Zitate und Merkwürdigkeiten
(49)
1) „Der 8. Mai 1945 war ein Tag
des Elends, der Qual, der Trauer. Deutschland, das deutsche Volk hatten sechs
Jahre lang im gewaltigsten Krieg aller Zeiten um die Existenz gekämpft. Die
Tapferkeit und Opferbereitschaft der Soldaten, die Charakterstärke und
Unerschütterlichkeit der Frauen und Männer im Bombenhagel des alliierten
Luftterrors, die Tränen der Mütter, der Waisen, wer die Erinnerung daran
zuschanden macht, lähmt unseren Willen zur Selbstbehauptung. Daran sollten wir
am 8. Mai denken. Die Sieger von 1945 erklären, für die Rettung der Humanität
einen Kreuzzug gegen Deutschland geführt und gewonnen zu haben. Geführt auch
mit den Mitteln eines Bombenkrieges, der das Kind, die Frauen, die Flüchtenden,
die Greise genauso als Feind behandelte wie den regulären Soldaten. Der Tag der
militärischen Kapitulation der deutschen Armee brachte den Alliierten den
Frieden. Abermillionen von Deutschen brachte er die Hölle auf Erden. Haben die
Sieger von 1945 keinen Anlaß danach zu fragen, mit welchen Verbrechen sie dem
Triumph ihres Kreuzzuges für die bedrohten Menschheitswerte das Siegel
aufgedrückt haben?“
Prof.
Dr. Hellmut Diwald in „Zum 8. Mai“
2) Israelischer
Präsident lügt vor dem deutschen Bundestag. Der israelische Präsident vor dem
deutschen Bundesstag: „Unsere Siege haben jedoch den Gefahren kein Ende
gesetzt. Es gelüstet uns nicht nach Gebieten, die uns nicht gehören.“
Kommentar: Genau an den Tagen, an denen Peres das verkündet, hat Israel
Ländereien auf den besetzten Golanhöhen an israelische Soldaten verschenkt. Der
in den letzten Jahren deutlich ausgeweitete „Siedlungsbau“ spricht
offensichtlich eine andere Sprache, als das, was Peres von sich gibt. Aus einem
Kommentar des Journalisten Yavuz Özoguz vom 28. Januar (2010) auf der
Webseite ‘muslimmarkt.de’ zur Rede des israelischen Staatspräsidenten Shimon
Peres-Perski vor dem deutschen Bundestag vom 27. Januar (2010).
3) „Die amerikanisch-zionistische
Achse hat die deutschen Kinder phosphorisiert, die japanischen Kinder
atomisiert, die vietnamesischen Kinder mit dem orangenen Boten behandelt und
die irakischen Kinder mit dem abgereicherten Uran. Es wird Zeit, dass die
Besiegten, die Erniedrigten und Geschmähten mit dem zurückschlagen, was ich
seit langem als die ‚Atombombe der Armen’ bezeichne, d.h. mittels des
geschichtlichen Revisionismus. Diese Waffe tötet niemanden und entstellt
niemanden. Sie tötet nur die Lüge, die Verleumdung, die Diffamierung, den
Mythos der ‚Shoah’ ebenso wie das gräßliche Shoah-Business, das Leuten wie
Bernard Madoff, Elie Wiesel, den Kohorten der ‚wundersam Geretteten’ und den
Mördern der Kinder in Gaza so teuer ist.“
Professeur Robert Faurisson –
französischer Literaturwissenschaftler
Anmerkung:
Von dem „Mythos der Shoah“ distanzieren wir uns vorsorglich, weil
möglicherweise irgendein hyperkarrieregeiler Staatsanwalt den Begriff „Mythos“
anders interpretiert. DER NEUE BROCKHAUS bietet neben der etymologischen
immerhin vier weitere Begriffserklärungen an. Die Übersetzung aus dem
Griechischen heißt „Erzählung“ bzw. „Sage“. Das mit der „Erzählung“ passt
insofern wie die Faust aufs Auge, weil harte Fakten naturwissenschaftlicher
Analyse gegenüber den Erzählungen (Zeugenaussagen z.B. in den großen
KZ-Prozessen) der vielen überlebenden jüdischen Opfer zurückzutreten haben, da
anderenfalls strafrechtliche Verfolgung droht. Auch die vierte vom BROCKHAUS
angebotene Bedeutung („zur Massenbeeinflussung geeignete, meist undefiniert
gelassene – „mystisierte“ – Begriffe, besonders die politischen Mythen / im
Faschismus: Nation, im Nationalsozialismus: Reich) bietet sich im Hinblick auf
das auch vereinzelt von jüdischer Seite kritisierte „Shoah-Business“ an. Da wir
aber die rabulistische und sophistische Gesinnungsjustiz der Rechtsbeugermafia
bis zum Erbrechen kennen gelernt haben, bestätigen wir hiermit die
regierungsamtliche Version, die jeder in der Umerziehungsliteratur der
Siegermächte nachlesen kann. Eine wichtige Frage bleibt allerdings bis heute
unbeantwortet: Warum bemüht man in verfassungsrechtlich höchst problematischer
Weise das Strafrecht (§ 130 III StGB), wo doch die Wahrheit üblicherweise aus
sich selbst heraus gerade steht?
4) „Nach vielen Besuchen in den letzten Wochen werde ich immer skeptischer, dass Griechenland die Wende schaffen kann.“
SPIEGEL-Redakteur
Manfred Ertel (DER SPIEGEL 19 / 2010 / 5)
5) Am 7. Mai 2010 nahmen die
SPIEGEL-Redakteure Jürgen Dahlkamp, Gunther Latsch und Jörg Schmitt den
Henri-Nannen-Preis für die „beste investigative Leistung“ des Jahres 2009
entgegen. In zahlreichen Artikeln haben sie die
„Middelhoff-Oppenheim-Esch-Connection“ aufgedeckt: fragwürdige
Geschäftsbeziehungen zwischen dem langjährigen Arcandor-Chef Thomas Middelhoff,
seinem alten Geschäftspartner Josef Esch und der Bank Sal. Oppenheim.
DER
SPIEGEL 19 / 2010 / 5 (inhaltsgetreue Zusammenfassung)
Anmerkung: Die Berichterstattung über Middelhoffs Geschäftsgebaren war in der Tat ein journalistisches Glanzstück in dem sonst überwiegend nur noch Tristesse verbreitenden Magazin. Insbesondere sollte DER SPIEGEL und SPIEGEL-ONLINE endlich aufhören, CDU-Parteipolitik zu betreiben und insbesondere der FDJ-Landpommeranze unverdiente Lobeshymnen zu singen und ihr mit wohlfeilen Bildchen den Hof zu machen; für wie dumm halten die eigentlich ihre Lesen. Augstein und Aust hatten ein Gespür dafür, was man seinen Lesen zumuten kann. Dieses Fingerspitzengefühl ist der neuen Führungsriege und einigen grenzwertigen Billigschreibern wohl abhanden gekommen.
6) „Wir füttern die Haie der
Finanzmärkte mit immer neuen Leckerbissen.“
Hartwig
Schulte-Loh im
SPIEGEL-Leserbrief 19 / 2010 / 8
7) „Warum Euro nach Athen
tragen, wo sie erst einmal in ein tiefes Loch fallen?“
8) „Die Angreifer in diesem Krieg entstammen dem
Dollar-Raum, angegriffen wird der Euro-Raum: Die Truppen sind die
US-Finanzkonzerne, Hedgefonds, Rating-Agenturen et cetera, die gezielt gegen
die kränkelnde griechische Volkswirtschaft ‚wetten’ und damit den Euro ins
Visier nehmen. Denn der Euro ist bekanntermaßen die Konkurrenz zum Dollar und
spuckt der amerikanischen weltweiten Finanzhegemonie als Leitwährung mächtig in
die Suppe.“
9) „Er (Hans Kratzer –
Lokalredakteur der Süddeutschen Zeitung) ist sauer auf ihn (Bischof
Richard Williamson), weil er die deutschen Vergasungskünste der NS-Zeit in
Frage gestellt hat. Auf diese lassen die Deutschen bekanntlich nichts kommen.“
kreuz.net
vom 11. Mai 2010
10)
„Der Erzbischof von München und
Freising (Reinhard Marx) schmeißt mit Leeraussagen um sich.“
kreuz.net
vom 11. Mai 2010
Anmerkung:
Da müssen wir „kreuz.net“ deutlich widersprechen. Luther war ein „starker
Theologe“ und protestantische Kirchenmusik ist „großartig“.
11)
„Parteien und politische Bewegungen stehen und
fallen mit dem finanziellen Rückhalt. Das Volk hat im allgemeinen keine
politische Meinung, es unterliegt der besseren Propaganda. Wer die größeren
Mittel zur Verfügung hat, hat in der Demokratie meistens auch die Mehrheit.“
Otto
Rudolf Braun in
„Hinter den Kulissen des Dritten Reiches“, S. 87
12)
„1932 gab es im Reich 300.000
SA-Männer und 100.000 SS-Männer, der Kostenaufwand allein für die SA betrug in
diesem Jahr 180 Millionen Mark. Das konnte unmöglich allein von der deutschen
Industrie aufgebracht werden.“
Otto
Rudolf Braun in
„Hinter den Kulissen des Dritten Reiches“, S. 89
13)
„Der wesentliche Inhalt dieser
Schrift („De Geldbronnen van het National-Socialisme“, als sog.
„Warburg-Bericht“ bekannt) ist, daß Hitler von der amerikanischen
(jüdischen) Hochfinanz bis 1933 mindestens 32 Millionen Dollar erhalten hat und
zwar: 1929 zehn Millionen über das Bankhaus Mendelssohn & Co., Amsterdam,
1931 fünfzehn Millionen über Mendelssohn & Co., Rotterdamsche
Bankvereniging, Rotterdam und Banca d’Italia, Rom, sowie 1933 sieben Millionen
über Banca d’Italia, Rom und Rhenania AG, Düsseldorf (deutsche Filiale der
Royal Dutch Shell Cie.).“
Otto
Rudolf Braun in
„Hinter den Kulissen des Dritten Reiches“, S. 89
Anmerkung: In der angegebenen Zeitspanne (1929 bis 1933) betrug der Wechselkurs überwiegend 1 $ = 4,20 RM, so daß 32 Millionen US-Dollar 134,4 Millionen Reichsmark entsprachen. Braun beschreibt im weiteren, wie die Familie Warburg die Verbreitung des Buches unterbunden hat, um es dann der Weltöffentlichkeit als Fälschung zu präsentieren. Da jedoch auch der sowjetische Spitzendiplomat (und Freimaurer) Christian Rakowski die Finanzierung Hitlers durch die amerikanische Ostküste gegenüber der GPU (Vorgänger des KGB) bestätigt hat, müssen die von JENEN gedungene Berufsdenunzianten folgerichtig auch das Rakowski-Protokoll in den Ruch der Fälschung stellen. An der Authentizität des Rakowski-Protokolls besteht jedoch kein vernünftiger Zweifel; deswegen findet man auch keine substanzielle Begründung für die schlichte Behauptung, es sei eine Fälschung. Es soll eben als Fälschung gelten, weil es JENEN nicht in den Kram passt.
