Zitate und Merkwürdigkeiten

 

1) "... und außerdem, wer haßt den Juden mehr als der Jude?"

 

Henry Miller: "Wendekreis des Krebses", S. 15

 

Anmerkung: Wenn Günter Deckert oder Manfred Roeder derartiges schreiben würden, gäb's acht Monate ohne Bewährung und wenn dann in der Berufungsinstanz offengelegt werden würde, der Ausspruch stammt von Henry Miller, gäb's 'nen Satz heiße Ohren.

 

 

2) Wußten Sie schon, daß Joseph Goebbels (der klumpfüßige Jesuitenzögling) am 22.11.1925 auf einem Kongreß der norddeutschen Parteiführer beantragt hat, "daß der kleine Bourgeois Adolf Hitler aus der Nationalsozialistischen Partei ausgestoßen wird." (William L. Shirer: "Aufstieg und Fall des Dritten Reiches", S. 123).

 

 

3) "Ihr könnt jetzt wissen, was es wirklich war: die gewaltsame Verhinderung eurer Revolution. Sie hielten eure soziale Bewegung auf, weil einige Trustmagnaten sie gegen Völker benutzten. Ihr Beauftragter Hitler war undeutsch wie sie."

 

Heinrich Mann in "Die Weltbühne" vom 11.5.1948

 

Anmerkung: Auch diesen Ausspruch des unangreifbaren Bruders von Thomas Mann sollten die Erben von Friedrich Nieland bei einer Wiederaufnahme der BGH-Entscheidung im Indizierungsverfahren anführen.

 

 

4) "Ich habe als jüngerer Mann die Juden nicht leiden mögen. Manchmal ging es mir gegen die Hutschnur, mit Juden mich einlassen zu müssen ... Aus den jüdischen Männern kann man vollends den Rassenteufel weder mit Belzebub noch mit Samthandschuhen austreiben. Wenn der Jude in eine hohe Stellung hinaufpoussiert ist, dann erwacht in ihm der bisher mit Not zurückgehaltene Hochmut, jenes hochfahrende Bewußtsein und jener widrige Strebergeist, den Jesus so gegeißelt hat ... Als Christ möchte ich allerdings dem Taufwasser nicht alle und jede koschernde Wirkung abgesprochen wissen!"

 

Otto von Bismarck (August 1890, vgl. Willy Andreas: "Bismarcks Gespräche", Bremen 1963)

5) "... die Ehre des deutschen Volkes (ist) wiederherzustellen (und) das Geschichtsbild, das in den letzten 37 Jahren von bestimmter Seite geprägt worden ist, (ist) ins rechte Lot zu rücken. Der heutigen Generation muß das Schuldgefühl genommen werden, daß ihr in der Völkerfamilie so sehr schadet."

 

US-Botschafter Dr. Arthur Burns, 1983

 

 

6) "Amerika ist ein Alptraum mit Klimaanlage"

 

Henry Miller

 

 

7) "Wer eigenes Denken hat, ist ihnen unbequem und unheimlich und bietet nicht die genügende Gewähr, daß er in der Organisation in der gewünschten Weise aufgeht."

 

Albert Schweitzer zum Parteien-Staat, in "Aus meinem Leben und Denken".

 

 

8) "Die USA ist eine ungebrochene kolonialistische Macht, die die Indianer ebenso zielstrebig ausgerottet hat wie Hitler die Juden.

 

Marlon Brando, US-Schauspieler und Oscar-Preisträger

 

 

9) "Es ist einfacher, aufrecht zu sterben als auf Knien zu leben."

 

Graf Folke Bernadotte (ermordet von einem zionistischen Terroristen)

 

 

10) "In den USA ist nur die Erdnußbutter in Ordnung"

 

Joan Baez, US-Sängerin ("We shall overcome")

 

11) "Wir konnten nichts weiter tun, um den Polen zu helfen, aber unsere Imperialisten ergriffen diese Gelegenheit als Entschuldigung, um den Waffenstillstand des Jahres 1918 zu beenden und um den Krieg zur Vernichtung Deutschlands unter Wiederholung von Versailles wieder aufzunehmen. Ich glaube, dieser Krieg ist eine ziemlich jämmerliche Angelegenheit unserer stupiden Imperialisten."

 

George Bernard Shaw, Literaturnobelpreisträger 1925

 

12) "In Wirklichkeit sind die Deutschen das einzige anständige in Europa lebende Volk"

 

George Patton, US-Vier-Sterne-General, ab 1944 Kommandeur der 3. US-Armeee

 

 

13) "Wir haben zwei Super-Hitler erlebt: Pol Pot und Heng Samrin":

 

Prinz Norodom Sihanouk (diese Einschätzung widerspricht inzident der These von der Singularität des NS-Massenmordes)

 

 

14) "Wir werden keinen Wechsel erleben, wenn wir immer dieselbe Gruppe von Insidern hin- und herschieben."

 

James Earl Carter (Erdnußfarmer und 1976 - 1980 US-Präsident und Friedensnobelpreisträger, der auf jeden Fall wegen seiner epochalen Studie "Global 2000" unvergessen bleiben wird)

 

 

15) Sinclair Lewis sah in Norman Mailer den "größten Schriftsteller, den seine Generation hervorbrachte", die amerikanische Frauenbewegung wählte ihn wegen Sexismus' zum "Schwein des Jahres" und der Pen-Club der USA machte ihn zum Chef.

 

Anmerkung: "Vögeln und Besoffensein / ist des kleinen Mannes Sonnenschein" (Anwaltsschnack aus dem Landgerichtsbezirk Lübeck)

 

 

16) "Derjenige muß in der Tat blind sein, der nicht sehen kann, daß hier auf Erden ein großes Vorhaben, ein großer Plan ausgeführt wird, an dessen Verwirklichung wir als treue Knechte mitwirken dürfen."

 

Freimaurer Winston Churchill

 

Anmerkung: Ob der Kriegsverbrecher Churchill immer noch das Hohelied seiner "geheimen Oberen" gesungen hätte, wenn er die wahre Rolle der Freimaurerei gekannt hätte, die die nach Weltherrschaft Strebenden ihr zugedacht haben und wie der sowjetische Spitzendiplomat Rakowskij sie offengelegt hat, um Stalins Genickschuß zu entgehen, muß bezweifelt werden. Die Rakowskij-Protokolle nebst verschiedener Erläuterungen können auf dieser Homepage nachgelesen werden.

17) "Der größte Gewalttäter der Erde ist meine Regierung"

 

Martin Luther King (1929 - 1968, US-Bürger, Doktor zweier Fakultäten, Vorkämpfer der Bürgerechtsbewegung, Friedensnobelpreisträger; wurde - offenbar von weißen Rassenfanatikern - in Memphis/Tennesee ermordet)

 

 

18) "George W. Bush führt eine Koalition im Namen der Freiheit, die überall diktatorische Regime installiert."

 

Peter Scholl-Latour

 

 

19) "In den Bevölkerungen wächst der Antisemitismus täglich, stündlich und muß weiter wachsen, weil die Ursachen fortbestehen und nicht behoben werden können. - Die causa remota ist der im Mittelalter eingetretene Verlust unserer Assimilierbarkeit, die causa proxima die Überproduktion an mittleren Intelligenzen, die keinen Abfluß nach unten haben und keinen Aufstieg - nämlich keinen gesunden Abfluß und keinen gesunden Aufstieg. Wir werden nach unten hin zu Umstürzlern proletarisiert, bilden die Unteroffiziere aller revolutionären Parteien und gleichzeitig wächst nach oben unsere furchtbare Geldmacht".

 

Theodor Herzl (Jude und Zionist): "Gesammelte zionistische Werke", Band I, 1923, Seite 39 und 41

 

 

20) "Was die antisemitischen Sympathien betrifft, so sind die Juden selbst hieran schuld und haben die Aufregung ihrem Dünkel, ihrer Überhebung und namenlosen Frechheit zuzuschreiben".

 

Meyer Carl Rothschild an Gerson von Bleichröder, 16. September 1875

 

 

21) "Zu denen, die den Becher der ihnen zugefallenen Macht gar zu rasch und gierig an den Mund führten, gehörten auch viele Juden. - Die Juden, die dazu neigen, eine ihnen einmal lächelnde Gunst der Konjunktur unbedacht zu genießen, hatten mancherlei Anstoß erregt seit ihrer vollen Emanzipation. Sie haben viel beigetragen zu jener allmählichen Entwertung und Diskreditierung der liberalen Gedankenwelt, die seit dem Ausgang des 19. Jahrhunderts eingetreten ist."

 

Friedrich Meinecke "Die deutsche Katastrophe", 1946 mit Erlaubnis der US-Besatzer gedruckt

22) »Der Oberbefehlshaber der Streitkräfte dieses Landes erklärt heute hier, wenn er die Tiefe der moralischen Verkommenheit Amerikas gekannt hätte, hätte er sein Kommando niemals übernommen. Solch einen Mangel an vaterländischem Geist   erklärte er   und solch Mangel an Tugend, und Gerissenheit in all den niedrigen Künsten, sich Vorteile von der einen oder anderen Art zu verschaffen, habe ich niemals vorher gesehen, und ich hoffe, das niemals wieder mit ansehen zu müssen. «

 

George Washington, Nationalheld und erster Präsident der Vereinigten Staaten (nach "Readers Digest", US-Ausgabe, September 1952 - vgl. den englischen Originaltext auch bei Hermann Franzis: "Die Zerstörung des politischen Standortes Deutschland", S. 244 Fn 370)

 

 

23) "Der Jude und sein Kahal sind ein und dasselbe, was eine Verschwörung gegen die Russen bedeutet."

 

Feodor Michailowitsch Dostojewski, 1821 - 1881, in "Tagebuch eines Schriftstellers" (1877)

 

 

24) "Charles Dickens hat mehr politische und soziale Wahrheiten enthüllt ... als alle professionellen Politiker, Publizisten und Moralisten zusammengenommen."

 

Karl Marx (1818 - 1883)

 

 

25) "Er war einer, der gegen den Strom schwamm in der Welt von heute, wo alles Verstellung und Schein ist".

 

Giovanni Agnelli zum Tode seines Neffen Giovanni Alberto Agnelli, der das FIAT-Imperium übernehmen sollte, aber 1997 im Alter von nur 33 Jahren einem Krebsleiden erlag

 

 

26) "Nur Müll und tote Fische schwimmen mit dem Strom".

 

Gerhard Willers, Heimatvertriebener aus Danzig, Patriot und angeblich aus gesinnungsterroristischen Gründen frühpensionierter Lehrer in Lübeck

 

 

 

 

27) "Wir werden - und das finde ich einigermaßen bedrückend - binnen kurzem von den USA wegen unserer Bestrafung der Auschwitzlüge eine förmliche, hm, na, nicht 'ne Anklage, eine förmliche Rüge über die Vereinigten Nationen bekommen, weil wir auf diese Art und Weise Meinungsfreiheit einschränken."

 

Prof. Dr. E. Schmidt-Jortzig, Ordinarius für öffentliches Recht und seinerzeit Bundesjustizminister am 10.3.1996 um 19.10 in einem Live-Interview im Fernsehsender 3-Sat

 

 

28) "Die Deutschen sollen Sklaven werden und bleiben für alle Zeiten."

 

Winston Churchill, Freimaurer und britischer Kriegspremier anläßlich der Dünkirchen-Niederlage im Juni 1940 (vgl. John Charmley: "Churchill - The End of Glory", London - Sidney - Auckland 1993, S. 410).

 

 

29) "Die Alleinschuldthese gegen Deutschland ist ein politisches Propagandamärchen und keine historische Wahrheit. Auch wer das aus Verkrampftheit seines Denkens, mangelnder Quellenkenntnis und fehlender Logik oder um machtpolitischer, gegen Recht, Wahrheit und Menschlichkeit gerichteter Ziele willen auch fernerhin nicht wahrzuhaben wünscht, ändert daran nicht das geringste. Vielmehr belastet er durch sein Verhalten nur sich und seine Anhänger."

 

Prof. Dr. Bolko von Richthofen

 

 

30) Oberstaatsanwalt Dr. Helmut Kalkbrenner, München:

 

"Die Bürger werden in keiner Weise gefragt, sie haben nur zu gehorchen, zu zahlen und die Folgen zu tragen. Das Volk wird als zu dumm betrachtet, um über seine eigenen Angelegenheiten befinden zu können. Das Volk wird als einsichtslose Masse verachtet, der man 'Brot und Spiele' zu bieten hat, die man aber nach Bedarf mit Hilfe willfähriger Massenmedien manipulieren kann. Dem Volk wird lediglich die Rolle des Stimmviehs zugestanden, das alle 4 Jahre zur sogenannten Wahl trotten darf, nachdem es durch den Wahlkampf der Etablierten mit entsprechender Gehirnwäsche dafür reif gemacht worden ist. Dann darf es von den Bundesparteien aufgestellte Bewerber, die es zumeist gar nicht persönlich kennt, ankreuzen und hat damit seine Pflicht und Schuldigkeit getan. Es kann sodann seine Stimme im wahrsten Sinne des Wortes 'abgeben', denn es hat jetzt 4 Jahre nichts mehr zu sagen. Die Bürger haben dem Angekreuzten eine Blankovollmacht erteilt, mit der er machen kann, was er will. Daß die Gewählten hemmungslos davon Gebrauch machen, hat die Vergangenheit zur Genüge bewiesen.

 

 

 

31) Ein hoher Staatsschützer zum verfolgten mündigen Staatsbürger Meinolf Schönborn, der von seinen demokratischen Rechten, eine eigene Meinung haben zu dürfen, im national freiheitlichen Sinn Gebrauch gemacht hatte:

 

"Es ist mir scheißegal, ob 20, 40 oder 60% der Deutschen gegen dieses System sind. Solange keine Alternative da ist, ist das völlig ungefährlich. Und sollte eine Alternative auftreten, werden wir sie in die Tonne kloppen. Wir werden dafür sorgen, daß es niemals eine Alternative gibt."

 

 

32) "Die alleinige Schuld Hitlers (am Zweiten Weltkrieg) ist eine Grundlage der Politik der Bundesrepublik."

 

Prof. Dr. Theodor Eschenburg (um diese dogmatische Äußerung Eschenburgs zu verstehen, muß man sowohl seine Nazi-Vergangenheit als auch seine Rotary-Mitgliedschaft nach dem Kriege kennen. Offenbar haben die West-Aliierten die Ermöglichung oder Tolerierung seiner Nachkriegskarriere von solchem "ideologischen Wohlverhalten gegen die historische Wahrheit und gegen die Interessen des deutschen Volkes" abhängig gemacht. So betätigte sich dieser Sproß aus alter Lübecker Ratsfamilie u.a. unter seinen Studenten als Agentenanwerber für höchst gefährliche Missionen im Ostblock).

 

 

33) "Wenn sich dieses Grunddogma nicht aufrechterhalten läßt, wird der Zweite Weltkrieg zum größten Verbrechen der Geschichte ... das zur Hauptsache auf England, Frankreich und den Vereinigten Staaten lastet."

 

Prof. Harry Elmar Barnes (Barnes und Prof. Charles Beard gehörten in der 3. und 4. Dekade des 20. Jahrhunderts zu den angesehensten Historikern in den Vereinigten Staaten. Als sie aber die offizielle Version der US-Regierung zu Pearl Harbour (vgl. den gleichnamigen Beitrag auf dieser Homepage) ablehnten, denunzierte man sie als Irre, Deppen, Spinner usw. und entfernte sie aus dem offiziellen Lehrbetrieb)

 

 

34) "... Doch die Wahrheit ist auch nicht automatisch bei der Mehrheit oder den jeweils Herrschenden. Deshalb will ich gerade beim heutigen Anlaß festhalten: Ohne kritischen Einspruch, ohne das Engagement unbequemer Denker verkümmert eine Gesellschaft. Wir brauchen Streit und Widerspruch, wir brauchen die Zumutungen und Fragen unabhängiger Köpfe. Man kann sogar sagen: Nie ist der sperrige Individualist wichtiger gewesen als heute..."

 

Bundespräsident Roman Herzog am 13.12.1997 auf dem Festakt anläßlich des 200. Geburtstages von Heinrich Heine in der Deutschen Oper Düsseldorf

 

 

35) "Ich tue das Üble, schreie dann selbst zuerst,

das heimlich Böse, das ich angerichtet,

lege ich den anderen dann zur Last

und so bedecke ich meine nackte Bosheit

mit gestohlenen Flecken aus Heiliger Schrift

und schein ein Heiliger, wenn ich Teufels Werk betreibe."

 

Nicht (!) George W. Bush, sondern Richard III. (Shakespeare)

 

 

36) "Der weltweite Boykott gegen Deutschland 1933 und die später aufs Ganze gehende Kriegserklärung gegen Deutschland, die von zionistischen Führern und dem Weltjudenkongreß initiiert worden sind, versetzten Hitler derart in Wut, daß er drohte, die Juden zu vernichten."

 

Rabbi Schwartz von den "Torah True Jews" ("New York Times" National vom 30.9.1997)

 

 

37) "Hinter der sichtbaren Regierung sitzt auf dem Throne eine unsichtbare Regierung, die dem Volke keine Treue schuldet und keine Verantwortlichkeit anerkennt. Diese unsichtbare Regierung zu vernichten, den gottlosen Bund zwischen korruptem Geschäft und korrupter Politik zu lösen, ist heute erste Aufgabe des Staatsmannes."

 

Theodore Roosevelt, "Aus meinem Leben", Leipzig 1914, S. 487

 

 

38) Das Auto hielt vor der Terrasse, und bei unserem Anblick sagte Roosevelt: "Sieh da, Rosenman, Stephen Wise und Nahum Goldmann bei einer Diskussion! Macht nur weiter, Sam wird mir Montag sagen, was ich zu tun habe." Sein Wagen fuhr an, und Roosevelt ließ ihn noch einmal halten, um uns zuzurufen: "Könnt Ihr Euch vorstellen, was Goebbels dafür gäbe, ein Foto dieser Szene zu bekommen: Der Präsident der Vereinigten Staaten empfängt Verhaltensmaßregeln von den drei Weisen von Zion."

 

Nahum Goldmann: "Das jüdische Paradoxon", S. 211

39) Richter richten als Sieger über eine besiegte Gruppe:

 

"Die Kröte (Verschweigen sowjetischer Verbrechen,    d. Verf.) hatte man geschluckt; das gehörte zur Kriegskoalition. Darum war Nürnberg trotzdem nicht handgreiflicher ein Tribunal der Sieger, als das in einem jeden Gericht der Fall ist. Ich für meine Person gehe davon aus, daß in jedem Prozeß nicht direkt aber indirekt die Richter in ihrer Stellung Sieger einer herrschenden Klasse sind,

die über eine besiegte Gruppe richten müssen....

Mit der immanenten Gerechtigkeit ist es eben nicht so weit her. Das ist der Nachteil der Justiz überhaupt.

Wir dürfen nicht Justiz mit Gerechtigkeit verwechseln, das sind zwei verschiedene Komplexe."

 

Robert Kempner: "Ankläger einer Epoche Lebenserinnerungen", Frankfurt/M   Berlin 1983, S. 273.

 

 

40) Kritik schon auf höherer Ebene

 

"Das Bundesverfassungsgericht hat stets die überragende Bedeutung der Meinungsfreiheit hervorgehoben. Sie sei für eine freiheitliche Staatsordnung "schlechthin konstituierend". Dabei seien nicht nur wertvolle, sondern auch falsche, ja verwerfliche Meinungen geschützt. In der Tat wäre es absurd, wenn der Staat festschriebe, für welche Meinungen die Meinungsfreiheit gilt. Genau dies tut er aber im neuen Paragraphen 130 III StGB. Der Gesetzgeber gibt historische Tatsachen wieder und verbietet bei Strafe, nicht nur, sie zu leugnen, sondern auch, sie anders zu bewerten, nämlich zu verharmlosen. (...) Wer aber mit dem Strafrecht kommt, begeht einen gefährlichen Weg. Er gefährdet die geistige Freiheit."

 

Süddeutsche Zeitung, 8. Oktober 1998

 

 

41) "Das konsequente Vorgehen der staatlichen Behörden gegen die Rechtsextremisten hat deren legale Aktionsmöglichkeiten weitgehend lahmgelegt."

 

Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (FAZ 15.9.1995, S. 1)

 

Anmerkung: Wer nach dieser Aussage eines hohen Repräsentanten der für die innere Sicherheit verantwortlichen Verwaltung immer noch glaubt, die Bundesrepublik Deutschland sei ein die Verfassung vorbehaltlos achtender Rechtsstaat, sollte sich auf seinen Geisteszustand untersuchen lassen.

 

42) "Unter der Potsdamer Erklärung (vom 2.8.1945, d.V.) sind die Vereinigten Staaten unwissend mitverantwortlich für das Massensterben besonders in Deutschland unter Verstoß gegen die bestehenden und menschenrechtlichen Regeln des Völkerrechts geworden, die es dem Sieger immer zur Verantwortung gemacht haben, die unschuldigen Opfer der betroffenen Bevölkerung bestmöglich zu schützen."

 

Congressional Record vom 1.2.1946, S. A-397

 

 

43) "Kaum eine Woche vergeht, in der nicht eine andere Kirche vornehmlich schwarzer Gemeinden im 'Bible Belt', dem frommen Süden der USA , durch Brandstiftung zerstört wird. Allein seit Anfang 1995 wurden (bis Mitte 1996) mindestens 27, nach anderen Berichten sogar beinahe 40 schwarze Kirchen Raub der Flammen."

 

Jürgen Schönstein: "Wenn es Nacht wird, brennen die Kirchen - Im Süden der USA wüten die Feuerteufel - Schwarze Gemeinden werden Opfer des Hasses", in "Die Welt" vom 11.6.1996

 

 

44) "Wenn das Buch eines amerikanischen Autors (Goldhagens "Hitlers willige Vollstrecker") eine so krasse antideutsche Provokation in die Welt setzt, liegt der Verdacht nahe, daß damit eine antiamerikanische und antijüdische Reaktion in Deutschland hervorgerufen werden soll. Und es stellt sich - weniger überraschend - heraus, daß das Buch überhaupt nicht 'amerikanisch' ist. Es ist vielmehr ein britisches Produkt ... um einen skandalösen Betrug gegen Deutschland und die Vereinigten Staaten von Amerika loszulassen."

 

Anton Chaitkin, 1943 in New York geborener Historiker jüdischer Herkunft, dessen Vater vor und während des Zweiten Weltkrieges maßgeblich am Widerstand gegen Nazideutschland beteiligt war

 

 

45) "Das unverzeihliche Verbrechen Deutschlands vor dem Zweiten Weltkrieg war der Versuch, seine Wirtschaftskraft aus dem Welthandelssystem herauszulösen und ein eigenes Austauschsystem zu schaffen, bei dem die Weltfinanz nicht mitverdienen konnte."

 

Winston Churchill, Memoiren

 

 

46) "Ich habe aber bisweilen den Eindruck, daß sich die meisten Politiker immer noch nicht darüber im klaren sind, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzmärkte stehen und sogar von diesen beherrscht werden."

 

Hans Tietmeyer

 

 

47) "Wohl kaum etwas kennzeichnet die deutsche 'Demokratie' besser als die Tatsache, daß es Insider-gesteuerte deutsche Medien fertigbringen konnten, diesen vom Ministerium für Staatssicherheit (STASI) als 'IM Tulpe' geführten 'Zonenflüchtling' (und Rotarier, d.V.) zum beliebtesten deutschen Politiker und dienstältesten Außenminister der westlichen Welt zu machen."

 

Hermann Franzis, Referatsleiter in der Bonner Ministerialbürokratie

 

 

48) "So sehen Sie, lieber Coningsby, daß die Welt von ganz anderen Personen regiert wird, als jene sich einbilden, die nicht hinter den Kulissen stehen."

 

Benjamin Disraeli, britischer Premierminister in seinem Roman "Coningsby; or the new generation"

 

 

49) "Die gesamte Freimaurerei ist nichts anderes als ein schlecht beleuchtetes Vorzimmer zu einem Geheimbund, dessen Ziele und Absichten keinesfalls den Freimaurern bekannt sind."

 

Piccoli-Tigre, Freimaurer des 33. Grades und Zeitgenosse Garibaldis und Mazzinis (vgl. dazu auch das Rakowski(j)-Protokoll nebst Erläuterungen auf dieser Homepage)

 

 

50) "Was faselt Ihr! Solange wir nicht die Presse der ganzen Welt in Händen haben, ist alles, war ihr tut, vergeblich; wir müssen die Zeitungen der ganzen Welt beeinflussen, um die Völker zu täuschen und zu betäuben."

 

Baronet Moses Montefiore, auf einem internationalen Oberrat zu Krakau (1840)

 

 

51) "Israel war für Mose nur ein Mittel, um mit Hilfe einer universellen Religion eine Priesterherrschaft über die ganze Welt zu errichten. Nicht anders dienten Christen und Moslems einer Weltreligion und deren hierarchischer Machtspitze. Nicht anders unterwirft die marxistisch-leninistische Ideologie die sogenannten Proletarier aller Völker der Herrschaft der kommunistischen Päpste. Nicht anders dient den freimaurerischen Hochgraden die Idee der Weltrepublik als Mittel zu ihrer Herrschaft. Unter diesem Gesichtspunkt sollte man die Geschichte auch einmal betrachten. Die zahlenmäßig kleine Gruppe machtgieriger Menschen und ihre Hörigen verlieren dann auf gewaltlosem Wege ihre Macht, wenn die Völker ihnen den Gehorsam aufsagen."

 

Gerhard Müller: "Überstaatliche Machtpolitik im 20. Jahrhundert - Hinter den Kulissen des Weltgeschehens", Pähl 1982, S. 364

 

 

52) "Einige der bedeutendsten Männer der Vereinigten Staaten, aus den Bereichen Handel und Produktion, fürchten sich vor jemandem, vor etwas. Sie wissen, daß es irgendwo eine Macht gibt, so organisiert, so subtil, so wachsam, so vernetzt, so durchdringend, daß sie besser nur flüstern, wenn sie schlecht von ihr sprechen."

 

Thomas Woodrow Wilson, 27. Präsident der USA

 

 

53) "Aber selbst hochangesehene deutsche Historiker scheinen das Ausmaß des Antisemitismus' Kaiser Wilhelms II. schwer einschätzen zu können. Sie weisen darauf hin, daß Wilhelm mit Männern wie Albert Ballin und Walter Rathenau - den sogenannten "Kaiserjuden" - befreundet war und zahlreiche jüdische Wissenschaftler zum Professor ernannt hat, und folgern daraus, daß er deshalb kein Antisemit gewesen sein kann. Sie übersehen dabei, daß der Kaiser mehrmals erklärt hat, er sehe Ballin nicht als Juden an, daß er Rathenau als 'gemeinen, hinterlistigen, niederträchtigen Verräter' beschimpfte, der zu dem 'inneren Ring' der zweihundert Juden gehört habe, die die Welt regierten, und der mit Recht ermordet worden sei, ..."

 

W. Benz / W. Bergmann: "Vorurteil und Völkermord", S. 255

 

 

54) "In Zukunft, also im 20. Jahrhundert, werden diejenigen in einer Gesellschaft die eigentliche Macht ausüben, die fähig sind, ihre Sprachregelung in der Gesellschaft durchzusetzen. Dann ist die Wahl der Begriffe und der Sprache kein Nebenkriegsschauplatz, sondern dann wird der Kampf um die Sprache zur entscheidenden Schlacht."

 

Friedrich Nietzsche

 

 

55) In der Nacht, als der in Agonie liegende Kaiser Chinas sterben sollte, fragte der Kronprinz den großen Meister der Ideen um Rat: "Was - weiser Konfuzius - soll das erste sein, das ich zu befehlen habe, wenn ich Kaiser geworden bin?" Ohne langes Zögern antwortete der Philosoph: "Gib den Begriffen ihre ursprüngliche Bedeutung wieder."

 

Alte chinesische Weisheit

 

 

56) "Die Stadt der Zukunft wird in ihren Einrichtungen einer Stadt des Mittelalters gleichen ... und wer nicht aufgrund seines Berufes dazu verdammt ist, in der Stadt zu arbeiten, wird aufs Land ziehen. Unsere Zivilisation ist eine Kultur der Großstädte. Daher ist sie eine Sumpfpflanze, geboren von degenerierten, kränklichen, dekadenten Menschen, die freiwillig oder unfreiwillig in einer Sackgasse des Lebens gelandet sind."

 

Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi (1894 - 1972) in seinem 1932 erschienenen Buch "Revolution durch Technologie"

 

 

57) "Man wird das Entstehen der faschistischen Bewegungen in Europa nur verstehen können, wenn man die Angst vor dem Aufbruch des Kommunismus zur Weltherrschaft als treibende Kraft für das Handeln der politischen Führungseliten der westlichen Welt erkennt."

 

Andreas von Bülow: "Im Namen des Staates", S. 372

 

Anmerkung: In Ergänzung dieser elementaren, gleichwohl immer wieder vernachlässigten Einsicht sollte man noch die Antwort auf die Frage hinzufügen, wer denn nun nach dem Ende des Ersten Weltkrieges etwas an den drohenden Weltkommunismus zu verlieren hatte. Das Deutsche Reich jedenfalls nicht. Es lag ausgeblutet am Boden und hatte die praktisch unerfüllbaren Belastungen des Schandfriedens von Versailles vor sich. Wenn jemand etwas zu verlieren hatte, dann waren es gewisse angelsächsische Kreise in London und an der amerikanischen Ostküste.

 

 

58) "Hitler war auf dem jahrelang ausgerollten Teppich der Westmächte inzwischen so populär und unanfechtbar geworden, daß von nun an jeder Widerstand von militärischer wie ziviler Seite als dem (deutschen, d.V.) Volk nicht mehr zu vermittelnder Hochverrat angesehen worden wäre. Man wird den Eindruck nicht los, als sei dieses bewußte Gewährenlassen, dieses massive Unterstützen der nationalsozialistischen Sache in Deutschland nicht nur der Naivität und Beschränktheit deutscher Führungskräfte in allen Teilen der Gesellschaft zuzuschreiben gewesen, sondern einem eigennützigen Kalkül auch der ausländischen Partner entsprungen..."

 

Andreas von Bülow: "Im Namen des Staates", S. 375

 

Anmerkung: In einem ähnlichen Sinne hatte sich schon Sebastian Haffner in seinen "Anmerkungen zu Hitler" geäußert. Man muß wirklich kein Nationalist sein, um die Ungerechtigkeit gegenüber dem deutschen Volk zu erkennen. Zuerst wird Hitler von angelsächsischen Kreisen mit dreistelligen Millionen-Reichsmark-Beträgen an die Macht gekauft, dann bringt er in den Massakern anläßlich der Röhm-Affäre alle die Personen um, die etwas von seinen Geldgebern wissen und die ihm sonst bei seinen gegenüber dem deutschen Volk hochverräterischen Vorhaben im Wege gestanden haben, dann beginnt er mit dem Massenmord an den Juden, über den die Alliierten von Beginn an über vielfältige Quellen informiert waren, ohne einzuschreiten und "zu guter letzt" wird dem deutschen Volk die Schuld für die ganze Katastrophe in die Schuhe geschoben.

 

 

59) "Nur Freimaurer der höchsten Grade durften sich Hoffnung machen, ins Komitee der 300 gewählt zu werden."

 

Dr. John Coleman, laut NEXUS Magazin ein ehemaliger MI6-Agent in "Das Komitee der 300", S. 147

 

 

60) "Nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz stammen rund 90 Prozent des in Deutschland verteilten rechtsradikalen Materials aus den USA. Rechtsradikale Gönner aus Übersee unter Einschluß von Kanada wählen sich nach rassischen Gesichtspunkten Führer deutscher Neonazigruppen aus, um diese nach Kräften finanziell und mit Material zu unterstützen."

 

Andreas von Bülow: "Im Namen des Staates", S. 468

 

 

61) "Irgendwelche Schuldgefühle gegenüber der jüdischen oder irgendeiner anderen ausländischen Volksgemeinschaft sind mir fremd, und ich halte diejenigen Deutschen für psychisch krank, die solche Schuldgefühle entwickelt haben, aber an irgendwelchen Verbrechen gegen Juden nicht beteiligt waren. Es ist offensichtlich und leicht zu beweisen, daß in Deutschland und ganz Mitteleuropa eine Kulturvernichtung großen Ausmaßes stattfindet. Da ich jedoch die deutsch mitteleuropäische Kultur schätze, weil sie meinem Leben Sinn und Inhalt gegeben hat, werde ich für den Erhalt dieser Kultur arbeiten und kämpfen. Außerdem ist offensichtlich, daß eine Vernichtung der menschlichen Lebensräume in großem Ausmaß stattfindet. Das Aussterben von Tier  und Pflanzenarten, Erosion, Verwüstung und Versteppung, sowie die atomare Verseuchung riesiger Gebiete nimmt nahezu ungehindert seinen Laut Diese Tatsache sollte insbesondere die Aufmerksamkeit der jungen Menschen dieser Erde auf diejenigen richten, die dafür die Hauptverantwortung tragen. Ohne wirksame Opposition gegen solche Taten wird dieser Planet düsteren Zeiten entgegengehen."

 

Dieter Rüggeberg, aus dem Vorwort der 3. Aufl. der "Geheimpolitik - Band 2 - Logen-Politik"

 

 

62) "Seit einiger Zeit bin ich über die Art beunruhigt, wie sich die CIA von ihrem ursprünglichem Auftrag entfernt hat. Sie ist ein operationeller und manchmal ein Politik machender Arm der Regierung geworden."

 

Harry S. Truman, 33. Präsident der USA im Dezember 1963

 

 

63) "Die Roten Brigaden waren unterwandert. Die Baader-Meinhof-Gruppe war unterwandert. Die Action Direct - viele dieser linken Terrorgruppen waren entweder unterwandert oder assoziiert."

 

Dr. Oswald Le Winter, CIA-Verbindungsoffizier im Range eines Oberst, CIA-Direktor, der zwischenzeitlich in Portugal um politisches Asyl nachgesucht hat und dort unter anderem enthüllt hat, daß auch Olof Palme im Auftrag der CIA ermordet wurde

 

 

64) "Ich hatte vorgeschlagen, eine Gruppe von 2 - 3 Mitarbeitern zu etablieren, die als Terrorgruppe aufgebaut werden sollte."

 

Dr. Hans Kollmar, Kriminaldirektor im Bundeskriminalamt

 

 

65) "Die Autonomie der RAF, auf die wir uns so viel eingebildet haben, war zu großen Teilen Fiktion und Selbstbetrug. Wir sind vermutlich öfters von Geheimdiensten wie ein Pfingstochse am Ring durch die Arena geführt worden."

 

Peter-Jürgen Bock TAZ vom 16.2.1992

 

 

66) "Sicher ist: die 'RAF', die den Anschlag auf das Gefängnis in Celle verübt hatte, bestand aus Mitarbeitern des Verfassungsschutzes und der GSG 9. Unter anderem waren ein Ministerialrat und zwei Hauptkommissare daran beteiligt. Bei diesem Anschlag wurde ein gestohlenes Kraftfahrzeug verwendet. Gleichzeitig verfügte man über Ausweispapiere, die aus einem von der 'RAF' verübten Überfall im Jahr 1974 in Michelstadt im Odenwald stammten."

 

diverse Zeitungen und Zeitschriften

 

 

67) "Man weiß nicht mehr, welche Anschläge von Terroristen und welche vom Staat zu verantworten sind"

 

Jürgen Trittin, damals Landtagsabgeordneter der GRÜNEN, heute Bundesumweltminister

 

 

68) "Meine gesamten Aussagen, was das Attentat (auf Herrhausen) betrifft, was die Personen betrifft, die es gemacht haben sollen, ist gelogen gewesen. Aber nur, weil ich durch das Hessische Landesamt für Verfassungsschutz dazu gezwungen wurde."

 

Siegfried Nonnen, der u.a. Christoph Seidler, Andrea Klump und sich selbst fälschlicherweise bezichtigt hatte, am Attentat auf Herrhausen beteiligt gewesen zu sein

 

 

69) "Sein Tod zu dieser Zeit ... und die bestürzenden Umstände seines Todes ... ähneln der Ermordung Präsident Kennedys 1963. Betrachtet man die enormen Ereignisse in der Sowjetunion, in Osteuropa und besonders in Deutschland ... dann hat der Mord an Herrhausen eine enorme Bedeutung. Er darf nicht als einer von vielen Terroranschlägen unter den Teppich gekehrt werden ... Wirkliche Terroristen ermorden einen Bankpräsidenten nicht ohne besonderen Grund. Die meisten Terroristen sind bezahlte Strohmänner und Werkzeuge großer Machtzentren. Irgendwelche großen Machtzentren wollten den Vorstandssprecher der Deutschen Bank an diesem Tag, auf diese Weise, aus irgend einem Grund aus den Weg räumen und anderen eine Lehre erteilen. In dieser Art und Weise seines Todes lag eine Botschaft. ...

Kennedy, Aldo Moro, Enrico Mattei und Olof Palme sind alle aus demselben Motiv ermordet worden   weil sie die Kontrolle der Welt durch das 'Kondominat von Jalta' nicht akzeptiert haben. Ja, in der Tat, hat sich eine kleine Machtelite bedroht gefühlt".

 

Fletcher Proutly, Oberst der US-Air Force, für die CIA gegen Kuba tätig

70) "Jetzt gab eine protestantische Großmacht dem heiligen Reiche den Gnadenstoß, und durch die Schlachten am Ohio und am Ganges wurde für alle Zukunft entschieden, daß die Herrschaft über das Weltmeer und die Colonien den protestantischen Germanen gehörte."

 

Heinrich von Treitschke, (1834 - 1896, Historiker, Professor u.a. in Berlin)

 

Anmerkung: Mit der protestantischen Großmacht ist Preußen unter Friedrich dem Großen gemeint, die dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation den "Gnadenstoß" versetzte, welches dann endgültig 1806 erlosch, als Franz II unter dem Druck Napoleons auf die Kaiserkrone verzichtete.

Den antisemitisch angehauchten Verschwörungstheoretikern wird es nicht in den Kram passen, aber die Machtanhäufung protestantischer Angelsachsen in Groß Britannien und den USA dürfte die hintergründige Macht Zions immer noch in den Schatten stellen. Und wo kommen sie her? Aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein machten sie sich um 450 n.Chr. auf den Weg über die Nordsee nach Britannien.

 

 

71) "Gott würfelt nicht!"

 

Albert Einstein, 1879 - 1955, Nobelpreisträger für Physik (1921)

 

 

72) "... ging der Heilige Vater durch eine große Stadt, die halb zerstört war, und halb zitternd, mit wankendem Schritt, von Schmerz und Sorge gebeugt, betete er für die Seelen der Leichen, denen er auf seinem Weg begegnete."

 

Aus dem "Dritten Geheimnis von Fatima", Marien-Erscheinung am 13.7.1917 in Portugal

 

 

73) "Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen - mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen."

 

Hans Herbert von Arnim, Professor für öffentliches Recht und Verwaltungslehre in Speyer

 

74) "Die D-Mark ist in gewisser Weise Deutschlands Nuklearwaffe."

 

Francois Mitterand

 

 

75) "Die CIA kontrolliert die kriminelle Geheimloge P 2 (Propaganda Due). Nur das Pentagon ist im Besitz der vollständigen Mitgliederliste. Die CIA gründet in dem befreundeten Italien eine geheime Regierung und die gesamte politische Szene der westlichen Welt schweigt. Chef und Meister vom Stuhl dieser Freimaurer-Loge ist der Matratzenhändler Gelli, dem es sogar gelang, aus dem sichersten Gefängnis der Schweiz 'auszubrechen'. Dieser Gelli ist so 'ehrenwert', daß er seit den 1970er Jahren zu allen Amtseinführungen der amerikanischen Präsidenten eingeladen wurde. Von den jetzt schon über 40 Präsidenten der USA war gerade eben eine Handvoll keine Freimaurer. Ein Schelm, der sich nichts Böses dabei denkt."

 

Detlef Winter, 1977 - 1997 Rechtsanwalt in Lübeck, Berufsaufgabe wegen übelsten Mobbings durch Rotarier, Lions, Kiwanis-Club-Leute und andere Logenbrüder

 

 

76) "Sie können nicht Präsident der Vereinigten Staaten sein, wenn Sie keinen Glauben haben. Denken Sie an Lincoln, geht auf die Knie in schweren Zeiten und im Bürgerkrieg und lauter so Zeug. Kann man nicht. Und wir sind gesegnet. Sie brauchen sich wegen mir keine Sorgen - Don't cry for me, Argentina. Jetzt muß ich aber los und mich entspannen. Der Doktor hat mir gesagt, ich soll mich entspannen. Der Doktor hat mir gesagt, ich soll mich entspannen. Der Doktor hats gesagt. Er wars. Er hat gesagt: 'Entspannen'".

 

George Bush, der größte Präsident zwischen Ronald "Alzheimer" Reagan und Billy "Blas mir einen" Clinton. Der Vater des amtierenden Cowboys war häufig unfähig, verständliche Sätze zu bilden, was aber die Bevölkerung in "Gods own country" nicht hinderte, ihn zu ihrem Oberfuzzi zu wählen. "God bless America", kann man da nur wünschen.

 

 

77) "Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Zwiespalt brauchte ich unter ihnen nicht zu säen. Ich brauchte nur meine Netze auszuspannen, dann liefen sie wie ein scheues Wild hinein. Untereinander haben sie sich gewürgt, und sie meinten, damit ihre Pflicht zu tun. Törichter ist kein anderes Volk auf der Erde. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgten sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde."            Napoleon Bonaparte

 

 

78) "Bürger auf die Barrikaden! Wir dürfen nicht zulassen, daß alles weiter bergab geht, hilflose Politiker das Land verrotten lassen."

 

Arnulf Baring (DER SPIEGEL 48 / 2002 / 24)

 

 

79) "Wir haben sechs oder sieben Millionen Deutsche umgebracht. Möglicherweise werden wir eine weitere Million oder so töten, bevor der Krieg zu Ende ist."

 

Winston Churchill, Kriegsverbrecher und Freimaurer am 7.2.1945 auf der Konferenz von Jalta

 

 

80) "55.000 Mitglieder in etwa 30 Ländern haben sich diesem informellen Netzwerk angeschlossen, getragen von einer Welle der Begeisterung, die bisweilen an die Frühphase der New Economy erinnert. Und doch kann niemand sagen, ob Attac nicht irgendwann genauso zusammenbrechen wird wie viele Internet-Start-ups."

 

DER SPIEGEL 33 / 2001 / 90 (Dabei darf man nicht vergessen, daß der Führer von Attac, Bernard Cassen, gleichzeitig Chef der französischen Monatszeitschrift LE MONDE DIPLOMATIQUE ist und daß das Weltherrschaftssystem jeden Widerstand bricht, in dem Aufmüpfige nicht nur gemobbt, sondern auch brotlos gemacht werden. Cassens berufliche Karriere wird jedoch nicht angetastet.)

 

 

81) "Der Dritte Weltkrieg hat begonnen, aber die Gefahr für Israel ist vorüber....Saddam Hussein unterstützt den Terror seit langem. Jetzt können islamische Terroristen mit Iraks Hilfe an Massenvernichtungswaffen herankommen. Außerdem gibt Saddam den Familien der Selbstmordattentäter Geld und materielle Hilfe".

 

Efraim Halewi, Ex-Mossad-Chef im Januar 2003 (Es wurden keinerlei Beweise vorgelegt. Das Handeln von USA + UK + Israel bleibt völkerrechtswidrig. Die übrige Staatengemeinschaft sollte diese drei Rechtsbrecher zukünftig wie Leprakranke behandeln, die diplomatischen Beziehungen abbrechen und in jeder Beziehung vollständig boykottieren. Der maßgebliche Rest der Völkergemeinschaft dürfte es vorziehen, in einer Welt des Rechts und der Menschlichkeit zu leben)

 

 

82) "Der Irak ist der Anfang, Syrien wird das nächste Ziel sein und danach der Iran!"

 

US-Kriegsminister Donald Rumsfeld

 

 

83) "Wir haben 1945 angefangen, uns den Globus zu erobern. Die NATO wurde nicht eingerichtet, um die armen Europäer vor den Russen zu schützen, sondern um die totale Kontrolle über Westeuropa zu erlangen. Meine Botschaft an die Leser lautet deshalb: Nehmen Sie die offizielle Politik der USA nicht ernst! Es macht keinen Unterschied, wer gewählt wird. Das Land wird längst von Großkonzernen geleitet. Die entscheiden, wer auf verschiedenen Ebenen der Regierungsgewalt dienen darf. Und sie sind niemand auf Erden verantwortlich."

 

Gore Vidal, amerikanischer Politiker und Publizist (Zitiert in der BERLINER ZEITUNG, 3.1.1997)

 

 

84) "Möge Jupiter nur geben, daß die Deutschen sich ihrer eigenen Kräfte bewußt werden und ein wenig enthaltsamer all ihren Eifer auf große Dinge richten, und sie werden nicht mehr Menschen, sondern Heroen sein. Göttlich, ja göttlich ist der Geist dieses Volkes, das bislang nur in solchen Wissenschaften noch nicht den Vorrang einnimmt, an denen es keinen Gefallen fand!"

 

Giordano Bruno, am 8. März 1588 in Wittenberg.

Bruno (1548 - 1600) war einer der ersten neuzeitlichen Denker. Er trat 1563 in den Dominikanerorden ein, den er 1576 wegen seiner Anschauungen verlassen mußte. Er wanderte durch die Schweiz, Frankreich, England, wo er am Hofe der Königin Elisabeth seine Hauptwerke schrieb, und Deutschland. Als er 1592 nach Italien zurückkehrte, fiel er durch Verrat in die Hände der Inquisition und wurde nach siebenjähriger Gefangenschaft am 17.2.1600 auf dem Campo de'Fiori in Rom verbrannt. In Ausgestaltung der Lehre des Kopernikus hatte Bruno ein Weltbild entworfen, das in seinen Grundlagen durch Nikolaus von Kues beeinflußt ist. Das Universum sei unendlich und von der göttlichen Weltseele durchwaltet. Die Einzeldinge seien in der Weltvernunft begründet; in ihnen spiegele sich die Einheit des Universums wider. Brunos Lehre ist beherrscht vom Widerspruch zwischen negativer Theologie und Pantheismus. Brunos Philosophie beeinflußte unter anderem Leibnitz, Herder, Goethe, Jacobi und Schelling.

 

 

85) "Welches ist nun die Partei, die gegen uns Deutsche arbeitet? Das sind die Freimaurer; sie fordern in allen Ländern ihre Brüder auf, zu Gunsten des Dreiverbandes (Deutschland, Österreich-Ungarn, Italien) zu arbeiten ... Mit vielem Geld unterstützen die Freimaurer, die die gehässigsten Feinde des Christentums sind, die deutsch-feindlichen Zeitungen."

 

"Apologetischer Vortrag" über das Thema "Thron und Altar", gehalten am 20.11.1914 in der St. Emmeranskirche zu Mainz. Vgl. "Mainzer Journal" (Nr. 272)

 

 

86) "Der Berliner Börsenvorstand hat Adolf Hitler das Ehrenprotektorat übertragen. Dies festliche Ereignis wird künftig als Versöhnungstag (auf deutsch Jom-kippur) gefeiert."

 

"Simplicissimus" vom 1. Dezember 1930

 

 

87) "... es ist bekannt, daß konservative und imperialistische Politiker wie Stahl und Disraeli jüdischen Blutes waren. Vielleicht trifft Rabbi Michels das Rechte, wenn er sagt: 'Es gibt eben schlechthin nichts in der Welt, das ohne Juden vor sich ginge: weder Bolschewismus noch westliche Demokratie noch Fascismus...'"

 

"Süddeutsche Monatshefte", Juli 1927, Seite 280

 

 

88) "Vergessen wir die Wahrheit nie: so lange wir die Juden mit jenem Hasse verfolgen, der überall das sicherste Kennzeichen des Pöbels ist, entsprechen wir ganz den geheimen Plänen ihres Gesetzgebers. Aber wie dann, wenn wir sie als Menschen behandeln, wenn wir ihnen mit jenem Wohlwollen entgegenkommen, welches der gesunde Menschenverstand vorschreibt, und das überdies unsere Religion zur ersten Pflicht macht? Dann sind wir nahe daran, Moses zu überlisten, und der allerdings sehr lästigen Eigentümlichkeit des Volks den Todesstoß zu versetzen."

 

Professor A. Fr. Gförer: "Geschichte des Urchristenthums", Stuttgart 1838

 

 

89) "70,6 Prozent aller Verfahren werden in einem Anwaltsbüro außergerichtlich erledigt."

 

ZAP 14 / 2002 / 797

 

Anmerkung: Dadurch ist wieder einmal die insbesondere auch von der Richterschaft kolportierte Denunziation, die deutschen Rechtsanwälte seien geldgierig und Schuld an der ansteigenden Prozeßflut, widerlegt. Die deutsche Richterschaft täte besser daran, sich in ihrer konservativen Standesvertretung einen anderen Häuptling zu wählen als G. Mackenroth (Präsident des Landgerichts Itzehoe), der kaum verhüllt Sympathien zur Legalisierung von Foltermethoden bekundet hat. Der einstmals jüngste Staatsanwalt der Republik scheint im "Schnellwaschgang" seiner Ausbildung die Kapitel "Gestapo" und "Stasi" ausgelassen zu haben.

 

 

90) Ein weiteres Beispiel der manipulativen Grundtendenz der bundesdeutschen Systemmedien ist die Berichterstattung über die Anklageerhebung gegen den Ex-Mannesmann-Konzernchef Esser, der fast 60 Mio. DM Abfindung kassierte, und andere Mitbeschuldigte, einschließlich IG-Metall-Chef Zwickel. Diese überfällige Klärung der Rechtmäßigkeit/Rechtswidrigkeit der Selbstbedienungsmentalität deutscher Manager ist keinesfalls das Verdienst der die Anklage nunmehr fertigenden Staatsanwaltschaft in NRW; die hatte das Verfahren nämlich schon eingestellt. Erst auf Grund der Beschwerde nebst hochqualifizierter Begründung der Rechtsanwaltskanzlei Prof. Dr. Mark Binz und Dr. Martin Sorg hat der zuständige Generalstaatsanwalt die Einstellung kassiert und die Wiederaufnahme der Ermittlungen angeordnet, was dann zur Anklageerhebung führte.

 

 

91) "Psychologie und Lebenserfahrung besagen, daß mit dem Ansteigen der fachlichen Inkompetenz die Fähigkeit und Bereitschaft abnimmt, sich selbst zu erkennen."

 

Dr. Egon Schneider, Nestor des deutschen Zivilprozeßrechts

 

 

92) "Die Freimaurerei ist in New York laut dem Massonic Standard heute so zahlreich verbreitet, dass auf 14,4 stimmberechtigte Bürger ein Freimaurer gezählt wird, und ein Freimaurer auf 45,75 Einwohner. Diese Tatsache findet nach dem genannten Freimaurerorgan in dem Umstande eine Erklärung, dass die Hälfte der in den Vereinigten Staaten wohnenden Juden sich in New York vorfindet, und diese Juden weisen in der Freimaurerei einen hohen Prozentsatz auf. Dies ist auch ein beachtenswertes Moment, um die Kriegstreiberei in Amerika verstehen zu lernen."

 

"Kölner Volkszeitung" vom 24. April 1916

 

 

93) "Die deutschen Bürger sind (erheblich) weniger kriminell als die Amerikaner. (Im Jahre) 2001 saß jeder 145. US-Bürger hinter Schloß und Riegel, in Deutschland (trotz seiner hohen Ausländerkriminalität) nur jeder 1.220. Bürger."

 

Zeitschrift für Anwaltspraxis (ZAP) vom 12.6.2002, S. 611

 

 

94) "Wir haben Bücher und Blumen, eigentlich alles, was der Mensch zum Glücklichsein braucht. (...) Genau das Gegenstück zu Bush mit seiner wahnwitzigen Kriegslüsternheit, Mordgier und Anmaßung. Er spielt sich als Tugendwächter und Garant für Freiheit und Gerechtigkeit auf. Aber sein eigenes Land versinkt im Chaos. Amerika braucht jede Woche ein neues Gefängnis für 1000 Straftäter. In den USA leben ca. 4 % der Weltbevölkerung, aber ein Viertel aller Strafgefangenen der Welt schmachten in US-Gefängnissen. Aber sie wollen die ganze Welt mit diesen Zuständen beglücken."

 

Manfred Roeder, Rundbrief 02/2003, Seite 2

 

 

95) "Das Freimaurertum bezweckt, die öffentliche Meinung zu bilden und zu leiten. Es will auf die Regierung des Landes jenen Einfluß haben, welcher mächtigen Institutionen gebührt. Deshalb arbeitet es darauf hin, in die öffentliche Verwaltung, in die legislative Körperschaften und an die höchsten Stellen der Macht seine eigenen Leute zu bringen."

 

Adriano Lemmi, Großmeister des Großorients von Italien und Großkommandeur des Supremo Consiglio (1822 - 1906); zitiert nach "Freimaurer und Irredenta" von Theodor von Losnosky in "Köln. Volkszeitung" vom 8. Oktober 1917

 

 

96) "Virus, Virus, gib mir meine Legionen wieder!"

 

Kaiser Augustus, nachdem er davon erfahren hatte, daß sein Feldherr Quintilius Virus im Teutoburger Wald von Hermann dem Tuberkel vernichtend geschlagen worden war

 

 

97) "Du willst mich wohl verarchen!"

 

Noah zu Jahwe, anläßlich der Diskussion zum Thema "Sintflut"

 

 

98) "Es genügt nicht, arm und unbegabt zu sein, wenn man dabei nicht glücklich ist."

 

George Bernard Shaw

 

 

99) "Ich sehe im Arbeiter einen Unternehmer, alles andere ist von gestern."

 

Rainer Barzel, 1954 jüngster Ministerialrat der Bundesrepublik, der später Willy Brandt mit konstruktivem Mißtrauensvotum stürzen wollte, was HVA-Chef Markus Wolf durch "reichlich Knete" an korrupte Abgeordnete vereitelte

 

 

100) "Gebt mir die Befugnisse einer Notenbank; dann kümmere ich mich nicht um den Gesetzgeber."

 

Anselm Rothschild

 

 

101) "Nur ein Deutschland, das sich seinem Wesen entfremden würde, war vom Yankee wohlgelitten"

 

Adolf Halfeld in "USA greift in die Welt", S. 132

 

 

102) "Die hintergründige Identifikation der USA mit jenen Verbrechen, die vom und im nationalsozialistischen Deutschland begangen wurden, stellt der Sache nach ein höchst ungewöhnliches Novum dar - wenngleich die Struktur weltanschaulicher Vorurteile häufig ähnlich gelagert ist: Abspaltung eigener Negativität und ihre Projektion auf das gegenläufig Andere."

 

Dan Diner in "Verkehrte Welten - Antiamerikanismus in Deutschland", S. 131

 

 

103) "So rissen wir uns ringsherum von fremden Banden los. Nun sind wir Deutsche wiederum, nun sind wir wieder groß... Zusammenhaltet euren Wert und euch ist niemand gleich."

 

Johann Wolfgang von Goethe (in einem Gedicht nach der Völkerschlacht bei Leipzig)

 

 

104) "Wir leben in einer Zeit, in der politische Korrektheit mehr gilt als Ehrlichkeit".

 

Madonna, Popikone im Jahre 2001

 

 

105) "In den vergangenen Jahren arbeitete jeder Siebte in der NPD-Führung in Personalunion auch für einen deutschen Geheimdienst, also etwa 30 von 200 Vorstandsmitgliedern der NPD".

 

Süddeutsche Zeitung vom 28.2.2003

 

 

106) "Der Spionageabwehrchef beim BND Volker Foertsch wurde 1998 vorzeitig entlassen, da man ihn aufgrund falscher Aussagen der Doppelspionage verdächtigte. Der BND bespitzelte deshalb seinen eigenen Chef mehr als 16 Monate."

 

Süddeutsche Zeitung vom 27.7.2002

 

 

107) "Laut Gesetz unterrichtet die Regierung das parlamentarische Kontrollgremium PKG über die Arbeit von Spitzeln und Spionen. Ausnahmen sind durch einen Gummi-Paragrafen zulässig und führen die Kontrolle ad adsurdum."

 

Süddeutsche Zeitung vom 1.2.2002

 

 

108) "Nach den Terror-Attacken auf die USA ist der Ruf nach stärkeren Geheimdiensten als spontane emotionale Reaktion verständlich, politisch aber fatal. Gerade angesichts einer Verdächtigung von Bin Laden als Drahtzieher wäre der Ausbau der Geheimdienste pervers. Die USA selbst haben über den pakistanischen Geheimdienst ISI die afghanischen Mudschaheddin und Bin Laden in hohem Maße gefördert."

 

Ilka Schröder, GRÜNE Abgeordnete des Europäischen Parlaments in einer Presseerklärung vom 13.9.2001

 

 

109) "Die Organisation des Militärgeheimdienstlers unter Adolf Hitler Reinhard Gehlen, die Vorläuferbehörde des BND, wurde zum 'braunen Biotop'. Zu ihnen gehörten SS-Oberführer Willi Krichbaum, Freund von Reinhard Heydrich. 'So zogen alte Kämpfer aus SD und Gestapo ins neue Amt und wurden schnell wieder von Gejagten zu Jägern.'"

 

DER SPIEGEL 36 / 2001 / 167

 

 

110) "Die Grenzlinie zwischen Verfassungsschutz und rechter Szene ist nicht mehr erkennbar."

 

Bodo Ramelow, PDS-Fraktionsvize laut DER SPIEGEL 21 / 2001 / 38

 

 

111) "Der BND ließ sich jahrelang von eigenen Agenten gegen bar alte Informationen andrehen."

 

DER SPIEGEL 5 / 2001 / 40 ff

 

 

112) "Der Verfassungsschutz Brandenburgs beschäftigte jahrelang einen wegen Mordversuchs verurteilten Neonazi als Spitzel. 1992 beteiligte sich der spätere Verfassungsschutzangestellte an einem Mordversuch an einem Asylbewerber aus Nigeria. Dafür wurde er 1995 mit acht Jahren Freiheitsentzug bestraft und prompt beim Verfassungsschutz angestellt."

 

Süddeutsche Zeitung vom 10.7.2000

 

 

113) "Im Frühjahr 1990 hat das bayerische Landesamt für Verfassungsschutz ein Staatssicherheits-Dossier über den ehemaligen Ministerpräsidenten Franz Strauß, CSU, vernichtet. Andere werden aufgrund der Staatssicherheits-Akten vor Gericht gestellt; mit dem richtigen Parteibuch kann das nicht passieren. Günther Beckstein, CSU, hält diese Vertuschungsmaßnahme für o.k."

 

Süddeutsche Zeitung vom 10.4.2000

 

 

114) Das Berliner Landesamt für Verfassungsschutz beschäftigte über Jahre einen ehemaligen Hauptmann der DDR-Staatssicherheit unter dem Decknamen "Förster".

 

Süddeutsche Zeitung vom 27.3.2000

 

 

115) "Den früheren Büroleiter von Strauß und späteren Verfassungsschutzchef Ludwig-Holger Pfahls - in der Staatskanzlei einst enger Kontaktmann Stoibers - jagt das Bundeskriminalamt. Er soll 3,8 Millionen Mark Bestechungsgelder angenommen haben."

 

DER SPIEGEL 37 / 1999 / 29

 

 

116) "Nach wie vor - und das heißt seit über 28 Jahren - wird Dr. Rolf Gössner, Rechtsanwalt, renommierter Publizist und engagierter Bürgerrechtler vom Verfassungsschutz geheimdienstlich überwacht. Diese Tatsache hat das Bundesamt - auf Antrag - dem Betroffenen Ende letzten Jahres mitgeteilt."

 

Humanistische Union, Presseerklärung vom 12. Januar 1999

 

 

117) "Kein anderes Land hat in dem nun ausklingenden Jahrhundert, in dem es die Vereinigten Staaten zur allgemeinen Weltführerschaft brachten, internationale Vereinbarungen häufiger gebrochen ... Die Vereinigten Staaten können nicht anders als in Gewalt agieren; die Gewalt ist ihr Schicksal."

 

Rolf Winter, "Die amerikanische Zumutung", S. 129

 

 

118) "Der Krieg gegen den Terrorismus ist die Mutter aller Lügen."

 

Peter Scholl-Latour, ZDF 12. März 2003, 20:15 Uhr

 

 

114) "Klar liegt da kein Puderzucker!"

 

Karlheinz Anding, seinerzeit Staatssekretär im Umweltministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern im Januar 1994 im Rahmen der Untersuchungen, ob 41 dioxinhaltige Fässer aus Seveso auf der Giftmülldeponie bei Schönberg gelandet waren.

 

 

115) "Ein Volk geht unter, wenn ihm Opfermut mangelt. Voller Stolz und Dankbarkeit gedenke ich der Opfer, die unsere Ahnen für das Vaterland der Freien gebracht haben. Was wäre aus dem Volk der Deutschen geworden ohne sie?

Wer einen sinnvollen sowie notwendigen Angriff gegen unsere Feinde unternimmt mit dem freigewählten Gefängnisaufenthalt als Waffe, der wächst zum Helden heran. Nichts Besseres kann ihm im Leben widerfahren. In ihm wird der Kern des Guten, der in jedem ruht, angeregt, in Erscheinung zu treten. Wer sich so zeigt, verschwindet nicht in der Versenkung. Er tritt ein in die Ruhmeshalle unseres Volkes als ein zu verehrendes Vorbild.

Wenn die vielen jungen Deutschen, die wegen sinnloser und unbedachter 'Aktionen' die Gefängnisse des Lagerregimes kennen gelernt haben, diesen Ort freiwillig gewählt hätten im Kampf gegen den an unserem Volk verübten Seelenmord, dann wären wir schon am Ziel. Dann wäre unserem Volke schon längst wieder eine Kampf Elite erwachsen... . Endlich schiene die Sonne wieder auf Deutsche, die stolz das Werk unserer Ahnen fortsetzen.

Mit Feigheit kann ich nachsichtig umgehen, aber nicht mit der Pflege dieser Untugend. Sie sorgen sich um die Seelen von Sklaven. Mich verlockt der Mut der Freiheit."

 

Horst Mahler, Rechtsanwalt in Berlin, kürzlich vor dem Bundesverfassungsgericht wohlverdienter Prozeßsieger über seinen alten Weggefährten Otto Schily

 

 

116) "Das älteste Recht der Germanen ist Volksrecht, also ungesetztes Recht, nicht das Werk eines göttlichen oder menschlichen Gesetzgebers, autonome, nicht heteronome Ordnung. Es lebt im Gewissen jedes einzelnen und in der Überzeugung aller; es fließt aus dem 'Volksgeist' als der Summe der verbindenden Wertvorstellungen einer konkreten Gemeinschaft. Es gehört zum Weltbild der Germanen; ihre Welt ist eine Welt des Rechts, dem selbst die Götter unterworfen sind. Von der Wahrung des Rechtes hängt der Bestand der Welt ab. ... Es ist eine vernünftige Ordnung der Dinge, eine objektive Wahrheit, die nur gefunden zu werden braucht. ..."

 

Heinrich Mitteis / Heinz Lieberich: "Deutsche Rechtsgeschichte", 11. Aufl., München 1969, Seite 9

 

 

117) "Staatliches Handeln ist bedenklich entparlamentarisiert und kompliziert, ja undurchschaubar geworden."

 

Johannes Rau, Bundespräsident am 31. März 2003 in Lübeck

 

 

118) "Der Irak-Krieg hat dem Ansehen der USA bei den Deutschen erheblich geschadet. Nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage sind die USA für 89 % der Deutschen kein Vorbild mehr."

 

Lübecker Nachrichten vom 3. April 2003, Seite 3

 

 

119) "Zu Recht fragen sich die Leute im Land, ob wir noch ganz bei Trost sind."

 

Anke Spoorendonk, Abgeordnete des SSW im Kieler Landtag zur maßlosen Diätenerhöhung, die von SPD und CDU trotz der akuten Not im Lande durchgeboxt wurde. Diese beiden Parteien sind in S-H nicht mehr wählbar!

 

 

120) "Was ist das für ein Staat, in dem Richter, die im Dritten Reich erwiesenermaßen an Justizmorden mitgewirkt haben, freigesprochen werden?"

 

Anfrage des ASTA der PH Augsburg an den seinerzeitigen Bundesjustizminister Dr. Gustav Heinemann anläßlich des Freispruchs von Hans-Joachim Rehse durch das Landgericht Berlin am 6.12.1968. Rehse war neben Roland Freisler der am schwersten belastete Angehörige des Volksgerichtshofs. Dort war er von November 1941 bis Mai 1945 an mindestens 231 Todesurteilen beteiligt.

 

 

123) "Der Ausruf Kurt Schumachers, Konrad Adenauer sei ein 'Kanzler der Alliierten', war nicht bloß unbedachte Polemik, sondern traf durchaus einen Nerv. Doch umgekehrt daraus zu schließen, Adenauer habe sich voll und ganz der politischen Kultur des Westens verschrieben, hieße die tiefen abendländischen-katholischen Bindungen des Kanzlers übersehen. Adenauer ging es vornehmlich um die institutionelle Integration des deutschen Weststaates in den politischen Westen. Kulturell wahrte der Kanzler bei aller Bereitschaft zur Zusammenarbeit den klassischen westlichen Demokratien gegenüber eine innere Distanz. Dies macht im übrigen auch sein rückblickendes Bekenntnis deutlich, er erachte die bundesrepublikanische Verfassung, das Grundgesetz, als 'sehr schlecht'. Warum das? Nun, dieses hätten Amerikaner und Franzossen den Westdeutschen aufgezwungen."

 

Dan Diner in "Verkehrte Welten - Antiamerikanismus in Deutschland", S. 126 f unter Hinweis auf Hans-Jürgen Grabbe "Das Amerikabild Konrad Adenauers", in Amerikastudien 31 / 31986, S. 315 ff, 319

 

 

124) "Die Vertreter des USA-Monopolkapitals betreiben intensiv die Spaltung und Zerreißung Deutschlands, dem sie ihre Bedingungen diktieren können, dem gegenüber sie ihre egoistischen Interessen durchsetzen können."

 

Walter Ulbricht zitiert bei Jack Zipes: "Die Freiheit trägt Handschellen im Land der Freiheit. Das Bild der Vereinigten Staaten von Amerika in der Literatur der DDR", in Sigrid Bauschinger u.a. "Amerika in der deutschen Literatur", S. 328

 

 

125) "Mein Volk, dem ich angehöre und das ich liebe, ist die deutsche Nation, eine ritterliche, stolze und harte Nation."

 

Ernst Thälmann, Vorsitzender der KPD als er schon im KL saß

 

 

126) "Die deutschen Historiker sind Lügner und Feiglinge."

 

David Irving, britischer Historiker und so genannter Revisionist, der sich insbesondere mit Deutschland, dem Nationalsozialismus, dem Dritten Reich und dem Zweiten Weltkrieg beschäftigt

 

 

127) "Die öffentliche Meinungsmache und der öffentliche Kunst- und Literaturbetrieb unserer Zeit sind eine Art von Logenbetrieb, nur Eingeweihten zugänglich und begreifbar und jeder Versuch, ihn in breite Volksschichten in seiner Gefährlichkeit, Perfidie und seiner ungeheuren Wirkungsmacht deutlich zu machen, gilt als Sakrileg."

 

Kurt Ziesel in "Das verlorene Gewissen", München 1960

 

 

128) "In diesem Klima, gemischt aus Erpressung, Heuchelei und Demagogie auf der einen Seite, Feigheit, Opportunismus und Verrat aller politischen Einsichten und Grundsätze auf der anderen Seite, kann natürlich keine wahre und gesunde öffentliche Meinungsbildung geschehen."

 

Kurt Ziesel in "Die verratene Demokratie", München 1960

 

 

129) "Verlern es, dich zu fügen! Sich fügen heißt lügen!

 

Erich Mühsam 1919 in dem Gesicht "Der Gefangene"

 

 

130)  .... Kennt ihr jene, die dahintersitzen

und die Schnüre ziehn bei jeder Wahl?

.... Dein Geschick, Deutschland, machen

Industrien, Banken und die

Schiffahrtskompanien

-"welch ein Bumstheater ist die Wahl!

Reg dich auf und reg dich ab im Grimme!

Wähle, wähle!

Doch des Volkes Stimme is ja janz ejal!

is ja janz ejal! is ja janz ejal - !"

 

Kurt Tucholsky

 

 

131) "Deutschland wird nicht mit dem Ziel der Befreiung besetzt werden, sondern als eine besiegte feindliche Nation zur Durchsetzung wichtiger alliierter Interessen."

 

Direktive ICG 1067 der amerikanischen Militärregierung aus April 1945

 

 

132) "Jeder Unrechtsstaat nennt sich Rechtsstaat"

 

Neue deutsche Volksweisheit

 

 

133) "Wir haben keinen Rechtsstaat sondern einen Rechtsmittelstaat!"

 

Dr. Edmund Haferbeck, GRÜNEN-Politiker in Schwerin, Tierschützer und Buchautor

 

 

134) "Wie wollten Gerechtigkeit und bekamen den Rechtsstaat"

 

Bärbel Boley, DDR-Bürgerrechtlerin - zwischenzeitlich im kroatischen Exil

 

 

135) "Das Verteilen von politischen Flugblättern auf innerörtlichen Straßen ist wegen der überragenden Bedeutung des in Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes garantierten Grundrechts der freien Meinungsäußerung regelmäßig vom Gemeingebrauch gedeckt. Landesrechtliche Regelungen des Gemeingebrauchs sind verfassungskonform in diesem Sinne auszulegen."

 

Oberverwaltungsgericht Lüneburg Az: IV OVG A 190/75

 

 

136) "Der plötzliche Tod Uwe Barschels, des Ministerpräsidenten, mitten hinein in den Morast von Affären und Machenschaften, ... erregt ja nicht nur die persönliche Teilnahme vieler, vieler Menschen, sondern eben auch eine brennende Scham über den inneren Zustand unseres Gemeinwesens, wie er hier wie in einem Menetekel offenbar geworden ist. .......... Und das möchte ich jetzt auch Euch Kindern sagen: Die Ehre Eures Vaters liegt in Gottes Hand - da, nur da, ist sie unantastbar; dessen dürft Ihr immer gewiß bleiben und Euch von keinem Menschen darin irre machen lassen."

 

Dr. Ulrich Wilckens, Bischof von Holstein und Lübeck, in seiner Predigt am 27. Oktober 1987 anläßlich der Trauerfeier für Uwe Barschel im Dom zu Lübeck

 

 

137) "Uwe Barschel, der als junger Mann von einem großen Förderer 'in die Freimaurerbewegung gelotst wurde', wollte sich von diesem in Waffengeschäfte verwickelten Kreis vermutlich befreien. Nicht nur das - er wollte auch 'auspacken', 'Die ganze Bande in die Luft jagen'. Dabei sprach er sogar von einer 'politischen Mafia'. Beweisen kann ich nur die in Anführungszeichen gesetzten Zitate. .... Es ist Tatsache, daß alle Mitglieder in der Familie Barschel bereits wenige Tage nach dem Tode Barschels von mehreren Seiten den Hinweis erhielten: Uwe Barschel ist von Freimaurern umgebracht worden. Es war eine klassische und rituelle Hinrichtung...."

 

Ex-"Hör-zu"-Chefreporter und Vorsitzender der "Deutschen Konservativen" Joachim Siegerist in der 5. Auflage von "Das Testament des Uwe Barschel"

 

 

138) "Bei den weitreichenden Untersuchungen, wer den Tod des Papstes wohl herbeigeführt haben könnte, kam Yallup auf eine Liste des Osservatore Politiko, einer Miniagentur, die politische Hintergrundinformationen herausgab. Aus dieser Liste waren die Namen von 121 Kardinälen, Bischöfen und Prälaten zu entnehmen, die als Mitglieder einer Freimaurerloge aufgeführt wurden. Dabei auch einige nichtgeweihte Männer. 'Wenn diese Liste zutraf, bedeutete dies, daß Luciani (Papst Johannes Paul I.) praktisch von Freimaurern umgeben war."

 

Wolfgang Bittner "Angriffe gegen die deutsche Freimaurerei 1970 - 1995", S. 167

 

 

139) "Der bizarrste Aspekt der engsten und dauerhaften Kontakte, die zwischen der 'P 2' und dem Vatikan bestanden, war die Tatsache, daß diverse Kardinäle, Bischöfe und Priester für diesen mißratenen Sprößling des orthodoxen Freimaurertums viel Wohlwollen übrig hatten. Die katholische Kirche betrachtet die Freimaurerei als eine konkurrierende Religion. Eine Religion der Gottlosen. Sie geht davon aus, daß eines der Hauptziele der Freimaurer die Vernichtung der katholischen Kirche ist. Daher wurde bis vor kurzem jeder als Mitglied einer Loge enttarnte Katholik mit sofortiger Exkommunizierung bestraft. Es unterliegt hier kaum einem Zweifel, daß viele revolutionäre Bewegungen in der Geschichte sich des Freimaurertums als einer Waffe gegen die Kirche bedient haben" (S. 168). "Denn die Freimaurerloge, der Sidone angehörte, konnte ihre Ursprünge nicht bis zu den Steinmetzen Salomons zurückführen. Sie hatte auch nichts mit den Logen zu tun, die sich auf den italienischen Patrioten Garibaldi beriefen. Sie hatte keinen Herzog von Kent zum Großmeister, Sidonas Freimaurerloge war die 'Propaganda 2' und ihr Großmeister war Lucio Gelli" (S. 159).

