Scheiß Gen-Fraß

 

Sind Tiere klüger als EU-Kommissare und Minister?

 

Hier einige Beispiele aus vie­len uns und auch allen verant­wortlichen Ministern und EU-Kommissaren vorliegenden Versuchsberichten, was genver­änderte Nahrungsmittel bewirken können:

»Die Washington Post berichtete, daß Nagetiere, die gewöhnlich gern Tomaten fressen, die gentechnisch veränderten FlavrSavr-Tomaten verschmäht hatten, mit denen die Wissenschaftler ihre Versuchstiere füttern wollten. Calgenes Vorstandsvorsitzender Roger Salquist sagte über seine Tomate: „Glauben Sie mir, man könnte ihnen ein Feinschmecker­menü daraus zubereiten, und ... (sie) würden sie trotzdem nicht mögen.“

Die Ratten wurden schließlich über Magensonden mit den To­maten zwangsernährt. Mehrere Tiere entwickelten Magenverlet­zungen; sieben von vierzig Rat­ten starben innerhalb von zwei Wochen. Die Tomate wurde zu­gelassen.«

aus »Trojanische Saaten« von Jeffrey M. Smith (Orig. »Seeds of Deception«)

 

»1998 erntete Howard Vlieger auf seiner Farm in Maurice, Iowa, sowohl konventionellen Mais als auch die gentechnisch veränder­te Bt-Variante. Er war gespannt, wie seine Kühe auf den Pestizid produzierenden Bt-Mais reagie­ren würden, und so füllte er die eine Seite seines fast sechs Me­ter langen Futtertrogs mit Bt-Mais und die andere Hälfte mit dem normalen Futter. In der Regel fraßen seine Kühe alles auf und ließen niemals Reste übrig. Als er jedoch 25 Tiere in den Pferch ließ, drängelten sich alle auf der einen Seite des Troges, in der sich der naturbelassene Mais befand. Als sie ihn aufgefressen hatten, knabberten sie noch ein wenig an dem Bt-Mais, überleg­ten es sich aber bald anders und entfernten sich.

Einige Jahre später nahm Vlieger gemeinsam mit vielen anderen Farmern in Ames, Iowa, an einer Wahlversammlung von Präsi­dentschaftskandidat Al Gore teil. Besorgt darüber, daß Gore offen­bar keine Einwände gegen gen­technisch veränderte Nahrung hatte, bat Vlieger den Kandidaten um Unterstützung für ein kürzlich in den Kongreß eingebrachtes Gesetz, das eine Kennzeichnung von Gennahrung verlangte. Gore antwortete, die Wissenschaft­ler seien der Meinung, es gebe keinen Unterschied zwischen gentechnisch veränderter und konventioneller Nahrung. Vlie­ger erklärte, er sei - bei allem Respekt - anderer Meinung, und beschrieb wie seine Kühe sich ge­weigert hatten, den gentechnisch veränderten Mais zu fressen. Am Ende der Geschichte meinte er: „Meine Kühe sind gescheiter als diese Wissenschaftler.“ Im Raum brach tosender Beifall aus. Gore fragte, ob auch andere Farmer festgestellt hätten, daß ihre Tiere anders auf das transgene Futter reagierten. Ungefähr zehn bis zwölf Hände gingen hoch.


 

„Wenn auf einem Feld Genmais und konventioneller Mais stand, dann hat das Vieh immer erst den konventionellen Mais gefressen.“

                                                                                                                                 Gale Lush, Nebraska

 

„Ein Nachbar hat den neuen Bt-Mais angebaut. Als das Vieh auf die Felder getrieben wurde, woll­te es den Mais einfach nicht fressen.“

                                                                                                                                 Gary Smith, Montana

 

„Meine Kühe mögen den offen bestäubten Mais lieber als die Hybridsorten, aber auch die Hybridsorten schlagen den Bt-Mais noch um Längen.“

                                                                                                        Tim Eisenbeis, South Dakota

 

1999 war in einem Artikel von Acres USA zu lesen, daß die Kühe sogar durch einen Zaun ge­brochen und durch ein Feld mit Roundup-Ready-Mais gezogen waren, um an den konventionel­len Mais zu kommen, den sie dann fraßen. Den Genmais rührte das Vieh nicht an.

                                                   GM-FREE Magazine, vol. I, no. 3, August/September 1999

 

 

Die EU betreibt Falschmünzerei

 

Statt aus allen vorliegenden Er­fahrungen zu lernen, beugt sich die EU dem Profitstreben der internationalen Lebensmittelkon­zerne und hat ein EU-einheitli­ches Bio-Siegel eingeführt, das eine glatte Volksverdummung darstellt.

Das ab 2009 EU-weit gelten­de Siegel für Bio-Produkte läßt ausdrücklich gentechnische Ver­änderungen zu, ohne daß die Verbraucher darauf hingewiesen werden müssen!

Das beschlossen die Landwirt­schaftsminister der EU-Staaten am 12.6.2007, wobei sich der deutsche Minister Seehofer (Rotarier, d. B.) über alle Bedenken von Bundesrat und Bundestag hinwegsetzte.

Eine gentechnische Verunreini­gung bis zu 0,9 Prozent muß trotz des »Bio-Siegels« nicht auf der Bio-Verpackung gekennzeichnet werden und ist für den Verbrau­cher damit nicht erkennbar.

 

Quelle: UNABHÄNGIGE NACHRICHTEN 7 / 2007 / 9f („EU: Jetzt sind die Kartoffeln dran“ – Auszug)