Zitate und Merkwürdigkeiten
(17)
1) „Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee hat gut lachen: Woher sollte der ehemalige Leipziger Oberbürgermeister (1998 – 2005) auch wissen, dass in ‚seinem’ Rathaus Prostituierte ein- und ausgingen?!“
P.T. MAGAZIN – Ausgabe 4 / 2007 / S. 7 (Bildunterschrift)
2) „Als sie mich abholten, war niemand mehr
da, der hätte protestieren können.“
3) „Der Job im Kraftwerk (AKW) ist stinklangweilig, aber dann musst du schlagartig fit sein.“
Michael Sailer – Mitglied der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) / DER SPIEGEL 29 / 2007 / 21
4) 62 Prozent der Deutschen ist gegen den Bau neuer Atomkraftwerke. Bei den Anhängern der Grünen sind es 92 Prozent und bei den SPD-Anhängern 74 Prozent.
DER SPIEGEL 29 / 2007 / 21 – Umfrage der TNS Forschung für den Spiegel vom 10. und 11. Juli 2007 mit 1000 Befragten (Auswertung einer Grafik)
5) „In der SPD wächst der Widerstand gegen den Börsengang der Bahn. ... Zahlreiche Genossen hadern seit langem mit dem anhaltenden Trend zur Privatisierung öffentlicher Unternehmen. Für sie gehört die Bahn zur öffentlichen Daseinsfürsorge, die nicht auch noch marktwirtschaftlichen Prinzipien geopfert werden dürfe. Und sie erinnern an die Telekom oder die Post, deren Privatisierung sie keinesfalls als Erfolg betrachten; Jobs gingen verloren, Löhne wurden gedrückt.“
DER SPIEGEL 29 / 2007 / 22
6) „Die WASG hat für die PDS den nützlichen Idioten gespielt.“
Georg Führböck – Journalist und Mitbegründer der WASG in NRW (DER SPIEGEL 29/2007/41)
Anmerkung: Jede (neue)
Partei, welche die das verkrustete Politsystem der BRD verfassungsrechtlich
zweifelhaft beschützende Fünf-Prozent-Hürde überspringt, ist ein Segen für
dieses Land.
7) „Dank moderner Technik kann die Polizei Handys so programmieren, dass sie wie eine Wanze funktionieren – unbemerkt vom Besitzer.“
DER SPIEGEL 29 / 2007 / 46
8) „Absoluten Schutz vor der Handy-Spionage bieten nur zwei Optionen: den Akku rausnehmen oder einen ‚Handy-Blocker’ benutzen. Der Störsender aus Israel kostet bis zu 4000 Euro und ist in Deutschland verboten. Aus gutem Grund – vermutlich.“
DER SPIEGEL 29 / 2007 / 46
9) „Freiheit braucht eine Verankerung – im Verantwortungsbewusstsein, im Gewissen, in der Scham.“
Notker Wolf – Benediktinerabt (DER SPIEGEL 29/2007/88)
10) „Wir müssen den Kampf selbst in die Hand nehmen. Denn zurzeit sind wir so etwas wie die Pandabären der internationalen Politik, jeder mag uns, keiner tut etwas für uns.“
Kalsang Phuntsok – Chef des Tibetan Youth Congress (DER SPIEGEL 29/2007/89f)
11) „Ich bete für Chinas KP-Führer.“
Tenzin Gyatso – der 14. Dalai Lama (DER SPIEGEL 29/2007/87)
12) „Die bösen Gedanken sind unsere wirklichen Feinde.“
Tenzin
Gyatso –
der 14. Dalai Lama (DER SPIEGEL 29/2007/92)
13) „Die Vorstellung von einem einseitigen Sieg hat historisch ihre Gültigkeit verloren, heute bringt ein Waffengang nur noch Verlierer hervor.“
Tenzin Gyatso – der 14. Dalai Lama (DER SPIEGEL 29/2007/92)
14) „Buddhismus und Marxismus weisen gemeinsame
Grundzüge auf, auch wenn das im Alltag sogenannter kommunistischer Staaten
selten erkennbar geworden ist. Der Urmarxismus hat sich ernsthaft mit der Frage
beschäftigt, wie man den Ertrag aus der Arbeit gerecht verteilen kann – das
entspricht dem Gebot meiner Religion.“
Tenzin Gyatso – der 14. Dalai Lama (DER SPIEGEL
29/2007/92f)
15) „Zum Vormund der aus Bequemlichkeit unmündigen
Menschen des Abendlandes aufgeschwungen hat sich Tibet in den B’nai B’rith. Die
B’nai B’rith (Vereinigten Brüder) war ursprünglich der freiwillige Getto, das
sogenannte Exil der Juden in der Stadt Babylon. Seine Organisation ist nicht
speziell jüdisch, sondern allgemein asiatisch, also tibetanisch, denn Tibet war
schon lange vor Babylon da, und Babylon war schon tibetanisch organisiert, ehe
Juden dahinkamen, um von ihm die esoterische Führungskunst zu übernehmen.“
Egon von Wulffen in „Metaphysik der sozialen Gerechtigkeit“,
Lübeck Dezember 1945, S. 59
16) „Tibet erstrebt Macht nicht durch Gewalt,
sondern durch Menschenwürde. Daß sich ab und zu eine Person, wie sie die
esoterischen Brüderschaften herausstellen (Papst, Theokrat, Jesuitengeneral,
höchstgradiger Freimaurer) machtsüchtig gewaltsam selbständig macht, trifft
nicht das Wesen Tibets.“
Egon von Wulffen in „Metaphysik der sozialen Gerechtigkeit“,
Lübeck Dezember 1945, S. 77
17) „Man kann mit Würde Blumen im Garten begießen,
aber nicht alle Tage ein neues Flugzeug erfinden.“
18) Tibets Gelehrte studieren nicht nur in Paris und auf den Universitäten Englands und Amerikas, sondern auch auf denen in Moskau, Alexandria, Kairo und Jerusalem. Aus dem, was sie dort lernen, schließen sie, daß das Abendland an seiner ungezügelten Technik zugrunde gehen müsse.“
Egon von Wulffen in „Metaphysik der sozialen Gerechtigkeit“,
Lübeck Dezember 1945, S. 77
19) „Die Türkei ist eine Flasche“, heißt es dazu bei
der Frauenrechtsorganisation Akder: „Islamischer Lebensstil und westlicher
Lebensstil sind wie Olivenöl und Wasser“ – sosehr die Republikführer auch zu
schütteln versuchten, jede Vermischung sei ausgeschlossen.
20) „Der Mord an Tilman Geske lief nach dem gleichen Modell ab wie der Mord an dem Journalisten Hrant Drink und der an dem Priester Andrea Santoro. Dahinter steckt, mit hundertprozentiger Sicherheit, der tiefe Staat.“
Senel Karatas – Vorsitzende des Vereins für Menschenrechte
von Malatya/Türkei (DER SPIEGEL 29/2007/100)
21) „In Malatya starb am 18. April (2007) Tilman
Geske, ein deutscher Übersetzer, der sich mit Frau und drei Kindern in der
Stadt niedergelassen hatte. In seinem Büro im Zirve-Verlag, neben zwei
ermordeten türkischen Christen, wurde er gefunden. Ein Handtuch in den Mund
gestopft, der Körper übersät mit 156 Messerstichen, die Hände auf den Rücken
gefesselt und die Haut von den Fingern abgezogen.“
22) „Man kann Sex haben, ohne zu penetrieren, Haschisch rauchen, ohne zu inhalieren – aber kann man auch Mitglied der NSDAP gewesen sein, ohne es zu wissen?“
„Neue Zürcher Zeitung“ zitiert in DER SPIEGEL 29 /
2007 / 134
Anmerkung: Zu den Fällen Walser, Hildebrandt, Lenz, Luhmann, Ehmke, Boenisch, Lübbe und Dorst schreibt DER SPIEGEL, dass die Bedeutung der NS-Karteikarten unter Experten durchaus umstritten ist. In Analogie zur Unschuldsvermutung der Menschenrechtskommission haben jene also als unbelastet zu gelten. Außerdem halten wir es für unangemessen, mit dem Elektronenmikroskop nach Spuren braunen Staubes zu suchen, als handele sich um Goldnuggets; einmal wegen der zwischenzeitlich vergangenen über 60 Jahre und zum anderen wegen der immer noch ausstehenden Historisierung und einer damit verbundenen differenzierten Betrachtung und Beurteilung des Nationalsozialismus’.
23) „Ihr Mann war zeitlebens manisch-depressiv und arbeitswütig, aß und trank Unmengen und hielt sich im Weißen Haus einen veritablen Harem. Ohne seine Frau wäre Lyndon B. Johnson nie der große US-Präsident geworden, der mehr für die Bürgerrechte getan hat als jeder andere seit dem Zweiten Weltkrieg.“
DER SPIEGEL 29 / 2007 / 146 – im Nachruf auf die im
Alter von 94 Jahren verstorbene Claudia Alta „Lady Bird“ Johnson
24) „In einer Umfrage erklärten im Frühjahr (2007)
57 Prozent der 18- bis 29-jährigen Deutschen, sie hielten die USA für
gefährlicher als Iran.“
DER SPIEGEL 30 / 2007 / 31
25) „Meine Familie hat all die Jahre geglaubt, dass nichts unversucht gelassen wurde, um den Mord an meinem Vater und seinen Begleitern aufzuklären. Doch die neuen Erkenntnisse bedrücken und erschrecken uns. Es ist wie ein böser Traum. Falls sich herausstellen sollte, dass die Bundesanwaltschaft nicht so gearbeitet hat, wie sie es hätte tun müssen, dann bräche für uns eine Welt zusammen.“
Prof. Dr. Michael Buback im SPIEGEL-Gespräch 30 /
2007 / 33
26)
„Bei den Aktivitäten der arabischen Terrororganisationen Schwarzer September
(vom Mossad gegründet) und Moslembruderschaft (vom britischen Geheimdienst
gegründet) sowie der RAF (unter
Leitung des Mossad, wie Meinhof, Baader und Ensslin nach ihrer Inhaftierung in Stammheim
in einem Offenen Brief, der im Arbeiterkampf des Kommunistischen Bundes
erschien, offen bekundeten [kurz darauf waren sie
alle tot, natürlich durch Selbstmord]). Zweitens pflegen die
imperialistischen Staaten des Westens, vor allem die USA, Kriege immer durch
selbst organisierte Provokationen herbeizuführen. Diesmal geht es darum, durch
einen "Feldzug", wie das Bush offen bezeichnete, jene Staaten, die
vom Mossad und vom CIA geführte oder auch nicht geführte terroristische
Netzwerke beherbergen, von ihrem Wesen als "Schurkenstaaten" zu
befreien, d. h. sie geistig, politisch und wirtschaftlich zu enthaupten und als
militärische Aufmarschbasis gegen China zu gewinnen.“
Roland Bohlinger in "DEUTSCHE
FREIHEIT" vom 1.10.2005, S. 4
27) „Aber ich war immer von dem überzeugt, was ich tat,
und habe nie gegen mein Gewissen gehandelt.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn –
Schriftsteller, Nobelpreisträger und Verfolgter der SU (DER SPIEGEL 30/2007/96)
28) „Ich habe mich daran gewöhnt, dass öffentliche
Reuebekundungen politischer Persönlichkeiten heute wohl das Allerletzte sind,
was man von ihnen erwarten darf.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn –
Schriftsteller, Nobelpreisträger und Verfolgter der SU (DER SPIEGEL 30/2007/97)
29) „Ich kann mir mein Leben ohne Bach, Beethoven und
Schubert nicht vorstellen.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn –
Schriftsteller, Nobelpreisträger und Verfolgter der SU (DER SPIEGEL
30/2007/102)
30) „Nein, ich habe seit langem keine Angst mehr vor dem
Tod. ... Für mich ist es ein natürlicher Meilenstein, der aber bei weitem nicht
das Ende der Existenz einer Persönlichkeit markiert.“
Alexander Issajewitsch Solschenizyn –
Schriftsteller, Nobelpreisträger und Verfolgter der SU (DER SPIEGEL
30/2007/102)
31) „Wir sind gut, wir sind stark, wir schaffen, was wir
und vorgenommen haben.“
Tischgebet von Sechstklässlern in einer
indischen Schule (DER SPIEGEL 30/2007/83)
32) „Hart wie Kruppstahl, zäh wie Leder, flink wie
Windhunde“
Nationalsozialistische Vorstellung von
den wünschenswerten Eigenschaften der deutschen Jugend
33) „Nur Geldverdienen als
Lebensziel befriedigt nicht.“
34) „Ich glaubte, daß
Deutschland den richtigen Weg einschlug.“
Karl
Dönitz -
über die »Machtergreifung«, 1958
35) „Da war es, das Wort, das
alles entschuldigt. Die Lautsprecher trompeteten es über den weiten Friedhof:
Treue, die große deutsche Lüge, der Generalpardon für alle Blindheit,
Feigheit, Verantwortungslosigkeit.“
Heinrich
Jaenicke -
U-Boot-Matrose, über Dönitz' Begräbnis
36)
„Sanktionieren können wir das (die jüdische Besiedlung Palästinas) niemals.“
Papst
Pius X. im
Januar 1904 in einer Privataudienz für Theodor Herzl
37)
„Pater Franz P. Schmidberger nannte Rotary einmal das Noviziat der
Freimaurerei.“
Anmerkung: Bemerkenswert ist, daß die höchsten
Repräsentanten der beiden großen deutschen Amtskirchen – Kardinal Lehmann und
Bischof Huber – Rotarier sind. Wir hoffen, daß dies entweder der Missionierung
im Vorhof der Synagoge Satans oder dem Schutz des Christentums dient und nicht
auf einer Infektion mit der philosophischen Jauche der Freimaurerei beruht. Am
28. April 1738 erließ Papst Clemens XII. die erste Bulle gegen die
Freimaurerei; ihr folgten mehrere weitere – teilweise sehr scharfe –
Verurteilungen durch den Vatikan. Diese Verdikte sind noch heute verbindlich;
insbesondere wenn sie nach dem Ersten Vatikanischen Konzil erfolgten, welches
die päpstliche Unfehlbarkeit ex cathedra bestimmte. Wenn Johannes Paul II. sich
zum Ehrenrotarier ernennen ließ, mag dies eher mit der rotarischen Mithilfe bei
der Zerstörung des kommunistischen, atheistischen Ostblocks zu tun haben als
auf Apostasie.