 

David A. Yallup "Im Namen Gottes? Der mysteriöse Tod des 33 Tage-Papstes Johannes Paul I. - Tatsachen und Hintergünde"

 

 

140) "Ich möchte doch ganz gerne nach der Anhörung des Zeugen Lienshöft deutlich machen, daß ich starke Zweifel an der Überparteilichkeit und Unparteilichkeit der Lübecker Staatsanwaltschaft habe."

 

Gert Börnsen, Abgeordneter des schleswig-holsteinischen Landtages und für die SPD Mitglied des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zur Aufklärung der Barschel-Affäre

 

 

141) "Nichts wird sich ändern: die Politik nicht, die Politiker nicht. Man wird Besserung geloben, aber mit schon gespanntem Knie für den nächsten Tritt".

 

Rudolf Augstein nach dem Tode Uwe Barschels und der Aufdeckung von "Waterkantgate"

 

 

142) "Es darf nicht sein, daß die Herabsetzung, die Demütigung, die persönliche Diffamierung oder gar die psychische Einwirkung zur zulässigen Methode politischer Auseinandersetzung werden. Was im mitmenschlichen Umgang ehrenrührig oder unzulässig ist, darf auch in der Politik nicht angewendet werden."

 

Bericht des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses des schleswig-holsteinischen Landtages in der so genannten "Barschel-Pfeiffer-Affäre", Seite 283

 

Anmerkung: Rudolf Augstein (vgl. Ziff. 141) hat voll und ganz recht behalten. Es hat sich zwischenzeitlich mit kaum überbietbarer Deutlichkeit gezeigt, daß es nach Kriterien moralischer Integrität völlig gleichgültig ist, ob Stoltenberg und Barschel einerseits oder Engholm und Simonis andererseits regieren. Der Mensch ist eben doch eine üble und gefährliche Mutation und die durchschnittlichen Politiker in der schleswig-holsteinischen Schlangengrube nimmt dabei noch die unteren Ränge ein.

 

 

143) "Rechtfertigt das Ausmaß der Bedrohung (durch den Irak, d.V.) den Einsatz eines Krieges, der Tausenden von Unschuldigen den sicheren Tod bringen wird? Nein!"

 

Gerhard Schröder, Bundeskanzler

 

 

144) "Es gibt für eine einseitige Entscheidung, einen Krieg zu beginnen, keine Rechtfertigung. Der Irak stellt keine unmittelbare Bedrohung dar."

 

Jacques Chirac, französischer Staatspräsident

 

 

145) "Die Möglichkeiten einer friedlichen Lösung des Irak-Konflikts sind noch nicht ausgeschöpft. Wir sind eine pazifistische Nation."

 

Vicente Fox, Präsident von Mexiko

 

 

146) "Die Tür für den Frieden darf nicht zugeschlagen werden. Das Problem muss in den Vereinten Nationen friedlich gelöst werden."

 

Hu Jintao, Staatschef der VR China

 

 

147) "Die USA und ihre Regierung haben keine sauberen Hände. Ich glaube, dass wir die USA und ihr Unheil bald in Europa haben werden. George Bush führt sich auf, als sei er ein Auserwählter, der im Namen Gottes und einer höheren Wahrheit spricht."

 

Harry Belafonte

 

 

148) "Mit dieser Politik können die USA zwar den Krieg militärisch gewinnen, politisch ist es aber eine Niederlage großen Stils. Es ist tragisch, dass die USA unter dem Vorwand der Demokratisierung ihre Hegemonie aufrichten wollen."

 

Hans Küng

 

 

149) "Wir empfinden tiefen Schmerz über den Krieg. US-Präsident George W. Bush wird sich vor Gott für seine Entscheidung rechtfertigen müssen."

 

Papst Johannes Paul II.

 

150) "Die Vereinten Nationen werden in ihrer moralischen Autorität und damit in ihrer politischen Wirkung gestärkt aus dem Irak-Krieg hervorgehen."

 

Hans-Dietrich Genscher, von 1974 bis 1992 Außenminister der Bundesrepublik Deutschland

 

 

151) "Es gibt knapp 70 Millionen bösartige Hunnen, die einen sind heilbar und die anderen zum Schlachten"

 

Freimaurer Winston Churchill 1941 über das deutsche Volk

 

 

152) "Es gibt Menschen, die sich hinter den Kulissen des Weltgeschehens bewegen, und deshalb gibt es zwei Arten der Geschichtsschreibung: erstens die offizielle, gefälschte "ad usum Delphini" und zweitens die geheime, in der die wirklichen Ursachen der geschichtlichen Ereignisse verzeichnet sind - einer schändlichen Geschichte."

 

Honoré de Balzac

 

 

153) "Schaffe Probleme auf internationaler Ebene und biete dann die Lösung an, die deinem erstrebten Ziel am günstigsten erscheint."

 

Colonel Mandell House, Berater und rechte Hand des syphilitischen US-Präsidenten Woodrow Wilson in "Intimate Papers"

 

 

154) "Mr. Bush, remember Nuremberg 1945: Death by hanging!"

 

Protestschild am Absperrgitter der US-Botschaft in Berlin im April 2003

 

 

155) "Die Sozialdemokratie ist ein stinkender Kadaver!"

 

Rosa Luxemburg

 

 

156) "Ronald Schill 'gehört auf die Couch'"

 

"Lübecker Nachrichten", Überschrift in der Ausgabe vom 31.8.2002 unter Bezugnahme auf Unmutsäußerungen aus der Hamburger CDU

 

 

157) "Wie himmelweit vom dogmatisierten Christus verschieden ist doch der geschichtliche Jesus! Wie unmittelbar ergreift seine Persönlichkeit und sein Denken auch den modernen Menschen! Er ist Fleisch von unserem Fleische und Bein von unserem Beine. Nur über diesen echten Jesus der Geschichte kommt man zum Christus von heute."

 

Arno Neumann: "Jesus, wie er geschichtlich war", Leipzig 1904

 

 

158) "Von Jesus gibt es keine Psychologie, keine soziologische oder historische Erklärung, keine Idee und keinen Mythos. Er steht anders in der Welt als die Wesen dieser Welt."

 

Romano Guardini: "Die menschliche Wirklichkeit des Herrn. Beiträge zu einer Psychologie Jesu", Würzburg 1958

 

Anmerkung: Zu den Zitaten unter Ziffern 157 und 158 wird ergänzend hingewiesen auf die hervorragende Deutung Jesu in bezug auf die heutige Welt und den aktuellen Zustand der katholischen Kirche durch Eugen Drewermann ("Jesus war anders" - Auszug aus einem SPIEGEL-Beitrag auf dieser Homepage)

 

 

159) "Wir müssen vor dieser geheimnisvollen Persönlichkeit, die in der Form ihrer Zeit weiß, daß sie auf Grund ihres Wirkens und Sterbens eine sittliche Welt schafft, welche ihren Namen trägt, in den Staub gezwungen werden, ohne es nur zu wagen, ihr Wesen verstehen zu wollen."

 

Albert Schweitzer: "Das Messianitäts- und Leidensgeheimnis. Eine Skizze des Lebens Jesu", Tübingen 1901

 

 

160) "Wenn du fliegst, fliegst du!"

 

Bundeskanzler Gerhard Schröder zu seinem Genossen Verteidigungsminister Rudolf Scharping, als dieser im Dezember 2001 um Urlaub über die Weihnachtstage nachsuchte; er wollte mit seiner damaligen Gefährtin und heutigen Ehefrau Gräfin Pilati in die Karibik reisen - zum Badeurlaub unter Palmen. Schröder soll so gebrüllt haben, daß man es im Kanzleramt vom achten Stock bis in das Erdgeschoß hören konnte.

 

 

161) "Zu welchem Gott beten Sie, Mr. Bush?"

 

Balkenüberschrift der Münchener "Abendzeitung" vom 27.3.2003. Weiter heißt es dort: "Bagdad: Bombe auf Marktplatz - viele Tote ... Der ach so fromme US-Präsident nimmt es in Kauf, dass immer mehr Zivilisten getötet werden." In diesem Zusammenhang darf auf den Beitrag über Albert Pike (auf dieser Homepage) verwiesen werden, der den schottischen Ritus der Freimaurerei entwickelte und dessen "Religion" die Verehrung Luzifers war und nicht des Christen-Gottes.

 

 

162) "Ständig erfinden wir Geschichten über uns und unser Leben, damit wir ja nicht der Wahrheit über unsere Existenz ins Gesicht sehen müssen."

 

Woody Allen (DER SPIEGEL 14 / 1999 / 233), der jüdische "Stadtneurotiker", der angeblich sein halbes Leben auf der Chouch seiner Psychiater verbracht hat und die Adoptivtochter seiner Ex-Frau heiratete. Amerika, hast du es wirklich besser???

 

 

163) "Manchmal ist Sachkompetenz in der Politik sogar schädlich."

 

Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth im März 1997 auf der "Baltic Dea Women's Conference" in der Musik- und Kongresshalle der Hansestadt Lübeck

 

 

164) "Sehr geehrte Frau Rübezahl, Ihre letzte Zahlung datiert vom 7.10.1998. Ich habe es satt, Sie wegen jeder Rate anzuschreiben. Sie erhalten eine Woche noch Gelegenheit, die Forderung auszugleichen, sollte nichts geschehen, lasse ich Sie endgültig verhaften und zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung vorführen. Anschließend rate ich meiner Mandantschaft, die uneinbringliche Forderung an derzeit am Markt erfolgreich tätige osteuropäische Inkassounternehmen zu verkaufen. Meine Mandantschaft wird dann zwar ihre Forderung nicht in voller Höhe realisieren können, Ihnen wird jedoch einige Freude bereitet werden."

 

Ein deutscher Rechtsanwalt ( = Organ der Rechtspflege), zitiert in ZAP vom 14.4.1999, S. 333

 

 

165) "Der Kapitalismus ist nicht das letzte Wort der Geschichte."

 

Detlef Winter, 1977 - 1997 Rechtsanwalt in Lübeck

 

 

166) "Wer unbedingt den Glauben an die Gerechtigkeit verlieren will, sollte Jurist in Schleswig-Holstein werden."

 

Detlef Winter

 

 

167) "Wir 68er sind angetreten, um die Gesellschaft zu verändern, die Republik zu verbessern und nicht - wie diese schwarz-braunen Quartalswichser - den betonsklerotischen Hirn-, Herz- und Seelentod zu sterben."

 

Detlef Winter

 

 

168) "Zu viele Staatsjuristen befinden sich noch in der Zwangsjacke gruppenpsychologisch erzwungener kastenspezifischer Disziplin. Verschafft ihnen die vom Vizepräsidenten des OLG Schleswig beobachtete 'manchmal geradezu atemberaubende Befreiung eines Mitarbeiters aus gehorsamer Erstarrung.'"

 

Detlef Winter

 

 

169) "Die fünf gefährlichsten Bedrohungen der richterlichen Unabhängigkeit sind der Korpsgeist, der parteipolitische Postenschacher, die 'Mohrrübe' der Beförderung, die Rückgrat- und Charakterlosigkeit und der typisch deutsche vorauseilende Gehorsam."

 

Detlef Winter

 

 

170) "Wenn es den Bürgerrechtlern und Montagsdemonstranten in der latenten Gefahr eines längeren Aufenthalts im Stasi-Knast Bautzen gelungen ist, ohne einen Schuß abzugeben und ohne einen Tropfen Blut zu vergießen, die Betonköpfe des DDR-Politbüros und ihre SED-Nomenklatura hinwegzufegen und wenn es Mahatma Gandhi mit ähnlichen gewaltfreien Mitteln gelungen ist, eine der stärksten Militärmächte der Zeit außer Landes zu treiben und die koloniale Fremdherrschaft zu beenden, sollte es uns doch möglich sein, die verrottete BRD-Justiz zum Teufel zu jagen."

 

Detlef Winter

 

 

171) "Der Kohl ist ein Idiot, und es wird Zeit, daß die Öffentlichkeit dies erfährt!"

 

warnte Ernst Benda, Bundesinnenminister, Präsident des Bundesverfassungsgerichts und Rotarier vor seinem Parteifreund, leider vergeblich; die 16 Jahre Kohl-Regierung waren - abgesehen von der Wiedervereinigung - der größte Rückschritt und Sittenverfall der Machtelite in der Geschichte der Bundesrepublik. Für Benda gilt allerdings der Hinweis mit dem Glashaus, wobei nur beispielsweise an die Notstandsgesetze und das Urteil seines Senats zur Hochschulverfassung erinnert werden soll.

 

 

172) "In den großen philosophischen Texten wird der menschliche Verstand wesentlich dazu benutzt, um Unterdrückungssysteme im Vorgriff zu entwerfen."

 

Oskar Negt in "Achtundsechzig - Politische Intellektuelle und die Macht" - Kapitel: "Politisches Konvertitentum aus der Wut revolutionärer Enttäuschung"

 

 

173) "Die Aufgabe der Politik und der Politikwissenschaft ist es zu aller erst, die Herrschaft des Menschen über den Menschen soweit wie möglich abzubauen."

 

Ein Gastprofessor im Fachbereich für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg in einem Hauptseminar Anfang der 1970er Jahre

 

 

174) "Der gründlich gescheiterte Angriff der Kirchen-­Konservativen in Nordelbien war angetan, viele Menschen aus der Kirche zu treiben, die in ihr einen Hort der Hoffnung sehen und von ihr klare Stellungnahmen zu gesellschaftlichen Werten hören wollen.

Das Kirchenparlament hat entschieden. Es will den eingeschlagenen Weg in Nordelbien nicht verlassen. Das Schweigen derer auf der Synode, die wochenlang üble Attacken ritten, macht Mut. Das Entsetzen über unchristliche Umgangsformen durchaus Gebildeter weicht der Hoffnung, daß jeder auch künftig die Bergpredigt zitieren darf, ohne gleich als linksradikal zu gelten."

 

Torsten Teichmann in "Inquisition gescheitert - Elisabeth Lingner bleibt Synodenpräsidentin" (Lübecker Nachrichten vom 28.9.1997)

 

 

175) "Auf jedem Schiff, das dampft und segelt / ist einer, der die Sache regelt / doch leider fand man jene nie / in fremdbestimmter Dem'kratie

 

Hütejunge aus Schlut-up, eigentlich Fremdarbeiter aus Danzig

 

 

176) "Nicht alles darf man beim Namen nennen, in Deutschland."

 

Philipp Jenninger am 11.11.1988

 

 

177) "Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen?

Die Wenigen, die was davon erkannt,

Die töricht genug ihr volles Herz nicht wahrten,

Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,

Hat man von je gekreuzigt und verbrannt."

 

Johann Wolfgang von Goethe (Faust I, V. 589 ff)

 

 

178) "Statt die Bevölkerung deutscher Städte Tag und Nacht in ihren besonders leicht entflammbaren Altstadtwohnvierteln zu bombardieren, wäre wohl eine Zerstörung der Wege zu den Konzentrationslagern und den dortigen Mordeinrichtungen ohne weiteres denk  und machbar gewesen. Das Wissen um die Mordmaschinen von Auschwitz, Majdanek und anderen Todeslagern war auf alliierter Seite von Beginn an und über vielfältige Quellen vorhanden. Doch nichts dergleichen geschah. Die amerikanische Politik wie die Medienwelt der USA unterdrückten das Thema mit wenigen Ausnahmen."

 

Dr. Andreas von Bülow, Bundesminister a.D., in: "Im Namen des Staates - CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste", PIPER, TB Mai 2000, S. 376

 

Anmerkung: Großbritannien, USA und die übrige freie Welt stehen mithin unter Anklage, die Verantwortung für die Vernichtung des europäischen Judentums mit dem nationalsozialistischen Deutschland und seinen Komplizen zu teilen.

 

 

179) "Gegängelt von den USA, haben wir das internationale Recht und die Charta der Vereinten Nationen mißachtet."

 

Helmut Schmidt, Altbundeskanzler, zur deutschen Beteiligung am Krieg gegen Serbien

 

180) "Die kritische Debatte hat die SPD an die PDS verloren."

 

Heide Simonis, Ministerpräsidentin von Schleswig-Holstein im April 1999

 

 

180) "Europa hat aus dem Krieg in Bosnien und dem dadurch ausgelösten Flüchtlingselend überhaupt keine Lehren gezogen."

 

Hans Koschnick, Bosnien-Beauftragter der Bundesregierung

 

 

181) "Wann begreift man hierzulande, daß viele sogenannte psychische Probleme die Folgeschäden von Intoxikationen sind ... und bei ihrer Beseitigung Panikattacken, Depressionen und Ängste verschwinden."

 

Ingrid Scherrmann, Sudiendirektorin a. D., Ochsenhausen

 

 

182) "Die Psychoanalyse ist längst wieder der Geheimtip für die Zukunft."

 

Dr. Hans Becker, Professor für Psychosomatik und Psychoanalyse der Universität Heidelberg

 

 

183) "Psychologen und Psychotherapeuten haben eine außerordentlich niedrige Erfolgsstatistik. Die beste Therapie für Menschen mit starken seelischen Problemen ist eine gesunde Familie und ein gutes soziales Umfeld ..."

 

Robert Bayer, Schlüsselfeld

 

 

184) "Es ist jedoch viel wichtiger, wie Du vor Dir selbst, als wie Du vor anderen erscheinst, nur auf gemeine Weise kann man Zuneigung gemeiner Leute gewinnen."

 

Seneca, 29. Brief an Lucilius

 

 

185) "Ich bin für Gesetz und Ordnung."

 

Otto Schily, Bundesinnenminister

 

 

186) "Ein Noske möchte ich nicht sein. Doch mit Härte und Stehvermögen kann ich auch auftreten."

 

Otto Schily, Bundesinnenminister

 

187) "Einer muß der Bluthund sein."

 

Gustav Noske, SPD, Reichswehrminister, der im Januar 1919 mit Regierungstruppen und Freikorps den Berliner Spartakistenaufstand niederschlug

 

 

188) "Nur Idioten ändern sich nicht. Ich nehme für mich in Anspruch, kein Idiot zu sein."

 

Otto Schily, Bundesinnenminister

 

 

189) "Aber ja doch, ich bin eitel. Nur Dummköpfe wissen ihren Wert nicht zu schätzen."

 

Otto Schily, Bundesinnenminister

 

 

190) "Das Machtverhältnis zwischen den Geschlechtern ist seit Woody Allens "Mighty Aphrodite" aus dem Gleichgewicht geraten. Früher waren alle gleich neurotisch und redeten darüber. Heute wird bevorzugt Oralsex eingesetzt, um den Frauen das Maul zu stopfen."

 

"Vanity Fair"

 

 

191) "Ich war immer zornig. Ich glaube, ich war schon zornig, als ich in der Wiege lag. Ich bin jetzt weder wütender noch toleranter als früher. Viele Leute, die in ihrer Jugend eher linke Ideen vertraten, werden im Alter konservativ, weil sie nur langsam begreifen, daß sie es mit Menschen zu tun haben. Und Menschen enttäuschen."

 

Woody Allen

 

 

192) "Man fragt sich langsam, ob der sogenannte Verfassungsschutz in Brandenburg nur noch aus Kriminellen besteht."

 

Liane Hesselbarth, Mitglied des Landtages von Brandenburg

 

 

193) "Das man uns Ausländerfeindlichkeit vorwirft, weil wir einen Zuwanderungsstopp befristet vertreten, kann und nur belustigen."

 

Jörg Haider, Kärntner Landeshauptmann

 

Anmerkung: Es nützt nichts, Haider Jörgl als "Alpendiktator" oder "Nazibua" zu denunzieren, wo er recht hat, hat er recht. Wir sollten lieber weltweit dafür sorgen, daß Menschen nicht gezwungen werden, aus Not, Elend und Verfolgung ihre Heimat zu verlassen, als uns mit weitgehend integrationsunwilligen Immigranten zukünftige Bürgerkriege einzufangen.

 

 

194) "Man definiert Öffentlichkeit mehr und mehr als das, worin übel gelaunte Menschen ihr Bedürfnis nach Überlegenheit über Personen und Sachverhalte auskippen dürfen."

 

Peter Sloterdijk, Professor für Philosophie

 

 

195) "Im Gegensatz zu den perspektivlos dumpfgeistig grölenden Fußtretern der 98er forderten die 68er Solidarität, wollten die Welt verbessern und verstanden sich als politisches Sprachrohr der Schwachen."

 

Walter Koppe, in SPIEGEL-Leserbrief 6 / 2001 / 14

 

 

196) "Deutsche Vergangenheitsbewältigung bleibt Glücksache. '68 wird von Uraltbetonköpfen und Gel-Jüngelchen pauschalisierend in die Pfanne gehauen. Es gab aber haufenweise und flächendeckend brave 68er, welche den 'revolutionären Elan' in die Institutionen mitnahmen und so sachte wie nachhaltig die Republik reformierten."

 

Johannes Leismüller, in SPIEGEL-Leserbrief 6 / 2001 / 14

 

 

197) "Das einzig Wichtige im leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen."

 

Albert Schweitzer, Urwalddoktor in Lambarene / Gabun

 

 

198) "Leo Kirch hat mit fremden Geld gezockt. Eine Menge Leute in der Politik und bei den Banken hat ihn in einer Mischung aus Blindheit und Inkompetenz zocken lassen. Vor allem die Bayerische Landesbank hat da immer wieder Geld hineingepumpt - gegen alle Warnungen von Experten, und ohne irgendwelche Sicherheiten zu haben. Da darf man gespannt sein, wie die Landesregierung das rechtfertigen wird."

 

Siegfried Weischenberg, Professor für Journalistik

 

 

199) "Die Grenze der Belastbarkeit Deutschlands durch Zuwanderung ist überschritten."

 

Otto Schily, Bundesinnenminister 1998 gegenüber dem "Tagesspiegel"

 

 

200) "Schily hat nur ausgesrochen (vgl. oben Zitat 199), was jeder vernünftige Mensch in Deutschland seit 20 Jahren weiß."

 

Rolf Schlierer, Vorsitzender der Republikaner

 

 

201) "Heutzutage ist es geradezu amerikanische Gewohnheit, sich mit den Opfern der Nazis zu identifizieren. Holocaust Museen geben 'Opfer Pässe' an die Besucher aus. Den Besuchern ist das nicht unangenehm, im Gegenteil: Opfer sind vom Schicksal geadelt. Einer schwarz weißen, in Amerika beliebten Moralvorstellung zufolge kann man zudem als Opfer nicht schuldig sein. Ein Amerikaner mit 'Opferpaß' hat mit den Fehltritten seines Landes nichts zu tun. Dieser Mechanismus ... wirkt seit dem Vietnam Krieg und bis zum heutigen Tag: Die Vereinigten Staaten würden lieber Holocaust-Museen unterhalten, als daß sie sich mit dem Schicksal der Indianer oder mit den Verbrechen an den afrikanischen Sklaven beschäftigen."

 

Franziska Augstein in der FAZ vom 9. Februar 2001

 

 

202) "Rechtsvorschriften in europäischen Ländern, die Menschen aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu nationalen Minderheiten ... oder aufgrund anderer gruppenspezifischer Merkmale diskriminiert haben oder die die Grundlage für Maßregelungen, Freiheitsentzug oder gar Vertreibung waren oder sind, müssen vor einem Beitritt zur Europäischen Union aufgehoben werden."

 

Einstimmige Resolution des Landtages von Südtirol auch im Hinblick auf die völkerrechtswidrigen Benesch-Dekrete, die Grundlage der Vertreibung der Sudetendeutschen aus Böhmen waren (Es bleibt anzumerken, daß der Tscheche Benesch - wie so viele andere "europäische Neuordner" auch - Freimaurer war)

203) "Man muß hier mal klar sagen, daß die in der Öffentlichkeit stehenden Juden den Begriff der "Juden in Deutschland" statt "deutscher Juden" immer wieder betonten. Eine solch trennende Begriffsbildung ist doch keine Erfindung nichtjüdischer Deutscher, schon gar nicht die der jüngeren. Zu "Mitbürgern" haben sich die jüdischen Funktionäre letztendlich selbst gemacht. Man bekommt auch eine Trennwand nicht niedriger, indem man behauptet, Martin Walser hätte den Rechtsradikalen Tür und Tor geöffnet und den Antisemitismus fast salonfähig gemacht. Ebensogut könnte man Johannes Gutenberg als den Erfinder der 'Bildzeitung' bezeichnen. Solange der Antisemitismus einzig gemeinsamer Gesprächsstoff ist, werden wir noch weit von einem ungestörten Verhältnis entfernt sein. In einem Land, in dem Personen wie Philipp Jenninger oder Christoph Ströbele zu Antisemiten erklärt werden, wundert mich sowieso nichts mehr. Könnten hier nicht auch deutsche Juden die Trennwand einreißen?"

 

Frank Engelhardt, in einem Leserbrief (JUNGE FREIHEIT vom 20.10.2000)

 

 

204) "Es gibt in Deutschland keinen Rechtsradikalismus, der dem Staat, der Gesellschaft in der jetzigen demokratischen Form gefährlich werden könnte. Kleine Demagogen nutzen die Gewalt, von der verhaltensgestörte junge Menschen angezogen werden. Begehen diese Straftaten, soll man sie verurteilen, aber ansonsten sollte man sie nicht weiter beachten, da sie sich ansonsten nur aufgewertet fühlen. Ebensowenig gibt es einen Fremdenhaß in Deutschland, der über Randerscheinungen, wie wir sie auch in anderen Staaten finden, hinausgeht."

 

Rudolf Koch, in einem Leserbrief (JUNGE FREIHEIT vom 20.10.2000)

 

Anmerkung: Beiden vorstehenden Leserbriefen ist zuzustimmen. Es darf ergänzt werden, daß das Grundgesetz es verdient hat, vor den schlimmsten Provokationen durch Mitarbeiter der Verfassungsschutzämter behütet zu werden, dann wären diese Randerscheinungen noch nebensächlicher.

 

 

205) "Die Verteufelung der DDR, der ehrverletzende Versuch, sie dem Faschismus gleichzusetzen, damit bemüht sich der Westen heute, den deutschen Faschismus als harmlos darzustellen. Auf diesem Nährboden gedeiht jetzt auch der Neofaschismus in Ostdeutschland. Das Klima fördert Kraftproben und eine für die extreme rechte günstige Atmosphäre, wie 1933."

 

Margot Honecker, im Oktober 2000

 

 

206) "Aber ich kann und will es nicht als normal ansehen, wie eine hysterische Debatte über den in Deutschland - besonders natürlich in Ostdeutschland - angeblich allgegenwärtigen Rechtsextremismus geführt wird ... Sollten wir uns nicht fragen, ob wir den Menschen genügend geeignete Identifizierungsmöglichkeiten anbieten, wenn wir ihnen nationale Symbole vorenthalten?"

 

Steffen Heitmann, Ex-Justizminister von Sachsen und Ex-Bundespräsidenten-Kandidat im "Rheinischen Merkur" vom 26.10.2000

 

 

207) "Wir brauchen mit Sicherheit eine Kultur des Abendlandes in Deutschland, das heißt eine Kultur geprägt durch christliches Menschenbild, geprägt durch Liberalität, Toleranz, durch Gleichberechtigung und natürlich auch durch Werte, die im Grundgesetz stehen."

 

Günther Öttinger, Chef der baden-württembergischen CDU-Fraktion, im Deutschlandfunk am 25.10.2000

 

 

208) " Aufweichen bürgerlicher Grundrechte? Bespitzelungen? Denunziationen, Denk- und Parteienverbote, Gesinnungsterror? Multikulti-Gehirnwäsche ohne Unterbrechung? Gut so, denn das erhöht den Druck im Topf. Dem Big Business samt der von ihm ausgehaltenen Medien- und Politikerkaste scheint die Lage brenzlig zu werden. Wer weiß, wie lange der Topf dem Druck standhält?

 

Otto Foedtke, Leserbrief in JUNGE FREIHEIT vom 10.11.2000

 

209) "Das Rückgrat ist der in Deutschland am meisten bedrohte Körperteil."

 

Dieter Weirich, Chef der 'Deutschen Welle' im Interview mit der 'Welt' vom 14.2.2001

 

 

210) "Ich bin nicht daran interessiert, den Deutschen eine Last von den Schultern zu nehmen. Die Deutschen werden immer die Verantwortung für die Verbrechen des Dritten Reichs zu tragen haben. Genauso wie wir Amerikaner, wenn sie jemals eine Vorstellung von den Verbrechen ihres Staates entwickeln. Mein Anliegen ist, daß die Integrität der historischen Überlieferung erhalten bleibt, die historische Erinnerung nicht ausgebeutet wird und man an die Deutschen keine anderen moralischen Maßstäbe anlegt als an andere Nationen. Die Amerikaner haben kein Recht, den Deutschen moralische Lehren zu erteilen."

 

Norman Finkelstein, Autor des Buches "Die Hohocaust Industrie", in einem Interview im "Rheinischen Merkur" vom 16. Februar 2001

 

 

211) "Vor ein paar Monaten galt Ariel Sharon allgemein als erledigt. Der alte Haudegen war fast vergessen. Um Heinrich Manns Bezeichnung zu benutzen: Er war ein ausrangierter Schlagetot."

 

Uri Avnery, Publizist, im "Spiegel" vom 12 Februar 2001

 

Anmerkung: Uri Avnery ist nicht nur Träger des Alternativen Nobelpreises, sondern war auch Klassenkamerad von Rudolf Augstein. Beide besuchten ein Gymnasium in Hannover. Der Parallelen nicht genug, begründete Avnery im jungen Staat Israel ein dem SPIEGEL vergleichbares Nachrichtenmagazin, welches kritisch und respektlos viele Skandale aufdeckte und Affären heraufbeschwor. Avnery setzt sich zusammen mit seiner Ehefrau beharrlich für eine friedliche Aussöhnung mit den Palästinensern ein.

 

 

212) "Die Frage, ob Jesus Christus historisch nachweisbar ist, ist völlig irrelevant. Auch der Erfinder des Rades ist historisch nicht nachweisbar, und trotzdem wissen wir alle, daß es ihn gegeben hat, weil wir es an seinem Werk erkennen". ... "Zynismus wird den Unzähligen nicht gerecht, die in Leprastationen, in den Slums, in der Hospizbewegung und in den Nachtcafés für Obdachlose dem jüdischen Rabbi aus Nazaret nachfolgen. Egal, ob sie ihn als Christus bekennen oder nicht, wie auch immer sie das Wort von der Auferstehung für sich verstehen oder erfahren. Auch wenn es die kirchliche Hierarchie oft genug selbst versucht hat - zum wirkungslosen Mythos hat er sich in 2000 Jahren nie degradieren lassen."

 

Günther Nitsch / Karin Köhn, SPIEGEL-Leserbriefe 23 / 1999 / 8

 

 

213) "Die Grünen sind die opportunistischste Partei aller Zeiten."

 

TAZ, nach dem Beschluß für den völkerrechtswidrigen Kosovokrieg auf dem Bundesparteitag in Bielefeld

 

 

214) "Jeder Gesamtschüler kostet derzeit das Doppelte eines Schülers im bestehenden Schulsystem."

 

Dr. Tilo Mackenroth, Leserbrief in den "Lübecker Nachrichten" vom 8.9.1995

 

 

215) "Wie ist es  in einem Rechtsstaat möglich, daß ein KZ-Arzt im katholischen Allgäu unbehelligt ein biederes Dasein führen kann, bis zum Lebensende? Ohne Skrupel, ohne Reue, ohne Scham, ohne intellektuelle Einsicht?"

 

Gaston Hoffmann, in einem SPIEGEL-Leserbrief (42 / 1998 / 12) zum Artikel über den Auschwitz-Arzt Hans Münch

 

 

216) "Nach offiziellen Angaben sind zwischen 1933 und 1945 circa drei Millionen Deutsche, sei es für Wochen oder Jahre, in über 400 Lagern und Zuchthäusern gefangengehalten worden, davon 800.000 wegen aktiven Widerstandes gegen das Regime. Solch eine starke Widerstandsaktivität hat es in keinem europäischen Land gegeben. Vor dem Hintergrund der großen Zahl an KZ-Lagern ist der Widerstand in diesem Land beachtlich, zumal er keine Auslandshilfe erfuhr."

 

Peter H. Mess, SPIEGEL-Leserbrief 36 / 1998 / 12

 

 

217) "Im Jahre 1999 bezahlten 165.000 Christen ihren Glauben mit ihrem Leben, in Ägypten und Sudan genauso wie in Indonesien und Indien."

 

JUNGE FREIHEIT vom 24.11.2000 zitiert Schulte & Gerth "Märtyrer heute. Eine Dokumentation zur weltweiten Diskriminierung und Verfolgung von Christen"

 

 

218) "Ich halte das Reality TV für eine zivilisatorische Geisteskrankheit, die in ganz Europa ausgebrochen ist. Erfunden haben dieses elektronische BSE wie alles diesbezüglich Grauenhafte die Amerikaner. Dort konnte man sich ja schon vor fünfzig Jahren vor Talkshows fürchten. Jetzt ist das eins zu eins von uns übernommen worden. Der gesellschaftliche und massendidaktische Sinn besteht offensichtlich darin, auch dem Deppertsten ausreichendes Selbstbewußtsein zu verleihen, Unsinnigstes im Fernsehen zu Gehör zu bringen."

 

Gerd Bacher, Ex Generalintendant des ORF, im Gespräch mit der österreichischen Illustrierten "Format" vom  13. November 2000

 

219) "Warum hat der CDU­-Fraktionsvorsitzende überhaupt mit der Kultur angefangen? Kultur ist absolut nicht mehrheitsfähig, in der ARD eingestellt, im ZDF verboten und bei den Privaten ein Entlassungsgrund. Kein Staat spricht über Kultur, die überwiegend von Spinnern gemacht wird und den Steuerzahler Millionen kostet. Wenn überhaupt, dann sind die Deutschen eim Volk zwischen Hydrokultur und Parkhausphilosophie. Wohnkultur, Eßkultur, Spaßkultur   darüber kann man mit uns reden."

 

Harald Schmidt, Kabarettist, im "Fo­cus" vom 13.11.2000

 

 

 

220) "Daß ich Amerikaner hin, merke ich erst hier in Europa. Hier ist man von Geschichte umgeben. In Amerika ist das, was gestern war, heute vergessen."

 

Arthur Hirsch, amerikanischer Universitätsdirektor, in der österreichischen Illustrierten "profil" vom 13.11.2000

 

Anmerkung: Diesen kenntnisreichen Auspruch sollte Herr Hirsch freundlicherweise seinem amtierenden Kriegsminister unterbreiten, der für den völkerrechtswidrigen Überfall gegen den Irak mit verantwortlich ist und fortlaufend geistigen Dünnschiss über das "alte Europa" abläßt.

 

221) "Es sei hinzugefügt, daß für die Menschen in der Regel mehrheitlich die mit 'Nationalität' umschriebenen Momente für die eigene Identität, für Wertorientierung und Lebensweise bedeutend sind ... (Diese) Schlüsselbegriffe ... dem politischen und intellektuellen Gegner zu überlassen, bedeutet an der Mystifizierung von 'Vaterland', 'Nation' und 'Deutschland'... mitschuldig zu werden. Direkt dadurch, daß weltweit gegebene ethnische Bindungen ignoriert und die genannten Kategorien selbst als fragwürdig, irrational und letztlich unerklärbar, zumindest aber als völlig bedeutungslos dargestellt werden."

 

Ludwig Elm, einstiger DDR-Experte für "Konservative Revolution" und "Neofaschismus", in einem Beitrag "Linke ohne Nationalität?" in der "Jungen Welt" vom 17.11.2000

 

 

222) "Die Hochburg der Nazis war die 'Ostmark', also Österreich. Österreich stellte mit weniger als einem Zehntel der Bevölkerung des Nazi-Reiches fast die Hälfte aller Nazi-Obermörder: Rund 3 Millionen der 6 Millionen von den Nazis umgebrachten Juden wurden unter dem Kommando von Österreichern getötet - neben Adolf Eichmann selber auch die Kommandanten von Treblinka, Flossenbürg, Theresienstadt, Sobibor und Belzec, genauso wie die Kommandanten des Warschauer, Rigaer und Wilnaer Ghettos, von Adolf Hitler selber und seinem engen Mitarbeiter Kaltenbrunner (Chef der Gestapo) und Seys-Inquart (der 'Arisierer' der Niederlande) und den Hunderttausenden von kleinen Kriminellen ganz zu schweigen. 'Kaum ein Konzentrationslager, in dem nicht an leitender Stelle Österreicher saßen, kaum eine Sondereinsatztruppe, zu der sich nicht Österreicher freiwillig gemeldet hatten' (Josef Haslinger)."

 

Lexikon der populären Irrtümer

 

 

223) "Diplomat, das ist für mich ein Schimpfwort."

 

Christoph Zöpel, Staatsminister im Auswärtigen Amt (DER SPIEGEL 30/2000/28)

 

 

224) "Es war so, dass das Parlament geradezu der Feind war. Auch ich habe mich von dieser Stimmung mitreißen lassen."

 

Sabine S., Sachbearbeiterin im Kanzleramt unter Helmut Kohl und Friedrich Bohl /beide CDU (DER SPIEGEL 30 / 2000 / 30)

 

 

225) "Aznar, Berlusconi, Merkel, Stoiber und Co., die sich 'christlich' nennen, wenden sich vom Papst ab und konvertieren zu Muslimen (Arabisch: Die sich unterwerfen). Allerdings unterwerfen sie sich nicht Gott, sondern dem Mammon der Öl-Lobbyisten der Bush-Regierung!"

 

Holger Strohm, Autor u.a. des Bestsellers (400.000 Ex.) "Friedlich in die Katastrophe"

 

 

226) "Der deutsche Steuerzahler musste über die EU rund 100 Milliarden DM an Spanien zahlen, obgleich die Spanier mittlerweile viel reicher sind als wir, und hierzulande immer mehr Kinder hungern müssen. Seit dem Totalversagen Aznars in der Tankeraffäre "Prestige", die laut "New Scientist" noch für weitere 40 Jahre Öl abgeben wird, ist er die meistgehasste Person Spaniens. Das qualifiziert für höhere Aufgaben. Jetzt möchte er EU-Präsident werden, denn in seinem Land hat er keine Chance zur Wiederwahl! Sind wir eigentlich schon alle Opfer des Rinderwahns?"

 

Holger Strohm (siehe oben / 225)

 

227) "Kohl kann seinem Lebenswerk eine weitere historische Leistung hinzufügen: Noch eine Enthüllung, und die SPD muss ihn zu ihrem Ehrenvorsitzenden machen."

 

Wolfgang Willig (SPIEGEL-Leserbrief in 51 / 1999 / 8)

 

 

228) "Helmut Kohl hat uns 1982 die geistig-moralische Wende versprochen. Wir haben diese Wende bekommen. Wir hatten nur vergessen zu fragen, in welche Richtung."

 

Karl Rittler (SPIEGEL-Leserbrief in 51 / 1999 / 8)

 

 

229) "Der geistig-moralische Wendekanzler a. D., dessen charakterliches und intellektuelles Defizit schon Franz Josef seilig Magensausen verursacht hat ... bleibt was er war: kaltschnäuzig, überheblich, listig und partiell aggressiv. Er sieht sich ausschließlich der Verantwortung 'für das Wohl unseres Volkes' verpflichtet und bedauert, mögliche Verstöße gegen das Parteiengesetz nicht gewollt zu haben. Ist er nun ein Trottel, ein Schlaumeier oder etwa beides? Zum Patriarchen fehlt ihm die Würde und Ausstrahlung. Als Pate bietet er eher die Karikatur eines Provinzfürsten"

 

Helmut Fassbender (SPIEGEL-Leserbrief in 51 / 1999 / 8)

 

Anmerkung: Was Kohls Rotarier-Freunde aus den Chefetagen der Firma Siemens dazu sagen, wenn das Objekt ihrer Freigebigkeit als "Pate" in die Nähe der Mafia, also der Organisierten Kriminalität, gerückt wird?

 

 

230) "Während in Bayern ein Arbeitsloser mit knapp bemessenen Mitteln wegen Entwendung einer 'geringwertigen Sache' (10 Mark) in einem Kaufmarkt jetzt über Weihnachten und Silvester für sieben Wochen die Haft antritt, können gewisse Philister aus Wirtschaft und Politik Millionen unterschlagen, ungeniert und ungestraft. Da sage noch mal einer, bei der bayerischen Justiz ginge es nicht (ir)rational, human und gerecht zu."

 

Peter Weisse (SPIEGEL-Leserbrief in 51 / 1999 / 12)

 

 

231) "Hitler hatte mit fast allem recht."

 

Stanley Kubrick (DER STERN 27 / 1999 / 134)

 

Anmerkung: Von solch einer Äußerung muß man sich schnell distanzieren, aber vorenthalten sollte man sie nicht. Stanley Kubrik durfte so etwas sagen, denn er war nicht nur ein genialer Filmemacher, er war auch Jude und ein Jude darf so etwas sagen, wofür ein Nicht-Jude heute womöglich in den Knast gehen würde. Zur Bildung einer eigenen Meinung kann das Parteiprogramm der NSDAP auf dieser Homepage eingesehen werden. Im weiteren wird empfohlen, in den "Anmerkungen zu Hitler" nachzulesen, was der unangreifbare Sebastian Haffner zur nationalen und internationalen Anerkennung geschrieben hat, die Adolf Hitler bis 1938 zu Teil geworden war, die nationale Anerkennung dauerte ja noch einige bittere Jahre länger. Natürlich hat die Veröffentlichung dieses Kubrick-Zitats wie eine Bombe eingeschlagen, insbesondere in das von Juden beherrschte Hollywood. Von "Nestbeschmutzung" war die Rede und natürlich vom "jüdischen Selbsthass". Davon kündete schon das Henry-Miller-Zitat (oben Nr. 1) aus dem 'Wendekreis des Krebses': "...wer haßt den Juden mehr als der Jude." Veröffentlichung fand dieser markante Spruch durch den Drehbuchautor Frederic Raphael, der  sich diesen Hitler-Spruch des Meisters als "typisch jüdisch" erklärt: "Unter Juden gibt es nichts, was einige Juden nicht sagen würden. Daß wir beide Juden waren, hat uns nicht etwa geeint, sondern gab ihm den Freibrief, gewissenlos mit mir umzugehen."

 

 

232) "Ein Ergebnis immerhin hatte der von Himmler entfesselte Hexen-Hokuspokus erbracht - mit 'diebischer Freude' meldete Reinhard Heydrich seinem Chef am 9. Januar 1939, dass in der Ahnengalerie des Reichsführers SS wohl tatsächlich eine Hexe auftauche: Margareth Himbler aus Markelsheim, verbrannt am 4. April 1629."

 

Hans Michael Kloth in DER SPIEGEL 2 / 2000 / 43

 

 

233) "Wer darf das Kind beim rechten Namen nennen?

Die Wenigen, die was davon erkannt,

Die töricht genug ihr volles Herz nicht wahrten,

Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,

Hat man von je gekreuzigt und verbrannt.

 

Faust I, V. 589ff

 

 

234) "Nicht alles darf man beim Namen nennen, in Deutschland."

 

Philipp Jenninger, am 11.11.1988, damals noch Bundestagspräsident

 

 

235) Frage an den Kulturredakteur von "luebeck-kunterbunt.de":

"Gibt es im freiheitlichsten Rechtsstaat auf deutschen Boden, der sich darüber hinaus demokratisch nennt, eine Pressezensur?"

Antwort: "Im Prinzip nein. Das in Artikel 5 Absatz 1 Satz 3 des Grundgesetzes enthaltene Verbot betrifft nach herrschender Meinung allerdings nur die so genannte Vorzensur. Ob eine Nachzensur zulässig ist und/oder faktisch praktiziert wird, kann unter den in der Republik obwaltenden Umständen nicht gefahrlos beantwortet werden, da gewisse - mafios operierende - Hintergrundmächte mit höchster Wahrscheinlichkeit irgendeinen hyperkarrieregeilen Richter finden, der eine wahrheitsgemäße Beantwortung dieser Frage als 'Verunglimpfung des Staates' gemäß § 90 a StGB bestraft. Dies ist um so bedauerlicher, als die Vermutung traurige Gewißheit geworden ist, daß Kurt Tucholsky und Carl von Ossietzky auch heute noch ihren Kampf gegen die Windmühlen der bornierten deutschen 'Eliten' verlieren würden."

 

 

236) "Die gravierenden Vorgaben für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurden nicht auf deutschem Territorium, sondern in den USA von Deutschland-Experten an den Universitäten von Wisconsin, Harvard in Amherst, an der New School for Social Research, im US-Kriegsministerium und später im Office of Military Government formuliert. Die unter amerikanischer Aufsicht tätigen deutschen 'Väter des Grundgesetzes' hatten sich an sie zu halten.

 

Prof. Dr. W.....  "Die verdrängte Wahrheit"

 

 

237) "Als das Zarenreich zusammenbrach, putschte sich der Berufsrevolutionär Lenin an die Macht. Brutal setzte er, noch vor Stalin, die russische Auffassung von Marxismus durch - mit Konzentrationslagern und 140.000 Exekutionen."

 

Fritjof Meyer, in DER SPIEGEL 29 / 1999 / 141

 

 

238) "Unter Stalins fast 30jähriger Herrschaft stieg die Sowjetunion zur Weltmacht auf. Sein eigenes Volk versklavte der Diktator und ließ es im Namen des Sozialismus grausam bluten: Allein in der Ukraine starben in einem Jahr Millionen Menschen."

 

Stéphane Courtois, in DER SPIEGEL 30 / 1999 / 115

 

239) "Alice Schwarzer ist die falsche Prophetin, die den jungen Frauen vorgegaukelt hat, sie könnten alles haben, wenn sie sich nur gegen die Männer durchzusetzen wüssten. Was bei dieser Art Kriegführung am Rande alles kaputt ging, interessiert sie nicht."

 

Traugott Timme, SPIEGEL-Leserbrief 43 / 2000 / 14

 

 

240) "Wir brauchen eine Männerbewegung, die ein selbstbewusstes Gegengewicht zur Frauenbewegung darstellt und den übereifrigen Feministinnen die Grenze aufzeigt."

 

Marc René Preuss, SPIEGEL-Leserbrief 43 / 2000 / 14

 

 

241) "Herr Reemtsma sagt: 'Nicht alle Soldaten (der deutschen Wehrmacht, d.V.) haben Verbrechen begangen.' Das ist wohl wahr und bösartig zugleich. Denn hinter dem 'nicht alle' steht unausgesprochen 'aber die meisten'. Es war aber umgekehrt: Die Zahl derer, die Verbrechen begingen, wird seriös auf nicht mehr als zwei Prozent geschätzt."

 

Hans Jörg Kimmich, SPIEGEL-Leserbrief 32 / 1999 / 12

 

 

242) "Der Kanzler trägt auf dem Titelbild (DER SPIEGEL 34 / 2000, d.V.) zu Unrecht die Bundesflagge. Zu deutscher Eigenstaatlichkeit hat dieser ständig mit seiner angeblich proletarischen Herkunft kokettierende Kaschmirsozialist wohl kaum ein Verhältnis. Wenn er seine Worthülse von der Wichtigkeit Deutschlands ernst meint, so möge er eine deutsche Politik machen - soweit unsere ausländischen Freunde dies gestatten. Seinen vermeintlichen ... Höhenflug verdankt er in erster Linie der dämlichen Korruptheit der oppositionellen CDU mit ... noch andauernder Führungskrise."

 

Eberhard Koenig, SPIEGEL-Leserbrief 36 / 2000 / 8

 

 

243) "Das Landsberger Gefängnis (War Criminal Prison Nr. 1), in dem von 1946 bis 1958 unter US-amerikanischer Aufsicht rund 1700 deutsche Kriegsverbrecher verwahrt wurden, war ein zentraler Kommunikationsort für die Elitenbildung in der Bundesrepublik, eine Parallelwelt zum Parlamentarischen Rat."

 

DER SPIEGEL 41 / 2000 / 98 (These des Publizisten und Zeithistorikers Lutz Hachmeister)

 

 

244) "Der israelische Geheimdienstmann berichtet von mindestens 18 Morden in ganz Europa, die durch israelisch  angeleitete Palästinenser durchgeführt wurden."

 

Quelle: "Im Namen des Staates - CIA, BND und die kriminellen Machenschaften der Geheimdienste" von Andreas von Bülow (Bundesminister a.D.), S. 269

 

 

245) "Amerikaner mögen Blutbäder"

 

Norman Mailer, DER SPIEGEL 43 / 2000 / 274

 

 

246) "Wie konnte es passieren, dass die profundeste Kultur der westlichen Welt den Nationalsozialismus hervorbrachte?"

 

Norman Mailer, DER SPIEGEL 43 / 2000 / 274

 

 

247) "Chruschtschow war ein typischer Russe. Als typischer Russe hatte er eine hohe Meinung von den Deutschen. Die ist auch im Zweiten Weltkrieg nicht kaputtgegangen. Er hat sich niemals negativ über uns Deutsche geäußert."

 

Werner Eberlein, Russisch-Dolmetscher von Walter Ulbricht (DER SPIEGEL 33 / 2001 / 42)

 

 

248) "Bei Filmen, die einem wirklich etwas bedeuten, sollte man die Zusammenarbeit mit Hollywood vermeiden. ... Hollywood war ein Alptraum!"

 

Jean-Pierre Jeunet, französischer Erfolgsregisseur (DER SPIEGEL 33/01/166)

 

 

249) Der Westen mit den USA an der Spitze sollte seine Entwicklungshilfe steigern und den ärmsten Ländern der Erde ihre Schulden erlassen. Armut und Elend, wirtschaftliche und technologische Rückständigkeit, Massenkrankheiten wie Aids und Malaria, unzureichende Bildung stellen für die Dritte Welt ebenso ein Konfliktpotential dar wie Wassermangel, Umweltzerstörung, unfaire Arbeitsbedingungen, Korruption und undemokratische Regimes. Der islamistische Terrorismus, die organisierte Kriminalität, die Wanderungsbewegung in Süd-Nord-Richtung sind Folgen der ökonomischen, sozialen und politischen Entwicklung. Der Westen kann nicht in Frieden und Wohlstand leben, wenn die Menschen in der Dritten Welt verarmen, ganze Staaten kollabieren und die Kluft zwischen Nord und Süd wächst.

 

Studie der CIA + US-Army aus dem Jahre 2001 (was überrascht; denkt man doch beim unbefangenen Lesen, dies stamme von Globalisierungskritikern).

 

 

250) "Wenn Amerika chemische oder nukleare Waffen gegen uns einsetzt, könnten wir mit chemischen und nuklearen Waffen zurückschlagen. Wir haben diese Waffen zur Abschreckung."

 

Usama Bin Ladin (FAZ-SZ 11.11.2001)

 

Anmerkung: Man sollte Bin Ladin keinesfalls für einen Maulhelden halten und daran denken, daß ungefähr 100 Atombomben "kleinerer Art" im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion verschwunden sind. Sie sollen teilweise für eine Million US-$ das Stück verscherbelt worden sein.

 

 

251) "Die terroristischen Anschläge (auf das WTC, d.V.) waren furchtbare Greueltaten. Vom Ausmaß her reichen sie wohl nicht an viele andere heran   etwa an die 1998 von Clinton angeordneten Bombenangriffe auf den Sudan, bei denen die Hälfte der pharmazeutischen Vorräte vernichtet und eine unbekannte Anzahl von Menschen getötet wurde."

 

Noam Chomsky, 13. September 2001

 

 

252) "Seit der Besetzung der US Botschaft in Teheran 1979 hat sich die (amerikanische) Öffentlichkeit im Laufe der Jahre halbwegs an die Vorstellung gewöhnt, daß es im Nahen Osten Leute gibt, die Amerika nicht gewogen sind ... Solange unter den Trümmern (des WTC, d.V.) noch das klägliche Piepsen von Handys zu hören ist, wird die Frage, ob die Vereinigten Staaten irgend etwas getan haben könnten, was einen so furchtbaren Haß hervorruft, den meisten Menschen wohl als unanständig erscheinen. Dies überhaupt zu denken ist vorerst tabu."

 

Christopher Hitchens, Guardian, 13. September 2001

 

 

253) "Was wir am Dienstag (11.9.2001, d.V.) sahen, so schrecklich es auch ist, könnte eine Kleinigkeit sein, wenn Gott tatsächlich weiterhin den Vorhang hebt und es zuläßt, daß die Feinde Amerikas uns geben, was wir vermutlich verdient haben ... Die Abtreibungsbefürworter tragen hier eine gewisse Verantwortung, weil Gott nicht mit sich spaßen läßt. Und wenn wir 4o Millionen kleine unschuldige Babys töten, ist Gott wütend. Ich glaube wirklich, daß die Gottlosen, die Abtreibungsbefürworter und die Feministinnen, die Schwulen und Lesben, die ihren Lebensstil eifrig als Alternative anpreisen, die Bürgerrechtler, die People for the American Way   auf all diese Leute, die Amerika säkularisieren wollen, zeige ich mit dem Finger und sage: Ihr habt mit dazu beigetragen, daß dies passieren konnte."

 

The Rev. Jerry Falwell, "The 700 Club", 13. September 2001

 

 

254) "Die Verantwortung für Gewalttaten liegt bei denen, die sie verüben."

 

Salman Rushdie, In Good Faith, 1990

 

 

255) "Der Mensch ist eine gefährliche Mutation."

 

256) "Mit der Zulassung privater Fernsehprogramme in Deutschland begann der absehbare endgültige Untergang des Abendlandes."

 

257) "Menschenrecht geht vor Völkerrecht" (Zitat ist rund zwei Jahrzehnte älter als der gleichlautende Ausspruch des damaligen Bundesaußenministers und hallensischen Rotariers Hans-Dietrich Genscher)

 

Detlef Winter (255 - 257)

 

 

 

258) "Ich fürchte, es kommen viele Konflikte auf die amerikanische Gesellschaft zu. Von außen betrachtet waren die Terror Anschläge (vom 11.9.2001, d.V.) ja Symptom eines andauernden Prozesses, einer zerfallenden Weltordnung. Von innen stellt sich das Ganze als psychologischer Schock dar, der in seiner Wucht auch Ergebnis von Verdrängung ist: Seit dem Sezessionskrieg haben unsere Kriege außerhalb der Landesgrenzen stattgefunden. Nun ist uns auf einmal unsere Verletzlichkeit bewußt geworden."

 

 

259) "Daß Amerika in der Realität ankommen würde, hatte sich schon länger abgezeichnet: Seit 1970 hat Amerika Kriege verloren   zuerst Vietnam, dann wurde es von Chomeini gedemütigt; 1982 sind nach dem Anschlag auf US-Marines in Beirut die amerikanischen Streitkräfte abgezogen worden, obwohl Reagan zwei Tage zuvor noch versichert hatte, daß sie das Feld niemals räumen würden. Der Golfkrieg schließlich war nur ein Unentschieden, denn nach dem sogenannten Sieg wurde nur der Status quo ante wiederhergestellt. Und nun benutzt Bin Ladin die USA, um Pakistan und Saudi­-Arabien zu destabilisieren. Unsere Handlungsmöglichkeiten sind sehr begrenzt. Deshalb werden wir auch dann nicht gewinnen, wenn wir gewinnen. Zugleich dämmert Amerika langsam die Erkenntnis, daß sich mit militärischer Macht keine Werte durchsetzen lassen."

 

260) "In der modernen Welt hat es immer die Koppelung von Universalismus und Rassismus gegeben, da sich durch diese Gegensätze ökonomisch notwendige Hierarchien schaffen lassen. Die kurzfristigen Folgen des Schocks (vom 11.9.2001, d.V.) zeigen sich in dem Gefühl von Verbundenheit, das jetzt rassenübergreifend im ganzen, Land herrscht. Langfristig glaube ich jedoch nicht daran, daß sich die Spannungsfelder nun aus der Welt schaffen lassen werden."

 

261) "Amerikaner neigen dazu, ihre Gefühle über Patriotismus auszudrücken. Darin liegt eine Gefahr: Es werden bereits manche von konservativen Kommentatoren wegen mangelnden Patriotismus gerügt. Aber ich halte das für ein vorübergehendes Phänomen. Eine Lehre aus dem Vietnam­-Krieg war, daß er die rassistischen Spannungen innerhalb Amerikas letztlich noch verschärft hat."

 

262) "Das Rollenbild der neunziger Jahre ("shareholder values") war sowieso eine Illusion und mit der sich wandelnden wirtschaftlichen Situation zum Untergang verurteilt. Die Wiederkehr eines Macho Helden läßt sich vom Patriotismus nicht trennen. Aber auch das wird nicht andauern. Auch das hat uns Vietnam gelehrt: Das funktioniert nur, solange das Land gewinnt."

 

Immanuel Wallerstein (einer der weltweit wichtigsten Wirtschaftssoziologen) in FAZ SZ vom 11.11.2001 (258 - 262)

 

 

263) "Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben, die Gnade und die Wahrheit kamen durch Jesus Christus. Niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht."

 

Evangelium des Johannes 1, 17 + 18

 

 

264) "Eine norwegische Wochenzeitung (elektronische Version) hat am 14. Mai 2003 die Liste der 17.000 Mitglieder veröffentlicht, die der französischen Freimaurerei angehören (Abgeordnete, Wirtschaftsführer, Richter, Rechtsanwälte, Polizisten sowie ... Pastoren). Wenn man das Geheimnis kennt, das diese Sekte umgibt, kann man sich fragen, wie diese Zeitschrift sich diese Liste hat beschaffen können."

 

LECTURES FRANCAISES, n° 555 - 556, juillet-aout 2003

 

 

265) "Nichts ist so verborgen, daß man es nicht erfahren kann, oder so geheim, daß es nicht ans Tageslicht kommt.     Sprecht im Licht der Sonne von dem, was ich euch beim Schein des Mondes sage. Und das, was man euch ins Ohr flüstert, sollt ihr laut von den Hausdächern verkünden."

 

Jesus Christus, Zimmermann aus Galiläa, Heiland, Erlöser und Messias

 

 

266) "Gebt mir sechs Zeilen von dem rechtschaffensten Menschen, und ich finde darin etwas, um ihn aufhängen zu lassen."

 

Armand Jean du Plessis, Herzog von Richelieu, Kardinal (1585 -1642)

 

 

267) "Giftiger als Giftgas, wirksamer als die Unterseeboote war die Lügenpropaganda."

 

H. Vivian, Brite

 

 

268) Schon im Ersten Weltkrieg wurde die Welt mit Greuellügen überschwemmt. So wurde behauptet, die Deutschen würden die gefallenen Soldaten nackt bündeln und in Leichenfabriken zu Glyzerin, Öl und Schweinefutter verarbeiten, ferner würden deutsche Soldaten und der Kaiser persönlich den Kindern in den besetzten Gebieten die Hände abhacken, damit Frankreich keinen Nachwuchs an Soldaten mehr habe. Es wurde sogar berichtet, die Soldaten würden die Hände essen, Nonnen vergewaltigen und deren Brüste abschneiden. Die Fälschung von Fotos wurde fast zu einer Industrie.

 

Vgl. A. Ponsonby (Brite) in seinem 1928 erschienenen Buch "Die Lüge im Kriege"

 

 

269) "Greuelpropaganda ... damit haben wir den totalen Sieg gewonnen ... Wir werden diese Greuelpropaganda fortsetzen, wir werde sie steigern, bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird und bis die Deutschen selbst so durcheinander gebracht sein werden, daß sie nicht mehr wissen was sie tun."

 

Ein alliierter Umerzieher zu Prof. Dr. Friedrich Grimm (Verfasser des äußerst lesenswerten Buches "Politische Justiz - die Krankheit unserer Zeit", Bonn 1953)

 

 

270) "Man merkte nicht oder wollte nicht merken, welch einseitige Diffamierung vom Ausland betrieben wurde ... Für immer sollte Deutschland in der Schuldecke stehen und dadurch für immer erpreßbar bleiben ... Selbstgerecht, mit einer Unverfrorenheit sondergleichen wurde die eigene Blutschuld verschwiegen, wagte man, ungeheuerliche Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wie sie die alliierten Völker begangen hatten, zu annullieren, zu amnestieren, ja mit Orden und Ruhm zu belohnen ... Doch die übelsten Hetzfilme sind in Amerika hergestellt, die grimmigsten Anklagen kamen vom Westen her und wurden in Deutschland selbstmörderisch übernommen ... Die Deutschen selber verurteilten und zerfleischten sich. Ein Umfall ohnegleichen erfolgte ... Doch sein eigenes Volk in den Schmutz ziehen und schändlich verleumden zu lassen ... das ist einmalig in der Weltgeschichte."

 

Friedrich Franz von Unruh

 

 

271) "Unsere abendländische Philosophie, wenn man sie auf ihre letzten und unmittelbaren Aussagen hin beurteilt, ist viel naiver, als wir es uns eingestehen. Dies liegt nur nicht so zutage, weil wir uns die Kunst angeeignet haben, das Einfache gelehrt auszudrücken."

 

Albert Schweitzer in "Kultur und Ethik" (Vorrede S. XIII)

 

 

272) "Die Unterschiede zwischen Demokraten (Gore) und Republikanern (Bush) sind hier nicht von tiefer, grundsätzlicher Natur. Und beide wollen das Militärbudget, das schon jetzt größer ist als die Ausgaben für die Verteidigung weltweit, noch einmal kräftig aufstocken."

 

273) "Amerika ist arrogant, überheblich, selbstsicher."

 

274) "Was die Sowjetunion zu Fall brachte, war ihre imperiale Überdehnung, nicht der Wettbewerb mit den USA oder die Unfähigkeit zur Reform. Amerikaner denken, sie seien gegen das russische Schicksal immun. Das ist falsch."

 

275) "Das amerikanische Militär ist auf dem besten Wege, sich in ein autonomes System zu verwandeln."

 

276) "Nun sagt aber jeder Wirtschaftstheoretiker von Adam Smith bis John Hobson, dass der überwiegende Einfluss von Finanzkapital an Stelle von Fertigungsprozessen ein Indiz ist für eine kapitalistische Wirtschaft in der Krise."

 

277) "Unsere (amerikanische) Wirtschaft steht auf tönernen Füßen."

 

278) "Die sowjetische Bedrohung ist entfallen, aber Amerikas imperiale Strategie braucht offensichtlich die prahlerische Demonstration seiner militärischen Macht in Europa. Doch wird das nicht mehr lange gut gehen."

 

279) "Washington ist wahrscheinlich die korrupteste Hauptstadt der westlichen Hemisphäre. Hier ist alles für Geld verfügbar."

 

280) "Die Amerikaner werden irgendwann ihre Dominanz verlieren, aber sie werden, solange es geht, weltweit die Rolle eines Ersatz-Rom spielen wollen. Sobald Washingtons Vorherrschaft zusammenbricht, wartet China schon in der Kulisse."

 

281) "Es gibt abgesehen von Rockmusik-Fans wenige Leute, die mit den USA den Begriff von Zivilisation verbinden."

 

Chalmers Johnson, lehrte von 1962 bis 1992 politische Wissenschaften an der University of California in Bekeley und San Diego und leitet nunmehr das "Japan Policy Research Institute" (272 - 281) vgl. DER SPIEGEL 45 / 2000 / 252 ff

 

 

282) "Falls jemand es schafft, von einem virtuellen Schnitzel satt zu werden, glaube ich auch, dass er durch virtuellen Sex befriedigt wird. Glaube soll ja bekanntlich Berge versetzen und sogar die unbefleckte Empfängnis ermöglicht haben. Die anderen haben derweil guten, altmodischen Spaß."

 

Thomas Lang, Bayreuth (SPIEGEL-Leserbrief 50 / 2000 / 8)

 

 

283) Dem auch in Ihrer Titelabhandlung nicht mit besonderer Wertschätzung bedachten "Sexpapst der Apo", Wilhelm Reich, ist unlängst eine späte Genugtuung widerfahren. 1927 hatte er postuliert: "Die Sexualbefriedigung im Orgasmus bedeutet nicht bloß eine Umsetzung nervöser Erregung, sondern was für den Gesamtorganismus wesentlicher ist, auch eine physiochemische Auffrischung der übrigen vegetativen Funktionen. Hier harrt der physiologischen Chemie eine Fülle hoffnungsvoller Arbeit." Diese Feststellung konnte von einem Team der Wilkes University in Pennsylvania im Rahmen einer Studie über potenzielle Zusammenhänge zwischen Sexualverhalten und Immunstatus insoweit verifiziert werden, als   kurz gefasst   gegenüber einem weniger sexualaktiven Kreis von Versuchspersonen bei ein  bis zweimaliger wöchentlicher Koitusfrequenz ein deutlich erhöhter Immunglobulin  A Spiegel nachzuweisen war.

 

BURGHAUSEN (BAYERN) MARTIN P. KREUTZHUBER (SPIEGEL-Leserbrief 50 / 2000 / 8)

 

 

284) Als treuer SPIEGEL Leser habe ich mich sehr über Ihr Titelbild geärgert. Amerika versinkt im Chaos, Europa wird von Sessel furzenden überbezahlten Beamten blockiert, die deutsche Regierung macht noch weniger als der Oberblockierer Kohl, und der SPIEGEL denkt an Sex?!

 

FRANKFURT AM MAIN   PHILIPPE CHEVALLIER (SPIEGEL-Leserbrief 50 / 2000 / 8)

 

 

285) "Je mehr man sich von der Tradition abkoppelt, desto mehr löst sich die Identität auf."

 

Prof. Hans Peter Duerr, Ethnologe und Kulturgeschichtler (DER SPIEGEL 49/2000/189)

 

 

286) "Das deutsche Volk hat auf der ganzen Linie gesiegt."

 

Philipp Scheidemann, am 9.11.1918, dem Tag als er die Republik ausrief

 

 

287) "Das Volk steht auf, der Sturm bricht los."

 

Theodor Körner, 1813 bei Gadebusch gefallener Befreiungskämpfer

288) "Nationale Kriege gegen imperialistische Mächte sind nicht nur möglich und wahrscheinlich, sie sind unvermeidlich, sie sind fortschrittlich und revolutionär."

 

Wladimir Iljitsch Uljanow, genannt "Lenin", in "W. I.. Lenin Werke", Band 22 S. 318

 

 

289) "Ein unterrichtetes Volk läßt sich leicht regieren."

 

Friedrich der Große

 

 

290) "Ich glaube und bekenne: Daß ein Volk nichts höher zu achten hat als die Würde und Freiheit seines Daseins."

 

Karl von Clausewitz, preußischer General, Bürochef von Scharnhorst und einer der größten Militärtheoretiker der Neuzeit

 

 

291) "Schande über den verfluchten Zarismus, der die Juden gequält und verfolgt hat. Schmach und Schande über den, der Feindschaft gegen die Juden, Haß gegen andere Nationen sät."

 

Lenin (vgl. 288), in "W. I. Lenin Werke" Band 29, S. 240

 

 

292) "Kein Volk hat Gott verlassen, das sich nicht selbst verließ"

 

Heinrich von Treitschke, Vaterländische Gedichte

 

 

293) "Wir wollen sein ein einzig (meist zitiert: "einig") Volk von Brüdern, in keiner Not uns trennen und Gefahr ... Wir wollen frei sein, wie die Väter waren, eher den Tod, als in der Knechtschaft leben ... Wir wollen bauen auf den höchsten Gott und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen."

 

Friedrich von Schiller, "Wilhelm Tell"

 

Anmerkung: Bezeichnenderweise hatte der "Tell" unter den Nazis Aufführungsverbot

 

 

 

294) "Des Volkes Wohlfahrt ist die höchste Pflicht."

 

Friedrich von Schiller, "Maria Stuart"

 

 

295) "Möge Jupiter nur geben, daß die Deutschen sich ihrer eigenen Kräfte bewußt werden und ein wenig enthaltsamer all ihren Eifer auf große Dinge richten, und sie werden nicht mehr Menschen, sondern Heroen sein. Göttlich, ja göttlich ist der Geist dieses Volkes, das bislang nur in solchen Wissenschaften noch nicht den Vorrang einnimmt, an denen es keinen Gefallen fand!"

 

Giordano Bruno, am 8. März 1588 zu Wittenberg

 

 

296) "Die exklusiven Zirkel der konservativen Herren-Clubs von Rotary bis Lions suchen öffentliches Ansehen durch die Vergabe milder Gaben und pflegen intern den Filz im Nadelstreifen. Geld- und Blutadel sind dabei, ebenso hohe Militärs wie die Spitzen von Banken, Handel und Industrie. Der Rotary-Club, 'einer rund um den Erdball zündenden Verschwörung der Anständigkeit', gilt unter den wohlhabenden Herren als die feinste Vereinigung. Ihre Mitglieder beherrschen die hohe Kunst des Obenbleibens perfekt - das gelang vielen auch während der Nazi-Zeit."

 

DER SPIEGEL 21 / 1983

 

 

297) "Die Amerikaner sind schrecklich, sie nehmen keinerlei Rücksicht auf Gesetze und Traditionen. Sie brechen in unsere Häuser ein, zertrümmern Türen, durchwühlen die Schlafzimmer unserer Frauen."

 

Scheich Nadschi Dschabara al-Dschaburi über das US-Besatzungsregime im Irak (DER SPIEGEL 35 / 2003 / 110)

 

 

298) "Seine (britische) Einheit war im Kampf gegen den Mau-Mau-Aufstand in Kenia besonders erfolgreich, weil sie keine Gefangenen machte. Als Diktator von Uganda blieb Idi Amin seinem Stil treu. Seine achtjährige Gewaltherrschaft forderte mindestens eine viertel Million Opfer. Das hinderte die afrikanischen Staatschefs nicht daran, ihn 1975 zum Vorsitzenden der Organisation Afrikanischer Einheit zu küren. Im Westen ist Hitler-Verehrer Amin eher als ideenreicher Polit-Clown in Erinnerung... Er ließ politische Gegner an Krokodile verfüttern oder zwang sie, sich gegenseitig mit Vorschlaghämmern den Schädel einzuschlagen."

DER SPIEGEL 35 / 2003 / 162      (auch wegen der Singularität des Holocaust)

 

299) "Die Krankheiten der Gesellschaft können ebensowenig wie die Krankheiten des Körpers verhindert oder geheilt werden, ohne daß man offen von ihnen spricht."

 

John Stuart Mill, englischer Philosoph und Volkswirt (1806 - 1873)

 

 

300) "Wir erstreben die eurasisch-negroide Zukunftsrasse in einem orientalischen Europa. Führer werden die Juden sein - als neue Adelsrasse von Geistes Gnaden."

 

Richard Nikolaus Graf Coudenhove-Kalergi (1894 - 1972), seit 1922 Freimaurer, Verfechter der Pan-Europa-Idee

 

Anmerkung: Seine eigene Mischlingsidentität scheint ihn zu der Anschauung verleitet haben, nun müßten sich alle Völker der Welt vermischen; offenbar sollen nur die Juden ihre "Reinrassigkeit" als "Adelsrasse von Geistes Gnaden" bewahren dürfen. Was die Gnaden des Geistes anbetrifft, hätte Herr C.-K. einmal einen Blick auf die Nationalitäten in der Liste der Nobelpreisträger insbesondere bis zum Zweiten Weltkrieg werfen sollen. Welch unermeßlicher Unfug hinter der Multikulti-Idee steht und welche schwersten praktischen Probleme diese bereits in Deutschland hervorgebracht hat, wird auf dieser Homepage in mehreren Beiträgen verdeutlicht.

 

 

301) "Darum sind von jeher Dichter gewesen und Helden, Sänger und Gotteserleuchtete, daß an ihnen die armen zerrütteten Menschen sich aufrichten, ihres Ursprungs gedenken und ihres Ziels."

 

Franz Grillparzer (1791 - 1872)

 

 

302) "Essen ist das Zweitwichtigste im Leben."

 

Honoré de Balzac (1799 - 1850), französischer Erzähler, scharfer Beobachter der Wirklichkeit und romantischer Phantast; seine Hauptgestalten sind erfüllt von der Gier nach Genuß und Besitz.

 

 

301) "Rebellion gegen Tyrannen ist Gehorsam gegen Gott"

 

Thomas Jefferson  (1743 - 1826), 3. Präsident der USA (1801 - 1809)

 

302) "Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen."

 

George Bernhard Shaw (1856 - 1950), Literaturnobelpreis 1925

 

 

303) "Ich kenne kein Land, in dem allgemein weniger geistige Unabhängigkeit und weniger wahre Freiheit herrscht als in Amerika."

 

Alexis Clérel Graf von Tocqueville (1805 - 1859), Außenminister der Zweiten Republik, der mit fast prophetischer Gabe die immanenten Gefahren der demokratischen Entwicklung voraussah.

 

 

304) "Obgleich Amerika immer überzeugt gewesen ist, das Land der Freiheit par excellence zu sein ..., so gibt es doch kein zweites, in dem die Menschen unter einem mehr überwältigendem Zwang legen... . Man hat einen tödlichen Haß für unzähmbare Menschen und reine Seelen."

