des Vorstands der Deutschen Bundesbank und ehemaliger Berliner Finanzsenator) und
Heinz Buschkowsky (Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln und bekannt
durch seine Feststellung „Multikulti ist gescheitert“) Sozialdemokraten
sind. Gerade die SPD wäre berufen, die Debatte über die Einwanderung in
Sozialsysteme und Arbeiterviertel, über den ausplündernden Steuerstaat und über
die Entmündigung von Sozialstaat und nationalem Arbeitsmarkt durch die
EU-Binnenglobalisierung aus einem neuen Blickwinkel zu führen: vom Standpunkt
des ausgebeuteten, leistungswilligen Arbeitnehmers, dem durch falsche Politik
Aufstiegschancen vorenthalten werden.“
JUNGE
FREIHEIT vom 13. November 2009 (Michael Paulwitz: „Angriff auf die SPD ... Es kommt
immer dicker“)
31)
„Zum zwanzigsten Jahrestag des Mauerfalls muß der Hinweis gestattet
sein, daß keine Ideologie auf Dauer gegen die Realität bestehen kann.“
JUNGE
FREIHEIT vom 13. November 2009 (Michael Paulwitz: „Angriff auf die SPD ... Es kommt
immer dicker“)
32)
„Der Europäische Gerichtshof hat aber (in seinem Kruzifix-Urteil
gegen Italien) nicht ein Freiheitsrecht bekräftigt, sondern einer
Minderheit das recht gegeben, die Mehrheit daran zu hindern, die eigene
Identität in der Öffentlichkeit auszudrücken.“
Prof.
Dr. Rocco Buttiglione – Vize-Präsident des italienischen Parlaments, der 2004 als Kandidat
für die EU-Kommission einer offenbar freimaurerisch inspirierten Kampagne zum
Opfer fiel, weil er in der Frage der Homosexualität einen bibelkonformen
Standpunkt vertrat (JF vom 13.11.2009)
33)
„Ich bin der Meinung, daß wir alles falsch gemacht haben. Weil der
Versuch, ein sozialistisches Gesellschaftskonstrukt zu schaffen, von vornherein
zum Scheitern verurteilt ist. Der Mensch ist
nicht in der Lage, seine Egoismen auszuschalten, und deshalb ist
Sozialismus immer ein falscher Versuch.“
Günter Schabowski - ehemaliges SED-Politbüromitglied,
im „ Tagesspiegel“ vom 9. November 2009
(JF vom 13.11.2009)
34)
„Es gibt ja auch Grund zum Feiern. Daß an der innerdeutschen Grenze
nicht mehr geschossen wird, ist ein großer Schritt aus der Barbarei zurück zur
Kulturnation.“
Stephan Krawczyk - Liedermacher, am 9. November 2009 gegenüber stern.de (JF
vom 13.11.2009)
35)
„Wachsam sind wir auch, wenn dem Unrecht des SED-Staats der
Mantel der Verharmlosung umgehängt wird. Wachsam achten wir darauf, daß Freiheit nicht zur bloßen Floskel verkommt,
sondern in wechselseitiger Verantwortung gelebt wird.“
Wolfgang
Huber - Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz am 9. November in der Berliner
Gethsemane-Kirche (JF vom 13.11.2009)
36)
„Gewalt ist in Neukölln Normalität. Hier stehen Schießereien und Messerstechereien auf der Tagesordnung. Mittlerweile
gibt es mehr Messer als Handys. ... Manchmal sehe ich schon 14jährige Jungs mit
einem Messer rumprotzen. Ich würde hier keinem raten, mit einem teuren Handy
nachts allein über die Straßen zu spazieren.“
Wasiem Taha - bekannt als „Rapper
Massiv“, in der Berliner Zeitung „B.Z.“ vom 5. November 2009 (JF vom
13.11.2009)
37)
„Spinner und Ewiggestrige wird es immer geben. Das Problem ist, daß die
Verklärung der DDR inzwischen ein Massenphänomen ist. Der
Geschichtsrevisionismus findet besonders in Ostdeutschland einen breiten
politischen Nährboden. Das liegt vor allem daran, daß die für die SED-Diktatur
verantwortliche Staatspartei 1990 nicht aufgelöst wurde, sondern sich durch
schlichte Umbenennung in die Demokratie hinüberretten konnte. Dort kultiviert
sie seit Jahren ein Klima der Nostalgie.“
Hubertus Knabe - Leiter der
Stasi-Opfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, am 8. November 2009 gegenüber
rundschau-online.de (JF vom 13.11.2009)
Anmerkung: In
Schleswig-Holstein sollen nach dem Zweiten Weltkrieg bis zu 90 Prozent der
Richter und Staatsanwälte ehemals das Parteibuch der NSDAP besessen haben!