38) „Die Hauptaufgabe des parlamentarischen Systems scheint darin zu bestehen, den Blick für das Wesentliche zu verdunkeln.“
39) „Der Kahlschlag in den Informationssendungen bei Sat.1 zeigt die ganze Misere des Fernsehjournalismus bei den Privatsendern. Bis auf RTL kann keiner mehr ARD und ZDF Paroli bieten. Dabei sind die öffentlich-rechtlichen Anstalten alles andere als unbesiegbar.“
40) „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme, die Gläubigen unsere Soldaten.“
Recep Tayyip Erdogan – türkischer
Ministerpräsident im Jahre 1997
41) „Ein Drittel aller Kinder unter fünf Jahren sind
bereits Migranten. Deutsche Kinder haben in Deutschland keine Zukunft mehr. Die
wahren Schuldigen an diesem Multikulti-Debakel sind nicht die jetzt hier lebenden
Ausländer, sondern diejenigen Parteien, die solche Masseneinwanderung
ermöglicht haben.“
Manfred Roeder im Juli 2007
42) „77 Prozent der Niederländer wollen den Gulden
zurück. Und 85 Prozent der Deutschen wollen die D-Mark wieder!“
Manfred Roeder im Juli 2007
43) „Europa braucht mehr Putin, weniger Merkel, die
seit ihrer kommunistischen Vergangenheit fremdgesteuert wird und deshalb auf
den Kanzlerstuhl gehievt wurde. Die BRD hat sich in eine Super-DDR verwandelt.
Heiligendamm hat gezeigt, daß die Entwicklung nicht zur Volksherrschaft,
sondern zur Volksausgrenzung führt. Hinter dem G8-Gipfel steht am Ende nichts
als schnöde Ausbeutung und Gleichschaltung der Völker.“
Manfred Roeder im Juli 2007
Anmerkung: In diesem Zusammenhang wird auf den Beitrag
„Merkels Strippen“ auf dieser Weltnetzseite hingewiesen.
44) Um (Horst) Mahlers Teilnahme an einer geplanten Teheraner
Holocaustkonferenz zu verhindern, wurde ihm im Januar 2006 für einen Zeitraum
von sechs Monaten der Reisepass entzogen. Es wurde befürchtet, dass Mahler auf
dieser Konferenz zum Schaden des Ansehens der Bundesrepublik Deutschland
erneut antisemitische Äußerungen tätigen würde. Als die Konferenz am 11. und
12. Dezember 2006 stattfand, verbüßte Mahler in Deutschland eine neunmonatige
Haftstrafe wegen Volksverhetzung. Grund waren seine Äußerungen als Anwalt im
Verbotsverfahren gegen die NPD, darunter: Hass auf die Juden sei etwas „ganz
Normales“ und „das untrügliche Zeichen eines intakten spirituellen
Immunsystems, also von geistiger Gesundheit – eine Gesundheit, die Juden – zu
recht – fürchten.“
Wikipedia zu Horst Mahler
45) „Die meisten
westdeutschen Psychiater behaupten, psychiatrische Krankenhäuser seien dazu da,
um "psychisch kranken" Patienten zu helfen, sie zu therapieren und zu
heilen. Aber: In Wahrheit ist es so, daß psychiatrische Anstalten und Kliniken
dem Großteil der Patienten noch zusätzlichen Schaden zufügen (durch
Zwangsmaßnahmen, geschlossene Stationen, Elektroschock, Psychopharmaka) - die
eigentlichen Ursachen psychischen Leidens bleiben fast unverändert bestehen!“
Josef Zehentbauer / Jürgen
Härle (1986) in „Über die Auflösung
der psychiatrischen Anstalten in Italien“
46) „Der Schwarze Kontinent,
wetterte Gaddafi just zu der Zeit, als auch der Aids-Skandal von Bengasi publik
wurde, sei das Opfer einer Verschwörung der Zionisten und des Westens. Zunächst
wurde den Bulgarinnen deshalb auch vorgeworfen, sie hätten ihre kleinen
Patienten im Auftrag der CIA und des israelischen Geheimdienstes Mossad
infiziert.“
DER SPIEGEL 30 / 2007 / 91
47)
„US-Senatoren und Kongressabgeordnete diskutieren ein großangelegtes Programm zur Kohleverflüssigung - um die
Abhängigkeit von importiertem Erdöl
zu verringern. Verschiedene Vorlagen zu einem neuen Energiegesetz sehen vor, den Bau von Kohleverflüssigungsanlagen zu subventionieren. Flüssigkohle ist als Treibstoff dem normalen Benzin ebenbürtig,
erzeugt in Produktion und Konsum jedoch
fast eine doppelt so große Menge des
Treibhausgases Kohlendioxid wie
gewöhnlicher Diesel. Nach Berechnungen des Massachusetts Institute of
Technology ist die Kohleverflüssigung
zudem sehr teuer: Um nur ein Zehntel des amerikanischen Spritbedarfs aus Kohle zu decken, würde der Bau
entsprechender Anlagen 70 Milliarden Dollar kosten.“
48) „Alle Menschen streben von Natur aus nach
Erkenntnis.“
Aristoteles
49) „Das Theater war der einzige Ort in der DDR, an dem die Leute nicht belogen wurden. Für und Schauspieler war’s wie eine Insel. Wir konnten uns Kritik leisten, die in einem volkseigenen Betrieb harte Konsequenzen gehabt hätte.“
Ulrich Mühe (zit. in SPIEGEL-Online vom 25.7.2007 – zum Tode von
Ulrich Mühe)
Anmerkung: Ein vorbehaltlos sympathischer
Schauspieler hat die Bühne viel zu früh verlassen. Dem TV-Konsumenten wird er
durch seine Rolle als Gerichtsmediziner in der Serie „Der letzte Zeuge“
unvergessen bleiben. Daß die DDR-Bürger von der – teilweise altersstarrsinnigen
– SED-Nomenklatura von hinten bis vorne belogen wurde, ist sicherlich richtig.
Da die DDR-Bürger wegen der Mauer und der Grenzsicherungen nicht oder nur unter
Lebensgefahr flüchten konnten, war auch das Erkennen der – mehr oder weniger
plumpen - Lügen durch DDR-Bürger für die DDR-Führung nicht so gravierend.
Demgegenüber genoss (und genießt) der BRD-Bürger (für einen Hartz-IV- oder
Sozialhilfeempfänger eher theoretisch) Freizügigkeit, so dass jene
Staatsführung nebst ihrer hörigen Systemmedien sich bei der Verbreitung ihrer
Lügen, Halbwahrheiten, Desinformationen und Manipulationen doch sehr subtiler
und ausgeklügelter Methoden der Camouflage bedienen musste und bedient. Die
Entwicklung nach dem Beitritt wird von einigen Kritikern – wohl nicht ganz zu
unrecht - als die Entstehung einer gesamtdeutschen Super-DDR gedeutet. Die
DDR-üblichen Repressionen werden abgemildert und in ein pseudorechtsstaatliches
Mäntelchen gekleidet und der alte BRD-Verfassungsstandard wird – unter anderem
im Rahmen des Phantomkrieges gegen den Terrorismus – entliberalisiert.
50) „Es (das moderne Weltbild der Physik) liefert eine Menge faktischer Informationen, bringt all unsere Erfahrung in eine wundervoll systematische Ordnung, aber es hüllt sich in tödliches Schweigen über alles und jedes, was unserem Herzen wirklich nahe steht, was uns wirklich etwas bedeutet. Es sagt und kein Wort über rot und blau, bitter und süß, körperlichen Schmerz und körperliche Lust; es weiß nichts von schön und hässlich, gut und schlecht, nichts von Gott und der Ewigkeit.“
Erwin Schrödlinger – genialer Quantenphysiker
(DER SPIEGEL 30 / 2007 / 127)
51) „Kein Volk seit den Griechen hat so ergiebig
über das Kunst-Schöne nachgedacht wie die Deutschen, wie Hegel oder Kant oder
Nietzsche oder Adorno, wie die Weimarer Klassiker oder Jenaer Romantiker und
alle, die ihnen folgten.“
Matthias Matussek in DER SPIEGEL 30 / 2007 / 131 („Die Schönen
sind die Schwachen“)
52) „Der Pfau ist eine Art Barbie-Puppe der Natur.“
Prof. Dr. Winfried Menninghaus – Literaturwissenschaftler
in DER SPIEGEL 30 / 2007 / 131
53) „Die Menschen stehen vor einem ideologischen
Trümmerhaufen. Das hochstehende Bildungssystem wurde im Zeichen der
Gleichheitsideologie systematisch zerstört, Autoritäten in Staat, Kirche und
Gesellschaft geschleift. Jetzt blickt man in leere Hände.“
Dieter Stein in JUNGE FREIHEIT vom 13. Juli 2007 / Seite 1 („Das
konservative Minimum“)
54) „Bundestagsabgeordneter ist
ein Hauptberuf. Wer im Mandat wie der frühere CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich
Merz keine Hauptbeschäftigung mehr sieht, gehört nicht in den Bundestag.“
Peter Ehrlich in der „Financial Times
Deutschland" vom 5. Juli 2007
55) „Mit jedem
'Kollateralschaden' beim Bombardieren, mit jedem Anschlag in Kabul und Kundus,
vor allem mit jedem verletzten oder getöteten Bundeswehrsoldaten muß selbst
dem TV-Glotzer die Erkenntnis dämmern, die neben dem Saarländer auch der
CSU-Dissident Peter Gauweiler und in einer hellen Stunde sogar der bayrische
Innenminister Günther Beckstein formuliert hat: Der Kampfeinsatz am Hindukusch
führt zwingend zu Vergeltungsaktionen gegen 'unsere Jungs' und letztlich auch
in Deutschland selbst.“
Jürgen Elsässer, Publizist, in der „Jungen
Welt“ vom 5. Juli 2007
56) „Frau Merkel irrt fundamental,
wenn sie nun verkündet, ein Europa der zwei Geschwindigkeiten würde nur neue
Gräben aufreißen. Diese Gräben sind doch längst aufgerissen worden. Es glaube
doch niemand, das Verhalten der polnischen Zwillinge habe keinen Einfluß auf
das Image Polens in Westeuropa. Statt tiefsitzende Vorurteile abzubauen, kommen
neue hinzu. Da hilft es wenig, daß ein großer Teil der Polen die Zwillinge
grauenhaft findet. Die Mehrheit der Polen hat sie gewählt, weil sie so sind wie
sie sind.“
Wolfgang Herles, ZDF-Journalist, im Politischen Feuilleton des Deutschlandradios
vom 5. Juli 2007
57) „Ich denke, die
Veranstalter des Live-Earth-Konzertes irren, wenn sie meinen, der Klimawandel
sei die größte Herausforderung, der die Menschheit derzeit entgegensieht. Wenn
man die 15 Millionen Menschen fragen würde, die allein im nächsten Jahr an
leicht heilbaren Infektionskrankheiten sterben werden, wäre die Vorstellung,
der Klimawandel sei unser dringendstes Problem, schnell vom Tisch.“
Björn Lomborg, dänischer Statistiker, im
Internetportal „spiked" am 5. Juli 2007
58) „Mehr als 100
Beschäftigte von Unternehmen und Verbänden sitzen in Bundesministerien und
arbeiten dort im Zweifelsfall an Projekten, die ihrem Arbeitgeber helfen.“
SPIEGEL-Online vom 26.7.2007
59) „Polen will den Krieg
mit Deutschland, und Deutschland wird ihn nicht vermeiden können, selbst wenn
es das wollte.“
Edward Rydz-Smigly im Sommer 1939 – Rydz-Smigly
(1886 – 1941) war engster Mitarbeiter Pilsudskis, wurde 1935 Generalinspekteur
des polnischen Heeres, 1936 Marschall und 1939 polnischer Oberbefehlshaber
60)
„Der beste Weg zu einer erfolgreichen Europäischen Gemeinschaft ist die freiwillige und aktive Zusammenarbeit zwischen
unabhängigen, souveränen Staaten (...). Europa ist stärker, wenn Frankreich
Frankreich und Großbritannien Großbritannien bleibt, jedes mit seinen eigenen Gebräuchen, seiner eigenen Tradition und
seiner eigenen Identität. Es ist eine Torheit, sie in das Raster irgendeiner
fiktiven europäischen Identität zu
pressen.“