14)
„Die Warburgs sind eine weitverbreitete und
mächtige Familie. Sie kann sich so bedeutenden Familien wie den Oppenheimers
und den Rothschilds durchaus zur Seite stellen.“
Otto
Rudolf Braun in
„Hinter den Kulissen des Dritten Reiches“, S. 90
15)
„ ... man (hat) ja auch Henry
Ford gezwungen ..., den Inhalt seines Buches ‚Der internationale Jude’ zu
widerrufen.“
Otto
Rudolf Braun in
„Hinter den Kulissen des Dritten Reiches“, S. 90
16)
„Ein weiteres Beispiel, daß
Juden im Dienst Hitlers standen, ... ist ein Bankier Oppenheim, der in geheimer
Mission von Hitler nach Amerika gesandt wurde, um für die Hitler-Bewegung
Gelder anzuschaffen.“
Abraham
Gurewitz (jüdischer
Autor) in „Antisemitismus, Rassenhetze und Rassevergottung“, 1966
17)
„Beim ‚Röhm-Putsch’ wurden ...
nicht nur jene beseitigt, die über die Finanzquellen Hitlers Bescheid wussten,
man nützte die blutigen Tage des 30. Juni und des 1. Juli 1934, um alle
unbequemen Mitwisser aus der Zeit vor der Machtergreifung aus der Welt zu
schaffen.“
Otto
Rudolf Braun in
„Hinter den Kulissen des Dritten Reiches“, S. 96
18)
„Der Hauptmitarbeiter des
antisemitischen Hetzblattes von Julius Streicher, ‚Der Stürmer’, war ein Jude
namens Jonas Wolk, der sich Fritz Brandt nannte.“
Otto
Rudolf Braun in
„Hinter den Kulissen des Dritten Reiches“, S. 98
19)
„Eine Tatsache habe ich lange
nicht für wahr halten können, nämlich daß Hitler von der internationalen Hochfinanz
bei seinem Aufstieg, also auch mit Geld aus jüdischer Hand, entscheidend
unterstützt worden ist.“
Dr. Dr. Erwin Goldmann in "Zwischen zwei
Völkern - ein Rückblick", Königswinter 1975, S. 173 f
20)
„Der deutsche Schriftsteller und
Historiker Walter Görlitz ... weist (in „Geldgeber der Macht“) nach, daß
Hitler bis 1928 keinesfalls, wie so gerne behauptet wird, Gelder von der
deutschen Stahlindustrie bekommen hat. Wohl aber sollen Gelder von der
‚französischen Hochfinanz’ gekommen sein, die französische Hochfinanz jener
Zeit allerdings bestand aus einem einzigen Mann: Rothschild.“
Otto
Rudolf Braun in
„Hinter den Kulissen des Dritten Reiches“, S. 98
21)
„ ... doch seit sich der
Ex-Staatschef (Putin) und sein Nachfolger Medwedew als
Korruptionsbekämpfer profilieren wollen, steht (Moskaus Oberbürgermeister) Luschkow
als geldgieriges Fossil der alten Sowjetunion am Pranger. Erst zwang eine neue
Präsidialverordnung auch Luschkow, sämtliche Einkünfte offenzulegen. Heraus
kam, dass der Oberbürgermeister und seine besonders geschäftstüchtige Ehefrau
im vergangenen Jahr (2009) Einnahmen in Höhe von umgerechnet 700,2
Millionen Euro hatten. (...) Luschkow bestreitet, seiner besser verdienenden
Hälfte Vorteile verschafft zu haben. Eine Umfrage in Moskau aber zeigt: 65
Prozent der Befragten glauben ihm nicht.“
22)
„Einige 100.000 Wechselwähler in den etwa 100
meistumkämpften Wahlkreisen bestimmen in Großbritannien, wer Premierminister
wird.“
23)
„Unser Wahlsystem ist kaputt.“
Nick
Clegg –
Spitzenkandidat der Liberalen in Großbritannien
24)
„Der Kandidat (für das
Richteramt am Supreme Court) muss verstehen, dass in einer Demokratie die
mächtigen Interessen nicht immer die Stimmen der einfachen Bürger übertönen
dürfen.“
US-Präsident
Barack Obama (DER SPIEGEL 19 / 2010 / 88)
25)
„2006 beleidigte er (Wladimir
Schirinowski) die damalige amerikanische Außenministerin Condoleezza Rice
schwer: Deren antirussische Haltung sei mit sexueller Frustration zu erklären.
Er empfehle ihr eine Kompanie Soldaten zur Therapie.“
Anmerkung:
Man fühlt sich in die Zeiten zurückversetzt, als noch Zarin Katharina die Große
das Zepter schwang ...
26)
„Die Zeit für eine
Bürger-Revolte ist gekommen.“
Prof.
Dr. Markus C. Kerber im FOCUS-ONLINE-INTERVIEW vom 12.5.2010 (wegen der Hilfe für
Griechenland und andere Wackelkandidaten)
27)
„Bürger, auf die Barrikaden!“
Prof.
Dr. Arnulf Baring (der Aufruf geht zurück auf die Überschrift eines Artikels in der FAZ
im November 2002)
28)
„Stünde der Staat, wie er es
sollte, im Dienste des Bürgers und nicht umgekehrt, dann müsste die ,Kur’ der
griechischen Regierung vor allem darin bestehen, überflüssige Geschäfte rückgängig
zu machen, die Vergeudung zu verringern, die Bürokratie einzuschränken und die
Korruption zu bekämpfen wie auch die politisch-finanziellen
Komplizenschaften. Stattdessen werden mit
den Renten jetzt die Gehälter beschnitten, in der öffentlichen
Verwaltung die Zulagen eingefroren und es gibt einen Einstellungsstopp.
Pensionsalter und Steuern werden erhöht. Es ist der moderne Staat, der jetzt,
nachdem er die Laster begünstigt hat, die eigenen Bürger verschlingt, um sich
selbst zu retten.“
„Corriere
della Sera” Mailand (zitiert in LN vom 9./10. Mai 2010)
29)
„Die Stimmung war eher flau im
Bundestag, als die Milliardenhilfen für Griechenland durchgepaukt wurden. Ob
der griechische Patient tatsächlich stabilisiert werden kann, steht noch längst
nicht fest.“
„Märkische Allgemeine" Potsdam (zitiert in LN vom 9./10. Mai 2010)
30)
„Aus einem
Sachstandsbericht von Verteidigungsstaatssekretär Thomas Kossendey ergibt sich
laut ‚Bild’, dass im ersten Quartal 2010 schon 147 Soldatinnen und Soldaten mit
einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) behandelt worden sind.“
31)
„Finanzkrise war das Wort des
Jahres 2008. Auch 2010 beherrscht, ja lähmt gerade die Finanzkrise die Politik
national wie international. Ursache: Die Politiker haben die für die
Gesellschaft lebenswichtige Reform des Finanzmarktes nicht geschafft - warum?
Folge: Die Investmentbanken melden weiterhin neue Gewinn-Rekorde.“
Eugen Prinz im LN-Leserbrief vom 9./10.
Mai 2010
32)
„Die Investmentbank Goldman
Sachs kann nicht verlieren, was sie nie besessen hat: einen guten Ruf. Sie hat
als einer der Privateigentümer der amerikanischen Notenbank FED den
amerikanischen Bürgern 1913 das Geldschöpfungsrecht handstreichartig
entrissen. Seitdem muss sich der amerikanische Staat sein Geld unnötigerweise
gegen Zins bei diesem Privatbankenkonsortium leihen.“
Peter Zimmermann im LN-Leserbrief vom 9./10.
Mai 2010
Anmerkung: In einer denkwürdigen ZDF-Sendung („Neues aus der Anstalt“) klärte der Kabarettist Georg Schramm das deutsche Fernsehpublikum über diese leider weitgehend unbekannte bzw. verschwiegene Tatsache auf. Nur den üblichen „Verschwörungstheoretikern“ war dies schon länger bekannt. Wer sich über die Hintergründe und Einzelheiten dieses „Handstreichs“ kundig machen möchte, der lese Eustace Mullins / Rland Bohlinger: „Die Bankiersverschwörung. Die Machtergreifung der Hochfinanz und ihre Folgen“.
33)
„Gebt mir die Befugnisse einer
Notenbank; dann kümmere ich mich nicht um den Gesetzgeber.“
34)
„Die Stunde hat geschlagen für die Hochfinanz,
öffentlich ihre Gesetze für die Welt zu diktieren, wie sie es bisher im
Verborgenen getan hat … Die Hochfinanz ist berufen, die Nachfolge der
Kaiserreiche und Königtümer anzutreten, mit einer Autorität, die sich nicht nur
über ein Land, sondern über den ganzen Erdball erstreckt.“
„Internationale
Bankallianz“ -
aus dem Abschlussmanifest (1913 in Paris gegründet)
35)
„Die Maulkorb-Republik BRD wird die Freiheit
des Internets nicht überleben. Doch bis zu ihrem endgültigen Zusammenbruch wird
ihre Meinungs-Gestapo noch einigen Schaden anrichten.“
kreuz.net vom 12.5.2010
36)
„Man führe sich mal vor Augen
wie (Prof. Dr. Wilhelm) Hankel oder (Prof. Dr. Arnulf) Baring
aktuell bei den politischen Quasselsendungen von unseren ‚Politikern’
abgekanzelt werden, unglaublich. Nicht nur, daß man dem Alter ein wenig Respekt
entgegenbringen sollte, all ihre Prognosen, die sie vor ca. 10 Jahren abgegeben
haben, sind genau so eingetreten, sie hatten RECHT, und die Politikergilde
UNRECHT, das ist nun mal Fakt. Und genau diese Politikerbrut erzählt uns nun
wieder ausgerechnet sie wüssten am besten was zu tun wäre, mir fehlen echt die
Worte….“
www.nonkonformist.net/ („drauf und
drann“ am 27.4.2010)
Anmerkung: Es
sind nicht nur die charakterlosen Politiker, die integere und wissenschaftlich
vorgebildete Kritiker denunzieren oder mit einem Schwall von geistigem
Dünnschiss eindecken, es sind auch viele „Fünfmarksnutten“ aus den Medien.
37)
„Der Kieler
Wissenschaftsminister Jost de Jager (CDU) hat die Reform des Föderalismus für
gescheitert erklärt.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 8. Mai 2010
38)
„In Island sind erstmals
Verantwortliche für den Kollaps der heimischen Banken vor eineinhalb Jahren in
Haft.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 8. Mai 2010
39)
„Sicherheit erreicht man nicht,
indem man Zäune errichtet, sondern indem man Tore öffnet.“
Urho Kekkonen – finnischer
Ministerpräsident (1950 – 1956) und Staatspräsident (1956 – 1981)
40)
„Mit guten Nachbarn hebt man den
Zaun auf.“
Deutsches
Sprichwort
41)
„Ein Zaun im Garten ist wie ein
Brett vorm Kopf!“
Detlef Winter
42)
„Xanthippe, die Frau des
Sokrates, ist die Bezeichnung einer ihren Ehemann durch Gezänk plagenden Frau
und überhaupt eines zänkischen Weibes geworden.“
Georg Büchmann in „Geflügelte Worte“, S.