Selbst am Bundesgerichtshof sollen im Zenit bis 75 Prozent der Richter einst
der NS-Partei angehört haben. Demgegenüber wurde 1952 die SRP und 1956 die KPD
verboten. Reinhard Heydrichs Witwe bekam eine staatliche Versorgung. Mathilde
Ludendorff verweigerte man die Witwenpension, obwohl ihr Gatte sich zusammen
mit dem späteren Reichspräsidenten Hindenburg in den drei ostpreußischen
Schlachten gegen die übermächtigen zaristischen Armeen um das Vaterland verdient
gemacht hatte. Daß viele Opfer des SED-Regimes nicht oder minimal entschädigt
ein bescheidenes Leben fristen, während Täter den nahtlosen Anschluß auch in
staatliche Anstellungen in der BRD schafften, ist noch unerträglicher als die
„verschwundenen“ oder beiseite geschafften Millionen. Und der Gipfel ist, daß
man Schabowski und Krenz einsperrte, aber den Juden Alexander
Schalck-Golodkowski weitgehend ungeschoren davon kommen ließ. Auch im zweiten
Durchgang hat die deutsche Justiz erbärmlich versagt. Die Hure der Fürsten, wie
Georg Büchner sie nannte, trägt immer noch die selbe Robe!
38)
„Wir haben es in Israel ja mit einer regelrechten Shoah-Epidemie zu tun:
Die Shoah ist in unserem Leben inzwischen präsenter als Gott.“
Avraham Burg – ehemaliger israelischer
Parlamentspräsident, Ex-Vorsitzender der Jewish Agency sowie der World Zionist
Organisation im JF-Gespräch vom 13.11.2009
39)
„Wir
(Juden) haben die Shoah in ein Instrument
gewöhnlicher Politik verwandelt. Sie ist
zu unserem Eigentum geworden, das wir eifersüchtig hüten. So hat sich
Israel etwa immer wieder an die Seite der türkischen Regierung gestellt, wenn es darum ging, den Holocaust an den Armeniern zu leugnen: Bis auf wenige Ausnahmen hielten sich alle israelischen Politiker stets an die türkische Propaganda. Vordergründig hat das strategische Gründe:
Es geht um gute Beziehungen zu unserem
einzigen islamischen Verbündeten. Aber
jeder, der unsere Psyche kennt, weiß, daß wir den Armenier-Holocaust
leugnen, um zu garantieren, daß der
Holocaust an den Juden unser Eigentum
bleibt ...“
Avraham Burg – ehemaliger israelischer
Parlamentspräsident, Ex-Vorsitzender der Jewish Agency sowie der World Zionist
Organisation im JF-Gespräch vom 13.11.2009
40)
„Israel pflegt inzwischen eine Konfrontationsphilosophie, die sich in
der Formel fassen läßt: ‚Die ganze Welt ist gegen uns!’ Oft habe ich das
Gefühl, daß wir gar nicht mehr wissen, wie wir ohne Konflikte leben sollen. Die
Shoah ist dabei zum Generator geworden, der diese Mentalität der Konfrontation
speist.“
Avraham Burg – ehemaliger israelischer
Parlamentspräsident, Ex-Vorsitzender der Jewish Agency sowie der World Zionist
Organisation im JF-Gespräch vom 13.11.2009
41)
„Ich bin noch keinem Deutschen begegnet, der den Juden gewogen gewesen
wäre.“
42)
„Der Kommunismus findet Zulauf nur dort, wo er nicht herrscht.“
43)
„In einem Beitrag für die ‚Bild am Sonntag’ schrieb (Erika) Steinbach,
ein deutscher Außenpolitiker irre, ‚wenn er glaubt, daß sich ein gutes Miteinander
und Vertrauen zu anderen Ländern durch Opfergaben zu Lasten eigener Bürger oder
Organisationen erkaufen ließe’. Respekt lasse sich so nicht gewinnen.“
JUNGE FREIHEIT vom 13.
November 2009
44)
„Ich habe den Nachweis gebracht, daß die Türkei nicht in die EU gehört.
Ihr kultureller und geographischer Mittelpunkt befindet sich nicht in Europa.