Margret
Thatcher – frühere britische Premierministerin in ihrem Buch
„Downing Street No. 10“, S. 1030
61) „Ich warne die deutschen
Regierenden. Deutschland darf keine Äußerungen tolerieren, die zum Schlimmsten
führen könnten: zu einem Unglück in Europa und damit auch zu einem Unglück, das
die Deutschen selbst betreffen wird.“
Jaroslaw Kaczynski – polnischer
Ministerpräsident
62) „Polen wird ganz
offensichtlich von Wahnsinnigen regiert.“
Harald Martenstein im Leitartikel des Berliner
„Tagesspiegel“ vom 29.6.2007
63) „Hätte Polen nicht die
Jahre 1939 bis 1945 durchgemacht, wäre es heute ein Staat mit einer Bevölkerung
von 66 Millionen. ... Wir wollen nur, was uns genommen wurde.“
Jaroslaw Kaczynski – polnischer Ministerpräsident zur Begründung seiner
Forderung nach mehr Stimmengewicht Polens in der EU
64) „Adolf ist ein Spinner.“
Ernst Röhm – Stabschef der SA über seinen Duzfreund Hitler (DER SPIEGEL
12 / 1993 / 105)
65) „Wo aber Gefahr ist,
wächst das Rettende auch.“
Friedrich Hölderlin (1770 – 1843)
66) „Da ist Freiheit, wo Du
leben darfst, wie es dem tapferen Herzen gefällt; wo Du in den Sitten und
Gesetzen Deiner Väter leben darfst; wo Dich beglückt, was schon Deine Urväter
beglückte.“
Ernst Moritz Arndt (1769 – 1860)
67) „Die Welt kann nur durch
die gefördert werden, die sich ihr entgegensetzen. Was sich ihr anpasst, ist
für alles tüchtige Leisten verloren.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)
68) „Nur Müll und tote Fische
schwimmen mit dem Strom.“
Gerhard Willers (1936 – 2005)
69) „Kein anderes Land der
Welt hat sich ein derart ausuferndes Rechtssystem zugelegt wie Deutschland.“
DER SPIEGEL 36 / 1995
70) „Ich habe oft einen
bitteren Schmerz empfunden bei dem Gedanken an das deutsche Volk, das so
achtbar im einzelnen und so miserabel im ganzen ist.“
Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)
71) „Hitler war Deutschlands
Schicksal, und dieses Schicksal war nicht abzuwenden.“
Generalfeldmarschall Walter
von Brauchitsch
72) „Die sich des Vergangenen
nicht erinnern, sind dazu verurteilt, es noch einmal zu erleben.“
Santayana
73) „Siegesfeiern ohne Sieg,
große Männer, die nicht einmal Männer sind, Gebrüll ohne Inhalt,
Volksverbundenheit in der Lüge, im Selbstbetrug, in der alleräußersten
Instinktlosigkeit: das ist der deutsche Fall.“
Heinrich Mann – Ein Beitrag der „Lübecker Nachrichten“ zum arbeitsfreien
Tag am 3. Oktober 1990
74) „So sagte Wolfgang
Stresemann, der Sohn des ehemaligen Außenministers der Weimarer Republik (und
Freimaurers), welcher die Emigration in den USA verbrachte und der Roosevelt
zuerst sehr verehrte, daß Roosevelt ein furchtbarer Deutschenhasser war und ein
glühender Anhänger des Morgenthauplans.“
Georg Wiesholler in „Die Widerständler“ unter Hinweis auf die ZDF-Sendung
„Zeugen des Jahrhunderts“ am 2.5.2004
75) „Solange der Vietnamkrieg
dauert, werden wir mit unserer Dioxinproduktion keine Absatzschwierigkeiten
haben.“
Richard von Weizsäcker – Potsdamer Gardeoffizier, Leiter einer Giftfabrik,
Präsident des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Rotarier, Bundespräsident
und Umdeuter der grausamen Vertreibung in „erzwungene Wanderschaft“ (DER
SPIEGEL 31 / 1991)
76) „Anthony Eden, auch
Mitglied der westlichen Wertegemeinschaft, wurde geadelt, weil er in seiner
Eigenschaft als britischer Premierminister Port Said ohne Kriegserklärung
bombardieren ließ. Über 1600 Menschen wurden dabei ermordet. Deutsche Politiker
und Generäle wurden für eine solche angebliche Handlung in Nürnberg
hingerichtet!“
Georg Wiesholler in „Die Widerständler“
77) „Erst die Angst, im eigenen
militärischen Sektor in den Hintergrund gedrängt zu werden, hat sie mobilisiert. Im Grund ist die Revolte vom 20. Juli
(1944) bei ihren reaktionären Teilnehmern nicht aus irgendeinem Gefühl der
Verantwortung gegenüber dem deutschen Volk oder gegenüber der Welt
entstanden. Es war die Sorge um das
Schicksal ihrer Klasse und ihres Besitzes, die diese Leute veranlaßt hat, den Versuch des Eingreifens, und
damit die Rettung ihrer Güter und ihrer sozialen Stellung, zu
unternehmen.“
Kurt Schumacher – SPD-Vorsitzender (Alfred Bernhard: „Das Janusgesicht der
Sozialdemokratie“, S. 171)
78)
„Die Generäle haben den Nazismus nicht niedergeschlagen, obgleich sie die Machtmittel in der Hand
hatten. Viele von diesen verachteten diese nazistischen Parvenüs. Aber den Kampf gegen die Arbeiterbewegung und den Liberalismus
pflegten sie genau so wie ihre expansionistische Politik. Die Opposition
von Seiten der Wehrmacht hat, soweit sie
vorhanden ist, sehr wenig mit Demokratie
zu tun. Das Mißtrauen der Militärs gegen Hitler ist erst gewachsen,
nachdem er eine Niederlage nach der anderen hinnehmen mußte.“
Willy
Brandt - in
„Efter segem“ (Nach dem Sieg), S. 233
79) „Für
die Eingeweihten war er (der Rotarier Klaus Kinkel) schon seit Jahren als graue
Eminenz der Extraklasse bekannt.“
SPIEGEL-Online
vom 29.7.2007 (Franz Walter)
Anmerkung: Man lese dazu das Buch „Der Schattenkrieger“ über
Kinkels Rolle im Vorfeld des Balkankrieges und – auf dieser Weltnetzseite – das
Dossier des MfS über die subversiven – gegen das sozialistische Jugoslawien
gerichteten – Tätigkeiten von Rotary International und der Weltfreimaurerei.
80) „Am Beispiel des
Stuttgarter Oberbürgermeisters Karl Ströhlin zeigt Bräuninger, daß es auch
Hitler-Kritiker gab, die dennoch das Parteiabzeichen trugen und noch im Jahre
1942 den Nationalsozialismus als »verständige Synthese aus Hochkapitalismus
und Bolschewismus« verteidigte.“
EURO-KURIER 4 / 2004 – Bewerbung der
Neuerscheinung „Hitlers Kontrahenten in der NSDAP 1921 – 1945“ von Werner
Bräuninger
81) „Möglicherweise müssen
bestimmte Bücher, an denen wissenschaftliches Interesse besteht, künftig in
einem ‚Giftschrank’ weggeschlossen werden, damit sie nicht jedermann zugänglich
sind.“
Innenminister Frieder
Birzele (SPD) gegenüber der „Schwäbischen Zeitung“ am 13.3.1993
Anmerkung: Man wundert sich
stets aufs neue, was für Leute in der BRD Minister werden können. Allerdings
gab es solche Giftschränke in der Tat gehäuft nach dem Kriege. Darin
versteckten belastete Professoren ihr braunes Geschreibsel aus Zeiten des
verrückten Österreichers!
82) „Psychopolitik (d.i.
Gehirnwäsche) ist eine wichtige, wenn auch weniger bekannte Abteilung der
Geopolitik. ... Mittels Psychopolitik werden unsere Hauptzielsetzungen
wirkungsvoll vorwärtsgetragen. Ein Maximum an Chaos in der Kultur des Feindes
zu erzeugen, ist unser allerwichtigster Schritt. Unsere Früchte gedeihen in
Chaos, Misstrauen, Wirtschaftsdepression und wissenschaftlichem Durcheinander.
... Sie müssen angestrengt arbeiten, bis wir die Herrschaft über die Gedanken
und Leiber jeder wichtigen Person in Ihrer Nation besitzen.“
Pawlowitsch Lawrentij Berija
in einer
Ansprache an amerikanische Studenten der Lenin-Universität. Berija war Chef des
NKWD, Mitglied des ZK der KPdSU und Stellvertreter Stalins. Er wurde 1953 nach
dem Tode Stalins hingerichtet.
83) „Es war ein großer
Fehler in der Nachkriegszeit, ein Fehler der ‚reeducation’ (Umerziehung), daß
die Deutschen schließlich geglaubt haben, die Demokratie sei etwas schlechthin
Ideales. Das ist sie auf keinen Fall. Die Demokratie ist mit unsäglichen
Geburtsfehlern behaftet, die unbehebbar sind.
Zum Beispiel mit dem Geburtsfehler, daß nicht derjenige recht kriegt,
der recht hat, sondern derjenige recht kriegt und Recht setzen kann, der die
Mehrheit hat.“
Altbundeskanzler Helmut
Schmidt auf der Tagung der Stiftung „Theodor-Heuss-Preis“ und des
„Politischen Clubs“ der Evangelischen Akademie Tutzing, 1978
84) „Die Wahrheit
triumphiert nie, ihre Gegner sterben nie aus.“
Max Planck
85) "Wir Juden haben
jeden bezug zur Realität verloren. Wenn wir kritisiert werden, sagen wir immer:
Das entspringt entweder pathologischem Antisemitismus - oder Neid. Nie kommen
wir auf die Idee, wir könnten etwas falsch gemacht haben."
Norman Finkelstein – jüdischer Professor für
Politikwissenschaften in New York
86) Charlotte Höhn, Direktorin des Instituts für Bevölkerungsforschung
beklagt 1994 „Denkverbote
in der Wissenschaft“
Klaus
J. Groth in „Die Diktatur der Guten, Political Correctness“
Herbig, München, 1996, S.160
87)
„Die Tierärztin Margit Herbst hatte schon 1994 in Bad Bramstedt den
Verdacht geäußert, in Schleswig-Holstein gäbe es die Kinderseuche BSE. Deshalb wurde sie von der Regierung entlassen
und bezieht seitdem Sozialhilfe.“
Gerhard
Willers (1936 – 2005)
88)
„Osama bin Laden und George W. Bush spielen Schach. Wer wird wohl gewinnen?
Bush hat immerhin schon zwei Türme verloren!“
Gerhard
Willers (1936 – 2005)
89)
„Der Sieg über ein Land ist erst dann vollständig, wenn die Kriegspropaganda
der Sieger in die Geschichtsbücher der Besiegten Eingang gefunden hat und von
der nächsten Generation geglaubt wird.“
Walter
Lippmann – US-amerikanischer Publizist (geb. 1889)
90)
„Im Jahre 1853 beginnt der US-amerikanische Imperialismus mit der zwangsweisen
Öffnung zweier japanischer Häfen durch Commodore Matthew C. Perry mit einem
starken Geschwader der US-Navy. Im Oktober 2001 beginnt die zwangsweise Öffnung
Afghanistans zwecks Bau einer Erdgasleitung von Zentralasien nach Karatschi im
Zuge des Neo-Imperialismus. Dazwischen liegen anderthalb Jahrhunderte Barbarei,
Unterdrückung, Ausbeutung, Kriege, geheimdienstinszenierte Putsche, Folter,
Lynchjustiz, Atombombenabwürfe, Völkerrechtsverstöße, Lügen, Intrigen usw. in
der Verantwortung der USA.“
91) “Es ist uns gelungen, sechs Millionen zu töten. Und es wird uns vielleicht noch gelingen, eine Million zu töten, bevor der Krieg aus ist.“
Winston
Churchill –
Freimaurer und Kriegsverbrecher am 7.2.1945 auf der Konferenz von Jalta über
deutsche Opfer
92) „Der jüdische Professor Goldhagen unterstellt den Deutschen ein Juden-Killer-Gen. Das ist natürlich ausgemachter Unfug. Weitaus näher liegt es dagegen, Churchill ein Deutschen-Killer-Gen nachzusagen.“
93) „Bis zum 20.3.1945 abends wurden 202.040 Tote, überwiegend Frauen und Kinder, geborgen. Es ist damit zu rechnen, daß die Zahl auf 250.000 ansteigen wird.