587
Anmerkung: Die
Zitate 39 bis 42 stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang mit Vorkommnissen
aus der Max-Planck-Straße in Lübeck-Karlshof und werden noch – in epischer
Breite – die gebotene Ausformulierung erfahren. Der Albert-Einstein-Straße
wurde bereits in dem Kapitel „Der Barackenfürst“ ein dauerndes Andenken
gesetzt.
43)
„Am 11. März 2006
wurde Slobodan Milosevic tot in seiner Zelle in Den Haag aufgefunden. Damit
fand der so genannte ‚Prozess des Jahrhunderts’ gegen des Präsidenten des
dritten und letzten Jugoslawien ein jähes, unerwartetes Ende. Der 1995 vom
UNO-Sicherheitsrat ins Leben gerufene Internationale Strafgerichtshof für das
ehemalige Jugoslawien (ICTY) hatte am 27. Mai 1999, mitten im Bombenkrieg der
NATO gegen Belgrad, Anklage gegen den damaligen jugoslawischen Präsidenten
wegen Kriegsverbrechen in der Provinz Kosovo erhoben. Im Oktober und November
2001 erweiterte das Tribunal die Anklageschrift auf Kriegsverbrechen und
Vertreibungen in Kroatien 1991-1992 sowie auf Völkermord in Bosnien 1992-1995.
Im Februar 2002 wurden die drei Anklagen zu einem Gesamtprozess gebündelt. Nach
300 Zeugen der Anklage lief seit September 2005 die Beweisführung der
Verteidigung. In der Essenz der Anklage warf der Strafgerichtshof Milosevic
vor, eine kriminelle Vereinigung (Joint Criminal Enterprise) angeführt zu
haben, die auf den Trümmern des zerfallenen Jugoslawien ein Groß-Serbien
errichten wollte. Als Mittel zu diesem Zweck hätten Milosevic und seine
Vereinigung die Kriege in Kroatien, Bosnien und im Kosovo entfacht,
systematische ethnische Säuberungen durchgeführt und verschiedene
Kriegsverbrechen verübt, darunter auch einen Völkermord in Bosnien. In seiner
Verteidigung klagte Milosevic seinerseits die führenden westlichen Staaten an,
politisch und militärisch die separatistischen Kräfte unterstützt und auf diese
Weise den blutigen Zerfall Jugoslawiens vorangetrieben zu haben. Germinal
Civikov, während des Prozesses von Beginn an als Journalist anwesend, berichtet
in diesem Buch vom Verlauf und Wesen des Verfahrens, wie er es beobachtet hat.
Die Beweisführung der Anklage erfuhr ein komplettes Fiasko, das Verfahren
erwies sich als politischer Schauprozess, in dem Richter und Ankläger in ihren
Rollen oft nicht zu unterscheiden waren, während die so genannte ‚Wahrheitsfindung’
zu einer Farce geriet, deren Drehbuch politischen Vorgaben folgte. Alles in
allem war es ein der europäischen Rechtsstaatlichkeit und der strafrechtlichen
Kultur wesensfremder Prozess, den schon aus diesem Grund die Öffentlichkeit nie
hätte zulassen dürfen.“
Promedia Verlag in der Bewerbung von Germinal Civikov:
„Der Milosevic-Prozess“
44)
„Gott bewahre uns vor jüdischer Chuzpe,
jüdischen Mäulern und jüdischem Köpfchen.“
Jiddisches Sprichwort
45)
„In
jüngster Zeit wurde es Mode, von der Nivellierung der Nationen zu sprechen, von
Gleichheit, vom Aufgehen der Völker im Schmelztiegel der Weltzivilisation. Dem
stimme ich nicht zu. Das Verschwinden der Nationen würde uns nicht weniger arm
machen, als wenn alle Menschen gleich würden mit einem Charakter, einem
Gesicht. Die Nationen sind der Reichtum der Menschheit, ihre kollektive
Persönlichkeit. Noch die geringste von ihnen hat ihre besonderen Farben und
trägt in sich eine besondere Facette des göttlichen Plans.“
Nobelpreisträgers Alexander Solschenizyn
46)
„Der
Friede, der dadurch entsteht, daß allen Nationen ein einziger Wille
aufgezwungen wird, würde bald zu Einförmigkeit und Wiederholung, Masken der
Sterilität entarten. Während die Abschaffung des Staates uns zum ständigen
Krieg zwischen den Parteien und Individuen verdammen würde, würde die Gründung
eines einzigen Staates auf der Erde zu weltweiter Knechtschaft und zum Tode des
Geistes führen. Die Imperien sind zur Zersplitterung verurteilt wie die
Orthodoxien und die Ideologien zur Spaltung.“
Octavio Paz mexikanischer
Schriftsteller
Anmerkung: Solschenizyn und Paz erteilen
freimaurerischen Utopien eine deutliche Absage.
47)
„Adolf Hitler
wird durch Selbstmord enden!“
Gregor Straßer im Mai 1933
48)
„Der
Bombenkrieg gegen die deutschen Städte war so unmenschlich wie überflüssig. Die
Bomben waren nämlich nicht nur gegen Rüstungsfabriken und Verkehrswege
gerichtet. Sie sollten ganz bewusst die Zivilbevölkerung treffen. Die
Brandbomben entfachten am Boden unaufhaltsame Feuerstürme, die Menschen, Häuser
und alles Brennbare verschlangen. Trotz
der erkennbaren militärischen Sinnlosigkeit steigerten Engländer und Amerikaner
ihre Abwürfe aber immer weiter und nahmen wissentlich ein ‚Massaker’ an der
Zivilbevölkerung in Kauf.“
Jörg
Friedrich „Der Brand“
49) „Während (KP-) Parteichef Gennadij Sjuganow
gern den heimlichen Sozialdemokraten herauskehrt, schlägt seine Truppe immer
unverhohlener einen national‑sozialistischen Kurs ein. Jeder Alliierte
ist ihr dafür recht ‑ von orthodoxen Popen, die slawischen Isolationismus
predigen, bis zu Anhängern der zersplitterten Rechten, die für ‚Reinheit des
Blutes’ und eine ‚russische Ordnung’ werben. Der harte Kern der verbitterten
Parteiveteranen zeigt auf jeder Demo unter roten Fahnen Stalin‑Porträts
und brüllt: ‚Juden raus’. antisemitischer Wallungen hat sich das russische Volk
seit der Wende von 1991 als tolerant erwiesen; die erwarteten, gar
auf den Tag vorausgesagten Pogrome blieben aus. Jetzt
ließ der KP‑Abgeordnete Albert Makaschow ... den bösen Ungeist aus der Flasche:
Er ernannte die Juden wieder zum Sündenbock für Rußlands Unglück. Öffentlich
faselte er ‚Die Juden trinken das Blut der einheimischen Bevölkerung’ sie
gehörten ‚ins Grab’, er werde selbst ‚mindestens ein Dutzend Juden in den Tod
schicken’, für den Fall, daß man ihm ans Leben wolle – ‚Auge um Auge’. Seine
Parteifreunde quittierten den Ausfall des ehemaligen Generals aus Samara, als
habe der Mann einen gelungenen Trinkspruch auf die Weltrevolution ausgebracht.“
JÖRG
R. METTKE in DER SPIEGEL 47 / 1998 / 184
– 186
49)
„Wir stürzen uns mit dem neuen
Gewährleistungsgesetz (Euro-Rettungspaket) in ein unkalkulierbares
Abenteuer.“
Ifo-Chef Hans-Werner Sinn gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ (t-online vom
14.5.2010)
50)
„Die deutsche Staatskrise ist vorprogrammiert.“
Ifo-Chef Hans-Werner Sinn gegenüber der „Süddeutschen Zeitung“ (t-online vom
14.5.2010)
51)
„Ich habe weder Frau Merkel noch jemals CDU
gewählt. Das möchte ich für meine Kinder und die Nachwelt im Hinblick auf das
Affentheater, was man bezüglich der Reichstagswahlen zum Ende der Weimarer
Republik immer noch macht, festgehalten haben!“
52)
„Ob Griechenland über die Zeit
wirklich in der Lage ist, diese Leistungskraft aufzubringen (um die Kredite
zurückzuzahlen), das wage ich zu bezweifeln.“
Deutsche
Bank-Chef Josef Ackermann in der
ZDF-Sendung „Maybritt Illner“ (t-online 14.5.2010)
53)
„Der ist
in tiefster Seele treu, / Wer die Heimat liebt wie du.“
Theodor Fontane legt in dem Gedicht „Archibald
Douglas“ König Jakob von Schottland in den Mund
54)
„Auch in diesem Text (‚Der falsche Nero’)
manifestiert sich also Feuchtwangers seit ‚Erfolg’ unermüdlich verbreitete
Vorstellung von kühlen Drahtziehern hinter den Kulissen und einem lediglich den
Mächtigen mimenden Führerpopanz.“
„Autoren über Hitler“ von Günter Scholdt, Bonn 1993
Anmerkung: Lion Feuchtwanger wusste, wovon er
schrieb!
55) Die Finkelstein-Thesen sind schon jetzt in aller Munde. Auch hierzulande. Johannes Fried, der Vorsitzende des Verbandes der Historiker Deutschlands, verweist darauf, dass die Finkelstein-Debatte bislang nicht auf der Tagesordnung des Historikertages stehe. Man sei jedoch offen, wenn eine Diskussion gewünscht werde. Und der jüdische Geschichts- und Politikwissenschaftler Prof. Michael Wolffsohn glaubt, viele deutsche Historiker mieden das Thema der Instrumentalisierung des Holocaust „wie der Teufel das Weihwasser“, weil sie angepasst seien und um ihre Karriere fürchteten: „Mit oder ohne Historikertag, langfristig kann auch dieses Thema nicht tabuisiert werden. Ob und inwieweit Finkelstein sorgfältig geforscht hat, ist eine handwerklich-methodische Frage. Nicht die Thematisierer, sondern die Tabuisierer fördern Antisemitismus.“
„National + Zeitung“ vom 22. September 2000
56)
„Wir
Juden haben jeden bezug zur Realität verloren. Wenn wir kritisiert werden,
sagen wir immer: Das entspringt entweder pathologischem Antisemitismus - oder
Neid. Nie kommen wir auf die Idee, wir könnten etwas falsch gemacht haben.“
57)
„Ein angebliches ‚Existenzrecht
des Staates Israel’ lehnte der (am 2. Mai 2010 verstorbene) Rabbiner (Mosche
Hirsch) mit Entschiedenheit ab.“
kreuz.net
vom 14. Mai 2010
58)
„Die
Schwierigkeit besteht nun darin, das öffentliche Wohl dergestalt zu
formulieren, daß es mit den politischen Überzeugungen der jeweils Herrschenden
übereinstimmt. Zur Zeit geschieht das in folgender Weise: Daß
ein Mann, den die Friedensbewegung zu Amt und Würden gebracht, den ersten Krieg
der deutschen Nachkriegsgeschichte geführt hat, wird selbst von
parteipolitischen Gegnern als verantwortungsethische Leistung bewundert. Auch
daß ein Kanzler, der als Ministerpräsident und Parteivorsitzender jede Reform
torpediert hat, jetzt Steuerzahler und Rentner mit dem Gegenteil dessen
beglückt, was seine Partei den Wählern versprochen hat, gilt als
Führungsstärke.“
Alexander Gauland in der WELT vom 23.