Ihr EU-Beitritt wäre aus deutscher Sicht grundgesetzwidrig.“
Prof. Dr. Dietrich Murswiek – Ordinarius für
Öffentliches Recht an der Universität Freiburg (JF vom 13.11.2009)
45)
„Die JF (JUNGE FREIHEIT) bedeutet für mich, daß es noch
unabhängige Geister in der deutschen Medienlandschaft gibt und Journalisten,
die das Risiko eingehen, gegen den Strom zu schwimmen.“
46)
„Ich kämpfe gegen die Heuchelei der Political Correctness.“
Daniela Santanchè – italienische,
islamkritische Frauenrechtlerin (JF 13.11.2009)
47)
„Und weil dieser Ostpreuße (Immanuel Kant) sich seines eigenen
Verstandes bediente, ist er auch nicht Freimaurer geworden.“
Diskussionsbeitrag auf kreuz.net
48)
„Und auch den Mann an der Spitze bringen alte Notizen in die
Bredouille: Bankchef (der HSH Nordbank) Jens Dirk Nonnenmacher. Der hat
nicht nur Ende 2007 wie der ganze Vorstand jenes Omega-55-Geschäft genehmigt,
das sich in der Krise im November 2008 als wohl größter Geldverbrenner der Bank
entpuppte. Eine E-Mail aus der Zeit, als Nonnenmacher die Bank übernahm, wirft
den Verdacht auf, dass er persönlich bei Omega verschleiern wollte. ‚Ich würde
vorschlagen, den E-Mail-Verkehr hier deutlich zu reduzieren’, schrieb
Nonnenmacher am 10. November 2008. Empfänger der Nachricht: Martin van
Gemmeren, damals noch Leiter des Risikomanagements.“
DER SPIEGEL 48 / 2009 / 104
f („Hai und
Hering“)
Anmerkung: Daß DER SPIEGEL
ein „Witzblatt für Juden und Freimaurer“ sei, ist natürlich nur eine
scherzhafte Persiflage in Folge einer gewissen ideologischen Nähe, aber daß das
Magazin das Handwerk der Signalfotos bestens beherrscht, sollte man allen
Ernstes nicht in Abrede stellen. So deuten wir jedenfalls das über halbseitig
große Foto von Nonnenmacher in einem Banktresorraum als „Ich stehe mit dem
Rücken zur Wand!“
49)
Der US-Ökonom Nouriel Roubini hat vor den Folgen der lockeren
Geldpolitik der US-Notenbank (Fed) gewarnt. „Da
die Fed die Zinsen eingefroren hat, ist der Dollar zur Hauptwährung bei Carry-Trades geworden. Dabei
verschulden sich Leerverkäufer in einer schwachen Währung und kaufen
renditestärkere Vermögenswerte in einer stärkeren“, erläuterte der Professor von der New Yorker Stern School
of Business in der „Financial Times Deutschland“. Wegen der abwertungsbedingt
faktisch negativen Dollar-Zinsen lägen die
Renditen solcher Finanzmarktinvestitionen seit März bei 50 bis 70
Prozent. „Jeder Anleger, der dieses riskante
Spiel mitmacht, wirkt wie ein Genie, auch
wenn er nur auf einer gewaltigen Blase reitet“, warnte Roubini. „Eines Tages wird diese Blase
platzen und zum größten koordinierten
Vermögenskollaps der Geschichte führen.“ Wertet der Dollar plötzlich wieder auf, werde es zu einer Massenpanik kommen - die
Carry-Trades würden dann zusammenbrechen. Der Dollar könne nicht auf Null
fallen, „er wird sich irgendwo stabilisieren. Dann sind die Kreditkosten in
Dollar plötzlich null statt stark negativ“,
so Roubini. Eine Zinserhöhung der
Fed und weitere Faktoren könnten die Carry-Trades dann zusammenbrechen
lassen. „Die Fed und andere politische Entscheider scheinen sich nicht bewußt
zu sein, welch eine Monsterblase sie
erschaffen.“
Anmerkung: Obwohl Roubini
innerhalb der führenden Volks- und Finanzwirtschaftler nicht unumstritten ist,
hat er bisher wohl so ziemlich alle „geplatzten Blasen“ richtig vorhergesagt.