Für
den Befehlshaber der Ordnungspolizei, gez. Große. Dresden den 22.3.1945
94) „Es wird nicht lange dauern, wenn man das Jahr 2000 geschrieben haben wird, da wird nicht ein direktes, aber eine Art von Verbot für alles Denken von Amerika ausgehen, ein Gesetz, welches den Zweck haben wird, alles individuelle Denken zu unterdrücken.“
Rudolf Steiner – am 4. April 1916, Vortragsniederschrift im Band Nr. 167 der Gesamtausgabe
95) „Vergewaltigung, Folter, Mord, Verschleppung, Plünderung und Raub begannen beim Russeneinfall in den ersten Augusttagen 1914 in Ostpreußen, besonders in Neidenburg. Entmenschte Vertreibung praktizierten die Polen seit 1918. Wer für Kriegsverbrechen an Ostdeutschen NS-Deutschland als Verursacher angibt, zeigt nur, daß er über das Jahr 1933 nicht hinaussehen kann oder will. Denkverbote, Meinungsverfolgung und Sprachregelung sprechen nicht für eine Demokratie und beseitigen kein Unrecht.“
Gerhard Willers im „Anzeiger der Notverwaltung des Deutschen Ostens im Deutschen Reich, 24361 Groß Wittensee, 3/2001/18
96) „Vom Vormärz
haben wir die Idylle verloren, aber die Reaktion behalten. Politik ist zum
Gezänk geworden. Opposition zum einflußlosen Krakeelertum. Und Gott gebe uns
ein paar rechte Kerle, damit wir über diesen faulen Vormärz hinüberkommen, in
einen richtigen Frühling hinein.“
Kurt Tucholsky am 2. April 1914
97) „Verzicht ist
Verrat“
Willy Brandt – 1963 in Bezug auf die deutschen Ostgebiete
98) „Verzicht ist
Verrat“
Helmut Kohl – 1984 in Bezug auf die deutschen Ostgebiete
99) „Russen und
Polen haben mir meinen Besitz genommen, Brandt und Kohl mein Eigentum. Mir ist
nichts anderes geblieben, als die Schadenfreude über das Unglück meiner
Vertreiber oder derjenigen, die diese Vertreibung tolerieren.“
Gerhard Willers (1936 – 2005) am 25.1.2002
100) „Wissenschaftliche
Redlichkeit kennt genauso wenig
Frageverbote wie Denkverbote.“
Prof. Dr. Alfred de
Zayas – amerikanischer
Wissenschaftler am 24.11.2001 in Ingoldstadt
101) „In Amerika wie in Deutschland ist die selektive Geschichtsschreibung keine Ausnahme, eher die Regel. Man beobachtet das Phänomen des Konformismus meistens dort, wo sich aktuelle politische Bezüge ergeben.“
Prof. Dr. Alfred de
Zayas – amerikanischer
Wissenschaftler am 24.11.2001 in Ingoldstadt
102) „Ich werde meine
Arbeit in bewährter Manier fortsetzen.“
Otto Schily – Bundesinnenminister der Rot-Grünen-Koalition am
23.1.2002
103) „Ein schwieriges
Verfahren können Sie nicht mit Volltrotteln machen.“
Günter Beckstein – protestantischer Franke und bayerischer
Innenminister (im Karneval gerne „Madame Pompadur“) am 26.1.2002; vermutlich in
Anspielung auf einige Zuarbeiter Schilys im fulminant vergeigten
NPD-Verbotsverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht
104) „Bestellter
Rechtsextremismus“
Friedrich Merz – Rotarier, Bundestagsabgeordneter, Rechtsanwalt,
vielbeschäftigter Lobbyist am 26.1.2002
105) „Es klingt wie
ein Wunder: Mitten in den Ruinen des US-Verteidigungsministeriums Pentagon hat
eine Bibel das Attentats-Inferno vom 11. September 2001 unversehrt
überstanden.“
TOPIC 2001 unter Berufung auf „USA Today“
106) „Die mit Mitteln
des Bundes finanzierte gemeinnützige Stiftung Warentest (Berlin)
berichtet, dass der US-Paketdienst United
Parcel Service (UPS) Verbindungen zu Scientology unterhält. Wörtlich
schreibt Stiftung Warentest: „Wer Pakete mit UPS verschickt, stärkt damit
indirekt Scientology.“ Grundlage dieser Behauptung ist eine Entscheidung des Kammergerichtes Berlin, die dem
Stuttgarter Verein Aktion Bildungsinformation e. V. gestattete, auf die
Verbindungen von UPS und Scientology hinzuweisen. UPS hatte die Verbindungen nicht geleugnet, aber
gegen die Veröffentlichung dieser Tatsachen geklagt.“
TOPIC 2001
107) Bereits im Jahr 1998 hatte die Ordensschwester
Marie McDonald einen Bericht im Vatikan vorgelegt, der „sexuelle Belästigungen und
ständige Vergewaltigungen von Nonnen durch Priester und sogar Bischöfe“ beklagte. Ein afrikanischer Priester habe ihr
gesagt: „Wir haben geschworen, nicht zu heiraten. Wir können aber Sex
haben, ohne unseren Eid dabei zubrechen.“
Lübecker Nachrichten vom
22.3.2001
108) „Die Vertreibung der Ostdeutschen wurde 1848 auf dem Panslawisten-Kongreß in Prag beschlossen und begann 1918 – lange vor Hitler!“
Gerhard Willers (1936 – 2005)
109) „Die Pressefreiheit
umfasst auch den Schutz vor dem Eindringen des Staates in die Vertraulichkeit
der Redaktionsarbeit sowie in die Vertauenssphäre zwischen den Medien und ihren
Informanten.“
Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung zu
Gunsten der Verfassungsbeschwerde des Magazins „Cicero“ (vgl. DER SPIEGEL 32 /
2007 / 75)
110) „Der Westen hat ein vollkommen falsches Bild von unserem Land. Als würden alle vor dem Kreml strammstehen.
Das schmerzt Solschenizyn. Er ist ein
Patriot. Er hat die Fragen von Ausländern beantwortet, um zu erklären:
Ja, in Russland gibt es Negatives, aber auch
Positives. Wir machen Fehler, aber
wir versuchen, einen richtigen Kurs
einzuschlagen. Wenn ihr (im Westen) fordert, dass wir so werden wie ihr, vergesst ihr, dass eure Demokratie schon Hunderte Jahre alt ist und
wir (in Russland) noch heute keine Demokratie haben.“
Natalja Solschenizyna – Ehefrau von Alexander
Solschenizyn in der russischen Wochenzeitung „Argumenty i fakty“ zum
SPIEGEL-Gespräch ihres Gatten in Heft 30/2007 (DER SPIEGEL 32/2007/158)
111) „Der bayerische
Ministerpräsident Stoiber (CSU) hat Bundesfamilienministerin von der Leyen
(CDU) vorgeworfen, das von der CSU favorisierte Betreuungsgeld ‚ideologisch zu
diffamieren’.“
DER SPIEGEL 32 / 2007 / 158 zitiert die FAZ
112) „In einer
Universalkultur öffentlicher Privatheit ist die Enthüllungscourage zur
gratismutigen Pose geworden.“
DER SPIEGEL 32 / 2007 / 158 zitiert die „Süddeutsche
Zeitung“
Anmerkung: Es gibt
Sprachakrobaten, dass es einem graust. Sofern man hinter diesem verquasten
Schwulst einen einlassungsfähigen Kern vermuten kann, sei darauf hingewiesen,
dass es in einer nach wie vor tabudurchtränkten Gesellschaft keine Veranlassung
gibt, notwendige Enthüllungscourage klein zu reden.
113) „Die Hirnforschung
unterschätzt Gefühl und Erfahrung.“
Elke Schmitter in DER SPIEGEL 32 / 2007 /
142
114) „Trotzdem gehören
Irrtümer zum klinischen Alltag.“
Jerome Groopman – Krebs- und Aidsforscher an
der Harvard Medical School in Boston (DER SPIEGEL 32/2007/128)
115) „NPD-Generalsekretär
Peter Marx imitiert das Spaßkonzept linker Spontis – seine Rechtsradikalen
sollen die Demokraten blamieren.“
Gunther Latsch in DER SPIEGEL 32 / 2007 /
32
Anmerkung: Die „Demokraten“
der Systemparteien blamieren sich auch so schon heftig genug; dazu bedarf es
bei Licht betrachtet gar nicht mehr irgendwelcher NPD-Aktionen.
116) „Marx statt
Hartz“
NPD-Spruchband – abgebildet in DER SPIEGEL
32 / 2007 / 33 (Foto einer Demonstration 2004 im Saarland)
Anmerkung: Gemeint ist
(natürlich) nicht Karl Marx, sondern der NPD-Generalsekretär Peter Marx –
übrigens ein bekennender Katholik. Auch hier sehen wir eine nicht zu leugnende
„sozialrevolutionäre“ Übereinstimmung mit der PDS / DIE LINKE.
117) „Washington rüstete oft vermeintliche Verbündete auf – und sah sich dann schwer enttäuscht.“
Anmerkung: Umgekehrt wird
ein Schuh daraus. Die USA haben sich immer wieder in verfolg ihrer imperialen
Ziele mit kriminellen Elementen, Diktatoren und dem übrigen Abschaum der
Menschheit eingelassen. Hatten die nützlichen Idioten ihren Part gespielt, hieß
es, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen. Hitler in die
Ausweglosigkeit des Selbstmordes, Sadam an den Galgen und Noriega in den Knast.
Die neuerliche proamerikanische Tendenz des SPIEGEL kann einem schon mächtig
„auf den Sack gehen“.
118) „Eine Art Zufallsgenerator, an dem wir bewusst mitdrehen dürfen, das ist das, was wir ‚freier Wille’ nennen.“
Helmut Olsen im SPIEGEL-Leserbrief 32 /
2007 / 6
119) „Für
Neurowissenschaftler bleibt trotz aller Theorien die menschliche moralische
Fähigkeit ein Geheimnis. Dass der Mensch als moralische Person handeln kann,
ist ein Wunder und bedarf der menschlichen Entscheidungsfähigkeit.“
Pfarrer Dr. Horst Jesse im
SPIEGEL-Leserbrief 32 / 2007 / 6
120) „Es ist schon lustig, wie sich die Neurologie im Kapitalismus zum Angriff auf den Begriff des freien Willens im Strafgesetz einspannen lässt, während das Bürgerliche Gesetzbuch tunlichst außen vor bleibt. Das gesamte Rechtswesen beruht auf dem in freiem Willen eingegangenen Vertrag. Ich werde meiner
Bank mitteilen, dass ich den Kredit unmöglich
freiwillig unterzeichnet haben kann
und die Zinszahlungen einstelle.“
Dr. Pia
Mayer-Gampe im SPIEGEL-Leserbrief 32 / 2007 / 6
121) „Man müßte die Deutschen
mehr mit ihrer Kultur identifizieren und nicht mit Krieg und KZ's. Wenn man an
Deutschland denkt, dann sollte man an Beethoven, Mann und Hesse denken. Statt
dessen sehen viele Amerikaner die Deutschen noch immer als heimliche 'Hitler',
bis man endlich merkt, daß das nicht mehr stimmt.“
Prof. Dr. Alfred de Zayas – Völkerrechtler
122) „Der Kongreß darf kein
Gesetz erlassen, welches eine (Staats-) Religion einführt, oder die Ausübung
irgendeiner Religion behindert. Ebenfalls darf kein Gesetz erlassen werden,
welches die Redefreiheit und die Freiheit der Presse verbietet, oder das Recht
des Volkes beschränkt, sich friedlich zu versammeln und sich zur Behebung von
Missständen an die Regierung zu wenden.“
The First Amendment zur Verfassung der USA
(Weltanschauliche Neutralität des Staates, Religionsausübungsfreiheit,
Meinungsfreiheit, Pressefreiheit, Demonstrationsfreiheit und Petitionsrecht)
123) „Es gibt keine
‚österreichische Nation’. ... Man wirft uns vor, daß wir kein eigenes
Nationalgefühl hätten, sondern und immer als Deutsche bekennen. Gewiß, es ist
so, und zwar ist dies nicht nur die Redensart der Großdeutschen, sondern es
gibt keinen Österreicher, der anders spricht.“
Bundeskanzler Ignaz Seipel
im Juni 1926 in der Pariser Sorbonne (Victor Reimann: „Zu groß für
Österreich – Seipel und Bauer im Kampf um die Erste Republik“, Wien 1968, S. 181)
124) „Österreich ist das
letzte Bollwerk des deutschen Geistes! Österreich war ein großes deutsches
Land, als die Preußen noch kein Wort deutsch sprachen und Pferdeblut den
Heidengöttern opferten! Als in Wien Walther von der Vogelweide sang, war Potsdam
ein kleiner slawischer Weiler!“
Vaterländische Front – Auszug aus einem Aufruf
(Erwin A. Schmidl: „März 38 – Der deutsche Einmarsch in Österreich“, Wien 1988,
S. 15)
125) "Ein Jude, der in einem Land lebt, gehört
nicht nur diesem Land an — und deshalb sind seine Gefühle unausweichlich
gespalten. Die Juden waren immer nationalistisch eingestellt, aber das Objekt
ihres Nationalismus war das Judentum und nicht das Land, in dem die Juden
lebten. Sie waren an diesem Land nicht ausschließlich interessiert. Denn vor
ihnen liegt immer — für viele unbewußt, aber dennoch wahrnehmbar — Israel ohne
Zweifel ihr Land."