7.1999
Anmerkung: Für die
Nachgeborenen sei erläutert, daß es sich bei den oben erwähnten „Verantwortungsethikern“
um den Ehrenjuden von Saloniki Joschka Fischer und um Gerhard Schröder handelt.
59)
Wenn es
Goldhagen primär um die historische Wahrheit gegangen wäre, hätte er sich an
die von Wissenschaftlern zu erwartende Fairness beziehungsweise an das biblische
Gebot „Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen“ halten müssen. Zu diesem Zweck
hätte er zum Beispiel diese Quelle präsentieren können: Als der Auschwitz‑Häftling
Arnost Lustig in ein Nebenlager von Buchenwald transportiert wurde, beichtete
ihm ein dort beschäftigter SS-Mann dies: „Wenn ich meiner Mutter und meinem
Vater erzählen würde, was hier Tag und Nacht geschieht, würden sie nicht mehr
mit mir sprechen. Wenn ich es meiner Großmutter und meinem Großvater erzählen
würde, würden sie vor Scham sterben. Deshalb melde ich mich an die Ostfront. Wenn sie mich nicht gehen lassen,
werde ich mich erschießen.“
Dr. Johannes R. von Bieberstein im
SPIEGEL-Leserbrief 35 / 1997 / 12
60)
„Wir
fordern das einige Deutschland. Wir blasen nicht deutschvölkisch die Backen auf und sprudeln nicht Bismarckzitate.
Wir verlangen nur Respektierung geschichtlicher Tatsachen.“
Carl
von Ossietzky in „Monistische Monatshefte“
vom 1. Juni 1920
61)
„Aber für
uns wird das klein neben der einzigen Tat dieses Mannes: sich nicht zu beugen
vor irgendeiner Autorität, und mag sie zur Seite haben die ganze Macht der
Erde. Und nicht Luther, den Orthodoxen, nicht Luther, den unseligen Politiker,
wollen wir feiern und bewahren, sondern Luther, den Trotzigen, dem sein
Gewissen mehr galt als alle Drohungen der Macht. Und immer, wenn in Deutschland
Götzen Altäre errichtet werden, dann möge sich der gute, alte Luther‑Zorn
regen und dem Plunder Scheiterhaufen bereiten. Weil du den Geist getrübt hast,
so verzehre dich das ewige Feuer!“
Carl
von Ossietzky in „Berliner Volks‑Zeitung“
vom 25. Dezember 1920
62)
„Die Grünen sind
die opportunistischste Partei aller Zeiten.“
taz im Jahre 1999
63)
„Die
Nationalsozialisten konnten 1933 kaum Schritt halten, so schnell vollzog die
deutsche Ärzteschaft ihre Selbstgleichschaltung. Die Standesvertretungen
ordneten sich dem neuen Regime unter, die Ärzteverbände begannen mit der
Ausgrenzung jüdischer Kollegen, noch bevor dies verlangt worden war, und nicht
weniger als 45 Prozent der deutschen Ärzte wurden Mitglieder der NSDAP. 26
Prozent traten der SA bei (zum Vergleich: etwa elf Prozent der Lehrer waren in
der SA) und neun Prozent der SS (Lehrer: 0,4 Prozent).“
Norbert Frei in „Karrieren im Zwielicht - Hitlers Eliten
nach 1945“, Frankfurt am Main 2001, S. 14
64)
„Die große
Not schafft große Abwehr. Die leidende, die mißhandelte und geknebelte Germania
ist noch immer die Mutter der besten Generation gewesen!“
Carl von Ossietzky in "Monatliche
Mitteilungen des Deutschen Monistenbundes", Ortsgruppe Hamburg, 1. Februar
1919
65)
„Daß die nächste Bundeskanzlerin
vielleicht Fatima Üzügüzü oder Selim Özmöröbel heißen könnte, ist keine Utopie
mehr. Jedenfalls nicht für Bundesintegrationsbeauftragte Maria Böhmer.
Diese ließ in einem Interview mit dem FOCUS einmal mehr keinen
Zweifel daran, daß das C in ihrem Parteinamen längst nicht mehr für „christlich“
steht, sondern mehr für einen umgedrehten türkischen Halbmond.“
altermedia vom 16. Mai 2010
66)
„Der dumme Vatikan hat sich einmal (in
Sachen Bischof Mixa) über den Tisch ziehen lassen. Jetzt kann er sich nicht
wundern, daß das nächste Opfer gejagt wird – und die infame
Kirchenaustritts-Kampagne weitergeht.“
kreuz.net vom 15. Mai 2010
67)
„Holocauste sind nur interessant und
beklagenswert, wenn sie Menschen erster Klasse betreffen. Katholiken gehören
leider nicht in diese Kategorie.“
kreuz.net vom 16. Mai 2010
68)
„Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel
an politischer Befähigung den Weg zu den höchsten Ehrenämtern sichert. So wie
gewisse Naturvölker Schwachsinnigen göttliche Ehren entgegenbringen, so
verehren die Deutschen den politischen Schwachsinn und holen sich von dorther
ihre Führer. Darin überbieten sie ohne Zweifel die wilden Völker, die sich auf
die Adoration (d.i.: Anbetung, Huldigung) beschränken und die scheue
Bewunderung, aber sonst mit ihren Dorfkretins weder in den Krieg ziehen noch in
den Frieden.“
Carl von Ossietzky in "Die Weltbühne",
6. November 1928
69)
„Die Scheu vor der Verantwortung
ist eine Krankheit unserer Zeit.“
Otto von Bismarck
70)
„Kanzlerin Angela Merkel (CDU)
und Vizekanzler Guido Westerwelle (FDP) haben sich neuerdings dem Kampf gegen
die ‚Exzesse’ (Westerwelle) des Finanzkapitalismus verschrieben und fordern
Regulierungen bis hin zu einer Transaktionssteuer. Es ist eine deutliche Abkehr
von ihren früheren Positionen. In den Jahren von 2001 bis 2003, als Rot-Grün den Finanzmarkt deregulierte und
Hedgefonds zuließ, reichten der damaligen Opposition die Gesetze von Rot-Grün
vorne und hinten nicht. In der Drucksache 15/748 des Deutschen Bundestags etwa
befindet die damalige Oppositionschefin Angela Merkel in einem Antrag zur
‚Förderung des Finanzplatzes Deutschland’: Die deutsche Finanzdienstleistungswirtschaft
sei ‚zunehmend zum verlängerten Arm des Staates geworden, um
Kontrollfunktionen wahrzunehmen. Bestehende wie auch geplante Regelungen sind
deshalb auf ihre Sinnhaftigkeit und
Verhältnismäßigkeit zu überprüfen’. Die Dereguliererin Merkel fordert
die Bundesregierung auf, sich selbst ‚als Partner der Finanzdienstleister zu
verstehen’. Sie solle sich ‚für die Vermeidung von neuen bürokratischen
Belastungen für die Marktteilnehmer einsetzen’. Noch weiter ging Merkels
Parteifreund Roland Koch. Der hessische Ministerpräsident nannte Pläne für eine
Spekulationsteuer einen ‚Anschlag auf den Standort Deutschland’ und regte
Steuervorteile für ausländische Investmentbanker an. Auch FDP-Fraktionschefin Birgit Homburger leidet unter
Gedächtnisschwund. In der Debatte nach Merkels Regierungserklärung am
vergangenen Mittwoch bezichtigte sie die SPD, sie habe mit ihrer
Finanzmarktgesetzgebung den Spekulanten in Deutschland erst Tür und Tor
geöffnet. Das stimmt zwar, unterschlägt aber, dass die Liberalen seinerzeit
die Deregulierungsgesetze von Rot-Grün abgelehnt hatten, weil sie ihnen nicht
weit genug gegangen waren.“
Anmerkung: Wenn auch Sie von Ihrem regionalen Schmierenblatt mit Lügen oder Halbwahrheiten über die Verantwortlichkeiten bezüglich der Deregulierung der Finanzmärkte versorgt worden sind, schreiben Sie einen Leserbrief nach Maßgabe der obigen SPIEGEL-Nachricht. Frau Merkel hat nicht nur wegen „Asse“ Dreck am Stecken, sie hätte damals mit der FDP zusammen eine Deregulierung durchgezogen, nach der wir heute ohne Hose und in kurzem Hemd sibirischer Kälte ausgesetzt wären. Aber Guido hat es ja wohl gerne luftig ...
71)
„Will man Missbrauch verhindern, muss man
Homosexuelle vom Priestertum fernhalten.“
Bischof
Bernard Fellay – Generaloberer der Piusbruderschaft (DER SPIEGEL 21 / 2010 / 17)
72)
„Sich dem Mainstream anzubiedern
mag kurzfristig Applaus bringen.“
Bischof
Bernard Fellay – Generaloberer der Piusbruderschaft (DER SPIEGEL 21 / 2010 / 17)
73)
„Ohne Joschka Fischer geht es
den Grünen besser. In den Umfragen kommen sie momentan (Mai 2010) auf
sensationelle 16 oder 17 Prozent.“
DER
SPIEGEL 21 / 2010 / 26
Anmerkung:
Oben, unter der Nr. 62, hatten wir die taz aus dem Jahre 1999 mit dem
bahnbrechenden Spruch zitiert, die Grünen seien die opportunistischste Partei
aller Zeiten. Da die Grünen sich in den letzten zehn Jahren nicht wesentlich
verändert haben, könnte man meinen, 16 bis 17 Prozent der Wähler goutierten
diesen gesteigerten Opportunismus. Tatsächlich ist es aber wohl so, daß die
meisten mit etwas klarem Verstand gesegneten Wähler ob des „politischen Schweinestalls“
zumindest mit dem Gedanken spielen, diesem Wahltheater fernzubleiben, auch um
diesem Mummenschanz nicht noch den Hauch von Legitimität zu verschaffen. Aus
mehr oder weniger irrationalen Gründen schleppt man sich dann doch am Sonntag
zum Wahllokal und wählt das vermeintlich kleinere oder kleinste Übel. Davon
profitierte auch die FDP bei der Bundestagswahl 2009. Wo die FDP nun aber
infolge exorbitanter Unfähigkeit ihres keifenden Führungspersonals die
Fünfprozentklausel von unten beobachtet, bekommen die Grünen naturgemäß
Aufwind.