 

George de Santayana

 

 

305) "Ich meine, daß Amerika der größte Mißerfolg der Geschichte ist. Es ist ihm mehr, viel mehr gegeben worden als irgendeinem Land der Welt; aber wir haben unsere Seele verloren."

 

Eugene O'Neill (1888 - 1953), Literaturnobelpreis 1936

 

 

306) "Wenn Du eine warme Seele hast, denn hast Du auch warme Füße."

 

Heidi Kabel, begnadete Volksschauspielerin aus dem Ohnesorg-Theater

 

 

307) "Ick sluder nich!"

 

Henry Vahl, ebenso begnadeter Volksschauspieler aus dem Ohnesorg-Theater

 

 

308) "Amerika ist eine Mißgeburt" - "Ich hasse es nicht. Ich bedauere, daß Kolumbus es entdeckt hat."

 

Sigmund Freud (1856 - 1939)

 

309) "So hoffen die Befürworter der Einheitlichen Europäischen Akte, das traditionelle Muster der Trennung der Bevölkerungsgruppen nach ihrer ethnischen Herkunft zu durchbrechen. Der menschliche Austausch innerhalb der neuen Vereinigung wird das Gesicht Europas während einer einzigen Generation grundlegend verändern. Falls es dann überhaupt noch nationale oder ethnische Gruppierungen gibt, die eine solche Einigung nicht gutheißen, wird ihr politischer Einfluß so gering sein, daß sie ein Ausbrechen ihres Landes aus den 'Vereinigten Staaten von Europa' unmöglich durchsetzen können."

 

David Krivine, "Jerusalem Post" vom 3. Juli 1986, Seite 3

 

 

310) "Die russische Revolution hat in den Hinterzimmern der Wall-Street ihren Ursprung."

 

Henry Ford, legendärer Autobauer, Großkapitalist, Freimaurer, zeitweiliger Antisemit und Träger höchster Nazi-Orden

 

 

311) "Wenn wir erlauben, daß der Terrorismus unsere Aktionsfreiheit untergräbt, könnten wir einen Teil der nach dem Zweiten Weltkrieg verzeichneten Globalisierungserfolge verlieren."

 

Allen Greenspan, US-Notenbankchef jüdischer Abkunft

 

 

312) "Jesus ging in den Tempel und trieb alle Händler und Käufer aus dem Tempel hinaus; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und sagte: In der Schrift steht: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes sein. Ihr aber macht daraus eine Räuberhöhle. Im Tempel kamen Lahme und Blinde zu ihm, und er heilte sie. Als nun die Hohenpriester und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat, und die Kinder im Tempel rufen hörten: Hosanna dem Sohn Davids!, da wurden sie ärgerlich ..."

 

Matthäus 21,12-15

 

 

313) "Nie war die Welt friedloser als zu Beginn der 90er Jahre. Nach einer Studie der Universität Hamburg wurden 1992 weltweit 52 Kriege geführt."

 

Lübecker Nachrichten im Dezember 1992

 

 

314) "Es kommt darauf an, wer es macht und wie schnell es geht. Wir haben einige Hundert von Atomsprengköpfen und Raketen und können sie auf Ziele überall werfen, vielleicht selbst auf Rom. Mit Flugzeugen sind die meisten europäischen Hauptstädte ein Ziel."

 

Martin van Creveld, Professor der Militärgeschichte an der hebräischen Universität in Jerusalem zu den Plänen, die Palästinenser zu deportieren und zur Frage, ob die Weltgemeinschaft eine solche ethnische Säuberung zulassen würde

 

 

315) "Wir haben die Möglichkeit, die Welt mit uns zusammen untergehen zu lassen. Und ich kann Ihnen versprechen, daß dies auch geschieht, bevor Israel untergeht."

 

Martin van Creveld (siehe 314)

 

 

316) "Im Jahre 1998 veröffentlichte Meinungsumfragen ergaben, daß 60 % der deutschen Bevölkerung mit den die Bundespolitik tragenden Parteien unzufrieden sind. Ich glaube, daß sich dieser Prozentsatz seit dem eher erhöht hat. Insbesodere der SPD laufen die Wähler und Mitglieder weg, weil diese krasse Demontage des Sozialstaates nichts mit sozialer Gerechtigkeit zu tun hat, sondern mit neoliberaler Umverteilung von unten nach oben."

 

Detlef Winter, von 1977 - 1997 Rechtsanwalt in Lübeck

 

 

317) "Pamela Smedley war eines von etwa 150.000 britischen Heimkindern zwischen 3 und 14 Jahren, die ohne ihre Einwilligung oder die Einwilligung ihrer Eltern an die entferntesten Grenzen des einstigen Empires verschickt wurden - als billige Arbeitskräfte, zur Auffrischung des weißen Bevölkerungsanteils oder auch nur, um in Großbritannien Kosten zu sparen. ... Die Deportation nicht nur von Sträflingen, sondern auch von Kindern, begann fast sofort nach Gründung der ersten Kolonien. ... Die Gesellschaft für Kinderemigration genoß königliche Förderung bis nach dem Zweiten Weltkrieg. Begründung: "Wir müssen Australien mit Weißen bevölkern, sonst bekommen wir Angst vor den asiatischen Horden." ... Jetzt stellt ein Untersuchungsausschuß fest, was den Kindern in den Heimen ihrer neuen Heimat angetan wurde, sei zuweilen von so außerordentlicher Verworfenheit gewesen, daß Ausdrücke wie sexueller Mißbrauch zu schwach sind, um das Vorgefallene zu beschreiben."

 

DER SPIEGEL

 

318) "Um die Weltregierung zu verwirklichen, ist es notwendig, den Individualismus, das Nationalbewußtsein, die religiösen Dogmen und die Loyalität zur Familie aus den Gedanken der Menschen zu eliminieren."

 

Dr. Brock Chrisholm, "illuminiereter" erster Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation

 

Anmerkung: Deutlicher kann man die Bereitschaft zur Aufhebung oder Verletzung elementarer Menschenrechte durch die Strategen der "Neuen Weltordnung" kaum zum Ausdruck bringen. Es bestärkt sich der Verdacht, daß 90 % aller Kriege in den letzten zwei Jahrhunderten auf die Kappe dieser Weltverschwörer gehen.

 

 

319) "Unsere jüdischen Interessen erfordern die endgültige Vernichtung Deutschlands, das deutsche Volk samt und sonders ist eine Gefahr für uns, deshalb ist es unmöglich, zuzulassen, daß Deutschland unter der gegenwärtigen Regierung mächtig wird."

 

Zionistenführer Wladimir Jabotinsky, Januar 1934 in der jüdischen Zeitung "Tatscha Retsch"

 

 

320) "Hitler will nicht den Krieg, aber er wird dazu gezwungen werden, und zwar bald. Das letzte Wort liegt wie 1914 bei England."

 

Emil Ludwig, zionistischer Schriftsteller im Mai 1934

 

 

321) "Wir sind dabei, einen Krieg über Deutschland zu bringen."

 

Der Herausgeber des "American Hebrew" New York zu dem amerikanischen Schriftsteller R. E. Edmondson aus Oregon am 24. Mai 1934

 

 

322) "Um unsere verlorenen Positionen zurückzugewinnen, müssen die Arbeiter mitwirken an der Entfesselung eines neuen Krieges."

 

Dr. Bauer, österreichischer Zionist und Sozialdemokrat im Juli 1934

 

 

323) "Die Juden von Amerika stellen eine große politische Macht dar. Sie benutzen sie, wie sie wollen; was wollt Ihr dagegen tun?"

"New York Jewish Nationale" am 9. April 1936

 

 

324) "Nach dem nächsten Krieg wird es nicht mehr ein Deutschland geben. Auf ein von Paris gegebenes Signal werden Frankreich und belgien, sowie die Völker der Tschecheslowakei, sich in Bewegung setzen, um den deutschen Koloß in einen tödlichen Zangengriff zu nehmen. Sie werden Preußen und Bayern voneinander trennen und das Leben in diesen Staaten zerschlagen."

 

"The Youngstown Jewish Times", jüdische Zeitung / Ohio am 16. April 1936

 

 

325) "Unser Kampf gegen Deutschland muß an die Grenzen des Möglichen gehen."

 

Zionist Pierre Cregagne 1938 in seinem Buch "Epitre aux Juifs"

 

 

326) "Es ist unsere Sache, die moralische und kulturelle Blockade Deutschlands zu organisieren und diese Nation zu vierteilen. Es ist unsere Sache, endlich einen Krieg ohne Gnade zu erwirken."

 

Zionist Bernard-Lecache Lifschitz am 18. Dezember 1938 in seiner Zeitung "Le droit de vivre"

 

 

327) "Der Erzherzog wußte sehr wohl davon, daß man ihm nach dem Leben trachtete. Ein Jahr vor Kriegsbeginn wurde er davon informiert, daß die Freimaurer seinen Tod beschlossen hatten."

 

Graf Ottokar Czernin von und zu Chudenitz (1872 - 1932), österreich-ungarischer Staatsmann, u.a.1916 - 1918 Außenminister. Freund des in Sarajewo im Auftrag der Weltfreimaurerei ermordeten Thronfolgers. Das Attentat führte zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges

 

 

328) "Der nachweislich erste Freimaurer, der Papst werden konnte, war Pius IX. ...Nachdem Giovanni Ferretti Mastai in das Priestertum aufgenommen wurde, ernannte man ihn zum Sonderbotschafter des Papstes in Uruguay. Dort trat er in verschiedenen Freimaurerlogen auf. Als er jedoch im Jahre 1873 zum Papst gewählt wurde, kritisierte er die Freimaurerei öffentlich in einer Epistel und sagte, daß sie vom Teufel abstamme."

 

Robin de Ruiter

 

329) "Deutschland wird nicht mit dem Ziel der Befreiung besetzt, sondern als eine besiegte feindliche Nation zur Durchsetzung alliierter Interessen."

 

Amerikanische Regierungsanweisung ICG 1067, April 1945 (vgl. "Welt" vom 4. Juli 1994

 

 

330) "O Moses, unser Lehrer Mosche Rabenu, hoher Bekämpfer der Knechtschaft, reiche mir Hammer und Nägel, damit ich unsere gemütlichen Sklaven in schwarz-rot-goldener Livree mit ihren langen Ohren festnagele an das Brandenburger Tor."

 

Heinrich Heine

 

 

331) "Mit dem Eintritt Polens in die EU ist ein Präzendenzfall dafür geschaffen, daß Völkermord, Raub und die Vertreibung einheimischer Bevölkerungen ... völkerrechtlich legalisiert werden und somit ... basiert das Europa von heute auf der Grundlage von Kriegsverbrechen und ihren Ergebnissen."

 

Ferdinand Otto Miksche in "Das Ende der Gegenwart"

 

 

332) "Der Unterschied zwischen CDU und SPD ist nicht fundamental."

 

Kurt Biedenkopf, Rotarier, CDU-Mitglied, Professor für Arbeitsrecht, Intimfeind des Dicken aus Oggersheim und König von Sachsen am 29.8.1998

 

 

333) "Wir müssen uns schöner Worte und trügerischer Ausdrücke bedienen, bis alles in unsere Hände fällt."

 

Alexander Kraushara, jüdischer Advokat in seinem Buch "Frank and the Frankists", Krakau 1895

 

 

334) "Die Weltrevolution, die wir erleben werden, wird ausschließlich Sache unserer Hände sein ... Diese Revolution wird die Vorherrschaft der jüdischen Rasse über alle anderen befestigen."

 

Das jüdische Organ "Le peuple juif" vom 8. Februar 1919

 

 

335) "Jede große Nation hat eine andere zum Sklaven; so hat Frankreich Korsika, so hat England Irland, so hat Groß-Serbien Montenegro und, um es kurz zu sagen: Israel die ganze Menschheit zum Sklaven ... Der Völkerbund wird bringen: die Einheit der Sprache, die Einheit der Währung, der Maße, des Rechts, der Religion ... Zur Hauptstadt soll er Zion, die Stadt des Friedens haben."

 

Der Jude Simon-Tov Yacoel in seinem Buch "Israel. Réflexions sur la grande guerre et l'avenir des peuples", Saloniki 1921

 

 

336) "Der Judaismus ist eine Religion; aber der Zionismus ist eine politische Bewegung, die hauptsächlich von osteuropäischen (aschkenasischen) Juden ausging, die für Jahrhunderte die treibende Kraft hinter dem Kommunismus/Sozialismus gewesen sind. Das Endziel der Zionisten ist eine Eine-Welt-Regierung unter Kontrolle der Zionisten und der zionistisch ausgerichteten jüdischen internationalen Bankiers."

 

Der antizionistische Jude Jack Bernstein in seinem Buch "Das Leben eines amerikanischen Juden im rassistischen, marxistischen Israel", Steinkirchen 1985, S. 17 f

 

 

337) "Es ist für uns Christen unvorstellbar, daß in unseren religiösen Schriften zum Lügen, betrügen und Morden Andersgläubiger aufgefordert würde. Mit Recht könnte man uns dann eine "verbrecherische" Religion zur Last legen. Nun geschieht es aber, daß das Abgründige und die Christus- und Christenfeindschaft des jüdischen Glaubens vertuscht werden. Und wehe dem, der es wagt, diese Dinge aufzudecken! Da geschieht es etwa nach dem Motto, daß nicht der Mörder, sondern der Ermordete schuldig sei."

 

Wolfgang Borowsky, evangelischer Pfarrer, in "Kommt Luzifer an die Macht?", Aglasterhausen 1985, S. 83)

 

Anmerkung: Die von Borowsky festgestellte Christus- und Christenfeindschaft einiger Juden wurde auch durch Michel Friedman offenbar, der es offenbar nicht nur mit Koks und osteuropäischen Nutten in Lack und Leder trieb, sondern sich auch zu der gotteslästerlichen öffentlichen Äußerung hinreißen ließ, wir sollten endlich unseren Christus vom Kreuz holen. Weiter verstieg er sich zu der - offenbar rhetorisch gemeinten - Frage, was das denn für eine Religion sei, die sich durch eine Gewalttat definiere.

 

 

338) "Die Maurerei ist eine jüdische Einrichtung, deren Geschichte, Grade, Ämter, Paßworte und Erklärungen von Anfang bis zu Ende jüdisch sind."

 

Landesrabbiner Dr. Isaac Wise in der jüdischen Zeitschrift "Israelite of America" vom 3. August 1866

 

 

339) "Im Dezember 1918 waren von 388 Mitgliedern der revolutionären Regierung nur 16 echte Russen; alle anderen waren Juden mit der Ausnahme eines amerikanischen Negers. 265 dieser Juden kommen aus dem unteren Ostviertel New Yorks."

 

George Simons, Petersburger Superintendent, am 12.2.1919 vor einem Komitee des US-Senats

 

 

340) "Die russische Revolution war zum großen Teil ein Werk von Personen mit jüdischen Ideen, jüdischer Unzufriedenheit, jüdischer Planung ... Was durch jüdisch denkende Personen von jüdischer Unzufriedenheit und jüdischem Planungsgeist in Rußland so gut verwirklicht wurde, wird auch in anderen Ländern durch dieselben Kräfte des jüdischen Geistes eine Wirklichkeit werden."

 

Die führende jüdische Zeitschrift der USA "American Hebrew" vom 30.9.1920

 

 

341) "Jacobs Enkel John Schiff schätzt heute, daß sein Großvater ungefähr 20 Millionen Dollar für den endgültigen Triumph des Bolschewismus in Rußland aufwandte."

 

"New York Journal American" vom 3.2.1949

 

 

342) "Hitler hatte mit fast allem recht."

 

Stanley Kubrick, jüdischer Regisseur, zusammen mit dem Juden Billy Wilder einer der größten Filmemacher des 20. Jahrhunderts, anläßlich der Arbeiten am Drehbuch zu "Eyes Wide Shut" (vgl. STERN 27/1999/134). Man kann sich vorstellen, daß diese Äußerung das jüdisch dominierte Hollywood "narrisch" gemacht hat. Wir halten Hitler nach wie vor für einen Massenmörder und Verräter (Verrat am Nationalsozialismus, an seinen SA-Kameraden und zum Schluß am gesamten deutschen Volk)

 

343) "Amerika hat durch den Irak-Krieg an moralischer Autorität dazugewonnen, es hat das Leben seiner Soldaten mit eingebracht zur Sicherung der Zukunft Israels."

 

Ex-Kanzler Helmut Kohl in FAZ vom 14.6.2003

 

UN-Anmerkung: Welche Vorstellungen von Moral der Herr Ex-Kanzler hat, wissen wir zur Genüge. Daß er aber so offen zugibt, in wessen Interesse die USA die Zerstörung des Irak planten und durchführten, ist schon bemerkenswert.   Ob der Träger des "Joseph-Ordens", einer Auszeichnung, die neben ihm nur Ben Gurion und Menachim Begin verliehen wurde, der "Buber-Rosenzweig-Medaille" und zweimalige B'nai B'rith-Ordensträger (Verleihungen 1992 und 1996) nun auch im Verfassungsschutzbericht landet, weil er das bestätigt, was UN-Leser schon lange wissen?

 

Anmerkung luebeck-kunterbunt: Es gibt Leute, die behaupten, die Familie des Ex-Kanzlers habe früher "Kohn" geheißen und seine Großeltern seien auf einem jüdischen Friedhof in Wien begraben. Das sind natürlich alles nur Spekulationen, an denen wir uns nicht beteiligen wollen. Sein Parteifreund und Rotarier Ernst Benda, dessen Vorfahren in grauer Vorzeit einmal Ben David geheißen haben sollen und der es mit mäßigen juristischen Fähigkeiten zum Bundesinnenminister und Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts gebracht hatte, sagte einmal: "Der Kohl ist ein Idiot und es höchste Zeit, daß die Öffentlichkeit das erfährt!" Damit offenbart sich einmal mehr, was wir fortgesetzt predigen: das Judentum ist kein homogener Block, weder ethnisch, noch religiös, noch politisch. Weltverschwörungstheorien müssen sich also einen anderen Ansatz suchen oder den Vorwurf gefallen lassen, von den eigentlichen Problemen abzulenken oder liegt es daran, was Henry Miller schrieb ("...und außerdem, wer haßt den Juden mehr als der Jude?")?

 

 

344) "Die politischen Verhältnisse könnten mich rasend machen. Das arme Volk schleppt geduldig den Karren, worauf die Fürsten und Liberalen ihre Affenkomödie spielen."

 

Georg Büchner, der der deutsche Shakespeare geworden wäre, wenn Verfolgung und Tod ihn nicht schon im 24. Lebensjahr dahingerafft hätten, schrieb diese in der Quintessenz unverändert gültigen Zeilen im Jahre 1833 an seine Braut Luise Wilhelmine (Minna) Jaegle

 

 

345) Etwa 130.000 Deutsche nichtjüdischer Abkunft, die aus politischen oder religiösen Motiven aktiven oder passiven Widerstand im Dritten Reich geleistet haben, sind durch verbrecherische Maßnahmen, also ohne Einbeziehung von Kriegshandlungen, des Nazi-Regimes umgekommen.

 

Vgl. Hellmuth Auerbach in "Legenden Lügen Vorurteile" von Wolfgang Benz (Hg.), S. 162

 

Anmerkung: Ich kenne kein anderes Volk unter Gottes Sonne, daß im 20. Jahrhundert so tapfer und opferbereit Widerstand gegen ein verbrecherisches Regierungssystem geleistet hätte.

 

 

346) "In Israel findet ein Kampf statt, bei dem offenbar keine Regeln und humanitären Rücksichten gelten, auch nicht die des Kriegs-Völkerrechts. ... Krankenwagen? Palästinenser müssen ihre Toten in Löchern vor der Haustüre verscharren, weil man sie nicht auf den nahen Friedhof lässt. Dann werden von Israel 5000 Olivenbäume in palästinensischem Gebiet vernichtet. ... Was hat das mit Kampf gegen den Terrorismus zu tun? Das alles ist blind-wütig - ein anderes Wort fällt mir hierfür nicht ein. ... Die Israelis kümmern sich einen Dreck um das, was die UN beschließen. Rückzug ihrer Truppen - abgelehnt. Eine UN-Untersuchungskommission nach Jenin - kommt nicht infrage. Keine neuen Siedlungen mehr - seit dieser Abmachung sind Tausende Siedler hinzugekommen ... Es geht um Morde und nicht um Worte. Ich kann in den Aktionen der israelischen Militärs keinen Abwehrkampf gegen den Terrorismus sehen - sondern nur Vernichtung. ..."

 

Norbert Blüm in einem stern-Interview aus Juni 2002

 

 

347) "Der US-Senat ist unter jüdischem Druck mehr mit den Interessen Israels als den Interessen der USA befaßt"

 

J. W. Fulbright, US-Senator und Mitglied des außenpolitischen Ausschusses

 

 

348) "Dem betrügerischen Volke möge nicht gestattet werden, die neue Kolonie zu vergiften."

 

Peter Stuyversant, Quäker und Gouverneur von New Amsterdam (New York) im Jahre 1654 an seine Vorgesetzten in Holland, zur Verhinderung jüdischer Einwanderung

 

 

349) "1948 hatte Israel nicht das Recht, als Staat zu entstehen."

 

Independet, London, 3.12.2001, Seite 15

 

 

350) "Der neue Judenstaat mußte notwendigerweise auf Enteignung gegründet werden. ... Doch die Juden hatten kein Recht, auch nur einen einzigen Hektar palästinensischen Landes zu enteignen."

 

Independent, London, 3.12.2001, Seite 15

 

 

351) "Israel hat bislang kategorisch jedes Recht auf Rückkehr der etwa 3,7 Millionen Palästinenser abgelehnt, die 1948 das jetzige Israel verlassen haben und jetzt im Exil leben."

 

FAZ, 5.1.2001, Seite 1

 

 

352) "Krieg im Nahen Osten: Ein Szenario. Was passiert, wenn Ariel Scharon wirklich die Palästinenser vertreiben will? ... 1948 vertrieb Israel 650.000 Palästinenser. Sollte es heute etwas Ähnliches versuchen, könnte das zu einem großen Krieg führen."

 

Die Welt, 26.4.2002, Seite 9

 

 

353) "Putin ist derzeit der einzige Staatsmann, der sich dagegen wehrt, von einer fremden Macht-Elite zum Idioten im eigenen Land gemacht zu werden."

 

National Journal 66/67 - 2003

 

 

354) "Wenn Gott euer Vater wäre, würdet ihr mich lieben; denn von Gott bin ich ausgegangen und gekommen. Ich bin nicht in meinem eigenen Namen gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr nicht, was ich sage? Weil ihr nicht imstande seid, mein Wort zu hören. Ihr habt den Teufel zum Vater, und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge."

 

Jesus Christus - Streitgespräch mit den Juden (Johannes 8, 43 und 44)

 

355) "Ich übertreibe kaum. Das jüdische Leben besteht aus zwei Elementen: Geld einsammeln und protestieren."

 

Nahum Goldmann in "Das jüdische Paradox", Frankfurt 1988, S. 77

 

 

356) "Das israelische Religionsministerium soll eine Liste mit zehntausend Israeli erstellt haben, die nicht heiraten dürfen, weil sie als 'Bastarde' oder 'Unreine' gelten. Das berichtete gestern (21.12.1994) der israelische Rundfunk. Die Betroffenen seien davon nicht unterrichtet worden und würden erst von den rabbinischen Gerichten darüber in Kenntnis gesetzt, wenn sie heiraten wollten. Diese orthodox-religiösen Instanzen verfügen über das Monopol der Eheschließung in Israel. Als 'Bastarde' gelten unter anderem Kinder, die aus einer außerehelichen Beziehung einer verheirateten Frau hervorgegangen sind. Über zehn Generationen dürften die Nachkommen sich nicht mit einem jüdischen Partner verheiraten."

 

"Die Welt" vom 22.12.1994

 

 

357) "Die Mischehen sind ein nationaler und persönlicher Selbstmord. Es ist das sicherste Mittel, ein Volk zu vernichten, es außerhalb seines Glaubens heiraten zu lassen. Jungen und Mädchen verlieren dadurch mit Sicherheit ihre Identität. Die Werte und Prinzipien, welche soviel zur gegenwärtigen Kultur und Zivilisation beigetragen haben, werden von der Oberfläche der Erde verschwinden.   Die im Laufe von dreitausend Jahren gesammelte Erfahrung, das reiche Erbe eines Volkes, alles das, was unwiderruflich euch gehört, wird schändlich vernichtet. Wie schade! Was für ein Unglück! Was für eine Schande!   Begreift ihr, was ihr wegwerft? ..."

 

Nationalkomitee zur Förderung der jüdischen Erziehung in einer ganzseitigen Anzeige in der "New York Times"

 

 

358) "Helmut, du musst das Zigeunerlager auflösen, samt der Marketenderin."

 

Hanns Martin Schleyer zu Helmut Kohl wegen seiner Wohngemeinschaft mit Juliane Weber und seinem Fahrer. Wenn man allerdings Bernt Engelmanns Schilderung bedenkt, wie Schleyer in den letzten Tagen des II. Weltkrieges aus Prag entkommen ist, denkt man unwillkürlich an das "Glashaus".

 

 

359) "Einerseits pochte Franz Josef Strauß heftig auf sein Recht auf Privates, andererseits aber wollte er einen Rivalen mit der Geschichte klein halten, dass jener eine Ehefrau und außerdem eine Freundin habe und die Freundin wiederum einen Vater, der Tiere liebe und letzteres leider mehr, als normal sei."

 

DER SPIEGEL 35 / 2003 / 38

 

 

360) "Also wissen Se, solange der misch nit anpackt, isset mir ejal."

 

Konrad Adenauer, auf die Homosexualität seines Außenministers von Brentano angesprochen

 

 

361) "Aber was sie auch / in der Welt mischen / wir Juden / sind immer dazwischen."

 

Jossy Halland, jiddischer Kleinkünstler

 

 

362) "Wieso sollte Kohl kein Jude sein? Wer 1946 eine Partei gründen oder eine Zeitung herausgeben wollte, bekam die Erlaubnis nur, wenn er zumindest Judenmischling war. Judenmischlinge gründeten damals alle Parteien, damit sie auf jeden Fall an die Macht kämen, egal, welche Partei die Mehrheit bekäme. Welchen Grund sollte denn ein Jude haben, einen Nichtjuden als Nachfolger zu installieren. ... Selbst in Freys Nationalzeitung sitzen zwei: der Chefredakteur ist ein jüdischer Professor und sein Stellvertreter ein jüdischer Doktor. Kohl hat zumindest einen Juden zum Großvater. Eine Regierung aus Deutschen dürfen wir nicht haben, die würden unser Volk niemals so verraten, verkaufen und betrügen."

 

Heinz Bucher, Ludwigshafen (Leserbrief)

 

 

363) "Selbst der Gebildetste, der in spezifisch jüdisch-zionistischen Dingen nicht zu hause ist, bleibt ein weltpolitischer Analphabet!"

 

J. G. Burg, jüdischer Publizist, u. a . Verfasser des Bestsellers "Schuld und Schicksal - Europas Juden zwischen Henkern und Heuchlern"

 

 

364) "Unser heutiger Rechtsstaat ruht auf den Grundlagen des jüdischen Glaubens ..."

 

Alois Mertes, Staatsminister im Auswärtigen Amt ("DIE RHEINPFALZ" vom 12.03.1984)

365) "Chaim Henoch Cohn, der Großvater unseres Bundeskanzlers, Jude, stammt aus Galizien, Ostpolen. Nach seinem Übertritt zum katholischen Glauben nahm er den deutschen Namen Helmut Kohl an. Auch sein Enkel, Bundeskanzler Helmut Kohl, trägt mit Stolz die Jarmulka, das jüdische Käppi für bekennende Juden. 1987 erschien auf dem amerikanischen Büchermarkt ein Buch des jüdischen Schriftstellers Jakov Lind: "Der Erfinder", in dem auf Seite 80 behauptet wird, daß der heute in Deutschland amtierende Bundeskanzler Helmut Kohl in Wirklichkeit Kohn heißt und Jude ist; er stammt von einem jüdischen Urgroßvater Kohn, der damals in Buczacs, einem Juden-Städl in Südpolen (aus dem auch der Vater von Sigmund Freud stammte), als Hausierer lebte ... Jakov Lind bekräftigte seine Aussage mit der Versicherung, daß er in der Bank von Vaduz, Liechtenstein, eine Reihe von Dokumenten deponiert habe, die Kohls Abstammung beweisen."

 

Ein weiterer Leserbrief, der indiziell u.a. durch folgende Fakten belegt wird: Verleihung mehrerer hoher und höchster jüdischer Orden an Kohl, Verzicht auf die Ostgebiete, Chuzpe im Umgang mit Freund, Feind und Parlamentarischen Untersuchungsausschüssen, Schwarze Konten, gesetzeswidrige Einwanderung von osteuropäischen Juden am Bundestag vorbei, finanzielle Unterstützung von völkerrechtswidrigen Kriegen der USA im Interesse Israels, Ruinierung des Bundeshaushalts, sinnlose Zerschlagung von DDR-Betrieben usw.

 

 

366) "Alles, was ich dazu zu sagen bereit bin, ist, daß die Protokolle (der Weisen von Zion) mit dem, was in der Welt geschieht, übereinstimmen..."

 

Henry Ford in "The New York World" vom 17. Februar 1921

 

 

367) "I wear the black for the poor and the beaten down, livin' in the hopeless, hungry side of the town."

 

In memoriam Johnny Cash - einer der Letzten aus der alten Garde der Country-Sänger. Sein indianisches Blut verhalf ihm zu der Erkenntnis, daß die USA nicht 'Gods own country' sind, sondern ein von Gott längst verlassener und verschmähter Moloch.

 

368) "Nachdem Frankreich und danach Polen Maßnahmen zum Schutz ihrer Sprachen getroffen haben, hat nun auch Russland Maßnahmen zum Schutz der russischen Sprache getroffen. Wann wird Deutschland folgen? Das Kauderwelsch bei uns ist doch erschreckend. ..."

 

Werner Drews in einem Leserbrief an die "Lübecker Nachrichten" (4./5.5.03)

369) "Wer deutscher Kriegsgegner ist und noch dazu Sozialdemokrat, der hat in diesen Tagen wenig Freude, wenn er auf die 'Lübecker Nachrichten' angewiesen ist. Als Kriegsgegner, wie 83 % aller Deutschen, musste er Tag um Tag seitenlange Fotoplantagen über sich ergehen lassen, die ihm die Frage nahe legten, ob Lübeck nicht vielleicht in Nebraska oder Arizona liege. ..."

 

Dr. Hermann Schueler in einem Leserbrief an die "Lübecker Nachrichten" vom 4./5. Mai 2003)

 

Anmerkung: Die angesprochene Manipulation innerhalb der sog. Systemmedien beruht größtenteils darauf, daß diese einschließlich der großen Presseagenturen fest in der Hand der Freimaurer, Rotarier, Lions und Juden sind. George Wisky Bush, jener törichte Cowboy, der seine Präsidentschaft seinem Vater, Skull & Bones und bestochenen Richtern verdankt, meinte mit dem Irak-Krieg zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Einmal Israel den ärgsten Feind abzuräumen und der mit ihm verfilzten Öl-Lobby satte Milliardengewinne in die Kasse zu spülen. Beides wird "in die Hose gehen". Israel bekommt Frieden mit seinen Nachbarn und insbesondere mit den Palästinensern nur um den Preis von Gerechtigkeit, den es nicht zu zahlen bereit ist. Selbst wenn im Nahen Osten Frieden einkehrte, würde Israel an seinen inneren Problemen zerbrechen; es ist ein ebenso rassistischer Moloch wie die USA. Und was den texanischen "Major Kinkong" anbetrifft: der Irak ist eine weit aus größere Mausefalle als es Vietnam war. God dont bless America!

 

 

370) "Bei der Vorstellung, dass sich die Abgeordneten des Kieler Landtages ihre Bezüge um 45 % erhöhen, wird mir schlecht. Ich muss von 420 Euro Arbeitslosenhilfe leben und soll nun meinen Gürtel noch enger schnallen?"

 

Ein empörter Bürger zu den perversen Diäten-Erhöhungsplänen eine gewissen Abgeordnetenmafia, die sich nicht "Volksvertreter" nennen können, ohne einen roten Kopf zu bekommen. (www.heide-simonis.de/gaestebuch/index.html)

 

 

371) "Anderen das Gehalt kürzen wollen und zum Verzicht auffordern und selber sich die Taschen vollstopfen. Unanständiger und unsozialer kann man kaum handeln. Sie sind unglaubwürdig und sollten schleunigst zurücktreten!" (vgl. 370)

 

 

372) "Frau Simonis, kennen Sie das Buch von Helmut Schmidt 'Auf der Suche nach einer öffentlichen Moral'? Nach der Lektüre müssten Sie vor Scham im Boden versinken." (vgl. 370)

373) "Die Diätenerhöhung auf Pump halte ich für politische Instinktlosigkeit. Alle Abgeordneten haben mit ihrer Zustimmung einen bedeutenden Beitrag zur Erhöhung der Politikverdrossenheit geleistet."

 

Ein empörter Bürger zu den perversen Diäten-Erhöhungsplänen im schleswig-holsteinischen Landtag (www.cdu-sh.de)

 

 

374) "Leider haben Sie alle kein Rückgrat." (vgl. 373)

 

 

375) "Ish bin ein Bearleener"

 

US-Präsident John F. Kennedy am 27. Juni 1963 (orthographische Meisterleistung auf seinem Spickzettel). Er war einer der besten US-Präsidenten, deshalb wurde er ja auch umgebracht.

 

 

376) "Nachdem ich alle Abgeordneten des Schleswig-Holsteinischen Landtages in Kiel angeschrieben und um einen Untersuchungsausschuß gebeten hatte, in dem geklärt werden sollte, weshalb es in diesem Prozeß so viele pflichtvergessene Richter und Anwälte gibt, votierten die Abgeordneten in einer außerparlamentarischen Abstimmung für einen Untersuchungsausschuß. Dieser wurde vom Landtagspräsidenten Arens weggebügelt, weil er keinen Untersuchungsausschuß wollte. Warum wohl? Auf Nachfrage beschied mir Herr Brüggensiecker, Geschäftsführer des Petitionsausschusses, Kiel, ich hätte zu akzeptieren, - wörtlich - : "daß ich als Deutsche in Deutschland keine Rechte habe!" Muß ich demnach erst eine andere Staatsbürgerschaft annehmen und nach Deutschland als Asylantin einreisen, um den Schutz des Rechtsstaates zu erhalten?"

 

Hannelore M. Röhl - Fax: 040 - 449 890 - E-Mail: HMRoehl@web.de

 

 

377) Ausgerechnet in Italien ... hat ein Ehepaar mit seinen lautstarken Schäferstündchen seine Nachbarn an den Rand der Verzweiflung getrieben. Das Gericht in Treviso verordnete eine Probezeit der Mäßigung. Als auch das nichts nutzte und der Prozeß der um den Schlaf gebrachten Anwohner fortgesetzt wurde, gestand der feurige Liebhaber mit hochrotem Kopf: "Ich kann nicht, wenn sie nicht schreit." Der Richter war konsequent: Jetzt müssen beide in der Mittagspause vögeln.

 

Frei nach einer dpa-meldung in Lübecker Nachrichten vom 2.7.2003

 

378) "Wer unser Gastrecht mißbraucht, für den gibt es nur eins: raus und zwar schnell!"

 

Bundeskanzler Gerhard Schröder

 

 

379) "Lernt, Gutes zu tun! / Sorgt für das Recht!

Helft den Unterdrückten! / Verschafft den Waisen Recht, / tretet ein für die Witwen!"

 

Jesaja 1,17

 

 

380) "Was ist des Deutschen Vaterland? ... Soweit die deutsche Zunge klingt / Und Gott im Himmel Lieder singt."

 

Ernst Moritz Arndt  aus dem Lied "Des Deutschen Vaterland"

 

 

381) "Im Glück nicht stolz sein und im Leid nicht zagen,

Das Unvermeidliche mit Würde tragen,

Das Rechte tun, am Schönen sich erfreuen,

Das Leben lieben und den Tod nicht scheuen,

Und fest an Gott und beßre Zukunft glauben,

Heißt leben, heißt dem Tod sein Bittres rauben.

 

Karl Streckfuss (1779 - 1844)

 

 

382) "Man lebt ja nicht mit vollkommenen Menschen und vollendeten Weisen, sondern mit Leuten, bei denen schon Glück dazu gehört, wenn sie wenigstens ein Schattenbild der Tugend darstellen ..."

 

Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.) im Folgenden: Cicero

 

 

383) "Der scheint mir kein freier Mann, der nicht hie und da einmal gar nichts tut."

 

 

384) "Je rechtschaffener einer ist, desto schwerer fällt es ihm, andre für Gauner zu halten."

 

 

385) "Es ist ein rechtes Merkmal der Dummheit, die Fehler andrer zu sehen, die eigenen aber zu vergessen."                 383) - 385) Cicero

 

 

386) "Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?"

 

Jesus Christus - Bergpredigt (Matthäus 7,3)

 

 

387) "Aber freilich, was soll's mich wundern, wenn schlechte Menschen schlecht von mir reden?"

 

 

388) "Gewaltig ist die Macht des Irrtums."

 

 

389) "Siehe wie bunt und wechselvoll des Lebens Art ist, wie unstät und wetterwendisch das Glück, wie vielerlei Treulosigkeit unter Freunden, wieviel zeitbedingte Heuchelei, in Gefahren wieviel feige Abkehr der Nächsten, wieviel Zaghaftigkeit ..."

 

 

390) "Ums Vaterland hab' ich nun ausgetrauert - schwerer und länger als nur je eine Mutter um ihren einzigen Sohn."

 

 

391) "... Aristoteles wenigstens sagt, alle geistreichen Leute seien Melancholiker - Gott sei Dank, daß ich nicht gar so gescheit bin!"

 

 

392) "Mich ekelt vor all der Verantwortungslosigkeit und Liebedienerei, vor dieser Lakaiengesinnung, die sich nicht der Pflicht, sondern den Zeitumständen verdingt."

 

 

393) "Ich bekenne, daß in der Macht als solcher etwas Böses liegt. Aber das Gute, das man mit ihr anstrebt, könnten wir ohne dieses Böse nicht haben.       

 

 

 

394) "Wer sollte nicht einsehen, daß dem Machtspruch eines anwesenden Bösewichts größere Gewalt innewohnt als dem Schutz abwesender Ehrenmänner!"

395) "Groß ist die Vollmacht des Schwertes."

 

 

396) "Zu schwach ist die menschliche Natur, um die Macht zu verachten."

 

 

397) "Es ist ein einziges recht, an das die Gemeinschaft der Menschen gebunden und das in einem einzigen Gesetz niedergelegt ist; dies Gesetz aber ist die wahre Vernunft in Befehl und Verbot; wer sie außer acht läßt, der ist ungerecht, mag nun das Gesetz irgendwo oder nirgends geschrieben sein."

 

 

398) "Heilsame Strenge ist wertvoller als der eitle Schein der Milde."

 

 

399) "Unrecht leiden ist besser als Unrecht tun."

 

 

400) "Ein Flecken der Seele kann weder durch lange Dauer verschwinden noch durch Ströme Wassers abgewaschen werden."

 

 

401) "Denn die fürs Vaterland das Leben gaben, von denen habe ich wahrlich ... nie geglaubt, sie seien in den Tod, und nicht vielmehr in die Unsterblichkeit eingegangen."                   387) - 401) Cicero

 

 

402) "Sollen wir etwa alle nur Diener und Knechte der USA sein und ihnen dafür auch noch danken?"

 

Michail Gorbatschow, letzter Präsident der Sowjetunion (WAZ, 3.11.1999)

 

 

403) "Jeder Freiheitskämpfer - sofern es diese noch gibt - wird als 'Verfassungsfeind', 'Feind der Freiheit' oder 'Terrorist' verfolgt werden. In keinem Land der Erde - sofern es überhaupt noch Staaten gibt - wird er Asyl bekommen, da ja alle Staaten von der Geldherrschaft kontrolliert werden und das Asylrecht - weil 'unnötig' - abgeschafft wurde. Einen Unterschied zwischen ihren 'rechten' und 'linken' Gegnern, die sie nach dem Grundsatz 'Teilen und Herrschen' trotz teilweise gemeinsamer Ideale bisher erfolgreich gegeneinander aufhetzen, werden die Herrschenden sowieso nicht mehr machen."

 

Horrorvision der "schönen neuen Welt" (Leseprobe der Unabhängigen Nachrichten - Gegen die Weltdiktatur)

404) "Die sieben Sozialsünden sind: Politik ohne Prinzipien, Reichtum ohne Arbeit, Genuß ohne Gewissen, Wissen ohne Charakter, Handel ohne Moral, Wissenschaft ohne Menschlichkeit, Anbetung ohne Hingebung."

 

Mahatma Gandhi (Young India, 22.10.1925)

 

 

405) "O himmlischer Vater, wir sehen ein, daß Du nicht alle Kranken auf einmal heilen kannst, nicht alles Böse in der Welt ausrotten kannst, weil Du dann ja nichts mehr zu tun hättest. Vielmehr bitten wir Dich, Herr, jeden Abgeordneten mit einem schrecklichen unheilbaren Krebsgeschwür im Hirn, am Penis und an der Hand zu strafen. Wir bitten Dich, jeden Senator drogensüchtig zu machen, damit er sein Leben hinter Gittern verbringen muß. Wir flehen Dich an, die Kinder aller Senatoren homosexuell zu machen. Wir flehen Dich an, daß Du alle Reichen zu Armen machst ... Setze sie von ihren Machtstellungen ab und laß sie einmal durch das finstere Tal des Sozialamtes wandeln. Verdamme sie zu einem Leben voller hartnäckiger Gerichtsvollzieher. Strafe die geweihten Bischöfe mit ungewollten Schwangerschaften ... Und schließlich bitten wir Dich, daß Jack Welch im Hudson River schwimmen muß, den er verschmutzt hat, daß Hollywoods Produzenten sich immer wieder ihre eigenen Filme ansehen müssen. ..."

 

Michael Moore "Stupid White Men" (Das Gebet für die Menschheit, die Gutbetuchten zu strafen)

 

 

406) In gut 15.000 Säcken lagern in Zirndorf bei Nürnberg zerrissene und gehäckselte Akten des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) der ehemaligen DDR. Im Auftrag der Gauck Behörde versuchen 34 Angestellte die Papierschnitzel im Handverfahren wieder zu lesbaren Dokumenten zusammenzufügen. Geschätzte Gesamtdauer: 375 Jahre. Über ein Softwareprogramm der Neustädter Firma SER Systeme AG könnte die Aktenaufarbeitung inklusive einer inhaltlichen Zuordnung auf "fünf Jahre" verkürzt werden. Dabei erkennt ein Scanner die Rissstruktur der Papierkanten und die Ausrichtung der Fasern und ordnet die Schnipsel wieder zu ganzen Seiten   rund 2.500 pro Sack.

 

Paper news Ausgabe 2000 (STASI-AKTEN / Wahrheit im Sack)

 

 

407) "Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen. Es ist kaum zu glauben. Meist war ich ziemlich entwaffnet ... Es ist mir mehrmals passiert, daß einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln. Ich habe je nach den Umständen unterschiedlich reagiert. Wenn sie darauf bestanden, habe ich sie gestreichelt. Da hat man mich der Perversion beschuldigt."

 

Daniel Cohn-Bendit (eigentlich: Kuron Modzelewski) 1976, enger jüdischer Freund und Kampfgefährte des völkerrechtswidrige Kriege führenden Joseph ("Joschka") Fischer

 

 

408) "Wer wissen will, wo die eigentlichen Urheber des ... Linksterrorismus sitzen, ... der untersuche einmal die Hintergründe der schon Jahre zuvor von einem gewissen Monsieur Plantard de Saint-Clair proghezeiten Pariser Unruhen von 1969, die Frankreich nahezu ein Drittel seiner Goldreserven kosteten. Die Lösung des Rätsels findet sich dann vielleicht in der Beantwortung der Frage, welche Loge eigentlich die Kosten dafür übernommen hatte, daß Kuron Modzelewski (alias Cohn Bendit) danach mit seiner 'Huri' im Geld schwelgend von Mittelmeerinsel zu Mittelmeerinsel ziehen konnte."

 

E. R. Carmin "Das schwarze Reich", 5. Auflage, S. 520

 

 

409) "Sind wir wirklich so blöd, wie wir gemacht werden? Ja doch, noch viel mehr! Wir verdummen uns freiwillig zu jener Pflegeleichtigkeit, von der jede Regierung schon geträumt hat ..."

 

Hans-Georg Behr, in Hamburg lebender Wiener Psychiater im "Neues Deutschland"

 

 

410) "Ich habe mehr an die Deutschen geglaubt als sie selbst."

 

John Kornblum, der scheidende US-Botschafter bei seinem Abschied in Berlin

 

 

411) "Großen Unmut in der CDU haben Äußerungen ihres Bundesvorstandsmitglieds Michel Friedman (Frankfurt am Main) zum christlichen Glauben hervorgerufen. Friedman, der dem Präsidium des Zentralrates der Juden in Deutschland angehört, hatte scharfe Kritik am Kreuzestod Jesu geübt. In der Hamburger Wochenzeitung "Die Woche" schrieb er, für das Judentum verknüpfe sich mit diesem zentralen christlichen Ereignis 'der Anti-Judaismus der organisierten Kirche'. Eine Religion, die ihre Identität aus einem 'Gewaltakt' definiere, müsse sich nach ihrem Menschenbild fragen lassen. Die Behauptung, daß Jesus von Juden umgebracht worden sei, sei die Entscheidung gewesen, 'der macht zuliebe zu lügen, die Gläubigen zu betrügen und dabei billigend in Kauf zu nehmen, daß von diesem Tage an das Judentum verfolgt und bedroht sein würde."

 

PRIVAT-DEPESCHE

 

Anmerkung: Wer sich als Deutscher in analoger Weise über die jüdische Religion - und insbesondere die Original-Ausgaben des Talmud geben dafür mehr als reichlich Anlaß - äußern würde, käme aus dem Knast gar nicht mehr heraus. Ein weitergehender Kommentar unterbleibt wegen der verfassungswidrigen Teile des § 130 StGB in der verschärften Anwendung einer Lakaienjustiz. Es ist allerdings demoskopisch belegbar, daß die überwältigende Mehrheit der Deutschen es mit Gefühlen der Freude, zumindest der Genugtuung, zur Kenntnis genommen hat, daß dieser unsäglich arrogante TV-Moderator endlich aus der Flimmerkiste verschwunden ist, weil sein Verhalten selbst von den Rotariern, LIONS und Logenbrüdern an den Schalthebeln der Systemmedien nicht mehr als hinnehmbar empfunden wurde.

 

 

412) "Mode und Literatensehnsucht glaubt heute gern den Fachmann entbehren oder zum Subalternarbeiter für den 'Schauenden' degradieren zu können. Fast alle Wissenschaften verdanken Dilettanten irgend etwas, oft sehr wertvolle Gesichtspunkte. Aber der Dilettantismus als Prinzip der Wissenschaft wäre das Ende."

 

Max Weber

 

 

413) "Deutschland finanziert im laufenden Jahr 22,7 Prozent des EU-Haushalts. Mit 14,7 Milliarden Euro bleibt die Bundesrepublik laut Statistischem Bundesamt der mit Abstand größte Nettozahler der EU."

 

Deutsche Presseagentur (dpa) - Meldung aus Mai 2003

 

 

414) "Für Sie, General Clark, riskiere ich nicht den Dritten Weltkrieg!"

 

Michael Jacksen, britischer General zum US-Nato-Oberbefehlshaber Wesely Clark, als dieser nach dem Einmarsch russischer Truppen in Serbien den Befehl an britische und französische Fallschirmjäger gab, gegen den russischen Vorstoß mobil zu machen.    

 

Anmerkung: Soll dieser Wesely Clark nicht Präsidentschaftskandidat der Demokraten werden? Typisch US-amerikanische Personalpolitik!

415) "Das ehemalige Sexsymbol Brigitte Bardot befaßt sich mit den radikalen moslemischen Fundamentalisten in Frankreich, welche den Islam für ihre Zwecke instrumentalisieren. Seit 1979 sind in Algier 120.000 bis 190.000 Zivilisten durch Fundamentalisten ermordet worden. Bis 1979 war Algerien ein Land der Ruhe, der Islam kein Thema. Neben der verschleierten Muslimin, völlig unangetastet, die selbstbewußte moderne Algerierin, den Rock nach Pariser Mode eine Handbreit über dem Knie! Soll das verschwinden? In seinem Buch "Der Krieg in unseren Städten" beschreibt Udo Ulfkotte, wie radikale Islamisten Deutschland unterwandern. Über die Gewalt radikaler islamischer Fundamentalisten kann man in jedem Verfassungsschutzbericht nachlesen. Berechtigte Kritik hat mit Rassismus und Radikalismus nichts zu tun. Weshalb also die Diffamierung von Frau Bardot?"

 

Alfred von Frankenberg, Ludwigsburg (Leserbrief vom 28.5.2003)

 

 

416) "Der dem rechtsgerichteten Likud-Block angehörende stellvertretende israelische Verteidigungsminister Dekel hat am Mittwoch vorgeschlagen, mit amerikanischer Hilfe alle Palästinenser aus den von Israel besetzten arabischen Gebieten zu vertreiben, um den arabisch-israelischen Konflikt zu lösen."

 

FAZ vom 30.7.1987

 

 

417) "Die USA leiden heute unter dem immer rascheren Zusammenbruch eines gescheiterten Weltwährungs- und Finanzsystems und dem de-facto-Bankrott vieler US-Bundesstaaten. Wäre die Bundesregierung ein Bundesstaat, so wäre sie bankrott. Sie ist nicht bankrott, weil sie Kredit schöpfen kann ... Die Menschen wollen es nicht wahrhaben. Sie möchten glauben, daß man alles mit einem bestimmten Gesetz oder Arrangement, Steuersenkung, Ausgabenkürzung oder auch Steuererhöhungen irgendwie 'reparieren' kann. Aber nichts davon wird funktionieren..."

 

Lyndon LaRouche, amerikanischer Oppositionspolitiker in einer Rede aus Dezember 2002

 

 

418) "Wir leben in einem Schweinesystem - das hat der heutige Außenminister Fischer in jüngeren Jahren gesagt, und er hat dieses System mit Gewalt bekämpft und eigenhändig einen deutschen Polizisten niedergeschlagen. Das tut seiner Ministerkarriere keinen Abbruch, solange er heute auf der Seite der Globalisten steht und für Amerika Krieg führt..."

 

Manfred Roeder (Rundbrief 1/2001)

419) "Und so wurden 95 % der Staatsbetriebe an jüdisch-amerikanische Firmen verschenkt und noch mit 'Anstoßfinanzierungen garniert'. Rohwedder, der dieses Treiben verhindern wollte, wurde von Geheimdienstlern ermordet und durch die willige Helferin Breuel ersetzt."

 

Manfred Roeder (Offener Brief aus April 2000)

 

 

420) "Die Gegner des Maastrichter Vertrages befürchten auch, daß die Einheitswährung und die Europäische Zentralbank die Vorherrschaft der Mark und der Bundesbank zementiert. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Wenn der Vertrag zur Anwendung kommt, wird Deutschland mit den anderen die macht über die Devisenmärkte teilen müssen, die sie heute manchmal mißbräuchlich einsetzt, um dem Ausland die Kosten für die Wiedervereinigung aufzubürden. Deutschland muß zahlen, hieß es in den zwanziger Jahren. Heute zahlt Deutschland: Maastricht, das ist dasselbe wie der Versailler Friedensvertrag - ohne Krieg."

 

"Figaro" am 18. September 1992

 

 

421) "Ich habe einen Pakt mit dem Satan geschlossen! Als Gegenleistung für den wirtschaftlichen Aufschwung habe ich ihm meine Seele verschrieben..."

 

Der Generaldirektor von Proctor & Gamble anläßlich einer Direktübertragung im US-TV (Wisconsin Report, The Phil TV-Show, 10/1984).

 

Anmerkung: Dr. Faustus läßt grüßen, bei ihm ging es allerdings nicht um den Verkauf von Pampers, Lenor und Meister Proper

 

 

422) "Weil die satanische Zahlenfolge 666 auf den seit sechs Jahren geplanten neuen Personalausweisen in Griechenland auftaucht, sehen sich Angehörige der griechisch-orthodoxen Kirche in ihrem Glauben bedroht. In Athen demonstrierten 3.000 Gläubige gegen den Ausweis mit der teuflischen Kennziffer. Die Behörden beharren auf ihren Plänen ..."

 

 

423) "Der Wahltermin für die Bundestagswahl 1998 wurde von der Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth geborene Levy auf den 27.9.1998 festgelegt; der einzige Sonntag im Jahr 1998 mit der numerologischen Quersumme 999 (aus 27 + 09 + 27), Spiegelbild zur apokalyptischen Zahl des Tieres 666 (Offenbarung des Johannes) und des 'Großen Bruders'."

 

424) "Ein überwiegender Anteil der Fernsehsendungen in privaten Kanälen dient ausschließlich der Volksverdummung, Brutalisierung, Angsteinflößung und Lethargie sowie der Verführung zum sinnlosen Massenkonsum und damit der grenzenlosen Manipulierbarkeit der Massen."

 

 

425) "Die führenden Repräsentanten Deutschlands stehen besonders Israel bzw. dem Zionismus nahe oder sind diesem durch persönliche Bindungen verpflichtet."

 

422) - 425) Gesellschaft mündiger Bürger heute (Betr.: Bundestags-Wahl 98)

 

 

426) "In der SPD zitierte man Willy Brandt, der Oskar Lafontaine einst als Mischung aus Napoleon und Mussolini beleidigte. Parlaments-Genossen nannten ihn höhnisch den 'Landrat von Saarbrücken', Kiels Heide Simonis erwähnte ihn nicht einmal als einen der 'kleinen Buben', die Kanzler-Werden im Sandkasten übten. In der Öffentlichkeit dachte man beim Namen Lafontaine an Pensions-Skandale, Rotlicht-Milieu, große und grobe Sprüche. Nur fünf Prozent der Deutschen wollten ihn als Kanzlerkandidaten."

 

Privat-Depesche vom 22. November 1995

 

Anmerkung: Jesuiten-Zögling ist Lafontaine auch und Helmut Schmidt hat er öffentlich übel beleidigt, als er diesem auf dessen Forderung auch nach Beachtung der sogenannten Sekundärtugenden entgegnete, mit jenen habe man ehemals Konzentrationslager gebaut. Das erinnert uns irgendwie an den ebenfalls zukurzgekommenen "Knallfrosch" Kubicki, der auch lieber eine Freundschaft aufs Spiel setzt, als auf einen dummen Spruch zu verzichten.

 

 

427) "Nach vielen Monaten der Aufkläru-weight: normal'>Manfred Roeder (Offener Brief aus April 2000)

 

 

420) "Die Gegner des Maastrichter Vertrages befürchten auch, daß die Einheitswährung und die Europäische Zentralbank die Vorherrschaft der Mark und der Bundesbank zementiert. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Wenn der Vertrag zur Anwendung kommt, wird Deutschland mit den anderen die macht über die Devisenmärkte teilen müssen, die sie heute manchmal mißbräuchlich einsetzt, um dem Ausland die Kosten für die Wiedervereinigung aufzubürden. Deutschland muß zahlen, hieß es in den zwanziger Jahren. Heute zahlt Deutschland: Maastricht, das ist dasselbe wie der Versailler Friedensvertrag - ohne Krieg."

 

"Figaro" am 18. September 1992

 

 

421) "Ich habe einen Pakt mit dem Satan geschlossen! Als Gegenleistung für den wirtschaftlichen Aufschwung habe ich ihm meine Seele verschrieben..."

 

Der Generaldirektor von Proctor & Gamble anläßlich einer Direktübertragung im US-TV (Wisconsin Report, The Phil TV-Show, 10/1984).

 

Anmerkung: Dr. Faustus läßt grüßen, bei ihm ging es allerdings nicht um den Verkauf von Pampers, Lenor und Meister Proper

 

 

422) "Weil die satanische Zahlenfolge 666 auf den seit sechs Jahren geplanten neuen Personalausweisen in Griechenland auftaucht, sehen sich Angehörige der griechisch-orthodoxen Kirche in ihrem Glauben bedroht. In Athen demonstrierten 3.000 Gläubige gegen den Ausweis mit der teuflischen Kennziffer. Die Behörden beharren auf ihren Plänen ..."

 

 

423) "Der Wahltermin für die Bundestagswahl 1998 wurde von der Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth geborene Levy auf den 27.9.1998 festgelegt; der einzige Sonntag im Jahr 1998 mit der numerologischen Quersumme 999 (aus 27 + 09 + 27), Spiegelbild zur apokalyptischen Zahl des Tieres 666 (Offenbarung des Johannes) und des 'Großen Bruders'."

 

424) "Ein überwiegender Anteil der Fernsehsendungen in privaten Kanälen dient ausschließlich der Volksverdummung, Brutalisierung, Angsteinflößung und Lethargie sowie der Verführung zum sinnlosen Massenkonsum und damit der grenzenlosen Manipulierbarkeit der Massen."

 

 

425) "Die führenden Repräsentanten Deutschlands stehen besonders Israel bzw. dem Zionismus nahe oder sind diesem durch persönliche Bindungen verpflichtet."

 

422) - 425) Gesellschaft mündiger Bürger heute (Betr.: Bundestags-Wahl 98)

 

 

426) "In der SPD zitierte man Willy Brandt, der Oskar Lafontaine einst als Mischung aus Napoleon und Mussolini beleidigte. Parlaments-Genossen nannten ihn höhnisch den 'Landrat von Saarbrücken', Kiels Heide Simonis erwähnte ihn nicht einmal als einen der 'kleinen Buben', die Kanzler-Werden im Sandkasten übten. In der Öffentlichkeit dachte man beim Namen Lafontaine an Pensions-Skandale, Rotlicht-Milieu, große und grobe Sprüche. Nur fünf Prozent der Deutschen wollten ihn als Kanzlerkandidaten."

 

Privat-Depesche vom 22. November 1995

 

Anmerkung: Jesuiten-Zögling ist Lafontaine auch und Helmut Schmidt hat er öffentlich übel beleidigt, als er diesem auf dessen Forderung auch nach Beachtung der sogenannten Sekundärtugenden entgegnete, mit jenen habe man ehemals Konzentrationslager gebaut. Das erinnert uns irgendwie an den ebenfalls zukurzgekommenen "Knallfrosch" Kubicki, der auch lieber eine Freundschaft aufs Spiel setzt, als auf einen dummen Spruch zu verzichten.

 

 

427) "Nach vielen Monaten der Aufklärung setzt sich in der Bevölkerung Schleswig-Holsteins mehr und mehr die meinung durch, daß die Vorgänge um den CDU-Ministerpräsidenten Uwe Barschel und seinen kurzzeitigen 'Medienreferenten' Reiner Pfeiffer nach den Ergebnissen des Untersuchungsausschusses völlig neu bewertet werden müssen: Das Opfer scheint mehr und mehr Barschel zu werden, während der Täter Pfeiffer offensichtlich in enger Verbindung mit der SPD gehandelt hat."

 

Privat-Depesche

 

 

 

428) "Guido Westerwelle ist keine Comic-Figur, den gibt es tatsächlich!"

 

"Scheibenwischer" (ARD vom 2.10.2003)

 

 

429) "Die Bundesrepublik Deutschland wird heute am Hindukusch verteidigt."

 

Peter Struck, Bundesminister der Verteidigung

 

Anmerkung: Allmählich gewinnt man den Eindruck, daß sich immer mehr Regierungsmitglieder auf ihren Geisteszustand untersuchen lassen sollten. Die BRD wird weder bedroht, noch angegriffen und schon gar nicht am Hindukusch. Es gehört nun wirklich kein großes Wissen und keine überragende Intelligenz dazu, um zu erkennen, daß es auf der Welt einen bestimmten Menschenschlag und gewisse Vereinigungen gibt, die den lieben langen Tag nichts besseres zu tun haben, als zu zündeln, sinnlose Streitigkeiten vom Zaun zu brechen, Unfrieden zu stiften und Mitmenschen gegeneinander aufzuhetzen. Dieser Gruppierung begegnet man nicht erfolgreich mit Bundeswehrsoldaten am Hindukusch, sondern mit konsequenter Anwendung der verfassungsmäßigen Ordnung im Inneren und einer beständigen Friedenspolitik innerhalb der internationalen Staatengemeinschaft.

 

 

430) "Friedman hat doch gewußt, daß die Mädchen aus Osteuropa, die er mit Kokain fütterte, nicht 'naturgeil' waren, sondern 'weil sie durch mehrmalige oder tagelange Vergewaltigung, Drohungen und Schläge, Würgen oder Tritte gefügig gemacht worden sind, durch gnadenlose Ausbeutung. Es hat ihn nicht interessiert, auf welche Weise aus einer jungen Osteuropäerin mit Illusionen über den Westen die zu allem bereite Prostituierte geworden ist. Der eigentliche Skandal ist, daß uns Friedmans Verhalten als etwas menschlich, allzu Menschliches verkauft werden soll, was zutiefst unmenschlich ist." Das Bundesverdienstkreuz darf er natürlich behalten!"

 

Karen Duve (DER SPIEGEL 28/03/146) / Manfred Roeder (06/2003)

 

 

431) "Die Werbefirma Wall hat sich den früheren Vizepräsidenten des Zentralrats der Juden, Michel Friedman, als Aufsichtsrat ins Unternehmen geholt. ... Die Wall AG stellt in Innenstädten Infotafeln, Warte- und Toilettenhäuschen auf.

 

Pressemeldung vom 29. August 2003

 

432) "Kein Volk kann auf Dauer unterjocht werden, wenn es nicht irgendwie an seiner Unterjochung mitwirkt."

 

Mahatma Gandhi

 

 

433) "Ein Volk ohne seßhaftes Bauerntum ist kein Volk, es ist eine Handelsgesellschaft, ein Geschäftsunternehmen, eine Betriebsgenossenschaft, die von jeder handelspolitischen Konjunktur beeinflußt wird. Ein Volk mit schollenmäßigem Bauerntum aber ist etwas Unzerstörbares."

 

Hermann Löns

 

 

434) "Früher haben die Dichter dem Menschen den Himmel gezeigt. Jetzt stoßen sie ihn mit der Nase in den Dreck."

 

Alec Guinness

 

 

435) "Man sollte eigentlich niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist ja groß genug."

 

Bertrand Russell

 

 

436) "Das Heil eines jeden Volkes kann nur aus ihm selbst kommen."

 

Friedrich Ludwig Jahn

 

 

437) "Die Ausschaltung des 'Völkerfeindes' und 'Erzmilitaristen' Deutschland hat keineswegs den erhofften Frieden für die Welt gebracht. Im gegenteil: die Zahl der Kriege ist nach 1945 noch schneller gestiegen als vorher... Noch nie, auch nicht während des Zweiten Weltkrieges, sind so viele Millionen von Menschen getötet oder vertrieben worden wie in den Jahrzehnten nach 1945."

 

Rolf Kosiek

 

 

438) "Kein Lebewesen hat unter seinesgleichen so gewütet wie der Mensch."

 

Samuel Hilf

 

439) "Phantasie ist wichtiger als Wissen."

 

Albert Einstein

 

 

440) "Jeder Mensch kann irren, der Dumme nur verharrt im Irrtum."

 

Marcus Tullius Cicero

 

 

441) "Das Geld der Welt ist die Fäulnis der Seele!"

 

Programmatischer Wahlspruch der Katharer

 

 

442) "Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist."

 

Victor Hugo

 

 

443) "Die wachsende Armut in der Welt ist sozialer Sprengstoff. Wenn wir die Armut nicht bekämpfen, werden wir auch den Terrorismus nicht besiegen können."

 

Henning Mankell

 

 

444) "Die Menschen sind unheimliche Leute. Wer seine Schwiegermutter totschlägt, wird geköpft. Das ist ein uralter, verständlicher Brauch. Wer aber Hunderttausende umbringt, erhält ein Denkmal."

 

Erich Kästner

 

 

445) "Die Realität steht über der Moral und den Menschenrechten."

 

Egon Bahr (SPD!) - Antwort auf die in einem SPIEGEL-Interview gestellte Frage, ob Henry Kissinger ein Kriegsverbrecher sei. Daß Kissinger Jude ist und sich mit Bahr gelegentlich bei den Bilderbergern trifft, kam nicht zur Sprache.

 

 

446) "Jeder, der ein Flugzeug entführen und auf einen Atommeiler lenken kann, ist genauso mächtig wie Präsident Truman nach Hiroshima. Die Logik der atomaren Abschreckung, die zwischen den Blöcken funktionierte, ist im internationalen Terrorismus außer Kraft gesetzt."

 

André Glucksmann

 

 

447) "In Italien hat die Mafia die Regierung unterwandert. In Deutschland ist es genau umgekehrt."

 

Gerd Brunecker

 

 

448) "Politik und Verbrechen sind ein und dasselbe."

 

Francis Ford Coppola

 

 

449) "Es gibt nur eine Sittlichkeit, und das ist die Wahrheit! Es gibt nur ein Verbrechen, und das ist die Lüge!"

 

Friedrich von Schiller

 

 

450) "Meinungsfreiheit gibt es nicht. Toleranz bleibt Lippengebet."

 

Martin Walser

 

 

451) "Die Kritiker sind unsere Freunde; sie bewahren uns vor Fehlern."

 

Bill Jefferson Clinton

 

 

452) "Dem Staat ist es nie an der Wahrheit gelegen, sondern immer nur an der ihm nützlichen Wahrheit, noch genauer gesagt, überhaupt an allem ihm Nützlichen, sei dies nun Wahrheit, Halbwahrheit oder Irrtum."

 

Friedrich Nietzsche

 

 

453) "Die deutsche Justiz ist korrumpiert bis ins Mark."

 

Prof. em. Dr. Otmar Wassermann, ehemals Ordinarius für Toxikologie an der Universität Kiel, von Barschel und Simonis gleichermaßen gemobbt.

454) "Die nachdenklichsten, schärfsten, bissigsten und geistreichsten Kommentare über die Heuchelei und die Widersprüche der amerikanischen Politik stammen von den Amerikanern selbst."

 

Arundhati Roy

 

 

455) " Der im Hanf gebildete berauschende Stoff Tetrahydrocannabinol (THC) bildet - im Tierversuch - bösartige Hirntumoren zurück."

 

Lübecker Nachrichten vom 2./3. April 2000 (Forschungsergebnisse der Mediziner der Complutense Universität in Madrid)

 

 

456) "Die Geschichte wiederholt sich nur zweimal, das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce."

 

Karl Marx (Zitiert auch im Zusammenhang mit den Beziehungen der Brigitte Seebacher zu Willy Brandt und Hilmar Kopper)

 

 

457) "Ein Everybody's Darling macht, als heimlicher oder offizieller Vorsitzender (der GRÜNEN), die Partei, die sich als Avantgarde betrachtet, nur für Schizophrene wählbar."

 

Dietrich Jahn in DER SPIEGEL 41 / 1999 / 12

 

 

458) "Was ist noch übrig von der Vision, für die die Grünen einst standen? Eine Potemkinsche Fassade, eine hohle Nuss."

 

Jürgen Törber in DER SPIEGEL 41 / 1999 / 12

 

 

459) "...Wer seine Wählerschaft missbraucht (Nato-Krieg gegen Jugoslawien, Atomkraftausstieg am Sankt Nimmerleinstag, kein wirkungsvoller Einstieg in den Abbau der Arbeitslosigkeit, Sparen bei den Rentnern), wer meint, ein Einzelner wie Joschka könne irgendetwas zum Guten wenden, was dann mit der Geschichte der Grünen absolut nichts mehr zu tun hat, der hat seine Chance eindeutig verspielt..."

 

Christoph Schlüter in DER SPIEGEL 41 / 1999 / 12

 

 

460) "Selten hat eine Partei - kaum in der Regierungsverantwortung - so schnell und konsequent ihre Grundsätze relativiert wie die grüne: in Sachen Krieg und Pazifismus, Ökologie und Ökonomie. Nun müssen sich ihre Mitglieder von einem tiefen programmatischen Loch angähnen lassen."

 

DER SPIEGEL 34 / 1999 / 32

 

 

461) "Fernsehen wurde nicht füt Idioten erschaffen - es erzeugt sie."

 

 

462) "Die Gesellschaft leidet an einer Art 'kulturellem Aids', weil unser Immunsystem unter der ungefilterten Informationsflut zusammenbricht."

 

Neil Postman, Professor für Kommunikationswissenschaft und Medien-Ökologie an der Universität von New York (461 + 462)

 

 

463) "Bomben am Balkan zu schmeißen war der Zynismus eines lächerlichen jungen Mannes."

 

Tam Dalyell - Labour-Abgeordneter - über Premier Tony Blair

 

 

464) "Offenkundig gelingt es Schröder etwas besser als Blair zu verbergen, daß er die Partei verabscheut."

 

Tam Dalyell

 

 

465) "Tucholsky gehört zu den wenigen Intellektuellen, die nach 1933 erkannt haben, wie falsch es gewesen ist, mit lauter richtigen Argumenten und spitzer Feder diese schwache Weimarer Republik zu kritisieren. Die meisten haben nicht erkannt, daß nur diese schwache Republik ihnen hätte Schutz bieten können."

 

Günter Grass (STERN 29 / 1999)

 

 

466) "Ein Student der Germanistik belauscht Brecht und Benn, die sich überm Wannsee am Grab von Kleist getroffen haben. Was tun die beiden Götter da? Sie zitieren sich selbst mit Lust. Sie loben einander. Sie werfen sich spöttisch Wörter zu, die der Student mit soviel Ehrfurcht gelesen hat. Sie machen sich lustig über Thomas Mann, der noch nicht lange tot ist. Sie verspotten Becher und Bronnen. Und lachen sich weg. Kein Wort über Politik. ... Und der Student? Er beschließt, seine Gedichte zu verbrennen und Maschinenbauwesen zu studieren. ... Achtung, mißtraut den Idolen. Der Sudent ... erwartet von beiden, daß sie über ihre Irrtümer reden, über des einen Affinität für die Nazis und des anderen Lobhudeleien auf Stalin."

 

Utopische Geschichte von Günter Grass (frei nach STERN 29 / 1999)

 

Anmerkung: An anderer Stelle dieser Homepage befindet sich eine ehrliche Stellungnahme Benns zu seiner anfänglichen Affinität mit den Nazis. Sie ist weder selbstkritisch, noch euphemistisch; sie verweist auf das, was Sebastian Haffner in den "Anmerkungen zu Hitler" geschrieben hat: Bis 1938 sind sie international fast alle dem verrückten Österreicher in den Hintern gekrochen, nur dem deutschen Volk, das ihn ja auch nur mit gut 40 % gewählt hatte, hat man das nicht verziehen. Nur eins verstehe ich immer noch nicht: Die Morde anläßlich der Röhm-Affäre waren doch trotz formaler Rechtfertigung durch den Reichstag unverzeihlich. Also spätestens Mitte 1934 hätte jeder klar denkende Mensch aufwachen müssen.

 

 

467) "Konservativ wählen bedeutet Protest gegen die 68er-Eltern, die ermöglicht haben, daß die Jugendlichen heute das sind, was sie sind, nämlich freie, aufgeklärte junge Menschen, die selbst über ihr Leben entscheiden dürfen."

 

Timo Tamm (STERN-Leserbrief 30 / 1999 / 9)

 

 

468) "Seit wann werden denn in bezug auf die RAF-Gefangenen die Gesetze eingehalten?"

 

 

469) "Auch mir wurde noch in der nacht nach meiner Verhaftung in Bad Kleinen von einem Bundesanwalt mitgeteilt: 'Es wird für Sie keine Lebensperspektive geben, wenn Sie nicht mit und zusammenarbeiten."

 

Birgit Hogefeld (Leserbrief in DER SPIEGEL 22 / 1999 / 12)

 

Anmerkung: Es ist offenbar höchste Zeit, daß die Öffentlichkeit erfährt, wer von der Bundesanwaltschaft Frau Hogefeld in dieser illegalen Art und Weise unter Druck setzte, wer die Ermordung von Grams sah, aber als Zeuge der Karriere wegen kniff, wer den SPIEGEL jahrelang illegal mit Dienstgeheimnissen versorgte und Mitmenschen, denen er viel verdankt, auf übelste und erbärmlichste Weise zusetzte.

470) "Um Hans-Dietrich Genscher (Rotarier, d.V.) ranken sich seit einem Jahrzehnt Beschuldigungen und wilde Spekulationen. Mal soll er für den russischen Geheimdienst KGB gearbeitet haben, vielleicht aber auch für eine seiner Ostblockfilialen. Die Stasi nährte den Verdacht, indem sie Genscher als 'Inoffiziellen Mitarbeiter Tulpe' in ihrer Kartei führte ... Der US-Geheimdienst CIA habe 1990 dringend um entsprechende Ermittlungen gebeten ... Die US-Intervention sei 1992 wohl der eigentliche Grund für Genschers überraschende Demission gewesen."

