Meinungsmanipulation und politisches Mobbing

Lübecks Bürger erinnern sicherlich noch die aufgeregte Berichterstattung des lokalen Meinungsmonopols der "Lübecker Nachrichten", als Herr Dieter Kern eine Pressemitteilung zum verheerenden Angriff auf das World Trade Center am 11.9.2001 (Kabbala!) herausbrachte und prompt vom Bürgermeister Bernd Saxe (hat der nicht einen ganz anderen Vornamen?) eine (erneute) Kündigung seines Anstellungsvertrages kassierte, nachdem sein Amtsvorgänger Bouteiller schon in zwei Prozessen durch vier Instanzen mit ähnlichen Aktionen auf die Nase gefallen war. Die LN schwammen auf dieser Welle mit, wobei die gegen Herrn Kern gerichteten Vorwürfe auf Bruchstücke seiner Verlautbarung gestützt waren, die aus dem Zusammenhang gerissen waren. Damit die Auswirkungen solcher Fehlinformationen ein klein wenig abgemildert werden, da eine private Homepage natürlich nicht annähernd die Wirkung einer Lokalzeitung mit rund 110.000 Ex. Auflage hat, präsentieren wir hier den vollständigen Wortlaut der inkriminierten Presseerklärung, damit jeder interessierte und klar denkende Bürger sich seine eigene Meinung bilden kann und nicht darauf angewiesen ist, irgendwelchen vorgekauten denaturierten Brei einnehmen zu müssen:

Terror gegen Amerika

Wie lange kann man weltweit gegen Völker Terror ausüben, Terror schüren, Bürgerkriege inszenieren, Völker mit Sanktionen überziehen usw., wie es Amerika schon seit Jahrzehnten mit seiner "One World Idiotie" betreibt, um diese dermaßen in die Knie für die Interessen einer zionistischen Oligarchie zu zwingen, daß es zu einer längst überfälligen Befreiungsaktion gegen die USA kommen mußte und sich Menschen in ihrem Befreiungskampf selbst bedingungslos opfern?

Jetzt, wo Amerika feststellen mußte, daß man als Weltmacht und großer Kriegstreiber doch nicht unangreifbar ist, ist das Gejammer und Gejaule groß und verurteilt in gewohnter Weise vor der Untersuchung, anstatt auch mal Fehler einzugestehen, denn der Gewaltakt galt mit Sicherheit nicht in erster Linie den Zivilisten, sondern der politischen Führung, die bei genauer Prüfung auch die Verantwortung dafür zu übernehmen hat. Feinde hat man nicht rein zufällig, sondern die schafft man sich und Amerika hat dahingehend schon viel geschafft.

Denkt man doch nur mal an die Kriege gegen die Zivilbevölkerung, die Amerika, um nur einige zu nennen, in Dresden, Hiroshima, Nagasaki, Grenada oder Irak geführt hat.

Dazu ist weiterhin zu erwähnen, daß die Anschläge auf Zivilpersonen in Dresden, Hiroshima, Vietnam oder Belgrad NICHT als militärische Operationen, sondern als Terroranschläge gewertet werden müssen ebenso, wie die gestrigen Terroranschläge von New York.

Nun ist der "Krieg" vor die Haustür der US-Amerikaner zurückgekehrt und zwar mit voller Wucht. Ein Stich ins Herz des US-Militärimperialismus sowie der Ostküsten-One-World-Strategen. Die USA haben nun eine etwaige Vorstellung davon, wie sich die Menschen von Dresden und Hiroshima gefühlt haben müssen.

Jubel ist angesichts der Geschehnisse ebenso fehl am Platze wie das Heraufbeschwören der Solidarität mit dem Staat USA als "Hüterin der westlichen Wertegemeinschaft". Vielmehr sollten die Anschläge Amerika eine Warnung sein, sich vielleicht nicht mehr in allen Erdteilen als Weltpolizist aufzuspielen und endlich dafür zu sorgen, daß gewisse Machtkonstellationen innerhalb Amerikas weniger Verfügungsgewalt zugestanden wird!

Das Bündnis RECHTS verurteilt grundsätzlich alle Terroranschläge, egal von wem aufs Schärfste und spricht allen unschuldigen, zivilen Opfern von Anschlägen sein aufrichtiges Beileid aus. Terrorakte, gegen wen auch immer sie gerichtet sein mögen, sind grundsätzlich nicht zu akzeptieren und zu tolerieren.

In Frage zu stellen sind in dieser Sache allerdings Schily, Fischer und Konsorten. Von ehemaligen RAF-Sympathisanten derartige Beileids- bekundungen zu vernehmen, ist der blanke Hohn.

Eine differenzierte Sicht ist also angebracht. Emotionen sind verständlich, aber dürfen bei einer sachlichen Betrachtung der Lage keine Rolle spielen.

Zur Klarstellung: Die Verfasser und Kommentatoren dieser Homepage sind Antifaschisten und stehen politisch "links", wenn diese politischen Richtungsbezeichnungen heute überhaupt noch sinnvoll eingesetzt werden können. Im Sinne des demokratischen Rechtsstaats muß jedoch solchen Machenschaften geschichtsvergessener Sozialdemokraten und profitorientierter Diadochen des Oberfreimaurers und Zionistenfreundes Axel Cäsar Springer entgegengetreten werden!

Wer sich aus berufener und unangreifbarer Feder die "Schandtaten" der "Führungselite" der USA vorführen lassen möchte, mag die folgende Literatur beiziehen:

Mansur Khan: "Die geheime Geschichte der amerikanischen Kriege", 1999

Werner Biermann: "Herren der Welt"

Michael Opperskalski: "CIA Club der Mörder"

Karlheinz Deschner: "Der Moloch"

James Baques: "Verschwiegene Schuld"

Rolf Winter: "Gottes eigenes Land?", 1991

L. L. Matthias: "Die Kehrseite der USA", 1976

James William Fulbright: "Die Arroganz der Macht", 1967