Sozi-Justiz
Wie man bei VW sieht, erkauft man sich in vielen
Fällen die Zustimmung der Arbeitnehmerseite mit illegalen oder regelrecht
kriminellen Aktionen. Das war in den Staatsbetrieben bis dato auch kein Problem
– wegen der Staatsanwälte, die trotz detaillierter Kenntnis krimineller Abläufe
unter den Genossen Strafvereitelung im Amt betrieben. Ich bezeichne die
Staatsanwaltschaften daher als „Genossenschutzvereine“. Korrekte Kollegen
innerhalb der Justiz in Niedersachsen bezeichnen das Verhalten ihrer Kollegen
in diesen Fällen von Rechtsbeugung und Strafvereitelung im Amt explizit als
„kriminell“. (...)
Informationsblockaden zu den von mir aufgedeckten
Betrugsvorgängen gibt es in aller Regel bei Verlagshäusern, die im direkten
Einflussbereich der SPD stehen. Bestes Beispiel ist der Madsack-Verlag in
Hannover. An einem der großen Standorte von VW hat bis dato noch kein
Hannoveraner in der örtlichen Tagespresse etwas über mein „Schwarzbuch VW“
lesen können, geschweige denn über „Wildwest auf der Chefetage“. Die VW-Mafia
hat dieselben Wurzeln wie die Meinungs-Mafia und die Justiz-Mafia in Hannover –
die Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Daher ist das Internet tatsächlich
eine unverzichtbare Quelle unverfälschter Informationen in Regionen, die durch
ihre Tagespresse unter der Parteizensur der SPD stehen. Ihr Begriff vom
„Guerilla-Journalismus“ gefällt mir. Er beschreibt sehr treffend den Kampf
gegen die Meinungs-Mafia unter SPD-Regie. (...)
Die Auswahlkriterien, die Sie beschreiben, sind die
logische Konsequenz einer Justiz, die unter einem schweren Webfehler leidet.
Solange Politiker in Deutschland sich selbst an den eigenen Haaren aus
kriminellen Vorgängen ziehen können, sind wir von einem wirklichen Rechtsstaat
noch weit entfernt. Kriminelle deutsche Politiker sind Richter in eigener
Sache. Wir blicken zwar mit Abscheu und Verachtung auf die mafiösen
Verhältnisse in Italien, übersehen dabei aber geflissentlich dieselben
Mafia-Strukturen in Deutschland. Um die Betrugsflüge von Ministerpräsident Rau
zu vertuschen wurde etwa ein nachweisbar unschuldiger Pilot der
Fluggesellschaft PJC als angeblicher Drogenkurier verurteilt, obwohl er zum
Zeitpunkt des angeblichen Drogentransportes nicht in Venezuela war, sondern in
Südostasien. Eine Auftragsjustiz in Düsseldorf hat das nicht daran gehindert,
einen Unschuldigen für Jahre hinter Gitter zu schicken. Man benötigte einen
Sündenbock zum späteren Vorzeigen. Vor dem Untersuchungsausschuss des
NRW-Landtages zur Flugaffäre wurde dieser unschuldig verurteilte Mann zum
Ergötzen der Journalistenmeute tatsächlich in Ketten vorgeführt. Wie ein wildes
Tier im Kolosseum im alten Rom. Gangster in Nadelstreifen à la Neuber werden in
diesem unserem Lande geschützt durch abhängige Paten in der Politik à la Rau.
Dieses Duo Infernal war durch vielfältige ungesetzliche Vorgänge aufs engste
miteinander verbunden. Der Ehrliche oder der Schwache, da liegen Sie richtig,
ist in diesem schmutzigen deutschen Rechtsrahmen tatsächlich automatisch der
Dumme. (...)
Quelle:
Hans-Joachim Selenz - ehemals Vorstandsvorsitzender der Preussag Stahl AG /
Salzgitter AG
DÜSSELDORF
‑ In der Justiz‑Affäre um ungerechtfertigte Steuerfahndungen beim
CDU-Bundestagsabgeordneten Ronald Pofalla hat NRW‑Justizminister Jochen
Dieckmann (SPD) Fehler eingeräumt. Pofalla habe während des Verfahrens gegen
ihn nicht ausreichend rechtliches Gehör erhalten, sagte Dieckmann vor dem
parlamentarischen Rechtsausschuss in Düsseldorf. Er entschuldigte sich für die
Fehler seiner Beamten. Pofalla nahm die Entschuldigung an. Seine Wohnungen und
Büros waren kurz vor der Landtagswahl am 14. Mai wegen des Verdachts auf
Steuerhinterziehung durchsucht worden. Ein Gericht bezeichnete die Aktion
später als rechtswidrig. (Lübecker
Nachrichten vom 20.9.2000)