 

DER SPIEGEL 26 / 1999 / 63 f

 

 

471) "Aus dem britischen Oberhaus ausscheiden muss hingegen Geoffrey Russell, der vierte Baron von Ampthill. Ihm gelang 1976 der Einzug ins Oberhaus erst nach der Offenlegung entwürdigender Details aus dem Intimleben seiner Eltern. Seine Mutter hatte zuvor erklärt, dass sie mit ihrem Gatten nur die Hochzeitsnacht im selben Bett verbracht habe; zum Beischlaf sei es dabei nicht gekommen. Ihr Angetrauter habe lediglich zu »hunnischen Praktiken« gegriffen, vulgo masturbiert. Geoffrey Russell vermochte das Oberhaus dennoch zu überzeugen, dass es in jener Nacht irgendwie zu einer Befruchtung kam. Seither, höhnt der Londoner Publizist Francis Wheen, könne Baron Ampthill mit Fug und Recht behaupten, er verdanke seinen Sitz im Kreise der Lords nur der Tatsache, dass sein Vater ein »Wichser« war.

 

STERN 46 / 1999 / 228

 

 

472) "Erschreckend, mit welcher seelenlos-mechanisierten Konsequenz das US-System geile Präsidenten, serbische Despoten und gestrauchelte Kinder gleichermaßen verfolgt. Am traurigsten aber ist, dass diese schießwütige, bigott-verklemmte US-Gesellschaft bei uns immer noch als nachahmenswertes Vorbild gilt."

 

Axel Pries (STERN-Leserbrief 46 / 1999 / 11)

 

 

473) "Immer häufiger verstrickt sich der Altmeister der Camourflage in den Lebenslügen und Legenden, mit denen er seine Biografie kaschiert."

 

DER SPIEGEL 44 / 1999 / 106 über den HVA-Generaloberst und Juden Markus Wolf

 

 

474) "Computer und Fernsehen als vorherrschender Lebensinhalt stehlen Lebenszeit."

 

Dr. Ronald Kroczek (SPIEGEL-Leserbrief 44 / 1999 / 8 in Bestätigung der Thesen von Clifford Stoll)

 

 

475) "Lord Irvine, britischer Justizminister, will die Richter des Landes zu politisch korrektem Verhalten gegenüber Ausländern anhalten. Nach einer Serie von rassistischen Entgleisungen vor Gericht gab seine Behörde kürzlich einen Benimm-Leitfaden für Juristen heraus."

 

DER SPIEGEL 44 / 1999 / 288

 

 

476) "Tatsächlich, der grüne Außenminister ist ein Rattenfänger, von dem man nicht weiß, in welches Rattenloch er seine grünen Kinder führen will."

 

Rudolf Augstein (DER SPIEGEL 44 / 1999 / 24)

 

 

477) "Wir brauchen die Lufthoheit über den deutschen Stammtischen!"

 

Edmund Stoiber - bayerischer Ministerpräsident - April 2000

 

 

478) "Was jetzt ans Tageslicht kommt, lässt eine achtbare Partei wie die CDU einer kalabresischen Zigarettenschmuggel-Bande ähneln."

 

"Times" London - im Januar 2000 zur Spendenaffäre

 

 

479) "Die Äußerungen von Helmut Kohl und Wolfgang Schäuble deuten darauf hin, dass man es mit der Spitze eines riesigen Eisbergs der Korruption zu tun hat."

 

"El Mundo" Spanien - im Januar 2000 zur Spendenaffäre

 

 

480) "Die Unfeinheit hat sich hier eine Type geschaffen."

 

Theodor Fontane über die ruppigen Umgangsformen der Berliner

 

 

481) "Besonders peinlich hat uns die Neigung der Kirche berührt, gleichgeschlechtliche Paare zu segnen."

 

Bundeminister a.D. Hans Apel zur Begründung seines Austritts aus der evangelisch-lutherische Kirche Nordelbiens (LN vom 5.11.1999)

 

 

482) "Anfang 1991 schlossen der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) und der damalige Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, heinz Galinski, ein Geheimabkommen über die Aufnahme jüdischer Einwanderer aus Osteuropa. Einer der zentralen Punkte dieses Abkommens war, daß Deutschland auf hinreichende Deutschkenntnisse der Zuwanderer verzichtete. Im Gegensatz dazu wurde einwanderungswilligen Rußlanddeutschen der Zuzug nur erlaubt, wenn sie ausreichende Sprachkenntnisse vorweisen konnten. Über den genauen Inhalt des Abkommens verweigern beide Vertragsparteien nach wie vor dem deutschen Volk jegliche Auskunft."

 

J. Rascow Leserbrief in den Lübecker Nachrichten vom 5.1.2000

 

 

483) "Der Missbrauch des Volksgedankens durch die Nazis steckt uns doch allen in den Knochen, so dass wir sehr empfindlich gegenüber nationalistischen Regungen sind und uns oft geschämt haben, Deutsche zu sein. Das muss nicht sein, auch wenn wir unsere Vergangenheit nicht abschütteln können. Jeder Mensch braucht eine Einbettung in Familie, Heimat und Nation. Nation ist dabei eine Gemeinschaft mit einer gemeinsamen Geschichte, Sprache und religiöser und humaner Grundwerte, eine Rechts- und Sicherheitsgemeinschaft mit gemeinsamen Rechten und Pflichten."

 

Niels Hasselmann - Probst des Kirchenkreises Lübeck (LN vom 17.11.1999)

 

 

484) "Die massenhaften ethnischen Probleme im Kosovo wurden durch die Aggression der Nato provoziert."

 

 

485) "Sollen im 21. Jahrhundert ein paar elitäre Länder alle anderen herumkommandieren?"

 

Igor Iwanow - russischer Außenminister STERN 31 / 1999 / 118 f (484 + 485)

 

 

486) "Liebe Bürgerinnen und Bürger und JungwählerInnen, unsere politische Schmerzgrenze ist erreicht! Angesichts der Spendenaffäre, Schwarzgelder, persönlicher Vorteilsnahme, Bereicherungen und zu hohen Pensionen gibt es nur eine Antwort: Verweigern Sie die Stimme und wählen Sie ungültig! Demonstrieren wir gemeinsam und entschlossen gegen Korruption und Gesetzesbrecher in der Politik."

 

Wahlanzeige des Matthias Häußler in LN vom 25.2.2000

 

 

487) "Auf das Konto des großen Diktators (Stalin, d. V.) gehen über sechs Millionen nach Sibirien deportierter Bauern; sieben Millionen verhungerter Ukrainer und Kaukasier, darunter etwa drei Millionen Kinder; über eine Million zugrunde gegangener Kasachen; eine Million erschossener Parteimitglieder; Hunderttausende deportierter Letten, Wolgadeutscher, Krimtataren."

 

DER SPIEGEL 7 / 1988 / 124

 

 

488) "Stalins Schuld ist unverzeihlich."

 

Michail Gorbatschow

 

 

489) "Habe Ihren Bericht über das NS-Frauenideal mit Interesse gelesen. Besitze selber  seit 30 Jahren 'hochgewachsenes, vollbusiges Weib, tapfer und wahrhaft ... zugleich aber innig, tief und eine Frohnatur inmitten unermüdlich gezeugter Kinder'. Fühle mich bei all dem bisher auch noch wohl. Frage: Bin ich ein Nazi?"

 

Dr. phil. Paul Minrath (SPIEGEL-Leserbrief 6 / 1964 / 5)

 

 

490) "In Nürnberg stand u. a. die Vereinigung 'Lebensborn e. V.' unter Anklage. Das sogenannte Militär-Tribunal mußte dieser 'Staatlichen Bordellorganisation' (ich zitiere den 'Zeitberichter' Fest) bescheinigen, daß sie eine für die gesamte Kulturwelt vorbildliche karitative Einrichtung gewesen sei, die ausschließlich von den Beiträgen des Offizierskorps der SS getragen wurde! Und dieses Urteil, obgleich gerade in jener Zeit - 1945/46 - waggonweise die Jauche der Verleumdung und Geschichtsfälschung kostenfrei in Nürnberg angeliefert wurde! Die Anklage gegen den 'Lebensborn e. V.' mußte eingestellt werden."

 

Herbert Hoyer (SPIEGEL-Leserbrief 6 /1964 / 6)

 

 

491) "Nur einer der 22 Angeklagten, einer der jüngsten von ihnen, Hans Stark, 42, bekennt sich schuldig. Von der Schulbank weg war er als SS-Freiwilliger nach Auschwitz gekommen. Er habe, so sagt er aus, eigenhändig das Zyklon B in die Gaskammern geworfen und mehrere Häftlinge durch Genickschuß getötet. Stark: 'Ich schäme mich.'"

 

DER SPIEGEL 6 / 1964 / 30 (Auschwitz-Prozeß)

 

 

492) "Wiederum stoßen wir hier auf das Phänomen, daß dieser Mann (Hitler, d.V.), der soviel las, dem so viele Informationen zur Verfügung standen und der auf bestimmten Gebieten so scharf zu denken vermochte, sich von alogischen (unsinnigen, d.V.) Emotionen und Wunschbildern leiten ließ, die ihm die klare Sicht versperrten."

 

Prof. Dr. Percy Ernst Schramm "Adolf Hitler - Anatomie eines Diktators" (DER SPIEGEL 6 / 1964 / 39 + 41)

 

Anmerkung: Plausible Erklärungen für das von Schramm angeführte Phänomen ist Hitlers höchstwahrscheinliche Syphilis-Erkrankung, das im Tod seiner Nichte Geli begründete Trauma und die - möglicherweise planvoll herbeigeführte - Medikamentenabhängigkeit.

 

 

493) "Das vom damaligen Kanzleramtsminister Friedrich Bohl 1988 aus dem Kanzleramt in die Konrad-Adenauer-Stiftung der CDU geschaffte angebliche Privatarchiv enthält viele dienstliche Schriftstücke. ... Daraus geht hervor, dass Kohl die Lieferung aller 36 Fuchs-Panzer befürwortete. Weitere Schriftstücke betreffen den Verkauf der Leuna-Raffinerie und des Minol-Tankstellennetzes an den französischen Mineralölkonzern Elf Aquitaine sowie eine ausgedehnte Lobby-Tätigkeit der früheren CDU-Schatzmeisterin Brigitte Baumeister für den Thyssen-Konzern."

 

Lübecker Nachrichten vom 13.4.2001 unter bezug auf "Die Zeit" und "www.zeit.de"

 

 

494) "Es ist mit unverständlich, dass 'die deutsche Nation' sich für eine Tat schämen soll, die weder von Deutschen noch von Antisemiten begangen wurde. Die Schändung an dem Grab Ignatz Bubis' hat nichts mit Rechtsradikalen oder Neonazis zu tun. Der israelische Grabschänder Meir Mendelssohn hatte persönliche Gründe für seine tat, wollte 'den Menschen die Augen öffnen' über die seiner Meinung nach kriminellen Machenschaften des Ignatz Bubis..."

Kerstin Zuber (LN-Leserbrief vom 29./30. August 1999)

495) "Ein Mensch, der in einem Lande gelebt und gewirkt hat, sollte nicht sagen: Dort will ich nicht begraben sein! In dieser letzten Verfügung spiegelt sich der zentrale Konflikt der jüdischen Existenz. Der jüdische Schriftsteller A. B. Jehoschua wirft die Frage auf, ob das Exil der Juden nicht bereits eine neurotische Lösung sei. Und der Zürcher Psychologe C. G. Jung schrieb: Man solle den deutschen ihre Greuel nicht zu lange vor Augen halten, denn dadurch erstickt man den Ankläger im eigenen, alliierten Herzen. Bubis sieht deshalb richtig, daß er gescheitert ist, und nach ihm werden alle scheitern, die ihr Leben auf leidvolle Erfahrungen reduzieren."

 

H. Freudenreich (LN-Leserbrief vom 29./30. August 1999)

 

 

496) "Wir sollten von Jesus nicht als Christus, Messias oder König sprechen, sondern ihn als Therapeuten ansehen."

 

Eugen Drewermann in der Lübecker Petrikirche (LN vom 15.10.1999)

 

 

497) "Helmut Schmidt hat Erhard Eppler in der Partei ausgegrenzt und ist damit zum eigentlichen Gründer der Grünen geworden."

 

Günter Grass auf der Frankfurter Buchmesse (LN vom 16.10.1999)

 

 

498) "Leif Eriksson war ebenso wenig wie Columbus der erste Europäer, der seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte. Rund zwei Jahrzehnte zuvor war es Wikinger-Kollege Bjanrni Herjolfsson gewesen, der das neue land ganz weit im Westen entdeckt hatte - und Legenden berichten gar von irischen Mönchen, die noch viel früher da gewesen sein sollen."

 

Lübecker Nachrichten vom 23. Oktober 1999

 

 

499) "Drei Viertel der Deutschen sagen, es mache keinen Spaß, anderen zu helfen. ... Schafft die Spaßgesellschaft ab, sonst geht die Lebensqualität verloren. ... Konsumwelt und Unterhaltungsmedien verführen viele Menschen zum schnellen Lustgewinn. Soziale Kontakte bleiben auf der Strecke."

 

Untersuchung des BAT-Freizeit-Forschungsinstitutes (LN vom 15./16.4.2001)

 

500) "Die Union entpuppt sich in Sachen unsauberer Spendenpraktiken nicht als 'Wiederholungstäter', sondern als 'Serientäter'."

Peter Struck (SPD) im Deutschen Bundestag (LN vom 25.11.1999)

501) "Wir haben kein Erkenntnisdefizit in der Umweltpolitik, sondern ein grandioses Vollzugsdefizit."

 

Bundesumweltminister Jürgen Trittin (LN vom 21.11.1999)

 

 

502) "Die Jüdische Gemeinde zu Berlin hat gestern nach einem 'Zweiten Internationalen Kameradschaftsabend' mit Christoph Schlingensief und Alexander Kluge in der Berliner Volksbühne Strafanzeige erstattet. Als Grund gab der Gemeindevorsitzende Andreas Nachama an, bei der Veranstaltung am Vorabend unter der künstlerischen Leitung der beiden Regisseure habe der Grabschänder Meir Mendelssohn das Publikum dazu aufgefordert, 'das Wort Judensau zu sagen, ganz normal und ganz natürlich'."

 

Lübecker Nachrichten vom 24.11.1999

 

Anmerkung: Das Ermittlungsverfahren ist späterhin unter Hinweis auf die verfassungsrechtlich garantierte Kunstfreiheit eingestellt worden. Da Schlingensief der politischen Rechtslastigkeit absolut unverdächtig ist, stellt sich die Frage, ob auch beispielsweise Manfred Roeder als verantwortlicher Regisseur in den Genuß einer Verfahrenseinstellung gekommen wäre und ob die aus anderweitigen Prozeßergebnissen zweifelsfrei abzuleitende Verneinung dieser Frage nicht erneut den Vorwurf der Gesinnungsjustiz nach sich zieht.

 

 

503) "Der Klüngel im Rathaus schadet der ganzen Stadt."

 

Eike Buschmann hatte im Jahre 2000 den Vorsitz im Lübeck-Management übernommen. In einer ersten Bilanz geht er hart mit der Kommunalpolitik ins Gericht. ...und fordert in der Stadt mehr Gemeinschaftssinn ein (LN v. 20.4.01).

 

 

504) "Lübeck hat mich tief enttäuscht und gekränkt."

 

Herbert Kujawa - Inhaber der Kufra-Werft auf der Teerhofinsel, als das letzte Schiffbauunternehmen Lübeck den Rücken kehrte (LN vom 15.10.2003)

 

 

505) "In Lübeck gibt es etwa 3.300 städtische Bedienstete, von denen 300 hart arbeiten und die restlichen 3.000 sich den Arsch breit sitzen."

 

Ein namentlich bekannter Beamter des gehobenen Dienstes

 

506) "Wir halten hier in Lübeck alle Fäden in der Hand"

 

Theodor K. - Freimaurer jüdischer Abkunft

 

 

507) "Eins müssen Sie wissen, Frau M.-B. Hier in Lübeck gibt es 14 Familien die über alles zu bestimmen haben."

 

Ein hoher Bediensteter der Kulturverwaltung der Hansestadt Lübeck in einem Vier-Augen-Gespräch anläßlich der Amtseinführung einer Oberstudiendirektorin

 

 

508) "Was, wenn Satan gewinnt? Und zwar nicht irgendein Scharmützel, sondern Armageddon, die letzte, alles entscheidende Schlacht zwischen Gut und Böse. Antworten gibt der Theologe Dr. Grogor Orudjev, Leiter einer apokalyptischen Gedankenschmiede. Aber bei allem Respekt, Dr. Orudjev: Ihre Voraussagen erscheinen uns doch etwas schönfärberisch. Naturkatastrophen, Diktatur, Sklaverei, sexuelle Perversion, satanische Rituale, das mag ja alles nicht sehr erfreulich sein. Aber wenn wir einmal ganz schonungslos darüber nachdenken, was passieren wird, dann gefriert uns erst recht das Blut in den Adern. Es kann gar kein Zweifel bestehen: Wenn Satan gewinnt, dann wird Dieter Bohlen Kulturminister der Weltregierung unter dem Präsidenten Guido Westerwelle und Jenny Elvers seine Pressesprecherin."

 

Lübecker Nachrichten vom 4.7.2001 ("heftig DANEBEN")

 

 

509) "Einen würdigeren Rahmen als die Marienkirche zu Lübeck kann man für eine Aufführung von Hugo von Hofmannsthals 'Jedermann' kaum finden. ... Hofmannsthal modelliert in nahezu archaischer Sprache die zeitlos aktuellen Gedanken von Gottes Gericht - oder einer Rechenschaft vor dem eigenen Gewissen - allgemeingültig heraus. Der nur Gott Mammon verpflichtete Mensch hat nichts, worauf er seine Ewigkeitshoffnung oder seine Verantwortung für den Nächsten gründen könnte. Hofmannsthal predigt radikaler als mancher christliche Priester."

 

Konrad Dittrich in Lübecker Nachrichten vom 23. Juni 2001

 

 

510) "Schon wieder spricht man in der Lübecker Bürgerschaft von einem Skandal. Doch früher oder später kriegen wir euch alle. Ob Mantik (LIONS-Club), Kirschner (CDU) und Konsorten, jetzt wird geprüft an allen Orten. Halbedel sei der Mensch, hilfreich und gut, und jetzt hat er auch den Mut, etwas zu tun. Endlich haben auch die Grünen mal etwas Positives erreicht... Sie brachten die Vergabemethoden des Herrn Kirschner auf den Tisch. Auch wenn dies von Bürgermeister Saxe und Senator Halbedel als peinlicher Fehler bestätigt wird, stelle ich mir die Frage: Wo fängt eigentlich Korruption an?"

 

Gustav Carsten Riech - LN-Leserbrief vom 29.5.2001

 

 

511) "Ich werde Dichter, Schriftsteller, Dramatiker. Auf irgendeine Weise werde ich berühmt, und wenn nicht berühmt, dann berüchtigt."

 

Oscar Wilde - Dichter, Dandy, Tunte

 

 

512) "Nach Hitlers Tod im Bunker schlüpfte Eva Braun in die Rolle des Führers und heiratete Frau Goebbels..."

 

Summarische Zusammenfassung der Deutschland-Trilogie des Christoph Schlingensief

 

 

513) "Ich habe den Eindruck, dass die Gesellschaft beschlossen hat, nicht mehr gestört werden zu wollen."

 

 

514) "Zynismus ist immer staatstragend."

 

Christoph Schlingensief (513 + 514)

 

 

515) "Wir dürfen die Zukunft nicht verspielen."

 

Bernd Saxe - Bürgermeister der Hansestadt Lübeck (LN vom 20.10.2000)

 

 

516) "Mit der Privatisierung zieht sich die Stadt aus der Mitgestaltung der Ökonomie in Lübeck zurück. Saxe ist auf dem Weg von der Sozialdemokratie zum Sozialdarwinismus."

 

Hans-Jürgen Schubert - Bürgerschaftsmitglied Bündnis 90/Grüne (LN vom 20.10.2000)

 

 

517) "Was mir seit langem übel aufstößt, ist die Tatsache, dass der gesamten Nachkriegsgeneration immer und immer wieder die Sünden ihrer Vorväter vorgeworfen wird, fast täglich in der Schule oder in den Medien; hiermit erreicht man, glaube ich, inzwischen eher das Gegenteil... Ebenso bin ich der Meinung, dass es auf dieser Erde wohl kaum ein Land oder eine Religion frei von Gewalt gab oder gibt und so sollten ein Herr Paul Spiegel und eine Frau Lea Rosh etwas zurückhaltender mit ihrem Urteil sein, denn es gibt sicher auch sehr viele Juden, die mit dem, was zur Zeit in Israel von einigen Juden betrieben wird, nicht einverstanden sind..."

 

Inge Baumgarth aus Fahrenkrug (LN-Leserbrief vom 22.10.2000)

 

 

518) "Der frühere US-Präsident Jimmy Carter hat seiner Kirche, den 'Südlichen Baptisten', den Rücken gekehrt. Die größte protestantische Kirche der USA, der Carter 65 Jahre lang angehörte, hatte im Juni beschlossen, dass Frauen nicht mehr Pastorin werden dürfen und sich den Ehemännern 'demütig zu unterwerfen' hätten."

 

Lübecker Nachrichten vom 24.10.2000

 

Anmerkung: Gut gemacht Jimmy. Er war - für amerikanische Verhältnisse - ein guter Präsident. Neben John F. Kennedy wohl der beste des 20. Jahrhunderts. Die von ihm verbreitete Studie "Global 2000" wird nachfolgenden Generationen beweisen, daß nicht alle wie die Lemminge in die Katastrophe gelaufen sind. Komm nach Norddeutschland, Jimmy. Hier haben wir schon drei weibliche Bischöfe und unzählige Pastorinnen, die ihre Sache "im Namen des Herrn" sehr gut machen.

 

 

519) "Es ist schöner in der Regierung zu sein als in der Opposition."

 

Außenminister Joschka Fischer (Lübecker Nachrichten vom 26.10.2000)

 

 

520) "Die SPD hat sich gewaltig geändert und Bürgermeister Bernd Saxe gefällt sich in der Rolle des Sozialabbauers."

 

Peter Wolter - von GRÜNEN und PDS unterstützter Bürgermeisterkandidat (Leserbrief in der "Lübecker Stadtzeitung" vom 31.10.2000)

 

521) "Die herrschende Kulturkrise ist die Krise des erschöpften Patriarchats."

 

Quintessenz aus Thomas Manns "Zauberberg" (Frederick A. Lubich)

522) "Die CSU ist die modernste Volkspartei Europas. Die CDU in Nordrhein-Westfalen ist dagegen eine Sekte und klerikale Milieupartei."

 

Einer der führenden Demoskopen der Republik

 

 

523) "Im Vorfeld des Kieler Untersuchungsausschusses zur Rohwer-Mantik-Affäre sind die beiden Chefaufklärer der CDU in Erklärungsnot geraten. Der Landesvorsitzende Johann Wadephul und Rechtsexperte Thorsten Geißler arbeiteten früher mit Klaus Brock, einer Schlüsselfigur der Affäre, in dessen Lübecker Anwaltskanzlei."

 

Lübecker Nachrichten vom 19.10.2000

 

Anmerkung: Typisches Schmierentheater aus dem lübeckisch-schleswig-holsteinischen Sumpf. Dr. Klaus Brock (CDU und Rotary) arbeitet prächtig mit Uwe Mantik (SPD und LIONS) zusammen. Die Staatsanwaltschaft durchsucht bei Mantik und findet dort einen internen Berichtsvermerk der Staatsanwaltschaft, dem ihn sein Minister Dr. Rohwer gesteckt hat. Untersuchungsausschuß und Ermittlungen der Staatsanwaltschaft verschonen wie üblich die eigentlichen Täter. Dafür hängt Dr. Rohwer dem langjährigen Geschäftsführer der Lübecker Nachrichten das Bundesverdienstkreuz um, obwohl man ihn wegen seiner Taten im Zusammenhang mit "Licht im Advent" und zum Nachteil des Verlegerkollegen Peter Salman in den Knast hätte stecken sollen.

 

 

524) "Ich geriet an einen Stand, an dem ich eingegarnt wurde und meinen Namen offerieren sollte für eine Bekenneraktion gegen Frauenvergewaltigung im Alltag. Mein Name sollte auf allen Straßen plakatiert werden, mit denen von hundert anderen. Ich ging weiter, denn ich konnte mir nicht vorstellen, wie das irgendeinen Macho, von denen es unermeßlich viele gibt, davon abhalten könnte, sich Lust zu verschaffen - durch Prügeln, durch Krieg spielen wenigstens in den eigenen vier Wänden."

 

Prof. Jonas Geist in "Lübecker Stadtzeitung" vom 12.9.2000 ("Marktbeschickerinnen")

 

 

525) "Der ehemalige französische Staatspräsident Francois Mitterrand hat nach Aussagen des ehemaligen Elf-Managers Liok Le Floch-Prigent persönlich Leuna-Schmiergelder an deutsche Politiker genehmigt. Es war kein geheimes Dossier, es war ein Staatsdossier, und jedem war bewusst, dass Bestechungsgelder erforderlich waren. Die Höhe der Provisionen gab er mit 256 Millionen Francs, also rund 80 Millionen DM an. Le Floch ist Anfang Juni 2001 zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden."

 

DER SPIEGEL - Lübecker Nachrichten - AP usw.

 

 

526) "Eine Urkundenfälschung sicherte Lübeck die Freiheit... Mit einem Trick - man kann auch von plumper Urkundenfälschung sprechen - sicherte sich Lübeck 1226 seine Freiheit von fremder Herrschaft. Der damalige Domherr Marold nahm sich die Urkunde des Kaisers Barbarossa von 1188 vor, die der Stadt bereits einige Privilegien ... zugesichert hatte, und fälschte sie. Friedrich II, Barbarossas Enkel, bestätigte das 'frisierte' Dokument und setzte sein Siegel auch unter den Reichsfreiheitsbrief."

 

Lübecker Nachrichten vom 14.6.2001

 

 

527) "Befremdlicherweise versuchen die Justiz und Teile der Rechtswissenschaft immer wieder, den Anwendungsbereich dieser Strafvorschrift (Rechtsbeugung, § 336 StGB) einzuschränken. ... Die Einschränkung der Strafbarkeit der Rechtsbeugung auf 'elementare Verstöße gegen die Rechtspflege', die 'Entfernung von Recht und Gesetz in schwerwiegender Weise' ist jedoch ein bedenklicher Weg. Wenn ein Arzt sich bei der Verabfolgung einer Spritze um eine Dezimalstelle hinter dem Komma irrt, wird er wegen fahrlässiger Tötung oder Körperverletzung bestraft. Wie läßt es sich da rechtfertigen, daß Richter und Staatsanwälte nur bei schwerwiegenden vorsätzlichen Rechtsverletzungen strafbar sein sollen?"

 

Professor Dr. Friedrich-Christian Schroeder - Regensburg

 

 

528) "Der Joop sieht aus wie 'ne alte Geisha."

 

Modezar Karl Lagerfeld

 

 

529) "Bush ist bestimmt der dümmste Präsident, den wir jemals gehabt haben."

 

Larry Flynt - Gründer des Magazin "Hustler" (LN vom 18.5.2001)

 

 

530) "Wenn man sagt, 80 % des Fernsehprogramms sind unfassbarer Müll, tut man niemandem Unrecht."

Harald Schmidt

531) "Die Spaßkultur ist ein Signal dafür, dass die Bundesrepublik Deutschland im Zeitalter ihrer Trivialisierung angelangt ist."

 

Autorin Elke Schmitter

 

 

532) "Prominent sind diejenigen, die fachlich inkompetent sind."

 

Medienwissenschaftler Jochen Hörisch

 

 

533) "Jede Gesellschaft hat die Fernseh-Unterhaltung, die sie verdient."

 

Professor Knut Hickethier

 

 

534) "Ingmar Bergman war von Hitler begeistert. Der schwedische Regisseur ... hat über seine bis 1945 anhaltende Begeisterung für Adolf Hitler und die deutschen Nationalsozialisten berichtet und sie mit dem 'Charisma' Hitlers und der 'jugendlichen' Ausstrahlung der Nazis begründet."

 

Lübecker Nachrichten vom 9.9.1999

 

 

535) "Allein im Jahre 1999 sind in Deutschland nach Angaben der Steuer-Gewerkschaft rund 120 Milliarden Mark an Steuern hinterzogen worden. Bis zu 40 Milliarden Mark könnten die Finanzämter eintreiben, wenn sie mehr Personal hätten und das Bankgeheimnis abgeschafft würde."

 

Dieter Ondracek - Chef der Steuer-Gewerkschaft in  der "Neuen Osnabrücker Zeitung" und der "Lübecker Nachrichten" vom 28.12.1999

 

 

536) "Fassbinders Werk lässt sich als verzweifelte Kritik an den herrschenden Verhältnissen und Machtstrukturen verstehen."

 

 

537) "Fassbinders Arbeiten für Film, Fernsehen und Theater sind ein Aufschrei gegen die bundesdeutsche Nachkriegsgesellschaft, die den Faschismus nicht wirklich überwunden hat und den Einzelnen verkrüppelt."

 

Ulrike Cordes in Lübecker Nachrichten vom 8.11.2000 (536 + 537)

 

 

538) "Ich fand das Leben von Fassbinder immer viel interessanter als seine Filme."

 

 

539) "Fassbinder spielte die Psycho-Spiele der Macht und holte sich dazu die passenden Leute: Viele kamen aus zerrütteten Verhältnissen, waren Singles. Er roch die Opfer."

 

Rosa von Praunheim

 

 

540) "Ich denke, Fassbinder hatte die Hölle auf Erden, trotz des Ruhms. Und das ist schon Strafe genug."

 

Irm Hermann - Schauspielerin und langjährige Gefährtin von Fassbinder

 

 

541) "Keine noch so abgekapselte Idylle war vor den Einbrüchen des Zeitgeschehens sicher."

 

542) "Fortschritt, der mich beschleunigen will, kümmert mich nicht."

 

543) "Und sollte eines nahen oder fernen Tages das Menschengeschlecht sich selbst, weil ja auch das inzwischen machbar ist, auf diese oder jene fein ausgeklügelte Weise vernichten, wir - ich bin sicher - das Buch das letzte Wort haben; und sei es als Flugschrift."

 

Günter Grass - 1927 in Danzig geborener Wahl-Lübecker und Literatur-Nobelpreisträger in "Lübecker Nachrichten" Neujahr 2000 (541 - 543)

 

 

544) "Die Menschen, die nicht mehr selber singen können, ersatzbefriedigen sich bei den Ikonen der Popmusik, die ihnen die Ohren vollsülzen oder kaputtdröhnen."

 

Friedhelm Döhl - Komponist und Hochschullehrer in Lübeck

 

 

545) "Es gehörte zur lokalen Tradition, missliebige kaiserliche Gesandte auf unüblichem Weg nach draußen zu befördern. So geschah es auch am 23. Mai 1618 - doch dieser Prager Fenstersturz hatte Folgen. Mit ihm begann der Dreißigjährige Krieg."

 

Michael Wittler Bildunterschrift in Lübecker Nachrichten vom 4.12.1999

Anmerkung: In der Geschichtswissenschaft kommt viel zu wenig zum Ausdruck, daß Deutschland in seiner tausendjährigen Geschichte mit Abstand am meisten unter Österreich bzw. unter Österreichern gelitten hat. Es begann mit dem von Jesuiten erzogenen Habsburger Ferdinand II., der die größte Schuld an den unvorstellbaren Gräueln des Dreißigjährigen Krieges trägt und der u.a. die Grundlage für den Haß der Tschechen gegen die Deutschen schuf, der sich noch drei Jahrhunderte später in der Vertreibung der Sudetendeutschen entlud. Es setzte sich fort mit der maßgeblichen Mitschuld am Ausbruch des Ersten Weltkrieges durch unannehmbar demütigende Ultimaten an Serbien nach dem Freimaurermord am Kronprinzen und kulminierte dann in dem österreichischen Gefreiten Adolf Hitler, der neben Stalin und Pol Pot als der größte Schlächter des 20. Jahrhunderts in die Annalen der Menschheitsgeschichte eingegangen ist und der den Ruf der ruhmreichen Deutschen Nation auf unabsehbare Zeit besudelt hat.

 

 

546) "Wolfgang Schäuble und Volker Rühe werden nicht müde, ihren fehlenden Durchblick (im kriminellen Sumpf der CDU-Parteispendenaffäre, d.V.) kund zu tun. Eine Eigenschaft, die Politiker eigentlich disqualifiziert. In der taumelnden CDU plötzlich ein Gütesiegel."

 

Jens Ehlers in "Lübecker Nachrichten" vom 7.12.1999

 

 

547) "Auf ewig Freunde und niemals Feinde."

 

Grundformel des russisch-chinesischen Freundschaftsvertrages aus Juli 2001

 

 

548) "Mit Ihrer Erlaubnis nehme ich das soziale Öl und glätte die Wogen einer sonst gefährlich auseinander driftenden Gesellschaft."

 

Gerhard Schröder an Heribert Prantl

 

 

549) "Sie wollten eine Regierung, die ihre Verantwortung für das Gemeinwohl kennt und bei der die Freiheit nicht zum Recht des Stärkeren verkommt."

 

Heribert Prantl an Gerhard Schröder

 

550) "Der CDU droht die Vergreisung. Das Durchschnittsalter ihrer 630.000 Mitglieder liegt bei 54,3 Jahren."

CDU-Generalsekretär Rupert Polenz (LN vom 7.9.2000)

551) "Ich halte es grundsätzlich für schwierig, wenn ein Mann eine Frau als Vorgesetzte hat."

 

ARD-Sportmoderator Waldemar Hartmann

 

 

552) "Jeder dritte Pädagoge leidet unter dem 'Burn-out'-Syndrom."

 

Uwe Schaarschmidt - Professor für Psychologie in Potsdam (LN vom 3.11.00)

 

 

553) "Wenn Heide Simonis über Bildungspolitik reden soll, rechnet sie vor, was ein Lehrer kostet."

 

Ein hoher Kieler Regierungsbeamter (DER SPIEGEL 27/1998/49)

 

 

554) "Die plappert drauflos, bevor sie nachdenkt."

 

Ein Kieler Landtagsabgeordneter (DER SPIEGEL 27/1998/49)

 

 

555) "Wenn Heide Simonis was nicht paßt, kriegt sie schrille Schreikämpfe und beginnt zu toben; bei einer Sitzung mußte ich sie festhalten."

 

Ein Ex-Kabinettsmitglied aus der schleswig-holsteinischen Landesregierung (DER SPIEGEL 27/1998/49)

 

 

556) "Die fährt uns über den Mund wie Schulkindern."

 

Ein Mitglied des grünen Koalitionspartners in Kiel über Heide Simonis

 

 

557) "Schnauze, OB!"

 

Heide Simonis' Aufforderung an den Kieler Oberbürgermeister Norbert Gansel, den Mund zu halten

 

 

558) "Das Kirchenamt hatte kurz vor Weihnachten 1998 gegen den Henstedter Geistlichen Andreas Rüß die Ermittlungen aufgenommen, nachdem durch mehrere Zeitungsberichte bekannt geworden war, daß der Betroffene im Umkleideraum für Sargträger außereheliche Kontakte mit einer Frau aus dem Kirchenvorstand gehabt haben soll. Zugleich gilt der 55jährige seit Jahren in seiner Gemeinde als extremer Moralist und kompromißloser Streiter für die Zehn Gebote."

 

Lübecker Nachrichten vom 5.2.1999

 

Anmerkung: Jenem Pharisäer aus dem Hamburger "Speckgürtel" muß man drei Aussagen des Erlösers nahebringen:

1)    Wer unter Euch ist ohne Schuld, der werfe den ersten Stein.

2)    Richtet nicht, darauf Ihr nicht gerichtet werdet.

3)    Du Heuchler, zieh' zuerst den Balken aus deinem Auge.

 

 

559) Die beiden Doktoranden der juristischen Hochschule des Ministeriums für Staatssicherheit in Potsdam hatten schon begriffen, "daß in der kapitalistischen Gesellschaftsordnung eine Vielzahl von Personen käuflich sind und bei entsprechenden Gewinnaussichten zu jeder Art von Geschäften legaler und illegaler Art ... bereit sind."

 

DER SPIEGEL 40 / 1998 / 142 über Alexander Schalck-Golodkowski und Heinz Volpert

 

 

560) "In und für Lübeck fehlen Visionen."

 

Pastor Heinz Rußmann Lübeck-Karlshof (LN vom 21.4.2001)

 

 

561) "Wer Visionen hat, gehört auf die Couch."

 

Bundeskanzler Gerhard Schröder

 

 

562) "Die deutschen Lebensversicherer haben 100 Milliarden Euro an der Börse versenkt."

 

Sabine Christiansen - am 19.10.2003 im ARD-Talk

 

 

563) "Beim Platzen der Spekulationsblase haben die privaten deutschen Anleger 160 Milliarden DM an der Börse verloren."

 

Berechnung des Statistischen Bundesamtes

 

564) "Ich will keine türkischen Gettos. ... Ich will hier keine Ortschaft mit deutschen und türkischen Ortsschildern, keine Exklave der Türkei in Deutschland."

 

Bundesinnenminister Otto Schily (SPD)

 

 

565) "Ich glaube nicht, daß die Bürger beurteilen können, wer die erforderliche Kompetenz hat."

 

Dr. Beate Hoffmann - 1999 unterlegene Kandidatin zur Wahl des Bürgermeisters der Hansestadt Lübeck

 

 

566) "Nie wieder lasse ich mich mit einem Politiker ein."

 

Hiltrud Schröder - Ex-Gattin von Gerhard Schröder

 

 

567) "Halt's Maul! Trink deinen Rotwein, fahr in die Ferien, such dir eine sinnvolle Beschäftigung!"

 

Günter Grass zu Oskar Lafontaine

 

 

568) Der oberste Datenschützer Deutschlands ist alarmiert von den jährlich steigenden Telefonüberwachungen durch den Staat. "Der Anstieg ist rapide und das ist ein Alarmzeichen. Das kann nicht nur damit zu tun haben, dass es immer mehr Telefone gibt oder unser Volk verbrecherischer geworden ist."

 

Joachim Jacob - Bundesbeauftragter für Datenschutz

 

Anmerkung: Herr Jacob hat leider recht. Abgesehen von der unerträglich hohen Ausländerkriminalität hat sich die Häufigkeit von Straftaten nicht nennenswert verändert. Allerdings hat sich die Staatskriminalität derer, die eine strafprozessuale Maßnahme beantragen oder erlassen signifikant gesteigert. Die Annahme eines schleichenden Staatsstreiches durch Clubs, Logen, Justiz, parteipolitische Funktionärsclique und Großkapital dürfte mehr mit der Wahrheit als mit Verschwörungstheorie zu tun haben.

 

 

569) "Lambsdorf hat in den 50er Jahren Kontakte zu einstigen NS-Größen unterhalten und sich als Bezirksvorsitzender der FDP 1952/53 in Aachen zum politischen Helfershelfer von Nazikriegsverbrechern gemacht. Ei ist unter anderem mit dem einstigen hochrangigen SS-Führer Werner Best öffentlich aufgetreten und hat eine Amnestie für Nazikriegsverbrecher gefordert."

 

Esther Bejarano - Vorsitzende des Auschwitz-Komitees zur Begründung der Forderung nach Entlassung von Otto Graf Lambsdorf als Beauftragten für die Verhandlungen über die Entschädigung für NS-Zwangsarbeiter

 

Anmerkung: Lambsdorf ist beileibe nicht der einzige Rotarier, bei dem es ziemlich braun durch die Weste schimmerte.

 

 

570) "Der Personalrat stellt mit Bedauern fest, daß Herr Bürgermeister Bouteiller immer noch unnachgiebig und hartnäckig daran zu arbeiten scheint, die Reputation von Frau Senatorin Dr. Hoffmann zu beschädigen. Er hat seine Schweigepflicht verletzt. Der Bürgermeister wartet nicht etwa das Ergebnis des Rechnungsprüfers ab, nein, er läßt Behauptungen verbreiten, die Frau Senatorin Dr. Hoffmann schaden sollen."

 

Der Personalrat der Hansestadt Lübeck

 

Anmerkung: Lieber Wolfgang Neskovic! Du weißt, wie sehr wir Deine berufliche und politische Arbeit zu schätzen wissen und Dir Deine Beförderung zum BGH-Richter von Herzen gönnen. Nur mit Deinen Personalfindungen hast Du öfter daneben gegriffen als Du selber zuzugeben bereit bist. Generalstaatsanwalt Professor Heribert Ostendorf, Bürgermeister Michael Bouteiller, Umweltsenatorin Dr. Beate Hoffmann, Landgerichtspräsident Hans-Ernst Böttcher und Kulturdezernent Hermann Junghans sind allesamt unverzeihliche Flops gewesen.

 

 

571) "Die Wakenitz-Niederung bietet selbst gestandenen Zoologen und Botanikern Überraschungen. Am Tag der Artenvielfalt wurden 2066 Arten entdeckt, darunter allein 217 Raritäten der Roten Liste."

 

Lübecker Nachrichten vom 28.8.1999

 

 

572) "Sie haben ein gestörtes Verhältnis zur eigenen Nation. Sie haben kein Heimatgefühl." Hermann Junghans zu SPD und GRÜNEN

573) "Wir haben unsere Heimat am Bauzaun in Brokdorf verteidigt und verteidigen sie jetzt auf der Baustelle des A 20" Hans-Jürgen Schubert

574) "Sie zerstören die Familien." Peter Sünnenwold (CDU, LIONS, Loge)

575) "Das ist nicht nur peinlich, das ist unverschämt." Gabriele Hiller-Ohm

Typischer Dialog in der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck (572 - 575)

576) "Stopp dem Müßiggang: Leistungskontrollen für Richter gefordert."

 

Lübecker Nachrichten vom 11.4.2001

 

 

577) "Da passt die Teilnahme Jörg Haiders an einer Sendung der Softtalkerin Sabine Christiansen zwei Gesprächsteilnehmern (Otto Schily und Michel Friedman) nicht in den Kram - und eilfertig spurt das Erste Deutsche Fernsehen, lädt Haider wieder aus und gibt ihm somit keine Gelegenheit, sich gegen zum teil üble Polemik, Unterstellungen uns Hetztiraden zu verteidigen. Da mag die Europäische Union sich nicht mit einer demokratisch zustande gekommenen Regierungsbildung abfinden und zeigt ihr wahres Gesicht: Strafmaßnahmen werden realisiert - und ... Joschka Fischer wird bedeutet, er müsse artig diese Entscheidung abnicken, wenn er zu den Guten gehören will."

 

Jens Polkmann - LN-Lesrebrief vom 13./14.2.2000

 

Anmerkung: Herr Polkmann hat den Nagel auf den Kopf getroffen. Sabine Christiansen begann ihre Karriere u.a. im Softporno "Die goldene Banane von Bad Porno" oder so ähnlich und Joschka Fischer hängt auch irgendwo voll an den Strippen. Schily und Fridman hat der Fluch der bösen Tat bereits eingeholt. Der Alt-68er mit der Kokosnußfrisur hat mit seinen Knalltüten im NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht die Bauchlandung seines Lebens hingelegt und den Hebräer, den man nicht einen "Zigeunerjuden" nennen darf, wurde mit Koks und osteuropäischen Nutten in Lack und Leder gefilmt

 

 

578) "Kann ein Staatsanwalt, der das Recht eines unbescholtenen Bürgers auf Nichtentdeckung seiner Straftat permanent verletzt, Karriere machen?"

 

Dr. Winfried Maier - der Augsburger Staatsanwalt der "Bimbes-Kohl" das Fürchten lehrte und heute als Familienrichter hoffentlich seinen Frieden in dem Saustall der Rechtsbeugermafia gefunden hat

 

 

579) "Rund 33 % der Europäer bezeichnen sich als 'sehr' oder 'ziemlich' rassistisch. Rund 41 % der Europäer sind der Ansicht, es gebe zu viele Angehörige ethnischer Minderheiten oder Personen anderer Nationalität, Religion oder Kultur."

 

Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit - Jahresberichte 1997/98

 

580) Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hat seine Kritik am Asylrecht in Deutschland bekräftigt. Man müsse "prüfen, ob die Zielgenauigkeit von Asylentscheidungen mit unserem System noch gewähleistet ist", sagte er. Jedes Jahr kommen ... etwa 100.000 Flüchtlinge nach Deutschland. Davon seien nur drei Prozent asylwürdig. "Der Rest sind Wirtschaftsflüchtlinge", sagte Schily.

 

Lübecker Nachrichten vom 9.11.1999

 

 

581) "Das ist die größte und schmutzigste Entgleisung von Michel Friedman, dass er die deutsche Nachkriegswirtschaft und damit auch Generationen des deutschen Volkes, die durch die späte geburt für das NS-Regime und den Holocaust nicht verantwortlich sind, als "Nachfolgetäter" verurteilt. Dieser Art und Weise der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit durch den Zentralrat der Juden und durch das Präsidiumsmitglied Michel Friedman muß ganz entschieden widersprochen ... werden."

 

Karl-Heinz Suhr - LN-Leserbrief vom 10.11.1999

 

 

582) "Die SPD hat sehr viele treue Mitglieder, manche Wahlen und viel Vertrauen verloren."

 

Rudolf Scharping - aus der Begründung seines Rückzugs aus der Parteiführung gegenüber der BILD-Zeitung (LN vom 21.10.2003)

 

 

583) "Es wird Zeit, dass der Wichtigtuer etwas auf die Pfoten bekommt."

 

Rechtsanwalt Hubert Dreyling bezüglich des Lübecker Staatsanwalts Dirk Hartmann (LN vom 21.10.2003)

 

 

584) "Immer mehr deutschstämmige Israelis wollen wieder die deutsche Staatsangehörigkeit erwerben. In diesem Jahr haben bisher 3000 Israelis deutsche Pässe beantragt... Das sind 40 % mehr als 2002 und 140 % mehr als 2000, vor Beginn des jüngsten Nahost-Konflikts."

 

Lübecker Nachrichten vom 22.10.2003

 

 

585) "Zur gleichen Zeit, da sich Herr Dr. Kohl in einer spektakulären Hilfsaktion an seine betuchten Freunde wendet, um sich von ihnen seine sechs Millionen Schulden finanzieren zu lassen, greift ein verzweifelter Familienvater zur Axt und löscht seine gesamte Familie aus - wegen 18.000 Mark Mietschulden. Armes, armes Deutschland!

 

Hilde Schrem aus Lüneburg (LN-Leserbrief vom 15.3.2000)

 

 

586) "Im vergangenen Jahrzehnt ist die Zahl der Juden in Deutschland durch Zuwanderer aus Osteuropa von weniger als 30.000 auf knapp 80.000 angewachsen. Die Zuwanderer sind arm, sprechen kein Deutsch und sind mit den jüdischen Traditionen ... kaum vertraut."

 

Lübecker Nachrichten vom 11.1.2000

 

 

587) "Eine Stasi-Akte über den früheren bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß (CSU) ist im Frühjahr 1990 vom bayerischen Landesamt für Verfassungsschutz vernichtet worden. Das bestätigte das bayerische Innenministerium in München. Der damalige bayerische Innenminister Edmund Stoiber (CSU) habe dazu die Anweisung erteilt."

 

Lübecker Nachrichten vom 9.4.2000

 

 

588) "Bei einer Drogen-Inventur in der Asservatenkammer der Hamburger Staatsanwaltschaft ist ein Fehlbestand festgestellt worden. Das bestätigte gestern Oberstaatsanwalt Rüdiger Bagger. Nach Zeitungsberichten sollen 100 Kilogramm Heroin ... verschwunden sein."

 

Lübecker Nachrichten vom 11.4.2000

 

 

589) "Der Fall Hoffmann ist beklagenswert. Die Tatsache, dass ich sie nicht losgeworden bin, beweist, dass der Bürgermeister eine schwache Figur ist."

 

Bürgermeister Michael Bouteiller über sein nicht von Erfolg gekröntes Mobbing gegen die Umweltsenatorin Frau Dr. Beate Hoffmann (LN v. 27.4.00)

 

 

590) "Ich habe verhältnismäßig zu dem, was ich gemacht habe, wenig gekriegt."

 

Agnes Hürland-Büning Ex-Parlamentarische Staatssekretärin, nachdem sie erstmals öffentlich eingeräumt hatte, von Thyssen 5 Mio. DM, von E-Plus 2,5 Mio. DM und 1 Mio. DM im Zusammenhang mit dem Verkauf der früheren DDR-Mineralölfirma Leuna an Elf Aquitaine erhalten zu haben.

591) "Warnung! - Politikwissenschaftler warnen vor dem Gebrauch der als Wunterdroge gepriesenen Arznei "CDU-SH". Diese Droge verursacht massive Nebenwirkungen. So ist nach häufiger Einnahme das Auftreten von Gedächtnisverlust und Moralverfall wahrscheinlich, in einigen Fällen wurde das "Schwarzkontensyndrom" diagnostiziert. Dr. Ehrlich verweist darauf, daß die fälschlicherweise als Krankheiten bezeichneten Erscheinungen "Espedimie", "Simonitis" und "Steenblockdontose" lediglich gesundheitsförderliche Abwehrreaktionen des Schleswig-Holsteinischen Organismus bei länger anhaltender "Cedeuhmanie" und "Kohl- und Barschelismus" sind, deren heilsame Wirkung von Wirtschaft und Arbeitsamt eindeutig bestätigt wurden."

 

Karsten Witt aus Hamberge (LN-Leserbrief vom 23.2.2000)

 

 

592) "Wohnungen und Büros des Altbundeskanzlers werden nicht durchsucht. Die Durchsuchungsbeschlüsse würden nach Mitteilung der Staatsanwaltschaft nicht vollstreckt, weil die Veröffentlichung im SPIEGEL der Ermittlungsbehörde die Möglichkeit genommen habe, mit diesen Maßnahmen weitere für die Sachverhaltsaufklärung wichtige Erkenntnisse zu gewinnen."

 

Lübecker Nachrichten vom 22.2.2000

 

 

593) "Political Correctness ist die Kunst, sich selber das Denken zu verbieten."

 

Robert Hughes - leicht veränderter Titel seines Buches

 

 

594) "Menschenrecht geht vor Völkerrecht."

 

Detlef Winter - gut zehn Jahre vor Dietrich Genscher

 

 

595) "Die Einführung des Privat-Fernsehens wird der endgültige Untergang des Abendlandes."

 

Detlef Winter - immer wieder in den 60er und 70er Jahren

 

 

596) "Keiner hat das Recht, dem deutschen Volk die historische Wahrheit über die Entstehung und Machtergreifung der Nationalsozialisten vorzuenthalten."

 

Detlef Winter - insbesondere im Hinblick auf die ausländischen Geldgeber Hitlers

597) "Ich stehe immer noch zu den gleichen Inhalten. Nur kommen mir stets die Parteien dafür abhanden. Den Grundideen der GRÜNEN ist am besten gedient, wenn die Partei nicht wieder in den schleswig-holsteinischen Landtag einzieht. Die PDS ist wählbar. Sie vertritt als einzige politische Kraft eine klare Friedenspolitik. Probleme mit der Vergangenheit der PDS habe ich nicht. Wie ich das Christentum nicht nach der Zeit der Inquisition und Hexenverbrennung beurteile, so interessiert mich nicht so sehr, woher die PDS kommt, sondern wohin sie geht."

 

Wolfgang Neskovic in den Lübecker Nachrichten vom 22.2.2000

 

 

598) "Nach seinem hinterhältigen Verhalten von 1993 sollte er sich moralischer Belehrungen lieber enthalten."

 

Rosemarie Bouteiller über Björn Engholm (LN vom 22.2.2000)

 

 

599) "Die Wähler wissen, wann sie eine Partei abwählen sollen."

 

Heide Simonis in Lübecker Nachrichten vom 20./21.Februar 2000

 

 

600) "Ich brauche von Ihnen persönlich keine Belehrung in puncto Demokratie. Sie sind der letzte, der hier das Recht dazu hat."

 

Edmund Stoiber im Bundestag zu Joschka Fischer im Zusammenhang mit der unseligen Isolierungspolitik der EU gegenüber Österreich wegen der Regierungsbeteiligung der FPÖ

 

 

601) "Ich verabscheue Helmut Kohl. Ohne meinen Bruder wäre Helmut Kohl nicht 16 Jahre Kanzler gewesen."

 

Thomas Schäuble - CDU-Innenminister in Baden-Württemberg und Bruder von Wolfgang Schäuble (LN vom 18.2.2000)

 

 

603) "Seltsame Vision! Inmitten deutschen Lebens ein abgesonderter fremder Menschenschlag, glänzend und auffällig staffiert, von heißblütigem, beweglichem Gebaren! Auf märkischem Sand eine asiatische Horde!"

 

der Jude Walther Rathenau über die Juden in Deutschland

 

604) "Zwischen wedelnder Unterwürfigkeit und schnöder Arroganz findet er schwer den Mittelweg."

 

der Jude Walther Rathenau über den (typischen) Juden in Deutschland

 

 

605) "Sie sind voll Ungerechtigkeit, Schlechtigkeit, Habgier und Bosheit, voll Neid, Mord, Streit, List und Tücke, sie verleumden und treiben üble Nachrede, sie hassen Gott, sind überheblich, hochmütig und prahlerisch, erfinderisch im Bösen und ungehorsam gegen die Eltern, sie sind unverständig und haltlos, ohne Liebe und Erbarmen."

 

Apostel Paulus über die Juden (Römerbrief 1, 29 + 30)

 

 

606) "Personalien sind das Schönste an der Politik. Da kann jeder mitreden, ohne sich mit den sonst oftmals schwierigen Sachthemen belästigen zu müssen. Die vergangene Woche war geradezu ein politischer Leckerbissen. Erst ging in Kiel das halbe Kabinett über Bord. Dann traf sich die CDU zur Nacht der langen Messer mit anschließender Meuterei gegen den Landesvorsitzenden."

 

Arnold Petersen in Lübecker Nachrichten vom 5.8.2000

 

 

607) "Die Kieler Staatskanzlei allein ist ein hinreichender Grund, aus der Regierung Simonis abzumustern."

 

Ein Mitglied der schleswig-holsteinischen Landesregierung, daß trotz erfolgreicher Landtagswahl nicht weiterhin in einer Regierung Simonis mitarbeiten wollte.

 

Anmerkung: Lange hatte man gerätselt, was MP Simonis (SPD) und ihren Amtschef Gärtner (FDP) so dicht verbandelte, daß auugenscheinlich kein Blatt Papier dazwischen paßte. Allein die frühere Zusammenarbeit in Bonn genügte als Erklärung kaum; um so mehr, als Gärtner von den meisten Sozis und GRÜNEN gehaßt wurde wie die Pest. Ein Jurist aus NRW behauptete gegenüber unserem Kulturredakteur, der eigentliche Grund läge in einer ungewöhnlich innigen Beziehung zwischen Frau Simonis und der Tochter von Gärtner. Aber vielleicht ist das nur etwas für die Klatsch und Tratsch-Seite der Boulevard-Presse.

 

 

608) "Die Kommunistische Partei Chinas und die Sekte Falun Gong sind sich sehr ähnlich. Beide verkünden eine unumstößliche Wahrheit, sind straff organisiert, dulden keine Kritik. Da kämpfen zwei totalitäre Strukturen um Hirne und Seelen."

 

Ein chinesischer Intellektueller laut STERN 31 / 1999 / 122

 

 

609) "Das ist eine letzte Chance für unser verrottetes Gesundheitssystem. Die Ärzte haben Jahrzehnte versagt."

 

Dr. Jürgen Gadow - Kardiologe; einer von 570 Medizinern, die sich in Berlin zu einer Gemeinschaft zusammengeschlossen haben, um Patienten besser und vor allem kostengünstiger zu behandeln (STERN 22 / 1999 / 194)

 

 

610) "Da meine schauspielerischen Fähigkeiten außerordentlich begrenzt sind, kann ich am Sommertheater sowieso nicht teilnehmen."

 

Rudolf Scharping (STERN 35 /1999)

 

 

611) "Stanley Kubricks Vorstellung von Massensex sieht aus wie eine Zusammenkunft reicher Helmut-Newton-Fans, die hoffen, dass ihre Herzschrittmacher den Anblick nackter Frauen auf hohen Hacken und in Tangas aushalten."

 

STERN 37 / 1999 / 229

 

 

612) "Endlich haben die Abgeordneten des schleswig-holsteinischen Landtages erkannt, dass sie die Geisterfahrer sind und nicht etwa die wütenden Steuerzahler."

 

Manfred Willms vom Steuerzahlerbund zum Diäten-Desaster (LN v. 7.5.2003)

 

 

613) "Der Mythos von der hohen Moral der Richter ist ein Märchen. Dazu stehe ich noch heute."

 

Wolfgang Neskovic - Richter am Bundesgerichtshof (LN vom 19./20.12.1999)

 

614) "Norbert Gansel knipste in Kiel das Licht an."

 

Gerd Müller - Presseamtssprecher über den Oberbürgermeister, der gleichzeitig als Kämmerer Kiels Verschuldung von 500 Mio. Euro halbierte.

615) "Dieser selbstverliebte Hetzer bekommt nunmehr, was er verdient."

 

616) "Ich wünsche diesem miesen Menschen ein schrecklicheres Ende als Jürgen W. Möllemann."

 

Einträge im Chat-Forum der Jürgen W. Möllemann-Homepage im Hinblick auf die Enttarnung des Juden Michel Friedman als "Paolo Pinkel" und Konsumenten von Rauschgift und osteuropäischen Huren in Lack und Leder (Lübecker Nachrichten vom 17.6.2003).

 

 

617) "Supermarkt, Pizzeria oder Bordell: In Deutschland stehen immer mehr Kirchen zum Verkauf. Wenn Lübecks Gotteshäuser unter den Hammer kommen, will der Kirchenkreis bei der künftigen Nutzung mitreden."

 

Bastian Modrow in Lübecker Nachrichten vom 17.6.2003

 

 

618) "...Jesus ging in den Tempel und begann, die Händler und Käufer aus dem Tempel hinauszutreiben; er stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenhändler um und ließ nicht zu, daß jemand irgend etwas durch den Tempelbezirk trug. Er belehrte sie und sagte: Heißt es nicht in der Schrift: Mein Haus soll ein Haus des Gebetes für alle Völker sein? Ihr aber habt daraus eine Räuberhöhle gemacht. Die Hohenpriester und die Schriftgelehrten hörten davon und suchten nach einer Möglichkeit, ihn umzubringen..."

 

Markus 11, 15 - 18

 

 

619) "Ich hab' mich nie in Cliquen eingebunden. Das hat mich auch wieder angreifbar gemacht. In Lübeck muß man immer irgendwelchen Gruppen angehören, die einen dann natürlich auch aufs Messer verteidigen."

 

Michael Bouteiller (SPD) - 227. Bürgermeister der Hansestadt Lübeck (Lübecker Stadtzeitung vom 25.4.2000). Zusammen mit Dr. Walther Böttcher (CDU) das größte Unglück für die Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg; vergleichbar mit den 16 Jahren Kohl-Kanzlerschaft.

 

 

620) "Gelesen hat Benito Mussolini vor allem Nietzsche und Revolutionäres. Der anarchistische Fürst Kropotkin, Marx und Engels, radikale Franzosen wie der ewige Putschist Louis Blanqui und der Gewaltprediger Georges Sorel fesselten ihn. Wie später Joseph Goebbels verschlang er die 'Psychologie der Massen' von Gustave Le Bon. Oft hingen seine Überzeugungen davon ab, welches Buch er zuletzt gelesen hatte."

 

DER SPIEGEL 34 / 1999 / 145

 

 

621) "12.000 Westdeutsche haben zwischen 1950 und 1989 für die Stasi spioniert... Die West-Arbeit der Stasi wurde zuletzt von 10.000 DDR-Bürgern unterstützt. Insgesamt führte der Geheimdienst 1989 noch 173.000 Inoffizielle Mitarbeiter (IM) in der DDR."

 

Lübecker Nachrichten vom 9.7.2003

 

 

622) "Auch im Vollzug der deutschen Einheit wurden Fehler gemacht, nicht zuletzt auch von mir... Es sind Fehler gewesen - in den materiellen Bedingungen wie auch sonst wo."

 

Helmut Kohl in Lübecker Nachrichten vom 4.7.2003

 

 

623) "Unter der Überschrift 'Bürokraten schlagen Kapriolen'  spießt der Bund der Steuerzahler das Lübecker Gebäudemanagment auf. Die Hansestadt mietet 11.000 Quadratmeter Nutzfläche für 86.900 Euro im Monat an. Gleichzeitig werden 4.200 Quadratmeter eigene Fläche nicht genutzt."

 

Lübecker Nachrichten vom 2.10.2002

 

 

624) "Der Mann ist völlig umgedreht, in meiner Beliebtheitsskala: minus sechs."

 

Baldur Springmann über Joschka Fischer (LN vom 25./26.5.2003)

 

 

625) "Ich bin der Albtraum der Amerikaner."

 

Marilyn Manson - eigentlich: Brian Warner

 

 

626) "Er hatte die amerikanische Gesellschaft für krank befunden und wollte ihr das unter die Nase reiben. Also stieg er auf die Bühne und vertonte die gesammelten Albträume von Hieronymus Bosch."

 

Lübecker Nachrichten vom 11./12.5.2003 über jenen Marilyn Manson

627) "Die proletarische Gewalt erscheint derart, sofern sie als reine Äußerung der Klassenkampfgesinnung geübt wird, als etwas sehr Schönes und Heldenhaftes; sie steht im Dienste der zutiefst begründeten Interessen der Zivilisation."

 

Georges Sorel im Jahre 1906

 

 

628) "Den Juristen in der DDR war ohnehin das Rückgrat gebrochen. Das Recht spielte keine große Rolle... In diktatorischen Regimen, und zwar bei den Nazis wie in der DDR, gibt es die Tendenz, die wichtigen Fragen politisch zu entscheiden und nicht juristisch."

 

Uwe Wesel - emeritierter Professor der Freien Universität Berlin

 

Anmerkung: Und deshalb wird die BRD auch vom US-Freedom-Index zu recht nicht als Demokratie, sondern als Halbdiktatur eingestuft. Die Übergriffe der Exekutive auf die Rechtspflege sind vielzählig und ungeheuerlich. Die Gegenwehr der Justiz ist völlig unzureichend. Die Gewaltenteilung ist weitgehend aufgehoben. Der Mangel an Rechtsbewußtsein innerhalb der "Eliten", die mehrheitlich eine Ansammlung von Ganoven darstellen, schlägt naturgemäß negativ auf die gesetzestreue der breiten Massen durch. Das jeder Abänderung entzogene Rechtsstaatsgebot wird zur bloßen Rechtsbehelfsgewährung ohne materielle Gerechtigkeit degradiert.

 

 

629) "Jemand, der öffentlich uriniert, kann nicht als Vorbild gelten und kommt als König für Großbritannien nicht in Frage."

 

Andrew Walker - Londoner Polizist zu den Lübecker Nachrichten (4.9.2002). Hintergrund dieser Ablehnung ist die Behauptung des Historikers Andrew N. Wilson, Ernst August Prinz von Hannover sei der rechtmäßige britische König, weil Königin Victoria einem Seitensprung ihrer Mutter mit dem irischen Privatsekretär Sir John Conroy entsprungen sei, wofür gute Gründe sprechen.

 

 

630) "Saxe ist ein idealer Bürgermeister für Schönwetterzeiten. Leider muss Lübeck derzeit schlechtes Wetter durchstehen. Dem Bürgermeister fehlen Durschsetzungskraft, Entscheidungsfreude und mehr Dynamik."

 

Klaus Puschaddel - Fraktionschef der CDU in der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck (Lübecker Nachrichten vom 26.4.2003).

 

631) "Nichts vom Tisch bekommen? Von wegen, ich bin ein harter Sanierer!"

 

Bernd Saxe (SPD) - 228. Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, die ohnehin nur in unwesentlichen Dingen von Bürgerschaft und Bürgermeister regiert wird. Maßgebliche Dinge werden in der Loge, der Kaufmannschaft, den Clubs (Rotary, Lions, Kiwanis) und durch die 14 führenden Familien in klassischer Hinterzimmerpolitik entschieden.

 

 

632) "Der Schill gehört auf die Couch."

 

Ein CDU-Mitglied der Hamburger Bürgerschaft im Hinblick auf die Rede des "Richters Gnadenlos" im Bundestag (LN vom 31.8.2002)

 

 

633) "Welchen Sinn hat es, Leute zu respektieren, die uns nicht respektieren? Welchen Sinn hat es, ihre Kultur oder angebliche Kultur zu verteidigen, wenn sie die unsere verachten? Ich will unsere Kultur verteidigen..."

 

Oriana Fallaci - italienische Journalistin zum Umgang mit dem Islam

 

Anmerkung: Man muß nicht mit allen Thesen und Formulierungen von Frau Fallaci einverstanden sein, aber es stößt schon sehr übel auf, daß Muslime im Schutz des deutschen Grundgesetzes hier eine Moschee nach der anderen errichten, während in vielen islamischen Staaten reihenweise  christlichen Kirchen abgefackelt werden.

 

 

634) "Es gibt kein einziges antisemitisches Wort in meinen Filmen. Sie sind, sagen wir mal: stubenrein."

 

Leni Riefenstahl (Lübecker Nachrichten vom 22.8.2002)

 

 

635) In Martin Walsers Buch "Tod eines Kritikers" findet sich "keine einzige antisemitische Zeile". Bei der Auseinandersetzung über dieses Buch handelt es sich um "Feuilleton-Gezänk" und ein "erbärmliches Schauspiel".

 

Günter Grass in dem Interview mit Fritz Pleitgen anläßlich des 75. Geburtstags des Literaturnobelpreisträgers

 

 

636) "In einigen Zweigen der Gerichtsbarkeit gibt es Entwicklungen, die es geboten erscheinen lassen, zeitnah Schwachstellenanalysen einzuleiten. So hat sich die durchschnittliche Bearbeitungsdauer der Verfahren bei dem Verwaltungsgericht Schleswig von 1994 bis 1999 von 10 auf 17 Monate erhöht, obwohl gleichzeitig die Zahl der Fälle gesunken ist."

 

Gernot Korthals - Präsident des schleswig-holsteinischen Landesrechnungshofes (LN vom 22./23.9.2002)

 

 

637) "Ich rauche gelegentlich eine Tüte, wenn ich lustig drauf bin. Was im Berliner Reichstag weggesoffen wird, das ist die legalisierte Droge."

 

Angelika Beer - Politikerin der GRÜNEN-Partei (LN vom 20.9.2002)

 

 

638) "Obwohl Uranmunition nach internationalem Recht geächtet ist, wurde sie im Irak, auf dem Balkan und in Afghanistan eingesetzt... Schätzungen zufolge sind von den rund 149.000 erkrankten US-Golfkriegsveteranen des ersten Irak-Feldzuges 11.000 am Golfkriegssyndrom gestorben. Die übrigen kranken Ex-Soldaten leiden an chronischen Beschwerden: Atemnot, Niedergeschlagenheit, Depressionen, Leber- oder Nierenfunktionsstörungen und erhöhten Krebsraten. Im Süd-Irak stieg die Leukämierate nach dem Krieg 1991 um das Sechsfache an.

 

taz vom 14.10.2003 ("Tod auf leisen Sohlen")

 

 

639) "Pröhl ist ein Kleinkrimineller und war ein Hochstapler wie einst dieser Briefträger Gert Postel, der unerkannt zum Chefarzt aufstieg."

 

Wolfgang Kubicki - FDP-Fraktionschef im Kieler Landtag über den Expo-Beauftragten Karl Pröhl (LN vom 21.9.2002)

 

Anmerkung: Kubicki hätte als Rechtsanwalt wissen müssen, daß der "Hochstapler" bei Gericht durchgehen kann, der "Kleinkriminelle" jedoch nicht. So sah es dann auch das von Pröhl angerufene Hamburger Gericht. Wer Kubickis Tätigkeit bezüglich der Giftmülldeponie Schönberg und seine Beziehungen zu Adolf Hilmer / Dr. Conrad kennt, kann ihm als Insasse eines Glashauses nur empfehlen, nicht mit Steinen zu schmeißen und sich im Dunkeln auszuziehen.

 

 

640) "Als einziges Sozialamt im Land handelt die Lübecker Behörde gegen geltendes Recht. Das ist eine Lex Lübeck."

Birgit Wille-Handels - schleswig-holsteinische Bürgerbeauftragte (LN 26.9.02)

641) "Ist die NPD trotz aller V-Leute in ihren Reihen noch eine selbstbestimmte Partei? Kann sich das Bundesverfassungsgericht auf die gelieferten Beweise verlassen? Gibt es einen Weg, das Verbotsverfahren fortzusetzen, ohne noch mehr Agenten zu enttarnen?"

 

Fragen des Bundesverfassungsgerichts im Erörterungstermin innerhalb des NPD-Verbotsverfahrens (DIE ZEIT vom 10.10.2002)

 

 

642) "Die Einflussnahme der Geheimdienste dient einer politisch-strategischen Zielsetzung: den Meinungskampf, wie er im Grundgesetz vorgesehen ist, zu verhindern. Nichts fürchten die Kartellparteien (SPD und CDU/CSU) so sehr wie eine nationale Konkurrenz. Deshalb soll die NPD klein gehalten werden."

 

Rechtsanwalt Horst Mahler im NPD-Verbotsverfahren (DIE ZEIT v. 10.10.02)

 

 

643) "Der Mensch selbst muss - wie Nietzsche es vorausgesagt hat - Gott werden. Hitler und Stalin waren solche Götter. Wo ihre Macht hinreichte, zerschlugen sie den weltlichen Kultus der Juden."

 

Horst Mahler im Jahre 1999 (DIE Zeit vom 10.10.2002)

 

 

644) "Die Berliner evangelische Kirche hat sich erschrocken über die offenen antisemitischen Beschimpfungen gezeigt, mit denen der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde, Alexander Brenner, ... bei einem Festakt in Berlin konfrontiert wurde. Zu Beginn seiner Ansprache zur Rückbenennung einer Spandauer Straße in 'Jüdenstraße' waren aus einer Menge von 40 Menschen Pfiffe und 'Juden raus'-Rufe ertönt. Außerdem hatten die Gegendemonstranten 'Ihr Juden seid an allem schuld' gerufen."

 

Frankfurter Rundschau vom 4.11.2002

 

 

645) "Im Januar 1992 gab es in Lübeck noch 2.209 Betreuungen, 1997 waren es bereits 2.590 und zu Beginn des Jahres 2002 hatten 3.976 Lübeckerinnen und Lübecker einen rechtlichen Betreuer."

 

Lübecker Stadtzeitung vom 29.10.2002

 

Anmerkung: Man kann errechnen, wann nach einer Fortsetzung dieser Entwicklung die gesamte Lübecker Bevölkerung unter Kuratel steht.

 

646) "Bei der augenblicklichen Haushaltslage halte ich es für unmöglich, der Bevölkerung klarzumachen, dass die erste Amtshandlung des Stadtpräsidenten die Anschaffung eines Autos ist."

 

Klaus Puschaddel - Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft über die Forderung seines Parteifreunds Peter Sünnenwold nach einem persönlichen Dienstwagen

 

Anmerkung: Sünnenwold demonstriert nachhaltig, wie man als LIONS-Club-Mitglied und Logenbruder Eigennutz vor Gemeinnutz stellt.

 

 

647) "Die Defizite der SPD haben sich über viele Jahre hinweg angesammelt."

 

Franz Thönnes - seinerzeit noch Vorsitzender der SPD in Schleswig-Holstein, der wenige Tage später nicht wiedergewählt wurde (LN vom 8.4.2003)

 

 

648) "Die Wehrmachtsausstellung ist keine Vergangenheitsbewältigung, sondern eine Polit-Show."

 

Wolf Reith - FDP-Ratsherr in Neumünster (LN vom 8.4.2003)

 

 

649) "Der Dichter Erich Mühsam ging niemals zum Friseur, rief zum Umsturz des Staates auf, hasste das Militär und schlief mit verschiedenen Frauen. Er scharte Bettler und Huren um sich, hielt aufstachelnde Reden und ging für die Revolution ins Gefängnis. Er galt als gefährlich - und seine einzige Waffe war das Wort."

 

Lübecker Nachrichten vom 5.4.2003

 

 

650) "Der ehemalige schleswig-holsteinische Finanzstaatssekretär Joachim Lohmann (SPD) muss wegen Betruges eine Geldstrafe von 20.400 Euro zahlen... Lohmann hatte nach seinem Ausscheiden Beraterhonorare in Höhe von rund 144.000 DM kassiert und nicht dem Landesbesoldungsamt angezeigt."

 

Lübecker Nachrichten vom 8.3.2003

 

 

651) Nach der Begrüßung ziehen sich die Landesmutter (Heide Simonis) und ihre Kieler Kollegin (Justizministerin Anne Lütkes) zurück, tauchen wenig später verkleidet wieder auf, werfen mit Bananen um sich und sagen Sachen wie: "Narren und Politiker - da sind die Übergänge fließend."

 

Lübecker Nachrichten vom 6.3.2003

 

 

652) "Die Behandlungsmethoden der Wunderheilerin sind bestechend einfach und kostengünstig: Wenn ein Patient über Schmerzen klagt, umwickelt sie das betroffene Körperteil mit Toilettenpapier."