50)
„(Claude) Lévy-Strauss (1908 – 2009) brachte das Gebäude
der klassischen Ethnologie zum Einsturz, verwandelte sämtliche Grundsätze des
Fachs in bloße Glaubenssätze, denen zudem ein Ruch von Anmaßung und
Zerstörerlust anhaftete.“
51)
„Die Krise hat den großen Konstruktionsfehler der europäischen
Integration schonungslos offengelegt: Wirtschafts- und Währungsunion haben die
politische Einigung längst überholt, und jetzt, wo schnelles und beherztes
Eingreifen an zentraler Stelle gefordert wäre, fehlen dafür die zuständigen
Institutionen.“
52) „Der derzeitige Zustand des Bankensektors macht die Regierungen erpressbar. Kleinere Banken können ohne Gefahr für das Finanzsystem insolvent werden. Das würde auch den Wettbewerb stärken.“
53)
„Die Krisen der Wirtschaft werden seit vier Jahrzehnten immer häufiger
und schwerer. Ihre Bekämpfung mit dem von Krise zu Krise steigenden Einsatz
finanzieller Mittel überfordert nicht nur die Leistungsfähigkeit von
mittlerweile drei Generationen. Sie
führt in immer kürzeren Zeitabständen auch zu unvorstellbarer
Vermögensvernichtung und damit einer Destabilisierung der Gesellschaft.“
JUNGE FREIHEIT vom 13.11.2009
54)
„Bemerkenswert ist, daß beide Autoren weitgehend unabhängig
voneinander, auf der Basis neu
erschlossener russischer und weißrussischer Quellenbestände, trotz unterschiedlicher Erkenntnisinteressen und Herangehensweisen zu im wesentlichen übereinstimmenden Urteilen über die Partisanenbewegung gelangen. Sowohl
(Bogdan) Musial als auch (Alexander) Brakel heben hervor, daß die
weißrussische Partisanenbewegung, auch
wenn sie bis 1944 zu erheblicher Größe anschwoll (gut 140.000 Partisanen Anfang Juni 1944), zu keiner Zeit eine Volksbewegung im eigentlichen
Sinne war, die sich auf die freiwillige Unterstützung des größten Teils
der Bevölkerung in den von den Deutschen besetzten Gebieten stützen konnte. Diese war vielmehr, insbesondere in den westlichen Teilen Weißrußlands, die bis 1939 zu Polen gehört hatten,
den einmarschierenden Deutschen anfangs eher freundlich gesinnt.“
JUNGE
FREIHEIT vom 13.11.2009
55)
Klaus Rainer Röhl „Mein langer Marsch durch die
Illusionen. Leben mit Hitler, der DKP, den 68ern, der RAF und Ulrike Meinhof“
Die Erben Stalins als Vorkämpfer für Humanität und Menschenrechte? Mit
Autonomen und gewaltbereiten Linken gegen den Faschismus? Beim Stichwort
„Antifaschismus“ rastet der Verstand der Meinungsbildner offenbar glatt aus.
Sie machen die Volksverführer zu Gärtnern der Demokratie.
Buchbewerbung
JF-Buchdienst (JF vom 13.11.2009)
56)
„Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen der
Anfälligkeit für Depression und Vaterlosigkeit. In Schweden, wo die Prozentzahl
der alleinerziehenden Mütter erheblich höher liegt, ist im Vergleich zu
Deutschland die Anfälligkeit für Drogen viermal so groß.“
JUNGE
FREIHEIT vom 13.11.2009 (Jürgen Liminski: „Das Kind braucht beide
Eltern“)
57)
„Zur Migration gibt es bis dato kaum mehr als Parteipolitik, ideologische
Grabenkämpfe und schier grenzenlosen Opportunismus gegenüber den
hyperliberal-suizidalen Meinungspäpsten. Man muß aber die Wurzeln der Misere
sehen, um die gigantisch gewordene Aufgabe mit Aussicht auf Erfolg anzugehen:
In zwei Weltkriegen verbrauchten sich Stolz und Selbstbewußtsein der Europäer,
allen voran der traumatisierten Deutschen. In der Zeit danach wurden die West-
und Mitteleuropäer zugleich fett und politisch impotent. Eine geradezu
spätrömisch dekadente, mental infantile Wohlstandsgesellschaft weigert sich,
die Wirklichkeit zu sehen, Gefahren und Konflikte zu benennen und erst recht,
diese anzugehen.