74)
„Die Operation Großbank (Commerzbank
kauft Dresdner Bank) endete wenig glanzvoll unter dem Sauerstoffzelt des
Staates.“
75)
„Der Soziologe (Ludwig von
Friedeburg), der sich 1960 bei Theodor W. Adorno am Frankfurter Institut
für Sozialforschung habilitierte, forderte die Einschulung mit fünf Jahren und
vor allem die flächendeckende Einführung der Gesamtschule. Das Projekt
scheiterte grandios; die Wähler liefen der SPD in Scharen davon.“
Anmerkung:
Wer sich in die Abgründe sozialdemokratischer Unrechtspolitik im Zusammenhang
mit brachialer Umsetzung ihrer Gesamtschulideologie begeben möchte, der lese
das Kapitel 22 des justizkritischen Buches „Die Rechtsbeugermafia“. www.luebeck-kunterbunt.de/Rechtsbeugermafia.pdf
76)
„Lübecks größte Bürgerschaft
aller Zeiten (60 Sitze) präsentiert sich in besorgniserregendem Zustand. Die
Linke wird von
persönlichen Abrechnungen zerrissen. Die FDP hat ihren Vorsitzenden in die
Wüste gejagt. Die BfL hat durch Austritt
eines Politikers ein Mandat verloren. Zwölf Abgeordnete haben in zwei Jahren
die Brocken hingeworfen. Haben die Politiker bei allen internen Streitigkeiten
noch Zeit, sich um die Anliegen der Lübecker zu kümmern?“
„Lübecker Nachrichten“ vom
21. Mai 2010
77)
„Beschäftigte des
Universitätsklinikums Schleswig-Holstein brauchen wahrhaft gute Nerven. Seit
vielen Jahren müssen sie ihre Arbeit unter dauerndem Störfeuer aus der Politik
verrichten. Mal sind es wilde Gerüchte, mal halbgare Pläne, hier wird ein
Standort in Frage gestellt, da ein Komplettverkauf erwogen.“
„Lübecker Nachrichten“ vom
21. Mai 2010
78)
„Wenn die Rahmenbedingungen für
familiäre Pflege nicht verbessert werden, bricht irgendwann das ganze System
zusammen.“
Hanneli Döhner – Leiterin des Schwerpunkts
Sozialgerontologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (LN vom 21.5.2010)
79)
„Das Berufungsgericht Genua hat
in zweiter Instanz Polizisten und Einsatzleiter für gewalttätige Übergriffe auf
schlafende Globalisierungsgegner beim G8-Gipfel 2001 in der italienischen Stadt
verurteilt. Die Richter belegten die 27 Angeklagten mit Haftstrafen zwischen
drei und fünf Jahren.“
„Lübecker Nachrichten“ vom
21. Mai 2010
80) „Nach Bekanntwerden der kriminellen Karriere des verhafteten jugendlichen Intensivtäters aus Hamburg ist scharfe Kritik an der Justiz in der Hansestadt laut geworden. ‚Ich frage mich schon, wie es angehen kann, dass ein Jugendlicher, der seit Jahren als gemeingefährlich gilt und eine schwere Straftat nach der anderen begeht, nicht schon längst hinter Schloss und Riegel sitzt’, sagte Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) gestern. Der 16-Jährige hat gestanden, einen drei Jahre älteren Jugendlichen am Freitagabend in der S-Bahnstation Jungfernstieg mit einem Stich ins Herz getötet zu haben.“
„Lübecker Nachrichten“ vom 21. Mai 2010
81)
„Am Ende des 15. Jahrhunderts
erhielt jedes Stadtquartier (der Hansestadt Lübeck) den Namen eines
Schutzpatrons und ein eigenes Banner: Johannis-Quartier im Südosten der
Stadt nach dem Evangelisten Johannes, Marien-Quartier im Südwesten nach der
Jungfrau Maria (hierzu zählte der Dombezirk), Marien-Magdalenen-Quartier im
Nordwesten nach der heiligen Maria Magdalena und Jacobi-Quartier im Nordosten
nach dem heiligen Jacobus.“
„Lübeck Lexikon“ (zit. nach LN vom 20.5.2010)
82)
„Er (Scheich Sharif Scheich
Ahmet - Präsident Somalias) ist der einzige Staatschef der Welt, auf den
täglich geschossen wird ...“
DER SPIEGEL 20 / 2010 3
83)
„Die Pläne der Politiker zur
Euro-Rettung nehmen gefährliche Formen an. Man will die Europäische Zentralbank
verpflichten, marode Anleihen der Schuldnerländer aufzukaufen. Es ist gerade
90 Jahre her, dass die Deutsche Reichsbank gezwungen wurde, die Anleihen des
Reiches zu kaufen. Die Folge: eine epochale Inflation, welche die Deutschen
über Jahrzehnte traumatisierte.“
Walter Wrisching im
SPIEGEL-Leserbrief 20 / 2010 / 6
84)
„Ohne
sichtbare Fortschritte bei den Sparanstrengungen werden unsere Milliarden an
Solidarmitteln in einem griechischen Fass ohne Boden verschwinden.“
85) „Statt die schwerkranken EU-Länder im Süden und Osten aus dem Euro ausscheiden zu lassen, um mit einer eigenen Währung durch Abwertung und Schuldenbereinigung ihre schwachen und nicht wettbewerbsfähigen Wirtschaften zu sanieren, wird krampfhaft die Einheit aufrechterhalten, koste es, was es wolle.“
Thomas Neumann im SPIEGEL-Leserbrief 20 / 2010 / 6
86)
„Die europäische
Währungsverfassung, mit dem Euro als stabilem Geld, verabschiedet sich im
Rekordtempo. Die Beschlüsse der europäischen Finanzminister sowie der EZB
geben zwar den Finanzmärkten zunächst die dringend benötigte Atempause. Sie
zerstören jedoch zur gleichen Zeit ein für alle Mal die Illusion vom ‚stabilen
Papiergeld’. Der europäische Rettungsschirm öffnet unwiderruflich den Weg in
eine europäische Transferunion. Der Vertrag von Maastricht ist damit tot; die
Bürger Europas sollten anfangen, sich ernsthaft Sorgen über den zukünftigen
Wert ihres Geldes zu machen.“
Dr. Heinz-Werner Rapp im SPIEGEL-Leserbrief 20 / 2010
/ 6
87) „Wer die Verhältnisse in Griechenland kennt - von der flächendeckenden Korruption bis zu einem grotesk ausgewucherten Beamtenheer -, der weiß, dass in diesem Land strukturelle Änderungen entweder gar nicht oder nur mit tektonischer Langsamkeit stattfinden können. Kein Land der EU ist annähernd so wenig wettbewerbsfähig wie Griechenland. Wir werden die Griechen noch Jahrzehnte durchfüttern müssen.“
Klaus Jancke im SPIEGEL-Leserbrief 20 / 2010 / 6
88)
„Es ist unglaublich, mit welcher
Naivität die europäischen Regierungen das sogenannte Rettungspaket beschlossen
haben. Der irrsinnige Zustand, dass die vernünftig wirtschaftenden Länder
diejenigen zu finanzieren haben, die über ihre Verhältnisse leben, ist nun
manifestiert. Die einzig sinnvolle Sanktion gegenüber Griechenland wäre der
Ausschluss aus der Euro-Zone gewesen. Selbst die Griechen wären wohl dankbar
gewesen, die eigene Währung abwerten und sich sanieren zu können.“
Karlheinz Nolte im
SPIEGEL-Leserbrief 20 / 2010 / 6
89)
„Die
Rechnungshöfe des Bundes und der Länder sehen schwere Mängel bei den
Regelungen, mit denen Bund und Länder künftig ihre Verschuldung eindämmen
sollen.“
DER
SPIEGEL 20 / 2010 / 13 („Schuldenbremse versagt“)
90)
„12 der 16
Bundesländer haben bisher weder die Schuldenregelung in ihrer Landesverfassung
verankert noch wirksame Regelungen getroffen.“
DER
SPIEGEL 20 / 2010 / 13 („Schuldenbremse versagt“)
91)
„Der
Festakt zum Wechsel im Präsidentenamt beim Bundesverfassungsgericht ... war der
richtige Anlass, den Karlsruher Richtern eine Ermahnung höchster Hand (durch
Horst Köhler und Angela Merkel) zukommen zu lassen: Sie sollten sich
gefälligst aus der Euro-Rettung heraushalten.“
DER
SPIEGEL 20 / 2010 / 74
Anmerkung:
Das Recht zu brechen, um dann auch noch die zur Überprüfung der Rechtmäßigkeit
berufenen Richter einzuschüchtern, ist typisch für die Freimaurerei und ihre
Vorfeldorganisationen. DER SPIEGEL kann offenbar dem völlig missdeuteten Primat
der Politik viel abgewinnen, denn sonst hätte er diesen ungeheuerlichen Vorgang
angemessen gegeißelt. Das kann man aber offenbar von einem „Witzblatt für Juden
und Freimaurer“ nicht erwarten.
92)
„Der Verfassungsstaat
ist alternativlos.“
Andreas
Voßkuhle – Präsident des Bundesverfassungsgerichts anlässlich des
Festaktes zu seiner Amtseinführung (in möglicher Erwiderung auf die Anmaßung
der Bundeskanzlerin, gegenüber der Vertiefung der europäischen Integration gebe
es keine Alternative, soweit dies augenscheinlich als Aufforderung gemeint war,
bei den rechtswidrigen Euro-Rettungsmaßnahmen ein Auge zuzudrücken) DER SPIEGEL
20 / 2010 / 75
93)
„Max Otte,
der Wormser Professor, der den Crash der Finanzmärkte früher als andere erkannt
hat, sieht die Stabilitätsunion bereits auf dem Weg in eine
Inflationsgemeinschaft.“
DER SPIEGEL 20 / 2010 / 75
94)
„Wir höhlen den Euro von innen
aus ... die Zeichen stehen auf Inflation.“
95)
„ ... lässt sich der Euro überhaupt noch
retten?
96)
„Inflation ist destruktiv für
eine demokratische Gesellschaft.“
Jean-Claude
Trichet –
Präsident der Europäischen Zentralbank im SPIEGEL-GESPRÄCH 20 / 2010 / 79
97)
„Wenn es heißt, es gibt keine
Alternative (Lieblingsidiom der Ex-FDJ-Propagandasekretärin Merkel – jetzt
Rotary Club), können wir mit der Politik ganz aufhören.“
Peter
Gauweiler –
MdB der CSU (spiegel.de vom 21.5.2010)
98)
„Diejenigen, die entscheiden,
sind nicht gewählt ... und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu
entscheiden.“
Horst
Seehofer –
bayerischer Ministerpräsident – Mitglied in der CSU und im Rotary Club
99)
„Wir sind wieder mal Europas
Deppen!“
100)
Bereits im (ungarischen) Wahlkampf verkündete (Viktor) Orbán,
er wolle „den leidigen ‚Trubel um den Holocaust’ durch Themen von heute
ersetzen“.