 

Lübecker Nachrichten vom 21.3.2003 über die Wahrsagerin Lena Lolisvili, Vertraute des litauischen Präsidenten Rolandas Paksas

 

 

653) "Für Aufsehen sorgte ein Versuch der New Yorker Columbia-Universität: Geistheiler beteten tagelang für eine erfolgreiche Schwangerschaft von künstlich befruchteten Frauen. In der Kontrollgruppe, die keinen übersinnlichen Zuspruch erhielt, wurden nur halb so viele Frauen schwanger."

 

Lübecker Nachrichten vom 21.3.2003

 

 

654) "Die USA sind der größte Terrorist der Welt."

 

Ali Imron - einer der Bali-Attentäter

 

 

655) "Auch die Amerikaner haben keine Narrenfreiheit. Sie sind ans Völkerrecht gebunden. Das Problem ist nur, dass bestimmte Staaten sich ungestrafter als andere über völkerrechtliche Regeln hinwegsetzen können."

 

Bruno Simma - Professor für Völkerrecht in München (LN vom 5./6.1.2003)

 

 

656) "Juden müssen lernen, auch scharfe Kritik wie andere nichtjüdische Staatsbürger auch, zu ertragen und damit zu leben."

 

657) "Die Strategie der Mächtigen ist in den Medien, die im Auftrag Kriege, Revolutionen und Aufstände anzetteln und die Freiheit ausschließlich auf den Profit orientieren, am Beispiel Irak und anderer betroffener Länder für jeden denkenden Menschen klar erkennbar."

 

Walter Ochensberger - gesamtdeutscher Patriot aus Österreich (656 + 657)

 

658) "Keiner aber redete frei heraus von Jesus aus Furcht vor den Juden."

 

Evangelium des Johannes (7 / 13)

 

 

659) "Vor 2000 Jahren wurde von den Juden ein hervorragender Mann hingerichtet: Sie konnten seine Lehre nicht verstehen, er gewann aber immer mehr Anhänger! Seit 60 Jahren wollen sie ein hervorragendes Volk vernichten, weil sie mit ihrem mosaisch-talmudisch eingeengten geist die damals neuen, naturgerechten Ideen nicht begreifen konnten, sich aber in Europa in immer mehr Staaten immer mehr Anhänger für die evolutionsgerechten Anschauungen fanden! Ihre Reaktion ist purer Haß."

 

Anonymus an den österreichischen Ex-Innenminister Einem

 

 

660) "Verloren ist ein Krieg erst dann, wenn das eigene Territorium vom Feind besetzt ist, die führende Schicht des besiegten Volkes in Kriegsverbrecherprozessen abgeurteilt wird und die Besiegten einem Umerziehungsprozeß unterworfen werden. Ein naheliegendes Mittel dafür ist, die Darstellung der Geschichte aus der Sicht der Sieger in die Gehirne der Besiegten einzupflanzen. Von entscheidender Bedeutung ist dabei die Übertragung der 'moralischen Kategorien' der Kriegspropaganda der Sieger in das Bewußtsein der Besiegten. Erst wenn die Kriegspropaganda der Sieger Eingang in die Geschichtsbücher der Besiegten gefunden hat und von den nachfolgenden Generationen auch geglaubt wird, dann erst kann die Umerziehung wirklich als gelungen angesehen werden."

 

Walter Lippmann - jüdisch-amerikanischer Publizist

 

 

661) "JUDEA  DECLARES  WAR  ON  GERMANY"

 

Londoner "Daily Express" vom 24.3.1933

 

662) "Ab Februar 1934 gab es mit Genehmigung Hitlers eine Zusammenarbeit zwischen der SS und den Zionisten, die Auswanderung der Juden betreffend. Die Alliierten (Evian-Komitee) stimmten diesen Plänen zu, Chaim Weizmann lehnte sie aber ab! Die trotz aller Proteste von jüdischen Stellen im Ausland fortgesetzte Hetze gegen Deutschland und zwei Morde von jüdischen Fanatikern an deutschen Repräsentanten in der Schweiz (1936) und in Paris (1938) steigerten die Erbitterung in Deutschland schließlich bis zum Erlaß restriktiver Maßnahmen (1935) und zum Boykott (1938) gegen Juden in Deutschland."

Primas & Anonymus

Anmerkung: Die Taten von 1936 und 1938 waren selbstverständlich nicht geeignet, gesetzeswidrige Ausschreitungen gegen die Juden im Reich zu entschuldigen und erst recht nicht zu rechtfertigen.

 

 

663) "Alle die Völker, die dir der Herr, dein Gott, preisgibt, sollst du vertilgen und nicht mitleidig auf sie schauen."

 

Deuteronomium (5. Buch Mose) 7 / 16

 

 

664) "The Americans and the world jews have forced me into war!"

 

Neville Chamberlain (britischer Ministerpräsident) zu Joseph Kennedy (US-Botschafter in London)

 

 

665) "Ihr seid uns vier Wochen zuvorgekommen. Wären restliche mechanisierte Verbände herangekommen, hätten wir euch geschlagen. Unser Zielauftrag war der Atlantik."

 

Jacow Dschugaswili - Stalins Sohn nach seiner Gefangennahme

 

 

666) "Die Deutschen sind keine Menschen; die Deutschen sind zweibeinige Tiere, Bestien! Tötet, tötet, tötet! Nur ein toter Deutscher ist ein guter Deutscher!"

 

Ilja Ehrenburg - sowjetischer Jude

 

 

667) "Deutschland soll ein Land ohne jede Industrie, sozusagen ein Kartoffelacker werden!"

 

Henry Morgenthau - amerikanischer Jude

 

 

668) "Die gezielte Verdummungspädagogik macht selbst den Gebildetsten, der in spezifisch jüdisch-zionistischen Dingen nicht zu Hause ist, zum politischen Analphabeten."

 

J. G. Burg (jüdischer Autor) 1977 in einem offenen Brief an den Bayerischen Landesrabbiner H. I. Grünewald

 

669) "Jeder Jude sollte in seinem tiefsten Inneren einen gesunden Haß haben gegen alles, was der Deutsche darstellt und was in ihm ist."

 

Elie Wiesel in "Legends of our time"

 

 

670) "Six million men and woman are dying, eight hundret thousand children cry for bread. And this fate is upon them though no fault of theit own, though no transgression of the laws of God or man; but through the awful tyranny of war and a bigoted lust for Jewish blood. In this threatened holocaust of human life..."

 

"The American Hebrew" vom 31.10.1919 / New York Nr. 582; bezüglich eines 1919 in der Ukraine stattfindenden 6 Millionen-Juden-Holocaust'

 

 

671) "Die sechs Millionen sind eine symbolische Zahl."

 

Dr. Martin Broszat - hochgeehrter Direktor des Instituts für Zeitgeschichte 1979 in einer Aussage vor dem Frankfurter Schöffengericht

 

 

672) Die jüdische US-Außenministerin Madeleine Albright verlangte von Italien ultimativ die Auslieferung des Kurdenführers Öcalan an die Türkei, wo ihm die Todessrafe drohte. Beruhte dies auf der Tatsache, daß Öcalan dokumentiert hatte, daß der Freimaurer Kemal Atatürk ein zum Islam konvertierter Jude war, der den Kurden nicht nur einen eigenen Staat verwehrte, sondern sie auszurotten begann? Oder war Öcalan in diesen Kreisen nur verhaßt, weil er von der "Leuchtkraft der deutschen Geschichte fasziniert ist, die heute offenbar von vielen Deutschen geleugnet oder gar nicht gekannt wird".

 

 

673) Die Kabbalisten haben die Palästinenser zu Amalekitern erklärt. "Amalekiter dürfen ermordet werden, bis daß ihr Andenken für immer ausgelöscht ist."

 

Prof. Israel Shahak in "Jewish History, Jewish Religion"

 

 

674) "The spiritual heirs of Amalek include the Nazis, the Soviet communists, and those Arabas who will not rest until we disappear from the land."

 

"Jerusalem Post" vom 22.3.1997

 

 

675) "Alle Einzelheiten eines Planes, Millionen Deutsche zu töten - für jeden Holocaust-Juden einen - wurden in einem exklusiven 'Observer'-Interview enthüllt... Am Ende mußten sie sich damit zufrieden geben, bis zu 400 SS-Wachleute ermordet zu haben. Diese wurden in einem Aufwisch umgebracht, indem man ihnen Arsen unter ihren Brotaufstrich mischte."

 

"The Observer" vom 15.3.1998

 

 

676) "Alle großen Rabbiner haben vor den schrecklichen Konsequenzen der zionistischen Ketzerei gewarnt. Dieselbe Exilpolitik hat die Probleme im Mittleren Osten hervorgerufen, wo die Juden bis zum Beginn des Zionismus friedlich mit den Arabern zusammenlebten. Nun wird dieselbe Taktik gegen die Schweizer und gegen andere Nationen angewandt."

 

Rabbi Schwartz in "New York Times" vom 30.9.1997

 

 

677) "Wir sind zurückgefallen in ein dunkles Zeitalter... All das wurde praktisch Wirklichkeit, ruhend auf Aberglauben, der uns dem Abgrund zutreibt, uns mit Blindheit schlägt und einen Bürgerkrieg ermöglicht."

 

David Levy - Ex-Außenminister von Israel im "Jewish Chronicle" London vom 9.10.1998 über die weltbedrohende Dimension kabbalistischer Finsternis

 

 

678) "Ihr habt den Teufel zum Vater, und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit... denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge."

 

Jesus Christus (Johannes 8 / 44)

 

 

679) "Tatsächlich warnen viele jüdische Führer vor den Zeichen am Horizont, die besagen, daß die organisierte Schlagkraft des Welt-Judentums einer langen Periode des Niedergangs entgegen geht."

 

"Jewish Cronicle" London vom 1.11.1996

 

 

680) "Kein Ernstzunehmender bezweifelt, daß Juden im Dritten Reich verfolgt wurden. Wer sich mit diesem Thema auseinandersetzt, muß in einem Rechtsstaat aber doch wohl untersuchen dürfen, was glaubwürdig, was unglaubwürdig und was technisch unmöglich ist. Wenn Gesetze die historische Forschung zu diesem Komplex verbieten, wenn Sachverständige bei Strafandrohung nicht aussagen dürfen, dann kommt man doch zwangsläufig zu der Vermutung, daß an den Deutschland so schwer belastenden Beschuldigungen vieles nicht der Nachprüfung standhalten würde."

 

Herbert Kempa in "Die Welt" vom 4.11.1994

 

 

681) "Man darf sich nicht fragen, wie solch ein Massenmord möglich war. Er war technisch möglich, weil er stattgefunden hat. Dies ist der obligatorische Ausgangspunkt jeder historischen Untersuchung zu diesem Thema. Diese Wahrheit wollen wir einfach in Erinnerung rufen: Es gibt keine Debatte über die Existenz der Gaskammern, und es darf auch keine geben."

 

P. Vidal-Naquet / Léon Poliakov und 32 weitere Forscher in "Le Monde" vom 21.2.1979

 

 

682) "Es ist besser, wenn die Gaskammern vor diskreten Blicken verschlossen bleiben. Und auch vor der Einbildungskraft."

 

Elie Wiesel (Friedensnobelpreisträger 1986) in seinem autobiographischen Werk "Tous les fleures vont à la mer"

 

 

683) "Der Gedanke, der Holocaust könnte tatsächlich eine Erfindung Hollywoods sein, wird immer schwerer widerlegbar. Man muß Schindlers Liste nur oft genug gesehen haben."

 

Nikolaus Cybinski in "Süddeutsche Zeitung" vom 23.11.1996

 

 

684) "Nichts ist moralisch so verwerflich wie die explizite Überzeugung, eine Million ermordeter ukrainischer Bauern stelle ein geringeres Verbrechen dar als eine Million ermordeter Juden."

 

Alfred Grosser - Historiker und Publizist

 

 

685) "Was mich betrifft, ich empfinde als Pole vor allem Verlegenheit, weil die Situation außerordentlich peinlich ist."

 

Ernest Skalaski - polnischer Publizist zur Reduzierung der Opferzahl auf 19 Gedenksteinen in Auschwitz von "4 Millionen" auf "1,5 Millionen"

Anmerkung: Durch die tiefschürfende Forschungsarbeit des Osteuropa-Experten des SPIEGEL Fritjof Meyer muß man heute für Auschwitz von 510.000 Opfern ausgehen. Ob eine weitere Veränderung in der Gedenkstätte zwischenzeitlich erfolgte, ist hier unbekannt.

 

 

686) "Die offizielle Version, daß 6 Millionen Menschen vergast wurden, ist wahrscheinlich falsch. Wahrscheinlich starben vier Millionen Menschen, hauptsächlich an Hunger und Krankheiten..."

 

Daily Telegraph vom 30.1.1992

 

Anmerkung: Nach dem von Wolfgang Benz herausgegebenen Wörterbuch zur Zeitgeschichte "Legenden Lügen Vorurteile" sind weit über fünf Millionen Juden den Vernichtungsaktionen der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen, wobei die weitaus größte Zahl aus Polen (etwa 2,7 Millionen) und der Sowjet Union (etwa 2,1 bis 2,2 Millionen) stammten. Was den Einsatz von Zyklon B und anderen Giftgasen anbetrifft, wird auf den Beitrag "Vergasung" bei Benz verwiesen. Nach anderen Quellen soll es Vergasungen nur in Vernichtungslagern außerhalb des Reichsgebietes gegeben haben. Neben dem Einsatz von Giftgas hat es umfangreiche Erschießungen gegeben.

 

 

687) "Was macht nichtreligiöse Diasporajuden zu Juden? Nichts... Es gehört zur tragischen Absurdität diasporajüdischer Existenz, daß allein der Holocaust für die nichtreligiösen Diasporajuden das jüdische Nichts ausfüllt und somit als einziger Stifter jüdischer Identität bleibt..."

 

Michael Wolffsohn - Professor für Neuere Geschichte an der Universität der Bundeswehr (FAZ vom 29.10.1998)

 

 

688) "Deutschland kann doch nicht wegen Auschwitz auf seine Geschichte verzichten."

 

Alain Finkielkraut - französischer Philosoph (FAZ vom 7.12.1995)

 

689) "Wenn man heute von 'Nazi-Verbrechen' spricht, ist es uralte Taktik der schlauen Diebe. Wenn 6 Millionen Juden vergast worden sind, müßten die Zion-Führer als erste vor den Richter zitiert werden; denn sie sind die Hauptschuldigen am Krieg und an der sog. 'Endlösung' der Judenfrage. Weder das deutsche Volk noch die Nazis waren am jüdischen Debakel hauptschuldig."

Josef Burg (Ginsburg) - jüdischer Publizist

690) "I see no anti-Semitic implication in denial of the existence of gas chambers, or even denial of the Holocaust. Nor would there be anti-Semitic implications, per se, in the claim that the Holocaust (whether one believes it tool place or not) is being exploited, viciously so, by apologists for Israeli repression and violence. I see no hint of anti-Semitiv implications in Faurisson's work."

 

Noam Chomsky - Professor für Linguistik / angeblich der scharfsinnigste Interlektuelle in den USA

 

 

691) "Wenn der Zentralrat der Juden hüstelt, machen sich die Deutschen in die Hosen. Warum eigentlich? Nur weil vor 60 Jahren ein Psychopath total verrückt spielte?"

 

692) "Müssen nun die Deutschen auch zuerst den Zentralrat der Juden fragen, wenn sie Fußball-Weltmeister werden wollen?"

 

Leserbriefe im Zusammenhang mit der Möllemann/Friedman-Affäre ("Möllemanns Faltblatt" in Lübecker Nachrichten vom 24.1.2003)

 

 

693) "Ein vor knapp vier Jahren verhafteter ehemaliger Amtsrichter aus Neumünster, dem dubiose Immobiliengeschäfte zur Last gelegt werden, ist wieder auf freiem Fuß... In dem seit 220 Verhandlungstagen andauernden Prozess muss sich der ehemalige Jugendrichter wegen Betrugs, Bestechlichkeit, Urkundenfälschung, Rechtsbeugung und unerlaubten Waffenbesitzes verantworten... Weitere Beschuldigte sind zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden."

 

Lübecker Nachrichten vom 20.12.2002

 

 

694) "Ex-Simonis-Mann Wewer wird Staatssekretär für Sport... Nach dem Rücktritt von Klaus Gärtner als Leiter der Kieler Staatskanzlei war Wewer als potentieller Nachfolger gehandelt worden. Wewer war bereits vorher Vize-Chef der Staatskanzlei. In der Rohwer-Mantik-Affäre spielte er eine Schlüsselrolle: Wewer war es, der im Mai 2000 die Kopie eines Vermerks der Lübecker Staatsanwaltschaft ablichtete und diese dem persönlichen Referenten von Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD) aushändigte."

 

Lübecker Nachrichten vom 17.12.2002

 

Anmerkung: Illegales oder zumindest stark anrüchiges dienstliches Verhalten fördert die Karriere außerordentlich (Bananenrepublik)!

695) "Jimmy Carter ist vermutlich nicht der effektivste Präsident der Vereinigten Staaten gewesen. Aber er ist völlig sicher der beste Ex-Präsident, den das Land jemals hatte."

 

Gunnar Berge - Chef des Nobelpreis-Komitees (LN vom 11.12.2002)

 

 

696) Die neue Parteichefin der GRÜNEN, Angelika Beer, hat 'ja' zu einem ungewöhnlichen Heiratsantrag gesagt... Der Oberstleutnant Peter Matthiesen verließ nach 27 Ehejahren seine Frau und sieben Kinder.

 

Nachricht aus Lübecker Nachrichten vom 13.12.2002

 

Anmerkung: Irgendwie erinnert mich diese Geschichte an den CSU-Rotarier Gerd Bastian (Generalmajor) und Petra Kelly

 

 

697) "Keine Strafe in Geld oder anderer Art darf über eine ganze Bevölkerung wegen Handlungen einzelner verhängt werden, für welche die Bevölkerung nicht als mitverantwortlich angesehen werden kann."

 

Artikel 50 der Haager Landkriegsordnung von 1907

 

 

698) "In den Evangelien riefen die Juden dem Pilatus zu, als dieser sich weigerte, Jesus zu kreuzigen: 'Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!' Ich muß vielleicht diese Verfluchung vollstrecken!"

 

Adolf Hitler nach der Überlieferung von Hans Frank (Bronder, S. 403)

 

 

699) "Meine lieben Parteigenossen! ... In einem Jahr konnte ich nicht alle Läuse und Juden beseitigen. Aber im Laufe der Zeit und wenn Sie mir helfen, wird dieses Ziel erreicht werden."

 

Hans Frank - jüdischer Abkunft, Generalgouverneur von Polen, Präsident der Akademie für Deutsches Recht und des NS-Rechtswahrerbundes, glich seinen Fanatismus durch Intelligenz und Bildung aus. Auszug aus seiner Rede vom 7.10.1940 (Nürnberger Dokumente 2233 - PS - C), der belegt, daß nicht nur deutschstämmige Nazis zu tiefster Unmenschlichkeit fähig waren.

 

 

700) "Einzigartig wurde das Phänomen Hitler durch die Bereitwilligkeit, mit der die große deutsche Kulturnation einem derartig zwielichtigen politischen Heilsbringer glaubte - und offensichtlich auch liebend gern glauben wollte."

 

Dr. Rolf Cornelius Müller aus Kreuzlingen/Schweiz (SPIEGEL-Leserbrief aus 45 / 1999 / 8)

 

 

701) "Wenn man sich auf die Einmaligkeit und Universalität des Bösen in Hitlers Denken festlegt wie (Joachim C.) Fest und andere fortschrittliche Denker, landet man pfeilgerade in der intellektuellen Sackgasse..."

 

Hans Egger aus Wien (SPIEGEL-Leserbrief aus 45 / 1999 / 8)

 

 

702) Die nationalsozialistische "Endlösung der Judenfrage" ist unter den außerordentlichen Ereignissen des Jahrhunderts singulär, weil nie zuvor in der Weltgeschichte der Versuch gemacht wurde, den als Dekadenz verstandenen Geschichtsprozeß durch die Vernichtung der biologischen Basis einer kleinen Gruppe von Menschen als der angeblichen Urheber anzuhalten und umzukehren. Er ist aber nicht unverstehbar, denn er hat leicht erkennbare Prämissen, und er war kein der Geschichte enthobenes Werk des "absoluten Bösen".

 

Prof. Dr. Ernst Nolte in "Streitpunkte", Seite 423

 

 

703) "Das Gespinst der Heuchelei, mit dem die zuletzt verbliebene Großmacht und der Chor ihrer Verbündeten ihre Interessen zu verdecken pflegen, ist im Laufe der Zeit so verschlissen, daß sich das Herrschaftsgefüge nackt zeigt; schamlos stellt es sich dar und gemeingefährlich in seiner Hybris. Der gegenwärtige Präsident gibt dieser Gemeingefährlichkeit Ausdruck."

 

Günter Grass  aus "Dreinrede wider den Irak-Krieg" (LN vom 17.1.2003)

 

 

704) "Der Hamburger Innensenator Ronald Schill will das bei der Geiselnahme im Moskauer Theater benutzte Betäubungsgas im Bedarfsfall auch in Deutschland einsetzen... In Moskau waren 129 Geiseln an den Folgen des Gaseinsatzes gestorben."

 

Lübecker Nachrichten vom 7.12.2002

 

 

705) "Doch erkrankt an leib und Seele ist er durch das Unrecht, das man ihm durch den Prozess in Berlin angetan hat. Man wollte ihm seine Ehre, seine Würde und seinen Stolz nehmen. Das hat ihn krank gemacht."

 

Helga Löwitsch anläßlich der Trauerfeier für ihren Ehemann. Klaus Löwitschs Schauspiel-Kollege Laser kritisierte in seiner Trauerrede "die Schlammlawine in den Medien", die seinen Freund überrollt habe. Er lobte Klaus Löwitsch als "vornehmen Mann" und als "Künstler reinen Herzens".

 

Anmerkung: Auch insoweit nähern wir uns unaufhaltsam amerikanischen Verhältnissen. Die größten Ganoven sitzen in der Justiz und bei den Medien und was diese charakterverbogenen Typen ums Verrecken nicht abkönnen, sind gradlinige Menschen mit reinem Herzen.

 

 

706) "Summum ius summa iniuria" = Das grüßte Recht (ist) das größte Unrecht

 

Marcus Tullius Cicero

 

 

707) "Der Kapitalismus ist selbst sein ärgster Feind geworden."

 

Günter Grass (LN vom 16.10.2002)

 

 

708) "Kein Politiker legt Wert darauf, dass seine Klientel dauernd über ihn lacht. Nehmen Sie diese legendäre Bundesratssitzung zum Zuwanderungsgesetz. Die wurde mit lauter Metaphern aus dem Theater beschrieben: Schmierentheater, Posse, Inszenierung. Aber die Darsteller sind so schlecht, die würden bei einem deutschen Stadttheater nicht mal beim Bühnenpförtner vorbeikommen!"

 

Henning Venske (LN vom 13.10.2002)

 

 

709) "Was hat 'Kantinenessen' mit 'Ehefrau' gemeinsam?" ... "In beiden stochert man lustlos herum!"

 

Henning Venske - wegen dieser harmlosen Schküpfrigkeit hätte er vor vielen Jahren fast seinen Job als Radiomoderator verloren

 

 

710) "Russland hatte gegenüber Deutschland immer besondere Gefühle."

 

Wladimir Putin in seiner Rede vor dem Bundestag am 25.9.2001

711) "Es schadet einem Volk nicht, weder in seiner Ehre, noch in seinem Glück, einmal besiegt zu werden - oft trifft das Gegenteil zu. Das niedergeworfene Volk muß nur die Kraft haben, sich selbst wieder aufzurichten. Dann ist es hinterher glücklicher, reicher, mächtiger als zuvor."

 

Theodor Fontane - im Juli 1897 an den englischen Journalisten James Morris

 

 

712) Auf den Redaktionstisch flatterte mir eine kunstgerechte Verfluchung des Bundeskanzlers Helmut Kohl, die mir einen eiskalten Schauder über den Rücken jagte. Ein 97jähriger Mann hatte am 22. Mai 1994 die Feder geführt. Der Reichsbankdirektor a. D. Werner Plume klagte den Kanzler an, "das Deutsche Reich und das Volk zu zerstören", rund 116.000 Quadratkilometer einschließlich seiner Heimatstadt Neudamm/Neumark an die Polen abgetreten und diese beim Vertrag "in unwürdiger Weise" geküßt zu haben, ferner, "dem deutschen Volk seine Seele" zu rauben. Er verfluchte dessenthalben den Kanzler: sein Leben solle "begleitet sein von diesem Fluch von nun an bis ins Leichentuch" und ihm "ein bitteres Ende bereiten."

 

Inhaltlich übereinstimmend nach Staatsbriefe 7-8 / 1994 / 20

 

Anmerkung: Der Allmächtige hat diesen Fluch offenbar erhört. Als Christenmenschen bitten wir trotz allem, Kohl im weiteren das bittere Ende zu ersparen.

 

 

713) "Ich habe kein Verständnis dafür, dass ein CDU-Mann einer anderen Partei auf die Beine hilft. Jetzt muss es endlich schnelle Konsequenzen geben. Ich hätte Fauth schon längst 'rausgeschmissen."

 

Roswitha Kaske - CDU-Fraktionsvize in der Lübecker Bürgerschaft

 

 

714) "Das Problem der Schill-Partei ist nicht nur der 'große Vorsitzende' selbst: Es sind die Querulanten, von denen es bei Schills Gruppierung offenbar mehr zu geben scheint, als in allen anderen Parteien zusammen."

 

Olaf Bartsch in Lübecker Nachrichten vom 1.8.2002 ("Igittigitt!")

 

 

715) "Ende April diesen Jahres kamen mir an unserem Rechtsstaat erhebliche Zweifel auf, mußte ich doch in den LN lesen, daß ein jugendlicher Sittentäter 1971 wegen Damen-Wäschediebstahls und eines vergleichsweise harmlosen Sittendeliktes (griff Frau zwischen die Beine) für 30 Jahre in der Psychiatrie landete..."

 

Reimer Kahlke aus Wahlstedt - LN-Leserbrief vom 4./5.8.2002

 

 

716) "Ist es nicht auch Volksverhetzung, wenn man die nach 1945 volljährig gewordenen Deutschen als "Tätervolk" bezeichnet und wenn man vier Millionen Opfer in Ausschwitz behauptet, wenn es doch nach den aktuellen Forschungen (SPIEGEL-Redakteur Fritjof Meyer) 510.000 waren? Dies um so mehr, als schon die Äußerung bestraft wurde, die Verbrechen an den Sudetendeutschen seien gegenüber der Judenvernichtung der größere Holocaust? Wird hier nicht offenkundig mit zweierlei Maß gemessen?"

 

Detlef Winter (fragen wird man ja wohl noch dürfen!)

 

 

717) "Lüge vergeht, Wahrheit besteht."

 

Helmuth von Moltke - preußischer Generalfeldmarschall

 

 

718) Ein gewisser Jurist Peter Wolz in Budapest hat Regierung und Militär der USA auf Schadenersatz verklagt, weil diese es abgelehnt hätten, das Vernichtungslager Auschwitz und seine Zufahrtswege zu bombardieren. Damit hätten sie Beihilfe zum Völkermord und zur Beraubung jüdischer Opfer geleistet. Denn eine punktgenaue Bombardierung wäre ohne weiteres möglich gewesen und hätte 430.000 meist jüdische Opfer vor dem Tod bewahrt. Man verlangt als Sühne den Betrag von  40 Milliarden Dollar.

 

Nachricht aus Berliner Zeitung vom 28.3.2001

 

 

719) Die Juden sind die größten Massenmörder aller Zeiten.

 

Wladimir Putin - Jewish Telegraph Agency vom 4.3.2001

 

Anmerkung: Von dieser Äußerung muß man sich allein schon wegen der in der BRD geltenden - teilweise verfassungswidrigen - Strafrechtspraxis entschieden distanzieren. Welche Völker, Volksgruppen und Einzelpersonen welcher Ethnie sich bei Massenmorden in der Menschheitsgeschichte besonders hervorgetan haben, kann in der wissenschaftlichen Fachliteratur nachgelesen werden. Die Deutschen nehmen dabei einen relativ humanen Rang ein. Dabei ist zu berücksichtigen, daß die Massenmorde während der Nazizeit zum großen Teil auf das Konto von Österreichern und jüdischen Mischlingen gehen und daß das Deutsche Volk den österreichischen Verbrecher Adolf Hitler offenbar nur ertragen mußte, weil er von Ausländern - einschließlich der amerikanischen Ostküste - an die Macht gekauft wurde.

 

 

720) "Ich verstehe überhaupt nicht, wie einer, der Ariel heißt, soviel Dreck am Stecken haben kann."

 

Jörg Haider über den Chef der israelischen Kultusgemeinde Ariel Muzicant

 

 

721) Der Begriff 'ethnische Säuberung' "ist eine abstoßende Falschbezeichnung, mit der man einem barbarischen Vorgehen einen unverfänglichen Namen zu geben versucht. Eine moralische Nation darf niemals hinnehmen, daß ein Volk wegen seiner Rasse oder Kultur ausgerottet wird. Einer der schwersten Fälle kultureller Ausrottung traf vor 55 Jahren die Deutschen. Ethnische Säuberung ist ein Verbrechen. Ich unterstütze es, die Öffentlichkeit über die Tragödie der Entwurzelung von 15 bis 17 Millionen unschuldiger deutscher Frauen und Kinder aufzuklären. Die unschuldigen Seelen wurden Opfer der schlimmsten Zeit ethnischer Säuberung in der ganzen Weltgeschichte, der ethnischen Säuberung 1944 - 1950."

 

George W. Bush - Präsident der Verienigten Staaten

 

 

722) "Die Meinungsunterdrückung nimmt immer groteskere Formen und Dimensionen an: In den letzten vier Jahren (1996 - 1999) wurden 29.125 Menschen wegen ihrer politischen Meinung verfolgt. Damit dürfte Deutschland den Spitzenplatz in der Welt einnehmen. Politiker und Juristen aber beweihräuchern sich gegenseitig, dem 'freiheitlichsten Rechtsstaat aller Zeiten' zu dienen. Sie sind die modernen Pharisäer und Schriftgelehrten, die Jesus als Schlangen und Otterngezücht, als Kinder des teufels bezeichnet hat."

 

Manfred Roeder - Rundbrief Nr. 5 / 2000 / 4

 

 

723) "Amtsrichterin Anette Sch., die Frau, die den Hochstapler Gert Uwe Postel vor der Polizei versteckte, ist vorbestraft und darf dennoch über andere richten. Postel hatte sich mit gefälschten Zeugnissen in Leipzig eine Stelle als Oberarzt erschlichen. Als der Schwindel aufflog, versteckte ihn die Richterin in ihrer Stuttgarter Wohnung - obwohl Postel mit Haftbefehl gesucht wurde. Wegen Strafvereitelung wurde die Richterin zu 7200 Mark Geldstrafe verurteilt. Aber das Disziplinarverfahren stellten ihre Vorgesetzten jetzt ein - damit ist sie wieder in Amt und Würden..."

 

BILD-Zeitung vom 20.12.2000

 

 

724) "Die Stasi hat nach neuen Forschungen einen Großteil der Informanten des Bundesnachrichtendienstes gesteuert, die in der DDR aktiv waren. Neun von zehn DDR-Quellen des BND seien von der Stasi geführt gewesen..."

 

Ostsee-Zeitung vom 29.10.2003 unter Hinweis auf "Das Gesicht dem Westen zu" von Marianne Birthler

 

 

725) "Die politische Karriere der früheren Lehrerin für lernbehinderte und schwer erziehbare Kinder ist schillernd. Vor ihrem Wechsel zu den Genossen im Jahr 1983 engagierte sie sich Mitte der siebziger Jahre für den Kommunistischen Bund Westdeutschlands (KBW), eine linksextreme Splittergruppe. 1976 bewarb sie sich, beobachtet vom Verfassungsschutz, in ihrer Heimatstaat (Aachen) als KBW-Kandidatin für den Bundestag."

 

FOCUS 3 / 2001 / 26 über die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt

 

 

726) "Der Einzige, der über den Reichstag wirklich Bescheid weiß, bin ich. Ich habe ihn ja angezündet."

 

Hermann Göring am 20.4.1942 in der Wolfsschanze (Zeuge: Generalstabschef Franz Halder)

 

 

727) "Der Untersuchungsrichter Vogt mochte bis zu seinem Lebensende nicht glauben, dass van der Lubbe in wenigen Minuten das tonnenschwere Eichengestühl des großen Plenarsaals in ein Flammenmeer versetzen konnte."

 

DER SPIEGEL 15 / 2001 / 52

 

 

728) "Den Berufsverbrecher Adolf Rall kostete sein Gerede das Leben. Ein Förster fand die nackte Leiche am 2. November 1933 mit eingeschlagenem Schädel und einem Einschussloch in der Stirn in der Nähe von Strausberg, östlich Berlins...Was Rall Geheimnisvolles enthüllen wollte, ist nur vom Hörensagen überliefert. Eine Truppe von SA-Männern sei Tage vor dem Reichstagsbrand zu dem hochrangigen SA-Führer Ernst bestellt worden... Seinen Männern soll Ernst befohlen haben, sich durch den Tunnel in den Reichstag zu schleichen und dort mit Hilfe einer speziellen Tinktur Feuer zu legen."

 

DER SPIEGEL 15 / 2001 52

 

 

729) "In der heutigen Mediengesellschaft kippt die öffentliche Meinung oft im Nu - und das Geschwätz von gestern schert die Profi-Meinungsmacher nicht... Starkritiker Marcel Reich-Ranicki hat seinen legendären Verriss von Grass' "Blechtrommel" einst in aller Öffentlichkeit korrigiert... So viel Grandezza aber ist nicht allen gegeben."

 

DER SPIEGEL 15 / 2001 / 86 (in texttreuer Überarbeitung)

 

 

730) "Im Ritual erstarrt - Fast ohne Gegenwehr lässt sich der Bundestag entmachten. Immer mehr Gesetze kommen aus Brüssel, den Rest erledigt Bundeskanzler Gerhard Schröder in Konsensrunden, Kommissionen und Experten-Räten."

 

DER SPIEGEL 22 / 2001 / 44 (Artikelüberschrift)

 

 

731) "Die L (Straßburger Edelprostituierte Emilie Klopp alias Miss Love) deutete an, dass in den Briefen (des Kronprinzen Wilhelm) ganz eigentümliche Neigungen zur Komplikation des gewöhnlichen Coitus bekundet wären, wie z. B. Zusammenbinden der Arme." Kaiser Wilhelm war demzufolge ein Liebhaber ungewöhnlicher Praktiken, und die Bismarcks haben davon gewusst.

 

DER SPIEGEL 22 / 2001 / 74

 

Anmerkung: Kaiser Wilhelm II. soll angeblich auch eine umfangreiche Pornographie-Sammlung besessen haben.

 

 

732) "Der Terror vollzieht sich vor der Öffentlichkeit als Mittel der Abschreckung. Um die Vernichtungslager aber erstreckte sich eine Zone des Schweigens."

 

Karl Dietrich Erdmann in "Nationalsozialistische Diktatur: 1933 - 1945"

 

 

733) Er findet Jörg Haider gut und Deutschland übel: "Dieses Volk ist ein dummes, bucklerisches, hinterhältiges Pack."

 

Klaus Löwitsch in DER SPIEGEL 22 / 2001 / 253

 

Anmerkung: Nun bist du tot, Klaus, aber recht hast du gehabt. Von einer Schöffengerichtsvorsitzenden mit zwei Beisitzerinnen, einer Oberstaatsanwältin, einer Nebenklägervertreterin und einem unglaubwürdigen Opfer konntest du nichts anderes erwarten. Wem das noch nicht genug Warnung vor einigen Weibern in der Justiz ist, der lese "Die Weiber-Emanzen-Mafia" in der "Rechtsbeugermafia" auf dieser Homepage.

 

 

734) "Deutschland wird sehr beherrschend in Europa sein. Darum liegt es bei und anderen, nicht zu dulden, dass es dominiert."

 

Margaret Thatcher 1990

 

 

735) "Ich war kein begeisterter Anhänger der deutschen Einheit. Aber wir haben keine Möglichkeit, uns ihr zu widersetzen. Sollen wir etwa eine Panzerdivision schicken?"

 

Francois Mitterand 1990

 

Anmerkung: Es gab - auch für Frankreich und Groß Britannien verbindliche - völkerrechtliche Verträge, die deutsche Einheit zu akzeptieren. Kohl hatte absolut keine Veranlassung, irgedwelche Zugeständnisse zu machen, wie z. B. die Preisgabe der Deutschen Währung.

 

 

736) "Ich selbst habe meinen männlichen Mitbürgern ins Gewissen geredet: Wir Afrikaner nehmen uns so viele Freiheiten gegenüber unseren Frauen heraus. Wir gehen fremd, gönnen uns Freundinnen und Konkubinen. Und dann infizieren wir möglicherweise noch unsere Partner, die zu Hause treu für uns sorgen."

 

Jerry Rawlings Ghanas Ex-Präsident (DER SPIEGEL 21 / 2001 / 172)

 

Anmerkung: Damit ist schlagkräftig bewiesen, daß Fürstin Gloria von Thurn und Taxis in dem TV-Talk mit dem unseligen Michel Frieman doch recht hatte: "Der Neger schnackselt gerne", was ihr den völlig unverdienten Spottnamen "Gloria von Schnacksel" einbrachte.

 

737) "Insgeheim nämlich verwandeln sich die Neutrinos immer wieder in Teilchen mit Masse und Ladung. Das hat er ausgerechnet. Sehen könne man es obendrein: Der Erdball ... schwelle bedrohlich an ... Die Sonne pumpt ihn auf mit Neutrinos. Noch vor 200 Millionen Jahren hatte der Heimatplanet nur die Hälfte seines heutigen Durchmessers. Weil der Druck seither stetig steigt, reißen die Tiefseegräben auf, und die Kontinantalplatten driften auseinander. Der ganze Planet platzt aus den Nähten. Auch der Vulkanismus: ein Blähungsproblem."

 

DER SPIEGEL 21 / 2001 / 198 über die kopernikanischen Erkenntnisse  von Konstantin Meyl, Professor an der Fachhochschule Furtwangen

 

 

738) "MD (Ministerialdirektor) Steiner berichtet über seine Gespräche mit Gadafi in Libyen. Dieser habe eingestanden, daß sich Libyen an terroristischen Aktionen (La Belle, Lockerbie) beteiligt habe. Er habe erklärt, dem Terrorismus abgeschworen zu haben und bat um die Chance, diese neue Haltung Libyens beweisen zu können. Auch Gadafi habe Angst vor fundamentalistischen Strömungen."

 

Fernschreiben des deutschen Botschafters in Washington, Jürgen Chrobog, vom 31. März 2001 an das Auswärtige Amt

 

 

739) "Dein Bruder ist mit List gekommen und hat dir den Segen weggenommen. Da sagte Esau: 'Hat man ihn nicht Jakob (Betrüger) genannt? Er hat mich jetzt schon zweimal betrogen'... Sein Vater Issak antwortete ihm: 'Von deinem Schwert wirst du leben. / Deinem Bruder wirst du dienen. / Doch hälst du durch, so streifst du ab / sein Joch von deinem Nacken'."

 

Genesis 27 / 35f + 40

 

 

740) "Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat ... deutlich gemacht, daß der Angeklagte ohne Verteidiger ein eigenes Recht auf Akteneinsicht bereits im Ermittlungsverfahren besitzt. Die gegenteilige Ansicht des Bundesverfassungsgerichts ist unvereinbar mit Art. 6 EMRK und nicht der einzige Fall, in welchem durch ein internationales Gericht derartige Rechtsprechung als Verletzung von Menschenrechten gebrandmarkt wurde (vgl. u.a. die Fälle Vogt, Schmidt, Niemitz und Bock)."

 

Klaus Dieter Deumeland in NStZ 1998, 429

 

 

 

741) "Die Klinge, die er führte, war bei Börne, Heine und Tucholsky geschult."

 

Frank Schirrmacher über Rudolf Augstein (DER SPIEGEL 21/2001/211)

 

 

742) "Die Verehrung der Reliquie hat ihren Preis, und die stolze Kulturnation ist bereit, ihn zu bezahlen. Für 11 Millionen Francs ... ging ... in Paris das Originalmanuskript von Louis-Ferdinand Cèlines monumentalem Erstlingsroman "Reise ans Ende der Nacht" in den Besitz der französischen Nationalbibliothek über. ... Damit hat Frankreich seinen verfluchten und verfemten Dichter fast 40 Jahre nach dessen Tod endgültig rehabilitiert. Cèline, der Reiter der Apokalypse, der Vaterlandsverräter und Kollaborateur im Zweiten Weltkrieg, der rasende Antisemit, hat seinen Platz im Allerheiligsten des literarischen Pantheon gefunden."

 

DER SPIEGEL 21 / 2001 / 224

 

Anmerkung: Cèline schrieb gewaltige Pamphlete gegen die Juden und ihre Verschwörungen. Dem SPIEGEL bleibt es ein Rätsel, wieso Cèline, der so viel Mitgefühl für die Schwachen und die Opfer empfand, der als Armenarzt in der Pariser Banlieue seine Patienten oft ohne Honorar behandelte, sich in einen tobsüchtigen Verfolger verwandeln konnte.

 

 

743) "Jeder siebte Spitzenfunktionär der NPD ist ein Spitzel des Verfassungsschutzes... Nach einer Aufstellung sind es 30 der 210 Landes- und Bundesvorstandsmitglieder."

 

Lübecker Nachrichten vom 14./15.7.2002 (nach einem SPIEGEL-Bericht)

 

 

744) "Die im Bundestag vertretenen Parteien haben in den vergangenen zehn Jahren über eine halbe Millionen Mitglieder verloren."

 

Lübecker Nachrichten vom 14./15.7.2002

 

 

745) "Wer solche Hüte trägt wie Heide Simonis, der darf auch 'Scheiße' sagen."

 

Wolfgang Kubicki - von dem sich die FDP-Oberen angewidert abwandten, als ruchbar wurde, daß er hinsichtlich der Mülldeponie Schönberg auf zwei Schultern getragen hatte (DER SPIEGEL 19 / 1996 / 37f)

 

 

746) "Du intrigantes Schwein!"

 

Irmgard Schwaetzer über ihren Parteifreund Jürgen W. Möllemann

 

 

747) "Möllemann, du alter Sack, ich biete dir jetzt das Du an, obwohl du der Ältere von uns beiden bist."

 

Wolfgang Kubicki (DER SPIEGEL 19 / 1996 / 37)

 

 

748) "Die Hamburger Justiz ist zu lau, zu lasch, zu langsam."

 

Henning Voscherau

 

 

749) "Wenn die Justiz hier noch weniger vorzeigbar sein sollte als in anderen Bundesländern, muß sich Herr Voscherau an die eigene Brust schlagen. Er ist schließlich nicht erst seit gestern für die Zustände in der Stadt verantwortlich."

 

Prof. Dr. Edzard Schmidt-Jortzig - seinerzeit Bundesjustizminister ("Welt am Sonntag" vom 31.8.1997)

 

 

750) "Altkanzler Helmut Schmidt (SPD) hat Jürgen Möllemann (FDP) vor dem Vorwurf des Antisemitismus in Schutz genommen. In einem Interview der "Leipziger Volkszeitung" kritisierte Schmidt die Art und Weise, wie sich Israel als Besatzungsmacht benehme. Darüber müsse geredet und dürfe gestritten werden."

 

Lübecker Nachrichten vom 30.6./1.7.2002

 

 

751) "Bei der Analyse der Ergebnisse des Schulvergleichstests (Pisa) von 15jährigen Gymnasiasten mischt Schleswig-Holstein im deutschen Bildungsranking ganz vorne mit: In der Lese- und Mathematikkompetenz belegen diese Schüler den zweiten Platz, im naturwissenschaftlichen Leistungsvergleich sogar den ersten."

 

Lübecker Nachrichten vom 6.7.2002

 

 

752) "Eine Zeitung, die auf die niederen Instinkte verzichtete und nicht geschmacklos wäre, hätte kaum Chancen, täglich mehr als vier Millionen Käufer zu finden."

 

Hans Leyendecker (Süddeutsche Zeitung) über die BILD-Zeitung

 

 

753) "Das Niveau der Bild-Zeitung entspricht der Pisa-Studie, soweit sie Deutschland betrifft."

 

Günter Grass (752 u. 753 aus LN vom 23./24.6.2002)

 

 

754) "Die SPD war einst eine ehrenwerte von marxistischen Ideen geprägte Partei; heute ist sie Erfüllungsgehilfe des Kapitals."

 

Detlef Winter

 

 

755) "Nach Noam Chomsky besteht das Medienpublikum aus zwei ungleichen Teilen. Der eine, der mit etwa 20 % zu Buche schlagen soll, umfaßt die 'politische Klasse', die Chomsky als relativ gebildet und irgendwie am Entscheidungsprozeß beteiligt sieht. Für die restlichen 80 % greift er zurück auf Walter Lippmanns ungalantes Wort von der 'verdatterten Herde'. Für sie seien Boulevardblätter und Sitcoms da."

 

FAZ vom 5.11.2001

 

 

756) "Die Stiftung Deutsche Kinemathek hat in ihre Liste der '100 wichtigsten deutschen Filme" nicht eine einzige Komödie aufgenommen - ausgenommen höchstens die Satire "Der Untertan" nach Heinrich Mann."

 

Lübecker Nachrichten vom 26.7.2002 ("Schleppender Humor-Export")

 

 

757) "Das ist ein Buch, das gegen die Juden hetzt.. Solch ein Buch ist nach 1945 in deutscher Sprache noch nicht veröffentlicht worden."

Marcel Reich-Ranick - den man ungestraft den "Eichmann von Kattowitz" nennen darf, im Juli 2002 anläßlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Münchener Ludwig-Maximilians-Universität über Walsers "Tod eines Kritikers". Günter Grass sagte einmal zu diesem Herrn, daß er es nicht notwendig habe, von einem Alt-Stalinisten und Geheimdienstoffizier Belehrungen über Demokratie entgegenzunehmen. So ist es!

758) "Ziviler Ungehorsam wird zur heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat."

 

Mahatma Gandhi

 

 

759) "Es scheint, die Heiligen Schriften der drei Religionen Judentum, Christentum und Islam hätten ebensoviel Hass und Intoleranz wie Toleranz und Liebe in die Welt gebracht.  In der Tat: Dass Gott Liebe und Barmherzigkeit ist, dieser Satz ist in allen drei Religionen ein Satz, der geglaubt werden will, der nur geglaubt werden kann. Kein Augenschein spricht für ihn. Und Gott wehrt sich nicht, wenn sein Name missbraucht wird. Sein Name wird geschändet durch die Geschichte getragen."

 

Pastor Thomas Baltrock - der vermutlich beste Prediger aus dem Kirchenkreis Lübeck (LN vom 13.9.2001)

 

 

760) Boris Fraenkel, geboren am 10.1.1921 in Danzig, Sozialist, Kommunist und Anarchist, ist jener Meister, der den jungen Lionel Jospin vor fast 40 Jahren für den Trotzkismus gewann. Fraenkel, der Sohn eines ukrainischen Juden und einer weißrussischen Jüdin, hat einiges zu bieten. Gänzlich unbescheiden betrachtet er sich als den 'geistigen Vater' der Studentenrevolutuion vom Mai 1968, die Charles de Gaulle um ein Haar aus dem Elysée verjagt hätte: "Ich war es, der Herbert Marcuse und Wilhelm Reich in Frankreich einführte."

 

DER SPIEGEL 25 / 2001 / 132 (texttreue Zusammenfassung)

 

 

761) "Nicht gar so ungewöhnlich war, dass ein kaiserliches Schlafzimmer zum Ausgangspunkt einer steilen Karriere wurde. Der britische Staatsmann und Feldherr John Churchill, später Herzog von Marlborough und Sieger über den französischen Sonnenkönig Ludwig XIV., hatte auch so ähnlich begonnen und war seiner Königin Anne zu Diensten gewesen. Potemkins Kunststück bestand darin, nach den rauschhaften Erlebnissen mit Katharina ihr gemeinsames Lager zu verlassen und ihr nacheinander 15 neue Liebhaber zuzuführen..."

 

DER SPIEGEL 25 / 2001 / 137

 

 

762) "Traditionell unterlässt es die japanische Regierung, sich bei China unmissverständlich für Kriegsverbrechen zu entschuldigen - wie etwa für das Massaker von Nanking 1937. Lieber gewährte sie Milliarden Dollar an Entwicklungshilfe, wann immer die chinesischen Herrscher auf Tokios Eroberungsfeldzüge verwiesen."

 

DER SPIEGEL 29 / 2001 / 123

 

 

763) "Die Babylonische Gefangenschaft der Juden, die zweieinhalbtausend Jahre zurückliegr, ist immer noch im Bewusstsein der Welt. Und Auschwitz wird mindestens so lange im Bewusstsein der Welt bleiben."

 

764) "Man kann Vergangenheit nicht ungeschehen machen. Man muss sie kennen lernen und moralische Konsequenzen daraus ziehen."

 

765) "Aber was ein normaler Mensch hier in Hamburg-Barmbek oder -Eilbek zumindest am Anfang nicht bemerkt hat, war das kriminelle Potenzial, das in dieser Diktatur drinsteckte. Und insofern ist meine Jugend auch anders verlaufen als etwa die von Richard von Weitsäcker ... oder der ... Marion Gräfin Dönhoff. Die lebten in Elternhäusern, die zur Spitze der damaligen Gesellschaft zählten."

 

766) "Ich war davon überzeugt, dass es nicht Sache der Regierung sei, den Volkserzieher zu machen. Dieser Meinung bin ich heute noch."

 

Altkanzler Helmut Schmidt - im SPIEGEL-Interview 24 / 2001 / 182 ff

 

 

767) "... den hier mus ein jeder nach Seiner Fasson Selich werden." - Danach allgemein zitiert: "In meinem Staate kann jeder nach seiner Facon selig werden."

 

Friedrich der Große - Preußenkönig (1740)

 

 

768) "Der Fürst ist der erste Diener seines Staates."

 

Friedrich der Große - Preußenkönig (mehrfach, zuerst offenbar 1750)

 

 

769) "Ich bin es müde, über Sklaven zu herrschen."

 

Friedrich der Große - Preußenkönig (1758)

 

 

770) "Solschenizyn beschreibt die russischen Juden als 'Frontabteilung, geschaffen vom Weltkapital'. Bei der 'Zerstörung der bürgerlichen Ordnung' in der russischen Revolution ... hätten die Juden 'in vorderster Front gedient'. Zwar betont er ... von einzelnen 'Wucherern' und 'Ausbeutern' dürfe man nicht auf ein ganzes Volk schließen - und behauptet dennoch, die Juden hätten in Russland 'als revolutionärer Brandsatz' gewirkt."

 

DER SPIEGEL 27 / 2001 / 130

 

 

771) "Wagner schrieb, dass er 'an eine kollektive Identität' glaube. Die werde durch das entwickelt, was einem die Mutter als Baby ins Ohr füttert. Bei ihm waren es 'Hänsel und Gretel' und das 'Nibelungenlied'. Und seine Mutter sagte 'Hosenscheißer' und 'Goldfasan' zu ihm. So sei er Deutscher geworden."

 

DER SPIEGEL 15 / 2001 88 über Franz Josef Wagner - Ex-Chefredakteur der "Bunten" und der "B.Z." und Chefkolumnist im Springer-Verlag

 

 

772) "Wahre Tugend erwächst nur aus dem Kampf mit dem Bösen."

 

Fidel Castro - Máximo Líder

 

 

773) "... benennt die frappierende Doppeldeutigkeit der 68er-Bewegung: Sie war hedonistisch und puritanisch, progressiv und regressiv, egalitär und elitär, modernistisch und kulturpessimistisch, von eiskalter Theorie getragen und romantisch bis in die Knochen. Sie kämpfte für Autonomie und machte die 'Organisation' zum revolutionären Fetisch. Sie appellierte an imaginäre Massen und benutzte exklusive Geheimsprachen... Sie war antiamerikanisch und schwebte zugleich auf den Schwingen der angloamerikanischen Rock- und Popmusik ..."

 

DER SPIEGEL 16 / 2001 / 179 über "Das rote Jahrzehnt" von Gerd Koenen

 

Anmerkung: Die angeführten Widersprüche sind überwiegend nur scheinbar oder beziehen sich nicht auf einheitliche Lebenssachverhalte. So kommt man dem Erfolg der 68er-Bewegung nicht bei.

 

 

774) "Weil der höchste Datenschutzbeauftragte Sachsens einen Regierungsskandal aufdeckte, droht ihm eine Anklage wegen Geheimnisverrats."

 

DER SPIEGEL 14 / 2001 / 54 über Thomas Giesen, der pflichtgemäß den von Justizminister Steffen Heitmann begangenen bis dahin schwersten Datenschutzverstoß in Sachsen öffentlich rügte und dafür von der dienstbeflissenen und liebedienerischen Staatsanwaltschaft in Dresden nach einem entsprechenden Wink des Generalstaatsanwalts Jörg Schwalm wegen Geheimnisverrats angeklagt wurde.

 

 

775) "Wie sich die Bilder gleichen, damals im Kosovo, heute in Mazedonien. Die Nato scheut sich heute nicht, dieselben serbischen Truppen, die damals angeblich Massaker und andere Menschenrechtsverletzungen begangen haben sollen, in die südserbische Pufferzone einrücken zu lassen, um dort dieselben albanischen Rebellen wie vor zwei Jahren zu bekämpfen... Die Zeit ist dabei, es zu erweisen: Der Kosovo-Krieg war kein Fehler, sondern ein Verbrechen."

 

Dr. Wolfgang Hintze aus Berlin (SPIEGEL-Leserbrief in 15 / 2001 / 12)

 

 

776) "Gleich zwei deutschen Richtern droht jetzt wegen Korruptionsverdachts bei Insolvenzverfahren der Rauswurf aus dem Dienst. In Magdeburg wurde der Insolvenzrichter Sven R. bereits vorläufig seines Dienstes enthoben, für seinen Mannheimer Kollegen Jesko F. die Suspendierung beantragt. Beide Richter sollen in Insolvenzverfahren bestimmte Verwalter und Verwerter bevorzugt und sich im Gegenzug privat aus Konkursmassen bedient haben... 'Wo viel Geld fließt, wird auch geschmiert', kritisiert der Vorsitzende des Deutschen Richterbundes in Nordrhein-Westfalen, Johannes Nüsse."

 

DER SPIEGEL 15 / 2001 / 19

 

 

777) 46 % der Deutschen meinen, der Nationalsozialismus habe gute und schlechte Seiten gehabt. Weitere 35 % sind der Auffassung, der Nationalsozialismus habe mehr schlechte (als gute) Seiten gehabt.

 

778) 60 % der Deutschen fühlen sich weder schuldig noch verantwortlich für die in der NS-Zeit begangenen Verbrechen.

 

SPIEGEL-Umfrage aus 19 / 2001 / 59 + 61 (777 + 778)

 

 

779) "Leuna wurde durch deutsche Behörden privatisiert. Das Geschäft hat zu Veruntreuungen bei Elf Aquitaine geführt und Provisionszahlungen ausgelöst, die nicht gerechtfertigt waren. Und ich nehme zur Kenntnis, dass im Kanzleramt - wie durch ein Wunder - ausgerechnet die Akten zum Leuna-Geschäft verschwunden sind. Eine demokratische Strafverfolgungsbehörde muss dann einfach handeln. Anderenfalls bleibt nur der Schluss, dass gewisse Delikte wie Korruption in Deutschland nicht verfolgt werden. Dann muss man sie auch konsequenterweise aus dem Strafgesetzbuch streichen."

 

Bernard Bertossa Generalstaatsanwalt in Genf (DER SPIEGEL 30/2001/66)

 

 

780) "Zunehmend trunken, schwenkten die Frauen Dildos und Vibratoren, lutschten Penisse (aus Schokolade) und übten sich kreischend in kopulationsartigen Bewegungen. Die Aufforderung des Managers, sich doch bitte mit Rücksicht auf die anderen Gäste gesittet zu gebärden, beantworteten sie mit fulminanten Versuchen, das Unwort 'fuck' in allen seinen Variationen möglichst häufig in einem Satz unterzubringen."

 

DER SPIEGEL 30 / 2001 / 122 über alkoholreiche sog. "hen nights" - Feten, auf denen Frauen regelmäßig ausrasten

 

 

781) "Wissen Sie, ich bin 1940 geboren, ich habe damit (mit dem Holocaust) nichts zu tun. Aber ich will Ihnen mal was sagen, die Juden in Deutschland, die können sich alles erlauben, und der Vorsitzende von denen, das ist die große Eminenz in diesem Land. Also, das ist meine persönliche Meinung."

 

782) "Die Juden sind nicht ganz schuldlos, es hätten nicht so viele umkommen müssen, wenn die reichen Juden den anderen geholfen hätten."

 

DER SPIEGEL 30 / 2001 / 67 - ein deutsches Ehepaar vor dem Plakat "den Holocaust hat es nie gegeben"

 

 

783) "Wenn jemand eine Dissertation über das innere Gefüge der Partei" schriebe, könnte "er klar nachweisen, dass die CDU keine demokratische Partei ist."

 

Helmut Kohl am 13.2.1967 der damalige Vorsitzende der CDU-Fraktion im rheinlandpfälzischen Landtag (DER SPIEGEL 34 / 2001 / 52

 

Anmerkung: "Tempi passati" oder ... was schert mich mein Geschwätz von vorgestern?!

 

 

784) "Ich habe ein horizontales Mädchen gefunden, das das Ideal, das sich meine Sinne vom weiblichen Körperbau gemacht haben müssen, so ziemlich verkörpert: Diese üppige Schlankheit reizt mich zu Exzessen."

Heinrich Mann

785) "Wie ich sie hasse, diese Geschlechtlichkeit."

 

Thomas Mann

 

 

786) "Die Staatsräson verbietet, Herrn Hitler als Banditen anzuprangern, er muss verhandlungswürdig bleiben. Wir haben keine Wahl."

 

Pius XII. in Rolf Hochhuths Drama "Der Stellvertreter"

 

 

787) "Das Versäumnis, ein klares Wort zu den ungeheuerlichen Verbrechen der 'Endlösung' zu finden, offenbarte der Welt, dass der Stellvertreter Christi nicht von Mitleid und Zorn bewegt war."

 

John Cornwell - Pius-XII.-Biograf

 

 

788) "Noch bevor die Gauck-Behörde ihr Gutachten über die Zusammenarbeit des Ost-Berliner Anwalts mit dem DDR-Ministerium für Staatssicherheit überhaupt fertig hatte, schlug der PDS-Mann bereits auf die Verwalter der Stasi-Akten ein."

 

DER SPIEGEL 23 / 1995 / 32 über Gregor Gysi (jüdischer Abkunft)

 

 

789) "Engholm hat mit Vertretern der SED-Diktatur politisch konspiriert."

 

Hubertus Knabe in FOCUS 18 / 2001 / 37

 

 

790) "Meine Bücher sind Do-it-yourself-Baukästen für Verrückte. Ob ich deswegen selbst verrückt bin, ist eine andere Frage."

 

791) "Drei von vier Amerikanern glauben, dass die amerikanische Bundesregierung in verschwörerische Aktivitäten verstrickt sei. Wo Macht ist, ist Missbrauch. Und dieses Misstrauen wächst. Seit Watergate tragen selbst die Schurken in Hollywood-Filmen Krawatte und Anzug, vorher bediente sich Hollywood bevorzugt südländischer Stereotypen."

 

Robert A. Wilson (satirischer Verschwörungstheoretiker) im FOCUS-Interview 18 / 2001 / 200 ff

 

 

792) Wie werde ich mit 39 Jahren Probst? - Indem ich neben evangelischer Theologie auch Judaistik in Jerusalem studiere und mich in vollem Ornat auf den Teufel gestützt in der Regionalpresse abbilden lasse!

 

 

793) "Lübeck wird, solange ich denken kann, gegenüber Kiel benachteiligt. Doch seit dem die SPD die Führung der Landesregierung hat, ist es besonders schlimm."

 

Robert H. Westphal in einem LN-Leserbrief

 

Anmerkung: Mit dieser Meinung steht Herr Westphal nicht alleine da. Erklärungsmodelle gibt es viele: a) Lübeck war als "Königin der Hanse" schon nordeuropäische Metropole, als  an der Förde noch die Wildschweine grunzten; das macht eventuell neidisch b) Frau Simonis und andere Machthaber haben ihren Wahlkreis in Kiel; den zu füttern macht sich gut für den persönlichen Machterhalt,  c) Frau Simonis hat sich gelegentlich abfällig über Lübeck geäußert, wonach man in Lübeck einsam sterben würde, wenn man dort nicht geboren sei und d) vielleicht will man durch fortgesetzten Liebes- und Geldentzug die Lübecker Fischkopp-Mafia austrocknen, was allerdings das falsche Mittel für den richtigen Zweck wäre.

 

 

794) "Otto Schily ähnelt immer mehr einem Innenminister Manfred Kanther und nicht einem Otto Schily, wie er mal war. Mich ärgert, wenn jemand vergisst, welche Erfahrungen wir mit einer Polizei gemacht haben, die nicht rechtsstaatlich handelt."

 

Daniel Cohn-Bendit in DER SPIEGEL 32 / 2001 / 20

 

 

795) "Im größten deutschen Betrugsfall, der Milliardenpleite der Ettlinger FlowTex-Gruppe, werfen Fahnder der Kripo Karlsruhe der Staatsanwaltschaft Mannheim erhebliche Ermittlungsfehler vor... Aus der Kripo heißt es, die Strafverfolger hätten die beiden Hauptbeschuldigten Manfred Schmider und Klaus Kleiser mehrfach gemeinsam verhört und ihnen damit Gelegenheit gegeben, sich 'gegenseitig die Bälle zuzuspielen'. Außerdem habe die Staatsanwaltschaft in ihrer Anklageschrift Vorwürfe unter den Tisch fallen lassen, die die Kripo nach eigener Ansicht hinreichend belegt hatte."

 

DER SPIEGEL 23 / 2001 / 19

Anmerkung: Sollte es sich etwa um den Klaus Kleiser aus dem LIONS-Club Karlsruhe-Baden handeln? Dann wäre alles klar!!!

796) "Daß die ortsbeherrschende Zeitung sich tot stellt, sind wir ja lebenslang gewöhnt."

 

Professor Jonas Geist in der Lübecker Stadtzeitung vom 12.6.2001 in Anspielung auf die "Lübecker Nachrichten"

 

 

797) "Die Repräsentanten des öffentlichen Lebens hatte man hoch über dem Volk im Chor plaziert und ließ sie so reden, daß man sie aus dem Publikum ... etwas fragen konnte. Auch dazu eingeladen, hatte ich gesagt, daß ich das Verfahren, soweit es erkennbar wurde, für unanständig halte und den in den Massen überzogenen Entwurf für die Klamottenburg dieses Düsseldorfer Architekten für kitschig, denn man weiß weder wo die Katze sein soll noch wo die Maus. Denn der Architekt türmt alle aktuellen Klischees übereinander..."

 

Professor Jonas Geist - anerkannte Koryphäe u.a. der Architekturgeschichte zu dem Monstrum, daß den Lübecker Marktplatz einschließlich einem der schönsten Rathäuser Deutschlands verschandeln soll (LSZ vom 12.6.2001)

 

 

798) "Mischehen sind zu verhindern, weil sie die Existenz des Volkes gefährden."

 

Golda Meir - "Mutter Israels" und langjährige Regierungschefin dort

 

 

799) "Vier Zeilen in einem Lexikon sind mehr wert als der schönste Grabstein."

 

Alec Guinness

 

 

800) "Kultur ist Einheit des künstlerischen Stils in allen Lebensäußerungen eines Volkes."

 

Friedrich Nietzsche

 

801) "Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen."

 

Anton Tschechow

 

802) "Ich verstehe nichts von Musik. In meinem Fach ist das nicht nötig."

 

Elvis Presley

803) "Der Mensch ist das einzige Geschöpf, das erzogen werden muss."

 

Immanuel Kant

 

 

804) "Wenn ein Film Erfolg hat, ist er ein Geschäft. Wenn er keinen Erfolg hat, ist er Kunst."

 

Carlo Ponti

 

 

805) "Alles in der Welt ist merkwürdig und wunderbar für ein Paar wohl geöffnete Augen."

 

José Ortega y Gasset

 

 

806) "Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug."

 

Albert Einstein

 

 

807) "Der Humor hat, wie die Moral, seine ewigen Wahrheiten."

 

Mark Twain

 

 

808) "Die SPD und die CDU stimmten gemeinsam, wie untereinander abgesprochen, gegen den Antrag der Grünen. Herr Howe (Grüne) gab sich redliche Mühe, wurde aber von Frau Hiller-Ohm (SPD) in ihrer unnachahmlichen Weise niedergeschrien. Niveau - ist nicht mehr gefragt."

 

Fritz Kähler in einem Leserbrief an die "Lübecker Nachrichten" vom 6.6.2001 über eine typische Sitzung der Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck. Die "Schreierin" Hiller-Ohm sitzt zwischenzeitlich im Bundestag. Armes Deutschland!

 

 

809) "Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten durch zu viel Krämergeist in der Kommunalpolitik nicht nur unsere Handlungsweise verloren, sondern vor allem die finanzielle Voraussetzung, den inneren Reichtum der Stadt zu erhalten und zu mehren. Wenn die Substanz verbraucht ist, hilft beten auch nicht weiter."

Gerd Wolter in einem LN-Leserbrief vom 6.6.2001 zur Äußerung eines Bundespolitikers über "kleinkarierte Lübecker".

809) "Es war das Jahr 1926. Lübeck beging seine 700-Jahr-Feier und Fritz Eulert, der Wirt der "Eule", einer Künstlerkneipe im "Engen Krambuden" beim "Tittentaster-Gang", gab aus diesem Anlaß seinem Lokal einen neuen Außenanstrich. Nun geschah, daß dabei dem Malermeister der Pinsel aus der Hand fiel - genau einem Fremden aus dem Sachsenlande auf die Glatze. Da gerade Fritz Eulert in der Tür steht, sagt der Getroffene: 'Nu hären Se mal, Här Würt, haben Se denn gerade 700 Jahre warden missen, bis daß Se däs Haus schtreichen?'   'Jo', sagt Fiete Eulert, 'wi hebbt all söbenhunnert Johr dorup luert, dat du denn Schiet upn Kopp kregst!'"

 

Eberhard Groenewold in "Lübeck - so wie es war", S. 34

 

 

810) "Lieber Maler male mir / meiner lieben Frau zum Trotze / über meine Kneipentür / eine riesengroße ... Flasche Bier"

 

Lübscher Sinnspruch

 

 

811) "Wäre Heide Simonis Managerin einer Aktiengesellschaft, dann wäre sie spätestens jetzt rausgeschmissen worden."

 

Wolfgang Blödorn - Landesvorsitzender des Deutschen Beamten-Bundes im Hinblick auf die Ankündigung der Landesregierung, die Altersteilzeit auszusetzen und Mehrarbeit für Beamte einzuführen (LN vom 8.6.2001)

 

 

812) "Uns ist wichtig, was in Vergessenheit zu geraten scheint. Erotik läßt sich nicht auf Sex reduzieren. Und Sex ist nicht per se 'vom Teufel'"

 

Andreas Pahlke in dem Lübecker Straßen-Magazin "BESSERE ZEITEN" 2/01

 

 

813) "Scharon ist der Hauptverantwortliche für den Libanonkrieg 1982 und auch der politisch Verantwortliche für die Massaker in den palästinensischen Flüchtlingslagern Sabra und Schatila. Gebracht hat Israel das alles gar nichts. Zwar wurde die PLO vertrieben. Dafür kam dann die von Teheran unterstützte schiitische Hisbollah."

 

Michael Lüders - Nahost- und Islam-Experte der "Zeit" in LN vom 25.9.2001

 

814) "Der Drang des menschlichen Gehirns, seiner eigenen Logik - und nicht der Wirklichkeit - zu folgen, ist offenbar universell."

Journal of Experimental Psychology 27/2 (Die "Zeit" vom 5.7.2001)

815) "Ich lese Lyrik, das spart Zeit."

 

Marilyn Monroe

 

 

816) "Ich begreife ja, dass die ganz reichen Leute schwere Probleme haben, aber für uns ganz arme ist es auch nicht immer einfach."

 

Fritz Eycken

 

 

817) "Hund im Sinne des Gesetzes ist, wer steuerpflichtig scheißt."

 

818) "Komiker aller Länder, vereinigt euch./Lacht auf, Verdummte dieser Erde."

 

Wolfgang Neuss

 

 

819) "1947: Der US-Abgeordnete John Rankin aus Mississippi, einer der extremsten Anti-Kommunisten im Kongress, präsentiert eine Unterschriftenliste mit der Forderung, die Filmindustrie politisch zu durchleuchten: Für Rankin waren Kommunisten und Juden identisch."

 

820) "Immer im Mittelpunkt: Die Entdeckung der Möse als Marktlücke."

 

821) "In Crown Heights überfährt ein Jude ein schwarzes Kind. Die Schwrzen lynchen daraufhin einen Juden. Und ausgerechnet zum Valentinstag ziert den Titel des 'New Yorker' ein Spiegelman-Werk, in dem ein orthodoxer Jude eine Schwarze umarmt. Die beiden küssen sich. All you need is love. - Die Schwarzen sind entsetzt. Die Juden sind entsetzt. Sogar die Polizei geht auf die Straße..."

 

Der 186. Katalog von Zweitausendeins

 

 

822) Die Professoren Bemmann, Seebode und Spendel werfen dem Bundesgerichtshof gesetzeswidrige Auslegung und Anwendung des § 336 StGB (Rechtsbeugung) vor. Der Bundesgerichtshof missachtet den Gesetzeswortlaut, wenn nur ein "schwerwiegender" Rechtsbruch bestraft wird.

 

Zeitschrift für Rechtspolitik 1997, 307 ff

 

 

823) "Ableger der berühmten Freimaurerloge P 2 rivalisieren mit dem erzkonservativen, international agierenden Opus Die. Alles deutet darauf hin, daß im Moment, am Ende der Ära Wojtyla, der Kampf um die Schlüsselpositionen im Vatikan voll entbrannt ist."

 

KOPP Verlag in der Ankündigung von "Ihr habt getötet - Der Machtkampf der Logen im Vatikan"

 

 

824) "Derjenige muß in der Tat blind sein, der nicht sehen kann, daß hier auf Erden ein großes Vorhaben, ein großer Plan ausgeführt wird, an dessen Verwirklichung wir als treue Knechte mitwirken dürfen."

 

Winston Churchill - Freimaurer und Kriegsverbrecher

 

 

825) "Die Welt der Völker ist in Aufruhr geraten und wir können nicht wollen, daß es aufhört, denn erst wenn die Welt in Krämpfen aufbricht, beginnen die Wehen des Messias. Die Erlösung ist nicht ein fertiges geschenk Gottes, das vom Himmel auf die Erde niedergelassen wird. In großen Schmerzen muß der Weltleib kreisen, an den Rand des Todes muß er kommen, ehe sie geboren werden kann... Nicht zu löschen ist uns dann aufgetragen, sondern anzufachen."

 

Martin Buber - jüdischer Religionsphilosoph

 

 

826) "Weder der erste noch der zweite Weltkrieg, weder der Kommunismus noch das Dritte Reich waren Betriebsunfälle der Geschichte. Okkult-esoterische Machtgruppen standen hinter Experimenten zur Machtergreifung, waren Triebfeder hinter den gestaltenden geschichtlichen Ereignissen dieses Jahrhunderts!"

 

KOPP Verlag in der Ankündigung für "Das schwarze Reich" von E. R. Carmin

 

 

827) "Bereits vor Jahrzehnten wurden in Deutschland alle wichtigen Posten in der Politik, Wirtschaft und in den Medien mit Freimaurern besetzt."

 

KOPP Verlag in der Ankündigung für "Deutschland im Würgegriff seiner Feinde" von F. Hills

 

 

828) "Die multikulturelle Gesellschaft ist gescheitert."

Rudolf Augstein

829) "Was sind die wahren Gründe für die scheinbar unbegreifliche Tatsache, daß alle totalitären Menschheitskatastrophen letztlich Kopfgeburten von Intellektuellen waren?"

 

KOPP Verlag in der Ankündigung für "Totgedacht - Warum Intellektuelle unsere Welt zerstören" von R. Baader

 

Anmerkung: Moses Mendelssohn und Karl Marx waren Juden und Adolf Hitler und Jossif Stalin waren bestimmt keine Intellektuellen. Die beide Weltkriege zu verantwortenden Hintergrundmächte bestehen minimal aus Intellektuellen und mehrheitlich aus oppotunistischen Charakterschweinen, so daß ich Baaders These auf den ersten Blick nichts abzugewinnen vermag. Im Gegenteil! Unter den Pazifisten und Totalitarismus-Gegnern findet man die Elite der Intellektuellen des 20. Jahrhunderts.

 

 

830) "Wenn ich über die Heß-Geschichte nachdenke, so bin ich froh, daß ich weder für seine damalige noch für seine jetzige Behandlung verantwortlich bin."