Von der
politischen und medialen Herrschaftsklasse indoktriniert und dressiert, ist der
Durchschnittseuropäer schlicht unfähig, seine Identität als etwas Wertvolles
anzusehen und deshalb für sie einzustehen. Solange Begriffe wie Volk oder
Abendland als reaktionär oder gar nationalistisch gelten, ist den Nationen Europas
von niemandem zu helfen. Die große Majorität sieht tatenlos der Demontage des
Nationalstaates zu. Man will sich aus der Geschichte stehlen und zieht von A
bis Z, von Ayurveda bis zu Zen das Fremde
dem Eigenen vor.“
Rudolf
Kraffzick im JF-Leserbrief vom 13.11.2009
58)
„Man könnte denken, mit den neuen Extremismusbekämpfungsprogrammen,
die auch die Bekämpfung des Linksextremismus und des radikalen Islamismus mit
einbeziehen, habe sich in der Politik endlich die Vernunft durchgesetzt. Doch
der Schein trügt. Den Gesinnungswächtern ist bewußt, daß das aufwendig
induzierte Feindbild ‚Rechtsextremismus’ nicht mehr genug Tabu-Themen abdeckt
und als Ausgrenzungsinstrument so langsam
ausbrennt, wie der Fall Sarrazin deutlich zeigt. Daher benötigt die
politische Gesinnungsinquisition über kurz oder lang einen weitläufig
anwendbaren Extremismusbegriff, mit dem jeder zum Ketzer gebrandmarkt werden
kann, der sich nicht der als politisch korrekt propagierten Meinung anpaßt. Der
unklar definierte und pauschale Extremismusbegriff kann auch gegen
Abtreibungsgegner, EU-Kritiker, Heterosexuelle und gegen Kritiker der
Klimahysterie angewendet werden. Er erlaubt die Beobachtung der Betroffenen
durch den Verfassungsschutz und dient zur Rechtfertigung von Versammlungsverboten.
Mangels konkreter Definition wird die Narrenfreiheit der politischen
Gesinnungsinquisition erweitert und der staatlichen Willkür Tür und Tor
geöffnet. Die DDR läßt grüßen.“
Alexander D. Noaghiu im JF-Leserbrief vom
13.11.2009
www.luebeck-kunterbunt.de/Rangfolge/Hafenstrassen-Brand.htm
59)
„Er (Thilo Sarrazin) war der beste Mann im Senat. Besonders
hinsichtlich Berlin trifft er den Nagel auf den Kopf. Berlin ist derzeit ein
‚Dreckstall’ (öffentliche Verkehrsmittel, Parks) mit zunehmendem Vandalismus.
Sicherheit und Ordnung sind bei diesem unfähigen Polizeipräsidenten samt dem
Innensenator, die vor den Chaoten weglaufen, zur Farce geworden. Auch Integration im richtigen
Sinn ist gescheitert und bedeutet bei den hierher geholten
‚Unterprivilegierten’ (Eliten kommen ja nicht) nur ‚Absahnen’, Parallelgesellschaften
und Auf- und Ausbau moslemischer Gesellschaften. Doch wir sind kein
Einwanderungsland.
In manchen
Bezirksecken fühlt man sich schon nicht mehr heimisch.“
Günter Algner – „Urberliner“ und
Polizeibeamter a.D. im JF-Leserbrief vom 13.11.2009
60)
„Absetzung von ZDF-Chefredakteur (Nikolaus) Brender. Deutschland
ist jetzt Berlusconi-Land.“
SPIEGEL-ONLINE vom 27.11.2009
(Überschriften)
61)
„Ihr habt sie doch nicht alle!“
Peter Harry Carstensen – schleswig-holsteinischer
Ministerpräsident in der sog. Kaminrunde unter Beteiligung der
Länderministerpräsidenten, der Bundeskanzlerin, dem Bundesfinanzminister usw.
im Streit um die Steuersenkungsprogramme der Bundesregierung ohne Kompensation
für die Bundesländer (nachrichten.t-online vom 28.11.2009)
Anmerkung: Wo Käptn Iglo
recht hat, hat er recht. Merkel wird möglicherweise im Bundesrat eine peinliche
Schlappe erleiden.
62)
„Am 29.10.2009 stimmten die
EU-Regierungschefs zu, daß das »Protokoll Nr. 30«, mit dem bereits britische und polnische Forderungen erfüllt wurden, nun auch für Tschechien gelten soll. Tschechien muß sich also
nicht an die EU-Grundrechtecharta halten und niemand kann diesen Staat dafür verklagen. Insbesondere geht es dabei um die
Rechtsgültigkeit und Beibehaltung der Unrechtsbestimmungen der Benes-Dekrete
zur Enteignung und Vertreibung der
Deutschen und um alle »Handlungen. die
zwischen dem 30.9.1938 und dem 28.10.1945 vollbracht wurden«, die bis heute und nunmehr auch künftig nicht
als widerrechtlich gelten, auch »wenn sie sonst laut den geltenden Vorschriften strafbar« wären. Mit der Zustimmung der EU-Regierungschefs
erteilt die EU Tschechien damit nachträglich
einen Freibrief für Mord, Raub, Plünderung
und Vertreibung. Um nach dem
Scheitern der sog. »EU-Verfassung«
den Lissabon-Vertrag gegen den Willen der Mehrheit der Völker durchzusetzen, wurden die vielbeschworenen Menschen- und Grundrechte damit als
hohle Floskeln entlarvt und vom Tisch
gewischt, damit der Vertrag zum 1.12.2009 in Kraft treten kann.“
Anmerkung: Es kann nicht oft
genug darauf hingewiesen werden, daß Winston Churchill und Eduard Benes
Freimaurer waren. Hinweise auf die Rolle der polnischen Freimaurerei im
gemeinsamen Kampf gegen das Deutsche Reich findet der interessierte Leser unter
www.luebeck-kunterbunt.de/Geschi/Kriegsschuldluege.htm
und es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, daß die Zurückdrängung
des Deutschen Reichs und des Deutschtums bereits auf dem Prager Panslawisten-Kongress
des Jahres 1848 beschlossen wurde, der das dann auch ein Jahrhundert später
erreichte Fernziel einer Grenze Stettin / Triest festlegte.