Professor Solomon Lurie 1922 (Alexander Solschenizyn,
“Die Juden in der Sowjetunion”, München 2003, S. 383)
126) "Was sich von 1935 - 1941 in der Sowjetunion abgespielt hat, ist selbst mit den gräßlichsten Ereignissen der Weltgeschichte einmalig, grausam und singulär."
Lew Kopelew (jüdischer Abkunft) "Aufbewahren für alle Zeit", München
1979, S. 53
127) "Unser großes Ziel
war der Sieg des Weltkommunismus, um seinetwillen kann man und muß man lügen,
rauben, Hunderttausende, ja Millionen von Menschen vernichten. ... Die Begriffe Gut und Böse, Menschlichkeit und Unmenschlichkeit
waren für uns hohle Abstraktionen."
Lew Kopelew (jüdischer Abkunft) "Aufbewahren für alle Zeit", München
1979, S. 55
128) „Wie leicht lassen wir
uns doch von eifernden Sprüchen gängeln, wie leicht gaben wir uns damit
zufrieden, diese Verratenen für Verräter zu halten!“
Alexander Solschenizyn in “Die Juden in der
Sowjetunion”, München 2003, S. 232
129) „Das deutsche Volk hat
indessen ebenso wie das russische Volk einen Anspruch darauf, daß seine
Geschichte nicht mit ‚eifernden Sprüchen’ der Machthaber, sprich der Sieger und
ihrer Lizenzlinge, geschrieben bleibt, sondern sachgerecht.“
William W. Douglas in „Historische Tatsachen“
Nr. 95 / S. 3
130)
„Der Strom der Jahre 1937/38 war weder der einzige, noch auch der hauptsächliche,
vielleicht nur einer von den drei großen
Strömen, die die düsteren stinkigen Rohre unserer Gefängniskanalisation
beinahe zum Bersten brachten. Vorher war der
Strom der Jahre 1920/30 gewesen, ... der gut 15 Millionen Muschiks =
Bauern (wenn nicht gar mehr) in die Tundra und Taiga geschwemmt hat. ...
Und nachher gab's den Strom von 1944 - 46,
...: Ganze Nationen wurden durch die Abflußrohre gepumpt und dazu noch
Millionen und Abermillionen von Heimkehrern aus Kriegsgefangenschaft und
Zwangsarbeit. ... Niemals blieben die Gefängniskanäle leer.“
Alexander Solschenizyn in „Der Archipel Gulag“,
Bern – München 1973, Bd. I, S. 35 f
131) "Die Tscheka hatte die außergerichtliche Abrechnung vorzunehmen.
Sie war in der Menschheitsgeschichte ein einmaliges Straforgan, das in einer
einzigen Instanz die Kompetenzen der Bespitzelung, der Verhaftung, der
Voruntersuchung, der Anwaltschaft, des Gerichts und der Urteilsvollstreckung
vereinigte."
Alexander
Solschenizyn in „Der Archipel Gulag“, Bd. I, Bern – München 1973, S.
39
132) "Zwielichtige
Personen (nicht schuldige, zwielichtige) sind in
Konzentrationslager außerhalb der Stadt einzusperren. Darüber hinaus
sei ein schonungsloser Massenterror durchzuführen. "
Wladimir
Iljitsch Lenin (ehemals Ulianow) in einer telegraphischen
Anweisung vom 26.8.1918 (vgl. Alexander Solschenizyn: „Der Archipel Gulag“, Bd.
II, Bern – München 1974, S. 18)
133)
„Die Zahl der Häftlinge, die im Laufe von 35 Jahren (bis 1953) den Archipel
passierten oder dort starben, beträgt schätzungsweise 40 – 50 Millionen (eine
vorsichtige Schätzung, denn das ist nur das 3- oder 4-fache der
durchschnittlichen Bevölkerung des GULAG; im Krieg starb täglich 1% weg.“
Alexander
Solschenizyn in „Der Archipel Gulag“, Bd. II, Bern – München 1974,
S. 617
134)
"Wenn die Beteiligung der Juden an der Revolution mit einem Tabu belegt
wird, wird es unmöglich, überhaupt über die Revolution zu sprechen. Es gab
einmal Zeiten, da war man stolz auf diese Beteiligung. ... Die Juden
haben an der Revolution teilgenommen, und das in unverhältnismäßig großer Zahl."
135)
"Die Beteiligung der Juden an der Revolution und am
Bürgerkrieg ging sogar noch über diese außerordentliche Beteiligung
an der Staatsführung hinaus, sie war weitaus umfangreicher."
M. Agurskij zit. von Alexander
Solschenizyn, "Die Juden in der Sowjetunion", München
2003, S. 85, dort nähere Quellenangaben
136) „Wichtig ist, was die Juden tun, und nicht, was die Gojim (Nichtjuden)
dazu sagen.“
David Ben-Gurion (vgl. Alexander Solschenizyn: “Die Juden in der Sowjetunion”, München
2003, S. 14)
137) „Und natürlich war diese Geschichte (der Juden) wie bei
anderen Völkern auch nicht nur eine der Frommen, sondern auch eine der
Schamlosen, nicht nur eine von Schutzlosen und in den Mord Getriebenen, sondern
auch eine von Bewaffneten und den Tod Bringenden, nicht nur eine der
Verfolgten, sondern auch eine der Verfolgenden. Es gibt darin Seiten, die man
nicht aufschlägt, ohne zu erbeben. Und es sind diese Seiten, die systematisch
und gezielt aus dem Bewusstsein der Juden verdrängt worden sind.“
Sonja Margolina – jüdische Autorin in „Das Ende der Lügen: Russland und die Juden im
20. Jahrhundert“, Berlin 1992, S. 151
138) „Das massenweise Eindringen von Juden in alle Bereiche des
russischen Lebens und in die sowjetische Führungsspitze während der ersten 20
Jahre nach der Revolution erwies sich für das Judentum als wenig konstruktiv
und als schädlich.“
Alexander Solschenizyn in “Die Juden in der Sowjetunion”, München 2003, S. 271
139) „Wir treten für den organisierten Terror ein ... Terror ist in
Zeiten der Revolution eine absolute Notwendigkeit. ... Die Tscheka ist
verpflichtet, die Revolution zu verteidigen und den Gegner zu vernichten, auch
wenn das Schwert manchmal die Köpfe von Unschuldigen trifft.“
Feliks E. Dsershinskij (Pole, ehemaliger Zuchthäusler und brutaler
Tscheka-Chef, Volkskommissar des Inneren) im Juni 1918 auf einer
Pressekonferenz (Ronald Hingley: „Die Russische Geheimpolizei 1565 – 1970“,
Bayreuth 1972, S. 169
140) „Suchen Sie bei den Ermittlungen nicht nach Unterlagen und
Beweisen, daß der Angeklagte in Wort oder Tat gegen die Sowjetmacht gehandelt
hat. Die erste Frage, die Sie ihm vorlegen müssen, ist, zu welcher Klasse er
gehört, welcher Herkunft er ist, welche Erziehung und Ausbildung er genossen
hat oder was sein Beruf ist. Das sind die Fragen, die das Schicksal des
Angeklagten bestimmen müssen.“
Wladimir Iljitsch Lenin und Feliks E. Dsershinskij im Bulletin des „Der
Rote Terror“ vom 1.11.1918 – auch in der Prawda vom 25.12.1918
(Alexander Solschenizyn: “Die Juden in der Sowjetunion”, München 2003, S. 135)
141) „Als Stalins Schwager und engster Vertrauter war er (der Jude
Lazar Kaganowitsch) einer der mächtigsten und gefährlichsten Männer der
Welt, ein Vollstrecker, an dessen Händen das Blut von 20 Millionen Menschen
klebt. Er hat auch die grausame Verfolgung seiner eigenen Volksangehörigen im
Stalin-Reich organisiert.“
Stuart Kahan in „The Wolf of the Kremlin – The First Biography of L. M.
Kaganowitsch, the Soviet Union’s Architect of Fear”, New York 1987 –
Klappentext (Kahan schreibt über seinen Onkel Kaganowitsch!)
142) Nach Besetzung des Baltikums im Jahre 1940 hat ein Kaplan als
NKWD-Chef des Düna-Gebietes so gewütet, „daß sich 1941 gleich nach dem Abzug
der sowjetischen Truppen und noch bevor die Deutschen einrückten, der Zorn der
Bevölkerung gegen die Juden explosionsartig entlud.“
Alexander Solschenizyn in “Die Juden in der Sowjetunion”, München 2003, S. 307 + Historische Tatsachen
Nr. 95 / S. 15
143) „Im Jahre 1939 befanden sich 8,5,Millionen Sowjetbürger oder 9%
der erwachsenen Bevölkerung der UdSSR in Konzentrationslagern und
Gefängnissen.“
Michail Heller / Alexander Nekrich in „Geschichte der Sowjetunion II / 1940 – 1980“,
aus d. russ., Königstein 1982, S. 3
144) „Dies kann mit Bestimmtheit gesagt werden, daß am Vorabend des
Krieges mit Deutschland (1941) in der Sowjetunion mehr als 20% Zwangsarbeit
angewendet wurde.“
Michail Heller / Alexander
Nekrich in
„Geschichte der Sowjetunion II / 1940 – 1980“, aus d. russ., Königstein 1982,
S. 7
Anmerkung: In Ansehung der
beiden vorstehenden Zitate werden die Thesen von Prof. Nolte immer plausibler
und seine Gegner immer suspekter. Welcher nicht völlig bescheuerte Mitteleuropäer
konnte sich seinerzeit die Expansion solcher Verhältnisse schwärzester
Alpträume auf seine Heimat wünschen?
145) „Das alles wird jedoch
noch weit übertroffen von einem jüngeren jüdischen Autoren, der auf eine
Gesamtzahl von 270 jüdischen Generälen und Admiralen in der Roten Armee
gelangte, wobei auch jene erwähnt sind, die erst während des Krieges in diese
Ränge befördert worden waren.“
William W. Douglas in „Historische Tatsachen“
Nr. 95 / S. 21
146) „Er (der Jude Lew S.
Mechlis) war der Organisator des Terrors der Roten Armee. Als einer der
wenigen überlebte dieser ‚Säuberungs’-Mittäter die ihm vom Sowjetdiktator (Stalin)
befohlene Liquidierung, die 1937 – 1938 allein der Roten Armee 35.000 Offiziere
entrissen haben.“
William W. Douglas in „Historische Tatsachen“
Nr. 95 / S. 21
147) „Mit seinem
Schlachtruf: ‚Tod dem faschistischen Gewürm’ hat er (der Jude Lew S.
Mechlis) den ihm
unterstellten Kommissaren 1941 die Ermordung der deutschen Kriegsgefangenen
befohlen.“
Joachim Hoffmann in „Stalins
Vernichtungskrieg 1941 – 1945“, München 1995, S. 216
148) „Die Partisanengruppen (in
der UdSSR) fanden sich weitgehend spontan zusammen. Manche Einheiten
bestanden weitgehend aus jüdischen Kämpfern.“
Eberhard Jäckel et. alt.
(Hg.) in
„Die Enzyklopädie des Holocaust“, Berlin 1993, S. 1348
149) „Es steht außer
Zweifel, daß in der Partei der Bolschewiken und in allen anderen Parteien, die
so sehr zur Vertiefung der Revolution beigetragen haben – Menschewiken,
Sozialrevolutionäre und andere -, die Juden zahlenmäßig stärker vertreten sind,
als es ihrem prozentualen Anteil an der Bevölkerung Russlands entspricht. ...