 

Winston Churchill in seinen Kriegserinnerungen

 

 

831) "Amerika provozierte Japan in einem derartigen Ausmaß, daß die Japaner gezwungen waren, Pearl Harbor anzugreifen. Es ist eine Travestie der Geschichte zu sagen, daß dieser Krieg Amerika aufgezwungen wurde."

 

Oliver Lyttelton - britischer Minister am 20. Juni 1944

 

 

832) "Kaum jemand weiß, daß Deutschland bis heute vertraglich gebunden ist, sich an die Geschichtsversion der Siegermächte zu halten... Die Verpflichtung Deutschlands, die eigene Geschichte durch eine fremde Brille zu sehen, wurde 1990 vertraglich verlängert."

 

Dr. Bruno Bandulet

 

 

833) "Dem gesamten deutschen Volk muß eingehämmert werden, daß die ganze Nation an der gesetzlosen Verschwörung gegen die Gesittung der modernen Welt beteiligt war."

Franklin D. Roosevelt - Freimaurer, US-Präsident und einer der größten Lügenbolde des 20. Jahrhunderts, der sogar nicht davor zurückschreckte, 2.476 unschuldige Staatsbürger in Pearl Harbor zu opfern, um die amerikanische Bevölkerung kriegswillig zu machen

834) "Der Verfassungsschutz ist nicht mehr der Verteidiger der Demokratie sondern er wird selbst zur Gefahr für die Demokratie. Er wird von den großen Parteien zur Machterhaltung benutzt, um ihre unliebsame Konkurrenz - ob rechts oder links - kleinzuhalten. Es gibt eine Art subtiler Zensur in unserer Gesellschaft, die vom Verfassungsschutz eher noch begünstigt als bekämpft wird. Eine für die Demokratie sehr gefährliche Entwicklung..."

 

KOPP Verlag in der Ankündigung für "Der Verfassungsschutz" von Knitter

 

 

835) "Aber den Redakteuren der 'Lübecker Nachrichten', der einzigen Tageszeitung am Ort, scheinen die Hände gebunden. Karstadt ist der größte Anzeigenkunde. Dann hocken die maßgeblichen Herren sowieso zusammen in Clubs und Gremien, bei den Lions etwa und in der Lübecker Kaufmannschaft, wo Dinge ausgehandelt werden, die nachträglich nicht mehr zu diskutieren sind."

 

Viola Roggenkamp in "Ist Lübeck noch zu retten? - Karstadt wird Zentrum der historischen Altstadt" ("Die Zeit" vom 10.4.1992)

 

 

836) Toussenel betrachtete bereits den Parlamentarismus der 1830 gegründeten konstitutionellen Monarchie als ein Herrschaftssystem, das staatlichen Immobilismus und parlamentarische Machtlosigkeit so miteinander verband, daß es vor allem den finanziellen Interessen der Juden diente. Im Jahre 1845 konstatierte er: "Der Jude herrscht über Frankreich. Alles für die Juden, alles durch die Juden."

 

F. G. Dreyfus "Antisemitismus in der Dritten Französischen Republik", München 1981, S. 232

 

837) "Ich nenne mit jenem verachteten Namen des Juden jeden Geldhändler, jeden unproduktiven Parasiten, der von der Arbeit und der Substanz anderer lebt... Und wer Jude sagt, sagt auch Protestant, und es ist fatal, daß der Engländer, der Holländer und der Genfer, die das Wort Gottes im gleichen Buch wie der Jude zu lernen beginnen, für die Gesetze der Gleichheit und der Rechte der Arbeiter auch die gleiche Verachtung an den Tag legen wie der Jude."

 

L. Poliakov "L'histoire de l'antisémitisme de Voltaire à Wagner", Paris 1968, S. 383

 

838) "...werden wir nicht immer die häßliche Figur sehen, die er heute besitzt. Er wird eine heitere, jüngere, lächelnde Gestalt annehmen; er wird aufhören, dem Juden Shylock zu ähneln, und ich hoffe, ihn auf den Spuren des Nazareners auferstehen zu sehen, den die Juden gekreuzigt haben und den sie heute durch Wucher und Kapital kreuzigen."

 

L. Poliakov (vgl. 837) S. 385

 

839) "Die gesellschaftliche Emanzipation des Juden ist die Emanzipation der Gesellschaft vom Judentum."

 

Marx-Engels Studienausgabe, Frankfurt am Main 1966, S. 60

 

840) "In seinem wirtschaftlichen Denken egalitär, in seinem Eigentumsbegriff solidarisch war Proudhon nichtsdestoweniger ein expliziter Befürworter einer dienenden Rolle der Frauen und ein erklärter Feind der Homosexualität. Und nur die Juden haßte er noch mehr als die Briten und Protestanten."

 

841) "Indem man Herz und Vernunft der arischen Rasse bricht, um dem antihumanistischen Gefasel einiger fanatischer Juden zu glauben, die hartnäckig und ohne Talent sind; indem man sich mit der Literatur eines Volkes beschäftigt, das in bezug auf den menschlichen Fortschritt weniger wiegt als eine einzige athenische Olympiade, hat man es den Söhnen des auserwählten Volkes, dieses 'Gottesvolkes' gestattet, und als minderwertig zu behandeln."

 

Benoit Malon - Mitglied der Pariser Kommune

 

842) "Der Antisemitismus, der nach seinem Wesen nur auf die niedrigsten Triebe und Instinkte einer rückständigen Gesellschaftsschicht sich stützen kann, repräsentiert die moralische Verlumpung der ihm anhängenden Schichten. Tröstlich ist, daß er in Deutschland nie Aussicht hat, irgend einen maßgebenden Einfluß auf das staatliche und soziale Leben auszuüben."

 

August Bebel im Jahre 1906

 

Anmerkung: Leider hat die Geschichte den großen alten Mann der SPD nur eine Generation später eines schlechteren belehrt. Gleichwohl zeigt Bebels Einschätzung zum einen, daß der Antisemitismus in anderen Ländern (z.B. Frankreich, Österreich, Polen und Rußland) weit aus stärkere Ausprägung hatte und zum anderen, wie intensiv massenpsychologische Beeinflussungen in Deutschland waren.

 

843) "Axel Springer, Ben-Nathan - eine Clique mit Dajan!"

 

Studentenprotest - u.a. Uni Frankfurt im Juni 1969

 

 

844) "Keine einzige Nationalität wird in Rußland so unterdrückt wie die jüdische."

 

Wladimir Iljitsch Lenin im Jahre 1914

 

845) Der Pogrom wurde zum Regierungsmittel. Der jüdische Historiker Simon Dubnow überliefert als Forderung des letzten Zaren, Nikolaus II., "die Revolution in jüdischem Blut (zu) ersäufen."

 

Simon Dubnow "Die Neueste Geschichte des Jüdischen Volkes 1789 bis 1914", Berlin 1923, Bd. 2, S. 414

Die Zitate 836 - 845 sind entnommen aus "Der Antisemitismus und die Linke", herausgegeben von Micha Brumlik u.a., Schriften aus der Arbeit der Evangelischen Akademie Arnoldshain, Frankfurt am Main 1991

 

 

846) "Puschkin liebte das Volk gerade so, wie das Volk geliebt sein will; dabei suchte er gar nicht zu erraten, wie man das Volk lieben müsse; er machte keine Vorbereitungen dazu und brauchte es nicht zu lernen: er erwies sich plötzlich selbst als Volk. Er beugte sich vor der Wahrheit des Volkes, und erkannte diese Wahrheit als seine eigene Wahrheit. Trotz aller Laster und abscheulicher Unsitten des Volkes verstand er, zu einer Zeit, als noch niemand das Volk so ansah, den Kern seines großen Geistes zu erkennen, und nahm diesen Kern des Volkstums in seiner Seele als sein eigenes Ideal auf."

 

Feodor Michailowitsch Dostojewski in "Tagebuch eines Schriftstellers"

 

 

847) "Im Gegensatz zur 'offiziellen' Sozialdemokratie war in der sozialdemokratischen Unterhaltungspresse der wilhelminischen Ära, etwa ab 1890, durchaus Antisemitisches zu lesen. So wurden zum Beispiel im 'Wahren Jakob' dem 'Süddeutschen Postillon' und in der 'Neuen Welt' die Juden in Witzen und Erzählungen als Wucherer, Schacherer, Börsenjobber und ostjüdische Kaftanjuden apostrophiert."

 

Günther B. Ginzel (Hg.): "Antisemitismus", 1991, S. 250

 

 

848) "Ihre Einstellung zur Judenfrage hatte die Sozialdemokratie von der aufsteigenden bürgerlichen Gesellschaft des Vormärz übernommen. Dieses emanzipatorische Konzept zur Lösung der Judenfrage sah eine konfliktfreie Integration der jüdischen Minderheit vor, wenn sich das Judentum einem völligen Assimilationsprozeß unterwarf, d. h. seine Eigenständigkeit als religiöse oder ethnische Minderheit innerhalb der Gesellschaft aufgab und sich den Wertvorstellungen der Gesamtgesellschaft anpaßte."

 

Günter Brakelmann / Martin Rosowski (Hg.): "Antisemitismus", Göttingen 1989, S. 80

 

Anmerkung: Die SPD scheint im wilhelminischen Kaiserreich gegenüber den Juden ziemlich genau die Position vertreten zu haben, die einem Großteil der CDU gut 100 Jahre später heftige Anfeindungen durch die Systemmedien einbrachte, als von Ausländern im Rahmen der Integration die Akzeptanz nicht nur der verfassungsmäßigen Ordnung, sondern auch der 'deutschen Leitkultur' gefordert wurde. Wer es nicht weiß, darf raten, wer die Meinungsmanipulation hinter den Systemmedien bestimmt.

 

 

849) "Historiker haben ... geradezu die Pflicht, den jeweils vorherrschenden Ansichten entgegen die 'andere Seite' der Dinge herauszustellen. Ich bin ... nicht für eine 'Entsorgung der deutschen Vergangenheit', aber gegen eine einseitige Inkriminierung der deutschen Geschichte. Ich halte die Aufdeckung der inneren und äußeren Zusammenhänge zwischen den Totalitarismen des 20. Jahrhunderts für eine zentrale Aufgabe der Geschichtswissenschaft."

 

Prof. Dr. Ernst Nolte im SPIEGEL-Interview 38 / 2000 / 227

 

 

850) "Oskar, in Leuna stinkt etwas!"

 

Karel Van Miert - seinerzeit EU-Wettbewerbskommissar zu Oskar Lafontaine

 

 

851) "Es ist zuviel Reeducation getrieben worden; und dabei versäumte man, zu einer wirklichen Aussöhnung in unserem Volke zu kommen. Millionen haben mitgemacht, Millionen sind dagegen gewesen. Sie in der Arbeit an einem demokratischen Deutschland zusammenzuführen, muß unser Ziel sein."

 

Dietrich Bronder in "Bevor Hitler kam" 1964/1975, S. 12

 

 

852) "Unter den 4000 führenden Männern des Dritten Reiches sind nur 30 echte 'Berufsversager' .. nachzuweisen; zu ihnen gehört allerdings auch ... Adolf Hitler ...Unter den 4000 erfaßten Personen befanden sich ...: 1050 Doktoren, 41 Doppel-Doktoren, 150 Diplom-Inhaber, 225 Ehren-Doktoren, 330 Professoren, 116 Geheime und andere Räte und 670... entstammten dem Adel."

Bronder S. 14

853) "Die den Nationalsozialismus vorbereitenden Ideen kamen keinesfalls aus den Gehirnen eines Hitler, Goebbels, Rosenberg, Feder und anderer ihrer Zeitgenossen."

 

Bronder S. 17

 

 

854) "Nur wer gefährlich lebt, lebt ganz!"

 

Friedrich Nietzsche - Syphilitiker

 

 

855) "Es gibt heute kein zweites Volk, das der Führer so bedürftig ist, um etwas zu sein, um auch nur an sich glauben zu können, aber auch keines, das einem Führer so viel sein kann, als das deutsche Volk."

 

Oswald Spengler - 1927

 

 

856) Der Jude ist für Ludwig Klages nämlich "überhaupt kein Mensch. Er lebt das Scheinleben einer Larve, die Moloch Jahve sich vorband, um auf dem Wege der Täuschung die Menschheit zu vernichten".

 

Bronder S. 28

 

 

857) "Der unendliche Geist hat nicht Raum im Kerker einer Judenseele."

 

Georg Wilhelm Friedrich Hegel

 

 

858) "Es gibt vorzüglich zwei Klassen von Menschen, die ich nicht leiden kann: die Literaten und die Juden - und leider gehöre ich zu beiden."

 

859) "Ich liebe die Juden gar nicht, ich hasse sie sogar ganz allgemein!"

 

Ferdinand Lassalle (eigentlich: Feist Lassal)

 

 

860) "Wir können nur ein gemeinsames Ziel haben: aus dem Friedensvertrag (Versailler Diktat) einen Fetzen Papier zu machen! Im Augenblick ist das nicht möglich, aber das Recht auf eine Revolution gegen die Fremdherrschaft läßt sich nicht aus der Welt schaffen!"

Max Weber - Professor der Nationalökonomie und bedeutender Soziologe

861) "Die Herrschaft der Minderwertigen, ihr Zerfall und ihre Ablösung durch ein neues Reich."

 

Titel des 1927 von Dr. Edgar Jung - einem zum Katholizismus konvertierten jüdischen Rechtsanwalt - verfassten Buches

 

 

862) "Der Nationalsozialismus ist die aus deutscher Not geborene Bewegung der Nation, in der sich am elementarsten der Wille des Volkes zur Freiheit und Neugestaltung heraussetzt."

 

Dr. Walter Künneth - Professor der Theologie (auch nach 1945 in Erlangen)

 

 

863) "Ich danke vor allem und erwidere in unvergänglicher Anhänglichkeit das Gelöbnis der Treue, das gerade jetzt aus Wien zu uns herüberschallt. Brüder in Deutsch-Österreich, die auch in der dunkelsten Stunde den Weg zum Gesamtvolk nicht vergessen, wir grüßen euch, wir danken euch, und wir halten zu euch!"

 

Philipp Scheidemann (SPD) - Staatssekretär, Ministerpräsident und Reichstagsabgeordneter am 12.5.1919 in der Berliner Universität

 

 

864) "Wir betrachten den Anschluß Deutsch-Österreichs an das Deutsche Reich als notwendigen Abschluß der nationalen Revolution von 1918."

 

Programmatische Aussage der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands

 

 

865) "Die Juden als Juden passen nicht in diese Welt und in diese Staaten hinein."

 

866) "Die höchste Bestimmung des Mannes ist, für Gerechtigkeit und Wahrheit zu siegen oder zu sterben!"

 

Ernst Moritz Arndt - Professor für Geschichte an der Universität Greifswald

 

867) Immer wieder mahnt Ernst Moritz Arndt als vom Kirchenchristentum völlig gelöster Gegner der Jesuiten, Freimaurer und Geheimorden zur Einheit und Freiheit gegen "die Abgötterei mit dem Ausländischen!": "Vaterland und Freiheit sind das Allerheiligste auf Erden..."

 

Bronder S. 103

868) "Deutschlands Unglück sind die Polen, Franzosen, Pfaffen, Junker und Juden!"

 

869) "Ein Volk, das einen Hermann und Luther hervorgebracht hat, darf nimmer verzweifeln!"

 

Friedrich Ludwig Jahn - auch "Turnvater Jahn" genannt

 

 

870) "Es ist ihnen noch im letzten Augenblick gelungen, alle Schuld auf Ludendorff zu wälzen."

 

Walther Rathenau zu Kurt Eisner (bayerischer Ministerpräsident und ebenfalls Jude) zitiert von Bronder (S. 117) und Breucker (S. 114)

 

 

871) "Ich erstrebe die lebendige Volkseinheit in Blut, Glaube, Kultur und Wirtschaft! Ein wehrhaftes und freies Großdeutschland unter starker, sittlicher Staatsgewalt, das dem Volke dient, es eng mit der Heimaterde verbindet..." Unerbittlicher Kampf sei dem Versailler Diktat, dem Judentum und der Freimaurerei, dem Marxismus und dem Jesuitismus anzusagen...

 

Kampfziele von General Erich Ludendorff

 

872) "Tatsache ist, daß schon heute Gewalttaten nationalsozialistischerseits in einer Weise verherrlicht und ausgeführt werden, daß der freie Deutsche unwillkürlich die Ansicht gewinnt, es handle sich bei solcher Methode um eine planmäßige Erziehung zu rohester Gewalttat..."

 

General Erich Ludendorff 1931

 

873) "Sie haben durch die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler einem der größten Demagogen aller Zeiten unser heiliges deutsches Vaterland ausgeliefert. Ich prophezeie Ihnen feierlich, daß dieser unselige Mann unser reich in den Abgrund stoßen, unsere Nation in unfaßliches Elend bringen wird, und kommende Geschlechter werden Sie verfluchen in Ihrem Grabe, daß Sie das getan haben!"

 

General Erich Ludendorff in einem Brief vom 1.2.1933 an den Reichspräsidenten von Hindenburg. Die Echtheit des Briefes ist vom Münchner Institut für Zeitgeschichte bestätigt. Gutachter war Hans Buchheim. Die dagegen von Fritz Tobias vorgebrachten Bedenken sind ebensowenig stichhaltig wie seine These der Alleintäterschaft des van der Lubbe beim Reichstagsbrand.

 

874) "Heute nacht ist das deutsche Volk das glücklichste Volk der Welt."

 

Walter Momper - Berlins Regierender Bürgermeister am 9.11.1989

 

 

875) "Die Welt hat gesehen, das deutsche Volk ist einig, wenn es sein Schicksal gilt."

 

Hermann Göring - als Reichstagspräsident im Mai 1933

 

 

876) Bezüglich des wiedervereinigten Deutschland "verbietet sich jede Parallele zum nationalsozialistischen Unrechtsregime".

 

Bundeskanzler Helmut Kohl in Richtung des israelischen Ministerpräsidenten Schamir

 

 

877) "Der seit Samstag flüchtige Devisenbeschaffer der DDR, Alexander Schalck-Golodkowski, soll sich in Israel aufhalten. Den Informationen zufolge ist Schalck jüdischen Glaubens und hätte damit nach den israelitischen Einwanderungsgesetzen ein Aufenthaltsrecht."

 

dpa-Meldung vom 4.12.1989

 

 

878) "Verschob Waffen - schmuggelte Westmilliarden - verbrannte 100.000 Geheimakten - Schalck, der Schieber, mit Geldkoffer in Israel"

 

Schlagzeile der BILD-Zeitung vom 4.12.1989

 

Anmerkung: Nach der ernst zu nehmenden Literatur hatte Schalck eine jüdische Mutter, ist also nach jüdischem Verständnis Volljude. Wenn dies von jüdischen Autoren geleugnet wird, präsentieren diese nicht seine leibliche Mutter, sondern seine Adoptivmutter. Schalck war von einem SS-Mann und dessen Ehefrau angenommen worden.

 

 

879) Elie Wiesel soll lieber erklären, warum in Jerusalem geschossen wird und in Berlin nicht. "Das liegt nun nicht mehr an Adolf Hitler."

 

Rudolf Augstein im DER SPIEGEL vom 8.1.1990

 

 

880) "Schalom, Herr Galinski, lassen sie uns endlich zufrieden, stellen sie ihr Geschwätz ein. ... Wir lassen uns nicht länger demütigen. ... Herr Galinski, Sie sind schuld, wenn es wieder verachtenswerten Antisemitismus in diesem Land geben sollte."

 

Franz Schönhuber - Vorsitzender der REPUBLIKANER im Januar 1990

 

 

881) Der Fernsehsender RTL berichtet in seiner Nachrichtensendung vom 20.2.1990, der PDS-Vorsitzende Gregor Gysi habe an das internationale Weltjudentum appelliert, in der DDR zu investieren, um die Eigenstaatlichkeit zu retten.

 

 

882) "Im Interesse des eigenen privilegierten Lebens haben sie die Bevölkerung vergast."

 

Gerd Bucerius über die Umweltverschmutzung in der DDR (ZEIT Juni 1990)

 

 

883) Bundesjustizminister Engelhardt hat den sogenannten Leuchter-Bericht, der die Vergasung von Millionen Juden bestreitet, als "wissenschaftliche Untersuchung" anerkannt.

 

Allgemeine Jüdische Wochenzeitung vom 4.10.1990 zitiert "Code"

 

 

884) "In jeder Dämonisierung liegt die Gefahr der sich selbst erfüllenden Prophezeiung, in jeder Diskriminierung Deutschlands die Gefahr des Sonderwegs."

 

Kanzler-Berater Michael Stürmer in der FAZ vom 27.7.1990

 

 

885) "Auschwitz wird nicht jene Bannformel bleiben, bei der die Deutschen augenblicklich in eine angestrengte Selbstbetrachtung verfallen."

 

Leitkommentar von Eckhard Fuhr in der FAZ vom 10.10.1990

 

 

886) "Daher sollte das Jahr 1933 nicht mehr als ein autonomes Epochenjahr gelten, vielmehr muß es als feindselige Imitation des wichtigeren russischen Jahr 1917 verstanden werden."

Prof. Dr. Ernst Nolte in der FAZ vom 24.1.1991

887) Die irakischen Raketenangriffe auf Israel sind "die logische, fast zwingende Folge der Politik Israels".

 

Christian Ströbele - Vorstandssprecher der GRÜNEN in einem Interview der "Jerusalem Post" vom 19.2.1991

 

 

888) "Als Deutscher kann man in Anbetracht der eigenen Geschichte nicht alles sagen, auch wenn es wahr ist."

 

Renate Damus - Vorstandsmitglied der GRÜNEN (wegen 887)

 

 

889) Der Zentralrat der Juden ist die "5. interne Besatzungsarmee".

 

Parole auf dem Parteitag der Republikaner in Berlin im März 1991

 

 

890) "Dabei gehörte der Mann schon aus Gründen politischer Hygiene samt seiner Sippschaft hinter Gitter."

 

Der Morgen im Mai 1991 über den Devisenbeschaffer, KoKo-Manager und Stasi-Oberst Dr. Alexander Schalck-Golodkowski

 

 

891) "In Frankreich wäre übrigens niemand auf den Gedanken gekommen, im relativ idyllischen Vichy zu bleiben, als fremde Gewalt der Rückkehr an die Seine nicht mehr im Wege stand."

 

Willy Brandt am 20.6.1991 in einem Plädoyer für Berlin als Hauptstadt

 

 

892) Ein Beitrag in der Report-Sendung von Franz Alt am 12.11.1991 weist nach, daß nicht etwa Deutschland dem jüdischen Staat, sondern umgekehrt der Staat Israel dem vereinten Deutschland Geld schulde und zwar eine Milliarde DM. Herr Galinski bekam daraufhin viele böse Briefe.

 

 

893) "Wenn die israelische Regierung die Unterstützung durch Deutschland auf lange Sicht fortgesetzt sehen möchte, wird sie auch verstehen, daß sie gelegentlich etwas zur Pflege des guten Willens in Deutschland beitragen sollte."

 

FAZ vom 9.3.1992

894) "Daß bei uns die Verteidigungsbereitschaft hingegen so gering ist, mag umgekehrt auch auf die Juden zurückzuführen sein, die vielen Deutschen die Lust am Selbstbewußtsein und damit am gesunden Nationalbewußtsein genommen haben."

 

Konrad Löw in "Wider Tabu und Verteufelung"

 

 

895) "Juden, die das heutige Deutschland und die heute in Deutschland lebenden Menschen auf die Anklagebank setzen, fördern damit den Antisemitismus."

 

Rainer Zitelmann in der FAZ vom 23.3.1992

 

 

896) Es kann den Deutschen "nicht gefallen, wenn man uns in Jerusalem beschimpft und gleichzeitig in Bonn die Hand aufhält".

 

Rudolf Augstein in DER SPIEGEL 18 / 1992

 

 

897) Das Dritte Reich hatte 80.000 Gestapo-Mitarbeiter bei einer Bevölkerung von 80 Millionen. In der DDR waren es 120.000 Stasi-Mitarbeiter bei 16 Millionen gewesen.

 

Helmut Kohl am 20.5.1992 auf einer Veranstaltung in Berlin

 

 

898) Die Landespolizeidirektion Hamburg fordert im Mai 1992 per Fernschreiben ihre Dienststellen auf, "ab sofort Erkenntnisse über Anreise und Aufenthalt orthodoxer Juden in Hamburg" weiterzumelden.

 

 

899) "Sollte es einmal dahin kommen, daß Hitler an die Macht gelangt, so wird er sich als der Zerstörer des Deutschen Reiches erweisen."

 

Justizrat Heinrich Claß - bekanntester Präsident des "Alldeutschen Verbandes" und zusammen mit Hugenberg Meister im Deutschen Orden, einem Ableger des Skaldenordens, dem auch Hitler angehörte, im Jahre 1930

 

900) "Mitbegründer des "Alldeutschen Verbandes" war der jüdische Antisemit und getaufte Protestant Otto Lubarsch ... von Beruf Pathologe und Professor an der Universität. ... Lubarsch war 1931 auch einer der Initiatoren der Harzburger Front mit Hitler."

Bronder S. 126

901) "Ich bin ein Deutscher jüdischen Stammes. Mein Volk ist das deutsche Volk, meine Heimat ist das deutsche Land, mein Glaube der deutsche Glaube, der über den Bekenntnissen steht!"

 

Walther Rathenau

 

 

902) "Wenn ihr ein einziges Zugeständnis gemacht hättet, würde ich mein Volk überzeugt haben. Jetzt bleibt nichts mehr übrig als rohe Gewalt. Die Zukunft liegt in den Händen der jungen Generation. Und die Jugend Deutschlands, die wir für den Frieden und das neue Europa hätten gewinnen können, haben wir beide verloren. Das ist meine Tragik und eure Schuld!"

 

Gustav Stresemann am 13.4.1929 zu Bruce-Lockhart (Mitarbeiter der britischen Botschaft in Berlin)

 

 

904) "Wüßte die Welt nur ein Hundertstel dessen, was die Engländer hier anrichten, würde sich die ganze Christenheit die Kleider zerreißen und zum Himmel schreien wegen dieser unbeschreiblichen Barbarei!"

 

Buren-General J. C. Smuts 1901 an den Präsidenten des Oranje-Freistaates

 

 

905) "...Sherman war der führende Exponent der Rückkehr zur Barbarei, der den Krieg mit Stahl so rücksichtslos führte wie Calvin mit dem Wort ... Terror war die Basis der Strategie Shermans..."

 

J. F. C. Fuller - britischer Generalmajor über den berüchtigten Nordstaaten-General aus dem amerikanischen Bürgerkrieg

 

 

906) "8 Massenmorde werden den Juden zur Last gelegt, der letzte 1950 als Kollektivvergeltung an Hunderten von Arabern."

 

Bronder S. 167 unter Bezugnahme auf Gerhard Ludwig: "Massenmord im Weltgeschehen", Stuttgart 1951. Das Buch listet nur die weltweit verübten Massaker nach Christi Geburt auf und das unvollständig. Hinzu kämen die vielzähligen Ausrottungen nach der Überlieferung im Alten Testament

 

 

907) "Die ersten großen Militaristen der neueren Geschichte, die Militärpolitik machen, sind Karl XII. von Schweden, Peter der Große von Rußland und Ludwig XIV. von Frankreich. In Deutschland beginnt das Problem erst mit Friedrich dem Großen - da sein Vater ... eher Neutralist war."

 

Gerhard Ritter - Historiker

 

 

908) "Wer möchte in Abrede stellen, daß jeder Krieg, auch der siegreiche, ein Unglück für das Volk ist, denn kein Landerwerb, keine Milliarden können Menschenleben ersetzen und die Trauer der Familien aufwiegen."

 

Helmuth Graf von Moltke - preußischer Generalfeldmarschall im Jahre 1881

 

 

909) "... Petersen ..., der unter dem Schriftstellernamen Knut Hamsun unsterblichen Ruhm erntete und als Sohn eines Bauern und größter Dichter seiner Heimat 1920 den Nobelpreis erhielt. Er kommt vom Sozialismus zum Faschismus, vollzieht schon vor dem Ersten Weltkrieg den Schritt von Kierkegaard zu Nietzsche und entwickelt sich, nachdem er die USA als Arbeiter, Handwerker und Journalist kennengelernt hat, zum haßvollen Feinde der Amerikaner und Engländer."

 

Bronder S. 193

 

 

910) "Dem Deutschen, das er mit Männlichkeit, Tapferkeit, Sittlichkeit, Mut und allen positiven Eigenschaften gleichsetzt, stellt er das Jüdische als das Zersetzende, Entwurzelte und deshalb Entwurzelnde gegenüber."

 

Bronder S. 194 über Adolf Bartels ("Geschichte der deutschen Literatur")

 

 

911) "Die Gefahr liegt darin, daß unsere Kraft von einer fremden Rasse zersetzt oder verfälscht wird, daß unsere Wesenseigenart durch eingeflößtes Gift zerstört oder doch unheilvoll verändert wird, daß unsere Weise zu leben nach und nach zugrunde geht."

 

Professor Adolf Bartels - antisemitischer Redakteur und Schriftsteller

 

 

912) "In die Kirche geh'n, heißt dem Teufel in die Falle kriechen! ... Für das ich lebe, weiß ich auch zu sterben. Wir wollen das kommende Deutschland mit deutschem Geiste erfüllen!"

 

Gorch Fock (eigentlich: Johann Kinau) 1916 gefallen (Skagerrakschlacht)

913) "Insgesamt wanderten im 19. Jahrhundert rund fünf Millionen Deutsche aus, weil sie in ihrer Heimat keinen Platz zum Leben mehr hatten!"

 

Bronder S. 199

 

 

914) "In den USA bekennen sich 29 % der Bevölkerung zu einer deutschen Abkunft."

 

demoskopische Erhebung

 

 

915) Das Wort "Nazi" ist nicht nur eine Abkürzung, sondern auch ein Schimpfwort. Nun findet sich aber dieses Kürzel nicht nur in der deutschen Sprache, sondern auch im Hebräischen. Da bezeichnet es einen Menschen, der sich seiner Individualität bewußt ist und gegen die Dogmen der Schriftgelehrten auftritt, einen Menschen, der auch gegen Wucher und Kapitlismus Stellung nimmt. "Nazis" (oder: Nasis) gab es also schon vor 2000 Jahren in Palästina und sie wurden (und werden) auch "Ari" genannt, ein Wort gleicher Bedeutung, das dem deutschen "Arier" und dem griechischen "aristos" (der Beste) gleichkommt. Auch im hebräischen Kulturkreis findet man das Hakenkreuz, beispielsweise im "Aleph", dem ersten Buchstaben des jüdischen Alphabets und auf einer Schekel-Münze des Königs Hiskia von Juda um 700 vor Christus. Es darf als Kuriosum gelten, daß der einzige Kampfflieger des Ersten Weltkrieges, der bereits das Hakenkreuz auf seiner Maschine führte, der hoch dekorierte Jude Fritz Beckhardt aus dem hessischen Wallertheim war.

 

Bronder Zusammenfassung aus S. 227 - 230

 

 

916) "Bei der Geburt des Nationalsozialismus hat der Okkultismus Pate gestanden."

 

Dr. Joachim Besser - Schriftsteller und Jounalist

 

 

917) "Nachdem er 1917 und 1920 in zwei Büchern Telepathie und gedankenlesen als Schwindel und Betrug entlarvt hatte, begann er mit wachsendem Erfolg in diesen Erwerbszweigen sein Geld zu verdienen."

 

Bronder S. 231 über Eric Jan van Hanussen (eigentlich: Herschel Steinschneider) - jüdischer Hellseher, der Berlin mit seiner "Kunst" eroberte und am 24.3.1933 verhaftet und ermordet wurde

 

918) "Schon zeigen sich die Umrisse einer neuen, ariochristlichen Internationale: der Faschismus in Italien, die erwachenden Ungarn, die spanischen Faschisten, der nordamerikanische Kukluxklan und zum Schluß die von der Ariosophie direkt ausgegangene Hakenkreuzbewegung in Deutschland." (1925)

 

919) "Du warst einer unserer ersten Anhänger und Templeisen! Weißt Du, daß Hitler einer unserer Schüler ist! Du wirst es noch erleben, daß er und dadurch auch wir siegen und eine Bewegung entfachen werden, die die Welt erzittern macht!" (1932)

 

Jörg Lanz von Liebenfels (eigentlich: Adolf Lanz) - jüdischer Abkunft, Zisterziensermönch, Urheber der Geheimgesellschaft des Neutempler-Ordens

 

 

920) "Dieser Mann, eine geistig und charakterlich durchaus minderwertige Erscheinung von dunkler Herkunft, war einer der schmutzigsten Antisemiten in Deutschland, dessen Judenhaß klare pornographische und pathologische Züge trug. Der Katholik und Hauptlehrer Julius Streicher kam von Freisinn zur USPD, um sich dann durch antisemitische Schriften hervorzutun... Von den meisten Mitgliedern der NSDAP wurde er als Makel empfunden... Als Besitzer einer der größten pornographischen Buch- und Bildersammlungen der Welt gab er ab 1923 das scheußliche Schmutzblatt "Der Stürmer" heraus, das er zusammen mit dem Juden Jonas Wolk alias Fritz Brandt zu einem antisemitischen Schandfleck entwickelte."

 

Bronder S. 244

 

 

921) "1921 kaufte Hitler mit Geldern, die ihm u. a. von jüdischer Seite her geliehen waren, seinem (Thule-) Ordensmeister Sebottendorf den 'Völkischen Beobachter' für 100.000 Mark in bar ab, wobei sein jüdischer Freund Arthur Trebitsch-Lincoln 30.000 Mark beisteuerte und der Rest wahrscheinlich ganz vom Münchner Kunstverlag Hanfstaengl getragen wurde (Hauptperson war hier ... Dr. Ernst Hanfstaengl, mit einer jüdischen Mutter)"

 

Bronder S. 245

 

922) "In den Anfängen unserer Bewegung haben mich einige Juden finanziell unterstützt. Ich brauchte nur den kleinen Finger auszustrecken und sie hätten sich alle um mich gedrängt. Sie wußten schon, wo was Neues und Lebendiges war."

Adolf Hitler im Gespräch mit dem Danziger Senatspräsidenten Hermann Rauschning ("Gespräche mit Hitler", Wien 1947, S. 224)

923) "Moses Pinkeles alias Ignaz Trebitsch-Lincoln schreibt als wütender Antisemit im 'Völkischen Beobachter' seine Tiraden und Bücher zum gleichen Thema - er behauptet, niemand kenne die Verderblichkeit der jüdischen Rasse besser als er, da er ihr ja selbst angehöre!"

 

Bronder S. 250

 

 

924) "Nicht Stalin, Hitler und Roosevelt führen den gegenwärtigen Krieg, sondern eine Handvoll Männer, die in Tibet leben oder die mindestens dort erzogen waren und jetzt in verschiedenen Teilen der Welt stationiert sind. Wir könnten den Krieg stoppen, aber wie Gott, der schlechte Dinge sich ereignen läßt, greifen wir nicht zu früh ein. Eines Tages, wenn die Zeit reif ist, werden wir die Menschheit aus dieser Katastrophe retten..."

 

Ignaz Trebitsch-Lincoln in "Das Reich" vom 14.11.1943

 

 

925) "Es ist nicht undenkbar, daß auch Trebitsch-Lincoln sich wie Gurdjieff, Crowley oder etwa Haushofer übersinnliche Erkenntnisse in einem tibetanischen Kloster geholt hat."

 

E. R. Carmin in "Das schwarze Reich", S. 80

 

 

926) "Im Oktober 1943 meldete der japanische Rundfunk, Trebitsch-Lincoln sei in einem Krankenhaus in Shanghai gestorben. ... Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs jedenfalls ließ der amerikanische Geheimdienst das Grab von Trebitsch-Lincoln auf dem europäischen Friedhof von Shanghai öffnen. Und man staunte: Der Sarg in dem Grab war leer..."

 

E. R. Carmin in "Das schwarze Reich", S. 81

 

 

927) "Taufe und sogar Kreuzung nützen gar nichts. Wir bleiben auch in der hundertsten Generation Juden wie vor 3000 Jahren. Wir verlieren den Geruch (Foetor judaicus) unserer Rasse nicht, auch in zehnfacher Kreuzung. In jeglicher Beiwohnung mit jeglichem Weibe ist unsere Rasse dominierend; es werden junge Juden daraus."

 

Eduard Gans - jüdischer Professor

 

 

928) "Rasse ist alles; es gibt keine andere Wahrheit. Und jede Rasse muß zu Grunde gehen, die ihr Blut sorglos Vermischungen preisgibt."

 

Benjamin Disraeli (Lord Beaconsfield) - britischer Premierminister und Jude in seinem Roman "Coningsby, oder das neue Geschlecht"

 

929) "Niemand darf das Rassenprinzip, die Rassenfrage gleichgültig behandeln. Sie ist der Schlüssel zur Weltgeschichte; und nur deshalb ist die Geschichte häufig so konfus, weil sie von Leuten geschrieben worden ist, die die Rassenfrage nicht kannten und ebensowenig die dazu gehörenden Momente. Aber die Semiten üben augenblicklich (1881) durch ihre kleinste, aber eigentümlichste Familie, die Juden, einen außerordentlich großen Einfluß in allen Geschäften aus. Es gibt keine Rasse, die mit einem solchen Grade von Hartnäckigkeit und Organisationstalent ausgestattet ist. Diese Eigenschaften haben ihnen einen noch nie dagewesenen Besitz und unermeßlichen Kredit gesichert. Was verstehen sie unter lateinischer Rasse? Sprache und Religion machen keine Rasse - das Blut macht sie."

 

Benjamin Disraeli (s.o.) in seinem Roman "Endymion", der als Testamentsbeichte seines Lebens gilt

 

 

930) "Wie ich höre, ist Eliot am englischen Firmament an die Stelle von Chesterton usw. getreten... Was mich an die Tage erinnert, da das 'Quaterly' in seiner üblichen Mir-nichts-dir-nichts Manier einen gewissen Waugh beauftragte, Eliots beste Gedichte als das Werk eines 'betrunkenen Heloten' abzutun..."

 

Ezra Pound

 

 

931) "Es ist leicht, ins Übermaß zu fallen; es ist schwer, fest in der Mitte zu stehen."

 

Konfuzius

 

 

932) "Die meisten Menschen sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um boshaft zu sein."

 

933) "Wo Rassen gemischt sind, ist der Quell großer Kulturen."

 

934) "Die Menschen drängen sich zum Licht, nicht um besser zu sehen, sondern um besser zu glänzen."

 

935) "Demokratische Einrichtungen sind Quarantäne-Anstalten gegen die alte Pest tyrannenhafter Gelüste; als solche sehr nützlich und sehr langweilig."

 

936) "Das Interesse am Wahren hört auf, je weniger es Lust gewährt."

 

937) "Auch große Geister haben nur ihre fünf Finger breite Erfahrung - gleich daneben hört ihr Nachdenken auf, und es beginnt ihr unendlich leerer Raum und ihre Dummheit."

 

Friedrich Nietzsche (932 - 937)

 

 

938) "Hans Leyendecker, der Enthüller, hat eine Durststrecke hinter sich. Nach Bad Kleinen hätte er am liebsten hingeworfen. Er hatte sich auf einen Informanten verlassen und sich mit der These, dass der Tod des Terroristen Grams eine polizeiliche Hinrichtung gewesen sein könnte, zu weit aus dem Fenster gehängt."

 

Lübecker Nachrichten vom 31.8.2000

 

Anmerkung: Der beamtete Informant, der Leyendecker erst anspitzte und dann hängen ließ, ist hinreichend bekannt. Er hat eine - seine fachlichen und charakterlichen Voraussetzungen weit übersteigende - Karriere gemacht, wobei natürlich auch seine Freunde aus dem LIONS-Club mächtig mitgeholfen haben. Aber vielleicht werden die Eltern von Grams das eine oder andere Wiederaufnahmeverfahren in die Wege leiten, wenn Leyendeckers wankelmütiger Informant auch dort bekannt wird.

 

 

939) "Saxe liebt den Filz am Holstentor... Zu den Bewunderern des 46-Jährigen (Künstler Wolfram Odin) zählte auch der Bürgermeister Bernd (eigentlich: Hans) Saxe, der Gefallen an einem mit Filz und sechs Holstentoren umgearbeiteten Kuchenbleck fand und spontan entschied: 'Das Werk kaufe ich privat, hänge es in meinem Büro auf und nenne es Filz am Holstentor."

 

Lübecker Nachrichten vom 10.9.2000

 

 

940) "Die Meinungsfreiheit gebietet, dass der Staat nicht zwischen 'guten' und 'bösen' Meinungen oder zwischen 'rechten' und 'linken' Positionen unterscheidet."

 

Hans Peter Bull - Professor für öffentliches Recht an der Universität Hamburg und ehemaliger Innenminister des Landes Schleswig-Holstein

941) "Die Buddenbrooks sind ein Sammelplatz von Anspielungen, Zitaten, Motiven und Themen der von Thomas Mann bis dahin rezipierten skandinavischen Literatur."  -  Der Aufbau stammt aus den Kaufmannsromanen des Norwegers Alexander Kielland. Die Liebesgeschichte zwischen Tony und Morten kommt aus drei Vorlagen, nämlich von Alexander Kielland, Hans Christian Andersen und Knut Hamsun. Das sind nur zwei von diversen Ergebnissen der literarischen Spurensuche im Norden.

 

Daniel Linke und Lübecker Nachrichten vom 21.9.2000 (zusammengefaßt)

 

 

942) "Tatsache ist, dass man manchen Personen nicht mit milden geistreichen Methoden beikommen kann, sondern nur durch die Nachahmung ihrer eigenen Grauenhaftigkeit. Das verstehen Öffentlichkeit und Justiz nicht immer."

 

943) "Thomas Mann kommt bei mir zunehmend unfreundlich vor. Zurecht, denn er war ein Riesen-Esel. ... Meine Kritik basiert auf der Lektüre der Tagebücher seiner Züricher Zeit. Da ist er ein derartiger Widerling, ein über die Maßen vergreister Dummkopf, der aus Eitelkeit unbedingt als Ziel seines Lebens noch einen überdies verbrecherischen Papst aufsuchen will, um mit ihm sein Stelldichein zu feiern."

 

Eckhard Henscheid in Lübecker Nachrichten vom 21.9.2000

 

 

944) "Auch das Oberlandesgericht Schleswig unterstrich in seinem Beschluß, dass trotz des zweimaligen Freispruchs eines libanesischen Heimbewohners davon auszugehenist, dass Bewohner den Brand verursachten."

 

Pressemitteilung aus September 2000

 

 

945) "Der flüchtige Ex-Verteidigungsstaatssekretär Holger Pfahls hat nach Informationen der 'Zeit' für seine Dienste beim Verkauf der Leuna-Raffinerie an den Elf-Konzern mindestens 17 Millionen Mark kassiert."

 

Lübecker Nachrichten vom 28.9.2000

 

 

946) "Ein Schweizer Untersuchungsrichter hat die deutsche Justiz aufgefordert, sich mit den Schmiergeld-Vorwürfen um die Privatisierung der Leuna-Raffinerie zu befassen. Bundesjustizministerin Hertha Däubler-Gmelin zeigte sich verwundert, dass keine deutsche Staatsanwaltschaft in dem Fall ermittle..."

Lübecker Nachrichten vom 7.10.2000

947) "Es geht nicht um den Streit 'links' gegen 'rechts'. Es geht um den Konflikt 'unten' gegen 'oben'. Da sollte sich niemand Sand in die Augen streuen lassen oder auf Nebenkriegsschauplätzen verzetteln."

 

Detlef Winter

 

 

948) "Geregelte Zuwanderung liegt in unserem nationalen Interesse. Dafür müssen wir aber unsere Interessen noch definieren. Diese notwendige Diskussion zu tabuisieren ist jedenfalls der falsche Weg - Demokratie lebt vom offenen Diskurs."

 

Jörg Schönbohm - Innenminister in Brandenburg (LN vom 18.10.2000)

 

 

949) "Grund (für den Unmut in der SPD) ist die harsche Kritik der CDU an dem geplanten Beratervertrag zwischen Lübecker Hafen-Gesellschaft und Alt-Bürgermeister Michael Bouteiller (SPD). Denn Bouteiller hatte den LHG-Geschäftsführern den Vertrag verlängert und eine geringe Beteiligung an der Gesellschaft angeboten. Der Vorwurf von 'rotem Filz' machte die Runde."

 

Lübecker Nachrichten vom 18.10.2000

 

 

950) "Saxe erweist sich zunehmend als Sozial-Rambo, den die Lübecker im vergangenen Jahr durch ihr Kreuz bei Saxe verhindern wollten."

 

Antje Jansen (parteilose Ex-GRÜNE) in LN vom 18.10.2000

 

 

951) "Die Richter wehren sich in der aktuellen Rechtsextremismus-Debatte gegen politischen Erwartungsdruck auf die Rechtsprechung. Hintergrund sind Äußerungen von Politikern, wonach die Justiz gegen Rechtsextremismus besonders schnell und hart entscheiden müsse."

 

Lübecker Nachrichten vom 18.10.2000

 

 

952) "Die Justiz braucht nicht den 'Haftgrund der Glatzköpfigkeit'. ... Der staatliche Strafanspruch für einen Stiefeltritt bemisst sich nicht danach, ob die Schnürsenkel weiß oder rot waren."

 

Andreas Martins - Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Richterverbandes (LN vom 18.10.2000)

953) Guido Knopp (52) hat sich übrigens ganz bewusst dazu entschieden, Holokaust mit 'k' zu schreiben - "um mit der deutschen Schreibweise die deutsche Verantwortlichkeit zu unterstreichen".

 

Lübecker Nachrichten vom 17.10.2000

 

Anmerkung: Es genügt, darauf zu verweisen, was Ernst Nolte, Martin Walser und Norman Finkelstein dazu gesagt haben.

Man sollte nicht nur der Gräuel der Judenvernichtung gedenken, sondern auch der Massaker des Pol Pot, der Türken an den Armeniern und der Weißen an den Indianern und Negersklaven

 

 

954) "Wir brauchen keinen 'Aufstand der Anständigen', wie es Kanzler Schröder forderte. Was wir brauchen, ist insgesamt mehr Anstand und mehr Normalität! Keine überdrehte, sensationslüsterne Medienwelt, die alles immer mehr hochspielt..."

 

Rudolf Gulich (LN-Leserbrief vom 11.10.2000)

 

 

955) "Wem gehört die Einheit? Der CDU/CSU sicher nicht, auch nicht Helmut Kohl. Er war nur zufällig Kanzler zum Zeitpunkt. F.J. Strauß hat als letzte Amtshandlung der Honeckerbande mit einem Millionenkredit einen früheren Zusammenbruch verhindert. Die SPD war für die Deutsche Einheit, wenn auch einige vor den Folgen der Deutschen Einheit 'gewarnt' haben. Nein, das Volk hat sich selbst befreit. In diesem Fall stimmt die Aussage von Bundeskanzler Schröder, dass die Mauer vom Osten aus eingedrückt wurde."

 

Werner O. Kramer (LN-Leserbrief vom 11.10.2000)

 

 

956) Wieder einmal waren die Bürger den Politikern an Intelligenz, Liberalität, Rechtsgefühl und Weitsicht überlegen. Nach einer Befragung der "Lübecker Nachrichten" (Ausgabe vom 29./30.10.2000) waren 77 % der Leser gegen ein Verbot der NPD. Hätten die versammelten Verfassungsorgane einschließlich des BIM Otto Schily auf sie gehört, wäre ihnen das Waterloo vor dem Bundesverfassungsgericht erspart geblieben.

 

957) "Eine parlamentarische Demokratie äußert sich mit Argumenten gegenüber der Gewalt. Die Form, die Sie wählen, den politischen Gegner zu personalisieren und mit Häme, Hass, Verteufelung und Hysterie zu überschütten und zu bekämpfen, ist ein politischer Ungeist, der überwunden schien..."

Winfried Veldung in LN-Leserbrief zum Thema Rechtsextremismus (23.8.00)

958) "Da komme ich gerade aus Israel zurück und musste aufgrund der in den deutschen Medien stattfindenden Berichterstattung über Rechtsextremismus den Eindruck gewinnen, in der Bundesrepublik habe eine postnationalsozialistische Revolution stattgefunden.  Ich besorge mir also sicherheitshalber den aktuellen Bericht des Bundesinnenministeriums zur Extremismus-Lage in Deutschland. Und dort lese ich folgenden Satz: 'Die innere Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird ... ausschließlich von gewalttätigen Linksextremisten bedroht'."

 

Zwi Lewloah in LN-Leserbrief vom 23.8.2000

 

 

959) "Unsere Präsidenten sind mehr und mehr marginalisiert worden, und das Land wird von den großen Konzernen dominiert, welche die Kandidaten finanzieren, damit diese kandidieren. Diese Wahl wird zwei Milliarden Dollar kosten - wo bleibt da noch Raum für Politik?"

 

960) "Europäer glauben gerne, wir wären eine reiche, freie, unabhängige und glückliche Nation. 80 % geht es nicht sonderlich gut. Ein Prozent verfügen über den gesamten Besitz und 20 % arbeiten für diese Elite - denen es gut geht."

 

Gore Vidal - Enkel des Gründers und ersten Senators von Oklahoma und Vetter des ehemaligen US-Vizepräsidenten Al Gore über die USA (959 + 960)

 

 

961) "In der Stimme war kein Eifer, wenn Finkelstein den angeblichen Mißbrauch des Holocaust-Gedenkens anprangerte, die These von der Einzigartigkeit des nationalsozialistischen Völkermordes eine Keule nannte, geschwungen zur Ablenkung von anderen Menschheitsverbrechen. 'Das ist intellektueller Terrorismus', hämmerte er in steten Schlägen in den Saal, 'der Abwurf der Atombombe war auch einmalig'."

 

Berliner Zeitung vom 9.2.2001 über Professor Norman Finkelsteis Präsentation seines Buches "Die Holocaust-Industrie"

 

 

962) "Ein französischer Polizist, der sich mit Übereifer an der von den Nazis angeordneten Judendeportationen beteiligt hat oder der lettische Anteil an der 'Endlösung', ist mehr zu verurteilen, als der Deutsche, der eine jüdische Familie in seiner Schrebergartenlaube versteckt hat."

 

Detlef Winter - Beitrag zur Schärfung des Gerechtigkeitsgefühls

 

 

963) "Warum hört keiner auf Boenisch, Erfolgstrainer von einst, der davor warnt, seine Beton-Taktik aus dem Leichenkeller zu holen?"

 

Michael Jürgs in "Die Woche" vom 9.2.2001

 

 

964) "Ich war und bin ein Freund Israels und empfinde es als selbstverständlich, daß jeder Jude, der es möchte, in einem eigenen Staatswesen, Israel eben, in gesicherten Grenzen ruhig und in Frieden leben kann. Was aber heute von diesem Staat ausgeht und sich in den von Israel besetzten gebieten abspielt, verdient in aller erster Linie unsere Solidarität mit dem palästinensischen Volk. Frau Eymer in Stammbuch, daß die Deutsch-Israelische Gesellschaft ihrer Satzung untreu wird, wenn sie zum verlängerten Sprachrohr des Israelischen Propagandaministeriums mutiert."

 

Joachim Dreibholz in LSZ vom 31.10.2000 (Frau Anke Eymer ist langjähriges MdB für die CDU, im LIONS-Club und Anhängerin von Kohl)

 

 

965) "Ihr Herrschaften im (Lübecker) Rathaus, forscher junger Bürgermeister (Saxe), promovierter Baudirektor (Zahn), tatkräftiger Wirtschaftssenator (Halbedel) und hunderte von beamteten und anderen Fachleuten in den zuständigen Ämtern und Behörden: So kann es doch nicht weitergehen! Kommen wir denn nie aus den negativen Schlagzeilen?"

 

Leser-Meinung von Helge Janssen in LN vom 7.11.2000

 

 

966) "Der Schänder des Grabes von Ignatz Bubis, Meir Mendelssohn, ist gestern Abend in Frankfurt am Main eingetroffen. Er sagte, er sei nach Deutschland gekommen, um seine Tat öffentlich zu machen. Bubis sei 'ein schlechter Mensch' gewesen. ... Mendelssohn verteidigte seine Tat mit den Worten, Bubis habe illegale Immobiliengeschäfte betrieben. Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland habe aus dem schlechten Gewissen der Deutschen Kapital geschlagen."

 

"15 Uhr Aktuell" vom 17.8.1999

 

 

967) "Das ist Lübecker Filz, wie er schlimmer nicht sein kann."

 

Wolfgang Kubicki im Mantik-Rohwer-Untersuchungsausschuß des schleswig-holsteinischen Landtages (LN vom 23.1.2001). Damit hat Kubicki zwar grundsätzlich recht, allerdings sitzt er im Glashaus

968) "Klaus Schlie, CDU-Obmann im ... Untersuchungsausschuss ..., befürchtet, 'dass mögliche Erinnerungslücken mit erstaunlichen Karriere-Sprüngen belohnt werden'. Stein des Anstoßes sind mittelbar Vorgänge um Staatssekretär Uwe Mantik (LIONS-Club), gegen den die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Untreue und der Bestechlichkeit ermittelt. Alle Personen ... , die mit der Weiterleitung eines vertraulichen Vermerks der Staatsanwaltschaft in dieser Angelegenheit befasst waren, seien in den vergangenen Wochen auf der Karriereleiter nach oben geklettert."

 

Lübecker Nachrichten vom 26.1.2001

 

 

969) "Bürgermeister Saxe sagt Kiel den Kampf an."

 

Lübecker Nachrichten-Headline vom 31.1.2001

 

 

970) "Ich bitte Sie, nicht immer nur zu jammern."

 

Wirtschaftsminister Bernd Rohwer (SPD) zu Bürgermeister Bernd Saxe (SPD) in LN vom 2.2.2001

 

 

971) "Ich wollte früher Sängerin werden, wollte wie Maria Callas sein. Sie war mein großes Vorbild. Sie war perfekt, sie war ein Star, dem alle zu Füßen lagen."

 

Heide Simonis geb. Steinhardt (LN vom 1.1.2001)

 

 

972) Mallorca den Deutschen!

 

Dionys Jobst - MdB der CSU

 

973) Ausgehverbot für Jugendliche!

 

974) Auftrittsverbot für Madonna!

 

975) Kein Sex für Aids-Kranke!

 

Norbert Geis - MdB der CSU

 

976) Urlaubsreise nur alle fünf Jahre!

Halo Saibold - MdB Bündnis 90/Grüne

977) Ausweispflicht für Haustiere!

 

Jürgen Koppelin - MdB der FDP

 

978) Geburtenprämie für Mütter!

 

Benno Zierer - MdB der CSU

 

Anmerkung: 972 - 978 durchaus ernstgemeinte Vorschläge von Hinterbänklern des Bundestags im Sommertheater. Gradmesser für Inkompetenz und Niveaulosigkeit hochbezahlter Volksvertreter.

 

 

979) "Nachdem die alten Griechen und die Römer homosexuelle Praktiken gesellschaftsfähig machten, ging es mit deren Kulturen steil bergab. Das droht auch Deutschland."

 

Christel Faber Pohnsdorf-Stockelsdorf (LN-Leserbrief vom 23./24.7.2000)

 

 

980) "Es ist eine Binsenweisheit, eine seit langem fundierte Tatsache, dass die meisten Homosexuellen ein eher neurotisches Problem haben."

 

Christian Tomm Stockelsdorf (LN-Leserbrief vom 23./24.7.2000)

 

 

981) "Homosexualität ist die freiwillige Selbstzerstörung der eigenen Menschenwürde."

 

Immanuel Kant

 

 

982) "So wird der Gleichstellungszug weiter rollen Richtung Sodom und Gomorrha."

 

Jochen Wesenberg Berkenthin (LN-Leserbrief vom 23./24.7.2000)

 

 

983) "Ich werde nicht müde werden, weiterhin gegen die Infektion der deutschen Justiz durch Altnazis und die Gefahr des Wiederauflebens nationalsozialistischer Ideen aufgrund des illegalen Fortbestehens des Dritten Reiches zu bekämpfen!"

 

Rechtsanwalt Rolf Bossi (CSU)

984) "Charakter oder Karriere!"

 

Beförderungsgrundsatz in der schleswig-holsteinischen Justiz

 

 

985) "Die deutsche Geschichte ist eine Geschichte des versäumten Widerstandes."

 

Günter Grass

 

 

986) "Was Schleswig-Holstein anbetrifft, hat Hitler das Volk weder verführt, noch vergewaltigt. Er faßte vielmehr zusammen, was ohne ihn entwickelt und zur Reife gediehen war, und bündelte es zu der spezifisch deutschen Form des Faschismus."

 

"Wir bauen das Reich", S. 137

 

 

987) "Bill (Clinton) hätte mich als Anwalt engagieren sollen, ich hätte ihm helfen können. Ich hätte ihm ein Attest besorgt, auf dem steht: 'Er leidet unter Streß, er braucht drei Blow-jobs am Tag. Wenn es schlimmer wird auch fünf."

 

Keith Richards - Rolling Stone (DER SPIEGEL vom 2.11.1998)

 

 

988) "Aufrecht geht mir beizeiten, meine Brüder!"

 

Dr. Julius Leber - Sozialdemokrat und am 5.1.1945 hingerichteter Widerstandskämpfer gegen die Nazi-Verbrecher

 

 

989) "Wer zu und (den Sozialdemokraten) kommt, wer mit uns kämpfen will, der hat keinen Vorteil zu erwarten, sondern nur Nachteile, wer in unseren Kreis kommt, der muß zahlen, arbeiten, leiden."

 

Karl Julius Vahlteich - SPD-Abgeordneter am 6.3.1880 im Reichstag

 

 

990) "Niemand kann zwei Herren dienen; entweder er wird den einen hassen und den anderen lieben, oder er wird dem einen anhangen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon."

 

Jesus Christus - Bergpredigt (Matthäus 6, 24)

991) "Widerstand meint Kampf gegen staatliches Unrecht. Voraussetzung dafür ist, daß der Staat nicht höchster Wert ist, sondern daß Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung gewogen und möglicherweise zu leicht befunden werden können."

 

Fritz Bauer - Generalstaatsanwalt in Frankfurt am Main, hervorragender Jurist, Jude, sorgte für die Enttarnung des Massenmörders Adolf Eichmann, wollte die hochkarätigen Mitwisser (Oberlandesgerichtspräsidenten und Generalstaatsanwälte) der Massentötung von Behinderten vor Gericht stellen, wurde vermutlich (in ähnlicher Weise wie Uwe Barschel) ermordet.

 

 

992) "Die Deutschen müssen sich fragen, ob die Menschenrechte in unserem Land tatsächlich den Stellenwert haben, der ihnen nach unserer Verfassung und der Überzeugung aller Demokraten gebührt."

 

Wolfgang Thierse - Bundestagspräsident

 

 

993) "Die heutige politische Justiz judiziert aus dem gleichen gebrochenen Rückgrat heraus, aus dem das Sondergerichtswesen (Hitlers) zu erklären ist."

 

Dr. h.c. Max Güde ehemals Generalbundesanwalt

 

 

994) "Nicht die Politik verdirbt den Charakter, sondern ein verdorbener Charakter verdirbt die Politik."

 

Julius Raab - österreichischer Politiker (1891 - 1964)

 

 

995) "Wenn ihr in Rente geht, dann habt ihr solch einen krummen Rücken, daß ihr euch selber einen blasen könnt!"

 

Horst Schimanski - Tatort-Kommissar a.D.

 

 

996) "Für den Richter ist der Hang nach oben auch eine Form der Käuflichkeit - und zwar die schlimmste."

 

Alexis de Tocqueville

 

 

997) "Die Kirche muß kämpfen. Aber nicht mehr der Kommunismus ist der Feind, sondern geheimbündlerische Logen und Orden..."

 

Leoluca Orlando - Bürgermeister von Palermo und Nummer eins auf der Todesliste der Cosa Nostra

 

 

998) "Ich halte das Wort von der Staatsanwaltschaft als der objektivsten Behörde der Welt für eine maßlose Übertreibung und Herabsetzung aller anderen ... Staatsbehörden."

 

Professor Dr. Heribert Ostendorf - Generalstaatsanwalt a.D.

 

 

999) "Wer mistet endlich unseren Saustall Justiz aus?"

 

BILD - Zeitung vom 28.1.1994

 

 

1000) "Haltet immer ein Stück Abstand zur akademischen Sozialisation"

 

Schneider-Raue im "Handbuch des Journalismus"

 

 

1001) "Der heimliche Häuptling der Republik, der Zentralratsvorsitzende Ignaz Bubis, ist ebenfalls Lions-Löwe. Seine Karriere begann mit einer Zuchthausstrafe von 12 Jahren, der er sich durch Flucht entzog. Das Landgericht Dresden hatte ihn 1952 als Großschwarzhändler und Spekulationsverbrecher überführt. Wenn Bubis dafür heute angeblichen Antisemitismus in der jungen DDR verantwortlich macht, ist das ausgemachter Unfug. Zu jener Zeit hieß die Justizministerin Hilde Benjamin, sie war Jüdin. Der Spionagechef war der Jude Markus Wolf; Kirchenminister der Jude Gysi (senior). Staatsdichter war der Jude Stefan Heym."

 

Winter / Haferbeck in "Die Rechtsbeugermafia" S. 348

 

 

1002) "Ich begreife nicht, wie sich Juristen in der Skala der angesehensten Mitbürger und Berufe trotz allem hartnäckig an vorderster Stelle halten können. Ich werde es nie begreifen, weil mir auch partout kein einziger Grund dafür einfällt."

 

Berthold Drücker - Redakteur in einem Kommentar "Und wer greift sich die Juristen"

1003) "Ich habe in Schleswig-Holstein, in einem ganzen Bundesland, noch keinen nichtkorrupten Anwalt, Richter oder Staatsanwalt kennengelernt, bis heute!"

 

Kreisoberinspektorin Marion Dellnitz - Epenwöhrden

 

 

1004) "Die Lübecker Justiz ist ... das Musterbeispiel einer nationalsozialistischen Gemeinschaft."

 

Dr. Curt Rothenberger - OLG-Präsident in Hamburg, Gau-Rechtsamtsleiter und Staatssekretär im Reichsjustizministerium

 

 

1005) "In der Beförderungspraxis muß sichtbar - und zwar geräuschlos - werden, daß unsere Regierung CDU-Freunde am ehesten für geeignet hält, CDU-Politik an Ort und Stelle zu verwirklichen."

 

Dr. Dr. Uwe Barschel - 1974

 

 

1006) "Sie (die deutschen Richter) taumeln vom Rauschtrank und wanken beim Schauen und schwanken beim Richten. Einer Vogelscheuche im Gurkenfeld gleichen sie. Ich bin es müde, sie zu ertragen."

 

SPIEGEL-Satire

 

 

1007) "Die besten Kräfte stecken im Volke, in der Arbeiterschaft, die gilt es zu wecken!"

 

General Erich Ludendorff

 

 

1008) "Der Präsident des Oberlandesgerichts reiht sich in die Gemeinschaft der Obereunuchen dieser Republik ein, für die Gewissenlosigkeit und Gleichgültigkeit in der Rechtspflege oberstes Gebot, ein Kampf ums Recht dagegen eine gravierende Normabweichung ist."

 

Ein Rechtsanwalt aus NRW, der für diesen Spruch nicht das Bundesverdienstkreuz erhalten hat, sondern trotz der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 14.7.1987 zu einer drakonischen Geldbuße von 10.000 DM verurteilt wurde.

 

1009) "Wenn ich alles sagen würde, was ich weiß, bräuchten die C-Parteien (CDU/CSU) die nächsten 20 Jahre zu keiner Wahl mehr antreten."

 

Franz Josef Strauß auf einer Feier seines Spezis Jahn (Hähnchenbrater)

 

 

1010) "Gegen andere Parteien braucht man die Justiz nicht - das dauert zehn Jahre. So etwas hieße, Scheiße nach Gestank zu sortieren."

 

Glogowski - seinerzeit niedersächsischer Ministerpräsident

 

 

1011) "Es ist jedem erlaubt, zu sagen, was er will; aber es steht der Presse frei, davon Kenntnis zu nehmen oder nicht. Sie kann jede 'Wahrheit' zum Tode verurteilen, indem sie ihre Vermittlung an die Welt nicht übernimmt, eine furchtbare Zensur des Schweigens, die um so allmächtiger ist, als die Sklavenmasse der Zeitungsleser ihr Vorhandensein gar nicht bemerkt."

 

Oswald Spengler

 

 

1012) "Die Tarifparteien haben sich meilenweit von ihren Mitgliedern entfernt."

 

Bernd Rüthers - Professor für Arbeitsrecht

 

 

1013) "Die Sammlung der Fehlurteile bundesdeutscher Gerichte spiegelt eine Gedankenführung bei Richtern wider, die mit demokratischem Verständnis nichts gemein hat; gleichwohl setzt keine Partei eine Änderung des Zustandes der dritten Gewalt in die erste Reihe ihrer Forderungen."

 

Ulrich Wickert

 

 

1014) "Rotarier, Lions, Kiwanis-Krieger und Logen-Brüder sind für den demokratischen Rechtsstaat eine erheblich stärkere Bedrohung als es die RAF nebst Antiimperialistischer Zellen waren und NPD, DVU und Republikaner zusammen je sein werden."

 

Detlef Winter

 

 

1015) Einen Generalverdacht gegen alle Wehrmachtssoldaten lehnt der Potsdamer Historiker Rolf-Dieter Müller in einem Interviev des SPIEGEL vom 7.6.1999 ab. Vor allem wehrt er sich gegen eine pauschale Verunglimpfung der heute noch lebenden Kriegsteilnehmer: "Die meisten waren Anfang zwanzig, als sie aus dem Krieg kamen. Die Ausstellungsmacher ('Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944') erwarten offenbar von ihnen, daß sie sich jetzt als Generation schuldig bekennen. Das ist unfair und anmaßend, wenn man bedenkt, daß diese Generation die Bundesrepublik aufgebaut hat."

 

Mensch und Maß 13 / 1999 / 613

 

 

1016) "Daß jetzt ein reicher Jüngling kommt und mit Hellern und Batzen um sich wirft, damit alles noch einmal von vorne losgeht, bestätigt voll das bekannte Diktum von Marx, wonach viele Dinge zweimal passieren: einmal als Tragödie, das zweite Mal als Farce."

 

Die Welt über Jan Philipp Reemtsma

 

 

1017) "Nehmen Sie mal die beigefügte Schrift 'Marcel Reich-Ranicki / Eichmann von Kattowitz" mit ins Bett. Ein gewaltiger Völkermörder läuft mit Bonn-Berliner Regierungsbeifall frei durch die Glotze. Der US-Jude John Sack lastet ihm 80.000 bis 100.000 ermordete deutsche Kinder, Frauen und Alte an - die Hamburger Staatsanwaltschaft erlaubt ausdrücklich den 'Eichmann von Kattowitz'."

 

Ritterkreuzträger Hennecke Kardel an Bundespräsident Johannes Rau (Brief vom 12.8.1999)

 

 

1018) "Unser Rau - vor gut zwei Wochen erst beim Schwerst-Kriminellen Hassan II. in Marokko (das 'Hamburger Abendblatt' am 26.7.1999: 'angehäuft das größte Vermögen des Planeten' - 'viele Milliarden auf 20 Konten bei internationalen Banken' - 'einmal pro Woche eine Boing 747 von Casablanca nach Rio, um Grundstoffe zur Drogenherstellung...') ist in Tränen aufgelöst, in der Glotze gerade zu besichtigen."

 

Ritterkreuzträger Hennecke Kardel über Rau (Brief vom 15.8.1999)

 

1019) "Grabschänder Meir Mendelssohn erklärt seine Tat damit, der Bubis sei gewesen: 'ein Krimineller', 'ein Nazi-Kollaborateur', 'ein Bordell-Betreiber' und 'er hat sein Jüdisch-sein ausgenutzt, er war ein Dieb, ein Betrüger und ein Lügner' und: 'Wenn man den Taten von Bubis nachforscht, wird man schreckliche Dinge herausfinden'."

Hennecke Kardel zitiert Meir Mendelssohn über Ignatz Bubis (15.8.1999)

1020) "Mit Ihrem Buche RECHTSBEUGERMAFIA und ihrem FILZBECK für LÜBECK haben sie in das Wespennest an der Trave gestoßen. Die Neo-Nazi-Staats-Juristen schwirren begünstigend herum. - Wie sonst ist zu erklären, daß einem Lübecker Strafgefangenen mit Hitler-Wahn das Kardel-Buch 'HITLERS VERRAT' nicht ausgehändigt wird? Die Gefahr: Es könnte ihn zum Hitler-Gegner machen und - das darf ganz offenbar nicht sein. - Für das Buch ist der Verfasser (Kardel) von der AO (Auslands Organisation) der NSDAP per Einschreiben 'zum Tode verurteilt' worden. Bei Anreise wurde der schwerbewaffnete Täter von deutscher Polizei erschossen, Klaus-Ludwig UHL sein Name..."

 

Hennecke Kardel an Detlef Winter (7.9.1999)

 

 

1021) "Warum sollen wir einen Mann angreifen, der uns so viele Milliarden gebracht hat?"

 

Dr. Marx - ehemals Herausgeber der Allgemeinen Jüdischen Zeitung über die Schonung des Hans Maria Globke (Verfasser und Kommentator der judenfeindlichen Rassegesetze der Nazis)

 

 

1022) "DIE MEDIEN - DER MÜLL - UND DER TOD ... da befragt Anfang August 1999 das 'Erste' (ARD) den Vize-Präsidenten der 'Jewish Claims Conference' - eben den Multi-BUBIS - zu den dort gerade verschwundenen Milliarden und dabei zeigt es klassisches: den wortlosen Abgang, das Verschwinden des Gewaltigen, in einem engen Hausflur. '...über mehrere Wochen und in Dutzenden Telefonaten um ein Interview ersucht. Leider ohne Erfolg.' Der Berliner Ortssender bringt paar Tage später die gleiche Show - jedocj: Die störende Frage ist rausgeschnitten ... - 'seid umschlungen, Millionen'."

 

Hennecke Kardel Flugblatt "Deutschlands Staatsfeind Nummer eins - Hans Maria Globke" - Die Schweiz verweigert ihm nach Pension die Niederlassung

 

 

1023) "Liebe zu Deutschland ist Nekrophilie."

 

1024) Die Deutsche Einheit ist "ein perverser Verfassungsauftrag."

 

Jan Philipp Reemtsma DM-Milliardär durch illegale Handlungen seines Vaters

 

Anmerkung: Warum haßt und verunglimpft dieser Mann sein Vaterland in so schäbiger Art und Weise?

 

 

1025) "Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren."

 

Römerbrief 3 / 23

 

 

1026) Bei der Beerdigung des 'furchtbaren Juristen' Dr. jur. Wolfgang Neuschild am 20.9.1999 gab es Randale. Blut floß. Zensor im Auftrag Reemtsmas? Jan Philipp Reemsma und Wolfgang Neuschild waren Kumpane aus den 1970ern - aus der Szenekneipe 'Schröder' in der Hegestraße. Kardels Schrift 'REEMTSMAS HEER-SCHAU' läuft und lief ... bis Neuschild des Vorsitz der Pressekammer am Landgericht Hamburg (24. ZK) übernimmt. Prompt kassiert Ritterkreizträger Kardel zwei Jahre Beugehaft wegen des Zitats aus einer regierungsnahen Bonner Zeitung (Bilder der Ausstellung seien 'retuschiert'). Neuschild erfand die Quadratur des Kreises mit Ablehnung eines Rechtsanwalts trotz Anwaltszwangs und Außerkraftsetzung der einschlägigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts zum Zitat, zur Meinungsfreiheit (1 BvR 1555/88) nebst kurzer Verjährung des Landespressegesetzes. Als Komplizen heuerte er Polit-Kriminelle an..., die sich rühmten, Wrocklages Wagen in Brand gesteckt zu haben und die ihm durch Einbrüche Verfolgungsmaterial beschafften... Der alte Reemtsma schmierte Reichsminister Hilferding, auch Brauer, dann Göring und später bekam der Konzern eine Strafe im Hamburger Partei-Spenden-Prozeß. Liegt das Schmieren im Blute?

 

Hennecke Kardel - Zusammenfassung einer Flugschrift offenbar aus September oder Oktober 1999

 

 

1027) "Wir Juden finden immer einen Weg, um uns ausfindig zu machen - das haben wir in der zweitausendjährigen Geschichte der Vertreibung und Zerstreuung in alle Welt gelernt."

 

Jisroel Ben Jehoschua 'Ignatz' Bubis

 

 

1028) "Zum Tod von Ignatz Bubis - Sein Grab wird in Israel sein. Der Gedenkstein gehört mitten in den öffentlichen Raum seines jahrzehntelangen Wirkens."

 

Frau Professor Dr. Rita Süssmuth in der "Welt am Sonntag" vom 15.8.1999

 

 

1029) "Wenn alle Steine, die von deutschen Herzen fielen, eingesammelt werden, dann wird das von Frau Süssmuth geforderte Denkmal für den verblichenen Halbgott höher als das Bismarck-Denkmal am Hamburger Hafen."

 

Hennecke Kardel - 1.9.1999

 

 

1030) "Ich sehe nicht die geringste Notwendigkeit, mich vor deutschem Publikum zu rechtfertigen, was ich als polnischer Staatsbürger in der polnischen Armee während des Krieges gegen Adolf Hitler und die Nazis gemacht habe."