63)
„Der Charakter und die Selbstachtung einer Nation zeigen sich darin,
wie sie mit ihren Opfern der Kriege und mit ihren Toten umgeht.“
Raymond Aron – französischer Philosoph
jüdischer Herkunft und Goethe-Preisträger (1905 – 1983)
64)
„Der BdV (Bund der Vertriebenen) wird sein
demokratisches
Recht, frei zu bestimmen, wer den Verband
in der Bundesstiftung vertritt, in vollem Umfang wahrnehmen. Die FDP wird dann Farbe
bekennen müssen, wie sie künftig mit den demokratischen Rechten von Organisationen umzugehen gedenkt. Es ist der Testfall für das Demokratie- und Freiheitsverständnis
dieser Partei.“
Generalsekretärin des BdV Michaela
Hriberski am 19.10.2009
Anmerkung: „Mutti“ Merkel
mit ihrem schwulen Sohn „Guido“ sind keine Comicfiguren, die gibt es
tatsächlich. Alles was ihnen aus der verfassungsmäßigen Ordnung nicht in den
Kram passt, wird zur „Staatsräson“ erklärt. Guido hat als Außenminister mit
vielen Problemen zu kämpfen; in den arabischen Staaten soll er Burka oder
Kopftuch tragen und wenn er in Warschau oder Moskau zum falschen Zeitpunkt der
nicht diplomatischen Öffentlichkeit gegenübertritt, läuft er Gefahr, etwas in
die Fresse zu bekommen. Juristischer Hinweis: Satire darf alles!
65)
„Wie die Hyänen sind Polen
hinter den Russen hergezogen und haben sich ihre Opfer
geholt. Männer, Frauen und Kinder,
die in Gefängnisse und Lager verschleppt, dort zu Tode gequält und umgebracht wurden, um Raum für Polen zu schaffen, die nicht in einen menschenleeren Raum
kamen, sondern der erst menschenleer gemacht wurde.“
66) „Die deutsche Frage ist nicht gelöst, nur weil das Brandenburger Tor offen ist.“
67)
„Während die FDP die kleine HNG (Hilfsorganisation für nationale
politische Gefangene und deren Angehörige e.V.) verbieten will, erhält die
viel größere und offensichtlich der Gewalt offen zugeneigte RH (Rote Hilfe
e.V.) sogar aus dem Bundestag Unterstützung. Im Januar 2008 erklärten die
Bundestagsabgeordneten Michael Leutert, Sevim Dagdelen, Cornelia Hirsch und
Katja Kipping (alle Linkspartei) ihren Eintritt in die ‚Rote Hilfe’.“
68) „Nach Angaben des ‚Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung’ (SoFFin) haben bislang 24 Unternehmen aus der Finanzwirtschaft Anträge auf Hilfen gestellt. Insgesamt seien (Stand: 8.10.2009) Hilfen in Höhe von 232,9 Milliarden Euro beantragt worden. Zudem lägen sechs Voranfragen vor.“
Anmerkung:
Um die Größenordnung der Malaise anschaulich zu machen, sei darauf hingewiesen,
daß sich der Bundeshaushalt des Jahres 2008 auf 283,2 Milliarden Euro belief.
69)
„Das ist mein Glaube: es wird wieder auferstehen ein neues Deutsches
Reich der Größe, der Ehre, der Kraft und der Herrlichkeit und der
Gerechtigkeit! Amen!“
Adolf
Hitler in
einer über alle deutschen Sender übertragenen Rede vom 1.2.1933
70)
„Silvio Berlusconi hat geschworen, den Autoren einer Anti-Mafia-Serie
zu erwürgen.“
Anmerkung:
Daß der Duce-Verschnitt Mitglied in der kriminellen Geheimloge „Propaganda Due“
(P2) war, dürfte kaum einer bestreiten wollen und der Weg von der P2 zur Mafia
ist nun wirklich ein recht kurzer. Eine wirklich vollständige Mitgliederliste
(mit über 2.000 Freimaurern) soll sich (nur?) im Besitz der Virginia-Farmboys
in Langley befinden.