Der Hinweis auf die Rechtlosigkeit der Juden in Rußland vor der
Februarrevolution ... gibt keine erschöpfende Antwort.“
Alexander Solschenizyn in “Die Juden in der
Sowjetunion”, München 2003, S. 60
150) „Jüdische Militärs
spielten eine bedeutende Rolle bei der Vorbereitung und Durchführung des
bewaffneten Aufstands vom Oktober 1917 in Petrograd und in anderen Städten des
Landes sowie bei der endgültigen Niederwerfung der Meutereien und des
bewaffneten Widerstandes gegen die neue Sowjetmacht.“
Alexander Solschenizyn in “Die Juden in der
Sowjetunion”, München 2003, S. 77
151) „In Kiew übernahm Isaak
Schwarz im 10-köpfigen Kiewer Tscheka-Kollegium die Führung. Anfänglich waren
sieben seiner Mitglieder jüdisch. Das Tscheka-Personal in der Ukraine war bei
einem ukrainischen Bevölkerungsanteil von 80% - zu 75% jüdischer Herkunft.“
Johannes Rogalla von
Bieberstein in
„Jüdischer Bolschewismus – Mythos und Realität“, Dresden 2002, S. 140
152) „Wenn noch 1934 bei
einem Bevölkerungsanteil von etwa 2% immerhin 39% der Spitzenfunktionäre dieses
Geheimdienstes aus jüdischen Familien stammten – hingegen aus russischen
Familien nur 36% - berechtigt das den Historiker von einer Vormachtstellung der
Juden im Geheimdienst zu sprechen. Diese Vormachtstellung hat erst Stalin
gebrochen.“
Johannes Rogalla von
Bieberstein in
„Jüdischer Bolschewismus – Mythos und Realität“, Dresden 2002, S. 141
153) „Geschändet, entweiht,
ausgeraubt würden überall nur die russisch-orthodoxen Kirchen, nicht aber die
jüdischen Synagogen. ... Der Tod durch Hunger und Krankheit rafft
Hunderttausende unschuldiger russischer Leben dahin, doch die Juden sterben
nicht an Hunger und Krankheiten.“
Alexander Solschenizyn in “Die Juden in der
Sowjetunion”, München 2003, S. 101 (zitiert einen in der Prawda veröffentlichten Aufruf der
Arbeiter aus Archangelsk)
154) „In der UdSSR übertraf
die Verfolgung, der die Christen ausgesetzt waren, hinsichtlich ihrer
Grausamkeit und ihres Ausmaßes alles jemals Dagewesene. Allerdings darf man
dies nicht zur Gänze den Juden anlasten, doch deren Einfluß darf hier nicht
heruntergespielt werden.“
Alexander Solschenizyn in “Die Juden in der
Sowjetunion”, München 2003, S. 102
155)
„Was unbedingt erwähnt werden muß, ist die Tätigkeit der zahlreichen
jüdischen Bolschewiken, die vor Ort im zweiten Glied als
Agenten der Diktatur fungierten und unermeßliches Unglück über
die Bevölkerung des Landes brachten, darunter auch über die jüdische Bevölkerung.“
Alexander Solschenizyn in “Die Juden in der
Sowjetunion”, München 2003, S. 94 + 36
156)
„Nicht zu Unrecht identifizierte man den Bolschewismus mit den Juden. 3 von 5 Mitgliedern des
»Komitees zur revolutionären Verteidigung Petrograds« waren Juden: Uritzkij,
Goldstein und Drabkin. Vorsitzender des Sowjets dort war Trotzki, später
Sinowjew und Urizkij, alles Juden. Von den 8 Mitgliedern des »Revolutionären
Kriegsrates der Republik« sind 5 Juden: Trotzki, Skljanskij, Gussiew, Kämenew
und Unschlicht. Das erste Staatsoberhaupt der Sowjetrepublik wird der Jude
Jakob Swerdlow.“
Zionist Arno Lustiger (Allgemeine
Jüdische Wochenzeitung, Düsseldorf, 24. Mai 1990)
157)
„In beiden Ländern (Bayern und Ungarn) ist die Zahl der am
bolschewistischen Regime
beteiligten Juden enorm. In Bayern ...
finden wir unter den Kommissaren die Juden Leviné, Levien, Axelrod, den
anarchistischen Ideologen Landauer und Ernst Toller. ... In Ungarn stellten Juden bis zu 95% der Führer in
der bolschewistischen Bewegung. ... Dabei war der Rechtsstatus der
Juden in Ungarn ausgezeichnet. Rechtliche Einschränkungen bestanden für sie
dort seit langem nicht mehr. Im Gegenteil nahmen die Juden im Kultur- und
Wirtschaftsleben Ungarns eine Stellung ein,
die Antisemiten dazu verleiten konnte, von jüdischer Übermacht zu
sprechen.“
Alexander Solschenizyn in “Die Juden in der
Sowjetunion”, München 2003, S. 109 + 37
158) „Was all
jene Aufständischen - und auch viele Juden auf der anderen Seite des Ozeans - einte, war ein plötzlich aufgeflammter, ungezügelter revolutionärer
Internationalismus, ein stürmisches
Drängen nach Revolution, die man als Weltrevolution und »permanente«
Revolution verwirklichen wollte. Die raschen
Erfolge der Juden in der bolschewistischen Verwaltung blieben in Europa und in
den USA natürlich nicht unbemerkt und riefen dort schändlicherweise nichts als
freudige Billigung hervor.“
Alexander
Solschenizyn
in “Die Juden in der Sowjetunion”, München 2003, S. 110
159) „Jetzt hat
eine bemerkenswerte Bande von Persönlichkeiten aus dem Untergrund der großen
Städte Europas und Amerikas das russische Volk am Schopf und an der Kehle
gepackt und sich zu den unbestrittenen Herren des riesigen Russischen Reiches
aufgeschwungen.“
Winston Churchill
–
seinerzeit britischer Kriegsminister Februar 1920 im „Londoner Sunday Herald“
160) „Es ist
nicht entscheidend, ob wir die Klassenfeinde illegal oder legal aufhängen.“
Grigorij Jewsejewitsch
Sinowjew (ehemals
Radomyslski), Jude, enger Mitarbeiter Lenins, 1917 Vorsitzender des Petrograder
Sowjets, seit 1919 Mitglied des Politbüros der Bolschewiki, 1919 – 1926
Vorsitzender der Komintern (Johannes Rogalla von Bieberstein in „Jüdischer Bolschewismus –
Mythos und Realität“, Dresden 2002, S. 147 f + 256)
161) „Ich wurde Kommunist,
weil ich Jude bin.“
Leopold Trepper – Chef der „Rote Kapelle“ (Johannes Rogalla von
Bieberstein in „Jüdischer Bolschewismus – Mythos und Realität“, Dresden
2002, S. 6)
162) „Daß die Führer der
niedergeschlagenen kommunistischen Aufstände Juden gewesen waren, war eine der
wichtigsten Ursachen für das Wiedererstehen des politischen Antisemitismus im
Deutschland der Revolutionszeit.“
Alexander Solschenizyn in “Die Juden in der
Sowjetunion”, München 2003, S. 147
163) Die KPdSU hat von
Anfang an auf die Revolutionen nach 1918 in Mitteleuropa unentwegt mit
Organisationshilfe, Personal und Waffen eingewirkt und die Komintern unter
Leitung von Grigorij Sinowjew hat bereits 1923 die künftigen
Regierungsmitglieder Sowjetdeutschlands bestimmt. „Von den russischen
Sowjet-Funktionären wurde eine starke Gruppe ausgewählt, die der Kern des
künftigen deutschen Rats der Volkskommissare sein sollte. Es gab da
Wirtschaftskader ..., Militärs ..., Kominternfunktionäre und einige leitende GPU-Mitarbeiter.
Beinahe zur gleichen Zeit veröffentlichte die Prawda Verse über ein Deutschland
in Flammen.“
William W. Douglas in „Historische Tatsachen“
Nr. 95 / S. 27 (zitiert Michail Heller / Alexander Nekrich in
„Geschichte der Sowjetunion I / 1914 – 1939“ – aus dem russischen -, Königstein
1981, S. 117 f)
Anmerkung: Auch in Ansehung
dieses Zitates werden die Thesen von Prof. Nolte immer plausibler und seine
Gegner immer suspekter. Welcher nicht völlig bescheuerte Mitteleuropäer konnte
sich seinerzeit wünschen, von solchen fremden Mächten „regiert“ bzw. in
massenmörderisches Chaos gestürzt zu werden.
164) „Wir besitzen das
Monopol der Legalität. Wir haben unseren
Gegnern politische Freiheit verweigert. Wir lassen diejenigen nicht
legal existieren, die mit uns konkurrieren wollen ... Die Diktatur des Proletariats ist - wie
Genosse Lenin sagt - eine sehr
grausame Sache. Um den Sieg der Diktatur des Proletariats zu
gewährleisten, kommt man nicht umhin, allen Gegnern dieser Diktatur das
Rückgrat zu brechen.“
Grigorij Jewsejewitsch
Sinowjew (ehemals
Radomyslski), Jude, enger Mitarbeiter Lenins, 1917 Vorsitzender des Petrograder
Sowjets, seit 1919 Mitglied des Politbüros der Bolschewiki, 1919 – 1926
Vorsitzender der Komintern auf dem XI. Parteitag der KPdSU 27.3. – 2.4.1922
(Michail Heller / Alexander Nekrich in „Geschichte der Sowjetunion I /
1914 – 1939“ – aus dem russischen -, Königstein 1981, S. 125)
165) „Als sich Stalin nach
dem Tod Lenins am 21.1.1924 an die Machtspitze der bolschewistischen Partei
vorschob, hatte er zweifellos richtig erkannt, daß er einer mächtigen Phalanx
eng zusammenhaltender jüdischer Funktionäre gegenüberstand und diese geschickt
auseinanderdividieren mußte, wollte er nicht selbst zermahlen werden.“
William W. Douglas in „Historische Tatsachen“
Nr. 95 / S. 29 f
166) „Und schon die ersten
Christen wussten, dass die Leute lieber auf den frommen Schmus des Antichristen
hereinfallen, als den schlichten Wort Christi zu folgen.“
Walter Lück im SPIEGEL-Leserbrief 31 /
2007 / 10
167) „Die Alternative
Kreationismus oder Evolutionstheorie ist irreführend. Zwar haben religiöse
Lehren im Biologieunterricht keinen Platz, wohl aber kritische Reflexionen über
die Tragweite von Naturwissenschaft.“
Prof. Dr. G. Ewald im SPIEGEL-Leserbrief 31 /
2007 / 12
168) „Wenn Jörg Fauser eines
nicht verdient hat, dann, dass Franz Josef Wagner einen Nachruf über ihn
schreibt. Und das auch noch im SPIEGEL! Das ist Konterrevolution.“
David Malecki im SPIEGEL-Leserbrief 31 / 2007 / 13
169) „Nur für 20 Prozent
aller Mütter ist Vollzeiterwerbsarbeit das Ideal.“
Christa Müller – Ehefrau von Oskar
Lafontaine im SPIEGEL-Streitgespräch mit Ursula von der Leyen (31/2007/26)
170) „Bischof Mixa hat
gesagt, die Familien würden der Ökonomie untergeordnet, und das mache die
Familie kaputt. In dieser Beurteilung hat er recht. Es geht nicht, dass wir das
gesamte Leben nur noch wirtschaftlichen Erfordernissen unterwerfen. In den
fünfziger Jahren, als noch das Hausfrauenmodell dominierte, hat die Familie
durchschnittlich 48 Stunden Erwerbsarbeit geleistet. Heute arbeiten Männer und
Frauen 60 Stunden, und in Zukunft sollen es bei Vollerwerbstätigkeit beider
Elternteile 80 Stunden sein. Für die Familie bleibt dann kaum noch Zeit.“
Christa Müller – Ehefrau von Oskar
Lafontaine im SPIEGEL-Streitgespräch mit Ursula von der Leyen (31/2007/27)
171) „Umfragen zeigen:
Sobald Kinder selbst entscheiden können, ob sie in die Betreuung wollen oder
nicht, gehen sie nicht mehr hin. Kinder fühlen sich in den Familien am besten
aufgehoben, in denen Vater und Mutter Teilzeit arbeiten oder die Mutter
Hausfrau ist.“
Christa Müller – Ehefrau von Oskar
Lafontaine im SPIEGEL-Streitgespräch mit Ursula von der Leyen (31/2007/27)
172) „... Familien sind
gegenüber Kinderlosen extrem benachteiligt. Das Ifo-Institut hat ausgerechnet,
dass ein Kind im Durchschnitt rund 77.000 Euro mehr an Steuern und
Sozialabgaben zahlen wird, als es jemals zurückbekommt. Das heißt, dass
Familien in Deutschland Kinderlose subventionieren. Daran muss etwas geändert
werden.“
Christa Müller – Ehefrau von Oskar
Lafontaine im SPIEGEL-Streitgespräch mit Ursula von der Leyen (31/2007/27)
173) „Mit dem
Normenkontrollrat tritt ein neuer Spieler auf, der detailversessenen
Fachressorts die Lust an überflüssiger Bürokratie verderben kann.“
Werner Jann – Potsdamer
Verwaltungswissenschaftler (DER SPIEGEL 31 / 2007 / 40)
174) „Im Land der
hemmungslosen Regelungswut sind die mittlerweile fünf Millionen Beamten die
eigentliche Macht im Staat... (Erforderlich ist eine) gnadenlose Durchforstung
der Normenbestände. Einführung einer regelmäßigen systematischen Überprüfung
der Rechtsquellen („Normen-TÜV“).“
Detlef Winter / Edmund
Haferbeck in
“Die Rechtsbeugermafia”, Schwerin 1999, S. 546 + 550
175) „Mit brachialen Methoden
wollen die USA Deutschland zu schärferen Sanktionen zwingen. Die Regierung
leistet Widerstand, doch die Banken knicken ein.“
