Palmer und Gollnick

Lieber Herr Palmer,

ich war viele Jahre Richter am Amtsgericht Stuttgart und Vorsitzender Richter am Landgericht Stuttgart, habe miterlebt, wie Sie im Richtertalar (Palmer ist von Beruf Obstbauer und Händler) vor dem damaligen Oberlandesgerichts-Gebäude, beim "Aktenträger" das schreiende Unrecht gegeißelt haben und deshalb zu Freiheitsstrafen verurteilt worden sind, obwohl freie Meinungsäußerung verfassungsrechtlich geschützt ist. Es ist jetzt an der Zeit, dafür zu sorgen, daß Justizminister Ulrich Goll, einen .... (es folgt eine Bezeichnung, die als Formalbeleidigung aufgefaßt werden könnte), zu denen ich auch Klaus Kinkel ("Der Schattenkrieger") zähle, in seine Klosterfachschule für Sozialarbeit, Kloster Weingarten, als C2-Professor zurückversetzt wird und seinen Anspruch auf Ministerpension verliert.

Ihr Gollnick

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Walter Gollnick – Rechtsanwalt – Vors. Richter i.R.

Rechtsanwaltskanzlei

Thuner Straße 32 OG 71636 Ludwigsburg, den 22.12.2000

Vorsitzender der NEURO Stiftung Ludwigsburg, gemeinnützige Stiftung für neurologische, psychosomatische und psychiatrische Gesundheit, gegen Intoleranz und Inhumanität sowie Stiftung für Familienvorsorge weltweit.

Tel: 07141 – 92 89 38 Fax: 07141 – 90 80 58

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

............. Wir sind nicht bestrebt, Weltverbesserer zu werden. Vielmehr wollen wir lediglich mithelfen, daß unser Leben lebenswerter, also menschlicher wird. Dieses Leben ist zwar scheinbar nach dem 2. Weltkrieg zu einer bescheidenen Blüte erwacht. Das stimmt aber nicht wirklich. ...

Was uns aber vielmehr fehlt als während der Zeit der Weimarer Reichsverfassung von 1919 bis 1933 sind Freiheit und Ehre. So wie viele deutsche Dichter, voran Goethe, Schiller und Hoffmann von Fallersleben, der auf die damals britische Insel Helgoland emigrieren mußte und dort den Text zum Deutschlandlied verfaßt hat, dessen dritte Strophe der erste deutsche Bundeskanzler nach dem 2.Weltkrieg als Nationalhymne für und gerettet hat......

Die Weiße-Kragen Leute sind es, von denen einige sich nicht nur auf das beschränken, was ihnen von Rechts wegen zusteht, sondern holen illegal zu Lasten der Handarbeiter, was sie wollen und schaden allen. Sie halten zusammen wie Pech und Schwefel.

Die Stiftung sticht so sehr in diese Eiterblase, daß man mich am Montag, den 18.12.2000 gewaltsam in eine geschlossene Abteilung der Psychiatrie des Bürgerhospitals Stuttgart verbracht hat, um mich aktionsunfähig durch Unterstellung unter Betreuung zu machen versucht hat. Das ist zwar gründlich für die Notarin Andrea Hauber und den Direktor des Bürgerhospitals Stuttgart in die Hose gegangen. Aber andere wären entmündigt worden.

gez. Gollnick

Anmerkung: Walter Gollnick ist im September 2004 verstorben. Er war über die Grenzen Ludwigsburg hinaus bekannt für sein soziales Engagement insbesondere in und für Einrichtungen der evangelischen Kirche. Im Weltnetz findet sich der Nachruf einer Regionalzeitung.