71) „Von 56.000 Afrikanern, die es 2000-2005 nach Deutschland schafften und Asyl beantragten, wurden nur 2% anerkannt.“
Zweitausendeins
Merkheft 228
/ S. 71
72)
„Großkonzerne verhalten sich wie Psychopathen.“
Zweitausendeins
Merkheft 228 /
S. 70 – in der Bewerbung der DVD „The Corporation“
FOCUS
Nr. 23 (1993)
74)
„Ein Mord ist unter zehn ungeklärten Todesursachen immer
dabei, lautet ein Erfahrungswert der Rechtsmediziner. Gift, falsche Medikamente
oder Injektionen lassen sich oft erst auf dem Seziertisch erkennen. In Lübeck
zum Beispiel gibt es jedes Jahr 300 bis 400 ungeklärte Todesfälle. Das wären 30
bis 40 Morde in der Hansestadt, Hunderte in Schleswig-Holstein, die für immer
unentdeckt blieben. Der ‚perfekte’ Mord wird nach Meinung der Kritiker
einfacher möglich.“
FOCUS
Nr. 23 (1993)
75)
„Man mag
über die Bedeutung der Tatsache nachdenken, daß es zweier Weltkriege bedurfte,
des Ersten, um England zur Proklamation der Balfour-Deklaration zu veranlassen,
des Zweiten, um die Vereinten Nationen zu dem Beschluß der Schaffung eines
jüdischen Staates in einem Teil von Palästina zu bringen.“
Nahum Goldmann (Israel muß umdenken - Die Lage der Juden
1976; Rowohlt, Reinbek 1976, S. 15)
Anmerkung: Man
muß dieses Zitat mindestens dreimal lesen, um es in seiner vollen
Ungeheuerlichkeit zu begreifen. Wer die Verifizierung dieser Hintergründe
beider Weltkriege im Detail erfahren möchte, der lese die Bände 2 und 3 des
Klassikers „Im Namen Gottes. Israels Geheimvatikan als Vollstrecker biblischer
Prophetie“ von Wolfgang Eggert (München 2001).
76)
„Präsident
Clintons Gedanke von den Führungspartnern USA und Deutschland war nicht gerade
sehr weise, ... Tatsächlich treibt dieser Gedanke alle auf die Barrikaden, denn
letztendlich wurden zwei Weltkriege geführt, um eben das, eine dominante Rolle
Deutschlands, zu verhindern.“
Henry Kissinger (Zur Kriegsschuldfrage in: Welt am Sonntag
vom 23. Oktober 1994, nach Wikiquote)
77)
„Erst
wenn die Kriegspropaganda der Sieger Eingang in die Geschichtsbücher der
Besiegten gefunden hat und von der nachfolgenden Generation auch geglaubt wird,
kann die Umerziehung als wirklich gelungen angesehen werden.“
Walter
Lippmann (Welt am Sonntag am
23. November 1994)
Anmerkung: Der
Jude Walter Lippmann (1889 – 1974) fällt durch sein merkwürdiges
Demokratieverständnis auf. WIKIPEDIA bezeichnet ihn mit guten Gründen als
moralischen und intellektuellen Gegenpol zu Noam Chomsky. Die für ihn häufig
benutzte Einstufung als Neokonservativen halten wir für zu schmeichelhaft. Eine
Klassifizierung als weichgespülter oder verbrämter Faschismus dürfte seine soziologische
und politologische Zweiklassentheorie wohl eher treffen. Die Indoktrination
eines unschuldigen, aber besiegten Volkes mit Lügengeschichten, läßt auf einen
ziemlich miesen Charakter schließen. Es ist nach wie vor die vorrangige Aufgabe
eines jeden anständigen Deutschen, die Geschichtsschreibung von den Lügen und
Halbwahrheiten der Siegermächte zu säubern.
78)
„Israel won the War, we made it, thrived on it,
profited from it. It was our supreme revenge on Christianity.”
Graf Albert
von Mensdorf (österreichischer
Botschafter in England, jüdischer Abkunft) im Jahr 1918 (zitiert in: R.-R. M.