176) „Manchmal habe ich das
Gefühl, dass die Leute mich am liebsten rausschmeißen würden.“
Stuart Levey – Unterstaatssekretär im
US-Finanzministerium, befasst mit der Finanzierung des weltweiten Terrors,
Geldwäsche und Falschgeld, über seine Besuche in der Alten Welt (DER SPIEGEL 31
/ 2007 / 63)
177) „Die deutschen
Kreditinstitute (die die gegen den Iran gefassten Uno-Beschlüsse
selbstverständlich beachten) fühlen sich schon seit geraumer Zeit von den
USA ‚regelrecht erpresst’, klagt ein Banker.“
178) „Das Schmettern des
gallischen Hahns ersetzt die europäische Hymne.“
DER SPIEGEL 31 / 2007 / 85 über den umtriebigen
Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy
179) „Es sind gestohlene
Siege. Sarkozy macht sich zu eigen, was manchmal jahrelang von anderen mühsam
vorbereitet wurde. Seine Politik soll Dynamik und Energie ausstrahlen, in
Wirklichkeit springt er von einem Thema zum anderen. Ohne System und Kohärenz,
aber mit viel Gedröhn und Feuerwerk.“
DER SPIEGEL 31 / 2007 / 85
180) „Was Präsident Sarkozy an den Tag legt, ist rücksichtsloser, nationalistisch gefärbter Aktionismus.“
Reinhard Bütikofer – Grünen-Chef (DER SPIEGEL
31 / 2007 / 85)
181) „Emotionale Störungen werden weniger durch
Ereignisse oder Lebensumstände als durch deren Interpretationen ausgelöst.“
Albert Ellis – New Yorker Psychologe, der die Psychoanalyse als
„Unsinn“ verwarf (Nachruf in DER SPIEGEL 31/2007/150)
182) „Fast drei Jahrzehnte verbrachte der Paschtune (Mohammed
Zahir Schah) ... im römischen Exil, im April 2002 aber kehrte er triumphal
in die Heimat zurück. Doch aus dem Plan, im von den Taliban befreiten
Afghanistan das Amt des Präsidenten zu übernehmen, wurde nichts: Mit Hamid
Karzai hatten die Amerikaner längst einen eigenen Mann im Blick. Obwohl sich
eine erdrückende Mehrheit der Loya Jirga für seinen Großvater als
Staatsoberhaupt ausgesprochen habe, sei die Königsfamilie immer weiter ins
Abseits gedrängt worden, klagte Enkel Mustafa Zahir noch im Mai gegenüber dem
SPIEGEL.“
DER SPIEGEL 31 / 2007 / 150 – Nachruf auf den letzten
afghanischen König Mohammed Zahir Schah
Anmerkung: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als daß die Freimaurerbande vom Potomac einen Monarchen – mag er von seinem Volk geliebt und verehrt werden – wieder in ein wichtiges Staatsamt lassen.
183) „Xu Jinglei, 33, chinesische Schauspielerin und Regisseurin, hat einen Weltrekord aufgestellt: Über 100 Millionen Besucher haben sich innerhalb der vergangenen zwei Jahre für ihr Internet-Blog interessiert.“
184) „Er bekommt von mir beides: Bussi und
Arschtritt.“
Manfred Deix – österreichischer Karikaturist und (nach Eigenlob)
begabtester Paparazzo der Alpenrepublik über sein Werk „Arnold Schwarzenegger –
Die nackte Wahrheit“ (DER SPIEGEL 31 / 2007 / 153)
185) „Bushs Krieg
gegen Terrorismus ist ein gigantischer Betrug“
Nick Rockefeller (Global
Fire / National Journal)
186) „Rockefeller wußte elf Monate vor den Anschlägen, was am 11.
September und danach passieren würde.“
Aaron Russo (Global Fire / National
Journal)
187) „Die Menschen wollen es noch nicht zugeben, aber Israel hat die
Grenze erreicht. Fragen Sie Ihre Freunde, ob sie sicher sind, dass ihre Kinder
hier noch leben werden. Wie viele werden ja sagen? Höchstens 50 Prozent. Die
israelische Elite hat doch längst mit diesem Ort abgeschlossen. Und ohne Elite
gibt es keine Nation ... Wir sind schon tot. Wir haben es nur noch nicht in den
Nachrichten gehört, aber wir sind tot. Es funktioniert nicht mehr.“
Avraham Burg, einer der mächtigsten Juden der Welt, ehemaliger Knesset-Präsident
und Chef der Jewish Agency (Welt, 24.7.2007, S. 29)
188) „Ich wollte nicht mein Leben damit verbringen,
Kommunistinnen und Arbeiterfrauen zu spielen. Es macht keinen Spaß, immer nur in alten Klamotten auf der
Bühne herumzulaufen und Kommunistin zu sein. Später mussten wir uns dann auch
privat dazu bekennen, und das wollte ich schon gar nicht. Da bin ich eben
gegangen.“
Ruth Maria Kubitschek in KulturSPIEGEL 8 / 2007 /
38
189) „Fassbinder war prima, aber mit seinen Leuten zu spielen war eine Strafe. Die haben sich um Fassbinder geschart und hingen an dem
wie die Kletten, aber die waren
niemand. Ich war damals schon prominent,
und das fanden die abartig. Die haben richtig Terror gemacht. Irgendwann bin ich aus dem Bus ausgestiegen und bis zum Ende der Tournee im Lastwagen der
Bühnenarbeiter mitgefahren.“
Ruth Maria Kubitschek in KulturSPIEGEL 8 / 2007 / 38
190) „Wenn es keine Transzendenz gibt, müssen wir die Vernunft
abschaffen, geistige Gesundheit aufgeben.“
Friedrich Nietzsche
191) „Die Menschen gehen nach Rom und verlieren ihren Glauben.“
Francesca Gladstone in „Der letzte Papst“ von Malachi Martin (Tatsachenroman), S. 255
192) „O’Cleary (Kardinalerzbischof von New Orleans) machte sich keine
Illusionen über Rom. Und doch hatte er stets vorgezogen, Rom so zu sehen, wie
es in seinen jungen Jahren war, als er erstmals die Kanzlei besucht hatte.
Damals lief man bei einem Aufenthalt in Rom noch nicht Gefahr seinen Glauben zu
verlieren oder die Überzeugung, dass nach wie vor Gottes und Christi Liebe
vorherrschten. In O’Clearys Rom hatte es weder allgegenwärtigen Zynismus noch
penetrante Herzlosigkeit gegeben. Zu seiner Zeit hatte noch die Solidarität der
christlichen Liebe regiert.“
Malachi Martin – langjähriger enger Vertrauter des Papstes Johannes XXII. in dem
Tatsachenroman „Der letzte Papst“; S. 252 f
193) „Eines nur gibt es, was not hier tut: Aushalten! Dulden! Beharren!
Mag dich das Schicksal auch grausam narren, trag es, wenn’s nicht ändern lässt:
Nur bleib getreu, bleib fest!“
Friedrich der Große
194) „Die EU ist korrupter als Italien. Während man den politischen
Ausbau gegen den Willen der Bürger vorantreibt, explodiert die Korruption.
Neunzig Prozent des EU-Haushalts – das sind 140 Milliarden Euro – werden ohne
jede Kontrolle ausgegeben, niemand prüft, ob sie dem angegebenen Zweck
entsprechend angelegt oder verschwendet, veruntreut oder verschoben werden.“
Manfred Roeder im August 2007
195) „Wäre die EU eine Firma, säßen alle Kommissare längst hinter
Gittern.“
Daniel Hannan – britischer Abgeordneter und EU-Spezialist
196) „Selbst wenn ganz Italien für den Anbau von Oliven genutzt würde,
gäbe es nicht genug Olivenbäume, um die Subventionen zu rechtfertigen, die
Italien dafür bekommt.“
Manfred Roeder im August 2007
197) „Nur wo es Volksabstimmungen gab, hat sich die Vernunft
durchgesetzt: Dänemark stimmte gegen Maastricht, Irland gegen Nizza, Schweden
gegen den Euro, Frankreich und die Niederlande gegen die EU-Verfassung.“
Manfred Roeder im August 2007
198) „Die EU ist nicht undemokratisch, sondern antidemokratisch.“
Daniel Hannan – britischer Abgeordneter und EU-Spezialist
199) „Ich bin ein überzeugter und konsequenter Kritiker des
Parteien-Parlamentarismus und Anhänger eines Systems, bei dem wahre
Volksvertreter unabhängig von Parteien gewählt werden. Die nämlich wissen dann
um ihre persönliche Verantwortung und können auch abberufen werden, wenn sie
schlecht gearbeitet haben.“
Alexander Solschenizyn
200) „Karrieristen und Freimaurer, wo man nur hinschaut im Vatikan. Das
dürfen wir nicht länger hinnehmen.“
Luigi Marinelli – Autor des Buches „Wir klagen an: 20 römische Prälaten über die
dunklen Seiten des Vatikans“
201) „Diese Extremisten muss man politisch bekämpfen und nicht mit
juristischen Mitteln.“
Dirk Niebel – F.D.P.-Generalsekretär im August 2007 zu der erneut von führenden
SPD-Politikern erhobenen Forderung nach einem (erneuten) Verbotsantrag gegen
die NPD
Anmerkung: Gut gebrüllt, Löwe Niebel. In seiner Aussage würden wir
„politisch“ durch „argumentativ“ und „bekämpfen“ durch „auseinandersetzen“
ersetzen, dann kann jeder anständige Demokrat die These unterschreiben.
202) „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet
hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes
und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe.
Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“
Jesus Christus – Evangelium des Matthäus 28, 18-20
203) „Nur wer sicher ist, dass er daran nicht zerbricht, wenn die Welt
zu dumm oder zu gemein ist, nur der hat den ‚Beruf’ zur Politik.“
Max Weber
204) „Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung
den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen.“
Max Weber
205) „So beginnen Revolutionen: John Cleese, Graham Chapman und Co.
durften ihre Sketche zunächst nur im Kinderprogramm zeigen: zu wenig sittlicher
Ernst. Dann stellte die BBC fest, dass immer mehr Erwachsene vor der Glotze
saßen...“
Zweitausendeins Merkheft 209 / S. 3
206) „Ist es sinnvoll, dass eine aus Steuermitteln privatisierte Bahn
verkauft wird, wenn sie endlich schwarze Zahlen schreibt?“
Taz
207) „Waren mir bisher die schmutzigen und hinterhältigen Tricks der
Nixon-Administration als der Tiefpunkt amerikanischer Politik erschienen, so
sehe ich mich getäuscht. Es ist heute (unter George W. Bush) alles noch
schlimmer.“
John Dean – ehemaliger Generalstaatsanwalt der USA
208) „Bush ist ein Lügner. Er lügt im Kleinen wie im Großen. Er lügt
direkt und durch Auslassung ... Lügen haben seinen Weg ins Weiße Haus
gepflastert; sie sind eines der wichtigsten Werkzeuge seiner Präsidentschaft.“
David Corn – leitender Journalist der politischen Wochenzeitung The Nation
209) „Enron steht für den größten Finanzskandal der
US-Wirtschaftsgeschichte. Der Energieriese ... brachte 2001 bei seiner
Insolvenz 20.000 Mitarbeiter um ihre Jobs ... Schamlos hatten die
verantwortlichen Manager die Bilanzen gefälscht, Börsenkurse manipuliert und
sich bis zum letzten Moment persönlich bereichert. So vernichteten sie fast 70
Milliarden Dollar Börsenkapital und zwei Milliarden Dollar an Pensionsfonds
ihrer Mitarbeiter.“
Zweitausendeins Merkheft 209 / S. 48
210) „Hätte die Partei mir den Auftrag gegeben, dann gäbe es die DDR
vielleicht noch heute. Darauf können Sie sich verlassen.“
Erich Mielke – Minister für Staatssicherheit von 1957 bis 1989
211) „Für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) der DDR waren bis
zu 90.000 hauptamtliche und mehr als 180.000 inoffizielle Mitarbeiter tätig.“
VAWS-Report – August 2007 („Ein Film über die Stasi“)
212) „Bis zum Jahr 2050 wächst die Weltbevölkerung mit hoher
Wahrscheinlichkeit um weitere drei Milliarden auf neun Milliarden Menschen, vor
allem in den Schwellen- und Entwicklungsländern.“
VAWS-Report – August 2007 („Wie schnell
wächst die Zahl der Menschen?“)
213) „Ich hoffe
inbrünstig für Sie, daß bald der Tag kommen wird, an dem niemand mehr das
Gefängnis fürchten muß wegen eines Deliktes, bei dem es um nicht mehr geht als
um das gesprochene oder geschriebene Wort.“
Ronald Reagan – US-Präsident im Juni 1988
Anmerkung: Die Worte des damaligen US-Präsidenten waren an die
unterdrückten Menschen hinter dem Eisernen Vorhang gerichtet. Sie hätten – und
haben nach wie vor – auch volle Berechtigung gegenüber der Bevölkerung in der
BRD gehabt, wenn man an Manfred Roeder, Udo Walendy, Ernst Zündel und Tausende
anderer Patrioten oder kritischer Zeitgenossen denkt. Die logische Folgerung
aus Reagans Worten ist die Einstufung der deutschen Justiz in die Rubrik
totalitärer Staaten.