 

Marcel Reich-Ranicki in "Die Welt" vom 2.9. 1999

 

 

1031) "Was geht es den Deutschen an, wenn MRR (Marcel Reich-Ranicki) als Leiter einer Ermordungs-Kommission (so der US-Jude John Sack in "Auge um Auge") 80.000 Deutsche umbringen läßt?... Nach John Sack waren weniger als ein Prozent der Zurückgebliebenen im Raume Kattowitz Nazis."

 

Hennecke Kardel im September 1999

 

 

1032) "Ich denke fest zu denen hin, die auch in meinem Namen Bomben werfen."

 

Pastor Traugott Giesen (Keitum) in der "Hamburger Morgenpost" vom 27.2.1999

 

Anmerkung: Kauft dem Herrn Pastor doch mal ein Evangelium!!!

 

 

1033) "Ein Mann tut das, was er tun muss, ohne Rücksicht auf persönliche Konsequenzen, Widerstände, Gefahren und Druck, das ist die Basis aller menschlichen Moral."

 

John F. Kennedy

 

 

1034) "Nunmehr empört sich die ALLGEMEINE JÜDISCHE am 2.3.2000 auf Seite 1: 'Insgesamt sind seit 1990 rund 200.000 Menschen in Israel eingewandert, die keine Juden sind ... 1999 lag der Anteil der Nichtjuden bei 53%.' Gefordert wird sehr energisch, 'die Beschränkung des primären Einwanderungsrechts (in Israel) auf Juden, deren Ehepartner und Kinder.' Bei der Hamburger Justiz würde dieser Passus wegen rassistischer Diskriminierung nach § 130 StGB ein Höllenspektakel auslösen."

 

Ritterkreuzträger Hennecke Kardel in einem Brief vom 8.3.2000 an die Justizsenatorin Peschel-Gutzeit

 

 

1035) "Berlin darf niemals wieder Deutschlands Hauptstadt werden. Wer Berlin zur neuen Hauptstadt macht, schafft geistig ein neues Preußen."

 

Konrad Adenauer

 

Anmerkung: Lieber Preuße als ein linksrheinischer katholischer Separatist aus dem Rotary-Club

 

 

1036) "Bilden Sie sich nicht ein, daß ich die großartige Selbstbewahrung der Juden nicht bewundere. Nur haben sie bei unserem labilen Volk artzerstörend und überfremdend gewirkt und wirken fortwährend und weiter, und das geht nicht länger. Und das geht für ganz Europa nicht weiter in der Lage, in der wir Europäer uns den Juden gegenüber befinden. Die Juden können überwechseln, wir nicht... Wenn wir aber an die Macht kommen, werden wir darauf drängen, daß die Juden ihren eigenen Staat erhalten."

 

Dr. Josef Goebbels nach Hans Grimm "Warum - woher - aber wohin?", S. 121

 

 

1037) "Typisch für ein marxistisches System ist es, Kriminelle zu schonen, aber politische Gegner als Kriminelle zu behandeln."

 

Alexander Solschenizyn - Nobelpreisträger

 

 

1038) "Wenn ich in den zwanziger Jahren von Köln nach Berlin reisen mußte, zog ich im Zug ab Magdeburg die Vorhänge zu. Dort begann für mich Sibirien."

 

Konrad Adenauer

 

 

1039) "Hitlers Rassenlehre ist mir ganz einfach Mist."

 

Ernst Röhm 1930

 

 

1040) "Wir respektieren die nationalen Rechte der anderen Völker aus unserer nationalsozialistischen Gesinnung heraus."

 

Adolf Hitler 1936

 

 

1041) "Schlagt mir nicht auf Weiber- und Pfaffenröcke."

 

Adolf Hitler 1925 - nach seiner Entlassung aus der festung Landsberg im Gespräch mit Erich Ludendorff

 

 

1042) "Ach Gott, wie wenig sind wir diesen Schweinen da unten gewachsen."

 

Dr. Joseph Goebbels - Tagebucheintrag, nachdem Hitler ihm und der norddeutschen NSDAP auf dem Parteitag in Bamberg die Flügel gestutzt hatte

 

 

1043) "Alle Begriffe wie Rasse, Landesgrenzen, soziale Klassen etc. müssen beseitigt werden, um einer weltweiten Integration - gemeint ist: Gleichschaltung - Platz zu machen. Darin besteht die große Revolution unseres Zeitalters, die wahre Revolution, die und aufgetragen ist."

 

"Humanisme" Mitteilungsblatt der Freimaurerloge Groß-Orient, Heft November 1982

 

 

1044) "In memoriam - Sie nahmen Dein Leben - Melanie Marks - 06. Februar 1971 - 22. Juni 1994 - Macht, Willkür und Bürokratie grausam ausgeführt von der Justiz Hamburg - In tiefem Schmerz - Deine Mutti"

 

Traueranzeige - die für sich selbst spricht!

 

 

1045) "Man fühlt sich so unfrei!"

 

Johannes Rau im STERN vom 29.6.2000

 

 

1046) "Im Falle Kardel habe ich mich sachkundig gemacht. In Hamburg gibt es wieder oder noch 'furchtbare Juristen'"

 

Dr. Ingo Müller - Autor des Bestsellers "Furchtbare Juristen" über die schlimmen Nazi-Juristen

1047) "Was die mit Ihnen machen! Müssen die einen Schiß haben vor der Behörde! Bin ich froh, wenn ich mit diesem Chaotenladen hier fertig bin!"

 

Dr. Roland Makowa - damals Präsident des Landgerichts Hamburg über den Justizskandal Hennecke Kardel betreffend

 

 

1048) "Er war Chef von 50 Agenten ... Reich-Ranicki bestreitet diese Darstellung."

 

Hamburger Abendblatt vom 17.6.1994

 

1049) "Vom Geheimdienstoffizier zum Literaturpapst"

 

Welt am Sonntag vom 19.6.1994

 

1050) "Marcel Reich Ranicki gibt zu, polnischer Agent gewesen zu sein ... Als Hauptmann des polnischen Geheimdienstes hieß Reich-Ranicki auch >Lessing<."

 

Hamburger Abendblatt vom 20.6.1994

 

1051) "Es ist schon grotesk, sich den Literaturpapst nun in der Rolle des Überführten vorzustellen: ... verhielt er sich genauso wie viele andere Prominente, die sich einst mit der Stasi einließen: Er gab immer nur zu, was ihm nachgewiesen werden konnte."

 

Hamburger Abendblatt vom 20.6.1994

 

1052) "Eine Position, die hoch genug war, um in das nun an die Öffentlichkeit gelangte Verzeichnis der 1100 höchsten Geheimdienstfunktionäre von 1944 - 1978 aufgenommen zu werden. Eine Ironie des Schicksals, daß dieses zweibändige Werk wohl zur Errechnung der Rentenansprüche verfaßt wurde."

 

Hamburger Abendblatt vom 22.6.1994

 

1053) "Marcel Reich-Ranicki ist ein Schreibtischtäter, der 1945 im Range eines Hauptmanns des staatlichen polnischen Sicherheitsdienstes UB die systematische Ermordung -zigtausender Oberschlesier organisierte."

 

Georg Freitag - Würzburg, unter Bezugnahme auf die Veröffentlichungen von John Sack ("Auge um Auge"), Krystof Starzynski ("Doppelagent ...") und Hennecke Kardel ("Marcel Reich-Ranicki - Eichmann von Kattowitz")

 

1054) "Ich bin sicher nicht der ideale Parteigänger."

 

Otto Schily - LN vom 20.7.2000 zitiert die "Bunte"

 

 

1055) Der Sonderermittler Burkhard Hirsch hat in seinem Bericht festgestellt, dass kurz vor dem Regierungswechsel 1998 im Kanzleramt zwei Drittel der Daten zentral und heimlich gelöscht wurden. Außerdem waren wichtige Akten verschwunden.

 

"Die Zeit": Bohls Beamte am Reißwolf (Juli 2000)

 

 

1056) "Zu Regierungszeiten nannte sich Frau (Anke) Eymer offen eine 'glühende Verehrerin' von Kanzler Kohl. Inzwischen leiden wir alle - am meisten aber die Demokratie - unter der von Helmut Kohl zu verantwortenden Spendenaffäre. Dennoch hatte Frau Eymer keinerlei Zweifel, den vormals engsten Mitarbeiter des ehemaligen Kanzlers, Dr. Roll, auf Biegen und Brechen zum Bürgermeisterkandidaten der CDU für unsere Stadt (Lübeck) zu erzwingen..."

 

Dr. Michaela Blunk - FDP-Kreisvorsitzende, Lübeck (LN v0m 19.7.2000)

 

Anmerkung: Es bedarf des hintergründigen Zusatzes, daß H. Kohl die höchsten Orden der jüdischen Weltloge B'nai B'rith bekommen hat, die sonst nur israelische Ministerpräsidenten o.ä. erhalten haben. Frau Eymer ist sehr aktiv in der deutsch-jüdischen Gesellschaft und im LIONS-Club. Der Löwe ist übrigens das Symbol das Stammes Juda, wie der Adler der des deutschen Reiches und seiner Nachfolgeorganisation.

 

 

1057) "Ich bedauere schon jetzt den armen Teufel, der im Jahre 2015 Finanzminister sein wird. ... Manche Leute wollen offenbar mit einer tickenden Zeitbombe in die Zukunft gehen."

 

Heide Simonis im Juli 2000 im Zusammenhang mit ihrem Rückzieher zur Verbeamtung der Lehrer

 

 

1058) "Christentum ist Judentum für Nichtjuden."

 

Benjamin Disraeli im Jahre 1876

 

 

1059) "In Amerika regeln die Amerikaner nur noch den Verkehr, alles andere die Zionisten."

 

Internet-Anonymus

 

 

1060) "Stärkste Kraft in NRW: Die Nichtwähler ... Mit 56,7 % lag die Wahlbeteiligung so tief wie noch nie bei einer Landtagswahl in einem westlichen Bundesland."

 

Lübecker Nachrichten vom 16.5.2000

 

Anmerkung: Kein Wunder bei dem kriminellen Genossenfilz und einer klerikalen Milieupartei als Opposition.

 

 

1061) "Zwei Organisationen in Deutschland haben Erfahrungen mit der Wiederauferstehung. Die katholische Kirche und die FDP."

 

Jürgen W. Möllemann (LN vom 16.5.2000)

 

 

1062) "Die bayerische Sozialministerin Barbara Stamm (CSU) hat sich für ein 'Rückkehr-Recht' für Vertriebene ausgesprochen. Vertriebene und ihre Nachkommen müssten 'grundsätzlich die Option zur Heimkehr' erhalten, sagte die CSU-Politikerin in Nürnberg beim traditionellen Treffen der Sudetendeutschen-Landsmannschaft."

 

Lübecker Nachrichten vom 9.6.2000

 

 

1063) Wußten Sie schon, daß Axel Cäsar Springer Freimaurer war, sowohl einen Deutschen als auch einen israelischen Pass besaß, teiljüdischer Abkunft war und daß ein Foto existieren soll, daß ihn in voller SA-Uniform zeigt?

 

1064) Wußten Sie schon, daß nicht nur der "Stellvertreter" in Rom zu Auschwitz und Dachau geschwiegen hat, sondern auch die westlichen Alliierten nichts zur  Verhinderung der Judenvernichtung unternommen und daß auch die deutschen Freimaurer gegenüber dem Nationalsozialismus versagt haben?

 

1065) Wußten Sie schon, daß es die Freimaurerei trotz ihres fast 300jährigen Bestehens bilang nicht vermocht hat, die Menschheit freier, gleicher und brüderlicher zu machen; es im Gegenteil sogar vorgezogen hat, sich immer wieder als konspirativer Stifter von Zwitracht zu betätigen?

1066) Wußten Sie schon, daß Lessing zwar immer wieder als Paradepferd der Freimaurer herhalten muß, er aber tatsächlich sein ständiges Fernbleiben vom Logensitz mit dem drastischen Ausspruch begründete, er habe keine Lust, mit Narren zu konferieren?

 

1067) Wußten Sie schon, daß die Behauptung der Logenbrüder, sie strebten eine Veredelung ihrer selbst und der Menschheit an, eine freche Lüge sein dürfte? Ich jedenfalls kenne sehr viele gradlinige und hilfsbereite Profane und einen ganzen Sack voll opportunistischer oder sogar krimineller Schurzträger!

 

Detlef Winter

 

 

1068) "In diesen schweren Zeiten ist es vielleicht tröstlich zu erfahren, dass ein Fünftel der Menschheit, nämlich die Chinesen, von Deutschland nach wie vor als einem 'Tugendland' spricht. Die für die Transkription des Wortes Deutschland benutzten Schriftzeichen - gesprochen dö-guo - bedeuten genau dies."

 

Atze Schmidt im SPIEGEL-Leserbrief 11 / 2000 / 8

 

 

1069) "Sowenig Napoleon Frankreich liebte, Stalin ein Sozialist oder Mussolini ein verirrter Nationalist war, sowenig galt Helmut Kohls Streben dem Wohl der CDU. Kohl benutzte die Partei nur als Vehikel seines Jugendtraums, 'den Mantel der Geschichte' zu ergreifen."

 

Dr. Karsten Strey im SPIEGEL-Leserbrief 10 / 2000 / 8

 

 

1070) "Jetzt schreibe ich einen Brief an Kohl. Der hat mir das alles eingebrockt, der muss mir da raushelfen."

 

Ludwig-Holger Pfahls - mit internationalem Haftbefehl gesuchtes CSU-Mitglied, ehemals Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Staatssekretär im Verteidigungsministerium und Daimler-Benz Repräsentant in Singapur (DER SPIEGEL 13 / 2000 / 33)

 

1071) "Bereits 1984 begleitete er (Ludwig-Holger Pfahls) seinen damaligen Chef Strauß zu einem Treffen mit dem DDR-Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski nach Leipzig. Schalck meldete daraufhin dem Stasi-Minister Mielke 'streng geheim', Pfahls werde neuer Chef des Verfassungsschutzes - ein Jahr vor dessen Amtsantritt."

DER SPIEGEL 13 / 2000 / 33

1072) "Nicht das Bild einer nackten Frau, die ihre Schamhaare entblößt, ist obszön, sondern das eines Generals in vollem Wichs."

 

Herbert Marcuse (DER SPIEGEL 13 / 2000 / 172)

 

 

1073) "Der schärfste Kritiker des Schweins war feierabends selber eins."

 

Eckhard Henscheid und Gerhard Henschel über Ex-FBI-Chef J. E. Hoover

 

 

1074) "Und dass die Psychoanalyse sich zugleich als 'Renommierwissenschaft', als 'kabbalistisch geführte Staatsreligion' und als 'Märtyrerdisziplin' geriert, ist durchaus schamlos - und fein beobachtet."

 

DER SPIEGEL 13 / 2000 / 176

 

 

1075) "Wer in Japan nicht dazugehört, zu einer Firma, zu einem Verein, zu einer Sekte, sei gesellschaftlich nicht existent, sagt Murakami, 'das ist hart'. Natürlich spricht er aus eigener Erfahrung."

 

Autobiographisches Bekenntnis von Haruki Murakami - eines der erfolgreichsten Schriftsteller Japans (DER SPIEGEL 13 / 2000 / 270)

 

 

1076) "Jedes Wochenende waren wir im Kino, haben die Filme von Fellini, Rossellini, Kurosawa und Bergmann gesehen. Verglichen mit amerikanischen Filmen war das eine Offenbarung."

 

1077) "Ich bewundere Jack Nicholson oder Robert De Niro wirklich sehr, aber Brando ist ein Genie, ein Quantensprung fürs Kino."

 

Woody Allen - in kultur SPIEGEL 4 / 2000 / 46  (1076 + 1077)

 

 

1078) "Es ist heute klar, dass keine einzige Supermacht, nicht einmal die unantastbare militärisch-technische Überlegenheit der Vereinigten Staaten, in der Lage ist, die Welt zu kontrollieren. In der Welt von heute gibt es keine internationale Ordnung mehr."

 

Historiker Eric Hobsbawm - lehrte an renommierten Universitäten in London, Cambridge, Paris und New York (DER SPIEGEL 14 / 2000 / 140)

 

1079) "Auf dem afrikanischen Kontinent gibt es heute weniger Telefone als in Manhattan."

 

1080) "Nicht Kanzler und Könige, sondern Wirtschaftskapitäne drehen das Rad der Geschichte."

 

1081) "Kalifornien gibt für Gefängnisse inzwischen so viel aus wie für das Bildungswesen."

 

1082) "Die Kraft unseres Geistes entwickelt sich schneller als unsere Fähigkeit, zusammenzuleben."

 

DER SPIEGEL 14 / 2000 / 138 ff - "Ordnung im Chaos" (1079 - 1082)

 

 

1083) "Goldhagen ist schnell wieder in der akademischen Versenkung verschwunden,, nachdem man ihm zahlreiche sachliche Fehler und methodische Ungenauigkeiten nachgewiesen hatte."

 

Jürgen Feldhoff in Lübecker Nachrichten vom 23.3 2000

 

 

1084) "Die zweitgrößte Spende an Helmut Kohl kommt von WAZ-Geschäftsführer Erich Schumann, der 800.000 Mark aus seinem versteuerten Privatvermögen überwies. Und Schumann ist Mitglied der SPD und war früher auch als Rechtsanwalt für die SPD tätig."

 

Karl-Christian Schnoor im LN-Leserbrief vom 22.3.2000

 

 

1085) "Die Beweisaufnahme im Betrugs-Prozess gegen den ehemaligen stellvertretenden Kieler Regierungssprecher Herwig Ahrendsen ist ins Stocken geraten. Wie gestern bekannt wurde, sind Bestandteile aus Ermittlungsakten der Polizei aufgetaucht, die bislang weder dem Gericht noch den Verteidigern bekannt waren."

 

Lübecker Nachrichten vom 22.3.2000

 

Anmerkung: Aktenmanipulation und Urkundenfälschung ist auch bei der Staatsanwaltschaft in Lübeck nichts ungewöhnliches. Ein "Experte" auf diesem Gebiet bekam jüngst sogar das Bundesverdienstkreuz, was endgültig belegt, daß es sich um keinen Orden der Ehre, sondern der Schande handelt. Auf ähnlichem Niveau bewegen sich die Verleihungen an Dr. G. Semmerow, Michel Fridman, Hans-Lothar Fauth usw. usw.

1086) "Äußerlichkeiten haben mich nie interessiert."

 

Wolfgang Thierse - Bundestagspräsident

 

 

1087) "Es ist kein Wunder, dass Kinder so wenig Spaß an Bildung haben, sie ist so unkulinarisch."

 

1088) Ganz wichtig ist ... die Beherrschung der Sprache. "Erst die Schrift hat die Sprache, die Gedanken fixiert." Der Feind dieser Fähigkeit ist das Fernsehen.

 

ProfessorDietrich Schwanitz - Lübecker Nachrichten vom 30.6.2000

 

 

1089) "Lassen Sie mich mit Ihrer dämlichen Politik in Ruhe - ich gehe lieber in den Puff."

 

Otto Dix - zu seinem Freund und Förderer Conrad Felixmüller

 

 

1090) Kleine Anfrage von MdL Reinhard Sager, finanzpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Kieler Landtag: Wie viele Minister und Staatssekretäre mussten in den vergangenen Jahren das Kabinett verlassen oder sind von sich aus gegangen?  Antwort der Landesregierung: In den vergangenen 12 Jahren (1988 - 1999) sind 33 Spitzenpolitiker aus dem Dienst ausgeschieden - ein Ministerpräsident, 17 Minister und 15 Staatssekretäre.

 

Lübecker Nachrichten vom 28.5.2000 (inhaltsgetreue Zusammenfassung)

 

 

1091) "Das 'SZ-Magazin' hatte bis zum vergangenen Jahr (1999) offenbar zu einem großen Teil erfundene Interviews des Journalisten Tom Kummer mit Hollywood-Stars wie Sharon Stone, Courtney Love oder Brat Pitt veröffentlicht. ... Als Konsequenz ... hat sich der Süddeutsche Verlag von den 'SZ-Magazin'-Chefredakteuren Ulf Poschardt und Christian Kämmerling getrennt."

 

Lübecker Nachrichten vom 1.6.2000

 

1092) Als Bernard Schwartz (alias: Tony Curtis) am 3. Juni 1925 in New York geboren, hatte er eine harte Kindheit in der Bronx, wo sein Vater, ein jüdischer Emigrant aus Ungarn, sich mühsam als Schneider durchschlug. ... Curtis' Autobiografie "Ich mags heiß" ist der nüchterne Abriss einer Karriere mit schwindelnden Höhen und nachfolgenden Alkohol- und Drogen-Tiefen.

Lübecker Nachrichten vom 1.6.2000

1093) "War er nicht immer wieder im Untergrund verschwunden, um dann unvermutet Berlins Regierendem Bürgermeister Eberhard Diepgen (den er fortwährend als 'Weihnachtsmann' titulierte) ein frisches Ei auf dem Kopf zu zerschlagen?"

 

DER SPIEGEL 41 / 1998 / 50 über den "Aktionspolitologen" Dieter Kunzelmann alias "Professor Eiermann"

 

 

1094) "Helmut Kohl wußte sehr genau, daß die Union diese Wahl verlieren würde. Und er wollte sie für sie verlieren."

 

Bernhard P. Bielmann im SPIEGEL-Leserbrief 41 / 1998 / 8

 

 

1095) "Das Land ist wichtiger als die Partei."

 

Gerhard Schröder nach der 1998 gewonnenen Bundestagswahl

 

 

1096) "Pater Hintze kommt! Gnade dir Gott, Hallig Hooge!"

 

H.-U. Dickmann im SPIEGEL-Leserbrief 41 / 1998 / 8

 

 

1097) Um den Lügendetektor zu überlisten muß man nur bewußt atmen und im richtigen Moment den Schließmuskel zusammenkneifen. "Das kann nicht einmal ein so erfahrener Gutachter wie Prof. Dr. Undeutsch überwachen."

 

Barbara Meixner im SPIEGEL-Leserbrief 41 / 1998 / 13

 

 

1098) "Was unserem Steuersystem fehlt, ist schlichtweg irgendein Zusammenhang zwischen Ursache und Wirkung. Die Methode, zunächst einzusammeln und dann Löcher zu stopfen, ist einfach unangemessen. Aufgabe der Politik sollte es sein, festzulegen, welche Leistungen die Gesellschaft erbringen soll und wie die Belastung verteilt wird. Die finanzielle Grundlage muß daraufhin durch zweckgebundene Abgaben eingezogen werden."

 

Sabine Hossenfelder im SPIEGEL-Leserbrief 41 / 1998 / 12

 

 

1099) "Sechs Tage nach der ersten Freien Wahl zur Volkskammer vom 18. März 1990 bestellte die PDS 'Aktenvernichter, Pressenkombinationen und Plastiksäcke' bei einer süddeutschen Maschinenfabrik, und zwar 'fix bis 6.4.1990'. Mit einer Länge von 3,35 m, einer Breite von 1,20 m und einer Höhe von 1,55 m handelte es sich nach Angaben der Maschinenfabrik um die größte Aktenvernichtungsmaschine mit angeschlossener Papierpresse, die 1990 europaweit auf dem Markt war. Mit den bestellten 2000 Plastiksäcken ließen sich nach Angaben der Maschinenfabrik 160.000 Akten gepreßt abtransportieren."

 

Welt am Sonntag vom 5.7.1998 ("Bar aus dem Koffer gezahlt")

 

Anmerkung: Also nicht nur im Kanzleramt unter Kohl, Bohl und Roll gab es erheblichen "Aktenvernichtungsbedarf".

 

 

1100) Der Bundestagsbericht über Stasi-Kontakte des PDS-Abgeordneten Gregor Gysi ist rechtens entschied das Bundesverfassungsgericht mit 4 : 4 Stimmen. Der Ausschuß war zu dem Ergebnis gekommen, Gysi habe von 1975 bis 1986 der Stasi Informationen über Regimekritiker geliefert, sich mit Führungsoffizieren getroffen und Aufträge ausgeführt. Der Vorwurf, Gysi habe als Anwalt Mandanten verraten, ist zulässig.

 

AP und LN Meldung vom 21.7.1998 (inhaltsgetreue Zusammenfassung)

 

 

1101) Schon als Junge ärgerte der Possenreißer Till Eulenspiegel die Bewohner seines Dorfes. Später wurde es nur noch ärger. Er wurde Bäcker, Schuster, Turmbläser, Wahrsager und Schneider, obwohl er von keinem dieser Berufe etwas verstand.

 

Lübecker Nachrichten vom 17.7.1998 (inhaltsgetreue Zusammenfassung)

 

Anmerkung: Offenkundig dient Till Eulenspiegel einem Großteil der bundesrepublikanischen Politiker als Vorbild.

 

 

1102) "Als Schirmfrau für Lesben- und Schwulenveranstaltungen mag Frau Simonis ihre Sache gut machen. Die Nichtteilnahme am Festakt (zum 100. Todestag von Otto von Bismarck) zeigt jedoch, daß sie Schleswig-Holstein in unwürdiger Weise vertritt."

 

Peter Kurt Würzbach damals CDU-Landesvorsitzender (LN vom 18.7.1998)

 

Anmerkung: Bereits an anderer Stelle dieser Homepage wurde vermeldet, daß angeblich eine enge Beziehung zwischen Frau Simonis und der Tochter ihres langjährigen Staatskanzleichefs Gärtner (FDP) bestehen soll.

 

 

1103) Herbert Marcuse, Vordenker der 68er-Bewegung, hatte die Arbeiterklasse als revolutionäre Kraft aufgegeben, weil sie sich längst mit dem Spätkapitalismus arangiert habe und vom System profitiere. In seinem Hauptwerk "Der eindimensionale Mensch" beschreibt er die kapitalistische Gesellschaft als tendenziell totalitär.

 

Lübecker Nachrichten vom 17.7.1998 (inhaltsgetreue Zusammenfassung)

 

 

1104) "In der DDR gab es nicht nur 600.000 Stasi-Spitzel, sondern auch Zehntausende aufrechter Bürger, die sich geweigert haben, andere zu denunzieren - stille Helden, über die kaum einer spricht."

 

DER SPIEGEL 15 / 1998 / 57

 

 

1105) "Drei Tage vor Beginn der Verkehrssicherheitswoche in Aurich wurde deren Schirmherr, der ehemalige Finanzminister von Niedersachsen, mit 2,25 Promille am Steuer erwischt. Der 58jährige Sozialdemokrat Swieter, seit 20 Jahren Landrat im ostfriesischen Aurich, sollte ... die Woche eröffnen."

 

Lübecker Nachrichten vom 27.5.1998

 

 

1106) "Und Schuld hat der Jud, weil er uns schuldig macht, denn er ist da. Wär er geblieben, wo er herkam, oder hätten sie ihn vergast, ich könnte heute besser schlafen. Sie haben vergessen, ihn zu vergasen. Das ist kein Witz, so denkt es in mir."

 

Hans von Gluck - Edel-Antisemit in Werner Fassbinders Stück "Der Müll, die Stadt und der Tod"

 

Anmerkung des SPIEGEL (37 / 1998 / 244) : "Diese Sätze sollen als Beweis für Fassbinders Antisemitismus dienen, jedoch: Kein Antisemit reflektiert seine Ressentiments, grübelt, wie 'es' in ihm denkt. Aber schon bei dem ersten Versuch, das Stück aufzuführen, im Oktober 1985 in Frankfurt, kam es auf solche Feinheiten nicht an. Dafür war die Rede vom 'Ende der Schonzeit' für die Juden, der Freiheit der Kunst und der 'Normalität' im Verhältnis zwischen Deutschen und Juden.

1107) "Für das Berliner Landesamt für Verfassungsschutz spionieren mindestens drei ehemalige Stasi-Offiziere."

 

DER SPIEGEL 37 / 1998 / 110

 

 

1108) "Daß Autor Hansjoachim Tiedge einen Hang zur Verletzung von Dienstgeheimnissen hat, ist seit 13 Jahren aktenkundig. 1985 hatte er sich in die DDR abgesetzt, weil er sich in einer 'ausweglosen persönlichen Situation' wähnte. Seine Ex-Kollegen erinnern sich noch gut an den zerzausten Dicken, der für zwei aß, für drei soff und für vier in den Miesen war. Der Senator der Karnevalsgesellschaft 'Die Große von 1823' hatte auch schon mal benebelt im Hotelzimmer Top-secret-Akten liegenlassen."

 

DER SPIEGEL 37 / 1998 / 86

 

Anmerkung: Das mit dem Aktenverlust kann schon mal passieren. Dem nicht mehr unter uns weilenden Lübecker Staatsanwalt Kortstock geschah ähnliches Mißgeschick, als er sich im Brausebrand einer Ermittlungsakte durch wahllosen Wurf in einen Vorgarten entledigte. Auch er hatte einen Schutzengel, der den brisanten Fund ungelesen zur nächsten Polizeiwache Ecke Hohelandstraße / Wasserkunst brachte. So konnte die Angelegenheit nach typischer Fischkopp-Art diskret behandelt werden.

 

 

1109) "Allen medizinischen Errungenschaften zum Trotz sterben Männer noch immer früher als Frauen. Hormonschwund, Streß und Vereinsamung haben die Ärzte als Ursachen ausgemacht."

 

1110) "Der Macho ist noch immer in, bei beiden Geschlechtern. ...die Frauen bekämpfen das traditionelle Männerbild mit einer deutlichen Doppelmoral: Sie fordern den einfühlsamen Softi und sehnen heimlich den harten Typ herbei."

 

DER SPIEGEL 37 / 1998 / 256 ff (1109 + 1110)

 

 

1111) "Wir sind euer böses Gewissen."

 

Kernsatz aus einem Flugblatt der Geschwister Hans und Sophie Scholl

 

 

1112) "Der amerikanische Traum  ... ist durch die Lewinsky-Affäre wieder quickie-lebendig. Mußte man in den USA früher ziemlich lange Teller waschen, bis die erste Million beisammen war, winken selbst bei kurzen Blowjobs heute schon mal Entlohnungen bis zu vier Millionen Dollar, allein für die Buchrechte und 'Penthouse'-Fotos. Nur Böswillige können behaupten, Clinton habe bloß Mäc-Jobs geschaffen."

 

Wolfgang Röhl STERN 41 / 1998

 

 

1113) "Von ihrem angeblichen Ziel, Schaltstellen der Gesellschaft zu besetzen, sind die Scientologen ziemlich weit entfernt. Zu dieser Einschätzung kommen Verfassungsschützer aus Bund und Ländern in einem Bericht, der im Herbst der Innenministerkonferenz vorgelegt werden soll."

 

DER SPIEGEL 39 / 1998 / 17

 

Anmerkung: Etwas anderes habe ich auch nicht vorhergesehen. Es war nicht zu erwarten, daß sich die Rotarier, Lions, Kiwanis-Krieger, Sayanims, Freimaurer und anderen Logenbrüder - die im übrigen schon längst ihre Krakenarme insbesondere in den Verfassungsschutz gelegt haben - sich kampflos die Butter vom Brot nehmen lassen.

 

 

1114) "Seit 50 Jahren versuchen ganze Heerscharen von Historikern herauszufinden, wie es zum Holocaust kam. Auf die Spuren der damals diensbaren Geister in der eigenen Zunft sind sie mit großer Verspätung gestoßen - aus naheliegenden Gründen. Wer nach dem Zweiten Weltkrieg als Nachwuchshistoriker in der Vergangenheit der Lehrstuhlinhaber wühlte, gefährdete sein Fortkommen."

 

1115) "Die Wissenschaftler hielten Osteuropa für unregierbar, solange es dort Juden gab."

 

DER SPIEGEL 39 / 1998 / 102 + 103 (1114 + 1115)

 

 

1116) "Ob als breitbeinig hingefläzte Bordellköchin, die in 'Sex TV' aufs ordinärste über 'Hühnerfickassee', 'Lümmeltütensuppe' und 'Königsberger Möpse' schwadroniert, ... oder als exzentrische Wetterfee - 'Aufpassen in Bottrop! Wetter wird scheiße!' - Anke Engelke ist ein scharfer Feger."

 

DER SPIEGEL 39 / 1998 / 164

 

1117) "Erwachsen werden heißt, seine Träume zu begraben."

 

Nick Hornby in DER SPIEGEL 39 / 1998 / 233

1118) "George Wallace ... war nicht nur ... der kleine Mann aus den Südstaaten, der sich in der Eingangstür der Universität von Alabama aufbaute, um persönlich schwarzen Studenten den Zugang zu versperren. ... Doch nachhaltigen Eindruck bei den Menschen machte erst der seit 1972 nach einem Attentat an den Rollstuhl Gefesselte, den sein schwarzer Helfer von einer schwarzen Kirchengemeinde zur anderen rollte, wo er um Verzeihung für seine Vergangenheit bat, weil er sonst nicht seinem Schöpfer begegnen könne."

 

DER SPIEGEL 39 / 1998 / 282

 

Anmerkung: Tut Buße, denn das Himmelreich ist nah!

 

 

1119) "Die Bundesrepublik ist noch nicht reif für eine Bundeskanzlerin."

 

Heide Simonis (DER SPIEGEL 39 / 1998 / 285)

 

 

1120) "Faust, dem Mann mit den zwei Seelen in der Brust, galt seine besondere wissenschaftliche Aufmerksamkeit. In Sachen Doppelleben war er Spezialist - der Germanist Professor Hans Schwerte. Zweimal heiratete er die selbe Frau, zweimal promovierte er in Germanistik, zweimal zeichnete der Staat ihn aus. Zwischendurch wechselte er den Namen, um seine Vergangenheit zu verwischen.  Als Obersturmführer der SS bekam Dr. Hans Ernst Schneider, 1941, das Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse. Als Aachener Hochschulrektor ... das Bundesverdienstkreuz Erster Klasse.  Seit drei Jahren ist Schwerte alias Schneider als Handlanger des Bösen enttarnt."

 

DER SPIEGEL 38 / 1998 / 84

 

 

1121) Von persönlichen Konsequenzen für den Berliner Innensenator Jörg Schönbohm, Staatssekretär Kuno Böse und Verfassungsschutzchef Eduard Vermander wegen der Beschäftigung eines kriminellen Stasi-Spitzels war keine Rede mehr. "Dafür soll es den Landes-Geheimdienst um so härter erwischen: Eine ganze Hierarchie-Ebene soll aufgelöst werden, alle Abteilungsleiter sollen ihren Posten verlieren."

 

DER SPIEGEL 38 / 1998 / 104

 

Anmerkung: Wieder einmal bewahrheitet sich die Volksweisheit, wonach man die Kleinen hängt und die Großen laufen läßt.

 

 

1122) Die meisten Menschen sind mir sympatisch. Ausgenommen sind natürlich die Schweine und Verräter, denen ich in den letzten 25 Jahren die Freundschaft aufkündigen mußte und viele Typen, die ich nur aus der Glotze kenne. Im oberen Bereich dieser "negativen Hitparade" siedeln u.a. Michel Friedman und Helmuth Karasek, der dem "Eichmann von Kattowitz" im "Literarischen Quartett" immer irgendwo hingekrochen ist, wo es dunkel ist und schlecht riecht. Wenn ich Michael Fischers "Skorpion" richtig als Schlüsselroman gedeutet habe, müsste Karasek beim SPIEGEL gegangen worden sein, weil er sich seine Lobeshymnen unter fremden Namen in Leserbriefen selbst verfaßt haben soll. Dann hat Karasek selbst einen Schlüsselroman verzapft, den er bedeutungsschwanger "Das Magazin" betitelte. Dazu schrieb Peter Brügge (DER SPIEGEL 38 / 1998 / 214 ff) u.a.: "Er (Doppler) hat eine übertriebene Ähnlichkeit mit dem ausgeschiedenen Redakteur Karasek. Was ihn bewegt, ist ein Gemenge aus Existenzangst, Opportunismus, Triebdruck und Stammtischhumor, wie es dem Kollegen beim SPIEGEL kaum einer zugetraut hätte." .... "Doppler, ein Schwitzbold? ... für den es keine nennenswerten Leitvorstellungen gebe außer Servilität, Sex, Saufen und Skat." ... "Bei der Arbeit wird er immerfort irritiert von einer hitzigen Anfälligkeit für kleinste Signale seiner Libido." ... "Er darf uns weismachen, er, ausgerechnet einer aus der Proszeniumsloge des Kulturressorts, sei als Wahrheitssuchender in der Barschel-Affäre immer ganz vorn am Ball gewesen."

 

Detlef Winter

 

 

1123) "Die Onanie ist eine Wissenschaft und die Weiber sollen sich ihr primäres Geschlechtsmerkmal in sauer kochen."

 

Ein Bad Schwartauer Anwaltsnotar, der sicherlich nicht namentlich genannt werden möchte

 

1124) "In einem Artikel für die 'Süddeutsche Zeitung' behauptet (Horst) Mahler, ... in der Bundesrepublik gebe es derzeit 'mehr politische Gefangene als in der DDR im Jahr vor ihrem Zusammenbruch'. Dabei handele es sich um 'Überzeugungstäter', die wegen Volksverhetzung, Leugnung des Holocaust und Fortführung verbotener Organisationen verurteilt wurden. Solche 'jungen Leute', ... seien 'als Neonazis aus dem politischen Spektrum ausgegrenzt' worden und würden damit 'zu Märtyrern der nationalen Wiedergeburt Deutschlands'."

DER SPIEGEL 41 / 1998 / 18

 

Anmerkung: An dem, was Mahler sagt, ist etwas dran. Wer dies Thema vertiefen möchte, sollte dringend "Unterdrückung und Verfolgung Deutscher Patrioten - Gesinnungsdiktatur in Deutschland?", herausgegeben von Rolf-Josef Eibicht, lesen.

1125) "Die Meinung der amerikanischen Rechtsanwaltskammer, wonach die Frage, 'wer stirbt und wer lebt', dadurch entschieden wird, 'welchen Anwalt der Angeklagte bekommt', macht den fundamentalen praktischen Unterschied im Rechtssystem diesseits und jenseits des Atlantiks deutlich."

 

Gert Overhoff im SPIEGEL-Leserbrief 29 / 1998 / 12

 

 

1126) "Im tiefsten Grunde, so der Chronist der Frankfurter Spontis (Christian Schmidt: "Wir sind die Wahnsinnigen - Joschka Fischer und seine Frankfurter Gang"), waren Fischer, Cohn-Bendit und die anderen sowieso nie richtige Revolutionäre, sondern allenfalls Revolutionsdarsteller: Eitel, geistig beschränkt, opportunistisch und karrieregeil waren sie allein auf ihren persönlichen Vorteil bedacht."

 

1127) "Aufklärer Schmidt würde ihn (Daniel Cohn-Bendit) heute wohl am liebsten in eine Basisgruppe mit Jutta Ditfurth sperren, wo er ein antiimperialistisches Radwegenetz auf Kuba zu planen hätte - mal was Vernünftiges."

 

DER SPIEGEL 29 / 1998 / 33 + 34 (1126 + 1127)

 

 

1128) Der 1998 im Alter von 91 Jahren verstorbene Karl Schirdewan war das seltene Beispiel eines lernfähigen Kommunisten in der DDR-Führung. 1953 setzte er sich als Mitglied des Politbüros bei Chruschtschow für ein wiedervereinigtes Deutschland ein. Fünf Jahre später wurde er von Ulbricht seiner Ämter enthoben. Die PDS hat ihn 1989 rehabilitiert. Der Altgenosse warnte wiederholt vor dem "Linksradikalismus" und der Doktrin der "Diktatur des Proletariats". Das Versagen der SED vor der Geschichte sei "nicht zu überbieten" gewesen.

 

DER SPIEGEL 30 / 1998 / 170 (inhaltsgetreue Zusammenfassung)

 

 

1129) "Die Deutschen genießen nicht, sie plagen sich."

 

Ein französisches Schulbuch (DER SPIEGEL 35 / 1998 / 3)

 

1130) Drei geschlagene Stunden ging der geschäftsführende Landesvorstand am vergangenen Dienstag noch einmal in Klausur, um anschließend in vier mageren Sätzen zu verkünden, daß Anstiftung zum Mord "mit dem Fortbestand einer Mitgliedschaft in der CDU nicht vereinbar ist."

DER SPIEGEL 35 / 1998 / 72

1131) "Die Aussage des Agenten (atomare Kofferbomben sollten in die USA geschmuggelt und dort versteckt werden) wird gestützt durch den russischen Gouverneur von Krasnojarsk, Alexander Lebed, der 1997 erklärt hatte, den russischen Atomstreitkräften seien mehr als hundert solcher Mini-Atombomben abhanden gekommen."

 

DER SPIEGEL 35 / 1998 / 115

 

 

1132) "Bei der Uraufführung des Musicals 'Hanf im Glück' sollen Nina Hagen und Manfred Krug singen. (Rainer) Langhans und andere Hedonisten wollen sanft aber hörbar gegen die meist verquälte Erinnerungsarbeit des politisch-akademischen Flügels der Studentenbewegung von 1968 rebellieren."

 

DER SPIEGEL 35 / 1998 / 167

 

 

1133) "Der Weg von Bismarck zu Hitler, von der Reichsgründung zum Holocaust verlief alles andere als geradlinig."

 

Heinrich August Winkler in "Lesarten der Sühne" (DER SPIEGEL 35/98/181)

 

 

1134) "Der Mystiker liebt Gott; der Wüstling liebt sich und die Welt."

 

Julien Green im nachgelassenen SPIEGEL-Interview (35 / 1998 / 189)

 

 

1135) "Daß der Auftritt (mit seiner Tochter Jenny) gut ankam, lag gewiß auch an (Otto) Schilys naturgegebenen Bühnenwirkung. Bereits als 15jähriger hatte der Gymnasiast im Weihnachtsmärchen den König Herodes so überzeugend dargestellt, 'daß die Kinder schreiend aus dem Theater rannten'."

 

DER SPIEGEL 35 / 1998 / 196

 

 

1136) "Peter Kurt Würzbach vertraut auf alte Weggefährten Barschels" (LN). "Die CDU macht unter Würzbach eine Rolle nach rechts rückwärts. Die alte Gutsherrenmentalität faßt wieder Fuß" (SPD-Landesgeschäftsführer Christian Kröning). "Volker Pollehn übernahm den Vorsitz des Landesarbeitskreises Innen und Recht" (LN) "An die Unschuld Barschels und an dessen Ermordung glaubt auch Werner Kalinka. Der erzkonservative CDU-Mann saß bis 1983 für die Union im Landtag" (LN). Anke Eymer ist eine geborene Kalinka. "Wieder dabei ist auch Carl Hermann Schleifer, in der Barschel-Ära als Finanz-Staatssekretär hinter den Kulissen einer der einflußreichsten Christdemokraten" (LN). Schleifer ist Mitglied im Lions-Club. Barschel soll nach Angaben des ehemaligen Springer-Chefreporters Joachim Siegerist Freimaurer gewesen sein. "Eingebunden hat der Landesvorsitzende auch den früheren Kultusminister Peter Bendixen" (LN). "Das sind tüchtige Leute, die sich zeitweise etwas aus der Politik zurückgenommen hatten" (Meinhard Füllner / CDU-Fraktionsgeschäftsführer).

 

Lübecker Nachrichten vom 16.7.1998 (hinsichtlich "LN")

 

 

1137) "Unsere Gesellschaft steht dicht vor einer Rückkehr zum sozialistischen Verständnis von Freiheit."

 

Elisabeth Noelle-Neumann in STERN 32 / 1998 /99

 

 

1138) "Soylent Green ist Menschenfleisch!"

 

Charlton Heston in dem Film "Jahr 2022... Die überleben wollen", als er als Polizist Thorn das Geheimnis der grünen Oblaten lüftet, die die Menschheit der Zukunft ernähren

 

 

1139) "72 Prozent der Deutschen, ermittelte das Forsa-Institut, haben keine gute Meinung über die Justiz."

 

DER SPIEGEL 33 / 1998 / 40

 

 

1140) "Das Dienstleistungsunternehmen Justiz steht unter Konkursverdacht."

 

Stefan Pelny - ehemaliger schleswig-holsteinischer Justiz-Staatssekretär

 

 

1141) Nach einem Urteil der 26. Kammer des Berliner Verwaltungsgerichts dürfen die 'Republikaner' nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Ihre Aufnahme in den Verfassungsschutzbericht 1997 war rechtswidrig. Es gibt keine greifbaren Anhaltspunkte dafür, daß die 'Republikaner' das Ziel verfolgen, Grundwerte der Verfassung abzuschaffen.

 

Az.: VG A 62397

 

 

1142) "Mein Vorwurf ist, daß auf diesem Übungsplatz Bosnien Szenarien eingeprobt werden, die später bei ganz anderen Einsätzen ... durchgeführt werden sollen."

 

Angelika Beer - GRÜNE sicherheitspolitische Sprecherin  (STERN 30/98/29)

 

 

1143) Kinder großziehen ist teuer. Eltern von zwei Kindern müssen mit Einkommensverlusten und Kosten bis zu 850.000 DM rechnen.

 

Heinz Galler - Professor für Ökonometrie (LN vom 23.7.1998)

 

 

1144) "Am Beispiel des Fliegenpilzes wird deutlich, daß wir seit der Aufklärung womöglich mehr Wissen verloren als gewonnen haben."

 

Michael Fehr - Museumsdirektor in Hagen (LN vom 19.11.1991)

 

 

1145) "Jedes Würstchen ein Tarzan", spottet Alice Schwarzer in 'BILD' (es geht um 'Viagra') und sieht Heerscharen von "dumpfen Rein-raus-Rammlern" das ewig gequälte Weib malträtieren."

 

STERN 24 / 1998 / 254

 

Anmerkung: Vielen sonst nicht unter Potenzproblemen leidenden Männern mag bei Alice auch eine ganze Packung Viagra nicht zur Erektion verhelfen.

 

 

1146) "Der Schwanz ist das ehrlichste Organ des Mannes, entweder er steht, oder er steht nicht, da kannst du nicht mogeln."

 

Gay Talese - amerikanischer Schriftsteller (STERN 24 / 1998 / 254)

 

 

1147) Gut 84 Millionen DM hat Schleswig-Holstein seit 1994 durch eine verfassungswidrige Abfallabgabe kassiert. Jetzt muß alles zurückgezahlt werden. In Dänemark gilt so etwas als "Bettnässer-Politik" bemerkte Anke Spoorendonk vom SSW spitz: "Erst gibt es ein herrliches Gefühl von Wärme, dann wird es bitter kalt."

 

Lübecker Nachrichten vom 14.5.1998

 

1148) Spitzenreiter in der Mord-Statistik ist die US-Hauptstadt Washington mit 69,3 Fällen auf 100.000 Einwohner. In Europa führt Moskau mit 18,1. Berlin liegt mit 3,8 im unteren europäischen Viertel.

 

Lübecker Nachrichten vom 20.8.1998 (inhaltsgetreue Zusammenfassung)

 

 

1149) Der Frankfurter Oberstaatsanwalt Wolfgang Schaupensteiner, Leiter der bundesweit ersten Anti-Korruptionsabteilung, hält den Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur Bekämpfung der internationalen Korruption für "völlig unzureichend".

 

DER SPIEGEL 22 / 1998 / 18

 

 

1150) "Noch ein oder zwei solcher Vorgänge, und man kann den BND einmotten."

 

Willfried Penner - Vorsitzender des Bundestags-Innenausschusses und Mitglied der Parlamentarischen Kontrollkommission für die Geheimdienste nach der Affäre Geiger / Foertsch / Rübezahl (DER SPIEGEL 21 / 1998 / 35)

 

 

1151) "Am Gründonnerstag, dem 11. April 1968, eine Woche nach der Ermordung von Martin Luther King in den USA, wurde Rudi Dutschke in West-Berlin auf offener Straße von einem durch die Springer-Presse aufgehetzten Hitler-Verehrer namens Josef Bachmann niedergeschossen."

 

DER SPIEGEL 35 / 1996 / 111

 

 

1152) "Wir werden einem Augstein nicht gestatten, sich mit fünf lumpigen Tausendern von unserer Bewegung loszukaufen." Stiekum ging er (Rudi Dutschke) den SPIEGEL-Herausgeber um zehntausend Mark an, weil der Berliner Anwalt Horst Mahler die Genossen vom Sozialistischen Deutschen Studentenbund (SDS) nicht mehr umsonst verteidigen könne. Gretchen Dutschke: "Augstein gab Geld, auch später immer wieder."

 

DER SPIEGEL 34 / 1996 / 3

 

Anmerkung: Die beiden Rudis waren schon schwer in Ordnung!

 

 

1153) "Über zweihunderttausend Menschen demonstrierten in Brüssel gegen Kindesmißbrauch und für eine Justizreform in Belgien. Ministerpräsident Jean-Luc Dehaene versprach, die politische Einflußnahme auf die Justiz zu verringern. Richterämter sollen künftig nicht mehr nach Parteibuch vergeben werden. Auch für die Beförderung soll dies keine Rolle mehr spielen."

 

Lübecker Nachrichten vom 22.10.1996

 

 

1154) "Die Vollversammlung der Vereinten Nationen lehnte es am 9.12.1948 ab, die Grundsätze des Nürnberger Militärgerichtshofes als verbindliches Völkerrecht anzusehen."

 

DER NEUE BROCKHAUS 1960 - Stichwort "Kriegsverbrechen"

 

 

1155) "Wir möchten klarstellen, daß wir nicht beabsichtigen, das ganze deutsche Volk zu beschuldigen."

 

Der amerikanische Chef-Ankäger im Nürnberger Kriegsverbrecherprozeß am 21.11.1945

 

 

1156) "Der ehemalige südafrikanische Polizeioffizier Eugene de Kock hat den Agenten Craig Williamson bezichtigt, der Drahtzieher für den Mord an dem schwedischen Ministerpräsidenten Olof Palme gewesen zu sein."

 

Lübecker Nachrichten vom 1.10.1996

 

 

1157) Der ehemalige CIA-Direktor Dr. Oswald Le Winter hat in Portugal um politisches Asyl nachgesucht und vor dem portugiesischen Parlament unter Eid ausgesagt, die CIA sei für die Emordung Olof Palmes verantwortlich.

 

Holger Strohm

 

 

1158) "Natürlich steckt hinter der Idee (Deutschland zum Einwanderungsland zu erklären) hirnverbrannter Blödsinn: Deutschland ist schon heute der dichtbesiedeltste Staat Europas (außer Monaco)."

 

Peter Gauweiler in Welt am Sonntag vom 5.7.1998

 

 

1159) "Nach Ansicht des Wahlforschers Jürgen Falter gibt es nach wie vor ein 'Potential von fast 19 %', die bereit wären, unter Umständen Rechtsextreme zu wählen. Der Untersuchung zufolge sind 61 % mit dieser Demokratie unzufrieden."

 

Lübecker Nachrichten vom 11.8.1998

 

 

1160) "Kein ernstzunehmender Mensch leugnet Auschwitz; kein zurechnungsfähiger Mensch deutelt an der Grauenhaftigkeit von Auschwitz herum; wenn mir aber jeden Tag in den Medien diese Vergangenheit vorgehalten wird, merke ich, daß sich in mir etwas gegen diese Dauerpräsentation unserer Schande wehrt."

 

Martin Walser

 

Anmerkung: Ich bin mir sicher, daß Walser damit etwa 90 % aller Deutschen aus tiefster Seele gesprochen hat. Und nicht nur das. Er hat auch noch recht. Denn für über 95 % der heute lebenden Deutschen gibt es weder Schuld noch Verantwortung hinsichtlich der Naziverbrechen. Und es wird der Tag kommen, an dem die Verdrehungen und Vertuschungen ein Ende haben werden und die Weltgeschichte der letzten 150 Jahre völlig neu geschrieben werden wird, woran uns auch unsere jüdischen Mitbürger nicht hindern werden.

 

1161) "Walser ist ein Brandstifter", sagte Lea Rosh. Daß ... Ignatz Bubis diesen Vorwurf zurückgenommen habe, sei grundfalsch.

 

Lübecker Nachrichten vom 31.12.1998

 

Anmerkung: Ich kann mich nicht dagegen wehren, aber die Frau ist mir genauso unsympathisch wie Michel Friedman.

 

1162) "Jeder fünfte Deutsche ist nach einer Erhebung des Forsa-Instituts latent antisemitisch eingestellt. Bei den 50- bis 64jährigen steigt die Quote auf 28 % und bei den über 65jährigen auf 38 %. ... Bei den Befragten, die sich selbst als politisch 'rechts' einordnen, liegt der Anteil mit 44 % am höchsten. ... 63 % der Deutschen plädierten ... dafür, nun einen Schlußstrich unter die Aufarbeitung der Judenverfolgung in der NS-Zeit zu ziehen."

 

Lübecker Nachrichten vom 23.12.1998 (seit dem sind weitere fünf Jahre Behandlung mit der "Schuldkeule" vergangen)

 

 

1163) "Die Lübecker Jusos sehen die örtliche SPD derzeit im politischen Bermuda-Dreieck zwischen Technokratismus, Opportunismus und Beliebigkeit versinken."

 

Kai Burmeister und Björn Böhning (LN vom 31.12.1998)

 

Anmerkung: Aus diesem Bermuda-Dreieck ist die Lübecker SPD auch in den letzten fünf Jahren nicht herausgekommen. Allerdings ist die CDU auch nicht besser - nur in der Wählergunst.

 

 

1164) "Für mich war Fassbinder ein faschistoider Linker", sagte Ignatz Bubis. "Dieses Stück ('Der Müll, die Stadt und der Tod') beweist es auch." ... In dem Stück tritt die Figur eines reichen jüdischen Bauherrn und Häusermaklers auf, der von den anderen Figuren angefeindet und beschimpft wird.

 

Lübecker Nachrichten vom 2.9.1998

 

 

1165) "In Schleswig-Holstein plündern Notare immer dreister Anderkonten ihrer Kunden."

 

Lübecker Nachrichten vom 7.1.1995 ("Diebische Notare")

 

 

1166) "Ich habe eine Erfahrung gemacht: Das Schlimmste an der Freimaurerei ist nicht das Weltanschauliche, sondern dies: sie ist die größte Korruptionsbasis. Eine Handvoll Leute hat den Krieg gemacht ..."

 

Adolf Hitler - Wolfschanze 6.1.1942

 

1167) "In der Freimaurerei hat es bei uns doch viele gegeben, die gar nicht wußten, worum es dabei geht. Wir hatten eine Loge, in der nichts eigentlich getrieben wurde als Essen, Trinken, Spielen, Sichvergnügen! Das war schlau eingefädelt! Es genügte, daß die Leute in Atem gehalten, von der Betrachtung der Wirklichkeit abgehalten, beschäftigt waren! Ich kenne Städtchen, die total verfreimaurert waren - mehr wie Großstädte -, Bayreuth zum Beispiel oder Gotha!"

 

Adolf Hitler - Wolfschanze 3.2.1942

 

1168) "Schachts größtes Verdienst war es, daß er unseren Export angekurbelt hat. Wenn es sich darum handelte zu schwindeln, war Schacht unbezahlbar! Erst wenn es darauf ankam, eine innere Haltung zu zeigen, da konnte er nicht. Ein Freimaurer hat da den anderen betrogen. Schacht ist in Opposition getreten, wie ich die Freimaurerei in Deutschland aufgelöst habe."

 

Adolf Hitler - 25.8.1942 im Gespräch mit Gauleiter Lauterbach

 

Anmerkung: Horace Greely Hjalmar Schacht (22.1.1877 - 3.6.1970) wurde am 3.6.1906 in Berlin in der Loge "Urania zur Unsterblichkeit" als Freimaurer aufgenommen. Er war Bankier, Währungspolitiker, Reichswährungskommissar, Reichsbankspräsident und Reichsminister (1934 - 1945). Im Nürnberger Prozeß - in dem er freigesprochen wurde - erklärte er, kein Jude wäre umgekommen, wenn das Ausland sich auf seine Pläne eingelassen hätte.

 

 

1169) "Es ist wahr, daß ich Beziehungen zu einer Freimaurerloge gehabt habe. Als blutjunger Mensch liebte ich die muntere Tochter eines müden Nachtwächters. Wir trafen uns abends unter einem Glasdache, das die Zufahrt hinter dem Hause der Freimaurerloge 'Zur Zwietracht und Wankelmütigkeit' schützte. Intimere Beziehungen zur Freimaurerei hatte ich bisher nicht."

 

Philipp Scheidemann - sozialdemokratischer Politiker und 1919 Reichskanzler im "Sozialdemokrat" vom 10.4.1926. Scheidemanns berühmteste Tat war die Ausrufung der Republik am 9.11.1918.

 

 

1170) "Wenn ich bisher geglaubt habe, daß sie aus staatspolitischen Gründen abzulehnen ist, so bin ich jetzt überzeugt, die Freimaurerei müsse polizeiwidriger Dummheit wegen verboten werden."

 

Ernst Pöhner - während der Weimarer Republik zeitweise Polizeipräsident von München. Eintrag in das Gästebuch einer Freimaurerloge, in die er zusammen mit Erich Ludendorff und Hitler eingeladen war. Hitler folgte der Einladung nicht.

 

 

1171) "Lehrt eure Kinder nicht, was Gut und Böse ist. Lehrt sie zu erkennen, wann das Gute beginnt, böse zu werden."

 

James Krüss

 

 

1172) "Mit nahezu Dreiviertelmehrheit (72,8 %) haben sich die Schweizer Wähler für die Verschärfung des Ausländerrechts ausgesprochen."

Lübecker Nachrichten vom 6.12.1994

1173) "Jahr für Jahr holt sich der Lübecker Senat bei der Kieler Landesregierung blutige Nasen für einen Haushalt, der so solide steht wie ein Kartenhaus."

 

Lübecker Nachrichten im Oktober 1994

 

 

1174) Miss Sophies Liebhaber: J. P. M. Pommeroy, französischer Professor für Malerei und Sophies erster Liebhaber hat das hübsche Mädchen auf Leinwand gebannt. Sein Nachfolger, Admiral von Schneider hat nie einen Fuß auf ein Kriegsschiff gesetzt, sondern den Titel als Laiendarsteller erworben. Den rundlichen Mr. Winterbottom hat ein Hühnerbein im Hals kurz vor der Hochzeit mit Sophie dahingerafft. Und Sir Toby ist angeblich ein wegen zuviel Sherry zwangspensionierter Scotland-Yard-Ermittler.

 

Lübecker Nachrichten vom 31.12.1993 unter Hinweis auf das Buch von Helmut Grömmer

 

 

1175) "Die deutsche Luftwaffe hat weder in Warschau, Rotterdam noch Coventry geplant und gezielt die Zivilbevölkerung dieser Städte angegriffen. Die Angriffe auf diese Städte ... galten militärischen und Versorgungs-einrichtungen. Abgesehen von der Tatsache, daß die bei diesen Angriffen eingesetzten Luftstreitkräfte und die Menge und die Art der abgeworfenen Bomben gar keinen Vergleich mit denen der Alliierten zulassen, gibt es an dem erklärten Ziel der Herren Harris und Churchill, ausschließlich Luftkrieg in großem Stil gegen die deutsche Zivilbevölkerung zu führen, keinen Zweifel."

 

Günter Schorn im LN-Leserbrief vom 1.8.1993

 

 

1176) "Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt."

 

Ernst Reuter - Regierender Bürgermeister von Berlin am 9.9.1948 angesichts der drohenden Spaltung Berlins

 

 

1177) "Die Ärzte standen vor einem Rätsel. Der jordanische Geheimdienst aber nicht - er ahnte, was Meshal widerfahren war. Doch erst als König Hussein am Telefon Netanyahu beschied, er werde die Mossad-Agenten vor Gericht stellen und öffentlich hängen lassen, ließ der israelische Ministerpräsident das Gegenmittel für Meshal nach Amman bringen."

 

Mira Avrech / Stefanie Rosenkranz in STERN 43 / 1997 /227

 

1178) "Scheint aus allen Wolken gefallen zu sein, dieser Rebell von Augsburg, der Schach und Laute spielt und Verse schreibt über Dirnen und Wasserleichen. ... Wedekind ist Brechts Idol, sein literarisches Vorbild. Und er liebt Villon, natürlich, und Rimbaud, Verlaine auch und Büchner. Alles Outlaws, Ausgeflippte, die hart am Zeitgeist vorbeisegeln, an Prüderie und Pflichterfüllung, und Kurs nehmen auf Liebe Freiheit und Genuß."

 

STERN 43 / 1997 / 104 ("Brecht war wie Gulliver, und wir waren die Zwerge")

 

 

1179) "Vor kurzem lüftete ein Bonner Wissenschaftler ein Geheimnis: Willy Brandt stiftete einen Teil der Preissumme für den ihm 1971 verliehenen Friedensnobelpreis für die Renovierung der Synagoge in Venedig. Der Ex-Kanzler hatte verfügt, daß dies erst nach seinem Tod bekannt werden dürfe."

 

Lübecker Nachrichten vom 8.10.1997

 

 

1180) "Ich behandle meine Frau wie eine Angestellte, die ich nicht entlassen kann. Ich habe mein eigenes Schlafzimmer und vermeide es, mit ihr allein zu sein."

 

Albert Einstein (LN vom 10.11.1996)

 

 

1181) "Nach Angaben des Nachrichtenmagazins 'Focus' wird Werner Mauss unterdessen von Zeugen in Kolumbien auch des Drogen- und Waffenschmuggels bezichtigt. Ihm werde vorgeworfen, seit 1990 mit Schnellbooten illegal Waffen von Panama nach Kolumbien geschmuggelt zu haben. ... Geheimdienstkoordinator Bernd Schmisbauer (CDU) bleibt wegen der Zusammenarbeit mit Mauss weiter in der Kritik."

 

Lübecker Nachrichten vom 8.12.1996

 

 

1182) "53 % der (britischen) Schüler, die weder Deutschland kennen, noch die Sprache beherrschen, halten Deutsche für nationalistisch, 51 % betrachten sie als arrogant und 45 % als aggressiv. ... Ein völlig anderes Bild ergab sich dagegen bei britischen und irischen Schülern, die schon mal in Deutschland waren oder die Sprache lernen. Von ihnen sagten drei Viertel, sie würden die Deutschen mögen."

 

Lübecker Nachrichten vom 20.11.1996

 

1183) "Die Deutschen gehen davon aus, daß sie auf die Unterstützung des Herzogpaares bauen können. Vor allem die Herzogin will um jeden Preis Königin werden."

 

1184) "Die Windsors muß man als Fünfte Kolonne bezeichnen. Sie werfen der Regierung vor, Frankreich in einen Krieg gezwungen zu haben, den es gar nicht wollte und feiern die französische Kapitulation als einzig richtige Maßnahme."

 

Agentenberichte über die politischen Ansichten und Ambitionen des Herzogpaares Winsor (Edward VIII. und Wallis Simpson)

 

 

1185) Deutschland leidet an einer geistigen Ödnis. Diese verzweifelte und Verzweiflung auslösende Erscheinung verbirgt sich im Westen des Landes hinter den prunkvollen Fassaden des Wohlstandes. Die Verbindung des Nihilismus mit dem Konsum bildet das eigentliche Drama Deutschlands, das die Zukunft Europas belastet.

 

Kardinal Jean-Marie Lustiger - Erzbischof von Paris (LN vom 14.12.1996)

 

 

1186) Der frühere italienische Sotialistenchef Bettino Craxi ist in Abwesenheit zu acht Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden. Der 62jährige sei laut Gericht der "Herr des Schmiergeldsystems" beim Bau der Mailänder Metro gewesen.

 

Lübecker Nachrichten vom 18.4.1996

 

 

1187) Das Bundesverfassungsgericht hat es abgelehnt, zwei angeblichen Rechtsextremisten wichtige politische Grundrechte zu entziehen. Entsprechende Anträge der Bundesregierung von 1992 gegen Thomas Dienel und Heinz Reiß waren offensichtlich nicht hinreichend begründet.

 

Lübecker Nachrichten vom 31.7.1996

 

 

1188) "Die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland können es sich nicht länger leisten, in ergebnislosen Ritualen zu erstarren."

 

Bundespräsident Roman Herzog in LN vom 21.7.1996

 

 

1189) "Heide Simonis stempelte die Grünen als prinzipienlos ab. Einerseits liefen sie Sturm gegen die A 20, andererseits verkündeten sie, daß die Autobahn kein Hindernis für ein rot-grünes Regierungsbündnis sein solle, 'wohlwissend, daß die SPD nie und niemals die A 20 aufgeben wird'. Für die Regierungschefin ist das der Beleg, daß der Umweltpartei Posten wichtiger als Prinzipien."

 

Lübecker Nachrichten vom 9.1.1996

 

Anmerkung: Nach der Wahl galt für Heide Simonis das alte Kohl-Zitat - "Was schert mich mein Geschwätz von gestern!"

 

 

1190) "Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz."

 

Martin Luther

 

 

1191) Thomas Mann hatte in Erich Mühsam eine unterdrückte Seite seines eigenen Ichs entdeckt. Der staatstragende Ruhm, den Thomas Mann elegant verkörperte, verdeckte das provokant Antibürgerliche in ihm mehr und mehr. Insgeheim wäre er gern ein Stückchen mehr Mühsam gewesen. Weil er das nicht konnte, habe er Mühsam als "radikalen Schreier" beschimpft und damit im Grunde sich selbst gemeint und seine eigene Unzulänglichkeit übertönt.

 

Chris Hirte - Berliner Literaturwissenschaftler (LN vom 8.10.1995)

 

 

1192) "Mehr als jeder zweite der 9256 Tatverdächtigen im Bereich der Organisierten Kriminalität in Deutschland war ein Ausländer."

 

Lübecker Nachrichten vom 1.8.1995 über die BKA-Statistik 1994

 

 

1193) "Eine unkontrollierte Zuwanderung von verschiedenen Kulturen führt zu einer Multi-Konflikt-Gesellschaft."

 

Heinrich Lummer - ehemaliger Berliner Innensenator (CDU) LN v. 2.8.1995

 

 

1194) "Nach Angaben von Verfassungsschützern sind unter den rund 500.000 Kurden in Deutschland etwa 6.000 PKK-Mitglieder."

 

Lübecker Nachrichten vom 2.8.1995

 

1195) "Hafenkapitän Henning Redlich (53) wird (von seinem Arbeitgeber - der Hansestadt Lübeck) vorgeworfen, im Zusammenhang mit dem Film 'Holocaust' gesagt zu haben: 'So viele fette Juden kann es gar nicht gegeben haben, wie die umgebracht haben sollen'."

 

Lübecker Nachrichten vom 3.8.1995

 

 

1196) Springer-Großaktionär Leo Kirch verlangte vergeblich die Entlassung des "Welt"-Chefredakteurs Thomas Löffelholz, weil dieser einen Gastkommentar des früheren Braunschweiger Oberlandesgerichtspräsidenten Rudolf Wassermann veröffeltlicht hatte, in dem dieser das Kruzifix-Urteil des Bundesverfassungsgerichts aus rechtlichen Gründen gutgeheißen hatte.

 

Lübecker Nachrichten vom 15.8.1995

 

Anmerkung: Sowohl bei Helmut Kohl, als auch bei Leo Kirch erhält der Glaube an die letztendliche Gerechtigkeit des Schicksals Auftrieb. Kohls Sauereien und Dümmlichkeiten sind Legion und bedürfen hier keiner Ausbreitung. Kirchs Interventionen gegen Dr. Richter und T. Löffelholz haben in dem krachenden Zusammenbruch seines Imperiums eine angemessene Kompensation erfahren.

 

 

1197) "Wer ein solch menschenverachtendes Instrument wie die Treuhand ins Leben ruft, muß sich nicht wundern, wenn darauf terroristisch reagiert wird. ... Rohwedder mußte die Drecksarbeit machen, die der Kanzler ihm zugeschoben hat. Damit geriet er ins Schußfeld."

 

Günter Grass in einem STERN-Interview (LN vom 18.8.1995)

 

 

1198) Reich-Ranickis Art der Rezension ist eine "literarische Neuauflage des Führerprinzips. ... Diese Kampagne ist höchstens zu 30 % literarisch. Der Rest ist Politik".

 

Harry Mulisch - niederländischer Bestseller-Autor im Zusammenhang des Verrisses von Grass' "Ein weites Feld"

 

1199) "Man sollte sich daran erinnern, daß einst auch Nobelpreisträger Heinrich Böll für seinen meisterhaften Roman 'Ansichten eines Clowns' niedergemacht wurde. Und wer war der Kritiker? Marcel Reich-Ranicki."

 

Sydsvenskan - schwedische Zeitung (LN vom 30.8.1995)

1200) Das Buch ('Ein weites Feld') ist ein "großartiger Roman mit langem Atem, voller überraschender Einfälle, grotesker Scherze und spöttischer Überlegungen über das deutsche Schicksal der letzten 150 Jahre."

 

Adam Krzeminski - Deutschlandspezialist der polnischen Wochenzeitschrift "Polityka" (LN vom 30.8.1995)

 

 

1201) "Mir muß niemand Nachhilfe in Demokratie geben, schon gar keine ehemaligen Stalinisten."

 

Günter Grass - in Anspielung auf unqualifizierte Kritik von Marcel Reich-Ranicki, den man ungestraft den "Eichmann von Kattowitz" nennen darf

 

 

1202) Landesbischof Theophil Wurm hatte sich mit seinen Protestbriefen an Hitler und andere Nazi-Größen gegen die Tötung von Geisteskranken und die Judenverfolgung ... als unbeugsamer Streiter für das Recht und die Würde der Menschen profiliert. In seinen "Lebenserfahrungen" forderte er die Kirche auf, "darauf zu achten, daß die Bezeugung der göttlichen Liebe nicht mehr getrennt werden darf von der Bezeugung der Gerechtigkeit im Menschen- und Völkerleben".

 

Lübecker Nachrichten vom 27.8.1995

 

 

1203) "Wenn es ums Geld geht, hört für immerhin acht der insgesamt 89 Abgeordneten des Schleswig-Holsteinischen Landtages die Rechtstreue auf: Entgegen den verbindlichen Verhaltensregeln verweigern diese Volksvertreter (übrigens die gesamte FDP-Fraktion) alle Angaben zu zusätlichen Tätigkeiten oder auch der Zuwendung von Vermögensvorteilen oder der Beteiligung an Unternehmen."

Lübecker Nachrichten vom 6.7.1995

Anmerkung: Dem FDP-Abgeordneten und Rechtsanwalt Wolfgang Kubicki war es innerhalb der Aufklärung des Skandals um die Giftmülldeponie Schönberg sogar "entfallen", daß er an einer Firma aus dem Imperium des Müllmaklers Adolf Hilmer mit einer nicht bar entrichteten Einlage von einer Millionen DM beteiligt war, was ihn allerdings nicht hinderte, ein konträres Mandat der Landesregierung MV nicht nur anzunehmen, sondern angeblich auch miserabel auszuführen und dafür noch rund 850.000 DM Honorar einzustreichen. In dem Folgeprozeß war sein Patenonkel Vorsitzender Richter und angeblich nicht befangen. Was dabei herauskommt, kann man sich an fünf Fingern abzählen.

Angeblich soll die FDP ja die Freimaurerpartei sein!!!

1204) "In 120 Staaten werden politische Gefangene gefoltert und mißhandelt."

 

Jahresbericht von amnesty international 1994 (LN vom 7.7.1995)

 

 

1205) "Nach Expertenschätzungen haben Mafia-Organisationen allein 1994 umgerechnet rund 800 Milliarden Mank 'verwaltet und investiert'. 'Das organisierte Verbrechen ist der größte Unternehmer Italiens', sagt Sergio Bille von der Handelskammer in Rom."

 

Lübecker Nachrichten vom 12.7.1995

 

 

1206) "Die Mitglieder holen sich ihre Partei zurück."

 

Norbert Gansel - als sein Intimfeind Gert Börnsen auch im zweiten Anlauf seinem Vertrauten Jürgen Weber als Kandidat der SPD für Kiel-Mitte unterlegen war

 

 

1207) "In einem Amerika, in dem die Furcht vor Verbrechen die Menschen geradezu paralysiert, gehört das Verlangen nach Selbstjustiz zu den Tagträumen verängstigter Bürger."

 

DER SPIEGEL 12 / 1995 / 174 ("Rücklings erschießen")

 

 

1208) "Ich habe die Welt überwunden, so laßt nicht die Welt euch überwinden."

 

Der auferstandene Jesus Christus nach einem verschollenen Evangelientext in koptischer Sprache (LN vom 20.3.1997)

 

 

1209) "Sozialhilfe mit dem geilen Wohngeld: Volle Knete ohne Plackerei."

 

Spruch an der Pinwand eines schleswig-holsteinischen Sozialamtsmitarbeiters mit Publikumsverkehr (LN vom 20.3.1997)

 

 

1210) "Die Psychoanalyse ist die letzte Dinosaurier-Ideologie des 19. Jahrhunderts" und hat keine Verdienste um den psychiatrischen Fortschritt.

 

Edward Shorter in "A History of Psychiatry" (DER SPIEGEL 22/1997/179)

 

1211) "Wenn irgend etwas schiefgehen kann, dann geht es auch schief."