Jurjevich: Silent Invasion of America, Ichthys Books, St. Mary's, KS, USA /
Belgrad 1996, Bd. A, S. 11)
Übersetzung:
„Israel gewann des Krieg, wir führten ihn herbei, wir haben uns durch ihn
prächtig entwickelt, wie machten durch ihn Gewinne. Es war unsere größte
Revanche gegenüber der Christenheit.“
79)
„Zweifellos
trugen Hetze und Sabotage internationalistisch ausgerichteter roter Juden zu
Deutschlands Niederlage 1918 bei. Daß von solchen Kräften tatsächlich ein
Dolchstoß geführt worden ist, läßt sich ernsthaft nicht bestreiten - zumal dies
sogar ihre in zahllosen Publikationen offen bekundete Absicht war. Das Wort vom
,Dolchstoß’ in den Rücken der kämpfenden Front ist übrigens nach 1918 nicht
zuletzt durch die Schriften des herkunftsjüdischen, deutschnationalen
Publizisten Paul Nikolaus Cossmann zum geflügelten geworden.“
David Korn (Wer
ist wer im Judentum?, FZ-Verlag, München, Bd. II, S. 407)
80)
„Germany is our Public Enemy No. 1. It is our object to
declare war without mercy against her.”
Bernat Lecache
(eigentlich Lipschitz, Präsident der World Jewish League) 1932 (!)
Übersetzung: „Deutschland ist unser öffentlicher Feind Nummer eins. Es ist unser Ziel, Deutschland gegenüber den Krieg ohne Gnade zu erklären.“
81)
“JUDEA
DECLARES WAR ON GERMANY”
Daily
Express vom 24. März 1933 (Balkenüberschrift)
82)
„Wir rufen zum heiligen Krieg gegen Deutschland auf!“
World Jewish Economic vom 6. August 1933
83)
„Der Krieg, der beschlossen ist, ist ein heiliger
Krieg!“
Samuel Untermayer (New York Times, 7. August 1933)
84)
„Deutschland muß in eine Wüste wie nach dem
Dreißigjährigen Krieg verwandelt werden!“
85)
„Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige
Vernichtung Deutschlands. Das deutsche Volk samt und sonders ist eine Gefahr
für uns. Deshalb ist unmöglich zuzulassen, daß Deutschland unter der
gegenwärtigen Regierung mächtig wird.“
Wladimir
Zeev Jabotinsky (1880 – 1940) – Jude, Zionist, Journalist und
Terrorist (wurde von der britischen Mandatsmacht zu 15 Jahren Zwangsarbeit
verurteilt)
86)
„Deutschland
wird zu stark, wir müssen es zerschlagen.“
Freimaurer und
Kriegsverbrecher Winston Churchill
(nach Peter H. Nicoll: Englands Krieg gegen Deutschland; Tübingen 1963,
S. 82).
87)
„Die
Jugend muß wissen, daß der Zweite Weltkrieg von Roosevelt und seinen Freunden,
deren Namen man kennt, bereits im Januar 1933 beschlossen war. Der Krieg konnte
von Deutschland nicht verhindert werden. Es sei denn, es hätte auf seine
Freiheit verzichtet.“
Carl Vincent
Krogmann (während des
Dritten Reiches Regierender Bürgermeister von Hamburg) „Es ging um Deutschlands
Zukunft“, S. 364
88)
„The Americans and the world jews have forced me into
war.”
Neville
Chamberlain (1937 bis 1940 britischer Premierminister) zu
Joseph Kennedy (1938 bis 1940 Botschafter der USA in London)
Übersetzung:
„Die Amerikaner und das Weltjudentum haben mich in den Krieg gezwungen.“
89)
„Ihr
seid uns vier Wochen zuvorgekommen. Unser Zielauftrag war der Atlantik.“
Jacow
Dschugaswili (Stalins Sohn)
bei seiner Gefangennahme durch Soldaten der Deutschen Wehrmacht
90)
„Der
gewaltige Opfergang Deutschlands und der anderen Achsenmächte haben es
verhindert, daß die Rote Armee ihr Rotes Banner auch über Paris, Amsterdam,
Kopenhagen, Rom, Stockholm und womöglich auch über London hissen konnte. Stalin
wollte Europa überwältigen, also nicht nur Deutschland, das ist die historische
revisionistische Dimension.“
Viktor Suworow (eigentlich: Wladimir Bogdanowitsch Resun)
Generalstabsoffizier der Roten Armee und des militärischen Geheimdienstes (nach
UN 4/99, S. 6)
153) „Schwarz-Gelb (CDU, CSU und FDP) hat die versprochenen
Steuersenkungen durch den Bundestag geboxt - offizieller Name:
Wachstumsbeschleunigungsgesetz. Tatsächlich handelt es sich aber um ein
Volksverdummungsbeschleunigungsgesetz.“
SPIEGEL-ONLINE vom 4. Dezember 2009