Global
Fire vom 22.5.2010 (teilweise spiegel.de vom 3.4.2010 zitierend)
101)
„Schon lange kämpft der Franzose (Sarkozy = „Käselutscher“, Rotarier
und vermutlicher Freimaurer jüdischer Abstammung) für eine einheitliche
europäische Finanz- und Wirtschaftspolitik, die endlich die Konkurrenz der
Länder bei Steuern und Sozialabgaben beenden soll. Vor ein paar Wochen erst
hatte seine Finanzministerin Christine Lagarde den Deutschen ihre
Wettbewerbsfähigkeit vorgeworfen, die zu Lasten der Schwächeren ginge, in
Berlin hatte das eher zu Erheiterung geführt.“
102)
„Die
Geschäftsgrundlage des Euro hat sich fundamental verändert, nachdem sich die
Regierungen der Euro-Zone zu einem gegenseitigen Haftungsverbund entschlossen
haben. Das ist ein Verstoß gegen alle Regeln.“
Ex-Bundesbank-Chef
Karl Otto Pöhl im SPIEGEL-INTERVIEW 20 / 2010 / 85
103)
„Dennoch war es ein Fehler (Griechenland in die Euro-Zone
aufzunehmen), das ist ganz eindeutig. Auch hätte ich erwartet, dass die
Kommission und die EZB viel früher eingreifen. Es hätte ihnen auffallen müssen,
dass ein kleines, ein winziges Land wie Griechenland, noch dazu ohne
industrielle Basis, niemals in der Lage sein wird, 300 Milliarden Euro Schulden
zurückzuzahlen.“
Ex-Bundesbank-Chef
Karl Otto Pöhl im SPIEGEL-INTERVIEW 20 / 2010 / 85
104)
„Es ging (bei den Rettungspaketen für Griechenland bzw.
südeuropäische Staaten) darum, die deutschen, vor allem aber die
französischen Banken vor Abschreibungen zu bewahren. Französische Bankaktien
sind am Tag, als das Paket verabschiedet wurde, um bis zu 24 Prozent gestiegen.
Daran sieht man, worum es wirklich geht, nämlich um die Rettung der Banken und
der reichen Griechen.“
Ex-Bundesbank-Chef
Karl Otto Pöhl im SPIEGEL-INTERVIEW 20 / 2010 / 85
105)
SPIEGEL: Kann es sein, dass die Politik den angeblichen Angriff der Spekulanten
nur erfunden hat, um eine Legitimation für den Bruch des Lissabon-Vertrags und
die EZB-Satzung zu haben? (Karl Otto) Pöhl: Natürlich, das ist
möglich. Es ist sogar plausibel.
Anmerkung:
Völker hört die Signale, die Politiker aus dem Rotary Club (Sarkozy, Merkel, de
Maizière usw.) bescheißen uns womöglich und wir stehen mit geballter Faust in
der Tasche daneben und überlegen, wie wir uns wehren können. Wolfgang Schäuble
sagte im Zusammenhang mit der Regulierung (Rückgängigmachung von Deregulierung)
der Finanzmärkte/Banken, wenn man einen Sumpf trockenlegen wolle, dürfe man die
Frösche nicht fragen. Auch im Verhältnis der Bürger zum Staat wird ein Schuh
aus dieser Metapher. Die Bürger werden ein solches „korruptes Schweinesystem“
nicht länger alimentieren wollen. Die sieben Prozent Mehrwertsteuer auf
Lebensmittel tun nicht weh, obwohl man vieles auch direkt beim Bauern einkaufen
kann. In dem Bereich des vollen Umsatzsteuersatzes werden sich zukünftig
allerdings immer häufiger Geschäftsanbahnungen mit Formulierungen ereignen wie:
„Ich brauch keine Rechnung“ oder „Brauchen Sie eine Rechnung?“ / „Nö, wozu!“
Das ist zwar nicht legal und wird von uns aufs Schärfste verurteilt, aber
verständlich und nachvollziehbar ist es allemal. Und wer bescheiden lebt, kommt
prima mit dem steuerfreien Existenzminimum aus, welches uns allerdings auch erst
das Bundesverfassungsgericht in seiner unendlichen Weisheit beschert hat. Wenn
es nach Regierung und Parlament gegangen wäre, hätten wir wahrscheinlich auch
heute noch in dem bereich der Lohn- und Einkommensteuer das „Prinzip
Zitronenpresse“. Allerdings sind die Globalisten, Logenbrüder und „Verschwörer
der Anständigkeit“ beim Ersinnen neuer Sauereien (auch zur Eliminierung der
Mittelschicht) sehr phantasievoll; nach Klima-Lügen-Hysterie, Energiesparlampen
und Schweinegrippeimpfstoff (warum hat man sich eigentlich nicht darauf
beschränkt, die „Schweine“ innerhalb der politischen Klasse zu impfen, wo doch
die Infektionsgefahr am höchsten gewesen sein müsste?) will man jetzt die
kleinen Häuslebauer zu einer sicherlich kostenintensiven Überprüfung und eventuellen
Reparatur/Erneuerung der Entwässerungsleitungen verdonnern. Denen ist wirklich
nichts zu peinlich und bürgerfeindlich.
106)
„Mit fragwürdigen Methoden geht der jüdische Staat gegen ausländische
Kritiker vor. Immer wieder werden politisch missliebige Besucher bei der
Ankunft am Tel Aviver Ben-Gurion-Flughafen
vom Inlandsgeheimdienst Schabak festgehalten, verhört und ausgewiesen.
Zuletzt verweigerten die Sicherheitskräfte Ende April dem spanischen Clown
Ivan Prado die Einreise. Sie warfen ihm Kontakte zu ‚Terroristen’ vor. Dabei
wollte Prado nur in der palästinensischen Stadt Ramallah ein Clown-Festival
ins Leben rufen. Zurück in Madrid, machte er den
Vorfall publik. Die israelische Botschaft dort beschwerte sich
daraufhin im Jerusalemer Außenministerium über die durch den Vorfall produzierten
Negativschlagzeilen. Ähnlich erging es einem amerikanischen Journalisten.
Auch der amerikanische Autor Norman Finkelstein und der Uno-Sondergesandte für
die palästinensischen Gebiete, Richard Falk, durften nicht ins Land. Besonders
absurd: Beide sind Juden. Wären sie nicht als Besucher, sondern als
Einwanderer eingereist, hätten sie automatisch die israelische
Staatsangehörigkeit erhalten.“
DER SPIEGEL 20 / 2010 / 108 („Nörgler müssen draußen
bleiben“)
107)
„Am Freitag vergangener Woche (14. Mai 2010) erklärte die
britische Schauspielerin Charlotte Lewis während einer Pressekonferenz in Los
Angeles, im Alter von 16 Jahren von (Roman) Polanski in dessen Pariser
Wohnung ‚auf schlimmste Art und Weise’ sexuell missbraucht worden zu sein.
(...) Die US-Justiz verlangt seine Auslieferung wegen sexuellen Missbrauchs
einer 13-jährigen im Jahr 1977.“
108)
„Der 1933 in Paris geborene Regisseur Roman Polanski entstammt
einer jüdischen Familie aus Polen, die Ende der 30er Jahre aus Frankreich nach
Galizien zurückkehrte.“
David Korn in „Wer ist wer im Judentum“, München 2003, S. 362
109)
„Die größte Verfolgung der Kirche kommt nicht von den äußeren Feinden“,
erläuterte er (Papst Benedikt XVI.) Journalisten auf dem Flug zum
portugiesischen Wallfahrtsort Fátima. Die Gefahr komme vielmehr aus dem
Inneren, „aus der Sünde in der Kirche“.
Anmerkung: Diese Feststellung des Papstes muss sich
keinesfalls (nur) auf die aktuelle Medienkampagne (auch des SPIEGELS) in Sachen
sexueller Missbrauch beziehen und kann viel eher auf das zielen, was schon
Erzbischof Marcel Lefebvre anprangerte, nämlich die freimaurerische
Unterwanderung des hohen Klerus im Vatikan.
110)
„ ... dieser Papst (Benedikt XVI.) dulde kaum Berater, das
einzige System, das er kenne, heiße ‚Giorgionismo’, so tauften Italiener den
engsten Kreis der Vertrauten um Benedikt: seinen Bruder und seinen Sekretär
Gänswein, die beiden Georgs.“
Anmerkung:
Bevor Joseph Ratzinger 2005 zum Papst gewählt wurde, war er seit 1981 in
maßgeblichen Funktionen im Vatikan tätig. Da er hochintelligent und auch –
insbesondere durch seine frühere universitäre Lehrtätigkeit – welterfahren ist,
dürfte er ziemlich genau mitbekommen haben, was im Vatikan so abläuft. Für
seine Handhabe, sich hauptsächlich von seinem Bruder und seinem Sekretär
beraten zu lassen, mögen die nämlichen Gründe ausschlaggebend gewesen sein, die
Papst Johannes Paul I. bewogen haben dürften, kurz vor seinem (wohl
unnatürlichen) Tod eine grundlegende Personalrevision im Vatikan ins Auge zu
fassen.
111)
„Afghanistan,
Transkaspien, Persien, für mich sind das Figuren auf einem Schachbrett im Kampf
um die Weltherrschaft.“
Lord
Curzon (George Curzon – seit 1921: Marquess Curzon of Kedleston) vor seiner Tätigkeit als
Vizekönig von Indien (1898 – 1905)
112)
„Rund ein halbes Dutzend diplomatische Vertretungen hat Indien in
Afghanistan eingerichtet, seine Spione wissen dort besser Bescheid als die des
Westens.“
DER
SPIEGEL 20 / 2010 / 117 (Erich Follath: „Grosses Spiel, Teil Zwei“)
113)
„Rund 90 Prozent des auf den Weltmärkten verkauften Heroins stammen aus
dem Land am Hindukusch ...“
DER
SPIEGEL 20 / 2010 / 117 (Erich Follath: „Grosses Spiel, Teil Zwei“)
114)
„Die einzige Zeit, in der Afghanistans Rauschgiftproduktion dramatisch
zurückging, die Welt aufatmen konnte, war am Ende der unmenschlichen Herrschaft
der Taliban. Sie knüpften, um ihre Macht zu demonstrieren, zahlreiche Dealer am
nächsten Baum auf, drückten so die Opiumproduktion von 3.200 auf 185 Tonnen.“
DER
SPIEGEL 20 / 2010 / 117 (Erich Follath: „Grosses Spiel, Teil Zwei“)
115)
„Was wussten die jüdischen Soldaten vom Holocaust? Hitlers 150.000
jewish soldiers ...“
altermedia.info
(Beitrag
vom 15.2.2010 im Forum)
116)
„Mittelstand“ ist keineswegs ein altmodischer
und überholter Begriff. Er markiert den Unterschied zwischen haftenden Unternehmern und abgesicherten Managern. Der Mittelstand ist gerade
heute in seiner Flexibilität unverzichtbar für die gesellschaftliche Erneuerung, vor der unser Land steht.