214) „Die Lösung des Rätsels des Lebens in Raum und Zeit liegt
außerhalb von Raum und Zeit.“
Ludwig Wittgenstein
215) „Berlin war jahrzehntelang der deutsche Zoo: umgittert und
gefangen, bestaunt, belächelt, bedauert. Aber keine Stadt der Welt ist so aus
seinem Dornröschenschlaf erwacht wie Berlin ...“
Heinz Gaffron im SPIEGEL-Leserbrief 35 / 2007 / 6
216) „Der SPIEGEL scheint angekommen, wo er schon lange hin will: bei
den Reichen und Schönen.“
Jan Frömming im SPIEGEL-Leserbrief 35 / 2007 / 6
217) „Deutschland bewegt sich nach links – nur die SPD nicht.
Anscheinend finden die SPD-Oberen sehr viel masochistischen Gefallen daran,
Mitglieder, Wähler und Einfluss zu verlieren. Der beste Wahlhelfer für die
Linkspartei ist die SPD-Führung.“
Werner Seeliger im SPIEGEL-Leserbrief 35 / 2007 / 10
218) „Wer an der Rüstungsspirale dreht, hat doch keinen Grund, sich
über Querschläger aufzuregen.“
Manfred Alberti im SPIEGEL-Leserbrief 35 / 2007 / 10
219) „Recht wurde doch nicht geschaffen, um Gewinne für Aktionäre zu
sichern, sondern um die Schwächeren in der Gemeinschaft vor den Gierigen zu schützen.“
Manfred Alberti im SPIEGEL-Leserbrief 35 / 2007 / 10
220) „Wenn Gewerkschafts- und Verbandsfunktionäre glauben, sich über
moderne Sklaverei beklagen zu müssen, geht es ihnen wohl eher um den Schutz von
Pfründen und um die Abwehr unliebsamer Konkurrenz.“
Reinhard Fies im SPIEGEL-Leserbrief 35 / 2007 / 13
221) „Der Mensch stirbt oft nicht am Krebs, sondern an der
Hoffnungslosigkeit.“
Detlef Happel im SPIEGEL-Leserbrief 35 / 2007 / 13
222) „Mit einem Spitzel-Heer gehen Chinas Geheimdienste auf die Jagd
nach dem wichtigsten Rohstoff von Exportweltmeister Deutschland: Kow-how. Sogar
Berliner Ministerien werden Opfer von Hacker-Angriffen. Die Bundesregierung ist
entsetzt – und machtlos.“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 18
223) „Arabische Internet-Nutzer haben offenbar einen Weg gefunden, das
Porno-Verbot in ihrer Heimat zu umgehen: Betreiber israelischer
Porno-Internet-Seitem verzeichnen eine steigende Anzahl von Zugriffen aus
arabischen Ländern.“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 82
224) „Bei al-Qaida und den Taliban sind die Schiiten verhasster noch
als Christen und Juden.“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 93
225) „Vielen gilt es schon als erstaunlichste Leistung der Regierung
Prodi, eine Rückkehr des Medienmilliardärs (Silvio Berlusconi) an die Macht
wieder denkbar gemacht zu haben.“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 93
Anmerkung: Schuster bleib bei deinen Leisten, Hochschullehrer bei
deiner Universität. Der klassische Verschwörungstheoretiker würde allemal einen
Befehl der Loge in diese Entwicklung hineindeuten. Fest steht jedenfalls, daß
Berlusconis Name auf der Mitgliederliste der verbrecherischen
Freimaurergeheimloge P2 (propaganda due) zu finden ist.
226) „An jedem Tag erleichtern Betrüger die EU um fast eine Million
Euro. Oft sind Brüsseler Beamte im Spiel. Europas Regierungszentrum gilt als
idealer Nährboden für Vetternwirtschaft, Selbstbedienung und Korruption.“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 106
227) „Im Land am Kap mit seinen 44 Millionen Menschen sind 5,4
Millionen mit dem HI-Virus infiziert; jeden Tag sterben 900 von ihnen.“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 109
228) „Bei einer Arbeitslosenquote von fast 13 Prozent und 484 Millionen
Euro Schulden können die Lübecker Aufmunterung gebrauchen.“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 132 (über die 15-Millionen-Euro-Produktion der
Neuverfilmung der „Buddenbrooks“)
229) „Die Camorra hat mehr Menschen umgebracht als die sizilianische
Mafia, mehr als die albanischen, russischen, kalabrischen Familien, mehr als
die Roten Brigaden, die Eta oder die IRA. Sie ist präsent in Berlin, New York,
in Kolumbien, auf dem Balkan und in China.“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 135 (Der 28-jährige Erfolgsautor Roberto Saviano spricht
von 3600 Toten seit er geboren wurde)
230) „Ob es die Liebe ist, die Wirtschaft, die Kunst, das Recht, die
Wissenschaft, die Politik oder ob es die Medien sind – die Subsysteme, aus
denen die Welt besteht, haben ihre eigene Logik, ihre eigenen Reaktionsweisen
und Geschwindigkeiten.“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 140 referiert eine Kernthese des 1998 verstorbenen
Bielefelder Soziologen Niklas Luhmann
231) „Die Einheit der Gesellschaft ... ist eine Illusion.“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 140 referiert eine Kernthese des 1998 verstorbenen
Bielefelder Soziologen Niklas Luhmann
232) „Die Subsysteme haben eine systemeigene Ignoranz gegen die äußeren
Zumutungen von Moral, Ethik und Gutmenschentum.“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 140 referiert eine Kernthese des 1998 verstorbenen
Bielefelder Soziologen Niklas Luhmann
233) „Was wird aus dem Arztberuf, wenn gutgefütterte Diagnosecomputer
am Krankenbett stehen?“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 141 referiert ein Forschungsvorhaben des Soziologen Dirk
Baecker
234) „Anders als der französische Präsident Nicolas Sarkozy ist der
Kampfsportler Putin so durchtrainiert, dass untertänige Redakteure keine
Fettrollen an den Hüften wegretouchieren müssen.“
DER SPIEGEL 35 / 2007 / 154
235) Das Finanzamt Hannover-Nord erkennt die Gemeinnützigkeit des ZEB
(Zentralrat Europäischer Bürger) nicht an: Die „Satzungszwecke ‚Menschenrechte,
gegen Korruption’ sind keine besonders förderungswürdigen Zwecke“, meint die
Behörde.
www.abendblatt.de am 12.6.2006
Anmerkung: Die Menschenrechte finden sich mehrheitlich auch im
Grundrechtskatalog des Grundgesetzes wieder; teilweise sogar mit unabänderbarer
Qualität. Selbst die Verteidigung dieses Sakrosankten ist dem Finanzamt
Hannover-Nord nicht besonders förderungswürdig. Man fragt sich unwillkürlich
auf welche Rechtsquelle die dort verantwortlichen Beamten ihren Amtseid
abgelegt haben.
236) „Wissenschaftliche Redlichkeit und historische Wahrheit sind
wichtiger als fremdgesteuerte Volkspädagogik.“
Detlef Winter – September 2007
237) „Seit Jahrzehnten herrscht dort (im Dschungel des
thailändisch-burmesischen Grenzgebiets) Krieg, die burmesische Militärjunta
kämpft gegen ethnische Minderheiten wie die Shan, Mon oder Karen und lässt
deren Dörfer niederbrennen und die Bewohner vertreiben.“
DER SPIEGEL 36 / 2007 / 5
238) „Frau Merkel wird den Chinesen mit Sicherheit Nachhilfe darin
geben, wie sich Geheimdienste zu verhalten haben. Schließlich hat sie ja auch
Herrn Putin Nachhilfe darin gegeben, wie ein Staat das Demonstrationsrecht zu
achten hat – das hat sie übrigens wenige Tage vor Heiligendamm getan. Wenn wir
unsere Politiker nicht hätten, hätten wir nichts mehr zu lachen.“
Werner Knurr im SPIEGEL-Leserbrief 36 / 2007 / 12
Anmerkung: Immer wieder wird man an das Bibelwort vom Splitter und vom
Balken im eigenen Auge erinnert. Wenn Frau Merkel über den wahren Zustand der
Republik informiert ist – und davon sollte man bei einer Bundeskanzlerin
ausgehen – müsste sie sich wegen Staats- und Justizterror, Korruption,
Schlamperei usw. im Ausland sehr bedeckt halten oder den Vorwurf der Heuchelei
gefallen lassen.
239) „Es ist bekannt, dass kleine Windkraftanlagen über ihre gesamte
Betriebszeit weniger Energie erzeugen, als zu ihrer Herstellung erforderlich
ist. ... Handelt es sich bei der Windkraft etwa um eine Münchhausen-Technik,
die sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf zu ziehen versucht?“
Kai Frederking im SPIEGEL-Leserbrief 36 / 2007 / 14
240) „Allein durch die Korruptionsaffäre hat Milbradt bei den Wählern
43 Prozent an Vertrauen verloren, die zuständigen Justiz- (Geert Mackenroth)
und Innenminister (Albrecht Buttolo) sogar noch mehr. Selbst knapp ein Drittel
der CDU-Anhänger hat jetzt Zweifel an der moralischen Integrität der (sächsischen)
Landesregierung.“
DER SPIEGEL 36 / 2007 / 43 (Steffen Winter: „Regent ohne Kugelfang“)
241) „Innenminister Albrecht Buttolo brachte es deutschlandweit zu
Schlagzeilen, als er die Sachsen in der Affäre um kriminelle Netzwerke mit
Verbindungen zu Politik, Justiz und Polizei in weinerlichem Ton darauf
einstimmte, die Organisierte Kriminalität werde ‚mit ihren Mitteln
zurückschlagen, um die Zerstörung ihrer Strukturen zu verhindern’.“
DER SPIEGEL 36 /
2007 / 43 (Steffen
Winter: „Regent ohne Kugelfang“)
242) „Die
sächsische CDU regiert seit der Wiedervereinigung in dem Glauben, sie könne
ohnehin nicht angegriffen werden.“
Werner Patzelt – Politologe aus Dresden
(DER SPIEGEL 36 / 2007 / 43)
243) „Wenn ich so
sehe, was in den letzten Monaten in Sachsen ans Tageslicht gekommen ist, kommt
es mir eher in den Sinn, vorrangig die CDU und nicht die NPD mit einem
Verbotsantrag zu überziehen.“
Detlef Winter –
September 2007
244) Große Teile
der Zeitgeschichte werden von den üblichen Clichés, Phrasen und Selbstrechtfertigungen
der Verantwortlichen verunstaltet.
In freier Anlehnung
an Prof. Dr. Carroll Quigley (akademischer Lehrer u.a. von Bill Clinton)
245) „Ein großer Teil meines erwachsenen Lebens war der Aufgabe
gewidmet, Studenten in Techniken der historischen Analyse zu unterweisen, die
ihnen helfen können, ihr Verstehen der Geschichte von den üblichen Kategorien
und kognitiven Klassifikationen der Gesellschaft, in der wir leben, zu
befreien.“
Prof. Dr. Carroll Quigley