 

Murphys-Gesetz (der Air-Force-Ingenieur Aloysius Murphy nach einem grandios mißlungenen Testversuch - DER SPIEGEL 33 / 1997 / 148 f)

 

 

1212) "Häkeln, Knoblauch, wenig Sex - eine Frau aus Südfrankreich wurde damit 122 Jahre alt."

 

DER SPIEGEL 33 / 1997 / 145 über das Rezept der Jeanne Calment

 

 

1213) "Madeleine Albright brachte das Kunststück fertig, Israels Ministerpräsident Netanjahu gleichzeitig die Hand zu geben und ins Hinterteil zu treten. 'Erbärmlich' nannte sie die Lebensbedingungen der Palästinenser in den besetzten Gebieten ..."

 

Lübecker Nachrichten vom 14.9.1997

 

 

1214) "Die Privilegien des großen Geldkapitals müssen abgeschafft werden."

 

Ethik-Professor Johannes Hoffmann auf dem Kongress katholischer Moraltheologen in Münster (LN vom 21.9.1997)

 

 

1215) "Der Bund der Steuerzahler ... bezifferte die Steuerverschwendung in Deutschland insgesamt auf jährlich 65 bis 70 Milliarden Mark."

 

Lübecker Nachrichten vom 26.9.1997

 

 

1216) "Der Mißbrauch sozialer Leistungen in Deutschland soll ... 1994 (insgesamt) 150 Milliarden gekostet haben."

 

Lübecker Nachrichten vom 22.10.1995 unter Berufung auf "Focus" und den Hannoveraner Sozialwissenschaftler Werner Bruns

 

 

1217) "Ein Virus von Angst und Feigheit hat Politiker und Funktionäre befallen - Angst vor einer ehrlichen Bestandsaufnahme und den notwendigen Konsequenzen. Das hat über viele Jahre echte Reformen verhindert."

 

Horst Seehofer (CSU) 1996 als Bundesgesundheitsminister (STERN 7/1996/3)

1218) "Den Judenhaß hat Luther nicht erfunden, es gab ihn schon viel früher."

 

Gerhard Berndt im LN-Leserbrief vom 1.3.1996

 

 

1219) "Im Zuge der Wiedervereinigung sollen mindestens 26,5 Milliarden Mark veruntreut worden oder verschwunden sein, geht aus einem Bericht der Zentralen Ermittlungsstelle für Regierungs- und Vereinigungskriminalität hervor."

 

Lübecker Nachrichten vom 21.1.1996

 

 

1220) Simon Wiesenthal hat "in allen großen Nazi-Fällen der Nachkriegs-Ära - Bormann, Barbie, Mengele, Eichmann - versagt." ... Wiesenthal selbst rechnet sich die Aufklärung von mehr als 1000 Fällen an ... "Die (tatsächliche) Zahl könnte unter 10 liegen."

 

Eli Rosenbaum - Leiter der NS-Fahndungsabteilung im US-Justizministerium (LN vom 9.2.1996)

 

 

1221) "Ich kann nicht sagen, Ihr seid Deutsche, Ihr seid schuld. Ich habe nicht das Recht, jemanden zu beschuldigen, der nicht schuldig geworden ist."

 

Ignatz Bubis am 19.12.1995 in einer Diskussion mit Schülern der Geschwister-Prenski-Schule in Lübeck (LN vom 20.12.1995)

 

 

1222) Edmund Stoibers 62 %-Sieg "wäre ihm nicht gelungen, wenn er nur eine einseitige Politik zu Lasten der kleinen Leute gemacht hätte."

 

Michael Sommer - DGB-Chef (LN vom 23./24.11.2003)

 

 

1223) "Der Bund der Steuerzahler geht davon aus, daß in Deutschland zirka 500.000 Arbeitsplätze durch Nebentätigkeiten von Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes verloren gehen."

 

Lübecker Nachrichten vom 27.7.1997

 

1224) "Die Prüfung im einfachen Postdienst ist offenbar die beste Voraussetzung für eine Karriere als Psychiater."

DER SPIEGEL 29/1997/35 über Gert Postel, alias Dr. Dr. Bartholdy, alias ....

1225) "Scharping holt sich ... geistlichen Beistand. Der Hamburger Pastor Jörn Thießen wird ... in Scharpings Büro arbeiten. Der 35jährige Theologe hat schon eine schillernde Karriere hinter sich: Er ... war persönlicher Referent des früheren ... Kieler Ministerpräsidenten Björn Engholm."

 

Lübecker Nachrichten vom 12.7.1997

 

Anmerkung: Suchte Barschel nicht nach einem Theologen, um Engholm einen Bonbon ans Hemd zu kleben? Eingeweihte hätten Barschel auf das Obergeschoß des Hauses Ecke Beckergrube / Kupferschmiedestraße verwiesen. Angeblich sollen beide MP-Anwärter ja Freimaurer (gewesen) sein. Ist es das Ergebnis fast 300jähriger Menschheitsveredelung, so miteinander umzugehen und das noch unter Brüdern?

 

 

1226) "Das Bundesverfassungsgericht entscheidet in großer Arroganz politische Fragestellungen juristisch ... Die Stellung des Bundesverfassungsgerichts ist stärker als die des Reichsgerichts in der Weimarer Republik. Man könne auch sagen, die Bundesrepublik sei kein Rechtsstaat, sondern ein Gerichtsstaat."

 

Helmut Schmidt am 12.12.1981 am Werbellinsee zu Erich Honecker

 

 

1227) "Die Formel: In der DDR war alles Unrecht, in der BRD alles Recht, die geht nicht auf."

 

Egon Krenz - der letzte SED-Chef im SPIEGEL-Interview (34 / 1997 / 38)

 

1228) "Die Essener haben als größte und mächtigste Kraft des damaligen Judentums gewirkt."

 

Hartmut Stegemann - Professor für das Neue Testament

 

1229) "Ihr habt den Teufel zum Vater."

 

Jesus Christus über die Juden

 

1230) "Die Juden habe den Herrn Jesus getötet und gefallen Gott nicht."

 

Apostel Paulus

 

1231) "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder."

 

Selbstverfluchung der Juden, die von Pilatus den Tod Jesu verlangten

Anmerkung: "Wer gäbe heute nicht viel darum, wenn diese drei Stellen (1229 - 1231) nicht in unserer heiligen Schrift stünden!" - sagt der Heidelberger Neutestamentler Gerd Theißen (DER SPIEGEL 2/1998/127). Diese drei Textstellen haben maßgeblich beigetragen zu zweitausend Jahre Antisemitismus mit Verfogung und Vernichtung der Juden. Wer allerdings die Geschichte der Juden und des Antisemitismus kennt, kann sich dem mächtigen Mystizismus dieser prophetischen Worte nur schwer entziehen.

 

 

1232) "73.853 Juden wurden (aus Frankreich) weggeschafft zum Vergasen, nur 2.600 überlebten. ...Die Vichy-Regierung arbeitet zwischen 1940 und 1944 meist freiwillig und engagiert mit den deutschen Besatzern zusammen, viele ihrer Beamten sympathisierten heftig mit den neuen Herren in ihrem Heimatland. So trieben im Juli 1942 nicht Hitlers Gestapo-Männer, sondern 4.500 Pariser Polizisten, Greifer genannt, 8.000 Juden in einem Sportstadion zusammen."

 

Staatsanwalt Rolf Holtfort im SPIEGEL-Interview (2 / 1998 / 116 f) vor seiner Zeugenvernehmung im Prozeß gegen Maurice Papon

 

 

1233) "Horst Mahler ... war mein Anwalt. Ist sehr menschlich, solidarisch, freundlich. ... Kein Fanatiker."

 

1234) "Otto Schily vertritt nur aus persönlichen Motiven RAF-Leute und ähnliche, Mahler, Ensslin und mich. Humanist, sehr vornehm, intelligent, auf Distanz bestehend."

 

1235) "Hans-Christian Ströbele: Anwalt, sehr freundlich, solidarisch, verteidigt Linkskräfte aus Überzeugung."

 

Michael "Bommi" Baumanns Personenporträts von drei Rechtsanwälten gegenüber der Stasi, nachdem er auf dem Weg von Prag nach Berlin mit einem gefälschten Paß erwischt worden war (DER SPIEGEL 4 / 1998 / 117)

 

 

1236) "Der Kapitalismus ist wie ein Fisch in der Sonne; er glänzt, aber er stinkt."

 

Aufkleber im Spind Nr. 1 der Stadtbibliothek der Hansestadt Lübeck

 

 

1237) "Von allen Propheten ist die Weissagung ergangen, daß die Juden Gott und ihren König Christus schmähen und lästern würden; wer das nicht liest oder versteht, der hat von der Theologie keine Ahnung. ... Die vorgeschlagenen Maßregeln werden die Juden nur schlechter machen, hat sie doch der Zorn Gottes derart verstockt, daß sie unverbesserlich geworden, und wer unverbesserlich ist, der wird durch Besserungsversuche stets schlimmer, nie besser."

 

Martin Luther im Gutachten zum Streit des Johann Reuchlin mit den Kölner Dominikanern über die Konfiskation der rabbinischen Schriften (1513)

 

1238) "Niemand kann Israel Heil spenden, bis Gott selbst die leibliche und geistige Gefangenschaft seines Volkes wendet. ... Aus allen den Gründen ist die Raserei gewisser Christen verdammenswert, die wähnen, Gott zu dienen, wenn sie die Juden gehässig verfolgen, alles Böse gegen sie ersinnen und ihre beklagenswerten Leiden voll Stolz und Verachtung verhöhnen, wo doch nur Trauer und Schmerz und inständiges Gebet am Platze ist. Eine derartige Tyrannei beeinträchtigt gewaltig den christlichen Namen und das christliche Volk, jene Frevler trifft die Mitschuld an der jüdischen Gottlosigkeit, die sie durch ihre Grausamkeit vom Christentum abstoßen, anstatt sie mit Freundlichkeit und Gefälligkeit anzuziehen."

 

Martin Luther (Reinhold Lewin: "Luthers Stellung zu den Juden", S. 7)

 

1239) "Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. ... Darum wird euer Haus von Gott verlassen. Und ich sage euch: Von jetzt an werdet ihr mich nicht mehr sehen, bis ihr ruft: Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!"

 

Jesus Christus (Matthäus 23 / 37 - 39)

 

1240) "...wenn ihr Gott erzürnt ... dann werdet ihr unverzüglich aus dem Land ausgetilgt sein, in das ihr jetzt über den Jordan zieht, um es in Besitz zu nehmen. Nicht lange werdet ihr darin leben. Ihr werdet vernichtet werden. Der Herr wird euch unter die Völker verstreuen. Nur einige von euch werden übrigbleiben in den Nationen, zu denen der Herr euch führt. ... Dort werdet ihr den Herrn, deinen Gott, wieder suchen. Du wirst ihn auch finden, wenn du dich mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele um ihn bemühst. Wenn du in Not bist, werden alle diese Worte dich finden. In späteren Tagen wirst du zum Herrn, deinem Gott, zurückkehren und auf seine Stimme hören. Denn der Herr, dein Gott, ist ein barmherziger Gott."

 

5. Buch Mose (Deuteronomium) 4 / 25 - 31

 

1241) "Denn viele Tage bleiben Israels Söhne ohne König und Fürst ... Danach werden die Söhne Israels umkehren und den Herrn, ihren Gott, suchen und ihren König David. Zitternd werden sie zum Herrn kommen und seine Güte suchen am Ende der Tage."

 

Hosea 3 / 4 + 5

 

1242) "Hört mich an, Asa und ihr alle von Juda und Benjamin! Der Herr ist mit euch, wenn ihr zu ihm haltet. Wenn ihr ihn sucht, läßt er sich von euch finden; wenn ihr ihn aber verlaßt, verläßt er euch. Lange Zeit lebte Israel ohne den wahren Gott, ohne einen belehrenden Priester, ohne Gesetz. In ihrer Not bekehrten sie sich zum Herrn, dem Gott Israels, und da sie ihn suchten, ließ er sich von ihnen finden."

 

2. Chronik 15 / 2 - 4

 

 

1243) "Luther selbst wendet sich ... im März 1523, als er in seiner Schrift 'Von weltlicher Oberheit, wie weit man ihr Gehorsam schuldig sei' die Befugnisse der staatlichen Macht abgrenzt, entschieden gegen den Brauch, Juden und Ketzer mit Gewalt zu verbrennen; dadurch ist noch wird keiner überwunden oder bekehrt."

 

Reinhold Lewin - S. 31 unter Bezugnahme auf Martin Luther Werke Kritische Gesamtausgabe, Weimar 1883 ff XI, S. 269

 

 

1244) "Wohin also bei der Suche nach Luthers Beziehungen zu den Juden der Blick schweift, nirgends strahlt ein Lichtpunkt entgegen, der jenen Perspektiven gerecht wird, welche sich Luther im Anfang der zwanziger Jahre eröffnen. Man stößt in der ganzen Epoche von 1524 bis 1536 nur auf Unannehmlichkeiten und Widerwärtigkeiten, die zusammengenommen Luthers Optimismus einen schweren Schlag versetzen müssen."

 

Reinhold Lewin - S. 42 (dabei geht es nicht nur um Betrug, sondern auch um sehr wahrscheinliche Mordversuche)

 

 

1245) Den Aberglauben der Juden läßt der Papst weit hinter sich.

 

Martin Luther Werke - Kritische Gesamtsausgabe XXXIII, S. 124

 

 

1246) Was die Erkenntnis Christi anbelangt, so ist die päpstliche Kirche eine bösere Mördergrube als Türken, Tataren und Juden, wenn auch allgemein Türken und Juden von dem Sohne Gottes nichts wissen mögen. Allerdings ist es nicht ausgeschlossen, daß das Evangelium unter die Türken kommt; denn in ihrem Koran, an dem gewißlich Nestorianer und Juden geholfen haben, machen sie über die Person Jesu wichtige Zugeständnisse, so daß der Streit mit ihnen leichter fällt als mit den Juden.

 

Martin Luther - Tischreden in der Mathesischen Sammlung, herausgegeben von E. Kroker, Leipzig 1903, S. 597

 

 

1247) "Die Heiden, die sonst tödliche Feindschaft von den Juden trennt, beten ihn, den verdammten, gekreuzigten Juden, an, die Juden, welche die Christen für Narren und Gänse halten, weilen seit über 1500 Jahren im Exil, aus dem Gott nicht hilft, sie nehmen denn ihren Vetter und Herrn Jesus an. Luther hat ihre Rabbinen gelesen, aber die können nichts mehr und schreien nur über Jesus von Nazareth, wie ja die Juden zu allen Zeiten ihre Propheten und Heiligen verfolgten. Die Heiden, die von ihnen für Hunde gehalten werden, helfen und raten ihnen bereitwillig, wofern sie nur den Heiland, ihr Fleisch und Blut, das ihnen kein Leid angetan hat, nicht verfluchten und lästerten und all die Seinen um ihre Habe bringen wollten. Er prophezeit ihnen, ihre Hoffnung soll nicht in Erfüllung gehen, die Zeit, die Daniel bestimmt hat, ist längst aus..."

 

Reinhold Lewin - S. 64, über Luthers ablehnenden Brief an Josel von Rosheim, der ihn um Unterstützung gegenüber dem Kurfürsten von Sachsen (Johann Friedrich der Großmütige) gebeten hatte, der im August 1536 alle Juden ausgewiesen hatte, weil einzelnen Juden schwere Straftaten zur Last gelegt worden waren

 

 

1248) "Endlich steht im ersten der zehn Gebote, Gott zürne den Ungehorsam bis ins dritte und vierte Geschlecht; die Verfolgung der Juden aber dauert schon fünfzehn Jahrhunderte, welche alle Plagen der Heiden übertreffen. Aus alledem folgt gewaltiglich die öffentliche Wahrheit, gegen die das Drehen und Wenden ... der verstockten Juden ränkevoller Behelf und Fluchtrede bleibt: entweder ist der Messias vor 1500 Jahren gekommen, oder Gott hat gelogen."

 

Martin Luther - aus dem "Brief wider die Sabbater" (Lewin S. 68 f)

 

 

1249) "Die protestantische Kirche, der Gott in diesem Jahrhundert die heiligen Bücher wieder geöffnet hat, erkennt im Überschwang den Wert des Volkes Israel, seine ruhmreiche, gottbegadete Geschichte, seine Verdienste um die Verbreitung der himmlischen Lehre, die ewige Dankbarkeit, welche die Heiden ihm schulden. Es ist daher ihre Pflicht, unablässig an seiner Rettung zu arbeiten, um es aus seiner Verirrung auf den rechten Weg zu führen."

Justus Jonas - in der Vorrede zur Übersetzung des "Briefs wider die Sabbater" in die lateinische Sprache (Juni 1539)

 

 

1250) "Ich glaube jetzt, diese Juden sind Epikureer, die bereits am Messias verzweifeln!"

 

Martin Luther - am Ende des Winters 1542/43 (Lewin S. 79 unter Hinweis auf Kroker S. 608)

 

Anmerkung: "Epikureer" steht hier sicherlich nicht in seiner eigentlichen, sondern der vergröberten Bedeutung als "hedonistischer Genußmensch"

 

 

1251) "In summa, man soll die Juden nicht bei uns leiden! Man soll weder essen noch trinken mit ihnen!"

 

Martin Luther - im Frühjahr 1543. Am 18.5.1542 hatte Luther die Nachricht von der Vertreibung der Juden aus Böhmen und fast dem ganzen römischen Reiche deutscher Nation erhalten, was ihm nahe ging. Luther verurteilt, daß man trotz freien Geleits über die Juden herfällt. Bereits 1492, im Jahr als Kolumbus Amerika entdeckte, waren die Juden aus Spanien und Mecklenburg vetrieben worden; in den Folgejahren auch aus anderen Teilen des Reiches.

 

 

1252) "... und ich gebe mein Leben hin für die Schafe. Ich habe noch andere Schafe, die nicht aus diesem Stall sind; auch sie muß ich führen, und sie werden auf meine Stimme hören; dann wird es nur eine Herde geben und einen Hirten."

 

Jesus Christus (Johannes 10 / 15 + 16)

 

 

1253) "Ein Jude oder jüdisch Herz ist so stock-stein-eisen-teufel-hart, daß mit keiner Weise zu bewegen ist. Wenn Mose käme mit allen Propheten und täten alle Wunderwerk vor ihren Augen, daß sie sollten ihren harten Sinn lassen ..., so wäre es doch umsonst."

 

Martin Luther - Einleitung zu "Vom Schem Hamphoras und vom Geschlecht Christi. Matth. 1"

 

Anmerkung: Bei der Bearbeitung dieses Zitats kam der Sinn unwillkürlich auf unsere Ministerpräsidentin Frau Heide Simonis geb. Steinhardt. Beides übrigens nach Gerhard Kessler jüdische Namen

 

1254) "Mit der ganzen Energie seines (Luthers) Charakters empfindet er tiefsten Abscheu und Ekel vor dem, was er angreifen will (die Juden). Sein sittliches Gefühl ist gleichsam blutig verletzt. Indem er dies seine Leser fühlen lassen will, und darum, weil er sie zu demselben Abscheu zwingen will, greift er zu verletzenden, empörenden, Abscheu erregenden Ausdrücken und Vergleichen. Er muß sehen, wie die Welt das, was er tadelt, so gewohnt geworden ist, daß sie ihre Gemütsruhe bei dem Anblick bewahren kann. So will er sie aufrütteln aus dieser Gleichgültigkeit gegen das Schändliche, das Abscheuliche. Darum malt er es mit Schmutz."

 

Wilhelm Walther - in "Für Luther wider Rom", Halle a. S. 1906, S. 616 f. Kritische Verteidigung des "Schem Hamphoras"

 

 

1255) Ein Zufall hat die Nachricht aufbewahrt, "daß 1545 zu Wittenberg die Hinrichtung eines losen Buben stattfindet, der bekennt, elf Christenkinder gestohlen und an die Prager Juden verkauft zu haben."

 

Reinhold Lewin zitiert Markus Lombardus (Basel 1573)

 

 

1256) "Mit der Sprengkraft von Halluzinogenen läßt sich die vernagelte Psyche von Neurotikern oft ruckartig aufsperren."

 

Hanscarl Leuner - Professor und Psychotherapeut (DER SPIEGEL 43/94/188)

 

 

1257) "Schwarze in den USA haben im Durchschnitt einen um 15 Punkte niedrigeren Intelligenzquotienten als weiße Amerikaner."

 

Charles Murray - Politologe (DER SPIEGEL 43 / 1994 / 196)

 

 

1258) In allen Industrienationen steigt der durchschnittliche Intelligenzquotient alle zehn Jahre um etwa drei Punkte. "In den fünfziger Jahren, ließe sich paradoxerweise folgern, war jeder vierte nach heutigen Maßstäben geistig behindert."

 

DER SPIEGEL 43 / 1994 / 197

 

1259) "Die Gewaltbotschaft des Fernsehen macht die Seelen unserer Kinder kaputt. Das Gefühl für gut und böse geht verloren."

Hildebrecht Braun (FDP) - Vorsitzende der Bundestags-Kinderkommission   (LN vom 20.4.1998)

1260) "Die ehrlichen Bürger werden ausgepreßt - Trickser und Betrüger hinterziehen 140 Milliarden."

 

STERN 38 / 1993 / 26

 

 

1261) "Ohne Vorurteile kann man nicht leben. Die Welt ist heute so verwirrend, daß sie rational nicht mehr zu überschauen ist. Vorurteile sind Orientierungs- und Lebenshilfen."

 

Professor Alphons Silbermann - Soziologe (LN vom 17.6.1993)

 

 

1262) "Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze. Ist es einmal zerstört, so kommt es sobald nicht wieder."

 

Otto von Bismarck

 

 

1263) "Die Wissenschaftler tun oft so, als hätten sie den Königsweg zur Wirklichkeit gepachtet. Dabei haben sie meist keine bessere, sondern lediglich eine lieblosere Einstellung zu den Dingen."

 

1264) Die Kirchen, vor allem die evangelische, haben den Glauben selbst entzaubert. "Kleingemahlen durch die Mühle der Aufklärung, versuchen sie eine Schadensbegrenzung dadurch zu erreichen, daß sie sagen, alles sei doch nur symbolisch zu verstehen. ... Fragen Sie einen protestantischen Theologen, ob er an Gott glaubt. Da können Sie sich eher erkundigen, ob er eigentlich noch mit seiner Frau schläft."

 

Professor Hans Peter Duerr - Ethnologe (SPIEGEL-Interview 50/1996/222ff)

 

 

1265) "Ihr seid doch wirklich Arschlöcher, wenn ihr nicht merkt, daß ich ein Blödmann bin."

 

"Guru" Bhagwan in einer Predigt zu seinen Jüngern

 

 

1266) "Dieses Buch ('Mein Kampf') ist für die Masse. Der Nationalsozialismus hat auch eine Geheimlehre, die in den besonderen Kreisen einer engen Elite gelehrt und weiterentwickelt wird."

 

Hermann Rauschning in "Gespräche mit Hitler"

Anmerkung: Damit hat Rauschning einen weitläufig viel zu wenig beachteten Aspekt des Nationalsozialismus angesprochen, der aber zentrale Bedeutung hat. Einzelheiten darüber kann man nachlesen bei Dietrich Bronder "Bevor Hitler kam" und bei E. R. Carmin "Das schwarze Reich".

 

 

1267) "Vielleicht werde ich das Bündnis mit Rußland nicht vermeiden können. Ich behalte es als letzten Trumpf in der Hand. Vielleicht wird dies das entscheidende Spiel meines Lebens. Aber es wird mich nie davon abhalten, Rußland anzugreifen, nachdem ich meine Ziele im Westen erreicht habe."

 

Adolf Hitler im Gespräch mit Hermann Rauschning (nationalsozialistischer Präsident des Senats der Freien Stadt Danzig)

 

 

1268) "Glückwunsch, Herr Bürgermeister Bouteiller. Sie haben das Zeug zu was höherem, wo doch in Lübeck ihrem Denken und Handeln keiner mehr folgen kann."

 

Norbert Bodenthien im LN-Leserbrief vom 26.2.1998

 

 

1269) Der französische Historiker Stephane Courtoise hat Ende 1997 das "Schwarzbuch des Kommunismus" präsentiert. Der Aufschrei in weiten Teilen der politischen Klasse war gewaltig, aber nicht verwunderlich. Courtoise vergleicht den noch immer idealisierten und verklärten Kommunismus im Ausmaß des Verbrechens an der Menschlichkeit mit dem Nationalsozialismus. Er stellt den 25 Millionen Opfern des Nationalsozialismus Mord und Völkermord des Kommunismus mit 100 Millionen Toten gegenüber.

 

 

1270) "Man kann mit Brunnenfröschen nicht über den Ozean reden."

 

Lothar-Günther Buchheim - Schriftsteller, Maler, Verleger, Sammler ...

 

1271) "Ausgerechnet ein ehemaliger Staatsanwalt wurde wegen Trunkenheit am Steuer gestellt. Der 60jährige ... wurde aufgrund eines Hinweises eines anderen Verkehrsteilnehmers von der Polizei im Schellbruch (Straße in Lübeck-Karlshof) gestoppt. Als der Autofahrer 'pusten' mußte, zeigte das Meßgerät 2,09 Promille."

Lübecker Nachrichten vom 12.2.1998

Anmerkung: Angeblich soll es sich um Ludwin Trötenwein (oder so ähnlich) gehandelt haben, der in aktiven Zeiten das ohnehin bodenlos schlechte Niveau der Staatsanwaltschaft Lübeck noch tiefer zog.

1272) Scharfe Kritik hat die Gewerkschaft der Polizei an Bürgermeister Michael Bouteiller geübt, der laufende Ermittlungen wegen Landfriedensbruch und Verstoß gegen das Versammlungsgesetz mit der Flapsigkeit kommentierte, in jeder Silvesternacht werde das Fünf- bis Sechsfache an Schabernack verursacht. Tatsächlich waren Polizisten mit Steinen beworfen und auf Passanten war mit Leuchtspurmunition geschossen worden.

 

Lübecker Nachrichten vom 7.2.1998

 

 

1273) "Der Führer und Reichskanzler Adolf Hitler hat den Anmarsch des Bolschewismus von weitem gesichtet und sein Sinnen und Sorgen darauf gerichtet, diese ungeheure Gefahr von unserem deutschen Volk und dem Abendland abzuwehren. Die deutschen Bischöfe halten es für ihre Pflicht, das Oberhaupt des deutschen Reiches in diesem Ansinnen mit allen Mitteln zu unterstützen, die ihnen aus dem Heiligtum zur Verfügung stehen."

 

Gemeinsames Hirtenwort der deutschen Bischöfe vom 24.12.1936

 

 

1274) "In dieser entscheidungsvollen Stunde ermuntern und ermahnen wir unsere katholischen Soldaten, in Gehorsam gegen den Führer, opferwillig unter Hingabe ihrer ganzen Persönlichkeit ihre Pflicht zu tun. Das gläubige Volk rufen wir auf zu heißem Gebet, daß Gottes Vorsehung den ausgebrochenen Krieg zu einem für Vaterland und Volk segensreichen Erfolg und Frieden führen möge."

 

Die deutschen Bischöfe im "Martinusblatt" vom 17.9.1939

 

 

1275) "Studenten ... machten sich Anfang der sechziger Jahre schon dadurch verdächtig, daß sie Marx lasen, etwas, von dem der normale Student annahm, daß es sowieso verboten sei. Zwei Drittel der Studenten bezeichneten sich als apolitisch; die Hochschullehrer herrschten in ihren Talaren wie Fürsten über die Fakultäten, und wenn Studenten doch mal aufmuckten, konnte einem ehrwürdigem Professor schon mal herausrurschen: 'Sie gehören alle ins Konzentrationslager'."

 

1276) "Jede Menge Gebote und Verbote hatte die deutsche Sofakissendiktatur ihren jungen Bürgern zu bieten - sitz gerade, geh zum Friseur, mach die Negermusik leiser, geh zur Tanzstunde, wasch den Wagen ..."

 

1277) "Auf alles, was die Jugendlichen haßten an der Welt, konnten sie vor der Oper (Berliner Oper anläßlich des Schah-Besuchs) Parolen und Farbeier schleudern - auf den Pomp lächerlicher Autoritäten, auf die Gewalt der Staatsdiener, auf die Armut in der Dritten Welt, auf die dunkle Vergangenheit der deutschen Elite."

 

1278) "Mit ihren Demonstrationen, Besetzungen, Love-ins und Go-ins setzten diese Träumer des Absoluten der Gesellschaft so zu, daß der Berliner Justizsenator vorschlug, verhaftete Demonstranten generell auf ihren Geisteszustand untersuchen zu lassen."

 

1279) "Die Kulturrevolution der 68er ist eine Kette erfolgreicher Niederlagen."

 

DER SPIEGEL 23 / 1997 / 108 ff ("Vollstrecker des Weltgewissens")

 

1280) "Wenn du noch ein Wort sagst, schlag' ich dich tot, du Schwein."

 

Ein deutscher Polizist im Jahre 1967 zu einem festgenommenen Demonstranten (DER SPIEGEL 23 / 1967 / 110)

 

1281) "Es lebe die Weltrevolution und die daraus entstehende freie Gesellschaft freier Individuen."

 

Rudi Dutschke

 

1282) "Da schießt ein Polizist einem Passanten von hinten in den Kopf und wird freigesprochen. Haben Sie je gegenüber dem Todesschützen Karl-Heinz Kurras Rachegefühle gehabt? Oder Haß auf einen Staat, der so etwas zuläßt?"

 

Frage des SPIEGEL an Lukas Ohnesorg, der vier Monate nach dem gewaltsamen Tod seines Vaters Benno geboren wurde (23 / 1997 / 118)

 

1283) "Mein Vater war ein Optimist, der an die Menschen geglaubt hat. Er mußte Bachmann verzeihen, um seine Ideale zu behalten. Aber deswegen muß ich nicht auch die Springer-Presse und die Staatsmacht freisprechen."

 

1284) "Die Welt ist kompliziert. Als ich jünger war, habe ich bei McDonald's Beton in die Toiletten gekippt. Heute kaufe ich dort Burger."

 

Hosea Che Dutschke (DER SPIEGEL 23 / 1997 / 118 + 123)

 

 

1285) "Bertolt Brecht unterlag, wie wir alle, den Widersprüchen des lebens: Seine Proletarierkluft war maßgeschneidert, der Emigrant ging lieber nach Dänemark und in die USA als nach Moskau, wo ... Stalins Terror wütete."

 

Lübecker Nachrichten vom 8./9.2.1998

1286) Nach dem Aufstand des 17.Juni / Ließ der Sekretär des Schriftstellerverbandes / In der Stalinallee Flugblätter verteilen / Auf denen zu lesen war, daß das Volk / Das Vertrauen der Regierung verscherzt habe / Und es nur durch verdoppelte Arbeit / Zurückerobern könne. Wäre es da / Nicht einfacher, die Regierung löste das Volk auf und / Wählte ein anderes?

 

Bertolt Brecht

 

 

1287) "Wenn wir keine Schnittmenge erprobter Normen und Werte mehr haben, dann wird auch der für politische Entscheidungen notwendige Konsens unmöglich."

 

Roman Herzog  - damals Bundespräsident (WamS vom 2.3.1997)

 

 

1288) "Man hat den Eindruck, daß sich die Deutschen von einem Volk in zwei Staaten zu zwei Völkern in einem Staat entwickelt haben."

 

Lothar de Maiziére - letzter Ministerpräsident der DDR / IM Czerny / LIONS-Club

 

 

1289) Die Wehrmachtsausstellung vermittelt den Eindruck, fast alle Wehrmacht-Angehörigen seien Nazikriegsverbrecher gewesen. Das ist nicht nur falsch, sondern eine Verleumdung von Millionen Deutschen ... Die meisten blieben persönlich sauber. Man kann ihnen nicht zum Vorwurf machen, daß sie einem verbrecherischen System dienen mußten.

 

Ernst Cramer in WamS vom 2.3.1997

 

 

1290) "Die Geschichte lehrt, wie man sie fälscht."

 

Stanislaw Jerzy Lec

 

 

1291) "Hannelore, ich drücke seit zwei Stunden auf dieses Knöpfchen und der Fernseher geht nicht an!" - "Ja aber Helmut, du, das ist doch der Taschenrechner!" - "Also, Hannelore, dann habe ich ja den ganzen Staatshaushalt mit der Fernsehbedienung kalkuliert!"

 

RTL-Humoristin Gaby Köster

 

1292) "In einer rot-grünen Konstellation muß klar sein: Der Größere ist Koch, der Kleinere ist Kellner."

 

Gerhard Schröder - damals niedersächsischer Ministerpräsident

 

 

1293) "Glaubt Gerhard Schröder wirklich, er sei der Rattenfänger von Hameln, dem die gesamte SPD willenlos hinterhertrabt?"

 

Andrea Nahles - Juso-Vorsitzende (WamS vom 23.2.1997)

 

 

1294) "Die eine Hälfte der Grünen ist beim Staat angestellt, die andere Hälfte lebt vom Staat."

 

Guido Westerwelle -damals FDP-Generalsekretär

 

 

1295) "Guido Westerwelle ist keine Comic-Figur, den gibt es tatsächlich."

 

Kabarett-Spruch aus 2003

 

 

1296) "Alkohol ist politisch schwierig zu handhaben"

 

Eduard Lintner - Drogenbeauftragter der Bundesregierung (1997)

 

 

1297) "Der Lübecker Landgerichtspräsident Böttcher ist laut Grundgesetz an Recht und Gesetz gebunden. ... der Bürgermeister (Michael Bouteiller) hat unentschuldbar das Recht gebrochen. Wenn Herr Böttcher dieses befürwortet, verläßt er den Pfad des Rechtsstaates. Der Justizminister ist jetzt gefordert, gegen diese sozialdemokratische Gesinnungsjustiz vorzugehen - Böttcher muß gehen."

 

Christian Peters im LN-Leserbrief vom 28.2.1996

 

Anmerkung: Der Kultur- und Justizredakteur von "luebeck-kunterbunt" hat persönliche Veranlassung, demnächst das vollständige Sündenregister dieses Hans Ernst Böttcher zusammenzustellen. Die amtierende Justizministerin wird dann wohl nicht umhinkommen, diesen untragbaren Mann aus dem Dienst zu entfernen.

 

 

 

1298) "Ich war eine CDU-Hofschranze!"

 

Jochen Sieck aus Kiel in einem offenen Brief (LN vom 17.3.1996)

 

 

1299) "Sex im Knast ... Der sogenannte 'Rotlichtbaron' von Kiel, ein 31jähriger türkischer Zuhälter, wickelte vier Vollzugsbeamtinnen um den Finger und unterhielt intime Kontakte zu den jungen Frauen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren."

 

Lübecker Nachrichten vom 18.3.1993

 

 

1300) Der französische Staat hat gegenüber den Juden eine untilgbare Schuld auf sich geladen.

 

Jacques Chirac - französischer Staatspräsident 1995 bei einer Gedenkfeier für die Deportierten des Vel d'Hiv (DER SPIEGEL 39 / 1997 / 176)

 

 

1301) Die Schandtat an jüdischen Mitbürgern ist von Franzosen beschlossen, von Franzosen geplant und ausgeführt worden.

 

Lionel Jospin - sozialistischer Premierminister Frankreichs im Juli 1997 (DER SPIEGEL 39 / 1997 / 176 - "Zerstörung einer Legende")

 

 

1302) "Rassismus entsteht, wo es Armut gibt."

 

1303) "Von allen Literaturkritikern schätze ich die deutschen am meisten. Sie sind ehrlich und ernsthaft, versuchen, ein Buch zu verstehen. Ich glaube, derzeit sind Deutschlands Kritiker besser als seine Romanautoren."

 

António Lobo Antunes - portugiesischer Schriftsteller (DER SPIEGEL 40/1997/236 + 239)

 

 

1304) "Man mag die Zielsetzung der RAF als falsch und menschenverachtend bezeichnen. Doch gerade in diesem Grenzbereich politischer Auseinandersetzung zeigt sich die Ambivalenz des Täter-Opfer-Prinzips. Opfer werden auch einmal schnell zu Tätern."

 

Marc Olschewski im SPIEGEL-Leserbrief (40 / 1997 / 9)

1305) "Leute wie er (Irving Moskowitz) sind verrückt. Die jüdischen Fundamentalisten kommen mir genauso verrückt vor wie die arabischen. Für mich ist das ein und dasselbe - allesamt Fanatiker, und falls es zum dritten Weltkrieg kommt, sind sie es, die ihn beginnen."

 

1306) "Wir vergessen leicht, daß vom Holocaust im Grunde erst in den siebziger Jahren die Rede ist. Vorher wurde darüber kaum geschrieben, es wurde nicht einmal dieser Begriff benutzt."

 

1307) "Ich sehe den Holocaust als einen von Menschen gemachten Alptraum, und ich glaube, daß es Ähnliches in allen Perioden überall in der Welt gegeben hat - nicht nur in Deutschland, nicht nur im 20. Jahrhundert. Bereitschaft zum Völkermord ist eine Eigenschaft des Menschen. Schauen Sie nach Algerien. Denken Sie an den Völkermord an den Armeniern oder an den Kambodschanern."

 

1308) "Ich halte nichts von dem Gedanken, daß manche Völker mörderischer seien als andere."

 

1309) "Das (Schoah-Business) betrübt mich sehr. Und ich finde es absurd, daß wir Holocaust-Museen haben, aber kein richtiges Museum des jüdischen Volkes. ... Es ist gefährlich für die Juden, sich nur als Opfer zu präsentieren."

 

1310) "Der Antisemitismus ist ein hartnäckiges Gewächs. Es wächst überall dort, wo man Sündenböcke braucht."

 

1311) "Es gibt christliche Fundamentalisten in diesem Land (USA), die sehr mächtig und sehr antisemitisch geprägt sind. Sie finden auch unter den Schwarzen in Amerika ausgeprägten Antisemitismus. ... Wir hatten schon jede Menge Antisemiten in Amerika. Ich weiß, es ist nicht sehr populär, davon zu reden."

 

Erica Jong - amerikanische Autorin ("Angst vorm Fliegen") jüdischer Abkunft im SPIEGEL-Interview (41 / 1997 / 241 ff)

 

1312) "Auch im Tod verblüffte der Abgeordnete des Regionalrats Provence-Alpes-Cote d'Azur: (André) Isoardo, 59, nahm sich das Leben, indem er sich aus unterschiedlichen Winkeln fünf Kugeln in den Leib jagte. 'Selbstmord' konstatierte jedenfalls, ohne mit der Wimper zu zucken, Staatsanwalt Jacques Beaume ... Nichts scheint unmöglich in dieser Region, bekannt als Tummelplatz von Mafia, korrupten Politikern und Berufskillern."

DER SPIEGEL 42 / 1997 / 222

Anmerkung: Auch die lichtscheuen Freimaurer sind in jenem Regionalrat stark vertreten und befürchten die Enttarnung der Bruderschaft.

1313) "Ich gebe zu: Die Trennung zwischen Politik und Realsatire ist zur Zeit nur noch schwer möglich."

 

Michael Glos - CSU-Landesgruppenchef (DER SPIEGEL 47 / 1997 / 20)

 

 

1314) "Fest steht eines: Das Vergiften von Päpsten hat eine lange Tradition. Schon 882 war Johannes VII. von seinen eigenen Getreuen ein toxischer Trank verabreicht worden. Der wirkte freilich so langsam, daß die Kirchenbrüder ihren Heiligen Vater sicherheitshalber noch zu Tode prügelten."

 

DER SPIEGEL 46 / 1997 / 192

 

 

1315) "Die Ministerpräsidentin (Heide Simonis) räumte ein, von Kohl als 'dem Dicken' gesprochen zu haben. Der Bundeskanzler habe aber über sie gesagt, sie sei keine Dame. Nähme er das zurück, behaupte sie gern, Kohl sei gertenschlank. Das Bundeskanzleramt wollte den Vorfall nicht kommentieren."

 

Lübecker Nachrichten vom 25.10.1997

 

 

1316)  In Brüssel traf ... ein niederländischer Pfarrer ein, der als Zeuge gegen den ungarischen Pastor Andras P, der seine beiden Ehefrauen und vier seiner acht Kinder getötet haben soll, aussagen wollte. Der Pfarrer hatte in zwei Briefen an den damaligen belgischen Justizminister Melchior Wathelet seinen Verdacht gegen P. geäußert. Wathelet, der auch die frühzeitige Entlassung des verurteilten Kinderschänders Marc Dutroux seinerzeit unterschrieben hatte, hatte geantwortet, daß er in der Angelegenheit direkt nichts unternehmen könne. Der jetzige Justizminister Stefaan de Clerck nannte diese Antwort einen nicht korrekten Ansatz. Wathelet wurde vor kurzem trotz Kritik von vielen Seiten in seinem Amt als Richter am Europäischen Gerichtshof bestätigt.

 

Lübecker Nachrichten vom 25.10.1997

 

 

1317) "Wenn der Gesundheitsminister (Seehofer) gleichwohl behauptet, alle Sparmöglichkeiten (in den Leistungen der Krankenversicherung) seien ausgeschöpft, redet er wider besseres Wissen. Denn es ist kaum ein dreiviertel Jahr her, daß er selbst noch Verschwendungen von jährlich 25 Milliarden Mark anprangerte."

 

Welt am Sonntag vom 16.2.1997 (Hans-Joachim Nöh: "Begraben")

 

1318) "Der Geist bewegt die Materie"

 

Vergil (eigentlich: Publius Vergilius Maro) - "Aeneis"

 

 

1319) "Gelegentlich hat man den Eindruck, daß sich Rechtsordnungen ohne Todesstrafe durchaus gewisse Ersatzsanktionen zu schaffen wissen."

 

Gisela Friedrichsen in DER SPIEGEL 30 / 1997 / 59 (über die Auflösung elementarer rechtsstaatlicher Garantien im Mordprozeß gegen den Polizisten Peter Roth und vom Elend der forensischen Psychiatrie)

 

 

1320) "Wer bestraft eigentlich in Deutschland Verbrecher, die Justiz oder die Sachverständigen? Das ist keine neue Frage. Aber man stellt sie erneut, nachdem bekannt geworden ist, daß der Brandanschlag durch einen Kosovo-Albaner vor zwei Monaten in Rheine, bei dem sieben Menschen umgekommen sind, ohne Sühne bleiben soll."

 

Dr. Rudolf Wassermann - langjähriger Präsident des Oberlandesgerichts Braunschweig (Welt am Sonntag vom 2.11.1997)

 

 

1321) "Die Bewältigung sozialer Probleme, die die zuständigen Gremien nicht mehr lösen können, werden gern und immer mehr der Justiz überantwortet, wohlwissend, daß die Justiz sie auch nicht lösen kann."

 

Lore Maria Peschel-Gutzeit - damals Hamburger Justizsenatorin (SPD) in Lübecker Nachrichten vom 15.11.1997

 

 

1322) "Können Sie sich bildlich vorstellen, wie Helmut Kohl einen Eiertanz aufführt?"

 

Volker Rühe unter Hinweis auf mindestens 130 Kilo Gewicht des "Dicken aus Oggersheim"

 

 

1323) "Es ist nicht gut, wenn Matrosen zuviel Bildung haben."

 

Käpt'n Blaubär - nachdem er seinem Matrosen Hein Blöd die Zeitung entrissen hat, um ein weiteres Studium der Stellenanzeigen zu verhindern

 

 

1324) "Egon Hilpert hat die Lübecker SPD ruiniert!"

 

Ein der Redaktion namentlich bekannter GRÜNER

 

 

1325) "Die Raketendebatte trieb die Gesellschaft der BRD jahrelang auseinander."

 

"Ziviler Ungehorsam im Rechtsstaat" hg. von Peter Glotz - 1983

 

 

1326) "Streikt! Schneidet dieser reaktionären Clique die Luft ab."

 

Otto Wels - in seinem Aufruf gegen den Kapp-Putsch

 

 

1327) "Ziviler Ungehorsam ist aktiver Verfassungsschutz."

 

Professor Erich Küchenhoff

 

 

1328) "Ziviler Ungehorsam ist das angeborene Recht eines jeden Bürgers."

 

Mahatma Gandhi

 

 

1329) "Die demokratische Willensbildung des präsumtiven (d.i.: mutmaßlichen) Souveräns zeigt ein bleiches, eingeschüchtertes, zahnloses Antlitz."

 

Professor Jürgen Habermas

 

 

1330) "Ich erhoffe mir nachdenkliche Denkanstöße, woran Mangel herrscht in unserer aufgeregten Zeit, in der weithin flinke Vereinfachung, Polemik oder gar Diffamierungen den offenen Meinungsstreit vergiften."

 

Helmut Simon - damals Richter am Bundesverfassungsgericht

 

 

1331) "Der Mensch braucht menschlichen Machthabern nur soweit zu folgen, als es die Ordnung der Gerechtigkeit fordert."

 

Thomas von Aquin

 

1332) "Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen."

 

Clausula Petri (Apostelgeschichte 5 / 29)

 

 

1333) "Warum verstarben 42 der wichtigsten Zeugen bezüglich der Ermordung von John F. Kennedy innerhalb von drei Jahren nach dem Attentat auf mysteriöse Weise - und weitere 26, als der US-Kongress einen Untersuchungsausschuß einberief?"

 

KOPP - Verlagskatalog zu M. Hesemann "Geheimakte John F. Kennedy"

 

 

1334) "Warum sind im Ermittlunsverfahren gegen den Kinderschänder Marc Dutroux bereits 16 Zeugen verstorben, von denen 11 definitiv ermordet wurden."

 

Analogie zu Frage 1333)

 

 

1335) "Alle Fragen über das Leben haben dieselbe Antwort: natürliche Selktion."

 

Richard Dawkins - Potagonist der fast unbegrenzten Kraft des darwinistischen Prinzips

 

1336) Viel mehr als die natürliche Auslese entscheidet "wildes Lotteriespiel" über Wohl und Wehe einer Art. Nirgends in der Natur gibt es Anzeichen für Fortschritt.

 

Stephen Jay Gould - Vertreter der entgegengesetzten Position (DER SPIEGEL 10 / 1998 / 184 ff "Lotterie im Garten Eden")

 

 

1337) "Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, daß die deutsche Bevölkerung auch 150 Jahre später von gleichem Phlegma und gleicher Unbeweglichkeit geprägt ist wie 1848."

 

Dirk Graalmann im SPIEGEL-Leserbrief 9 / 1998 / 9

 

 

1338) Der BND kostet den Steuerzahler jedes Jahr etwa eine Milliarde Mark. Dieser Aufwand hat sich nie gelohnt. "Pullach hat bei seiner Aufgabe, die Bundesregierung mit Erkenntnissen aus den Machtzentren des Ostblocks zu versorgen, durchgäbgig versagt."

 

1339) "Der BND ist eine durchgängig unkontrollierte Behörde. Es gibt keine funktionierende parlamentarische Aufsicht. Hinzu kommt ein Mangel an Innenkontrolle. Nicht einmal der BND-Präsident ist über wesentliche in- und ausländische Operationen seines Dienstes informiert. Selbst die Abteilungsleiter wissen über vieles nicht Bescheid. Nur die Referatsleiter sind in die Operationen ihrer Mitarbeiter eingeweiht. Wenn so ein nachrangiger Beamter in der Bundesrepublik eigenständig Außenpolitik betreiben darf, dabei Mißerfolge amtlich geheimhalten kann, dann haben wie es auch mit einer durch und durch gefährlichen Behörde zu tun."

 

Erich Schmidt-Eenboom im STERN-Interview (27 / 1993 / 130 + 132)

 

 

1340) "Die Nachfolgenden sind sichtbare Gemeinde. Ihre Nachfolge ist sichtbares Tun, durch das sie sich aus der Welt herausheben, oder es eben nicht Nachfolge. Nachfolge ist so sichtbar wie das Licht in der Nacht, wie ein Berg in der Ebene. Flucht in die Unsichtbarkeit ist Verleugnung des Rufes."

 

Dietrich Bonhoeffer - Pfarrer und Märtyrer, 1937 in seinem Buch "Nachfolge"

 

 

1341) "Die Anschuldigungen gegen den RAF-Aussteiger Christoph Seidler beruhen vor allem auf den Aussagen des Verfassungsschutz-Spitzels Siegfried Nonne. Der hat jahrelang Geheimdienst, Justiz und Medien mit seinen 'Enthüllungen' über die Terror-Szene an der Nase herumgeführt, bis er in die Psychiatrie eingewiesen wurde."

 

Lübecker Nachrichten vom 23.11.1996

 

 

1342) "Hitler trat nie aus der Kirche aus, zahlte aber sowenig Kirchensteuer wie der Papst. Seine Anhänger verpflichtete er, ebenfalls nicht aus der Kirche auszutreten. Er wohnte als Trauzeuge der kirchlichen Trauung seines Paladins Hermann Göring bei. Er würde nach dem siegreichen Kriegsende erst die Juden vernichten und sich dann die Kirchen zur Brust nehmen."

 

1343) "Da der siegestrunkene Heinrich Himmler es 'aus innerer Überzeugung' für 'ungermanisch' und 'unmöglich' hielt, sich à la Russe der physischen Ausrottung zu bedienen, beteiligte er sich vorerst an Plänen, die Englands Kapitulation voraussetzten. ... Himmler wollte den Begriff 'Juden' auslöschen, aber nicht die Juden selbst. Nach seinen Plänen sollten sie alle nach Afrika 'oder sonst in eine Kolonie' auswandern."

 

1344) "Franz Rademacher, der Judenreferent Ribbentrops, wies darauf hin, man müsse doch vermeiden, daß die Juden sich in Palästina einen eigenen 'Vatikanstaat' gründeten und sich den symbolischen Wert Jerusalems zunutze machten; ein prophetischer Spezialist also."

 

1345) "Madagaskar war schon 1937 von einer polnischen Regierungskommission für ein solches Vorhaben (Umsiedlung polnischer Juden) ausgekundschaftet worden."

 

1346) "Am glücklichsten über das Madagaskar-Projekt war der in Nürnberg 1946 gehenkte Chef des polnischen Generalgouvernements Dr. Hans Frank ..."

 

Rudolf Augstein in DER SPIEGEL 33 / 1996 / 40 ff ("Todbringende Humanisten")

 

Anmerkung: Einzelheiten zu den Plänen der Nazis, die Juden umzusiedeln, können nachgelesen werden bei Francis R. Nicosia "Hitler und der Zionismus - Das 3. Reich und die Palästina-Frage 1933 - 1939" und bei Hennecke Kardel "Adolf Hitler - Begründer Israels"

 

1347) "Goldhagen präsentiert eine einfache Antwort auf die Frage, an der Wissenschaftler und Laien auf der ganzen Welt gerätselt haben. Man muß Deutsche und Nazis nur gleichsetzen, und das Rätsel des 20. Jahrhunderts ist gelöst. Wer würde für eine derart einfache Lösung auf eine komplexe Frage nicht dankbar sein?"

 

Efraim Zuroff - Leiter des Simon Wiesenthal Centers in Israel im Jerusalem-Report

 

1348) "Ob dieses Buch (Daniel Goldhagen: 'Hitlers willige Vollstrecker') am Ende aufklärend wirkt oder die Glut verborgener Ressentiments aufs neue schürt, bleibt heute noch eine offene Frage."

 

Michal Bodemann Professor für Soziologie an der Universität Toronto in der "taz" vom 7.8.1996

 

Anmerkung: Heute (2003) können alle wesentlichen Thesen von Goldhagen als widerlegt angesehen werden. Es verwundert nicht, daß die Förderer derartiger unwissenschaftlicher Flickschusterei gleichwohl die Macht haben, einem 'willigen Denunzianten' des deutschen Volkes in jugendlichem Alter einen Harvard-Lehrstuhl zu verschaffen.

1349) "Bouteiller schreckt offenbar vor keiner Absurdität mehr zurück."

 

Thorsten Geißler - CDU-Kreisvorsitzender in Lübeck über den damaligen Bürgermeister Michael Bouteiller, der die Behandlung von Flüchtlingen in Deutschland als ein "Beispiel moderner Barbarei" bezeichnet hatte (LN vom 2.10.1996)

 

 

1350) "Geschlampt wird nach dem Prinzip: Mal sehen, wie's wird."

 

Ernst Gottfried Mahrenholz - Richter am Bundesverfassungsgericht a.D. über den gehäuften Pfusch des Bundesgesetzgebers (STERN 28 / 1996 / 84)

 

 

1351) "Jeder hat seine Interessen, und jedem will es die Politik recht machen."

 

Ellis Huber - Ärztefunktionär (STERN 28 / 1996 / 89)

 

 

1352) "Noch immer rätselt Karl Otto Meyer darüber, was es mit einem angeblich von der Stasi mitgeschnittenen Telefonat auf sich hat, in dem Barschel nebulös drohen soll, daß er 'auspacken' werde, wenn ihm nicht geholfen würde."

 

Lübecker Nachrichten vom 12.7.1996

 

 

1353) In Barschels Todesnacht (10./11.10.1987) betrat gegen 3 Uhr nachts ein Asiate (etwa 1,85 m groß und sehr dünn) mit "Killer-Augen" (so die beiden Nachtportiers), der aus Wiesbaden kam (ist dort nicht das BKA ansässig?) das Genfer Hotel "Beau Rivage".

 

BILD - Zeitung vom 20.4.1996

 

Anmerkung: Zur Ermordung Barschels enthält diese Homepage einige Beiträge. Weiterhin wird hingewiesen auf Andreas von Bülow: "Im Namen des Staates" (S. 135 - 139), Victor Ostrovsky: "Geheimakte Mossad" (S. 286 ff) und "Neue Solidarität" vom 11.1.1995 (Lyndon LaRouche)

 

1354) "1965 stieg (Klaus) Barbie (der "Schlächter von Lyon") dann auch in das internationale Waffengeschäft ein, nicht nur für Bolivien, auch für andere südamerikanische Regierungen und für - Israel."

 

E. R. Carmin in "Das schwarze Reich", S. 459 unter Hinweis auf David Yallop in "Im Namen Gottes", S. 165

1355) "Die gegenwärtige Finanzierung der Fraktionen des Bundestages und der Landtage ist in weiten Teilen verfassungswidrig."

 

Lübecker Nachrichten vom 31.8.1993 unter Bezug auf ein Gutachten von Professor Hans-Herbert von Arnim

 

1356) "Wie soll man den Zustand ändern - demokratisch, versteht sich, denn befehlen kann den Parteien ja niemand höhere Einsicht oder gar Selbstkritik. Der Steuerzahlerbund macht das schon richtig: Öffentlich Druck machen. Nur: Die Parteien sitzen am längeren Hebel. Wenn wir sagen, wir wählen Euch nicht mehr, weil ihr alle miteinander Raffkes seid und Absahner - dann sitzen wir da mit unserer Luxus-Demokratie und die Parteien machen den Staat eben alleine. Geld haben sie ja genug. Wirklich schlechte Aussichten!"

 

Lübecker Nachrichten vom 31.8.1993 (Jürgen Adamek)

 

 

1357) "Die italienische Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit gegen rund 2500 Politiker, Funktionäre, Beamte, Unternehmer und Manager wegen Korruption, Amtsmißbrauch oder Verwicklung in Mafia-Machenschaften. Im römischen Senat werden ... 59 der 326 Abgeordneten und in der Kammer 204 der 630 Volksvertreter von Staatsanwälten illegaler Aktivitäten beschuldigt."

 

Lübecker Nachrichten vom 2.4.1993

 

1358) "Laut Hans-Ludwig Zachert (Präsident des Bundeskriminalamtes) ist die Korruption in Deutschland mittlerweile ähnlich professionell organisiert wie die internationale Spionage."

 

Lübecker Nachrichten vom 8.1.1995

 

 

1359) Heinz-Werner Arens (SPD) wischt die 1987 gezeichnete Rolle von der SPD als nichtsahnendem Opfer der Wahlkampftricks (Barschel-Pfeiffer-Affäre) vom Tisch. "In der SPD hat es unstreitig Wissen über die Machenschaften gegeben. Es hat auch Wissen über die Urheberschaft der Machenschaften gegeben, und dieses Wissen ist offensichtlich auch benutzt worden, um den Landtagswahlkampf zu beeinflussen."

 

Lübecker Nachrichten vom 21.2.1995

 

 

1360) "Pikant obendrein: Seit 1993 hatte Heide Simonis mehrfach um Einsicht möglichen Stasi-Materials zu ihrer Person gebeten. Zuletzt Ende März 1995 teilte die Gauck-Behörde mit, ihre Unterlagen seien nicht zugänglich. Zu diesem Zeitpunkt lag das Material schon fast drei Wochen beim "Schubladen"-Ausschuß. ... Ihr Kommentar: 'Entweder die haben den Überblick verloren, oder die haben mich hereingelegt'."

 

Lübecker Nachrichten vom 29.4.1995

 

1361) "Es ist schwer nachvollziehbar, daß die Staatsanwaltschaft (Lübeck) mit großem Getöse Unterlagen beschlagnahme und der Gauck-Behörde vorwerfe, Informationen zurückzuhalten, um das Material dann wegen rechtlicher Bedenken zurückzusenden."

 

Thorsten Geißler - MdL (CDU)

 

1362) Der einstige Kunsthallen-Chef und persönliche Freund Engholms - Jens Christian Jensen bestätigte im "Schubladen"-Ausschuß, daß Engholm ihn und seine Frau wohl im Mai 1987 auf eine Beschattungsaktion und das Verschwinden seiner Steuerakte angesprochen habe. Drei Monate später ... habe seine Frau Angelika ... nachgefragt, was daraus geworden sei. ... antwortete jemand aus Engholms Umkreis: "Da ist jemand von der Bild-Zeitung, der macht das für Barschel oder die Bild-Zeitung. Wir haben jetzt auch einen Draht zu dem."

 

Lübecker Nachrichten vom 30.5.1995

 

 

1363) "Intrigieren, Diskreditieren, Schikanieren - das kommt auch in der Kirche immer häufiger vor. Dies stellt der evangelische Pfarrer Winfred G. Krech aus Breitenberg bei Itzehoe aufgrund seiner Erfahrungen mit Opfern des Mobbings fest. ... Krech ist 'tief bestürzt' darüber, 'daß die Kirche ein Hort des Mobbings zu sein scheint'."

 

Lübecker Nachrichten vom 24.12.1995

 

1364) "Als bitteres Erlebnis hat sich ihm (Karl Otto Meyer / SSW) der Rücktritt Uwe Barschels während der Wahlkampfaffäre 1987 eingeprägt. 'Von einem Tag zum anderen ließen die eigenen Leute ihn fallen. Leute, die Barschel vorher angehimmelt haben, wollten nun nicht einmal mehr neben ihm sitzen. Da habe ich zum ersten Mal gespürt, wie brutal und rücksichtslos Politik sein kann'."

 

Lübecker Nachrichten vom 31.12.1995 / 1.1.1996

 

1365) "In den 50 Jahren vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis 1995 wurde gegen 106.718 Personen (wegen NS-Verbrechen) ermittelt, von denen 6494 rechtskräftig verurteilt wurden. Das teilte Bundesjustizminister Edzard Schmidt-Jortzig mit. Er räumte ein, daß die Ahndung von Nazi-Verbrechen durch deutsche Gerichte 'für die Justiz kein Ruhmesblatt gewesen ist'. Vor allem ihr 'Versagen bei der Aufarbeitung ihrer eigenen NS-Vergangenheit' sei beschämend."

 

Lübecker Nachrichten vom 24.2.1996

 

 

1366) Der Schubladen-Untersuchungsausschuß des Kieler Landtages kommt ... zu dem Ergebnis, daß der frühere Ministerpräsident ... Uwe Barschel nicht in die Schmutzkampagne gegen ... Björn Engholm verwickelt war. ...Die beiden Vorsitzenden des Gremiums, Heinz-Werner Arens und Bernd Buchholz kommen in ihrem Entwurf für das letzte Kapitel des Endberichts zu dem Schluß, daß es keine Beweise für die Mittäter- oder Mitwisserschaft Barschels an den Aktionen gegen Engholm gebe.

 

Lübecker Nachrichten vom 29.10.1995 (AP-Meldung aufgrund eines Berichtes der BILD-Zeitung)

 

1367) "Ohne geheimdienstliche Hilfe hätte Pfeiffer das nicht durchziehen können."

 

Horst Männchen - Generalmajor und einst Chef der DDR-Funkaufklärung

 

1368) "Barschel wurde Opfer einer gesteuerten Aktion."

 

Dietrich L. - Mitarbeiter der Abhörstation "Sperber" in Gadebusch

 

1369) Pfeiffer wird angeblich beim Mossad unter dem Aliasnamen 'Whistler' geführt.

 

Andreas von Bülow in "Im Namen des Staates", S. 138

 

 

1370) "Der moderne Europäer ist nicht Herr seiner Sinne."

 

Hans Peter Duerr - Ethnologe und Professor an der Uni Bremen

 

1371) "Ich verbiete dir keins wegs mit ehrlichen Personen dich zuersprachen, aber an Arß und Futt dich zubetasten und die Tutten herauß ziehen zu lassen, wird dir von mir nicht vergunt werden."

Abmahnung des Leonhard Thurneysser zum Thurn - im 16. Jahrhundert Arzt zu Basel - an seine Gattin

1372) "Kürzlich hat sogar das traditionell sanftmütige Personal der Singapore Airlines gegen zudringliche Passagiere rebelliert, die in den anmutigen Stewardessen offenbar den appetitlichsten Teil der Bordverpflegung sehen."

 

DER SPIEGEL 24 / 1993 / 188 (1370 - 1372)

 

1373) "Huy fotz, friss den Mann."

 

Brunstruf einer spätmittelalterlichen Nürnberger Gastwirtin, wenn sie erschrockenen Zechern "zum Latz griffen" und wollüstig "die Scham herausgezogen hatte".

 

1374) "Mit grober sexueller Waffentechnik kämpften mitunter auch vergnügt Luritja-Frauen im australischen Busch, die sich dem Mannsvolk furzend und mit kreisendem Becken näherten. Die sexuelle Erweckungsbewegung fand aber ein jähes Ende, wenn die Herren erigierten."

 

1375) "Duerrs akademische Kollegen waren peinlich berührt über den 'ahistorischen' Thesenkatalog. Neomarxistische Glaubensgemeinschaften, die unverdrossen an die allseitige positive Fortentwicklung des Homo sapiens glauben, beschimpften den oppositionellen Ethnokauz als 'reaktionäre Sau' und 'großes Arschloch'."

 

DER SPIEGEL 24 / 1993 / 189 + 192 (1373 - 1375)

 

1376) "Wo deutscher Geist weht, schrumpft die Bedeutung von Fakten zur Kümmerlichkeit."

 

Hans Peter Duerr

 

1377) "Aus neuzeitlichen Krankenhäusern berichten leidgeprüfte Schwestern von rekonvalenzenten Bett-Geilisten, die bei der Morgentoilette mit dem Triumphlaut 'Was sagst du nun?' die Decke lüpfen und auf ihre unversehrte Männlichkeit verweisen."

 

DER SPIEGEL 24 / 1993 / 194

 

1378 "Hart ist der Zahn der Bisamratte / Doch härter ist die Morgenlatte"

 

Schon etwas älterer Bundeswehr-Spruch

 

 

1379) "Nur, unter wessen unseligem Einfluß (Ackerkötter oder Fritzenmann?) entschloß Kohl sich nun, den westfälischen Spirituosenhersteller Uwe Dahlhoff abzumahnen und ihm zu verbieten, seinen besten Tropfen 'Helmuts Birne' zu nennen? Warum dieser Rücksturz in kleinbürgerliche Empfindlichkeiten?"

 

1380) "Ziege" Scharping nahm sich den Bart einfach ab, als ihm die Ziegensprüche zu dumm wurden. Doch weil es hier um den Kopf geht, kann das natürlich nicht die Lösung sein.

 

DER SPIEGEL 15 / 1997 / 17 (1379 + 1380)

 

 

1381) Als "reaktionärer und flegelhafter Hofnarr" wurde Reich-Ranicki, 76, von Frankfurts ehemaligem Kulturdezernenten Hilmar Hoffmann beschimpft.

 

DER SPIEGEL 4 / 1997 / 170 (Auslöser war MRRs Rede auf dem Neujahrsempfang der Stadt Frankfurt / Knapp am Eklat vorbei)

 

 

1382) "Ich muß meinen kleinen Sohn in eine Gesellschaft einführen, die ich für verbraucht und debil ansehe. Von der ich nichts anderes erwarte, als daß ihr ein langsames, vielleicht aber auch schleuniges Ausbluten bevorsteht."

 

Botho Strauß - zur Einschulung seines Sohnes (DER SPIEGEL 16/1997/193)

 

 

1383) "In Zeiten existentieller Herausforderung durch die Globalisierung stecke Deutschland in einem Teufelskreis aus Resignation und gesellschaftlicher Erstarrung, aus Reformblockade und wirtschaftlicher Lähmung. Die Ursache aus Sicht des Präsidenten (Roman Herzog): Das Land leide unter einer 'unglaublichen mentalen Depression'."

 

DER SPIEGEL 18 / 1997 / 22

 

 

1384) "In den 14 Amtsjahren des Sozialisten (Francois Mitterand) ab 1981 soll auf Geheiß des Elysée eine Spezialeinheit, die in den Gewölben unter dem Invalidendom ihre Tonbänder rund um die Uhr laufen ließ, etwa 2000 Personen illegal am Telefon belauscht haben.  Ausspionieren ließ der Sozialist ... in bester Stasi-Manier politische Gegner wie den konservativen Ex-Premier Raymond Barre, aber auch engste Freunde wie Justizminister Robert Badinter. Bespitzelt wurden Anwälte, Journalisten, Mitglieder der Académie francaise wie Jean Dutourd und ganz besonders gern - attraktive Frauen."

 

DER SPIEGEL 17 / 1997 / 152

 

1385) "Doch habe ich gefunden, daß man den SPIEGEL auch mit großem Nutzen zitieren kann. Wenn er etwa unsere 'schamlose Gesellschaft' als 'ein Volk im Schweinestall' sieht und herausfindet: 'Die Tendenz zur Barbarei ist deutlich erkennbar auch im ehedem so reinlichen deutschen Fernsehen', das die Gossenprosa in den bürgerlichen Wohnstuben heimisch gemacht habe ... Da die kurze Hoffnung auf eine vernünftige Behandlung der Kirche im FOCUS geplatzt ist wie eine Seifenblase, werden wir wohl mit dem SPIEGEL weiterleben müssen. Daher ein Bekenntnis auch zum Schluß: Wenn eine gütige Fee mir drei Wünsche freistellen würde, wäre einer davon sicher die Bekehrung von Rudolf Augstein. Na, ist das kein guter Geburtstagswunsch?"

 

Johannes Dyba - Erzbischof von Fulda - zum 50jährigen Bestehen des SPIEGEL (2 / 1997 / 14)

 

 

1386) "Antisemitischer als sie, die Briten, waren auch wir (die Deutschen) nicht. Der Holocaust ist ein eigenes Kapitel. Quenn Victoria wollte noch 1869 keinen ungetauften Juden im House of Lords sehen; in Bismarcks Norddeutschen Reichstag (1867 bis 1871) saßen hingegen schon einige."

 

Rudolf Augstein in DER SPIEGEL 10 / 1997 / 29

 

 

1387) "Ich denke mit wirklicher Liebe an ihn ... Er hatte die Tugend einer wahrhaft bewundernswerten Gouvernante."

 

Christopher Isherwood (schrieb die Vorlage zu "Cabaret") über Thomas Mann

 

1388) Brecht sieht aus wie ein "Zuchthäusler auf dem Weg zum elektrischen Stuhl", die Weigel wirkt wie eine "chinesische Bäuerin". Der einzige in der Familie, der Manieren hat, ist der Sohn Stefan.

 

Christopher Isherwood

 

 

1389) "Die 'Lichtgestalt' Björn Engholm ... hat seine eigenen - oft und mit beachtenswertem Pathos vorgetragenen - Vorstellungen von Aufrichtigkeit und Moral in der Politik mit unnachahmlicher Scheinheiligkeit verfehlt."

 

Werner Funk - STERN-Chefredakteur (STERN 42 / 1997 / 3)

 

1390) "Nimmt man das alles zusammen, kommt nur eine Deutung in Frage: Hinter Barschels Tod in Genf steckt ein Staatsgeheimnis."

STERN 42 / 1997 / 50

1391) "Der KoKo-Boß (Dr. Alexander Schalck-Golodkowski), berichtete Überläufer (Günter) Asbeck bereits 1981 dem BND, habe als hauptamtlicher Stasi-Mitarbeiter direkten Zugang zu Mielke gehabt und 'besondere Beziehungen' zum Spionage-Chef Markus Wolf gepflegt. Persönlich habe Schalck eigene Mitarbeiter und westliche Geschäftspartner den HVA-Spähern empfohlen - was er kategorisch abstreitet."

 

DER SPIEGEL 49 / 1993 / 33 ("Besondere Beziehungen")

 

Anmerkung: Wenn der doch ziemlich hoch eingeweihte SPIEGEL den sich immerhin über vier Seiten erstreckenden Artikel mit eben jenen zwei Worten überschreibt, muß dem ahnenden Verschwörungstheoreteiker die Frage gestattet sein, ob diese "besonderen Beziehungen" zwischen dem Schalck und dem Wolf vielleicht darauf beruhen könnten, daß beide jüdischer Abkunft sind? Welche Juden in den oberen Etagen des MfS und bei den Embargobrechern in Ost-Berlin saßen, kann man zum Teil nachlesen in "Der Deutschlandakte" von Michael Wolffsohn.

 

 

1392) "Überall, so zeigt die neueste deutsche Schmiergeldaffäre, haben Atommanager und Ingenieure die Hand aufgehalten. Sie haben sich über rechtliche Vorschriften und moralische Bedenken hinweggesetzt. Sie haben, weil sie fahrlässig mit hochgiftigen und radioaktiven Materialien umgingen, Millionen Menschen großen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, um sich zu bereichern. Muster und Ablauf der Schmiergeldaffäre erinnern an die Durchstechereien in der Baubranche."

 

DER SPIEGEL 2 / 1988 / 21

 

 

1393) Heute fand ich im Internet: Dr. Andreas von Bülow sagt, bei den Angriffen auf das World Trade Center (wo üblicherweise Tausende von Juden - insbesondere bei Banken und Investmentfirmen - arbeiten) sei nur ein einziger Jude um's Leben gekommen (woraus man messerscharf schließen kann, daß es Vorkenntnis oder "rassespezifische" Warnungen gegeben haben dürfte). Dagegen soll eine jüdische Organisation behauptet haben, 400 Juden seinen dort am 11.9.2001 umgekommen. Es müßte doch für objektive, seriöse Journalisten möglich sein, diesen eklatanten Widerspruch aufzuklären.

 

Detlef Winter - am 3.12.2003

 

 

1394) "Aber jetzt kommt Licht in die Angelegenheit (WM-Finale 1954 in Bern). 'Neue Perspektiven' sind angekündigt, also wird man das 3 : 2 vielleicht von unten sehen oder aus dem Weltraum. Auch Guido Knopp ist schon eingeschaltet, er wird die endgültige Dokumentation für das ZDF produzieren. Das könnte bedeuten, dass sich Nazis in dem Endspiel versteckt hielten. Flog das Leder nicht verdächtig oft in die rechte Ecke? Und was geschah in den berüchtigten Trainingslagern? Aber selbst wenn es keine Nazi-Verbindungen gab, wird Guido Knopp sicher irgendetwas Unglaubliches entdeckt haben. Zumindest werden wir erfahren, ob es wirklich Helmut Rahn war, der Kennedy erschossen hat."

 

"Die Welt" vom 10.10.2003

 

 

1395) "Die US-Armee hat nach Informationen von Biowaffen-Kritikern das Virus der verheerenden 'Spanischen Grippe' von 1918 im Labor nachgezüchtet. Teile des Erregers seien im US Armed Forces Institute od Pathology in Washington mit gentechnischen Methoden rekonstruiert worden, berichtete das 'Sunshine Projekt' in Hamburg. Damit sei es erstmals gelungen, die tödliche Eigenschaften der 'Spanischen Grippe' in teilen wiederherzustellen."

 

Lübecker Nachrichten vom 10.10.2003

 

Anmerkung: Die Amerikaner sollten besser den Geist in der Flasche belassen; denn 1918 waren weltweit mehr Menschen dieser Grippeepedemie erlegen, als Soldaten im Ersten Weltkrieg gefallen waren.

 

 

1396) "Fifty years ago Europe saw the end of 30 Years War, 1914 to 1945. The slaughter in the trenches, the destruction of cities and the oppression of citizens: all these left a Europe in ruins just as the other 30 Year War did threee centuries before."  -  "Vor 50 Jahren sah Europa das Ende des dreißigjährigen Krieges von 1914 bis 1945. Das Gemetzel in den Schützengräben, die Zerstörung der Städte und die Unterdrückung der Bürger: All das hinterließ ein Europa in Ruinen, gerade wie es der andere Dreißigjährige Krieg drei Jahrhunderte zuvor tat."

 

John Major - britischer Premierminister am 8. Mai 1995 im Berliner Schauspielhaus

 

Anmerkung: Sehr mutig von Herrn Major, die Tatsache einzuräumen, daß es seit 1618 zwei dreißigjährige Kriege gegen Deutschland gab, die unser Land verwüsteten.