Um die Dezentralität und Diversifizierung
unserer Volkswirtschaft beneidet
man uns in der Welt. Denn sie macht uns unabhängiger von den
internationalen Finanzmärkten. Unser Bruttoinlandsprodukt ruht auf vielen
verschiedenen Schultern und nutzt die Kreativität hunderttausender nicht
gleichgeschalteter Gehirne. Das Ganze ist so unvergleichlich, dass man im angloamerikanischen
Sprachraum gar nicht erst versuchte, den
Begriff zu übersetzen. Dort spricht man vom „German Mittelstand“.
Dr. Helfried Schmidt im P.T. MAGAZIN 3 / 2010 / 3
(Editorial)
117)
„Kaum etwas ist für den Islam so entlarvend, wie die Tatsache, daß ein
Konvertit der Todesstrafe verfällt. Aber auch die Entstehungsgeschichte des
Koran läßt tief blicken. Nichts ist für das Judentum so bezeichnend, wie die
übelsten Beleidigungen Jesu und die Diskriminierung der Nichtjuden im Talmud.
Die Bergpredigt manifestiert die Überlegenheit des Christentums innerhalb der
drei großen monotheistischen Religionen. Lessings ‚Nathan’ ist ein
freimaurerisch inspirierter Schmarren.“
Detlef Winter
118)
„Investmentbanker gieren nach hohen Gewinnen und Boni - und wenn es
schief geht, muss der Steuerzahler geradestehen. Griechenland präsentiert
falsche Zahlen, alle EU-Beamten und Politik wissen das - geradestehen dafür
muss wieder der Steuerzahler. Politiker schmeißen Steuergeld zum Fenster
raus, und Frau Merkel sagt, WIR Bürger müssten den Gürtel enger schnallen, weil
wir über unsere Verhältnisse leben. Wie bitte? ICH lebe nicht über meine
Verhältnisse. Wenn aber die Staatsdiener jedes Jahr neue Schulden machen und
die Zinsen der Schulden mit neuen Krediten bezahlen, dann ist das unseriös und
dumm, ja fast schon kriminell. Es wird Zeit, dass Politiker persönlich für das
Ihnen anvertraute Geld haftbar gemacht werden können und auch
Steuerverschwendung bestraft wird.“
Marco Meng im LN-Leserbrief vom 19. Mai 2010
119)
„Bevor Städte und Gemeinden die Hausbesitzer zur kostenaufwendigen
Überprüfung der Abwasserleitungen auf Privatgrundstücken verpflichten, müssen
die Kommunen erst einmal ihre eigenen Leitungen überprüfen und zum erheblichen
Teil erneuern. Viele Abwasserkanäle sind marode, das beweisen zahlreiche
Baustellen! Die Hausbesitzer leiten also Abwässer durch intakte Leitungen in
undichte der Kommunen.“
C. und
W. Schmitz im LN-Leserbrief vom 19. Mai 2010
120)
„Die Piratenpartei kritisierte eine zunehmende
mediale Vorverurteilung bei Prominenten. Im Fall (Jörg) Tauss sei nicht
nur die Öffentlichkeitsarbeit der Staatsanwaltschaft Karlsruhe ‚völlig
inadäquat und höchst fragwürdig’ gewesen.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 19. Mai 2010
Anmerkung:
Für uns steht außer Frage, daß Tauss als Bundestagsabgeordneter und
Medienexperte seiner Partei im Rahmen seiner parlamentarischen Funktionen
kinderpornographisches Material besitzen durfte. Wir sind gespannt, wie die
Staatsanwaltschaft beweisen will, daß das Interesse des Angeklagten darüber
hinaus gegangen sein soll.
121)
„Botox ... ist ... ein Sammelbegriff für
neurotoxische Proteine. Mit anderen Worten: Es ist reines Gift. Das wusste man
schon länger, trotzdem hat sich mancher damit seine Falten wegspritzen lassen.
Was aber auch mal schief ging und nicht jedem wirklich zum Vorteil gereichte.
Jetzt aber wissen wir, dass das Zeug nicht nur die Haut glättet, sondern auch
das Hirn. Anders gesagt: Botox macht nicht nur schön, sondern auch schön blöd.“
„Lübecker
Nachrichten“ vom 18. Mai 2010
122)
Der „Vater der Teufelshörner“ ist tot. Der
Heavy-Metal-Musiker Ronnie James Dio starb ... in Houston ... Dio selbst nahm
für sich in Anspruch, die „Teufelshörner“ in die Heavy-Metal-Szene eingeführt
zu haben. Bei diesem Gruß ragen kleiner und Zeigefinger aus der Faust heraus,
was an einen gehörnten Teufelskopf erinnern soll.
„Lübecker
Nachrichten“ vom 18. Mai 2010
Anmerkung:
Verschwörungstheoretiker im Netz stempeln beispielsweise George Walker Bush und
Silvio Berlusconi zu Satanisten, weil es Pressefotos von ihnen gibt, welche sie
mit diesem Handzeichen abbilden. Das mag voreilig sein; denn es scheint zumindest
vier Bedeutungen zu geben, nämlich 1) Satanist, 2) Heavy-Metal-Fan, 3)
sportliches Anfeuerungszeichen („Nehmt sie auf die Hörner“ = Texaner Bush) und
4) deine Frau setzt dir Hörner auf (schwerwiegende Beleidigung in Italien).
123)
Johann „Jack“ Unterweger (1950 -
1994) war der
Sohn eines US-Soldaten und einer Wienerin. Er wurde 1976 in Salzburg wegen
Mordes an einer 18-Jährigen zu lebenslanger Haft verurteilt. In der Haft begann
er zu schreiben, unter anderem seine Autobiografie „Fegefeuer oder die Reise
ins Zuchthaus“, österreichische Intellektuelle feierten den „Knastpoeten“, der
1990 bedingt aus der Haft entlassen wurde,
als Beispiel für gelungene Resozialisierung. 1994 wurde er in Graz
erneut zu lebenslanger Haft wegen Mordes an acht Prostituierten verurteilt. In
der Nacht nach dem Urteil erhängte er sich.
„Lübecker Nachrichten“ vom 18.
Mai 2010
124)
„Raus aus dem Euro! Lieber ein Ende mit Schrecken:
Die europäische Einheitswährung ist endgültig gescheitert.“
JUNGE FREIHEIT vom 21. Mai 2010
(Aufmacher)
125)
„Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank,
Josef Ackermann, wagte auszusprechen, was jeder weiß, aber kaum einer sich zu
sagen traut: Das Euro-Rettungspaket in Höhe von (vorläufig) 750 Milliarden Euro
wird nichts daran ändern; Griechenland wird seine Staatsschulden niemals
zurückzahlen können. Hunderte von Milliarden Euro werden auch nach Ansicht des
Chef-Volkswirts der Europäischen Zentralbank (EZB), Jürgen Stark, lediglich
dafür verschwendet, Zeit zu gewinnen.“
JUNGE FREIHEIT vom 21. Mai 2010
126)
„Da war es wieder, das Mantra: Europa ist eine Frage von Krieg und
Frieden. Bei allem Respekt vor der Lebensleistung
Helmut Kohls an seinem 80. Geburtstag — der von ihm so beschwörend
ausgestoßene Satz ist einfach falsch. Oder glaubt wirklich jemand, daß französische Panzer über den Rhein gerollt
wären, wenn die Kanzlerin dem Rettungspaket für Griechenland und andere so
nicht zugestimmt hätte?“
Alexander Gauland, Publizist, im „Tagesspiegel“ vom 17. Mai 2010 (JF vom
21.5.2010)
Anmerkung:
Wir haben keinerlei „Respekt vor der Lebensleistung Helmut Kohls“, weil diese
keinen Respekt verdient. Helmut Kohl war ein großes Unglück für das deutsche
Volk: Jede Ehrerbietung ihm gegenüber bestätigt und steigert den Eindruck von
Heuchelei und Geschichtsklitterung.
127)
„Unsere Souveränität als Nationalstaat wird weiter eingeschränkt, da
hilft kein Drumherumreden. Brüssel gewinnt an Einfluß, die Wirtschaftsund
Budgetpolitik wird in stärkerem Maße europäisiert, als das in den Verträgen
vorgesehen war.“
Roland Koch, CDU-Ministerpräsident von Hessen, im „Spiegel“ 20/10 vom
17. Mai 2010 (JF vom 21.5.2010)
128)
„Tatsache ist, rund 15 Millionen Deutsche sind aus dem östlichen Europa
geflohen oder vertrieben worden. Ihnen ist großes Leid zugefügt worden.
Vertreibungen verstoßen gegen elementare Menschen- und Völkerrechte, sind also Unrecht. Der Wunsch ist nicht nur
legitim, daß die Erinnerung die Generation der Vertriebenen überlebt; er ist
auch selbstverständlich, denn das Leid der Vertriebenen kann nicht aus der Welt
geschafft werden.“
Wolfgang Thierse, Bundestagsvizepräsident und SPD-Vorstandmitglied, in der
„ Welt“ vom 17. Mai 2010 (JF vom 21.5.2010)
129)
„Keine Zuwanderung, keine Lebensarbeitszeitverlängerung löst das
Problem, und die aktuelle Krise ist nichts im Vergleich zu dem, was
Deutschland bevorsteht, wenn das Land im Jahre 2025 (das sind 15 Jahre!) seine
wenigen jungen Menschen überwiegend schlecht ausgebildet auf einen Arbeitsmarkt
entläßt, der die alimentieren muß, die heute immer noch nicht die Zeichen der
Zeit erkannt haben. Statt jeden Tag den aktuellen Stand des Goldpreises, die
Charts des Dax und des Dow Jones zu präsentieren, sollten jeden Abend die
Kurven der demographischen Entwicklung eingeblendet werden.“
Frank
Schirrmacher, Herausgeben
in der „FAS" vom 16. Mai (JF vom 21.5.2010)
130)
„Unter dem Euro wurden Volkswirtschaften zusammengebunden, deren große
Unterschiede eine Einheitswährung überfordern. Es sind zu viele Länder in der
Euro-Zone. Gefordert wäre jetzt ein geordneter Rückzug, vielleicht eine Neuaufstellung
des Euro mit Staaten, die ungefähr gleich stark sind. Die Politik macht das
Gegenteil. Sie bringt es nicht fertig, den Leuten zu sagen: ‚Wir haben uns
geirrt und müssen neue Wege suchen.’ Statt dessen marschiert man in der
falschen Richtung weiter und wirft gutes Geld dem schlechten hinterher.“
Roger
Koppel, Chefredakteur, in der Zürcher „Weltwoche“ vom 12. Mai 2010 (JF vom
21.5.2010)
Anmerkung: Das Problem ist
gar nicht mal so sehr, daß die verantwortlichen Politiker nicht die menschliche
Größe haben, den Bürgern reinen Wein einzuschenken und einen Irrweg zu
korrigieren. Das Problem ist, daß die Freimaurerbande in Brüssel ums Verrecken
keinen Schritt von dem Erreichten zurückweichen will. Was mit den
Rettungspaketen abgelaufen ist, war glasklar ein kaltschnäuzig eingefädelter
und durchgezogener Staatsstreich, um weitere nationale Souveränitätsrechte
einzukassieren, die Brüssel nach den EU-Verträgen, nationalem Verfassungsrecht
und der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts nicht zustehen. Wir Bürger
können nur hoffen und beten, daß das Bundesverfassungsgericht diesen
Rechtsbrechern in die Suppe spuckt und sich nicht von dem Geschwätz angeblicher
Alternativlosigkeit durch Merkel und Köhler anlässlich der Amtseinführung von
Voßkuhle beeindrucken oder sogar einschüchtern läßt. Es gab einst Zeiten in
Deutschland, da hätte man solche Leute wegen Hoch- oder Landesverrat vor
Gericht gestellt!
131)
„Es gibt ja in anderen christlichen Kirchen die Wahlmöglichkeit für
Geistliche, ob sie zölibatär leben wollen oder nicht. Wir müssen den Weg öffnen
für ein Priesteramt ohne Zölibat.“
Alois Glück, Vorsitzender des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, im „Frankfurter Rundschau“ vom 12. Mai 2010
(JF vom 21.5.2010)
132)
„Focus Money“ titelt ... bereits: “Ich will meine D-Mark zurück!”
JUNGE
FREIHEIT vom 21. Mai 2010
133)
Die „Wirtschaftswoche“ erklärt Frau Merkel bereits
per „Todesanzeige“ zur Totengräberin des Euro und „Spiegel Online“ urteilt über
ihre Politik, sie habe „alle Grundsätze einer stabilen Währung über Bord
gekippt: Willkommen in der Inflationsunion!“
JUNGE
FREIHEIT vom 21. Mai 2010
134)
„Mit den Kollegen Roland Vaubel, Renate Ohr und
Wim Kösters habe ich 1998 eine kritische Stellungnahme verfasst, die von 155
Professoren unterschrieben wurde. Ein Haupteinwand betraf genau die Probleme,
die heute Griechenland und anderen zu schaffen machen. Es fehlt an
fiskalpolitischer Disziplin, die Haushalte werden nicht wirklich konsolidiert,
man lebt über seine Verhältnisse. Wir prognostizierten, daß auch der Stabilitätspakt
nicht für haushaltspolitische Disziplin in Europa sorgen würde.“
Prof.
Dr. Manfred J. M. Neumann – Währungsexperte und Euro-Kritiker im JF-Gespräch
vom 21. Mai 2010
135)
„Ohnehin kommt nie das, wovor die Massenmedien
warnen.“
Publizist
Günter Hannich im JF-Gespräch vom 21. Mai 2010
Anmerkung:
Dies bestätigt unsere gefestigte Erkenntnis, wonach JENE den Massenmedien die
Aufgabe der Desinformation (oder Manipulation) und nicht der Information
zugedacht haben. Es ist also auch insoweit „antizyklisches“ Verhalten angesagt.
136)
„Die Geschichte kennt so viele Beispiele für
gescheiterte Währungsunionen.“
Publizist Günter Hannich im JF-Gespräch
vom 21. Mai 2010
137)
„Warum soll nicht auch Deutschland seine SVP
(Schweizerische Volkspartei) bekommen?“
Roger
Köppel – Eigentümer und Chefredakteur der Züricher „Weltwoche“
(zitiert nach JF vom 21.5.2010)
138)
„Der Haupttäter des Hamburger S-Bahnmords war schnell gefaßt. Polizisten
hatten den 16 Jahre alten Messerstecher auf Bildern von Überwachungskameras
wiedererkannt. Er war ihnen wegen Dutzender Straftaten bereits bestens bekannt.
Doch auch wenn der afghanischstämmige Intensivstraftäter nun mit einer Anklage
wegen Mordes rechnen muß: der Gerechtigkeit ist damit noch lange nicht Genüge
getan. Denn die Mitschuldigen werden wieder einmal ungestraft davonkommen. Da sind zum einen die Medien,
die seit Jahren die Herkunft ausländischer Täter systematisch verschweigen und
eine überfällige Diskussion über den Zusammenhang von Zuwanderung und innerer
Sicherheit verhindern. Da ist zum zweiten die Justiz, die brutale
Serienstraftäter häufig nicht zur Verantwortung zieht und auf Verständnis statt
auf Abschreckung setzt. Und da ist nicht zuletzt die Politik, allen voran die
Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, die in Ausländern
fast immer Opfer, niemals aber Täter sieht. Die CDU-Politikerin wäre gut
beraten, ihren Elfenbeinturm im Kanzleramt einmal zu verlassen und der Realität
ins Auge zu schauen, zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr von Hamburg, München,
Frankfurt, Stuttgart oder Berlin. Von ihrem jüngst wieder geäußerten Wunsch
nach mehr Zuwanderung wäre sie dann wohl schleunigst geheilt.“
JUNGE
FREIHEIT vom 21. Mai 2010 (Felix Krautkrämer: „Vernebelte Blicke“)
Anmerkung:
Zu den Medien, die weitgehend den Migrationshintergrund von Straftätern in der
Berichterstattung verschweigen, gehört auch die „Lübecker Nachrichten“ (vgl.
oben das Zitat Nr. 80). Maria Böhmer rangiert bei uns gleich hinter Michel
Friedman und Claudia Roth. Die wesentliche „Bereicherung“, die uns viele
Migranten bringen, ist eine solche der Kriminalitätsstatistik. Im übrigen sind
ihre Tiraden verfassungswidrig bzw. zumindest verfassungsrechtlich höchst
bedenklich; vielleicht liest Frau Böhmer gelegentlich mal die Rechtsprechung des
Bundesverfassungsgerichts zur Wahrung der nationalen Identität des deutschen
Volkes nach. Aber vielleicht gehört sie ja auch zu den Politikern, denen nach
einem Bonmot des damaligen Kronjuristen der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag
Adolf Arndt das Grundgesetz so heilig ist, daß sie es nur an hohen Feiertagen
anwenden wollen. Davon gibt es ja in Bonn / Berlin eine ganze Menge,
beispielsweise sei die jahrzehntelange Missachtung bzw. Geringschätzung von
Artikel 6 GG in Erinnerung gerufen.
139)
„Nach dem Mord an einem Jugendlichen durch einen 16 Jahre alten
Afghanen deutscher Staatsbürgerschaft
hat Hamburgs Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) eine Diskussion über den
Anteil jugendlicher Einwanderer an Gewalttaten gefordert. Es gehöre zur
Wahrheit, ‚daß derartige Gewalttaten von deutlich überproportional vielen
Jugendlichen mit Migrationshintergrund verübt werden’, sagte Ahlhaus der
‚Welt’. Wer dieses Problem bekämpfen wolle, müsse dies sagen dürfen,
ohne daß es reflexartig zu böswilligen Unterstellungen komme.“
JUNGE FREIHEIT vom 21. Mai 2010
140) „Der als Agent des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen DDR enttarnte frühere Polizist und Todesschütze des Studenten Benno Ohnesorg, Karl-Heinz Kurras, hat Anspruch auf seine volle Pension.“
JUNGE FREIHEIT vom
21. Mai 2010
Anmerkung: Das
erinnert uns irgendwie an Lina Heydrich, der eine Rente zugesprochen wurde und
Dr. Mathilde Ludendorff, der die Witwenversorgung verweigert wurde. Auch ein
Unrechtsstaat nennt sich Rechtsstaat!
141)
„Vergessen
wird ..., daß die derzeitige Krise nicht so sehr eine griechische
Haushaltskrise, sondern vielmehr eine Bankenkrise ist: Im Zeitraum von 2005 bis
2010 wurden die griechischen Staatsschulden zu 43 Prozent von den Banken, zu 22
Prozent von Versicherungs- und zu 15 Prozent von Rentenfonds gezeichnet. Die
Rettungsaktion gilt also nicht Griechenland, sondern genauso wie nach der Krise
von 2008 den Banken, die sonst womöglich die Kreditbremse anziehen könnten –
nicht die Pleitestaaten der Euro-Zone will man vor dem Bankrott bewahren,
sondern vielmehr deren Gläubiger.“
JUNGE FREIHEIT vom 21. Mai 2010
142)
„Der
schottische Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson hat dem Euro ein langsames
Siechtum prognostiziert.“
JUNGE FREIHEIT vom
21. Mai 2010
143)
„Entscheidend
ist, daß die Europäische Zentralbank jetzt Staatsanleihen aufkauft. Damit ist
die ‚No-Bailout-Regel’ hinfällig. EZB-Chef Trichet hat kapituliert, und der
Euro ist keine stärkere Währung mehr als der Dollar.“
Niall Ferguson – schottischer Wirtschaftshistoriker (JF vom
21.5.2010 zitiert aus dem „Handelsblatt“)
144)
„Griechenland
wird irgendwann pleite gehen. Portugal und Spanien könnten sich anstecken.“
Niall Ferguson – schottischer Wirtschaftshistoriker (JF vom
21.5.2010 zitiert aus dem „Handelsblatt“)
145)
„ ... die
finanzielle Situation der USA ist unhaltbar. In 2040 wird das Land seine
gesamten Steuereinnahmen für den Schuldendienst einsetzen müssen.“
Niall Ferguson – schottischer Wirtschaftshistoriker (JF vom
21.5.2010 zitiert aus dem „Handelsblatt“)
146)
„Argentinien
hat 2002 rund 70 Prozent der Schulden gestrichen.“
JUNGE FREIHEIT vom
21. Mai 2010
147)
„Der Crash
ist nur aufgeschoben.“
JUNGE FREIHEIT vom
21. Mai 2010
148)
„Was die
Erfahrung aber und die Geschichte lehren, ist dieses, daß Völker und
Regierungen niemals etwas aus der Geschichte gelernt und nach Lehren, die aus
derselben zu ziehen gewesen wären, gehandelt haben.“
Georg Wilhelm Friedrich Hegel in „Vorlesungen über die Philosophie der
Weltgeschichte“
Anmerkung: Hegels Feststellung bewahrheitet sich
unter anderem am aktuellen Afghanistan-Krieg. Die dort kämpfenden
Nato-Verbündeten ignorieren die drei gescheiterten britischen Feldzüge (1839
bis 1919) und das Debakel der ruhmreichen Roten Armee (1979 bis 1989).
149)
„Es steht
ein Soldat am Mohnfeldrand, hält Wache für sein Vaterland ...“
UNABHÄNGIGE NACHRICHTEN 5 / 2010 / 3
150)
„Wir haben es (in Afghanistan) mit der modernen
(US-amerikanischen) Variante eines ‚Opiumkriegs’ zu tun, der mit der gleichen
Zielsetzung geführt wird, welche die Briten im Ersten und im Zweiten
Opiumkrieg (1839-1842 sowie 1856-1860) gegen das Kaiserreich China der Qing-Dynastie verfolgten. Das dem Reich
der Mitte aufgezwungene Opium bewirkte bekanntlich die völlige Zersetzung der
chinesischen Gesellschaft und jene innenpolitische Instabilität, die
schließlich 1900 den sog. Boxer-Aufstand auslöste - den erwünschten Vorwand zum
europäischen Einmarsch.“
Volker Bräutigam (zitiert in UNABHÄNGIGE
NACHRICHTEN 5 / 2010 / 3)